{"id":21406,"date":"2025-04-09T01:27:49","date_gmt":"2025-04-08T23:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21406"},"modified":"2025-05-19T14:16:33","modified_gmt":"2025-05-19T12:16:33","slug":"who-insiderhandel-mit-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21406","title":{"rendered":"WHO: Insiderhandel mit Angst"},"content":{"rendered":"<p><i>Die immer wieder geforderte und versprochene &#8222;Corona-Aufarbeitung&#8220; findet seitens der Bunderegierung und der ihr ergebenen Medien seit Jahren nicht statt. Au\u00dfer Ermahnungen wie &#8222;Keine Schuldzuweisungen!&#8220; und &#8222;Keine S\u00fcndenb\u00f6cke suchen!&#8220; ist nichts zu vernehmen. Selbst die in mehreren Prozessen freigeklagten &#8222;RKI-Files&#8220; f\u00fchrten zu keiner breiten \u00f6ffentlichen Debatte, geschweige denn zu Konsequenzen.<\/i><\/p>\n<p><i>Umso dringlicher der Ansatz nach dem bekannten Wort &#8222;K\u00f6nnen wir nur selber tun&#8220;. In der Veranstaltungsreihe &#8222;Koblenz im Dialog&#8220; der Freidenkerin Sabiene Jahn wurde ein solcher Beitrag geleistet, die Veranstaltung mit <span style=\"font-family: Avenir-Book;\">Dr. Wolfgang Wodarg wurde vom Landesverband Rheinland-Pfalz<\/span> \/ Saarland des Deutschen Freidenker-Verbandes unterst\u00fctzt.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><i>Webredaktion<\/i><\/p>\n<hr \/>\n<h4>WHO: Insiderhandel mit Angst<\/h4>\n<h5>Diagnose Systemversagen \u2013 Dr. Wodargs Abrechnung in Koblenz<\/h5>\n<p><strong>Der Gew\u00f6lbekeller im Deinhard Stammhaus war \u00fcberf\u00fcllt, das Publikum gespannt, das Thema brisant: Dr. Wolfgang Wodarg, Mediziner, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und einer der sch\u00e4rfsten Kritiker der internationalen Pandemiepolitik, war zu Gast bei Koblenz: Im Dialog \u2013 und lieferte eine Abrechnung, die an Deutlichkeit kaum zu \u00fcberbieten war. Seine zentrale These: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist keine neutrale Instanz f\u00fcr globale Gesundheit \u2013 sondern eine \u201eOrganisation zur Vorbereitung von Aktien-Insiderhandel\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Sabiene Jahn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Beitrag per Mail vom 02.04.2025<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Der Vortrag von Dr. Wodarg fand am 13.03.2025 statt. <a href=\"#video\">\u2193 zum Video<\/a><\/span><\/p>\n<p>\u201eAngst ist die st\u00e4rkste W\u00e4hrung in der Politik\u201c, beginnt Wodarg, \u201eund die WHO ist der gr\u00f6\u00dfte Marktplatz daf\u00fcr.\u201c Sein Vortrag ist mehr als eine Analyse \u2013 es ist ein politischer Sezierkurs. Wodarg blickt zur\u00fcck auf seine Zeit als Amtsarzt in Flensburg, wo er bereits in den 1980er Jahren ein Fr\u00fchwarnsystem f\u00fcr Atemwegserkrankungen entwickelte \u2013 mit einfachen Mitteln, aber hoher Wirksamkeit. \u201eMeine Laborantin Frau Thomsen rief jeden Montag dieselben Praxen an: Mehr Grippe als letzte Woche? Weniger? Oder gleich? Damit wussten wir, was los war \u2013 nicht durch teure Tests, sondern durch Menschenverstand.\u201c<\/p>\n<p>Wodarg erl\u00e4utert die banale, aber folgenreiche Tatsache: Atemwegserkrankungen werden durch ein breites Spektrum von Viren ausgel\u00f6st \u2013 rund 200 verschiedene Erreger. Der \u00fcberwiegende Teil sei weder gef\u00e4hrlich noch behandelbar, viele k\u00e4men gleichzeitig vor, gerade bei Kindern. RSV, Corona, Rhinoviren, Parainfluenza \u2013 allesamt mit nahezu identischen Symptomen. \u201eDie Tests suggerieren Spezifit\u00e4t, wo keine ist. Die Diagnose \u2018Covid\u2019 beruht nicht auf Medizin, sondern auf PCR-Ergebnissen \u2013 auf Laborpolitik.\u201c<\/p>\n<p>Und genau hier beginnt das System, das Wodarg seziert: Krankheiten werden selektiv benannt, bestimmte Erreger medial aufgeblasen \u2013 andere ignoriert. Entscheidend sei nicht, was wirklich grassiere, sondern worauf die Pharmaindustrie vorbereitet sei. \u201eMan muss nur wissen, was im Portfolio liegt, und dann orchestriert man eine passende \u2018Bedrohung\u2019 \u2013 die WHO als PR-Agentur der Impfstoffindustrie.\u201c Er zeigt das am Beispiel der Schweinegrippe 2009, bei der mit 600 F\u00e4llen aus mexikanischen Kliniken weltweit eine Pandemie heraufbeschworen wurde. Diese F\u00e4lle seien \u201estatistisch irrelevant\u201c gewesen \u2013 aber f\u00fcr die Anwendung vorab geheimer Impfstoffvertr\u00e4ge entscheidend. \u201eWenn die WHO Stufe 6 ausruft, wird geliefert \u2013 das war der Deal. Und geliefert wurde.\u201c<\/p>\n<h5>Die WHO als Schaltzentrale f\u00fcr Investoren<\/h5>\n<p>Die neue Qualit\u00e4t dieser Struktur offenbare sich, so Wodarg, im gezielten Zusammenspiel aus WHO-Empfehlungen, Pandemie-Rhetorik und B\u00f6rsenentwicklungen. \u201ePfizer, BioNTech, Moderna \u2013 ihre Aktienkurse stiegen nicht, weil ihre Produkte gut waren, sondern weil sie gut verkauft wurden: mit Angst.\u201c Bill Gates, gr\u00f6\u00dfter private Geldgeber der WHO, sei zugleich Gro\u00dfinvestor im Pharmabereich \u2013 eine Kollision von Interessen, die in jedem anderen Bereich als Korruption bezeichnet w\u00fcrde. Doch f\u00fcr Wodarg geht es um mehr als um medizinische Fehlentscheidungen: Es geht um ein System, das demokratische Prozesse aushebelt. Die Machtzentren h\u00e4tten sich in internationale Organisationen verlagert, die keiner demokratischen Kontrolle unterliegen: \u201eDie WHO, das WEF, die Global Preparedness Monitoring Boards \u2013 sie geben die Richtung vor. Die Politik f\u00fchrt nur noch aus.\u201c<\/p>\n<p>Besonders alarmierend findet Wodarg die Entwicklung hin zur vollst\u00e4ndigen digitalen Erfassung medizinischer Daten \u2013 etwa durch die elektronische Patientenakte. \u201eWas angeblich zur besseren Versorgung dienen soll, wird zur Grundlage umfassender Steuerung: Wer wurde wann womit geimpft, wie hat er reagiert, welche Charge war es?\u201c So k\u00f6nnten nicht nur Menschen, sondern auch \u00c4rzte \u00fcberwacht werden. \u201eWir liefern unser Gesundheitswesen der Kontrolllogik aus. Und die Hauptprofiteure sitzen nicht im Wartezimmer \u2013 sondern an den B\u00f6rsen.\u201c<\/p>\n<p>Dabei habe sich ein altes Muster in neuer Dimension gezeigt: Gesundheitsnotlagen werden genutzt, um Demokratie auszuhebeln. Wodarg nennt das \u201edie Strategie der zwei Umgehungstaktiken\u201c: Zum einen Verlagerung von Entscheidungen an internationale Organisationen und zum anderen, Erzeugen von Notst\u00e4nden, die sofortige Ma\u00dfnahmen rechtfertigen. \u201eSo kann man Gesetze umgehen, Grundrechte aussetzen und Milliarden verschieben \u2013 alles im Namen der Gesundheit.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGesundheit ist nicht l\u00e4nger das, was wir f\u00fchlen \u2013 sondern das, was getestet und \u00fcberwacht wird.\u201c<\/p>\n<p>So bringt Dr. Wolfgang Wodarg das Konzept \u201eOne Health\u201c auf den Punkt \u2013 eine Strategie, die unter dem Deckmantel ganzheitlicher F\u00fcrsorge den Zugriff auf alle Lebensbereiche erm\u00f6glichen soll: Mensch, Tier, Umwelt \u2013 alles unter ein Dach. Und dieses Dach hei\u00dft WHO. Dabei klingt der Ansatz zun\u00e4chst wohlmeinend: Krankheiten machen nicht an Grenzen halt, Umweltzerst\u00f6rung betrifft globale Zusammenh\u00e4nge, Tiere und Menschen teilen sich zunehmend denselben Lebensraum. Doch Wodarg zeigt, wie diese Logik missbraucht wird, um ein Kontrollregime zu errichten, das demokratische Zust\u00e4ndigkeiten systematisch aushebelt.<\/p>\n<h5>Vier Organisationen \u2013 eine Agenda<\/h5>\n<p>Im Zentrum steht das von der WHO koordinierte \u201eOne Health\u201c-B\u00fcndnis, bestehend aus: WHO \u2013 die Weltgesundheitsorganisation (zust\u00e4ndig f\u00fcr Menschen), die FAO \u2013 die Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN, WOAH \u2013 die Weltorganisation f\u00fcr Tiergesundheitund UNEP \u2013 das\u00a0 Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Diese vier Organisationen bilden laut Wodarg eine globale Meta-Institution. Sie vernetzen Daten, definieren Standards, setzen Meldepflichten durch \u2013 und schaffen so ein System l\u00fcckenloser \u00dcberwachung. In 170 St\u00e4dten weltweit werde bereits PCR-Abwassermonitoring durchgef\u00fchrt. \u201eMan kann aus dem Klo heraus regieren \u2013 das ist das neue Prinzip\u201c, so Wodarg trocken.<\/p>\n<p>Dazu kommen kommerzielle Datenriesen wie Google, Amazon, Microsoft und andere \u201eGAFAM\u201c-Konzerne, die die notwendige Infrastruktur liefern \u2013 und selbst Milliarden daran verdienen. Die Schnittstelle zwischen \u00f6ffentlicher Kontrolle und privatem Profit ist l\u00e4ngst verschwommen.<\/p>\n<p>Wodarg legt offen, dass WHO und Partnerorganisationen heute zu \u00fcber 80\u202f% aus zweckgebundenen Mitteln finanziert werden \u2013 Gelder, die nicht neutral verwendet werden d\u00fcrfen, sondern projektgebunden sind. Das hei\u00dft: Wer zahlt, bestimmt. Und wer investiert, will Rendite. Die Global Preparedness Monitoring Boards, von Wodarg \u201edie Regie der Angst\u201c genannt, bestehen aus Akteuren wie Anthony Fauci, Jeremy Farrar (Wellcome Trust), Chris Elias (Gates Foundation) und Funktion\u00e4ren der chinesischen CDC. Gemeinsam entwickeln sie Szenarien, propagieren \u201eWeltgefahren\u201c und bereiten die mediale Inszenierung vor. \u201eA world at risk\u201c \u2013 eine Welt in Gefahr \u2013, so der Titel eines dieser Berichte. Und was als Bedrohung identifiziert wird, wird zur Investitionschance. Schon Monate vor der Ausrufung einer Pandemie steigen die Aktienkurse der Firmen, die passende Produkte in der Pipeline haben. \u201eDas ist kein Zufall. Das ist orchestriert\u201c, so Wodarg.<\/p>\n<h5>Kollateralsch\u00e4den im wei\u00dfen Kittel<\/h5>\n<p>Der eigentliche Skandal sei nicht, dass Krankheiten existieren \u2013 sondern dass man aus ihnen ein Gesch\u00e4ftsmodell gemacht habe. Aktienm\u00e4rkte leben nicht von Substanz, sondern von Erwartung. Und wer als Erster von der Erwartung wei\u00df, macht Gewinn. \u201eDas ist der Mechanismus des Insiderhandels \u2013 nur diesmal global, medizinisch verbr\u00e4mt und moralisch unangreifbar, weil er angeblich dem Schutz der Menschheit dient.\u201c Mit bitterem Spott verweist Wodarg auf die B\u00f6rsenentwicklung von Pfizer w\u00e4hrend der Corona-Zeit. Der Kurs stieg steil an \u2013 parallel zur medialen Panik und politischen Impfkampagne. Dann, als kritische Stimmen laut wurden, verkauften die Gro\u00dfaktion\u00e4re \u2013 rechtzeitig, versteht sich. Die Welle war geritten. Der Rest: Kollateralschaden.<\/p>\n<p>Doch der Schaden ist nicht abstrakt. Wodarg benennt konkrete Beispiele: die k\u00fcnstliche Hochstufung von PCR-positiven F\u00e4llen zu \u201eCovid-Toten\u201c, das Herunterfahren regul\u00e4rer Diagnostik, die absurde Definition von \u201eUngeimpften\u201c als alle, die nicht 14 Tage nach der zweiten Dosis sind \u2013 auch wenn sie bereits schwer krank nach der ersten Injektion sterben. \u201eMan hat Tote produziert \u2013 und sie dann als Begr\u00fcndung f\u00fcr noch mehr Spritzen missbraucht.\u201c Selbst Todesf\u00e4lle durch fehlerhafte Beatmung, wie in England und Italien, seien vors\u00e4tzlich in Kauf genommen worden. Midazolam-\u00dcberdosierungen, Verabreichung von Hydroxychloroquin in toxischer Dosis, falsche Beatmungsstrategien \u2013 all das dokumentiert Wodarg mit be\u00e4ngstigender Detailtiefe. Und dahinter stehe stets dasselbe Prinzip: \u201eAngst erzeugen, Vertrauen in Eigenverantwortung zerst\u00f6ren, Abh\u00e4ngigkeit f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<h5>Schweden: Widerstand durch Vertrauen<\/h5>\n<p>\u201eWenn man Angst verkauft, braucht man Kontrolle. Wenn man Vertrauen st\u00e4rkt, braucht man Gemeinschaft.\u201c Dieser Satz von Dr. Wolfgang Wodarg hallt nach \u2013 nicht nur als Kritik an der WHO, sondern als positive Vision. Denn inmitten globaler Hysterie, wirtschaftlicher Abh\u00e4ngigkeiten und politischer Gleichschaltung gibt es einen Ort, an dem sich die Welt noch nicht verformen lie\u00df: Schweden. W\u00e4hrend in Deutschland Gesundheits\u00e4mter mit Milit\u00e4rs kooperierten, der Rechtsstaat im Ausnahmezustand verharrte und die Bev\u00f6lkerung durch Medienkampagnen konditioniert wurde, setzte Schweden auf das Gegenteil: auf M\u00fcndigkeit statt Maskenpflicht, auf Eigenverantwortung statt \u00dcberwachung, auf kommunale Strukturen statt zentralistische Panikpolitik.<\/p>\n<p>F\u00fcr Wodarg ist das kein Zufall \u2013 sondern das Resultat jahrzehntelanger Kultur der Subsidiarit\u00e4t. \u201eIn Schweden sind 83\u202fProzent der im Gesundheitswesen T\u00e4tigen direkt in den Kommunen angestellt \u2013 nicht beim Staat. Die Gemeinden sind zust\u00e4ndig, verantwortlich, sichtbar\u201c, erkl\u00e4rt er. Zum Vergleich: In Italien sind es nur 13 Prozent.<\/p>\n<h5>Pflege in B\u00fcrgerhand<\/h5>\n<p>Besonders eindr\u00fccklich schildert Wodarg die Pflegepolitik. W\u00e4hrend in Deutschland Konzerne wie Helios oder internationale Investoren ganze Pflegeheime aufkauften und mit minimaler Personaldecke maximale Rendite erwirtschafteten, schlug Schweden einen anderen Weg ein: Seit mehreren Jahren ist der Bau neuer Pflegeheime dort gesetzlich untersagt. Die Begr\u00fcndung: Pflege ist keine Ware, sondern Teil sozialer Verantwortung. Alte Menschen sollen in ihrem Zuhause sterben d\u00fcrfen \u2013 begleitet, nicht abgeschoben.<\/p>\n<p>Die Gemeinden erhalten daf\u00fcr Mittel vom Staat \u2013 und sind verpflichtet, die Pflege vor Ort zu organisieren. Wer nicht pflegt, verliert das Geld. Wer gut pflegt, gewinnt Vertrauen. Wodarg: \u201eDas hat W\u00fcrde. Und es ist \u00f6konomisch effizienter, menschlicher und sogar nachhaltiger.\u201c<\/p>\n<p>Auch in der medizinischen Versorgung zeigen sich Unterschiede: In Schweden entscheiden regionale Gesundheitsgremien \u2013 bestehend aus \u00c4rzten, Patientenvertretern, Pflegekr\u00e4ften und Politikern \u2013 \u00fcber den Einsatz \u00f6ffentlicher Mittel. Es gibt keine zentral verordneten Ma\u00dfnahmenpakete, sondern Diskussionen auf Augenh\u00f6he. Ein Beispiel: In einer Region mit hoher Sterblichkeit nach Herzinfarkten wurde nicht etwa ein teures Krankenhaus gebaut \u2013 sondern Bev\u00f6lkerungskurse f\u00fcr Laienreanimation eingef\u00fchrt. Ergebnis: mehr gerettete Leben, weniger Kosten, st\u00e4rkere Gemeinschaft. Wodarg berichtet, wie er selbst in seinem Dorf in Griechenland solche Kurse organisiert \u2013 mit einer Reanimationspuppe, einem kleinen Saal und viel Enthusiasmus. \u201eDas ist konkrete Resilienz. Die Leute werden wieder zu Akteuren ihres eigenen Lebens.\u201c<\/p>\n<p>Dass die Schweden diesen Weg mittragen, liegt laut Wodarg nicht an blindem Staatsglauben \u2013 sondern am gelebten Vertrauen in transparente, \u00fcberpr\u00fcfbare Strukturen. In einer EU-weiten Umfrage zur Frage \u201eHaben Sie Angst, einmal auf Hilfe anderer angewiesen zu sein?\u201c antworteten die Schweden am h\u00e4ufigsten mit Nein. Nicht, weil sie stark sind \u2013 sondern weil sie sicher sein k\u00f6nnen, nicht im Stich gelassen zu werden.<\/p>\n<p>\u201eWenn man sich nicht mehr wehrt, wird man verwaltet. Wenn man sich zusammentut, wird man wieder Mensch.\u201c Mit dieser einfachen, aber radikalen Wahrheit verwandelte Wodarg einen Abend der Anklage in einen Aufruf zur Selbsterm\u00e4chtigung. Seine Analyse l\u00e4sst keinen Zweifel: Die WHO ist nicht reformierbar. Internationale Organisationen, deren Budgets zu 87\u202f% von Industrieinteressen abh\u00e4ngen, arbeiten nicht f\u00fcr das Gemeinwohl, sondern f\u00fcr den Profit. Doch die L\u00f6sung liegt nicht in einer weiteren globalen Regulierung \u2013 sondern in der R\u00fcckgewinnung der Selbstverantwortung auf lokaler Ebene.<\/p>\n<h5>Die R\u00fcckeroberung der Kommune<\/h5>\n<p>Wodarg skizziert eine Vision, die zugleich konkret und revolution\u00e4r ist: Gemeinden als R\u00fcckgrat eines neuen Sozialwesens. Ein Ort, wo Pflege, Bildung, Gesundheit, Versorgung, Sicherheit und kulturelles Leben nicht mehr von anonymen Institutionen bestimmt werden \u2013 sondern von den Menschen selbst. Das Prinzip nennt sich Subsidiarit\u00e4t \u2013 und bedeutet nichts anderes als: Was vor Ort geregelt werden kann, darf nicht zentralisiert werden. In Schweden etwa d\u00fcrfen seit einigen Jahren keine neuen Pflegeheime mehr gebaut werden. Stattdessen erhalten Gemeinden die Aufgabe, alte Menschen zu Hause zu betreuen \u2013 mit \u00f6ffentlichem Geld, aber in b\u00fcrgerschaftlicher Verantwortung. Pflege wird nicht ausgelagert, sondern wieder integriert ins Leben. Die Kommune \u00fcbernimmt. Und sie sch\u00e4mt sich, wenn es nicht gut l\u00e4uft. Diese Form der sozialen Kontrolle ersetzt jede externe Aufsicht \u2013 und ist effektiver.<\/p>\n<p>Auch die Bildung sei Teil der Entm\u00fcndigung, so Wodarg. Schulen w\u00fcrden heute zentral gesteuert, von Bologna \u00fcber OECD-Richtlinien bis hin zu globalisierten Lehrpl\u00e4nen. Doch was w\u00e4re, wenn man Bildung wieder als soziale Kunst verst\u00fcnde \u2013 und lokale Talente, Handwerker, K\u00fcnstler, Bauern, Musiker, alte Menschen in die Erziehung der Kinder einbeziehen w\u00fcrde? \u201eBis zur Pubert\u00e4t\u201c, so Wodarg, \u201ebraucht ein Kind keine Zensuren \u2013 es braucht Ermutigung. Es braucht Erleben, Sinn, Zugeh\u00f6rigkeit. Und es braucht keine Vergleichbarkeit mit anderen, sondern Verbindung zu sich selbst.\u201c Diese Art der Bildung sei nicht nur menschenfreundlicher, sondern auch krisenfester \u2013 denn sie schafft starke, selbstbewusste, kooperationsf\u00e4hige Menschen. Nicht digitale Punktesammler, sondern Gemeinschaftswesen.<\/p>\n<h5>Weg von der Krankheit, hin zum Leben<\/h5>\n<p>Ein weiteres zentrales Thema Wodargs ist die Umkehr im Gesundheitssystem: Weg vom krankheitszentrierten Fallpauschalenwesen, hin zu einer pr\u00e4ventiven, menschlich begleiteten, wohnortnahen Betreuung. Am Beispiel der Psychiatrie zeigt er, wie das bereits heute funktionieren kann. In Itzehoe (Schleswig-Holstein) wurde ein Modell entwickelt, bei dem psychiatrische Versorgung dezentral organisiert, Menschen zuhause betreut und Krankenhauseinweisungen radikal reduziert wurden. \u201eNicht 240.000 Euro pro Kopf f\u00fcr acht Klinikaufenthalte \u2013 sondern 90.000 Euro f\u00fcr f\u00fcnf Jahre Lebensbegleitung\u201c, so Wodarg.<\/p>\n<p>Das funktioniere nur, weil man den Menschen kennt \u2013 nicht nur seine Diagnose. Und weil Pr\u00e4vention nicht bestraft, sondern belohnt wird.<\/p>\n<p>Doch Wodarg geht noch weiter. Die parteigebundene Demokratie sei zur Simulation verkommen \u2013 ein System, das von Lobbyisten kontrolliert werde, weil Parteien gekauft werden k\u00f6nnten. Seine Vision: Eine R\u00fcckkehr zur echten Repr\u00e4sentanz durch direkt gew\u00e4hlte Vertrauenspersonen ohne Parteibindung. Diese Vertreter m\u00fcssten sich regelm\u00e4\u00dfig zur Wiederwahl stellen, k\u00f6nnten abgew\u00e4hlt werden, wenn sie korrupt oder lobbyh\u00f6rig agieren. Das Parlament w\u00fcrde nicht mehr von Fraktionszw\u00e4ngen dominiert, sondern von freier, inhaltlicher Auseinandersetzung. \u201eIch habe das erlebt\u201c, sagt Wodarg. \u201eBeim Transplantationsgesetz und beim Stammzellgesetz. Es war wie ein Sternmoment der Demokratie. Alle sp\u00fcrten: So k\u00f6nnte es sein \u2013 wenn wir uns nur trauen w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>Wodargs \u201eRettungsformel\u201c lautet: T wie Transparenz, U wie \u00dcberschaubarkeit, K wie Korrekturf\u00e4higkeit. Diese drei Faktoren seien die Grundlage jeder echten Demokratie. Und sie entst\u00fcnden nur dort, wo Menschen sich kennen, sich begegnen, sich zuh\u00f6ren. \u201eNicht auf der Ebene der WHO, nicht im Bundeskanzleramt \u2013 sondern im Dorf, im Stadtteil, in der Kommune.\u201c<\/p>\n<h5>Die befreiende Kraft des Spotts<\/h5>\n<p>\u201eIch trage so gerne dazu bei, dass man sie auslacht. Das ist mein Lieblingssport.\u201c Dieser eine Satz von Dr. Wolfgang Wodarg bleibt h\u00e4ngen. Nicht weil er witzig ist \u2013 sondern weil er entwaffnend ernst ist. Inmitten eines zweieinhalbst\u00fcndigen Vortrags voller Zahlen, Zusammenh\u00e4nge und schockierender Enth\u00fcllungen bildet er den Kontrapunkt: Wer lacht, unterbricht die Angst. Wer spottet, entrei\u00dft den M\u00e4chtigen den Nimbus der Unangreifbarkeit. Wodarg spricht von einer \u201ePandemie der PCR-getesteten Pusteblumen\u201c, von Katzen mit Vogelgrippe, von PCR-Tests am Kuh-Euter, von Seuchen, die nur durch mathematische Modelle und nicht durch Mikroskope sichtbar werden. Und das Publikum lacht \u2013 nicht aus Ignoranz, sondern aus Erkenntnis. Das Lachen wird zur Aufl\u00f6sung des Wahnsinns.<\/p>\n<p>In einer Zeit, in der Kritik als Verschw\u00f6rung diffamiert, Eigenverantwortung als Egoismus gebrandmarkt und medizinischer Zweifel als staatsgef\u00e4hrdend erkl\u00e4rt wurde, wird das Lachen zur letzten Bastion der Autonomie. Es ist die menschlichste Form der Selbsterm\u00e4chtigung, die sich kein Algorithmus aneignen, kein Faktenchecker l\u00f6schen und kein Ministerium zensieren kann.<\/p>\n<p>Wodarg wei\u00df das. Er war selbst Ziel von Rufmord, systematischer Diffamierung und gezielter Zersetzung \u2013 und hat doch nicht aufgeh\u00f6rt, mit sanftem Spott die Absurdit\u00e4ten blo\u00dfzustellen: Eine WHO, die 600 mexikanische Atemwegspatienten zur Pandemie hochjazzt. Ein PCR-Test, der \u00fcber Affenpocken entscheidet, ohne Affen. Eine Impfung, die \u201evor allem in den ersten 14 Tagen\u201c zum Tod f\u00fchrt \u2013 aber als Schutz gilt, wenn man sie \u00fcberlebt. Eine elektronische Patientenakte, die angeblich anonymisiert ist \u2013 aber exakte R\u00fcckschl\u00fcsse auf \u00c4rzte, Impfchargen und Diagnosen erm\u00f6glicht. Das alles l\u00e4sst sich nicht durch Wut bew\u00e4ltigen. Es braucht den Abstand des Lachens. Und das gelingt Wodarg \u2013 nicht als Clown, sondern als weiser Narr.<\/p>\n<h5>Fragen an einen Aufkl\u00e4rer<\/h5>\n<p>Die gleicherma\u00dfen bewegende wie aufschlussreiche Fragerunde \u2013 getragen von einer Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, pers\u00f6nlicher Betroffenheit und dem sp\u00fcrbaren Wunsch nach Orientierung inmitten eines gesundheitspolitischen Ausnahmezustands best\u00e4tigte, Wodarg, ist sichtlich im Dialog zuhause, antwortete frei, fachlich versiert und oft mit einer Prise Humor.<\/p>\n<p>Die erste Frage war so menschlich wie delikat: Muss man als Ungeimpfter Angst haben, sich in neuen Beziehungen \u2013 auch \u00fcber K\u00f6rperkontakt \u2013 mit \u201eetwas\u201c anzustecken, das geimpfte Partner \u00fcber \u201eShedding\u201c weitergeben k\u00f6nnten? Wodarg differenzierte: Tats\u00e4chlich gebe es biologische Austauschprozesse \u2013 K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten enthalten mikrobiologische Informationen, die wir unbewusst austauschen. \u201eDas kann man auch Shedding nennen\u201c, so Wodarg. In den meisten F\u00e4llen sei das unproblematisch. Doch gebe es auch eine \u201evergiftete Kommunikation\u201c: etwa dann, wenn sich in diesen Mikrovesikeln toxische Informationen befinden, wie gentechnisch eingeschleuste Bauanleitungen f\u00fcr Spike-Proteine oder Nanopartikel. Diese k\u00f6nnten theoretisch weitergegeben werden \u2013 wenn auch in sehr viel geringerer Dosis als bei der Impfung selbst. Das Risiko sei real, aber unklar. Klare Entwarnung hingegen f\u00fcr die Fortpflanzung: Die Fremdproteine im Sperma oder anderen Sekreten w\u00fcrden vom K\u00f6rper als harmlos erkannt oder effektiv neutralisiert \u2013 \u201ees sei denn, Nanopartikel seien beteiligt, die sich als Tarnkappen durch das Immunsystem schleichen.\u201c<\/p>\n<h5>mRNA in Zahnarztspritzen?<\/h5>\n<p>Eine viel kursierende Sorge ist die \u201eversehentliche\u201c oder heimliche Verabreichung von mRNA \u00fcber andere Wege \u2013 etwa \u00fcber Bet\u00e4ubungsspritzen beim Zahnarzt. Wodarg wiegelte ab: \u201eDas ist Quatsch.\u201c Der Aufwand sei viel zu gro\u00df, der Nutzen f\u00fcr die mRNA-Strategen zu gering. Wenn man Menschen unbemerkt genver\u00e4ndern wolle, sei die Nahrungsmittelkette viel geeigneter \u2013 effizient, massenwirksam und kaum kontrollierbar.<\/p>\n<p>Wodarg zeichnete in seinen Antworten ein beunruhigendes Bild eines globalen Trends: Klassische Impfstoffe sollen sukzessive ersetzt werden \u2013 durch mRNA- und DNA-basierte Produkte. Egal ob Grippe, Tetanus oder Polio: Hinter den Kulissen liefen bereits hunderte Studien zu mRNA-\u201eL\u00f6sungen\u201c. Besonders alarmierend findet er das Projekt, Schwangere prophylaktisch mit monoklonalen Antik\u00f6rpern zu behandeln, um das Neugeborene angeblich gegen RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) zu \u201eimmunisieren\u201c. Die Studienlage sei d\u00fcnn, die Nebenwirkungen unklar \u2013 doch das wirtschaftliche Potenzial enorm. Eine neue Angstmachkampagne werde vorbereitet, so Wodarg: \u201eHeute RSV, morgen Metapneumovirus.\u201c<\/p>\n<h5>Ausleiten? Hoffnung, Humbug und Hausverstand<\/h5>\n<p>Was kann man tun, wenn man unter Impfsch\u00e4den leidet \u2013 etwa durch Thrombosen, neurologische Ausf\u00e4lle oder Myokarditis? Wodarg ist hier realistisch: Viele Versprechen sogenannter Ausleitungstherapien seien wissenschaftlich fragw\u00fcrdig und vor allem teuer. Der K\u00f6rper sei meist selbst in der Lage, genetisch ver\u00e4nderte Zellen abzusto\u00dfen \u2013 wie sich etwa am Wirkungsverlust des Millionenteuren Gentherapeutikums \u201eZolgensma\u201c zeige. Eine sanfte, systemische Unterst\u00fctzung sei sinnvoll: Vitamin D, Bewegung, Thromboseprophylaxe mit ASS (Aspirin). Nahrungserg\u00e4nzungsmittel wie Nattokinase h\u00e4lt er f\u00fcr \u00fcbersch\u00e4tzt. Die blutgerinnungshemmende Wirkung mag existieren, aber sie sei wissenschaftlich nicht fundiert belegt, und vor allem: \u201eDie geht gar nicht ins Blut.\u201c<\/p>\n<p>Eine Krankenschwester trat vor, z\u00f6gerlich. Sie schilderte, dass sie aus beruflichem Zwang zwei Impfungen erhalten habe \u2013 zun\u00e4chst AstraZeneca, dann BioNTech. Danach sei nichts mehr wie vorher gewesen: Ged\u00e4chtnisverlust, Muskelschmerzen, massive Konzentrationsst\u00f6rungen. Der Begriff \u201ePost-Vac\u201c fiel. Eine Diagnose ohne ICD-Code, ohne institutionelle Anerkennung \u2013 aber mit realen Schmerzen. Dr. Wodarg h\u00f6rte aufmerksam zu, dann antwortete er nicht mit Vertr\u00f6stung, sondern mit Diagnosekompetenz. Ja, es gebe inzwischen eine offizielle Klassifikation f\u00fcr Impfnebenwirkungen: U12 \u2013 Adverse Reaction to COVID-19 Vaccine. Und ja, vieles deute in ihrem Fall auf kapillare Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den hin \u2013 kleine Thrombosen, Durchblutungsst\u00f6rungen, vielleicht sogar Nervensch\u00e4den. Nichts, was sich eindeutig fassen lie\u00dfe, aber alles klinisch plausibel. Seine Empfehlung: ASS zur Blutverd\u00fcnnung, Vitamin D zur Immunstabilisierung \u2013 und, vor allem, keine Versprechungen von Heilsbringern, die 15.000 Euro f\u00fcr eine Ausleitung verlangen.<\/p>\n<p>Eine brennende Frage: Wie gef\u00e4hrlich ist der geplante WHO-Pandemievertrag? Wodarg bezeichnete die Diskussion um dessen Ratifizierung als \u201egro\u00dfe Ablenkung\u201c. Die WHO sei kein Staat, sie k\u00f6nne keine Gesetze machen \u2013 wohl aber Druck auf Regierungen aus\u00fcben. Doch die Macht bleibe auf nationaler Ebene. \u201eWenn ich Gesundheitsminister in Schleswig-Holstein w\u00e4re\u201c, so Wodarg, \u201edann sch\u00fctze ich meine Bev\u00f6lkerung vor dieser korrupten Beh\u00f6rde.\u201c Mutige Landespolitiker k\u00f6nnten sich verweigern \u2013 wie einige US-Bundesstaaten es bereits vormachten. Der Vertrag sei vor allem ein Vehikel, um Patentrechte und Gewinne neu zu verteilen: \u201eEs geht nie um Gesundheit \u2013 immer ums Geld.\u201c<\/p>\n<h5>Die vergessene Spur zu den Eltern<\/h5>\n<p>Zu den eindr\u00fccklichsten Momenten der Fragerunde geh\u00f6rte der Bericht \u00fcber den r\u00e4tselhaften Anstieg von Autoimmunhepatitis bei Kleinkindern in Europa. Mehr als 1.000 F\u00e4lle in kurzer Zeit \u2013 ohne dass 95 Prozent der Kinder selbst geimpft waren. Wodarg machte, wie schon zuvor in Interviews, einen alarmierenden Zusammenhang auf: Adenovirus-Vektorimpfstoffe, insbesondere von AstraZeneca, k\u00f6nnten \u00fcber die Muttermilch oder andere \u00dcbertragungswege auf Kinder gewirkt haben \u2013 eine These, die in offiziellen Studien nie untersucht wurde. Stattdessen verschwand AstraZeneca diskret vom Markt.<\/p>\n<p>Was Betroffene konkret tun k\u00f6nnen, fragt eine junge Frau, die ihre Geschichte erz\u00e4hlt: Konzentrationsprobleme, Muskelbrennen, Herzrasen \u2013 klassische Symptome eines Post-Vac-Syndroms. Wodarg h\u00f6rt zu, nimmt ernst, schl\u00e4gt eine Reihe einfacher, medizinisch nachvollziehbarer Ma\u00dfnahmen vor: Vitamin D zur St\u00e4rkung des Immunsystems, ASS zur Thromboseprophylaxe, viel Bewegung, wenn das Herz mitspielt. Bei Verdacht auf Myokarditis sei eine medizinische Abkl\u00e4rung unerl\u00e4sslich \u2013 bildgebende Verfahren wie MRT oder Echokardiographie k\u00f6nnten hier Klarheit schaffen. Vieles k\u00f6nne man selbst tun \u2013 mit Hausverstand, Geduld und einem gest\u00e4rkten Vertrauen in die eigene k\u00f6rpereigene Intelligenz. Wodarg verweist auf die \u201eOrientierungshilfe\u201c auf seiner Webseite www.wodarg.com, gemeinsam verfasst mit anderen kritischen Medizinern wie Prof. Ulrike K\u00e4mmerer \u2013 ein Leitfaden, in dem nicht verkauft, sondern verstanden werden soll.<\/p>\n<h5>Der Mythos vom Laborvirus<\/h5>\n<p>Auch die sogenannte Laborthese \u2013 also die Frage, ob SARS-CoV-2 aus einem Labor stamme \u2013 wurde gestellt. Wodarg entgegnete entschieden: Was im Labor erzeugt werde, sei zumeist zu instabil, um in der freien Natur zu zirkulieren. Viel wahrscheinlicher sei, dass ein biotechnologisches Gift \u2013 also ein gentechnisch codiertes Proteinprogramm \u2013 zur Anwendung kam. Das Virus sei der S\u00fcndenbock gewesen, die Spritze die eigentliche Gefahr. Eine Hypothese, die vielen G\u00e4sten den Atem raubte \u2013 nicht aus Ungl\u00e4ubigkeit, sondern aus der Klarheit des Arguments.<\/p>\n<p>Die Frage, die viele bewegte, wurde nun laut gestellt: Was passiert, wenn Ungeimpfte eine Bluttransfusion brauchen? Gibt es reine Blutkonserven? Gibt es Alternativen? Eine Zuh\u00f6rerin schilderte, dass sie bereits eine private Gruppe mit 50 Personen aufgebaut habe, um sich im Notfall gegenseitig mit \u201esauberem\u201c Blut zu versorgen \u2013 doch Kliniken lehnten das kategorisch ab. Wodargs Antwort war pragmatisch: Es m\u00fcsse ein Krankenhaus geben, das dies als Alleinstellungsmerkmal begreift \u2013 ein medizinischer Wettbewerbsvorteil. \u201cWenn ich Klinikleiter w\u00e4re\u201d, sagte er, \u201cw\u00fcrde ich das sofort tun. Doch noch sei das Wunschdenken. Vorl\u00e4ufig zumindest.<\/p>\n<h5>Pflegeethik ist kein Luxus<\/h5>\n<p>Die Pflegeethikerin Adelheid von St\u00f6sser, langj\u00e4hrig aktiv in der Arbeitsgruppe Gesundheit von Transparency, sprach \u00fcber das ausbeuterische System in Altenheimen: \u00dcbermedikation, Personalmangel, Industrialisierung von F\u00fcrsorge. Gemeinsam mit ihrem Verein Pflegeethik-Initiative Deutschland e.\u202fV. entwickle sie neue Konzepte: Nachbarschaftsnetzwerke und Alltagsbegleitung. Wodarg erg\u00e4nzte, in kleinen Gemeinden wie B\u00fcsum sei das bereits Realit\u00e4t \u2013 sogar mit Unterst\u00fctzung der Kommune. Ihr gemeinsames Credo: \u201eWir m\u00fcssen zur\u00fcck zur lokalen Verantwortung. Wir m\u00fcssen unsere Lebenswelten zur\u00fcckerobern.\u201c<\/p>\n<p>Von St\u00f6ssers Initiative \u201eHelfernetz Daheim\u201c (<a href=\"http:\/\/www.helfernetz-daheim.de\">www.helfernetz-daheim.de<\/a>) ist ein Gegenentwurf zum entmenschlichten Heimbetrieb \u2013 basierend auf regionaler Selbsthilfe, Ehrenamt, medizinischer Integration und kommunalem Willen. Es war eine jener praktischen Visionen, die am Ende eines langen Abends Hoffnung machen. Die Vision: 10 Pflegekr\u00e4fte f\u00fcr 20.000 Menschen, ein gemeinsames Gesundheitsbudget, integrierte Haus\u00e4rzte \u2013 und politischer Druck auf Krankenkassen, die das alte System st\u00fctzen. \u201eWir machen es billiger, besser und menschlicher\u201c, sagte er. Und er wusste: Dieser Satz ist kein Wunschtraum, sondern eine Kampfansage. Die Fragerunde mit Wolfgang Wodarg war mehr als ein Informationsabend. Sie war ein medizinischer Nachweis f\u00fcr das, was in den letzten Jahren zerst\u00f6rt wurde: Vertrauen, Integrit\u00e4t, Dialog. Und zugleich ein Entwurf f\u00fcr das, was m\u00f6glich ist \u2013 wenn Menschen beginnen, sich selbst ernst zu nehmen. Die heilende Kraft liegt nicht im Rezeptblock \u2013 sondern im offenen Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Sabiene Jahn,\u00a0 Tr\u00e4gerin des K\u00f6lner Karlspreises f\u00fcr Engagierte Literatur und Publizistik, ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, LV Rheinland-Pfalz \/ Saarland<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4><a id=\"video\"><\/a>Video<\/h4>\n<p>Der Vortrag von Dr. Wodarg am 13.03.2025 in Koblenz in voller L\u00e4nge<\/p>\n<div class=\"jetpack-video-wrapper\"><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/F53437DWIW4?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Direktlink zum Video von <em>Koblenz: im Dialog<\/em> auf YouTube: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F53437DWIW4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F53437DWIW4<\/a><\/span><\/p>\n<p><span class=\"yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap\" dir=\"auto\"><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\">(Text von <em>Koblenz: im Dialog<\/em> auf YouTube:)<br \/>\n<\/span><\/span><span class=\"yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap\" dir=\"auto\"><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\">Die WHO als Schaltzentrale f\u00fcr Investoren: Die neue Qualit\u00e4t dieser Struktur offenbare sich, so Wodarg, im gezielten Zusammenspiel aus WHO-Empfehlungen, Pandemie-Rhetorik und B\u00f6rsenentwicklungen. \u201ePfizer, BioNTech, Moderna \u2013 ihre Aktienkurse stiegen nicht, weil ihre Produkte gut waren, sondern weil sie gut verkauft wurden: mit Angst.\u201c Bill Gates, gr\u00f6\u00dfter private Geldgeber der WHO, sei zugleich Gro\u00dfinvestor im Pharmabereich \u2013 eine Kollision von Interessen, die in jedem anderen Bereich als Korruption bezeichnet w\u00fcrde. Doch f\u00fcr Wodarg geht es um mehr als um medizinische Fehlentscheidungen: Es geht um ein System, das demokratische Prozesse aushebelt. Die Machtzentren h\u00e4tten sich in internationale Organisationen verlagert, die keiner demokratischen Kontrolle unterliegen: \u201eDie WHO, das WEF, die Global Preparedness Monitoring Boards \u2013 sie geben die Richtung vor. Die Politik f\u00fchrt nur noch aus.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap\" dir=\"auto\"><span class=\"yt-core-attributed-string--link-inherit-color\" dir=\"auto\"> Wir bitten um Entschuldigung f\u00fcr einige St\u00f6rungen bei Bild und Ton. <\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F53437DWIW4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorschaubild des Videos<\/a> von <em>Koblenz: im Dialog<\/em> auf YouTube<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn<\/b><br \/>\nDer Gew\u00f6lbekeller im Deinhard Stammhaus war \u00fcberf\u00fcllt, das Publikum gespannt, das Thema brisant: Dr. Wolfgang Wodarg, Mediziner, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und einer der sch\u00e4rfsten Kritiker der internationalen Pandemiepolitik, war zu Gast bei Koblenz: Im Dialog \u2013 und lieferte eine Abrechnung, die an Deutlichkeit kaum zu \u00fcberbieten war. Seine zentrale These: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist keine neutrale Instanz f\u00fcr globale Gesundheit \u2013 sondern eine \u201eOrganisation zur Vorbereitung von Aktien-Insiderhandel\u201c. &#8211; <i>\u201eAngst ist die st\u00e4rkste W\u00e4hrung in der Politik\u201c<\/i>, beginnt Wodarg, <i>\u201eund die WHO ist der gr\u00f6\u00dfte Marktplatz daf\u00fcr.\u201c<\/i> Sein Vortrag ist mehr als eine Analyse \u2013 es ist ein politischer Sezierkurs. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":21407,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1256,2571,1269,509,107,1278,1461,1830,2572,1427,1916,386,2573,1257,1274,2574,1219,2570,1267],"class_list":["post-21406","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-corona-virus","tag-digitale-patientenakte","tag-ethik","tag-geld","tag-gesundheit","tag-impfung","tag-impfzwang","tag-investitionen","tag-krankheit","tag-macht","tag-maskenpflicht","tag-medizin","tag-muendigkeit","tag-pandemie","tag-pharmaindustrie","tag-praevention","tag-profit","tag-schweinegrippe","tag-who"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/wodarg_in_Koblenz_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5zg","jetpack-related-posts":[{"id":15492,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15492","url_meta":{"origin":21406,"position":0},"title":"Impfsch\u00e4den und Freiheitsrechte: Medien best\u00e4tigen die Corona-Kritiker","author":"Webredaktion","date":"14. 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Heute wie damals gilt der Satz von Kurt Tucholsky: \u201eNichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter als sich im Gegensatz zu seiner Zeit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit &amp; Soziales&quot;","block_context":{"text":"Arbeit &amp; Soziales","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=11"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/CoronaDemokratieHauk_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/CoronaDemokratieHauk_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/CoronaDemokratieHauk_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/CoronaDemokratieHauk_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":19608,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19608","url_meta":{"origin":21406,"position":5},"title":"RKI-Protokolle: Wenn die Perversion zur Normalit\u00e4t wird, sind Skandale nicht mehr m\u00f6glich","author":"Webredaktion","date":"31. Juli 2024","format":false,"excerpt":"Beitrag von Tom J. Wellbrock Ruprecht Rolf Gotthelf Polenz geh\u00f6rt zu den Schlimmsten. Er ist seit 2013 Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Osteuropakunde, war von 2005 bis 2013 Vorsitzender des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und von April bis November 2000 Generalsekret\u00e4r der CDU. 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