{"id":21750,"date":"2025-05-07T03:44:02","date_gmt":"2025-05-07T01:44:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21750"},"modified":"2025-06-25T19:20:43","modified_gmt":"2025-06-25T17:20:43","slug":"die-stummen-haende-von-odessa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21750","title":{"rendered":"Die stummen H\u00e4nde von Odessa"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist nicht so, als seien Deutschland und die EU unschuldig ins Schlamassel geraten. Auch nicht durch Dummheit, sondern durch Komplizenschaft, die in keinem Moment zuvor so klar erkennbar wurde wie im Umgang mit dem Massaker vom 2. Mai 2014 in Odessa. <\/strong><\/p>\n<p><em>Von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 02.05.2025 auf <a href=\"https:\/\/rtde.org\/meinung\/243972-stummen-haende-von-odessa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Ja, wieder einmal Odessa. Der elfte Jahrestag inzwischen, immer noch im Westen ungeh\u00f6rt, unges\u00fchnt und unverstanden. W\u00e4hrend in Odessa selbst dieses Jahr sogar das Niederlegen von Blumen verboten wurde.<\/p>\n<p>Es gibt Augenblicke, zu denen man sich immer wieder fragt: Was h\u00e4tte anders ablaufen k\u00f6nnen? Und in jedem Jahr, das weiter von dem eigentlichen Ereignis entfernt ist, wird diese Frage lauter. Wo st\u00fcnden wir heute, h\u00e4tten die deutschen Medien damals angemessen \u00fcber dieses Pogrom berichtet, das sich da vor aller Augen entfaltete, am 2. Mai 2014 in Odessa? W\u00e4re es dann nicht undenkbar, solche S\u00e4tze zu \u00e4u\u00dfern wie der kommende Au\u00dfenminister Johann Wadephul mit &#8222;Russland wird immer Feind sein&#8220;? M\u00fcssten ihm nicht diese Worte im Mund zu Asche werden, w\u00e4ren ihm die Bilder aus Odessa bekannt?<\/p>\n<p>Ja, die ganze Erz\u00e4hlung zur Ukraine war zuvor schon falsch, die vom &#8222;friedlichen Protest&#8220; auf dem Maidan. Und trotzdem war der 2. Mai die Wegscheide, der Augenblick, an dem endg\u00fcltig entschieden wurde, einen Teil der Wirklichkeit aus der Wahrnehmung zu verbannen. Es wird einmal Aufgabe der Geschichtsschreibung sein, herauszufinden, ob dieses Schweigen auf Weisung geschah oder sich durch verworrene Beziehungen durchsetzte. Bei der S\u00fcddeutschen jedenfalls deuten die engen Verbindungen, die der damalige Leiter der Auslandsabteilung (und kommende Regierungssprecher), Stefan Kornelius, in die banderistische ukrainische Diaspora in M\u00fcnchen hatte, auf eine pers\u00f6nlich zu verantwortende Blockade hin. Aber wie ist es mit dem <em>ZDF<\/em>, das damals ein Gewerkschaftshaus bei den Protesten in Brand geraten lie\u00df? Wie ist das mit dem Bundespr\u00e4sidenten, damals Au\u00dfenminister, Frank-Walter Steinmeier, der nur Tage nach dem Massaker Odessa besuchte, aber \u2013 auf Bitten der Putschregierung \u2013 das Verbrechen nicht erw\u00e4hnte und auch dem Ort fernblieb?<\/p>\n<p>Vielleicht muss man all jenen, die es damals nicht mitbekommen hatten (und das werden in Deutschland die meisten sein), \u00fcbersetzen, warum dieses Ereignis eine solche Bedeutung hatte. Eine andere Umgebung suchen, eine andere Geschichte, wo es noch m\u00f6glich ist, diese Ereignisse frei von all dem russophoben Geheul zu betrachten.<\/p>\n<p>Stellen wir uns einmal vor, in Kanada entst\u00fcnde eine Bewegung, nach der das wahre Kanada Franz\u00f6sisch w\u00e4re. Eine Bewegung, deren erkl\u00e4rtes Ziel es ist, alle Verbindungen zu den Vereinigten Staaten zu kappen, die ja schlie\u00dflich von germanokeltischen Barbaren beherrscht werden, deren v\u00f6llige Unf\u00e4higkeit zu jeder Zivilisation sich schon an ihren Nahrungsgewohnheiten zeigt. Diese frankokanadische Bewegung wird freundlicherweise von der EU gro\u00dfz\u00fcgig finanziert. Nat\u00fcrlich muss man sich dieses Kanada etwas \u00e4rmer denken als das heutige, sonst wirken diese milden Gaben nicht genug (was das heutige Kanada in absehbarer Zeit schaffen d\u00fcrfte). Aber geben wir dem ganzen Spiel zehn, f\u00fcnfzehn Jahre.<\/p>\n<p>Es gibt dann Lehrst\u00fchle an den Universit\u00e4ten, die aus dem franz\u00f6sisch-britischen Krieg im 18. Jahrhundert eine kanadische Gr\u00fcndungslegende konstruieren, eine Art Anti-Lederstrumpf; Schulb\u00fccher, die Kanada als immer schon von den Briten und dann den Vereinigten Staaten ausgepl\u00fcndert und unterworfen darstellen, die die braven katholischen Franzosen mit ihrem indifferenten protestantischen Chaos qu\u00e4lten und Kanada daran hinderten, seine wahre industrielle Gr\u00f6\u00dfe zu entfalten; und im Kultursektor wird, auch dank der EU-Gelder, allm\u00e4hlich alles Englischsprachige zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und durch Franz\u00f6sisches ersetzt.<\/p>\n<p>Und dann kommt es zu einem Putsch, und die Fanatiker aus Quebec City \u00fcbernehmen die Regierung in ganz Kanada. Die Einwohner von Vancouver, die enge, auch famili\u00e4re Bindungen an die benachbarten USA haben, sehen es nicht ein, Franz\u00f6sisch sprechen zu m\u00fcssen (das sie nicht beherrschen) und protestieren. Woraufhin eine gro\u00dfe Gruppe von Fu\u00dfballhooligans aus Montreal, die schon jahrelang die Schl\u00e4gertruppe der Frankokanadier war, nach Vancouver f\u00e4hrt und die Teilnehmer eines friedlichen Protestes unter Einsatz von Schusswaffen in ein Geb\u00e4ude treibt, um anschlie\u00dfend das Geb\u00e4ude anzuz\u00fcnden. Menschen, die versuchen, sich durch einen Sprung vor dem Feuer zu retten, werden auf der Stra\u00dfe mit Eisenstangen erschlagen. Alles wie in Odessa also.<\/p>\n<p>Wie w\u00fcrden die USA reagieren? W\u00fcrden sie eine N\u00e4he zu den Opfern empfinden, w\u00fcrden sie verstehen, dass sich die anglophonen Kanadier verfolgt f\u00fchlen, w\u00fcrden sie ihnen dabei helfen, sich zu verteidigen? Oder w\u00fcrden sie gleich die gro\u00dfe Keule ziehen und Kanada den Krieg erkl\u00e4ren? Wie w\u00fcrde man mit einem solchen Ausbruch der Barbarei umgehen? Wie damit, dass die neue Regierung unmittelbar darin verwickelt war?<\/p>\n<p>W\u00fcrden die Medien in der EU, die immerhin die Mittel gaben, diese Frankofanatiker aufzup\u00e4ppeln, in dem Wunsch, dadurch die USA zu schw\u00e4chen, \u00fcber das berichten, was in Vancouver geschehen ist? Wie w\u00fcrden die Medien in den USA dar\u00fcber berichten?<\/p>\n<p>Das Interessante und fast Absurde an Odessa ist, dass der ganze Tag gut dokumentiert ist \u2013 live \u00fcbertragen wurde. Dass man zusehen konnte, wie hinter dem Gewerkschaftshaus Leute mit Eisenstangen erschlagen wurden. Dass also die \u00fcbliche Ausrede von Auslandskorrespondenten, man habe es nicht wissen k\u00f6nnen, nicht galt; und zu der Zeit sogar in der Ukraine noch Reste oppositioneller Presse \u00fcbrig waren, aus denen man sich informieren konnte. Und dennoch wurde die Wahrheit nicht berichtet.<\/p>\n<p>Das ist vielleicht der Punkt, der Odessa auch zur Wegscheide macht: Weil es nie zuvor ein derartiges Ereignis live im Internet zu sehen gab \u2013 die ganze rohe Abscheulichkeit, und es eigentlich erstaunt, dass es dennoch m\u00f6glich war, einen Wall darum zu ziehen und es im Westen zu verschweigen. Seitdem wurde das perfektioniert: Gaza verhungert vor laufenden Kameras, und bei jedem Bild, das man sieht, fragt man sich nur, ob es das gleiche Schweigen gegeben h\u00e4tte, h\u00e4tte man aus dem Warschauer Ghetto auch schon live \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Die gleiche Unempfindlichkeit.<\/p>\n<p>Odessa zu sehen, das war f\u00fcr mich der Moment, der den Glauben an all das Gerede von Demokratie und westlichen Werten in einen Haufen Asche verwandelte, durch den alles, was danach folgte, die ganze Glorifizierung der Bandera-Ukraine, zum Hohn wurde, zur Komplizenschaft bei diesen Verbrechen. Das mag meine pers\u00f6nliche \u00dcberzeugung sein, aber die Frage verschwindet nicht: H\u00e4tte es bei einer Reaktion des Westens auf diesen Zivilisationsbruch je einen B\u00fcrgerkrieg in der Ukraine gegeben?<\/p>\n<p>Ja, solche extremen Ereignisse schaffen, wenn sie unterschlagen werden, zwei voneinander getrennte Wirklichkeiten. Das konnte man in Deutschland auch erleben, anhand der Silvesternacht in K\u00f6ln 2015 beispielsweise, oder, noch schmerzhafter und anhaltender, anhand der Corona-Ma\u00dfnahmen. Aber Odessa, das war blanker, brutaler Mord, bejubelt und festgehalten von den T\u00e4tern, das war eine Zehnerpotenz \u00fcber der K\u00f6lner Silvesternacht, die dennoch das Land bis heute spaltet, schmerzhafter, beladener, fordernder. Eines von den Ereignissen, die sich wie ein tiefer Riss in die Erinnerung eingraben und auf immer bleiben, sei es als wulstige Narbe.<\/p>\n<p>All die Jahre, seit 2014, gab es in Russland viele, die forderten, die beiden Donbass-Republiken anzuerkennen. Die russische Regierung hat all die Jahre \u00fcber gebremst. Die Interessen waren nun einmal nicht identisch: Die Donbassbewohner sahen die Entwicklung, nicht zu Unrecht, als existenzielle Bedrohung und wollten sich im Grunde gern samt ihrer Heimat nach Russland retten. Die Berechnung in Moskau aber war, dass der Donbass dazu beitragen k\u00f6nne, die Irren im Zaum zu halten, allerdings nur, wenn er Teil der Ukraine bliebe. Acht Jahre dauerte diese H\u00e4ngepartie; die Minsker Vereinbarungen waren ein Versuch, einen echten Frieden zu schaffen, auch ein Versuch, das ganze Nachbarland wieder zu heilen \u2013 aber ein vergeblicher, denn das Schweigen zu Odessa war kein Zufall. Odessa war das vom Westen gew\u00fcnschte Ergebnis.<\/p>\n<p>Vielleicht wird man in kommenden Jahrzehnten nicht einmal mehr gro\u00df wahrnehmen, was damals in Odessa geschah, weil die sp\u00e4teren Schrecken, nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Gazastreifen, die Bilder \u00fcberlagern. Und dennoch war es die Wegkreuzung, an der eine Wahl getroffen wurde. Nicht von den Deutschen, nicht von der Bev\u00f6lkerung, die in Unkenntnis gelassen wurde, aber von Menschen wie Steinmeier oder Kornelius, die daf\u00fcr sorgten, dem Untier eine akzeptable Maske aufzusetzen. Und Angela Merkel, nat\u00fcrlich, die ihr ganzes Humanit\u00e4tsgetue im Herbst 2015 auch nur deshalb inszenieren konnte, weil kaum jemand wusste, welchen Verbrechen sie ihren Segen erteilt hatte.<\/p>\n<p>Es ist kein Wunder, dass die Menschen fr\u00fcher an Vorzeichen glaubten oder bestimmte Ereignisse zumindest im Nachhinein als solche sahen. Odessa war ein Vorzeichen. H\u00e4tte mich jemand vor diesem Tag gefragt, ob ich mir den kriegsl\u00fcsternen Tonfall, der heute in Deutschland herrscht, vorstellen k\u00f6nne, ich h\u00e4tte verwirrt den Kopf gesch\u00fcttelt. Das Schweigen, das damals ausgebrochen war, breitete sich wie ein giftiger Dunst immer weiter aus, drang immer tiefer ein, erstickend. Es hat den metallischen Geschmack von Blut.<\/p>\n<p>Und wenn dieses Schweigen bricht, eines Tages, wenn wieder die Fragen auf den Tisch kommen: Warum hast du weggesehen, warum hast du nicht gehandelt? Warum hast du nicht erkannt, womit du es zu tun hast? Dann werden sie nackt sein, die Ahnungslosen, die Wegschauer, nackt bis in die Tiefen ihres Gewissens; sie werden den metallischen Geschmack erkennen und verzweifelt versuchen, ihre H\u00e4nde zu reinigen. Und sicherlich: Es gab noch viele Momente, in denen eine Wende m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, einen Weg ohne all diese Felder des Todes und verst\u00fcmmelten Seelen. Es ist nie wirklich nur ein einziger Moment, der entscheidet, die Wahl wird immer wieder getroffen. Aber es ist diese Nacktheit, diese Entbl\u00f6\u00dfung, die Menschen mehr f\u00fcrchten als alles andere, und jeder Schritt macht die Umkehr schwerer.<\/p>\n<p>Es bleibt also: An diesem Tag, dem 2. Mai 2014, wurde die Wahl getroffen, und die Schuldigen von damals, die Helfer und die F\u00f6rderer halten so erbittert daran fest, dass man von Gl\u00fcck sagen muss, wenn die Menschheit ihre Entscheidung \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Unter den Bildern aus dem ausgebrannten Gewerkschaftshaus gibt es ein einzelnes, das f\u00fcr mich den ganzen Schrecken b\u00fcndelt; vielleicht auch, weil es verwandt zu sein scheint mit den eingebrannten menschlichen Schatten von Hiroshima. Eine ru\u00dfschwarze Wand, und hell darauf die Spuren zweier erhobener H\u00e4nde, leicht verwischt, als zeichne sich noch das Zusammensinken in ihnen ab. Wie ein stummes Flehen; kein K\u00f6rper, kein Name, nur eine Spur in Asche und Ru\u00df.<\/p>\n<p>Vielleicht ist diese Spur selbst nur noch als Bild vorhanden und an der Wand l\u00e4ngst \u00fcbermalt. Aber sie hat diese eigenartige Qualit\u00e4t, dieses durchdringende &#8222;Sieh da, ein Mensch&#8220;. Wenn dieses Monstrum EU, dieser Wertewesten, dieses zusammengeraffte Deutschland je eine Seele hatte, an diesem Tag wurde sie preisgegeben und ersetzt durch eine Fantasie von Vernichtung, f\u00fcr die Odessa das Vorzeichen ihres Aufstiegs war.<\/p>\n<p>Sie haben fast etwas von einem Gebet, diese beiden H\u00e4nde, auch wenn es kein Handeln gibt, das noch zu ihnen durchdringen k\u00f6nnte. Auf jeden Fall aber von einer Aufforderung \u2013 das Schweigen zu brechen. Und die Ungeheuer, die seitdem Freigang haben, wieder in jenen Schlund zur\u00fcckzuschicken, aus dem sie entsprungen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: ausgebrannter Raum im Gewerkschaftshaus Odessa, Mai 2014<br \/>\nFoto: Lsimon, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 4.0<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=38154148\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=38154148<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nJa, wieder einmal Odessa. Der elfte Jahrestag inzwischen, immer noch im Westen ungeh\u00f6rt, unges\u00fchnt und unverstanden. W\u00e4hrend in Odessa selbst dieses Jahr sogar das Niederlegen von Blumen verboten wurde. Es gibt Augenblicke, zu denen man sich immer wieder fragt: Was h\u00e4tte anders ablaufen k\u00f6nnen? Und in jedem Jahr, das weiter von dem eigentlichen Ereignis entfernt ist, wird diese Frage lauter. Wo st\u00fcnden wir heute, h\u00e4tten die deutschen Medien damals angemessen \u00fcber dieses Pogrom berichtet, das sich da vor aller Augen entfaltete, am 2. Mai 2014 in Odessa? W\u00e4re es dann nicht undenkbar, solche S\u00e4tze zu \u00e4u\u00dfern wie der kommende Au\u00dfenminister Johann Wadephul mit &#8222;Russland wird immer Feind sein&#8220;? <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":21756,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[162,491,1927,188,736,1692,1103,1111,639,185,1591],"class_list":["post-21750","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-demokratie","tag-geschichte","tag-kanada","tag-krieg","tag-massaker","tag-odessa","tag-putsch","tag-ukraine","tag-ukraine-konflikt","tag-usa","tag-wertewesten"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Odessa_profsojuz_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5EO","jetpack-related-posts":[{"id":10180,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10180","url_meta":{"origin":21750,"position":0},"title":"Gedenken an Odessa &#8211; 2. 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Ein anderes Symbol sind\u2026","rel":"","context":"In &quot;Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung&quot;","block_context":{"text":"Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=12"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Odessa_Gedenken_2025_IMG_0800_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Odessa_Gedenken_2025_IMG_0800_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Odessa_Gedenken_2025_IMG_0800_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Odessa_Gedenken_2025_IMG_0800_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":15791,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15791","url_meta":{"origin":21750,"position":5},"title":"Film: Remember Odessa","author":"Webredaktion","date":"19. 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Nach dem Staatstreich in Kiew kommt es im Osten und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Veranstaltungen in den DFV-Landesverb\u00e4nden&quot;","block_context":{"text":"Veranstaltungen in den DFV-Landesverb\u00e4nden","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/remeber_odessa_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/remeber_odessa_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/remeber_odessa_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/remeber_odessa_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21750","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21750"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21757,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21750\/revisions\/21757"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/21756"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21750"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}