{"id":21385,"date":"2025-04-07T19:06:53","date_gmt":"2025-04-07T17:06:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21385"},"modified":"2025-05-19T14:16:16","modified_gmt":"2025-05-19T12:16:16","slug":"verzweifelte-zeiten-fordern-verzweifelte-massnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21385","title":{"rendered":"Verzweifelte Zeiten fordern verzweifelte Ma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<h4>Europas Zukunftsfragen werden nicht in der Ukraine beantwortet<\/h4>\n<p><em>von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Auch ver\u00f6ffentlicht am 04.04.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/verzweifelte-zeiten-fordern-verzweifelte-massnahmen-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der Beitrag ist auch als Audiopodcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-21385-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/04\/standpunkte-20250404-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/04\/standpunkte-20250404-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/04\/standpunkte-20250404-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/verzweifelte-zeiten-fordern-verzweifelte-massnahmen-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/04\/standpunkte-20250404-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf dem Gipfeltreffen am 27. M\u00e4rz 2025 in Paris wurden von der &#8222;Koalition der Willigen&#8220; \u2013\u00a0bestehend aus Vertretern von 31 EU- und NATO-L\u00e4ndern \u2013 wichtige Zukunftsfragen Europas im Kontext des Ukraine-Konflikts behandelt. (1) Diese L\u00e4nder stehen nicht f\u00fcr Europa, geschweige denn, dass sie \u00fcber ihre elementaren Interessen hinaus Zukunftsfragen Europas andenken k\u00f6nnen. Gro\u00dfbritannien, dass in seiner Geschichte nur an einer &#8222;Balance of Power&#8220;(Gleichgewicht der Kr\u00e4fte, d.h. die Kr\u00e4fte in st\u00e4ndiger Konkurrenz miteinander halten) in Europa interessiert war und Frankreich, das infolge des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriegs und Napoleons Unterwerfung Europas, das Heilige R\u00f6mische Reich Deutscher Nation (962-1806) (2) endg\u00fcltig zerst\u00f6ren konnte \u2013 beide machten gemeinsam den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland m\u00f6glich \u2013, bereiten nun die gegen Russland gerichtete &#8222;Ukraine-Mission&#8220;\u00a0vor. Soll es nun gemeinsam gegen Russland gehen? Der Einsatz europ\u00e4ischer Streitkr\u00e4fte zur Absicherung einer etwaigen Waffenruhe in der Ukraine sei ein britisch-franz\u00f6sischer Vorschlag, sagte Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron nach den Beratungen der sogenannten &#8222;Koalition der Willigen&#8220;.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Er wird von der Ukraine gew\u00fcnscht und auch von mehreren EU-Mitgliedstaaten unterst\u00fctzt, die ihre Bereitschaft bekundet haben, sich ihm anzuschlie\u00dfen.<\/em>\u201c (3)<\/p>\n<p>Obwohl der Vorschlag nicht einstimmig angenommen wurde, wollen Frankreich und Gro\u00dfbritannien \u201e<em>ihren Plan dennoch vorantreiben. Die Generalstabschefs der beiden L\u00e4nder sollen in den kommenden Tagen in die Ukraine reisen, um die Bedingungen vor Ort zu pr\u00fcfen<\/em>\u201c (4), sagte Macron weiter.<\/p>\n<p>Die Ukraine habe eine sehr klare Vorstellung von den Bed\u00fcrfnissen und den kritischen Gebieten, in denen die europ\u00e4ischen Kr\u00e4fte eingesetzt werden sollten. Im Austausch zwischen den Milit\u00e4rs w\u00fcrden die Orte, die Anzahl der Kr\u00e4fte und die Kapazit\u00e4ten festgelegt, so Macron. \u201e<em>Also ist zum jetzigen Zeitpunkt nichts ausgeschlossen, und wir schauen uns die See-, Luft- und Landstreitkr\u00e4fte an<\/em>.\u201c (5)<\/p>\n<p>Auf diesem dritten Gipfel, der auf eine Initiative Macrons und des britischen Premierministers Keir Starmer zur\u00fcckgeht, k\u00fcndigte Frankreich weitere milit\u00e4rische Hilfen in H\u00f6he von zwei Milliarden Euro f\u00fcr die Ukraine an. \u00a0Pr\u00e4sident Macron betonte die Notwendigkeit, die ukrainische Armee zu st\u00e4rken, um einen dauerhaften und gerechten Frieden zu erm\u00f6glichen. (6) Die St\u00e4rkung einer Kriegspartei hat noch nie zu einem gerechten, geschweige denn dauerhaften Frieden gef\u00fchrt. Macron sollte sich mit dem langen Friedensweg im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg besch\u00e4ftigen, der nach vielen Jahren schlie\u00dflich 1648 in M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck zu einem erfolgreichen Friedensschluss f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Weiter erkl\u00e4rte Macron, dass europ\u00e4ische Streitkr\u00e4fte in wichtigen St\u00e4dten und strategischen St\u00fctzpunkten der Ukraine stationiert werden k\u00f6nnten, um auf einen m\u00f6glichen russischen Angriff zu reagieren. (7)<\/p>\n<p>Nur wenige L\u00e4nder stimmten Macrons Absichten auf dem Gipfel zu. (8) Als Herausforderung f\u00fcr die europ\u00e4ische Sicherheitsstrategie wurde auf dem Gipfel allerdings die Ver\u00e4nderungen in den Beziehungen zu den USA durch die Ann\u00e4herung zwischen den Vereinigten Staaten und Russland diskutiert. (9)<\/p>\n<h5>&#8222;SignalGate&#8220;: Panne im &#8222;Messenger-Dienst Signal&#8220; \u2013 hochrangige US-Regierungsbeamte stimmen geheime Angriffspl\u00e4ne ab<\/h5>\n<p>F\u00fcr brisanten Gespr\u00e4chsstoff hatte auf dem Gipfel auch der am 24. M\u00e4rz 2025 vom Chefredakteur des Magazins\u00a0&#8222;The Atlantic&#8220;<em>, <\/em>Jeffrey Goldberg, ver\u00f6ffentlichte Artikel \u00fcber geheime Milit\u00e4roperationen gegen die Huthi-Rebellen im Jemen aus dem engsten Umkreis des Pr\u00e4sidenten gesorgt.<\/p>\n<p><strong>&#8222;SignalGate&#8220;<\/strong> hatte bereits zwischen dem 11. und 15. M\u00e4rz 2025 stattgefunden, als hochrangige US-Regierungsbeamte (10) den Messenger-Dienst nutzten, um milit\u00e4rische Angriffspl\u00e4ne zu besprechen, einschlie\u00dflich Details zu eingesetzten Waffensystemen, Angriffszielen und Zeitpl\u00e4nen. Ziel war die Koordination der Luftangriffe im Jemen. (11) Dar\u00fcberhinaus wurden auch die Bedenken pubik, die Vizepr\u00e4sident Vance \u00e4u\u00dferte:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Nur 3 % des US-Handels l\u00e4uft durch den Suezkanal \u2013 aber 40 % des europ\u00e4ischen Handels. Es besteht das reale Risiko, dass die \u00d6ffentlichkeit das nicht versteht oder nicht nachvollziehen kann, warum es notwendig ist. Der wichtigste Grund, dies zu tun, ist laut POTUS, ein Zeichen zu setzen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob dem Pr\u00e4sidenten klar ist, wie inkonsistent das mit seiner Botschaft gegen\u00fcber Europa ist. Au\u00dferdem besteht das Risiko eines moderaten bis starken Anstiegs der \u00d6lpreise. Ich bin bereit, dem Konsens des Teams zu folgen und meine Bedenken f\u00fcr mich zu behalten. Aber es spricht viel daf\u00fcr, das Ganze um einen Monat zu verschieben und in der Zwischenzeit das Messaging vorzubereiten<\/em>.\u201c (12)<\/p>\n<p>Verteidigungsminister Pete Hegseth antwortete auf die Bedenken des Vizepr\u00e4sidenten:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eIch verstehe deine Bedenken und unterst\u00fctze voll, dass du sie gegen\u00fcber POTUS ansprichst.\u00a0<\/em><em>Die meisten relevanten Faktoren sind unklar, wie sie sich entwickeln (Wirtschaft, Ukraine-Frieden, Gaza, etc.). Das Messaging wird auf jeden Fall schwierig \u2013 niemand wei\u00df, wer die Houthis sind \u2013 deshalb sollten wir uns auf zwei Punkte konzentrieren: 1. Biden hat versagt 2. Iran finanziert<\/em>\u201c (13)<\/p>\n<p>Die geleakten Signal-Chats lassen eine schonungslose und menschenverachtende Realpolitik in Sachen Krieg erkennen.<\/p>\n<p>Warum hat Chefredakteur Jeffrey Goldberg, der versehentlich vom Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz in die geheime Signal-Chatgruppe aufgenommen wurde, (14) diese peinliche Sicherheitsl\u00fccke unbedingt \u00f6ffentlich machen m\u00fcssen? Diese Enth\u00fcllungen f\u00fchrten zu massiven politischen und medialen Konsequenzen f\u00fcr die Trump-Regierung. (15) Als amerikanischer Patriot h\u00e4tte Goldberg auch nur die Regierung informieren k\u00f6nnen. Ging es ihm nur um Publicity oder gab es auch einen politischen Hintergrund? Wollten Kreise, die mit der aktuellen Politik Trumps unzufrieden sind, Einfluss aus\u00fcben?<\/p>\n<p>Der in der letzten M\u00e4rzwoche 2025 scheinbar aus dem Nichts auf der politischen B\u00fchne erscheinende Sicherheits-Skandal hatte das prim\u00e4re politische Ziel das von Pr\u00e4sident Trump ausgew\u00e4hlte Geheimdienstteam nachhaltig zu treffen: DNI-Chefin Tulsi Gabbard, CIA-Direktor John Ratcliffe, FBI-Chef Kash Patel und andere. Um die Best\u00e4tigung dieser Geheimdienstchefs durch den US-Senat zu verhindern, hatte das von den Briten gef\u00fchrte \u201eLiars&#8216; Bureau\u201c (L\u00fcgner-B\u00fcro) alles in seiner Macht Stehende getan \u2013 vergeblich. Da werden Erinnerungen an den Februar 2017 wach, als Trumps erster Nationaler Sicherheitsberater General Michael Flynn nach nur 22 Tagen aus dem Amt gedr\u00e4ngt wurde, was den Weg f\u00fcr verr\u00fcckte Neokonservative wie John Bolton und Mike Pompeo freimachte. Versuchten nun dieselben Netzwerke unter britischer F\u00fchrung das Spiel ein zweites Mal? Wieder war es ein Brite, der damalige Premier Boris Johnson, der Anfang April 2022 alles unternahm, um die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland zum Scheitern zu bringen. Dienen diese Aktivit\u00e4ten eines kleinen britischen Netzwerks aus dem Oberhaus dazu, sein finanzielles und politisches Imperium weltweit aufrechtzuerhalten?<\/p>\n<h5>\u201eDie Au\u00dfenpolitik des Vereinigten K\u00f6nigreichs in einer sich wandelnden Weltordnung\u201c<\/h5>\n<p>An dieser Stelle muss zum Verst\u00e4ndnis an den verh\u00e4ngnisvollen Bericht des Sonderausschusses f\u00fcr internationale Beziehungen des britischen Oberhauses vom 18. Dezember 2018 mit dem Titel \u201cThe United Kingdom&#8217;s foreign policy in a changing world order\u201c erinnert werden.<\/p>\n<p>Die Lords erkl\u00e4rten damals, dass Pr\u00e4sident Donald Trump ihr weltweit gr\u00f6\u00dftes Problem sei, und bekannten ganz offen, dass seine Absetzung f\u00fcr ihre Interessen von entscheidender Bedeutung sei. Vor allem m\u00fcsse eine zweite Pr\u00e4sidentschaft Trumps um jeden Preis vermieden werden, um die \u201eSonderbeziehung\u201c zwischen den USA und Gro\u00dfbritannien zu bewahren, durch die sie die Welt weiterhin regieren wollten:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Die US-Regierung [Trump] hat eine Reihe hochkar\u00e4tiger einseitiger au\u00dfenpolitischer Entscheidungen getroffen, die den Interessen des Vereinigten K\u00f6nigreichs zuwiderlaufen. Wie sch\u00e4dlich dies f\u00fcr die bisher wichtigste internationale Beziehung des Vereinigten K\u00f6nigreichs sein wird, h\u00e4ngt davon ab, ob der derzeitige Ansatz ein anhaltender Trend ist. Sollte Pr\u00e4sident Trump eine zweite Amtszeit gewinnen oder eine \u00e4hnliche Regierung seine Nachfolge antreten, wird der Schaden f\u00fcr die Beziehungen zwischen dem Vereinigten K\u00f6nigreich und den USA l\u00e4nger anhalten<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Damit d\u00fcrfte als sicher gelten, dass der Bericht des Sonderausschusses f\u00fcr internationale Beziehungen des britischen Oberhauses vom Dezember 2018 und der aktuelle Signalgate-Skandal in einem strategischen Zusammenhang stehen, der die britischen Bedenken gegen\u00fcber der US-Au\u00dfenpolitik unter Donald Trump verdeutlicht.<\/p>\n<p>In dem damaligen Bericht werden die britischen Sorgen \u00fcber die US-Au\u00dfenpolitik unter Trump deutlich. Kritisiert wurden Trumps unilaterale Entscheidungen (z. B. Iran-Abkommen, Handelspolitik) als \u201esch\u00e4dlich\u201c f\u00fcr britische Interessen, undes wird betont, dass eine zweite Amtszeit Trumps die \u201eSonderbeziehung\u201c zu Gro\u00dfbritannien langfristig besch\u00e4digen w\u00fcrde. (16)\u00a0Dieser Oberhausbericht wurde als Aufruf verstanden, die Abh\u00e4ngigkeit von den USA zu verringern und stattdessen st\u00e4rker mit China, der EU und dem Globalen S\u00fcden zu kooperieren. (17)<\/p>\n<p>Da trifft es sich nun vortrefflich, dass Signalgate als Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine Vertrauenskrise hergenommen werden kann. In der Tat offenbart der geleakte Signal-Chat hochrangiger US-Beamter (u. a. National Security Adviser Mike Waltz) grobe Sicherheitsl\u00fccken. Die Nutzung einer zivilen App f\u00fcr geheime Absprachen verstie\u00df gegen Protokolle und f\u00fchrte zu internationaler Kritik, insbesondere in Europa. (18)\u00a0In Gro\u00dfbritannien forderten Oppositionspolitiker eine \u00dcberpr\u00fcfung der Sicherheitskooperation mit den USA. (19) Somit sind die Strategischen Parallelen zum Bericht von 2018, in dem eine agilere\u201c britische Au\u00dfenpolitikgefordert wurde, nicht zu \u00fcbersehen:<\/p>\n<p>Als<strong> Sicherheitsbedenken<\/strong> wurde damals die mangelnde Professionalit\u00e4t der Trump-Administration, die das Vertrauen in die US-F\u00fchrungsrolle untergrabe, ins Feld gef\u00fchrt. (20)<\/p>\n<p>Die im Bericht geforderte <strong>Geopolitische Neuausrichtung<\/strong> empfahl eine st\u00e4rkere Zusammenarbeit mit China und die Verteidigung einer \u201eregelbasierten Ordnung\u201c (u. a. durch UN, NATO). (21)<\/p>\n<p>Laut dem Schillerinstitut sieht das britische Establishment in Trumps Politik eine Bedrohung f\u00fcr seine globalen Machtambitionen. (22) Somit k\u00f6nnte der Signalgate-Skandal instrumentalisiert werden, um die Schw\u00e4chen der Trump-Administration zu betonen, eine Distanzierung von den USA zu rechtfertigen und die im Bericht von 2018 vorgeschlagene multipolare Strategie voranzutreiben. Trumps \u201eAmerica First\u201c-Politik widerspricht britischen Interessen, die auf Multilateralismus und internationale Zusammenarbeit setzen, insbesondere nach dem Brexit, wo Gro\u00dfbritannien neue Allianzen sucht. (23) Vor allem, da Gro\u00dfbritannien nach dem BREXIT auf ein Freihandelsabkommen mit den USA angewiesen ist, das unter Trump jedoch unwahrscheinlich erscheint. (24)Trumps angedrohte Z\u00f6lle und seine protektionistischen Ma\u00dfnahmen bringen das Fass weiter zum \u00dcberlaufen. So setzt nun die Labour-Regierung unter Keir Starmer auf eine starke Unterst\u00fctzung der Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland. Trumps Haltung, den Krieg durch Verhandlungen zu beenden, k\u00f6nnte jedoch zu Gebietsverlusten f\u00fcr die Ukraine f\u00fchren, was nach Ansicht dieser Kreise aus dem Oberhaus die Sicherheit Europas gef\u00e4hrden w\u00fcrde. Dies steht im Widerspruch zu den britischen Sicherheitsinteressen. (25)<\/p>\n<p>Als Fazit k\u00f6nnte, wie im Bericht von 2018 formuliert, Signal-Gate f\u00fcr eine langfristige britische Strategie zur Anpassung an eine post-amerikanische Weltordnung instrumentalisiert werden. Signalgate k\u00f6nnte hierbei als Katalysator dienen, der die Risiken einer engen Bindung an die USA unter Trump verdeutlicht und die Notwendigkeit einer eigenst\u00e4ndigeren britischen Au\u00dfenpolitik unterstreicht.<\/p>\n<h5>Selenskyj k\u00fcndigt Geheimtreffen mit Keir Starmer und Emmanuel Macron an<\/h5>\n<p>Die Ank\u00fcndigung eines geheimen Treffens zwischen Wolodymyr Selenskyj, (26) Keir Starmer und Emmanuel Macron, bei dem es um die Entsendung britischer und franz\u00f6sischer Truppen in die Ukraine gehen soll, hat bereits erste Reaktionen hervorgerufen. Russland d\u00fcrfte auf eine solche Entwicklung mit scharfer Kritik und m\u00f6glicherweise verst\u00e4rkten Drohungen reagieren.<\/p>\n<p>Die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa, hat bereits davor gewarnt, dass eine solche Mission das Risiko eines direkten Zusammensto\u00dfes zwischen Russland und der NATO birgt. Russland k\u00f6nnte dies als Eskalation werten und seine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in der Ukraine oder an den Grenzen verst\u00e4rken. (27)<\/p>\n<p>Laut Macron sollen die geplanten franz\u00f6sisch-britischen Truppen nicht an der Front stationiert werden, sondern w\u00fcrden strategische ukrainische Orte sichern. Auch das wird Moskau als Provokation betrachten und mit milit\u00e4rischen Gegenma\u00dfnahmen reagieren. (28)<\/p>\n<p>Dar\u00fcberhinaus wird Russland die Entsendung der britisch-franz\u00f6sischen Truppen auch nutzen, um seine Narrative \u00fcber eine westliche Aggression zu verst\u00e4rken und die eigene Bev\u00f6lkerung sowie Verb\u00fcndete weiter zu mobilisieren.<\/p>\n<p>Bei der Entsendung von franz\u00f6sischen und britischen Truppen wird es sich aller Voraussicht nach nicht um die der NATO unterstellten (assignierten) Truppen handeln, sondern ausschlie\u00dflich um nationale Verb\u00e4nde, die jeweils die Masse dieser L\u00e4nder ausmachen. So d\u00fcrfte eine solche Entsendung durch einzelne NATO-Mitgliedsstaaten als bilaterale Aktion au\u00dferhalb der NATO-Strukturen erfolgen. Damit w\u00fcrde zumindest staatsrechtlich eine Eskalation mit Russland vermieden. (29)<\/p>\n<p>Die NATO hat bisher klar gemacht, dass sie keine direkten Kampftruppen in die Ukraine entsenden wird. Flankierend dazu verst\u00e4rkt sie ihre Pr\u00e4senz an der Ostflanke und plant, ihre schnelle Eingreiftruppe (NATO Response Force) erheblich auszubauen. Diese Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnten als Reaktion auf eine Eskalation in der Ukraine weiter intensiviert werden. (30)<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00f6nnte die NATO ihre Rolle als Unterst\u00fctzer der Ukraine verst\u00e4rken, etwa durch logistische Hilfe, Waffenlieferungen oder Geheimdienstkooperation, um die bilateralen Eins\u00e4tze von Gro\u00dfbritannien und Frankreich zu erg\u00e4nzen. (31) Innerhalb des B\u00fcndnisses k\u00f6nnte die Truppen-Entsendung durch Frankreich und Gro\u00dfbritannien kontrovers diskutiert werden, da sie das Risiko einer Eskalation in sich birgt.<\/p>\n<h5>Putins klare Ansage beim Besuch der Marine<\/h5>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident bekr\u00e4ftigte am Donnerstag 27. M\u00e4rz 2025 w\u00e4hrend eines Treffens mit der Besatzung des mit Zircon-Hyperschall-Raketen ausgestatteten Atom-U-Boots Archangelsk, dass Moskau immer versucht habe, den Konflikt mit diplomatischen Mitteln zu l\u00f6sen, aber mit T\u00e4uschung und Behinderung durch den Westen konfrontiert wurde \u2013 zuerst mit den gescheiterten Minsker Abkommen und dann w\u00e4hrend der Istanbuler Friedensgespr\u00e4che 2022. Zur aktuellen Situation betonte Putin, dass der Konflikt an einem Wendepunkt sei. Er wies darauf hin, dass <em>an allen Fronten die russischen Truppen die strategische Initiative in der Hand haben.<\/em><\/p>\n<p>Weiter bekr\u00e4ftigte Putin, dass Russland f\u00fcr Friedensverhandlungen offen bleibt, solange die Kernursachen des Konflikts angesprochen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Wir sind daf\u00fcr, diese Probleme mit friedlichen Mitteln zu l\u00f6sen&#8230; Aber die Ursachen m\u00fcssen beseitigt werden. Wir m\u00fcssen die Sicherheit Russlands f\u00fcr die lange historische Perspektive sicherstellen\u201c (32),\u00a0<\/em><\/p>\n<p>sagte er und erg\u00e4nzte, dass eine echte Beilegung des Konflikts eine dauerhafte und rechtsverbindliche L\u00f6sung erfordere. Einer NATO-Pr\u00e4senz auf ukrainischem Boden lehnte Putin kategorisch ab und forderte Kiew auf, sich an eine Position der Neutralit\u00e4t zu halten und die territorialen\u00a0&#8222;Realit\u00e4ten vor Ort&#8220;<em>\u00a0<\/em>anzuerkennen.<\/p>\n<p>Am gleichen Tag nahm Wladimir Putin hat an der Zeremonie eines Stapellaufs der sp\u00e4ter mit Hyperschallraketen des Typs Zirkon ausger\u00fcsteten Atom-U-Boots &#8222;Perm&#8220; der russischen Marine teil. Per Videoschalte gab er den Befehl zum Stapellauf des f\u00fcnften Atom-U-Boots dieser Klasse. \u201eWir werden auch weiter unsere Kriegsflotte st\u00e4rken, darunter auch die strategische Komponente\u201c (33), sagte Putin bei der Veranstaltung und wies weiter darauf hin, dass diese U-Boote nicht nur dem Schutz der russischen K\u00fcste und des n\u00f6rdlichen Seewegs, an Russland vorbei durch die Arktis, dienen, sondern auch zur L\u00f6sung verschiedener Aufgaben in den Weltmeeren eingesetzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte Putin die Stationierung\u00a0weiterer Soldaten in der Arktis angek\u00fcndigt. (34) \u201e<em>Ich m\u00f6chte betonen, dass dies nat\u00fcrlich mit der Verst\u00e4rkung unserer milit\u00e4rischen Komponente in der Region zusammenh\u00e4ngt, die Zahl der Soldaten hier wird wachsen.\u201c<\/em> (35) Russland werde so seine Rechte auch gegen\u00fcber der Nato durchsetzen, betonte er.<\/p>\n<p>Drei Tage sp\u00e4ter zeigte sich US-Pr\u00e4sident\u00a0Donald Trump \u201esehr ver\u00e4rgert\u201c und \u201estinksauer\u201c auf Putin der die Legitimit\u00e4t des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj erneut infrage gestellt hatte. Seine \u00c4u\u00dferungen gehen \u201enicht in die richtige Richtung\u201c, sagte Trump in einem\u00a0am Sonntagmorgen ausgestrahlten Telefoninterview mit NBC News. (36)<\/p>\n<p>\u201eWenn Russland und ich nicht in der Lage sind, eine Einigung \u00fcber die Beendigung des Blutvergie\u00dfens in der Ukraine zu erzielen, und wenn ich glaube, dass Russland daran schuld ist \u2013 was vielleicht nicht der Fall ist -, aber wenn ich glaube, dass es Russlands Schuld ist, dann werde ich Sekund\u00e4rz\u00f6lle auf \u00d6l erheben, auf alles \u00d6l, das aus Russland kommt\u201c, warnte Trump. \u201eEs wird einen 25-prozentigen Zollsatz auf alles \u00d6l geben, einen 25- bis 50-prozentigen Zollsatz auf alles \u00d6l.\u201c (37)<\/p>\n<p>Donald Trump selbst hatte den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj am\u00a0<strong>19. Februar 2025<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>auf seiner Plattform &#8222;Truth Social&#8220; einen &#8222;Diktator ohne Wahlen&#8220; genannt. Er schrieb: \u201eAls Diktator ohne Wahlen sollte Selenskyj besser schnell handeln, sonst wird er kein Land mehr haben\u201c. (38)<\/p>\n<h5>Trumps wechselnde Drohungen taktische Druckstrategie?<\/h5>\n<h5>Zielgerichtetes Chaos als Verhandlungsinstrument?<\/h5>\n<p>Donald Trumps wechselnde Drohungen gegen\u00fcber Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj lassen tats\u00e4chlich Zweifel aufkommen, ob ein nachhaltiger Frieden das eigentliche Ziel ist. Die j\u00fcngsten Entwicklungen deuten auf eine taktische\u00a0Druckstrategie\u00a0hin, die eher auf einen schnellen Deal als auf stabile Konfliktl\u00f6sung abzielt.<\/p>\n<p>Trumps Drohungen mit\u00a0Sekund\u00e4rz\u00f6llen auf russisches \u00d6l\u00a0(bis zu 50 %) (39)\u00a0und sein Ultimatum an die Ukraine (\u201eFrieden oder Alleingang\u201c) (40)\u00a0zielen darauf ab, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu zwingen \u2013 allerdings ohne klare Linie: Trump kritisiert pl\u00f6tzlich Putins Zweifel an Selenskyjs Legitimit\u00e4t, nachdem er zuvor den Kreml-Chef stets gelobt hatte. (41) Trump bezeichnete auch schon Selenskyj als \u201eDiktator\u201c und drohte, die US-Hilfe zu streichen, falls Kiew nicht sofort einem Waffenstillstand zustimmt. (42)<br \/>\nDiese widerspr\u00fcchlichen Signale destabilisieren die Verhandlungen, erm\u00f6glichen Trump aber, sich als entscheidungsstarker \u201eDealmaker\u201c zu inszenieren.<\/p>\n<p>Obwohl Trump erstmals Sanktionen gegen Russland androht, bleibt seine Haltung gegen\u00fcber Moskau ambivalent. Der Kreml zeigt sich trotz Trumps Drohungen kooperationsbereit, da die Gespr\u00e4che \u00fcber eine \u201eWiederherstellung der bilateralen Beziehungen\u201c laufen. (43)<\/p>\n<p>Trump d\u00fcrfte bei seiner chaotisch anmutenden Vorgehensweise durchaus auch geopolitische Ziele verfolgen. So k\u00f6nnte ein hastiger Deal, der russische Interessen privilegiert, Europas Sicherheitsarchitektur untergraben \u2013 ein seit Langem von Trump verfolgtes Ziel. (44) Daneben legt Trumps Forderung nach dem Zugang zu ukrainischen\u00a0Seltenen Erden nahe, (45) dass auch wirtschaftliche Interessen die Diplomatie dominieren.<\/p>\n<p>Insgesamt scheint Trumps Strategie weniger auf dauerhaften Frieden ausgerichtet zu sein als auf einen\u00a0schnellen symbolischen Sieg, der innenpolitisch nutzbar ist und gleichzeitig die transatlantischen Beziehungen schw\u00e4cht. Die wechselnden Drohungen erschweren eine vertrauensvolle Verhandlungsbasis \u2013 was die Vermutung st\u00fctzt, dass Stabilit\u00e4t gar nicht im Vordergrund steht.<\/p>\n<h5>Weitere Muskelspiele<\/h5>\n<p>Die Kriegsbef\u00fcrworter scheinen weiter Hochkonjunktur zu haben. In Washington werden die Forderungen an die Trump-Administration immer lauter, die j\u00fcngsten US-Luftangriffe gegen die Huthis im Jemen als Auftakt und \u00dcbung f\u00fcr einen K.o.-Schlag gegen den Iran zu nutzen. Der Nationale Sicherheitsberater Mike Waltz drohte am 23. M\u00e4rz, der Iran m\u00fcsse seine Au\u00dfenpolitik \u00e4ndern und \u201esein Atomprogramm vollst\u00e4ndig aufgeben\u201c, andernfalls werde es \u201eKonsequenzen geben\u201c. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu soll der Trump-Administration zu verstehen gegeben haben, dass der Iran ohne einen umfassenden Krieg \u201eenthauptet\u201c werden k\u00f6nne, so wie die israelische Armee die Hisbollah enthauptet und die Assad-Regierung in Syrien gest\u00fcrzt habe.<\/p>\n<p>Diese Machtphantasien wurden in den letzten Tagen durch milit\u00e4rische Verlegungen flankiert:<\/p>\n<p>Die USA haben n\u00e4mlich in den letzten Tagen eine\u00a0au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfe Anzahl von B-2 Spirit-Stealth-Bombern\u00a0von der Whiteman Air Force Base in Missouri zur US-Milit\u00e4rbasis\u00a0<strong>Diego Garcia, dem unsinkbaren US-Flugzeugtr\u00e4ger <\/strong>im Indischen Ozean, verlegt. (46)<\/p>\n<p>In den 60er Jahren verpachteten die Briten Diego Garcia an die USA &#8211; f\u00fcr 14 Millionen Dollar.Die\u00a0 Bewohner der Inselgruppe wurden zwangsumgesiedelt, nach Mauritius, auf die Seychellen oder nach Gro\u00dfbritannien. Anschlie\u00dfend haben die USA die Insel zu einem Milit\u00e4r- und Geheimdienstst\u00fctzpunkt ausgebaut. Die einzigen Bewohner von Diego Garcia sind heute amerikanische Soldaten.<\/p>\n<p>Vier der mindestens sieben von Flugtracking-Daten und Satellitenbildern identifizierten (47) B-2-Bomber\u00a0 waren bereits auf Diego Garcia gelandet (zwei am 26. M\u00e4rz, zwei in den Folgetagen), (48) ein weiterer landete nach einer Notfallumleitung in Hawaii. (49)<\/p>\n<p>Drei weitere B-2 mit dem Rufzeichen \u201eAbba\u201c starteten am 25. M\u00e4rz von Whiteman AFB. (50)<\/p>\n<p>Die Gesamtzahl k\u00f6nnte noch steigen, da die gesamte aktive B-2-Flotte der USA 19 Einheiten umfasst. (51) Mindestens 18 KC-135-Tanker wurden im Pazifik stationiert, um die Langstreckenfl\u00fcge der B-2 zu unterst\u00fctzen. (52) Weiter wurden drei C-17-Transportflugzeuge und zehn weitere Tanker auf Diego Garcia gesichtet, die vermutlich Personal, Munition (z. B. die 13,6-Tonnen-Bunkerbrecherbombe MOP) und Ausr\u00fcstung transportieren. (53)<\/p>\n<p>Diego Garcia dient traditionell als Sprungbrett f\u00fcr US-Operationen im Nahen Osten (z. B. Afghanistan 2001, Irak 2003). (54) So k\u00f6nnte die akutelle Verlegung, die parallel zur Eskalation der US-Luftangriffe auf die Houthis im Jemen erfolgte, als Signal an den Iran wegen dessen Atomprogramm und Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Houthis gesehen werden. (55) Die B-2-Bomber sind pr\u00e4destiniert f\u00fcr Angriffe auf hochgesicherte iranische Atomanlagen (z. B. Fordo) oder Houthi-Stellungen in Bergtunneln. (56) Die Trump-Adminstration wies derartige \u00dcberlegungen zur\u00fcck und betonte, dass die Verlegung der\u00a0<strong>Abschreckung<\/strong>\u00a0und dem Schutz der Schifffahrt im Roten Meer dien. (57)<\/p>\n<p>Insgesamt haben die USA zwischen dem 25. und 31. M\u00e4rz 2025\u00a0<strong>mindestens sieben B-2-Stealth-Bomber<\/strong>\u00a0nach Diego Garcia verlegt, unterst\u00fctzt durch Dutzende Tanker und Transportflugzeuge. Diese ungew\u00f6hnlich umfangreiche Verlegung unterstreicht die strategische Priorit\u00e4t, die Washington der aktuellen Krise im Nahen Osten beimisst \u2013 sei es als Drohkulisse oder als konkrete Angriffsvorbereitung (58)<\/p>\n<p>Ein Angriff auf den Iran w\u00fcrde nicht nur den gesamten Nahen Osten in die Luft sprengen, sondern auch die wichtigen Gespr\u00e4che zwischen den Vereinigten Staaten und Russland torpedieren, die nicht nur der Ukraine Frieden bringen, sondern auch die T\u00fcr zu einer dringend ben\u00f6tigten neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur \u00f6ffnen k\u00f6nnten \u2013 in dieser Region und sogar weltweit.<\/p>\n<h5>Verzweifelte Zeiten fordern verzweifelte Ma\u00dfnahmen<\/h5>\n<p>Mitte Februar 2025 verfasste <a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/author\/kishore-mahbubani\/\">Kishore Mahbubani<\/a>, ein singapurischer Diplomat und\u00a0Universit\u00e4tsdekan den Artikel &#8222;Es ist Zeit f\u00fcr Europa, das Undenkbare zu tun&#8220;.(59) Darin nahm er die Entwicklung der folgenden Wochen vorweg und forderte Br\u00fcssel auf, Washington nicht l\u00e4nger sklavisch zu folgen, sondern seine eigenen geopolitischen Interessen voranzubringen. Mahbubani wurde 2019 zum Mitglied der altehrw\u00fcrdigen und angesehenen Ehrengesellschafft der USA \u2013 der &#8222;American Academy of Arts and Sciences&#8220; mit \u00fcber 5.000 Mitgliedern \u2013 die ausschlie\u00dflich von ihresgleichen nominiert werden,\u00a0gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Seine geopolitischen Vorbilder haben ihn gelehrt, dass man immer das Undenkbare denken muss, wie es Europa jetzt tun muss.<\/p>\n<p>In den letzten Wochen hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs vor seinen Entscheidungen nicht einmal konsultiert, geschweige vorgewarnt, bevor er mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin telefonierte. Ein Indiz f\u00fcr Mahbubani, wie irrelevant Europa geworden ist, selbst wenn seine geopolitischen Interessen auf dem Spiel stehen. Um die geopolitische Stellung Europas wiederherzustellen, zieht Mahubani drei &#8222;undenkbare&#8220; Optionen in Betracht:<\/p>\n<h5>Erstens: Europa sollte seine Bereitschaft zum Austritt aus der NATO verk\u00fcnden.<\/h5>\n<p>Das Beharren der Europ\u00e4er auf einen Verbleib in der NATO nach Trumps provokativen Handlungen erweckt laut Mahubani in der Welt den Eindruck, dass sie die Stiefel lecken, die ihnen ins Gesicht treten. Schockiert seien viele Menschen auf der Welt, dass die Europ\u00e4er nicht mit dem Schlamassel gerechnet haben, in dem sie jetzt stecken. Damit h\u00e4tten die Europ\u00e4er eine der ersten Regeln der Geopolitik grob vernachl\u00e4ssigt, die lautet, dass immer mit Worst-Case-Szenarien geplant werden m\u00fcssen. Dagegen h\u00e4tte nach Ausbruch des Ukraine-Krieges das gesamte strategische Denken Europas auf dem Best-Case-Szenario bestanden: Die Vereinigten Staaten seien ein absolut zuverl\u00e4ssiger Verb\u00fcndeter. Zweifel daran seien schon in Trumps erster Amtszeit erkennbar gewesen \u2013 siehe seine Drohungen, aus dem gr\u00f6\u00dften Milit\u00e4rb\u00fcndnis der Welt auszutreten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>F\u00fcr einen Kontinent, der strategische Denker wie Metternich, Talleyrand und Kissinger hervorgebracht hat, war f\u00fcr Mahubani das strategische Denken in Bezug auf die Ukraine und ihre langfristigen Folgen fast kindisch<\/em>\u201c.(60)<\/p>\n<h5>Zweitens: Metternich oder Talleyrand (oder Charles de Gaulle) w\u00fcrde eine neue gro\u00dfe strategische Vereinbarung mit Russland empfehlen<\/h5>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>\u2013 und zwar eine strategische Vereinbarung, bei der jede Seite den Kerninteressen der anderen Seite entgegenkommt. Viele einflussreiche europ\u00e4ische Strategen w\u00fcrden diese Vorschl\u00e4ge ablehnen, weil sie davon \u00fcberzeugt sind, dass Russland eine echte Sicherheitsbedrohung f\u00fcr die EU-L\u00e4nder darstellt. Wirklich? fragt Mahubani und l\u00e4sst die n\u00e4chsten Fragen folgen:<\/p>\n<p>Wer ist Russlands grundlegendster strategischer Rivale, die EU oder China? Mit wem hat es die l\u00e4ngste Grenze? Und mit wem hat sich seine relative Macht so sehr ver\u00e4ndert? Muhabani sieht in den Russen geopolitische Realisten h\u00f6chster Ordnung; sie wissen, dass weder Napoleons Truppen noch Hitl nicht nicht den offensichtlichen Widerspruch erkennen zwischen der Freude \u00fcber die Unf\u00e4higkeit Russlands, \u201edie Ukraine zu besiegen (ein Land mit 38 Millionen Einwohnern und einem BIP von etwa <a href=\"https:\/\/gmk.center\/en\/infographic\/ukraines-economic-development-dynamics-slow-down-in-2024\/#:~:text=Analysts%20of%20non%2Dgovernmental%20organizations,$37.9%20bln%20in%202023.\">189 Milliarden US-Dollar<\/a> im Jahr 2024) und der anschlie\u00dfenden Erkl\u00e4rung, dass Russland die eigentliche Bedrohung f\u00fcr Europa darstellt (das 744 Millionen Einwohner und ein BIP von 27 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 hat)\u201c.(61) Laut Mahubani w\u00e4ren die Russen wahrscheinlich froh, einen fairen Kompromiss mit der EU auszuhandeln, bei dem die derzeitigen Grenzen zwischen Russland und der EU respektiert werden und ein realistischer Kompromiss in Bezug auf die Ukraine gefunden wird, der die Kerninteressen beider Seiten nicht gef\u00e4hrdet. Langfristig k\u00f6nnte die Ukraine, nachdem sich zwischen Russland und einem neuen, strategisch autonomen Europa wieder ein gewisses Vertrauen entwickelt hat, allm\u00e4hlich eher als Br\u00fccke zwischen der EU und Russland dienen, statt als Streitpunkt. Das w\u00e4re eine aus der Geschichte der Ukraine als Land zwischen Ost und West entwickelte Bestimmung, die der Ukraine eine bl\u00fchende Zukunft sichern k\u00f6nnte.<\/p>\n<h5>Drittens: einen neuen strategischen Bund mit China<\/h5>\n<p>Die Geographie der Vereinigten Staaten, die China \u00fcber den Pazifischen Ozean hinweg gegen\u00fcberstehen, in Kombination mit Washingtons Drang nach Vorherrschaft, erkl\u00e4rt das feindliche Verh\u00e4ltnis zwischen den Vereinigten Staaten und China. Welcher geopolitische Druck hat den Niedergang der Beziehungen zwischen der EU und China verursacht? Auch hier sieht Mahubani eine sklavische Loyalit\u00e4t der Europ\u00e4er gegen\u00fcber den geopolitischen Priorit\u00e4ten der USA.<\/p>\n<p>Dabei sei es bemerkenswert, dass China der EU bei der Bew\u00e4ltigung ihres echten langfristigen geopolitischen Albtraums helfen kann: der demografischen Explosion in Afrika. 1950 war die Bev\u00f6lkerung Europas doppelt so gro\u00df wie die Afrikas. Heute ist die Bev\u00f6lkerung Afrikas doppelt so gro\u00df wie die Europas. Bis 2100 wird sie sechsmal so gro\u00df sein. Wenn Afrika seine Wirtschaft nicht entwickelt, wird es nach einem gr\u00f6\u00dferen Ansturm afrikanischer Migranten nach Europa geben.<\/p>\n<p>Um ein Europa zu erhalten, das von Parteien der Mitte regiert wird, schl\u00e4gt Mahubani vor, dass die Europ\u00e4er jede ausl\u00e4ndische Investition in Afrika begr\u00fc\u00dfen, die Arbeitspl\u00e4tze schafft und die Afrikaner in ihrer Heimat h\u00e4lt. Stattdessen schaden sich die Europ\u00e4er selbst, indem sie Chinas Investitionen in Afrika kritisieren und ablehnen. Allein das zeigt, wie naiv das langfristige strategische Denken in Europa geworden ist. Br\u00fcssel opfert seine eigenen strategischen Interessen, um den amerikanischen Interessen zu dienen, in der Hoffnung, dass geopolitische Unterw\u00fcrfigkeit zu Belohnungen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Mahubani l\u00e4sst sich aus Zweitausend Jahre Geopolitik eine einfache und offensichtliche Lektion ziehen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Alle Gro\u00dfm\u00e4chte stellen ihre eigenen Interessen an erste Stelle und opfern, wenn n\u00f6tig, die Interessen ihrer Verb\u00fcndeten. Trump verh\u00e4lt sich wie ein rationaler geopolitischer Akteur, indem er das, was er als die Interessen seines Landes ansieht, an die erste Stelle setzt. Europa sollte Trump nicht nur kritisieren, sondern ihm nacheifern. Es sollte die derzeit undenkbare Option umsetzen: erkl\u00e4ren, dass es fortan ein strategisch autonomer Akteur auf der Weltb\u00fchne sein wird, der seine eigenen Interessen in den Vordergrund stellt. Wenn Europa dies tut, wird Trump ihm vielleicht endlich etwas Respekt entgegenbringen<\/em>\u201c.<\/p>\n<h5>Die tektonischen Platten der Geopolitik haben sich bereits verschoben<\/h5>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>\u00dcber die sich ver\u00e4ndernde Weltordnung hat das Mitglied des russischen Rates f\u00fcr internationale Angelegenheiten Dmitri Trenin, zudem Forschungsprofessor an der Moskauer &#8222;Higher School of Economics&#8220; und leitender Forscher am Institut f\u00fcr Weltwirtschaft und internationale Beziehungen einen wegweisenden Artikel geschrieben. Seine Analyse der Verschiebung der tektonischen Platten in der Geopolitik \u2013\u00a0von der Unipolarit\u00e4t zur Multipolarit\u00e4t \u2013 ist sehr interessant: weg von Ideologie-getriebener hin zur an Interessen orientierten Aussenpolitik der USA.<\/p>\n<p>Haben bisher Kriege der Gro\u00dfm\u00e4chte oder Umw\u00e4lzungen die Bewegung der tektonischen Platten beschleunigt, so ist aktuell eine dramatische Bewegung zu erkennen. Laut Trenin ist in den letzten Wochen eine Lawine ins Rollen gekommen, die die Landschaft in k\u00fcrzester Zeit ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Innerhalb weniger Wochen gingen die USA vom Widerstand gegen die multipolare Ordnung zu dem Versuch \u00fcber, diese unter neuen Bedingungen zu dominieren \u00a0\u00a0\u2013 weniger Moralismus, mehr Realismus. In der US-Au\u00dfenpolitik geht es laut Trenin jetzt um Interessen, nicht um Ideologien. Das ist keine Theorie, es ist f\u00fcr ihn ein geopolitisches &#8222;Erdbeben&#8220;.<\/p>\n<p>So sei jetzt die Multipolarit\u00e4t nicht mehr nur eine Hypothese. Trump konnte die USA von einem Verfechter der Unipolarit\u00e4t zu einem Akteur der Multipolarit\u00e4t machen. Trumps Doktrin \u2013 &#8222;Wettbewerb der Gro\u00dfm\u00e4chte&#8220; \u2013 entspr\u00e4che eher der realistischen Tradition als dem Liberalismus, der in Washington nach dem Ende des Kalten Krieges jahrzehntelang dominierte.<\/p>\n<p>Weiter bedeute die Wende Washingtons zum Realismus einen fundamentalen Kurswechsel in seinen Weltbeziehungen. Die \u00c4ra der liberalen &#8222;Kreuzz\u00fcge&#8220; sei vorbei. So stellte Trump die Finanzierung der USAID ein, k\u00fcrzte die Budgets f\u00fcr die &#8222;Demokratief\u00f6rderung&#8220; und zeigte sich bereit, mit Regimen aller Art zusammenzuarbeiten \u00a0\u2013 solange es US-amerikanischen Interessen dient. Dies sei eine Abkehr von den bin\u00e4ren Moralkonzepten der Vergangenheit und entspr\u00e4che eher Moskaus eigener Weltsicht.<\/p>\n<p>Als Ergebnis gebe es den &#8222;Westen&#8220; in der alten Form nicht mehr. Der durch eine gemeinsame Ideologie und transatlantische Solidarit\u00e4t definierte liberale &#8222;Kollektive Westen&#8220; existiere nicht mehr. \u00dcbriggeblieben sei nur \u201eein zersplitterter Westen, gespalten zwischen nationalistisch gef\u00fchrten Regierungen wie der Trumps und traditionelleren &#8222;Hochburgen&#8220; des Liberalismus in Br\u00fcssel, Paris und Berlin. Der Konflikt zwischen diesen beiden Visionen \u2013 Nationalismus versus Globalismus \u2013 stellt nun laut Trenin den ma\u00dfgeblichen Politikkampf im gesamten Westen dar\u201c.(62)<\/p>\n<p>Die &#8222;Multipolare Welt&#8220; verk\u00f6rpert die absolute Weltmehrheit und vertritt durchweg die Position: \u201eVorrang der Souver\u00e4nit\u00e4t vor Unterordnung, des Handels vor der Ideologie, der Multipolarit\u00e4t vor der Hegemonie. Die BRICS, die Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SCO) und andere regionale Zusammenschl\u00fcsse entwickeln sich zu echten Alternativen zu den vom Westen gef\u00fchrten Institutionen. Der Globale S\u00fcden stellt keine Peripherie mehr dar, sondern ist eine Weltb\u00fchne.(63)<\/p>\n<p>In den vergangenen zwei Jahren, in denen Russland an Eigenst\u00e4ndigkeit und Durchsetzungsverm\u00f6gen gewinnen konnte und zu einem zentralen Akteur im Weltordnungssystem aufstieg, konnte sich Moskau in dieser neuen Ordnung positionieren.<\/p>\n<p>Der Ukraine-Krieg und die Widerstandsf\u00e4higkeit der russischen Wirtschaft, Gesellschaft und Armee f\u00fchrten nach Trenin zu einer ver\u00e4nderten globalen Wahrnehmung:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eRussland wird nicht mehr als Juniorpartner oder Regionalmacht behandelt. Es steht nun auf gleicher Augenh\u00f6he mit Washington, Peking und Neu-Delhi. Diese Ver\u00e4nderung ist nicht nur in der Diplomatie sichtbar, sondern auch im globalen Logistiksystem: neue eurasische Handelskorridore, erweiterte BRICS-Zusammenarbeit und zunehmende Verwendung nationaler W\u00e4hrungen im Handel\u201c.(64)<\/em><\/p>\n<p>Trenins entspanntes Res\u00fcmee:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Es lohnt sich nicht, auf den Moment zu warten, in dem eine neue Weltordnung proklamiert wird \u2013 sie ist bereits da<\/em>\u201c.(65)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Effenberger ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes und seines Beirats<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen und Quellen<\/strong><\/p>\n<p>1) <a href=\"https:\/\/www.it-boltwise.de\/uneinigkeit-auf-dem-ukraine-gipfel-europas-herausforderung.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.it-boltwise.de\/uneinigkeit-auf-dem-ukraine-gipfel-europas-herausforderung.html<\/a><\/p>\n<p>2) Das\u00a0Heilige R\u00f6mische Reich Deutscher Nation\u00a0(HRRDN) befand sich in Mittel- und S\u00fcdeuropa von 962 bis 1806 und bekam sp\u00e4ter im 15. Jahrhundert den Zusatz \u201eDeutscher Nation\u201c, weil damals der gr\u00f6\u00dfte Teil im\u00a0deutschen Raum\u00a0lag<\/p>\n<p>3) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gipfel-paris-frankreich-macron-selenskyj-102.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gipfel-paris-frankreich-macron-selenskyj-102.html<\/a><\/p>\n<p>4) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gipfel-paris-frankreich-macron-selenskyj-102.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gipfel-paris-frankreich-macron-selenskyj-102.html<\/a><\/p>\n<p>5) Ebda.<\/p>\n<p>6) <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bk-statement-ukraine-gipfel-in-paris-2339510?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bk-statement-ukraine-gipfel-in-paris-2339510<\/a><\/p>\n<p>7) <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2025\/03\/27\/koalition-der-willigen-europaer-treffen-sich-zur-unterstutzung-der-ukraine-in-paris?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2025\/03\/27\/koalition-der-willigen-europaer-treffen-sich-zur-unterstutzung-der-ukraine-in-paris<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-03\/27\/unterstuetzer-kiews-beraten-in-paris-ueber-militaerkonzept?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-03\/27\/unterstuetzer-kiews-beraten-in-paris-ueber-militaerkonzept<\/a><\/p>\n<p>8) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gipfel-paris-frankreich-macron-selenskyj-102.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gipfel-paris-frankreich-macron-selenskyj-102.html<\/a><\/p>\n<p>9) <a href=\"https:\/\/www.it-boltwise.de\/uneinigkeit-auf-dem-ukraine-gipfel-europas-herausforderung.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.it-boltwise.de\/uneinigkeit-auf-dem-ukraine-gipfel-europas-herausforderung.html<\/a><\/p>\n<p>10) Zu den Teilnehmern der Chatgruppe geh\u00f6rten prominente Mitglieder der Trump-Regierung, darunter:<\/p>\n<p>JD Vance (Vizepr\u00e4sident), Pete Hegseth (Verteidigungsminister), Marco Rubio (Au\u00dfenminister), Mike Waltz (Nationaler Sicherheitsberater), Tulsi Gabbard (Direktorin der nationalen Nachrichtendienste), John Ratcliffe (CIA-Direktor) und weitere hochrangige Beamte (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/United_States_government_group_chat_leak?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/United_States_government_group_chat_leak<\/a>)<\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/www.basicthinking.de\/blog\/2025\/03\/28\/signal-gate-usa-chronologie\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.basicthinking.de\/blog\/2025\/03\/28\/signal-gate-usa-chronologie\/<\/a><\/p>\n<p>12) Schiller-Institut: Tappen Sie nicht in die britische Falle &#8211; Internationale Friedenskoalition #95, 28.3.2025, 16.00 Uhr MEZ vom 28. M\u00e4rz 2025<\/p>\n<p>13) Ebda.<\/p>\n<p>14) <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/trump-the-atlantic-chat-skandal-100.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/trump-the-atlantic-chat-skandal-100.html<\/a><\/p>\n<p>15) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/chat-angriffsplaene-jemen-usa-100.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/chat-angriffsplaene-jemen-usa-100.html<\/a><\/p>\n<p>16) <a href=\"https:\/\/www.parliament.uk\/business\/lords\/media-centre\/house-of-lords-media-notices\/house-of-lords-media-notices---2018\/december-2018\/foreign-policy-watershed-in-or-out-of-the-eu-britain-faces-major-changes-in?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.parliament.uk\/business\/lords\/media-centre\/house-of-lords-media-notices\/house-of-lords-media-notices&#8212;2018\/december-2018\/foreign-policy-watershed-in-or-out-of-the-eu-britain-faces-major-changes-in<\/a><\/p>\n<p>17) Ebda.<\/p>\n<p>18) <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/europe-response-to-signal-chat-leak-reflects-a-major-shift\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/europe-response-to-signal-chat-leak-reflects-a-major-shift\/<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cvg12ewv7xyo?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cvg12ewv7xyo<\/a><\/p>\n<p>19) <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/europe-response-to-signal-chat-leak-reflects-a-major-shift\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/europe-response-to-signal-chat-leak-reflects-a-major-shift\/<\/a><\/p>\n<p>20) <a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2025\/03\/25\/signalgate-trump-leak-goldberg-yemen-questions\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/foreignpolicy.com\/2025\/03\/25\/signalgate-trump-leak-goldberg-yemen-questions\/<\/a><\/p>\n<p>21) <a href=\"https:\/\/www.parliament.uk\/business\/lords\/media-centre\/house-of-lords-media-notices\/house-of-lords-media-notices---2018\/december-2018\/foreign-policy-watershed-in-or-out-of-the-eu-britain-faces-major-changes-in\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.parliament.uk\/business\/lords\/media-centre\/house-of-lords-media-notices\/house-of-lords-media-notices&#8212;2018\/december-2018\/foreign-policy-watershed-in-or-out-of-the-eu-britain-faces-major-changes-in\/<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.parallelparliament.co.uk\/debate\/2019-05-21\/lords\/lords-chamber\/uk-foreign-policy-in-a-shifting-world-order-international-relations-committee-report?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.parallelparliament.co.uk\/debate\/2019-05-21\/lords\/lords-chamber\/uk-foreign-policy-in-a-shifting-world-order-international-relations-committee-report<\/a><\/p>\n<p>22) <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/?s=internationale-friedenskoalition&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/schillerinstitute.com\/de<\/a><\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/de\/web\/usa\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/10-neue-ideen-fuer-europas-umgang-mit-donald-trump1?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.kas.de\/de\/web\/usa\/laenderberichte\/detail\/-\/content\/10-neue-ideen-fuer-europas-umgang-mit-donald-trump1<\/a>;<\/p>\n<p>23) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/uk-trump-beziehungen-100.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/uk-trump-beziehungen-100.html<\/a><\/p>\n<p>24) Ebda.<\/p>\n<p>25) Ebda.<\/p>\n<p>26) <a href=\"https:\/\/www.bing.com\/videos\/search?q=Selenskyj+k%C3%BCndigt+Geheimtreffen+mit+Keir+Starmer+und+Emmanuel+Macron+an&amp;qpvt=Selenskyj+k%C3%BCndigt+Geheimtreffen+mit+Keir+Starmer+und+Emmanuel+Macron+an&amp;FORM=VDRE&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bing.com\/videos\/search?q=Selenskyj+k%c3%bcndigt+Geheimtreffen+mit+Keir+Starmer+und+Emmanuel+Macron+an&amp;qpvt=Selenskyj+k%c3%bcndigt+Geheimtreffen+mit+Keir+Starmer+und+Emmanuel+Macron+an&amp;FORM=VDRE<\/a><\/p>\n<p>27) <a href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/others\/articles\/macron-franzoesisch-britische-truppen-in-die-ukraine?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/others\/articles\/macron-franzoesisch-britische-truppen-in-die-ukraine<\/a><\/p>\n<p>28) <a href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/others\/articles\/macron-franzoesisch-britische-truppen-in-die-ukraine?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/others\/articles\/macron-franzoesisch-britische-truppen-in-die-ukraine<\/a><\/p>\n<p>29) <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/ukrainekrieg-wie-reagiert-die-nato-5367586?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/ukrainekrieg-wie-reagiert-die-nato-5367586<\/a><\/p>\n<p>30) <a href=\"https:\/\/osteuropa.lpb-bw.de\/nato-gipfeltreffen?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/osteuropa.lpb-bw.de\/nato-gipfeltreffen<\/a><\/p>\n<p>31) <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/ukrainekrieg-wie-reagiert-die-nato-5367586?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/ukrainekrieg-wie-reagiert-die-nato-5367586<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2019S25\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2019S25\/<\/a><\/p>\n<p>32) <a href=\"https:\/\/news-pravda.com\/world\/2025\/03\/28\/1185245.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/news-pravda.com\/world\/2025\/03\/28\/1185245.html<\/a><\/p>\n<p>33) <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-verfolgt-Stapellauf-eines-neuen-Atom-U-Boots-article25662090.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-verfolgt-Stapellauf-eines-neuen-Atom-U-Boots-article25662090.html<\/a><\/p>\n<p>34) <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-will-mehr-Soldaten-in-die-Arktis-schicken-article25661950.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-will-mehr-Soldaten-in-die-Arktis-schicken-article25661950.html<\/a><\/p>\n<p>35) <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-verfolgt-Stapellauf-eines-neuen-Atom-U-Boots-article25662090.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-verfolgt-Stapellauf-eines-neuen-Atom-U-Boots-article25662090.html<\/a><\/p>\n<p>36) <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/politics\/donald-trump\/trump-angry-putin-zelenskyy-iran-sanctions-rcna198729?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.nbcnews.com\/politics\/donald-trump\/trump-angry-putin-zelenskyy-iran-sanctions-rcna198729<\/a><\/p>\n<p>37) <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/trump-stinksauer-auf-putin-nach-selenskyj-aeusserungen-droht-mit-zoellen-li.2311954?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/trump-stinksauer-auf-putin-nach-selenskyj-aeusserungen-droht-mit-zoellen-li.2311954<\/a><\/p>\n<p>38) <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/trump-selenskyj-diktator-ukraine-krieg-russland-100.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/trump-selenskyj-diktator-ukraine-krieg-russland-100.html<\/a><\/p>\n<p>39) <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bbc.com\/news<\/a><\/p>\n<p>40) <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone<\/a><\/p>\n<p>41) <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c20x7z36d56o?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c20x7z36d56o<\/a><\/p>\n<p>42) <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone<\/a><\/p>\n<p>43) <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/after-trump-sanctions-threat-kremlin-says-russia-us-working-ukraine-peace-moves-2025-03-31\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/after-trump-sanctions-threat-kremlin-says-russia-us-working-ukraine-peace-moves-2025-03-31\/<\/a><\/p>\n<p>44) <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone<\/a><\/p>\n<p>45) <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.euronews.com\/2025\/03\/01\/trump-says-ukraine-is-to-either-make-peace-or-keep-fighting-alone<\/a><\/p>\n<p>46) <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Diego-Garcia-ist-Amerikas-unsinkbarer-Flugzeugtraeger-article24939452.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Diego-Garcia-ist-Amerikas-unsinkbarer-Flugzeugtraeger-article24939452.html<\/a><\/p>\n<p>47) <a href=\"https:\/\/ukdefencejournal.org.uk\/massive-u-s-bomber-buildup-continues-at-diego-garcia\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/ukdefencejournal.org.uk\/massive-u-s-bomber-buildup-continues-at-diego-garcia\/<\/a><\/p>\n<p>48) <a href=\"https:\/\/armyrecognition.com\/news\/army-news\/2025\/us-deploys-b-2-spirit-stealth-bombers-to-diego-garcia-in-indian-ocean-in-a-strong-signal-to-iran?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/armyrecognition.com\/news\/army-news\/2025\/us-deploys-b-2-spirit-stealth-bombers-to-diego-garcia-in-indian-ocean-in-a-strong-signal-to-iran<\/a><\/p>\n<p>49) <a href=\"https:\/\/www.twz.com\/air\/signs-u-s-massing-b-2-spirit-bombers-in-diego-garcia?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.twz.com\/air\/signs-u-s-massing-b-2-spirit-bombers-in-diego-garcia<\/a><\/p>\n<p>50) Ebda.<\/p>\n<p>51) <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-threatens-bombing-iran-us-b2-stealth-bombers-diego-garcia-2025-3?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-threatens-bombing-iran-us-b2-stealth-bombers-diego-garcia-2025-3<\/a><\/p>\n<p>52) <a href=\"https:\/\/ukdefencejournal.org.uk\/massive-u-s-bomber-buildup-continues-at-diego-garcia\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/ukdefencejournal.org.uk\/massive-u-s-bomber-buildup-continues-at-diego-garcia\/<\/a><\/p>\n<p>53) Ebda.<\/p>\n<p>54) <a href=\"https:\/\/armyrecognition.com\/news\/army-news\/2025\/us-deploys-b-2-spirit-stealth-bombers-to-diego-garcia-in-indian-ocean-in-a-strong-signal-to-iran?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/armyrecognition.com\/news\/army-news\/2025\/us-deploys-b-2-spirit-stealth-bombers-to-diego-garcia-in-indian-ocean-in-a-strong-signal-to-iran<\/a><\/p>\n<p>55) <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-threatens-bombing-iran-us-b2-stealth-bombers-diego-garcia-2025-3?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-threatens-bombing-iran-us-b2-stealth-bombers-diego-garcia-2025-3<\/a><\/p>\n<p>56) <a href=\"https:\/\/ukdefencejournal.org.uk\/massive-u-s-bomber-buildup-continues-at-diego-garcia\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/ukdefencejournal.org.uk\/massive-u-s-bomber-buildup-continues-at-diego-garcia\/<\/a><\/p>\n<p>57) Ebda.<\/p>\n<p>58) <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-threatens-bombing-iran-us-b2-stealth-bombers-diego-garcia-2025-3?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.businessinsider.com\/trump-threatens-bombing-iran-us-b2-stealth-bombers-diego-garcia-2025-3<\/a><\/p>\n<p>59) <a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2025\/02\/18\/europe-eu-nato-us-russia-ukraine\/?utm_source=Sailthru&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Trending%20Articles%20Digest-%20022025&amp;utm_term=general_marketing_no_site_visit_7day\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/foreignpolicy.com\/2025\/02\/18\/europe-eu-nato-us-russia-ukraine\/?utm_source=Sailthru&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Trending%20Articles%20Digest-%20022025&amp;utm_term=general_marketing_no_site_visit_7day<\/a><\/p>\n<p>60) Ebda.<\/p>\n<p>61) Ebda.<\/p>\n<p>62) Ebda.<\/p>\n<p>63) Ebda.<\/p>\n<p>64) Ebda.<\/p>\n<p>65) Ebda.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Ein Teil der Teilnehmer des Treffens am 27.03.2025 in Paris<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Number 10, <a href=\"http:\/\/www.nationalarchives.gov.uk\/doc\/open-government-licence\/version\/3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OGL 3<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=162890322\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=162890322<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Europas Zukunftsfragen werden nicht in der Ukraine beantwortet<\/b><br \/>\n<b>Standpunkt von Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\nAuf dem Gipfeltreffen am 27. M\u00e4rz 2025 in Paris wurden von der &#8222;Koalition der Willigen&#8220; \u2013\u00a0bestehend aus Vertretern von 31 EU- und NATO-L\u00e4ndern \u2013 wichtige Zukunftsfragen Europas im Kontext des Ukraine-Konflikts behandelt. Diese L\u00e4nder stehen nicht f\u00fcr Europa, geschweige denn, dass sie \u00fcber ihre elementaren Interessen hinaus Zukunftsfragen Europas andenken k\u00f6nnen. Gro\u00dfbritannien, dass in seiner Geschichte nur an einer &#8222;Balance of Power&#8220; &#8230; in Europa interessiert war und Frankreich, das infolge des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriegs und Napoleons Unterwerfung Europas, das Heilige R\u00f6mische Reich Deutscher Nation (962-1806) endg\u00fcltig zerst\u00f6ren konnte \u2013 beide machten gemeinsam den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland m\u00f6glich \u2013, bereiten nun die gegen Russland gerichtete &#8222;Ukraine-Mission&#8220;\u00a0vor.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":21398,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[12],"tags":[699,413,1021,2568,182,1151,335,1631,2318,2560,339,1619,56,222,1111,639,185,1715,1212],"class_list":["post-21385","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-aussenpolitik","tag-china","tag-donald-trump","tag-drohung","tag-eu","tag-europa","tag-frieden","tag-geopolitik","tag-gipfeltreffen","tag-koalition-der-willigen","tag-kriegspropaganda","tag-multipolare-welt","tag-nato","tag-russland","tag-ukraine","tag-ukraine-konflikt","tag-usa","tag-verhandlungen","tag-zukunft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Prime_Minister_Keir_Starmer_attends_talks_on_Ukraine_in_Paris_54413419019_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5yV","jetpack-related-posts":[{"id":24331,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=24331","url_meta":{"origin":21385,"position":0},"title":"Auch ohne Washington soll &#8222;Koalition der Willigen&#8220; Kiew unbesiegbar machen","author":"Webredaktion","date":"30. Januar 2026","format":false,"excerpt":"Beitrag von Rainer Rupp Anfang Januar 2026 trafen sich F\u00fchrungskr\u00e4fte aus mehr als zwei Dutzend europ\u00e4ischen Staaten und Kanada in Paris, um Pl\u00e4ne f\u00fcr langfristige Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine im Rahmen einer noch zu konstituierenden \"Koalition der Willigen\" zu schmieden. 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