{"id":21952,"date":"2025-05-27T01:38:08","date_gmt":"2025-05-26T23:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21952"},"modified":"2025-06-25T19:24:04","modified_gmt":"2025-06-25T17:24:04","slug":"wer-aber-den-frieden-will-der-rede-vom-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21952","title":{"rendered":"Wer aber den Frieden will, der rede vom Krieg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Kriegsende 1945 sollte Anlass zum umfassenden Gedenken sein. 1914 bis 2025 \u2013 Europa nach zwei Weltkriegen kurz vor der Vernichtung<\/strong><\/p>\n<h5>Teil 4 (*): <em>&#8222;Wer aber den Frieden will, der rede vom Krieg&#8220;<\/em> (<em>Walter Benjamin<\/em>): Voraussetzungen f\u00fcr einen tragf\u00e4higen Frieden<\/h5>\n<p><em>Ein Standpunkt von\u00a0<strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Auch ver\u00f6ffentlicht am 23.05.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/wer-aber-den-frieden-will-der-rede-vom-krieg-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der Beitrag ist auch als Audiopodcast verf\u00fcgbar<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-21952-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/05\/standpunkte-20250523-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/05\/standpunkte-20250523-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/05\/standpunkte-20250523-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/wer-aber-den-frieden-will-der-rede-vom-krieg-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/05\/standpunkte-20250523-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<p>Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8.\/9. Mai 1945 bedeutete zun\u00e4chst einmal nur Waffenstillstand, zumindest in Europa. Im Pazifik ging der Krieg ja bis zum 2. September 1945 weiter. Alle amerikanischen Staaten hatten den Achsenm\u00e4chten \u2013 Deutschland, Italien und Japan sowie Ungarn, Rum\u00e4nien, der Slowakei und Bulgarien \u2013 den Krieg erkl\u00e4rt. Aktiv gek\u00e4mpft hatten nur Kanada, die Vereinigten Staaten, Mexiko und Brasilien.<\/p>\n<h5>Deutschland wurde nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung<\/h5>\n<p>Das Verhalten der US-Streitkr\u00e4fte in Deutschland gab die Direktive der US-amerikanischen \u201eJoint Chiefs of Staff\u201c (JCS) vor. Im April 1945 trat JCS 1067\/6 in Kraft. In 52 Paragraphen waren politische, wirtschaftliche und milit\u00e4rische Hintergr\u00fcnde, Ziele und Pflichten des Oberbefehlshabers der US-Truppen hinsichtlich seiner Verantwortung f\u00fcr die Verwaltung und die milit\u00e4rische Besetzung sowie als Mitglied des Alliierten Kontrollrats aufgelistet. Die Grenzen f\u00fcr den Umgang mit den Deutschen wurden klar formuliert:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDeutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdr\u00fcckung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. Bei der Durchf\u00fchrung der Besetzung und Verwaltung m\u00fcssen Sie gerecht, aber fest und unnahbar sein. Die Verbr\u00fcderung mit deutschen Beamten und der Bev\u00f6lkerung werden Sie streng unterbinden.\u201c (1)<\/em><\/p>\n<p>Die Wirtschaft sollte dezentralisiert und mit Hilfe deutscher Beh\u00f6rden kontrolliert werden. Ein wirtschaftlicher Wiederaufstieg Deutschlands \u00fcber das zur Versorgung der Besatzungstruppen und zum Leben der Bev\u00f6lkerung unbedingt Notwendige hinaus war nicht erw\u00fcnscht. Amerikanische Zusch\u00fcsse zur Versorgung sollten soweit erfolgen, dass nicht Hunger, Ausbruch von Krankheiten und zivile Unruhen eine Gefahr f\u00fcr die Besatzungsmacht darstellten. (2) Den Milit\u00e4rgouverneuren wurde auferlegt<em>, \u201enichts zu unternehmen, was<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0(a) zum wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutschlands f\u00fchren k\u00f6nnte oder<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0(b) geeignet ist, die deutsche Wirtschaft zu erhalten oder zu st\u00e4rken<\/em>.\u201c (3)<\/p>\n<p>Die Direktiven wurden bald nur noch in abgeschw\u00e4chter Form angewandt, da sie den Interessen der USA zuwiderliefen. Am 6.\u00a0September 1946 hielt der US-amerikanische Au\u00dfenminister James F. Byrnes in Stuttgart die \u201e<em>Rede der Hoffnung&#8220;<\/em> und k\u00fcndigte darin einen grundlegenden Wechsel der Besatzungspolitik zugunsten der Bev\u00f6lkerung an \u2013 notfalls auch ohne die sowjetische Seite. Die Direktive JCS 1779\/1, die am 15.\u00a0Juli 1947 die Direktive 1067\/6 abl\u00f6ste, enthielt die Vorgaben zu dieser neuen Besatzungspolitik. (4)<\/p>\n<h5>Der unterbrochene Krieg von 1914 bis 1945 ein Zweiter Drei\u00dfigj\u00e4hriger Krieg?<\/h5>\n<p>Was die Verheerungen, die Intensit\u00e4t, die Leiden der Bev\u00f6lkerung und die ideologische Verblendung angeht, ist kaum ein Unterschied auszumachen. General de Gaulle, Teilnehmer an beiden Weltkriegen, sprach im September 1941 in einer Radioansprache in London von \u201ela nouvelle Guerre de Trente Ans\u201c. (5) Und Churchill, ebenfalls Zeitzeuge in exponierter Stellung in beiden Weltkriegen, schrieb 1944 an Stalin von einem \u201e<em>drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg von 1914 an<\/em>\u201c. (6)Nach dem Zweiten Weltkrieg benutzte Raymond Aron ihn im Vergleich mit dem Krieg zwischen 1618 und 1648 und dem Westf\u00e4lischen Frieden zur Beschreibung des Weltkriegsgeschehens 1914\u20131945. (7) Der amerikanische Historiker Arno J. Mayer f\u00fchrte 1988 den Begriff als Gegenstand einer ausf\u00fchrlichen Diskussion und Definition in die Wissenschaft ein; er wurde von Ralf Dahrendorf und Eric Hobsbawm aufgegriffen. Neuerdings wird er bei Enzo Traverso neben dem Begriff des \u201eEurop\u00e4ischen B\u00fcrgerkriegs 1914\u20131945\u201c zur Beschreibung der europ\u00e4ischen Krise verwendet.<\/p>\n<p>Diese Begriffe erm\u00f6glichen zwar eine Einordnung und k\u00f6nnen auf Parallelen verweisen, m\u00fcssen aber nicht stimmig sein. So hat Churchill den von ihm definierten drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg noch 1945 weiterf\u00fchren wollen \u2013 mit offenem zeitlichen Rahmen. (8) Will man diese Nomenklatur fortzusetzen, dann k\u00f6nnte sich Europa aktuell im 3. Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg befinden.<\/p>\n<h5>Weitere Schatten des Kalten Krieges werden erkennbar<\/h5>\n<p>Am 20. August 1948 \u2013 nur wenige Monate nach der Gr\u00fcndung der NATO (4. April) und des <em>&#8222;American Committee on United Europe&#8220; <\/em>(9) (23. April) \u2013 wurde Lucius Clay als Kommandierender General der US-Besatzungstruppen und als Milit\u00e4rgouverneur in Deutschland eine Direktive in die externe Restitution aus Deutschland betreffend, zugestellt. (10) Die folgenden Abs\u00e4tze enthalten u.a. spezifische Anweisungen, die mit den Zielen der NATO in einem engen Zusammenhang stehen und gegen die Sowjetunion gerichtet sind. Als Grunds\u00e4tze wurden postuliert:<\/p>\n<ul>\n<li>bestimmten L\u00e4ndern des sowjetischen Einflussbereichs bestimmte Produkte vorzuenthalten. Grundsatz: die Restitution von Eigentum an die Sowjetunion oder an ein sowjetisches Satellitenland zu vermeiden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dazu wurden weitere Anweisungen angek\u00fcndigt, welche Produkte die US-Regierung dem Wirtschaftskreis der Sowjetunion und ihrer Satellitenl\u00e4nder vorenthalten m\u00f6chte.<\/p>\n<h5>Technokratie als Voraussetzung f\u00fcr den immerw\u00e4hrenden Krieg (Omniwar)<\/h5>\n<p>Auf dem Kongress <em>&#8222;Krieg und Frieden&#8220; <\/em>der<em> &#8222;Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie&#8220; <\/em>hielt die Wiener Hochschullehrerin Corinna Oesch am 12. April 2025 ihren erhellend-best\u00fcrzenden Vortrag <em>&#8222;Das Omniwar Konzept und die gegenw\u00e4rtige Friedensbewegung&#8220;<\/em>. In Ihrem ersten Teil ging sie vor allem auf die von Patrick Wood in seinem Vortrag &#8220; Technocracy\u2019s War Cry: &#8218;We Will Assimilate&#8216; gemachten Erkl\u00e4rungen zu Technokratie (11), den Verbindungen zum modernen Transhumanismus (12), sowie den aktuellen Entwicklungen der Technokratie und deren gesellschaftlichen Folgen ein.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war die technokratische Bewegung in den 1930er Jahren in den USA und Kanada entstanden und hatte dort Hunderttausende Anh\u00e4nger finden k\u00f6nnen. Ihr Ziel war es, Wirtschaft und Gesellschaft nicht mehr von gew\u00e4hlten Politikern, sondern von Ingenieuren und Wissenschaftlern steuern zu lassen. Bereits damals arbeiteten Technokraten eng mit Unternehmen wie IBM zusammen, deren Technologien sp\u00e4ter auch im Nationalsozialismus f\u00fcr bev\u00f6lkerungspolitische Zwecke genutzt wurden.<\/p>\n<p>Technokratische Denkweisen und Instrumente \u2013 etwa \u00dcberwachung, Steuerung und Kontrolle der Bev\u00f6lkerung \u2013 wurden im Nationalsozialismus vielf\u00e4ltig adaptiert, wie an Gesundheitsp\u00e4ssen, dem Ariernachweis, der Kriegswirtschaft, Massendeportationen, Zwangsarbeit und eugenischen Programmen nachgewiesen werden kann. Der Architekt Albert Speer, NS-R\u00fcstungsminister, bezeichnete sich selbst als Technokraten.<\/p>\n<p>In den 1970er Jahren erhielt die Idee der Technokratie durch die Gr\u00fcndung der <em>&#8222;Trilateralen Kommission&#8220;<\/em> einen neuen Schub. Zbigniew Brzezinski, Mitbegr\u00fcnder der Kommission, prognostizierte in seinem Werk &#8222;America\u2019s Role in the Technetronic Era&#8220; das Ende der liberalen Demokratie. Er sah eine Zukunft voraus, in der diejenigen, die \u00fcber die fortschrittlichsten Technologien verf\u00fcgen, auch die politische Macht innehaben, da sie die Massen durch \u00dcberwachung und Manipulation kontrollieren k\u00f6nnten. Brzezinski beschrieb zudem die Entstehung eines milit\u00e4risch-wissenschaftlichen Komplexes und neue Methoden der Aufstandsbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p>Der heutige Transhumanismus ist nach Patrick Wood eine Neuauflage der Eugenik. Ziel ist die \u201eVerbesserung\u201c und \u201eErweiterung\u201c des Menschen durch technologische Mittel \u2013 ein Gedanke, der bereits von Julian Huxley, dem Begr\u00fcnder des Begriffs \u201eTranshumanismus\u201c, vertreten wurde. (13) Huxley wollte nach dem Zweiten Weltkrieg die diskreditierte Eugenik unter neuem Namen weiterf\u00fchren und verankerte diese Ideen auch in der UNESCO. Im transhumanistischen Manifest wird der Mensch als biologisch-technologischer Organismus beschrieben, der sich mithilfe von Technologie weiterentwickelt. (14) Wood warnt: Wo eine Ideologie einen <em>\u201e\u00dcbermenschen\u201c<\/em> schaffen will, sollten die Alarmglocken l\u00e4uten.<\/p>\n<p>Technokratie und Transhumanismus beruhen auf dem Glauben, Wissenschaft und Technik k\u00f6nnten Gesellschaft und Menschheit perfektionieren. In der Praxis f\u00fchren sie laut Wood jedoch zu einer totalit\u00e4ren Herrschaft einer technokratischen Elite. In den USA h\u00e4tten sich mittlerweile beide gro\u00dfen Parteien und auch populistische Bewegungen von technokratischen Ideen vereinnahmen lassen. Ein Pr\u00e4sident Trump k\u00f6nnte diesen Trend durch seine N\u00e4he zu Technologieunternehmern wie Elon Musk weiter verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>So ist laut Wood zu bef\u00fcrchten, dass das eigentliche Ziel der Technokratie darin bestehe, die nat\u00fcrliche Natur durch eine vom Menschen geschaffene \u201e\u00fcbernat\u00fcrliche\u201c Natur zu ersetzen. Entwicklungen wie Gentechnik, Massentierhaltung, Laborfleisch und Insektenfarmen in der Landwirtschaft zeigen, wie technokratische und kapitalistische Prinzipien traditionelle, auf Natur und Tierwohl ausgerichtete Wirtschaftsformen verdr\u00e4ngen. Diese Tendenzen werden nun auf den Menschen \u00fcbertragen: Neue Technologien sollen programmierbare, steuerbare Mensch-Maschinen erschaffen. So verbinden sich kapitalistische Ausbeutung und technokratische Herrschaft zu einem umfassenden Projekt der Kontrolle \u00fcber Mensch und Natur \u2013\u00a0 ideale Voraussetzungen, um permanent Kriege zu f\u00fchren.<\/p>\n<h5>Geschichtsmanipulation im Dienst kommender Kriege<\/h5>\n<p>In den Handreichungen des wissenschaftlichen Dienstes des US-Kongresses vom 15. November 2022 ist zu lesen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eUm regionale Hegemonie in Eurasien zu verhindern, sind anscheinend viele milit\u00e4rische Operationen der USA im 1. und 2. Weltkrieg und zahlreiche milit\u00e4rische Kriegseins\u00e4tze und allt\u00e4gliche Operationen der USA seit dem 2. Weltkrieg zu einem nicht geringen Teil zur Unterst\u00fctzung dieses Ziels durchgef\u00fchrt worden.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dominiert heute der Terroranschlag vom 11. September 2001 auf die Wahrzeichen des US-Kapitalismus \u2013 die Twin-Tower in Manhattan \u2013 die Narrative seit 24 Jahren, so ist der Terroranschlag auf den \u00f6sterreichisch-ungarischen Thronfolgen Franz-Ferdinand vom 28. Juni 1914 in Sarajewo kaum geschichtsrelevant, obwohl in der Bedeutung und in den Auswirkungen durchaus vergleichbar.<\/p>\n<p>Wer stand hinter dem Terroranschlag, f\u00fcr den der serbische Geheimdienst junge Obersch\u00fcler einsetzte?<\/p>\n<p>Im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum war ein aufschlussreiches Beweisdokument aus-gestellt. Neben anderen Requisiten dieses Terroranschlags lag in einer Glasvitrine eine Anfang Juni 1914 vom damaligen serbischen Regierungschef Nikola Pa\u0161ic handschriftlich gefertigte Anweisung aus. Auf informellem Papier wurden der Pa\u0161ic-Vertraute General Jankovi, der Major Tankosi sowie der Narodna Odbrana-Resident Boda Milanovi angewiesen, den Sch\u00fclern Waffen und Munition auszuh\u00e4ndigen:<\/p>\n<figure id=\"attachment_21954\" aria-describedby=\"caption-attachment-21954\" style=\"width: 440px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"21954\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=21954\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pasic-anweisung.jpg?fit=440%2C151&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"440,151\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pasic-anweisung\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pasic-anweisung.jpg?fit=440%2C151&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-21954 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pasic-anweisung.jpg?resize=440%2C151&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pasic-anweisung.jpg?w=440&amp;ssl=1 440w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pasic-anweisung.jpg?resize=300%2C103&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-21954\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Offizieller \u00dcbersetzungstext der Pa\u0161ic-Anweisung: \u201e2 Sch\u00fcler des Ober-Realgymnasiums Tri\u0161a des Mladen&#8230;..6 Bomben, 4 Revolver von der Narodna Odbrana dem Jankovi dem Boda Milanovi und dem Tankosi, Vertrauensmann des zweiten, und dieser des dritten, in Trnovo, in Priboj, in Tuzla, in Sarajewo\u201c. (15)<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Am 1. Juli 1914 ver\u00f6ffentlichte das k\u00f6niglich serbische Presseb\u00fcro eine Erkl\u00e4rung der serbischen Regierung. Sie gab darin dem Abscheu Serbiens \u00fcber die in Sarajewo ver\u00fcbten Morde und dem Willen der serbischen Regierung Ausdruck, die Umtriebe verd\u00e4chtiger Elemente mit Aufmerksamkeit zu verfolgen und nichts zu unterlassen, was zur Beruhigung der Geister beizutragen verm\u00f6chte. (16) Alle Angriffe der Wiener und der Budapester Presse wurden im Namen der serbischen Regierung und im Namen des offiziellen Serbien zur\u00fcckgewiesen und es wurde unterstrichen, dass die Schuld an dem Sarajevo-Attentat nur einen einzigen Menschen treffe, der noch dazu ein Staatsangeh\u00f6riger der habsburgischen Monarchie sei: den muslimischen Bosnier Gavrilo Princip.<\/p>\n<p>101 Jahre sp\u00e4ter enth\u00fcllte Serbiens Regierung in der Innenstadt von Belgrad eine zwei Meter hohe Statue des serbischen(?) Nationalisten Gavrilo Princip.\u00a0<em>\u201eHeute haben wir keine Angst vor der Wahrheit\u201c<\/em>, sagte Pr\u00e4sident Tomislav Nikolic.\u00a0<em>\u201eGavrilo Princip war ein Held, ein Symbol f\u00fcr die Idee der Freiheit, der M\u00f6rder eines Tyrannen und ein Tr\u00e4ger der europ\u00e4ischen Idee der Befreiung von der Sklaverei\u201c<\/em>. (17)\u00a0Auch so l\u00e4sst sich Geschichte aufarbeiten.<\/p>\n<p>Einen Tag nach Sarajewo folgte das Attentat auf den am Zarenhof wirkenden russischen Seher, Pazifisten und Wunderheiler Rasputin.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang muss auch der Londoner Geheimvertrag vom 26. April 1915 gesehen werden. Die darin gemachten Versprechungen brachten Italien auf die Seite der Entente. Wenige Tage sp\u00e4ter, am 1. Mai 1915, gr\u00fcndete der kroatische Politiker Ante Trumbic im Pariser Exil das <em>\u201eJugoslawische Komitee&#8220;<\/em>. Es siedelte nach London \u00fcber und vertrat dort die territorialen Interessen der Monarchieslawen. Am 20. Juli 1917 unterzeichnete der serbische Ministerpr\u00e4sident Nikola Pa\u0161ic gemeinsam mit Ante Trumbic die so genannte \u201eDeklaration von Korfu&#8220;. Darin wurde \u2013 mit dem Segen Gro\u00dfbritanniens &#8211; als Ziel ein K\u00f6nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen als konstitutionelle Monarchie formuliert, die den Vielv\u00f6lkerstaat \u00d6sterreich-Ungarn ersetzen sollte. Wenige Tage zuvor hatte Pa\u0161ic mittels einer Verleumdungsklage den Chef des serbischen Geheimdienstes, den serbischen Patrioten Oberst Dimitrijevic-Apis und dessen Stabsoffiziere nach einem Gerichtsverfahren in Saloniki erschie\u00dfen lassen. Unter Staatschef Tito wurde der Prozess 1953 aufgerollt, die Offiziere rehabilitiert.<br \/>\nIm gleichen Jahr, als die Opfer des Justizmordes von 1917 rehabilitiert wurden, begannen in Belgrad die Bauarbeiten f\u00fcr die Umgestaltung des Terazije-Platzes in den \u201eMarx-und-Engels-Platz&#8220; zu Ehren der beiden kommunistischen Ideologen, architektonisch dominiert von massiven Gewerkschaftsgeb\u00e4uden im Stil des sozialistischen Klassizismus. Als die kommunistische Ideologie an Zugkraft verloren hatte, dachte man in Belgrad wieder \u00fcber Namens\u00e4nderungen von Stra\u00dfen und die Umgestaltung von Pl\u00e4tzen nach. Und so wurde 1998 auf dem Platz eine Statue des \u00fcberf\u00fchrten Justizm\u00f6rders Nikola Pa\u0161ic errichtet und der Platz nach ihm benannt (\u201eTrg Nikole Pa\u0161ica&#8220;)! Was war passiert?<\/p>\n<p>82 Jahre nach der \u201eDeklaration von Korfu&#8220; zerschlug England im B\u00fcndnis mit den USA den von ihm selbst 1917 geschaffenen Vielv\u00f6lkerstaat Jugoslawien. Stand das serbisch dominierte Rest-Jugoslawien der NATO-Osterweiterung im Weg? Oder hatte es sich zu sehr an China gebunden, wie der Angriff auf die chinesische Botschaft in Belgrad vermuten l\u00e4sst? Nach Christopher Clark hat die NATO im Fr\u00fchjahr 1999 die Serben viel st\u00e4rker unter Druck gesetzt als \u00d6sterreich-Ungarn im Juli 1914 &#8211; er fragt:<em> \u201eLag das vor allem daran, dass Russland als Gro\u00dfmacht aus dem Spiel war?\u201c<\/em>(18) Nicht zuletzt ging es wohl darum, Serbien zwecks Sicherstellung einer US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz im Kosovo auf Dauer aus der europ\u00e4ischen Entwicklung auszuklammern. (19)<\/p>\n<h5><em>\u201eWer aber den Frieden will, der rede vom Krieg.\u201c (20)<\/em><\/h5>\n<p>Am 11. April 2025 er\u00f6ffnete der Sozialwissenschaftler,\u00a0Publizist, Bildender K\u00fcnstler und von 1972 bis 2002 Professor f\u00fcr\u00a0Sozialp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Bremen, Rudolph Bauer, seinen Vortrag anl\u00e4sslich des Kongresses &#8222;Krieg und Frieden&#8220; der &#8222;Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie&#8220; im Berliner &#8222;Haus der Demokratie&#8220; mit Walter Benjamins Satz:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eWer aber den Frieden will, der rede vom Krieg.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Walter Benjamin \u2013 er lebte 1892 bis 1940 \u2013 fl\u00fcchtete im September 1933 aus Nazi-Deutschland in das franz\u00f6sische Exil. Nach der Besetzung Frankreichs nahm er sich1940 auf der Flucht vor den deutsch-faschistischen Truppen an der Grenze zu Spanien das Leben. Vor diesem Hintergrund findet es Bauer best\u00fcrzend und ebenso infam wie charakteristisch f\u00fcr den gegenw\u00e4rtigen, den Bunten Totalitarismus, wenn am Eingang zum Panzermuseum Munster in der L\u00fcneburger Heide das eingangs erw\u00e4hnte Benjamin-Zitat zu lesen ist \u2013 aus dem Zusammenhang gerissen und kriegst\u00fcchtig verst\u00fcmmelt.<\/p>\n<p>Aus diesem Zitat liest Bauer Benjamins Mahnung, dass ernsthaftes Eintreten f\u00fcr den Frieden voraussetzt, sich mit den Realit\u00e4ten und Ursachen des Krieges auseinanderzusetzen. Frieden k\u00f6nne nicht durch blo\u00dfe Beschw\u00f6rungen oder symbolische Handlungen erreicht werden, sondern nur durch eine schonungslose Analyse und Diskussion der Kriegsursachen und -mechanismen.<\/p>\n<h5>Was es bedeutet, \u00fcber den Krieg zu sprechen<\/h5>\n<p>Bauer listet eine Vielzahl von Aspekten auf, \u00fcber die gesprochen werden muss, wenn man den Krieg thematisiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Die zerst\u00f6rerische Gewalt des Krieges und das Leiden von Soldaten und Zivilbev\u00f6lkerung.<\/li>\n<li>Die sozialen, psychischen und transgenerationalen Folgen von Krieg, wie Traumatisierung, Vertreibung und Hunger.<\/li>\n<li>Die Rolle von Hass, Feindbildern und kognitiver Kriegsf\u00fchrung.<\/li>\n<li>Die historischen Wurzeln heutiger Kriegspolitik, die bis zum Ersten Weltkrieg reichen.<\/li>\n<li>Die Militarisierung der Gesellschaft, die Spaltung durch Misstrauen, Ideologie und Desinformation.<\/li>\n<li>Die Durchdringung ziviler Bereiche durch milit\u00e4rische Logik, etwa durch Zivil-Milit\u00e4rische Zusammenarbeit (ZMZ), die das Gesundheitswesen, den Katastrophenschutz und viele andere Bereiche auf Kriegstauglichkeit trimmt.<\/li>\n<li>Die gigantischen R\u00fcstungsausgaben, moderne Waffentechnologien (Drohnen, Cyberwaffen, Biowaffen), sowie die Rolle von R\u00fcstungsindustrie und Milit\u00e4retat auf Kosten sozialer Bereiche.<\/li>\n<li>Die geopolitischen Interessen, die Rolle von Rohstoffen, Finanzm\u00e4rkten und die Verflechtung von Wirtschaft und Krieg.<\/li>\n<li>Die Komplizenschaft von Kirchen, Medien, Wissenschaft, Stiftungen und Think Tanks bei der Rechtfertigung und Vorbereitung von Kriegen.<\/li>\n<li>Die ideologische Aufr\u00fcstung in Bildung und Gesellschaft, die Heroisierung von Milit\u00e4r und die Verbreitung nationalistischer Narrative.<\/li>\n<li>Die Rolle von NATO, transatlantischen Netzwerken, Kolonialismus, Geheimdiensten und verdeckten Strukturen.<\/li>\n<li>Die globale Pr\u00e4senz von US-Milit\u00e4rbasen und die Rolle des US-Kapitalismus als Kriegstreiber.<\/li>\n<li>Und nicht zuletzt: der Zustand und die Herausforderungen der Friedensbewegung selbst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bauer kritisiert, dass Benjamins Zitat \u2013 so wie am Eingang des Panzermuseums M\u00fcnster \u2013 aus dem Zusammenhang gerissen und verf\u00e4lscht wurde. W\u00e4hrend Benjamin davor warnte, dass gerade die Kriegstreiber st\u00e4ndig vom Frieden reden, wird das Zitat heute genutzt, um Kriegsvorbereitung als Friedenssicherung zu legitimieren. Sprache wird so zur Verschleierung und Rechtfertigung von Gewalt missbraucht.<\/p>\n<h5>Friedensbeschw\u00f6rungen verhindern keine Kriege<\/h5>\n<p>Bauer argumentiert, dass symbolische Handlungen wie Osterm\u00e4rsche, Gedenktage oder Friedensgottesdienste wirkungslos bleiben, solange sie nicht die realen Machtverh\u00e4ltnisse und Strukturen des Militarismus adressieren. Der milit\u00e4rische Gewaltapparat sei hochorganisiert und technisch \u00fcberlegen und werde von der Politik mit enormen Mitteln ausgestattet. Appelle an die Regierung oder ritualisierte Protestformen seien angesichts dieser \u00dcbermacht wirkungslos und teilweise sogar satirisch.<\/p>\n<p>Bauer verweist auf seine fr\u00fcheren Arbeiten zur Militarisierung der Gesellschaft, insbesondere auf die Rolle der Medien und von Stiftungen wie Bertelsmann bei der ideologischen Vorbereitung und Rechtfertigung von Krieg und Interventionen. Bereits 2008 wurden in sicherheitspolitischen Leitlinien milit\u00e4rische Eingriffe auch gegen Pandemien gefordert \u2013 eine Entwicklung, die sich in der Corona-Krise fortgesetzt habe und von Teilen der Friedensbewegung nicht kritisch reflektiert worden sei.<\/p>\n<h5>Die Friedensbewegung und ihre Schw\u00e4chen<\/h5>\n<p>Bauer kritisiert, dass die Friedensbewegung sich h\u00e4ufig in antifaschistische Rhetorik fl\u00fcchtet und dabei Gefahr l\u00e4uft, sich staatlichen und milit\u00e4rischen Narrativen zu unterwerfen. Er verweist auf die \u201eFriedenswinter\u201c-Bewegung 2014\/15, deren Selbstverst\u00e4ndnis eine Vermengung von Friedens- und Antifaschismus-Rhetorik darstellte, die letztlich die Kriegsbereitschaft kaschiert habe \u2013 \u00e4hnlich wie Joschka Fischers <em>\u201eNie wieder Auschwitz\u201c<\/em>-Rhetorik zur Rechtfertigung des Jugoslawien-Krieges.<\/p>\n<p>Bauer fordert, im Sinne Benjamins \u00fcber die Ursachen, Strukturen und Mechanismen des Krieges zu sprechen, anstatt sich auf symbolische Friedensbekundungen zu beschr\u00e4nken. Nur durch eine schonungslose Analyse und das Offenlegen der realen Machtverh\u00e4ltnisse k\u00f6nne eine wirksame Friedensarbeit entstehen. Die Friedensbewegung m\u00fcsse sich selbstkritisch mit ihren eigenen Schw\u00e4chen und Vereinnahmungen auseinandersetzen und den Krieg in all seinen Facetten thematisieren, um nicht zum Feigenblatt f\u00fcr Militarismus und Kriegspolitik zu werden.<\/p>\n<p>Diese Zusammenfassung h\u00e4lt die Intention des Originals bei, indem sie die zentrale Forderung nach einer ehrlichen, umfassenden Auseinandersetzung mit Krieg und Militarismus betont und die Kritik an oberfl\u00e4chlichen Friedensritualen sowie an der Instrumentalisierung von Sprache und Symbolen f\u00fcr kriegerische Zwecke herausarbeitet.<\/p>\n<h5>1945 endete der 2. Weltkrieg \u2013 zugleich begannen die N\u00fcrnberger Prozesse<\/h5>\n<p>Vor 80 Jahren begannen in N\u00fcrnberg die Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs. Im November 2020 betonte der US-amerikanische V\u00f6lkerrechtler,\u00a0Historiker,\u00a0Autor und zwischen \u00a02012 bis 2018 Unabh\u00e4ngiger Experte des\u00a0Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen\u00a0f\u00fcr die\u00a0F\u00f6rderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung, \u00a0(21) Prof. Dr. de Zayas, dass diese Prozesse einen Meilenstein in der Entwicklung des internationalen Strafrechts darstellten und Vorl\u00e4ufer sp\u00e4terer Ad-hoc-Tribunale wie f\u00fcr Jugoslawien, Ruanda oder Sierra Leone waren. Dennoch wirft de Zayas die Frage auf, ob solche Tribunale wirklich objektiv und gerecht sind oder lediglich eine Fortsetzung politischer Machtk\u00e4mpfe mit juristischen Mitteln darstellen. Insbesondere kritisiert er das Konzept der <em>\u201eKollektivschuld\u201c<\/em>, das sich durchgesetzt habe und sowohl von Siegern als auch Besiegten akzeptiert werde.<\/p>\n<h5>De Zayas kritisiert Ex-post-facto-Tribunale und pl\u00e4diert f\u00fcr Pr\u00e4vention<\/h5>\n<p>De Zayas \u00e4u\u00dfert Skepsis gegen\u00fcber der Fokussierung auf nachtr\u00e4gliche Straftribunale. Viel wichtiger sind f\u00fcr ihn die Pr\u00e4vention von Konflikten und die F\u00f6rderung des Menschenrechts auf Frieden. Er glaubt nicht an die abschreckende Wirkung von Tribunalen, da Kriegsverbrecher selten mit einer sp\u00e4teren Anklage rechnen. Die Bestrafung nach dem Krieg diene oft nur dem Prinzip \u201eAuge um Auge\u201c, ohne wirkliche Gerechtigkeit f\u00fcr Opfer zu schaffen.<\/p>\n<p>Die Idee, am Ende eines Krieges ein Gerichtsverfahren durchzuf\u00fchren, ist eine speziell anglo-franz\u00f6sische Erfindung, die in die Vertr\u00e4ge von Versailles und S\u00e8vres aufgenommen wurde. Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs war Stalin kaum daran interessiert, Prozesse zu f\u00fchren, und er schlug vor, 50\u00a0000 deutsche Politiker und Milit\u00e4rs zu t\u00f6ten und es dabei zu belassen. <em>Churchill<\/em> \u00fcberzeugte ihn jedoch von den Vorteilen der Durchf\u00fchrung eines \u201erichtigen&#8220; Strafprozesses, der im Londoner Abkommen vom 8.\u00a0August 1945 festgeschrieben wurde, zwei Tage nach der atomaren Vernichtung von Hiroshima und einen Tag vor der Zerst\u00f6rung von Nagasaki. In seinem Vortrag \u00fcber die N\u00fcrnberger Prozesse an der Freien Universit\u00e4t Berlin \u00a0(22) beleuchtet de Zayas diese Anomalien und zitiert aus dem brillanten Er\u00f6ffnungsstatement des amerikanischen Staatsanwalts Robert Jackson:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eWir d\u00fcrfen niemals vergessen, dass nach dem geltenden Ma\u00df, mit dem wir die Angeklagten heute messen, auch wir morgen von der Geschichte gemessen werden.&#8220; (23) Und weiter: \u201eDieses Gesetz wird hier zwar zun\u00e4chst auf deutsche Angreifer angewandt, es schlie\u00dft aber ein und verdammt, wenn es von Nutzen sein soll, notwendig den Angriff jeder anderen Nation, nicht ausgenommen die, die jetzt hier zu Gericht sitzen.&#8220; (24)<\/em><\/p>\n<p>Doch tats\u00e4chlich wurden Verbrechen der Alliierten nie verfolgt; das Tribunal lehnte die sogenannte <em>\u201eTu-quoque\u201c-<\/em>Verteidigung (Du auch) ab. W\u00e4hrend die Nationalsozialisten f\u00fcr Deportationen verurteilt wurden, fand gleichzeitig der gr\u00f6\u00dfte erzwungene Bev\u00f6lkerungstransfer der Geschichte statt: 14 Millionen Deutsche wurden aus Osteuropa vertrieben, Millionen kamen ums Leben oder wurden Opfer von Gewalt.<\/p>\n<p>De Zayas empfindet es als eine historische Ironie, dass, w\u00e4hrend die Nazis wegen des Verbrechens der \u201e<em>Deportation&#8220; <\/em>verurteilt wurden, weil sie Polen aus ihren H\u00e4usern in Westpreu\u00dfen nach Mittelpolen verjagten und Franzosen aus Elsass-Lothringen vertrieben hatten, der gr\u00f6sste<em> \u201eerzwungene Bev\u00f6lkerungstransfer&#8220;<\/em> (25) der Geschichte im Gange war, ein Ergebnis der Beschl\u00fcsse der Konferenzen von Teheran, Jalta und Potsdam. Rund 14 Millionen Deutschst\u00e4mmige wurden brutal aus ihrer Heimat in Ostpreu\u00dfen, Pommern, Schlesien, Ostbrandenburg, B\u00f6hmen, M\u00e4hren, Ungarn, Jugoslawien vertrieben \u2013 unter den deutschen Vertriebenen gab es sch\u00e4tzungsweise zwei Millionen Tote.<\/p>\n<p>Die Vertreibungen waren laut de Zayas rein rassistisch, da das einzige Kriterium war, Deutscher zu sein \u2013 nicht einmal, ob man ein Nazi war. Auch deutsche Juden wurden ausgewiesen und total enteignet. Diese Vertreibungen schildert de Zayas in seinem Buch <em>\u201eNemesis at Potsdam&#8220;<\/em> (26). Es wird gesch\u00e4tzt, dass 600.000 deutsche Zivilisten in Hunderten von St\u00e4dten und D\u00f6rfern bei Fl\u00e4chenbombardierungen durch anglo-amerikanische Flugzeuge starben; mindestens vier Millionen deutsche Frauen wurden von sowjetischen, franz\u00f6sischen, amerikanischen und britischen Streitkr\u00e4ften vergewaltigt. Zwei Millionen Zivilisten wurden in Russland zur Zwangsarbeit verschleppt, was die Konferenz von Jalta als \u201eReparationen in Naturalien&#8220; deklarierte. Die Sowjets richteten 1940 auf Befehl von Kriegsmarschall Stalin mehrere Tausend polnische Offiziere in Katyn hin \u2013 all dies in v\u00f6lliger Straflosigkeit.<\/p>\n<p>Im Lauf der Geschichte hat das Prinzip \u201eVae victis&#8220; \u2013 Wehe den Besiegten \u2013 verschiedene Formen angenommen. Vercingetorix, der F\u00fchrer der Gallier, wurde von Julius C\u00e4sar besiegt, nach Rom gebracht, eingekerkert, \u00f6ffentlich gedem\u00fctigt und erw\u00fcrgt. Viele Kriege wurden von enormen Massakern begleitet und mit ihnen beendet, Beispiel sind die Zerst\u00f6rungsorgien von Dschingis Khan in China, Persien, Russland. Timur (Tamerlane) massakrierte Millionen in Indien, Persien, Syrien, Aserbaidschan. Die Briten massakrierten viele in Indien und China, besonders w\u00e4hrend und nach den Opium-Kriegen.<\/p>\n<h5>N\u00fcrnberger Prinzipien und ihre selektive Anwendung<\/h5>\n<p>Die Vereinten Nationen \u00fcbernahmen 1950 die N\u00fcrnberger Prinzipien ins V\u00f6lkerrecht. Sie sind heute Teil der internationalen Rechtsdoktrin und werden in der Theorie gelehrt, in der Praxis aber selektiv angewendet \u2013 meist gegen besiegte Feinde oder gest\u00fcrzte Machthaber. Die Prinzipien haben weder Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschheit noch V\u00f6lkermord verhindert. Positiv bleibt immerhin, dass das Prinzip der individuellen Schuld (statt Kollektivschuld) etabliert wurde.<\/p>\n<h5>Kultur der Straflosigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg<\/h5>\n<p>De Zayas stellt fest, dass zahlreiche Staaten seit 1945 gegen die N\u00fcrnberger Prinzipien versto\u00dfen haben, ohne Konsequenzen zu f\u00fcrchten. Beispiele sind Chinas Einmarsch in Tibet, die sowjetischen Interventionen in Ungarn und der Tschechoslowakei, Israels Angriffe auf Nachbarstaaten und die Besetzung Pal\u00e4stinas, die t\u00fcrkische Besetzung Nordzyperns, Massaker an Kurden, der Angriff auf Bergkarabach durch Aserbaidschan, der V\u00f6lkermord in Biafra, Verbrechen in Sri Lanka und Indien sowie zahlreiche US-Kriege\/&#8220;Interventionen&#8220; (Vietnam, Grenada, Panama, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Ukraine). All diese Taten blieben weitgehend unges\u00fchnt, was laut de Zayas eine Kultur der Gewalt und Straflosigkeit gef\u00f6rdert habe. Er bedauert, dass die N\u00fcrnberger Prinzipien die Begehung von Verbrechen der Aggression, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschheit und V\u00f6lkermord seit 1950 nicht verhindert habe. Trotzdem kann de Zayas N\u00fcrnberg etwas Positives abgewinnen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eals ethische Entwicklung des V\u00f6lkerrechts, dass es nach dem N\u00fcrnberger Prozess eine pers\u00f6nliche Haftung f\u00fcr Verbrechen geben sollte, eben keine Kollektivschuld, sondern eine individuelle Schuld von Menschen wie Goering, Frank und Keitel \u2013 in unseren Tagen f\u00fcr Menschen wie George W. Bush, Tony Blair, Donald Rumsfeld, Nicholas Sarkozy (wegen Libyen!).\u201c (27)<\/em><\/p>\n<h5>Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) und seine Grenzen<\/h5>\n<p>Mit dem R\u00f6mer Statut und der Gr\u00fcndung des IStGH verbanden viele die Hoffnung auf eine konsequente Umsetzung der N\u00fcrnberger Prinzipien. De Zayas war jedoch stets skeptisch und sieht den IStGH als Werkzeug der M\u00e4chtigen gegen die Schwachen. Bisher wurden fast ausschlie\u00dflich Afrikaner angeklagt, w\u00e4hrend westliche Politiker und Milit\u00e4rs f\u00fcr ihre Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen nicht belangt wurden. Auch aktuelle Verbrechen \u2013 etwa an den Jesiden, im Jemen, in Kaschmir oder Pal\u00e4stina \u2013 werden nicht verfolgt. Glaubw\u00fcrdigkeit k\u00f6nne der IStGH nur erlangen, wenn er alle Staaten und deren Verantwortliche gleichbehandelt.<\/p>\n<h5>Voraussetzungen f\u00fcr eine gerechte internationale Strafverfolgung<\/h5>\n<p>F\u00fcr eine universelle Anwendung des V\u00f6lkerrechts bedarf es laut de Zayas mehr als Vertr\u00e4ge oder Gerichte: Entscheidend seien der politische Wille der Regierungen, die Ehrlichkeit der Politiker, eine gebildete und engagierte Zivilgesellschaft sowie verantwortungsbewusste Medien. Trotz Protesten und Aufkl\u00e4rung durch Intellektuelle wie Noam Chomsky oder Jeffrey Sachs bleibt die Stimme der Zivilgesellschaft oft folgenlos. Die Grundregel <em>\u201eMacht geht vor Recht\u201c<\/em> gilt weiterhin, wie schon Thukydides im Melianischen Dialog feststellte: <em>\u201eDie Starken tun, was sie wollen, und die Schwachen leiden, was sie m\u00fcssen.\u201c<\/em><\/p>\n<h5>Fazit und Ausblick<\/h5>\n<p>De Zayas zieht das ern\u00fcchternde Fazit, dass sich die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg und den N\u00fcrnberger Prozessen in Bezug auf die Durchsetzung des V\u00f6lkerrechts kaum weiterentwickelt hat. Die Hoffnung auf eine gerechte, auf Regeln basierende internationale Ordnung bleibt bestehen, doch solange Machtinteressen dominieren, bleibt sie unerf\u00fcllt. Die Trommeln des Krieges werden nur dann verstummen, wenn echte Pr\u00e4vention, Gleichbehandlung und der Wille zur Aufarbeitung aller Verbrechen \u2013 unabh\u00e4ngig von der politischen Machtstellung der T\u00e4ter \u2013 zur Norm werden.<\/p>\n<p>Das Interview kritisiert die selektive Anwendung des internationalen Strafrechts und fordert eine konsequente, universelle Durchsetzung der Gerechtigkeit. Es pl\u00e4diert f\u00fcr Pr\u00e4vention statt nachtr\u00e4glicher Bestrafung, individuelle Verantwortung statt Kollektivschuld und eine St\u00e4rkung der Zivilgesellschaft, um die \u201eTrommeln des Krieges\u201c wirklich zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<h5>US-Au\u00dfenministerium im Disput mit dem deutschen Au\u00dfenministerium (Au\u00dfenamt)<\/h5>\n<p>Nach der Wahl von Friedrich Merz am 6. Mai 2025 im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler werden die Trommeln vermutlich noch lauter schlagen. Wenige Tage zuvor hatte die Verk\u00fcndung des Au\u00dfen-Amtes, die AfD sei \u201e<em>gesichert rechtsextrem&#8220;<\/em>, einen Disput zwischen US-Au\u00dfenminister Marco Rubio und dem Ausw\u00e4rtigen Amt in Berlin ausgel\u00f6st; Rubio \u00e4u\u00dferte sich sp\u00f6ttisch, insbesondere wegen der Behauptung des AM, das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz sei unabh\u00e4ngig, obwohl es dem Bundesinnenministerium unterstellt ist und damit Weisungen von dort unterliegt, im konkreten Fall also jenen der noch im Amt befindlichen Innenministerin Nancy Faeser. (28) Der stellvertretende US-Au\u00dfenminister, promovierte Jurist und Experte f\u00fcr Lateinamerika, Christopher Landau, bem\u00fchte in seiner Antwort zur \u00dcberraschung die gemeinsame Geschichte. Landaus Vater war US-Botschafter in Paraguay, Chile und Venezuela und in der ersten Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump US-Botschafter in Mexiko; er gilt als einer der engsten au\u00dfenpolitischen Berater von Donald Trump. Landaus Vater musste nach dem Anschluss 1938 aus seiner Geburtsstadt Wien fliehen; er wurde amerikanischer B\u00fcrger und k\u00e4mpfte stolz in der US-Armee f\u00fcr die Befreiung Europas. So fiel die Antwort Landaus sehr pers\u00f6nlich aus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eWenn ich f\u00fcr mich selbst spreche, k\u00f6nnen Worte nicht einmal ansatzweise den Zorn und den Groll ausdr\u00fccken, den ich empfinde, wenn ein offizielles Konto der DEUTSCHEN Regierung vorgibt, den US-Au\u00dfenminister \u00fcber die Notwendigkeit zu belehren, die politische Opposition auszuspionieren und zu zensieren. Und nein, Deutschland, du kannst dich nicht hinter selbstgef\u00e4lligen Hinweisen darauf, was du von &#8222;deiner&#8220; Geschichte gelernt hast, verstecken. Wie du dich vielleicht erinnerst, ist es auch &#8222;unsere&#8220; Geschichte, weil wir eine ziemlich wichtige Rolle dabei spielten, gerade dieses Kapitel deiner Geschichte zu beenden. Und es ist auch &#8222;meine&#8220; Geschichte, da mein eigener Vater nicht wegen ZU VIEL freier Rede geflohen war; er floh, weil jene, die daran glaubten, ihre politischen Gegner auszuspionieren und zu zensieren, die Macht hatten. Du magst dich entscheiden, deine eigenen B\u00fcrger als &#8222;Rechtsextreme&#8220; zu brandmarken und sie zum Schweigen zu bringen oder zu inhaftieren, weil sie, beispielsweise, gegen offene Grenzen sind. Aber bitte erspare uns das Moralisieren.\u201c (29)<\/em><\/p>\n<p>Die Antwort des AA steht noch aus.<\/p>\n<p>Ob Vizeau\u00dfenminister Landau die dunklen Seiten der USA hinreichend kennt?<\/p>\n<p>\u00d6sterreich-Ungarn hatte nach dem Terroranschlag einige Terroristen gefangen nehmen und deren Spur nach Belgrad verfolgen k\u00f6nnen. Es folgte ein Ultimatum, in dem die Beteiligung von \u00f6sterreichisch-ungarischen Ermittlungsbeamten an der Untersuchung gefordert wurde. Das wurde entschieden abgelehnt, und \u00d6sterreich-Ungarn erkl\u00e4rte daraufhin nach 30 Tagen Serbien den Krieg. Im Vergleich dazu hatten die USA nicht einen einzigen T\u00e4ter aus Afghanistan vorzuweisen, die USA stellten Afghanistan kein Ultimatum, erkl\u00e4rten auch nicht den Krieg, sondern griffen nur 27 Tage nach 9\/11 Afghanistan an. Nach 21 Jahren Krieg mussten die USA Afghanistan fluchtartig verlassen und hinterlie\u00dfen nur verbrannte Erde. In diesem geschichtlichen Vergleich kommen die USA, die sich seit 1776 als eine beispielhafte\u00a0Demokratie sehen, nicht sonderlich gut weg.<\/p>\n<p>Es scheint zwar ausgeschlossen, dass Landau diese Zusammenh\u00e4nge bekannt sind, doch seine pers\u00f6nliche Geschichte l\u00e4sst auf eine menschenfreundlichere Politik hoffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Effenberger ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes und seines Beirats<\/em><\/p>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>*) Der Beitrag ist Teil einer vierteiligen Serie. Die Teile 1 bis 3 k\u00f6nnen hier nachgelesen werden:<br \/>\nTeil 1: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/8-mai-1945-tag-der-befreiung-teil-1-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/apolut.net\/8-mai-1945-tag-der-befreiung-teil-1-von-wolfgang-effenberger\/<\/a><br \/>\nTeil 2: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/churchills-kriegs-plan-unthinkable-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/apolut.net\/churchills-kriegs-plan-unthinkable-von-wolfgang-effenberger\/<\/a><br \/>\nTeil 3: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/erster-weltkrieg-und-die-folgen-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/apolut.net\/erster-weltkrieg-und-die-folgen-von-wolfgang-effenberger\/<\/a><\/p>\n<p>1) <a href=\"http:\/\/germanhistorydocs.ghi-dc.org\/sub_document.cfm?document_id=2297&amp;language=german&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/germanhistorydocs.ghi-dc.org\/sub_document.cfm?document_id=2297&amp;language=german<\/a><\/p>\n<p>2) \u201esupplies necessary to prevent starvation or widespread disease or such civil unrest as would endanger the occupying forces\u201c<\/p>\n<p>3) <em>Nachkriegs-Semester: Studium in Kriegs- und Nachkriegszeit<\/em>, S. 85<\/p>\n<p>4) <a href=\"https:\/\/history.state.gov\/historicaldocuments\/frus1948v02\/d470?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Directive to the United States Military Governor for Germany (Clay)<\/a>. Enth\u00e4lt Anweisung an Clay zur Anwendung der Direktive JCS 1779\/1. Office of the Historian, Bureau of Public Affairs, US-Au\u00dfenministerium; Robert A. Selig: <em>America\u2019s Long Road to the Federal Republic of Germany (West)<\/em>. In: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=German_Life&amp;action=edit&amp;redlink=1&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">German Life<\/a>, Juni\/Juli 1998 <a href=\"http:\/\/www.channelingreality.com\/TTT\/Documents\/1945_to_1948_Am_Long_Road_to_Fed_Repb_Germany.pdf?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(PDF; 131 kB)<\/a><\/p>\n<p>5) Antoine Prost\/Jay Winter, <em>Penser la Grande Guerre. Un essai d&#8217;historiographie<\/em>, Paris 2004, S. 33.<\/p>\n<p>6) <em>Briefwechsel Stalins mit Churchill, Attlee, Roosevelt und Truman 1941\u20131945<\/em>, Berlin 1961, S. 254. \u2013 In seinem Buch <em>The Gathering Storm<\/em>, Boston 1948, S. VII, kommt Churchill auf den Begriff zur\u00fcck.<\/p>\n<p>7) Vgl. Gerhard Hirschfeld: <em>Der Erste Weltkrieg in der deutschen und internationalen Geschichtsschreibung<\/em>. Aus: <em>Politik und Zeitgeschichte<\/em>. B 29-302004<\/p>\n<p>8) Parallel zur deutschen Kapitulation hatte Churchill den Kriegsplan f\u00fcr die Operation \u00bbDas Undenkbare\u00ab (Unthinkable) in Auftrag gegeben. Der ausgearbeitete Plan zur milit\u00e4rischen Unterwerfung der Sowjetunion wurde am 22. Mai vom Chief of Staff, Generalleutnant Sir Hastings Lionel Ismay \u00fcbergeben und am 8. Juni 1945 erg\u00e4nzt. Als Termin f\u00fcr den Angriff wurde der 1. Juli 1945 festgelegt (siehe 34\/2).<\/p>\n<p>9) Liste der Gr\u00fcndungsmitglieder und -vorst\u00e4nde (nicht vollst\u00e4ndig)<br \/>\n(<em>New York Times<\/em>\u00a0of April 24, 1948,\u00a0<em>New Group Backs Federated Europe&#8211;Public Officials and Educators Form Committee to Support &#8222;Free&#8220; Bloc Abroad<\/em>:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J._William_Fulbright\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">J. William Fulbright<\/a>, Anwalt<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_C._Bullitt?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">William C. Bullitt<\/a>, Diplomat<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbert_Hoover?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herbert Hoover<\/a>, ehemaliger US-Pr\u00e4sident<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Moses?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Robert Moses<\/a>, Sekret\u00e4r des fr\u00fcheren Kriegsministers\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_P._Patterson?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Robert P. Patterson<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alice_Roosevelt_Longworth?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alice Roosevelt Longworth<\/a>, Tochter des ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theodore_Roosevelt?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Theodore Roosevelt<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norman_Thomas?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Norman Thomas<\/a>, Politiker, ehemaliger Vorstand des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/America_First_Committee?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">America First Committee<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burton_K._Wheeler?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Burton K. Wheeler<\/a>, Politiker, Mitbegr\u00fcnder des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/America_First_Committee?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">America First Committee<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_J._Donovan?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">William J. Donovan<\/a>, Leiter des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Office_of_Strategic_Services?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Office of Strategic Services<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Robert_Ignatius_Gannon&amp;action=edit&amp;redlink=1&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Robert Ignatius Gannon<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jesuiten?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jesuit<\/a>\u00a0und Pr\u00e4sident der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fordham_University?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fordham University<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allen_Welsh_Dulles?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Allen Welsh Dulles<\/a>, Anwalt, europ\u00e4ischer OSS-Repr\u00e4sentant, sp\u00e4ter\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Central_Intelligence_Agency?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CIA<\/a>-Direktor<\/p>\n<p>10) Sie erg\u00e4nzt Absatz 17 a von JCS 1779\/1 (SWNCC 327\/4) und ersetzt WX 85965 vom November 1945 in der jeweils g\u00fcltigen Fassung (SWNCC 204\/2) sowie WX 99226 vom M\u00e4rz 1946 in der jeweils g\u00fcltigen Fassung (SWNCC 204\/5). Absatz 2 legt die grundlegenden politischen Leitlinien der US-Regierung zur externen Restitution fest<\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/betweentwoagesam00brze_0\/page\/n17\/mode\/2up\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/archive.org\/details\/betweentwoagesam00brze_0\/page\/n17\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>12) <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/281298815_The_History_of_'Transhumanism?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/281298815_The_History_of_&#8217;Transhumanism<\/a><\/p>\n<p>13) <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/NewBottlesForNewWine\/page\/n15\/mode\/2up\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/archive.org\/details\/NewBottlesForNewWine\/page\/n15\/mode\/2up<\/a><\/p>\n<p>14) <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/huxley-unesco-its-purpose-and-philosophy\/mode\/2up\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>https:\/\/archive.org\/details\/huxley-unesco-its-purpose-and-philosophy\/mode\/2up<\/em><\/a><\/p>\n<p>15) Der undatierte Zettel mit eigenh\u00e4ndiger Notiz des serbischen Ministerpr\u00e4sidenten Nikola Pa\u0161ic wurde wahrscheinlich zwischen 2. und 13. Juni 1914 niedergeschrieben.\u00a0Die serbische Kleinstadt Priboy grenzt im Westen an Bosnien und Herzegowina, Tuzla liegt im Nordosten, Trnovo im Osten und die Hauptstadt Sarajewo im S\u00fcdosten Bosniens und der Herzegowina<\/p>\n<p>16) Roderich Goos: \u201eDas Wiener Kabinett und die Entstehung des Weltkrieges; mit Erm\u00e4chtigung des Leiters des deutsch-\u00f6sterreichischen Staatsamtes f\u00fcr \u00c4usseres auf<\/p>\n<p>17) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/serbien-enthuellt-denkmal-fuer-gavrilo-princip-in-belgrad-a-1041093.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/serbien-enthuellt-denkmal-fuer-gavrilo-princip-in-belgrad-a-1041093.html<\/a><\/p>\n<p>18) Kolko, Daniel: Tagesspiegel, 8. Mai 1999<\/p>\n<p>19) Abdruck des Briefes \u201eDie amerikanische Neuordnung Europas\u201c in Effenberger, Wolfgang\/Wimmer, Willy: Wiederkehr der Hasardeure \u2013 Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute, H\u00f6hr-Grenzhausen 2014, S. 547f.<\/p>\n<p>20) Rudolph Bauer \u201eWer aber den Frieden will, der rede vom Krieg\u201c, <a href=\"http:\/\/nrhz.de\/flyer\/\/beitrag.php?id=29464&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/nrhz.de\/flyer\/\/beitrag.php?id=29464<\/a><\/p>\n<p>21)<a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/special-procedures\/ie-international-order?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ohchr.org\/en\/special-procedures\/ie-international-order<\/a><\/p>\n<p>22) Der Vortrag wurde 1996 von Professor <em>Alexander Demandt<\/em>, \u00abMacht und Recht, Grosse Prozesse der Geschichte\u00bb (Beck\u2019sche Reihe, M\u00fcnchen, 1996, S.\u00a0311\u2013340) herausgebracht<\/p>\n<p>23) IMT, Bd. 2, S.\u00a0118; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OU-d9esunwc&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OU-d9esunwc<\/em><\/a>; <a href=\"https:\/\/www.roberthjackson.org\/speech-and-writing\/opening-statement-before-the-international-military-tribunal\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>https:\/\/www.roberthjackson.org\/speech-and-writing\/opening-statement-before-the-international-military-tribunal\/<\/em><\/a><\/p>\n<p>24) IMT, Bd. 2, S.\u00a0182<\/p>\n<p>25) <a href=\"https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-2829-15-dezember-2020\/die-trommeln-des-krieges-zum-schweigen-bringen.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-2829-15-dezember-2020\/die-trommeln-des-krieges-zum-schweigen-bringen.html<\/a><\/p>\n<p>26) Routledge, mit einem Vorwort von <em>Eisenhowers<\/em> politischem Berater, Botschafter <em>Robert Murphy<\/em>; deutsche Fassung \u00abDie Nemesis von Potsdam\u00bb erschien 2005 bei <em>Herbig<\/em> in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>27) <a href=\"https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-2829-15-dezember-2020\/die-trommeln-des-krieges-zum-schweigen-bringen.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-2829-15-dezember-2020\/die-trommeln-des-krieges-zum-schweigen-bringen.html<\/a><\/p>\n<p>28) <a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/ausland\/2025\/das-auswaertige-amt-weist-rubio-zurecht\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/ausland\/2025\/das-auswaertige-amt-weist-rubio-zurecht\/<\/a><\/p>\n<p>29) <a href=\"https:\/\/dert.online\/international\/244173-stellvertretender-us-aussenminister-deutschland-erspar\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/dert.online\/international\/244173-stellvertretender-us-aussenminister-deutschland-erspar\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Strafproze\u00df vor dem Internationalen Milit\u00e4rgerichtshof in N\u00fcrnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen f\u00fchrende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands<br \/>\nFoto: Bundesarchiv, Bild 183-V01032-3,<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> CC BY-SA 3.0 de<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5370988\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5370988<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Standpunkt von\u00a0Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\n[&#8230;] Das Verhalten der US-Streitkr\u00e4fte in Deutschland gab die Direktive der US-amerikanischen \u201eJoint Chiefs of Staff\u201c (JCS) vor. Im April 1945 trat JCS 1067\/6 in Kraft.  In 52 Paragraphen waren politische, wirtschaftliche und milit\u00e4rische Hintergr\u00fcnde, Ziele und Pflichten des Oberbefehlshabers der US-Truppen hinsichtlich seiner Verantwortung f\u00fcr die Verwaltung und die milit\u00e4rische Besetzung sowie als Mitglied des Alliierten Kontrollrats aufgelistet. Die Grenzen f\u00fcr den Umgang mit den Deutschen wurden klar formuliert: \u201eDeutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdr\u00fcckung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":21955,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[648,2120,1398,162,335,43,1631,572,470,1165,1536,188,163,563,2535,2632,992,1931],"class_list":["post-21952","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-2-weltkrieg","tag-alliierte","tag-aufruestung","tag-demokratie","tag-frieden","tag-friedensbewegung","tag-geopolitik","tag-geschichtsfaelschung","tag-ideologie","tag-kalter-krieg","tag-kapitulation","tag-krieg","tag-liberalismus","tag-menschenrechte","tag-strafgerichtshof","tag-technokratie","tag-vertreibung","tag-voelkermord"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bundesarchiv_Bild_183-V01032-3_Nuernberger_Prozess_Angeklagte_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5I4","jetpack-related-posts":[{"id":19595,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19595","url_meta":{"origin":21952,"position":0},"title":"Die langen Schatten des Ersten Weltkriegs (1)","author":"Webredaktion","date":"30. 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Jahrestags brachten im Juli 2014 Willy Wimmer und Wolfgang Effenberger das Buch \"Wiederkehr der Hasardeure - Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille\u2026","rel":"","context":"In &quot;Geschichte&quot;","block_context":{"text":"Geschichte","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=1162"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bombardement_allemand_sur_Reims_01_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bombardement_allemand_sur_Reims_01_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bombardement_allemand_sur_Reims_01_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bombardement_allemand_sur_Reims_01_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":24824,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=24824","url_meta":{"origin":21952,"position":1},"title":"Clown in Kiew","author":"Webredaktion","date":"8. 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Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg j\u00e4hrt sich zum 25. Mal","author":"Webredaktion","date":"2. April 2024","format":false,"excerpt":"Bericht von Wolfgang Effenberger Am 24. M\u00e4rz 2024 j\u00e4hrte sich zum 25. Mal der ohne Zustimmung der Vereinten Nationen erfolgte beispiellose Angriff der NATO gegen Jugoslawien \u2013 in erster Linie gegen die Teilrepublik Serbien. [...] Das Belgrader Forum \"f\u00fcr die Welt der Gleichen\" beging am 22. und 23. 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