{"id":21328,"date":"2025-03-31T22:32:42","date_gmt":"2025-03-31T20:32:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21328"},"modified":"2025-05-19T14:12:33","modified_gmt":"2025-05-19T12:12:33","slug":"russische-sichtweisen-zum-80-jahrestag-der-befreiung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21328","title":{"rendered":"Russische Sichtweisen zum 80. Jahrestag der Befreiung"},"content":{"rendered":"<p><em>von <strong>Ulrich Heyden<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aus:\u00a0\u201e<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21258\">FREIDENKER\u201c Nr. 1-25<\/a>, M\u00e4rz 2025, S. 32-38, 84. Jahrgang<\/p>\n<p>Am 9. Mai 2025 j\u00e4hrt sich das 80-te Mal der Tag, an dem die deutschen Gener\u00e4le Wilhelm Keitel, Hans-Georg von Friedeburg und Hans-J\u00fcrgen Stumpff sowie der sowjetische Marschall Georgi Schukow in Berlin-Karls\u00adhorst die Urkunde \u00fcber die bedingungslose Kapitulation Deutschlands unterschrieben.<\/p>\n<p>Zur Milit\u00e4rparade am 9. Mai in Moskau werden zahlreiche Staats- und Regierungs\u00adchefs erwartet, darunter Xi Jinping aus der Volksrepublik China.<\/p>\n<h5>Milit\u00e4rparaden in russischen St\u00e4dten<\/h5>\n<p>Au\u00dfer in Moskau wird es Milit\u00e4rparaden in 19 russischen St\u00e4dten geben, in denen sich Milit\u00e4rst\u00e4be befinden, sowie in den acht \u201eHeldenst\u00e4dten\u201c, also den St\u00e4dten, die beim Abwehrkampf gegen die deutsche Wehr\u00admacht und ihre Verb\u00fcndeten eine besondere Rolle spielten.<\/p>\n<p>Vor dem 9. Mai sind in Russland aus Anlass des 80. Jahrestages 100 verschiedene Aktio\u00adnen, Ausstellungen, wissenschaftliche Konfe\u00adrenzen und ein Antifaschistischer Kongress geplant.<\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Veranstaltungen, an dem sich auch Teilnehmer aus anderen L\u00e4ndern beteiligen k\u00f6nnen, ist ein Geschichtswett\u00adbewerb. Am 26. April m\u00fcssen die Teilnehmer in 45 Minuten 28 Fragen zum \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c \u2013 so hei\u00dft in Russland der Zweite Weltkrieg \u2013 beantworten.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> 2024 wurde der Fragebogen in acht verschiedenen Sprachen ausgegeben, auf Englisch, Fran\u00adz\u00f6sisch, Spanisch, Polnisch, Serbisch, Mon\u00adgolisch, Chinesisch und Griechisch. Einen Fragebogen auf Deutsch gab es nicht. 2023 beteiligten sich an dem Geschichtswettbewerb 1,8 Millionen Menschen.<\/p>\n<p>Jede russische Institution, r\u00fcckt jetzt das Thema \u201eGro\u00dfer Vaterl\u00e4ndischer Krieg\u201c in den Mittelpunkt. In der Moskauer U-Bahn\u00adstation Majakowskaja fand ein Konzert statt, in Erinnerung an die Zeit als in der U-Bahnstation Zivilisten Schutz vor deutschen Luftangriffen fanden.<\/p>\n<p>Die ber\u00fchmte St. Petersburger Gem\u00e4lde\u00adgalerie Ermitage plante eine Ausstellung dar\u00fcber, wie w\u00e4hrend des Krieges die Gem\u00e4lde gesch\u00fctzt und schlie\u00dflich evakuiert wurden.<\/p>\n<p>Jede Schule, jede russische Region, hat ihre ganz speziellen, eigenen Erinnerungen an den Krieg. In der sibirischen Region Jakutien findet in diesen Tagen eine Stafette statt. In Erinnerung an einen bekannten Soldaten tr\u00e4gt man eine Flagge von Dorf zu Dorf.<\/p>\n<p>Jakuten, Kasachen und andere V\u00f6lker aus Sibirien und Zentralasien wurde im Winter 1941\/42 in das Gebiet Moskau geschafft. Ohne die Hilfe dieser V\u00f6lker w\u00e4re Moskau vielleicht in die H\u00e4nde der Wehrmacht gefallen.<\/p>\n<p>Mitte Januar dieses Jahres rief der russische Pr\u00e4sident, Wladimir Putin, die Gouverneure in den russischen Regionen dazu auf, sich pers\u00f6nlich mit den Kriegsveteranen zu treffen und zu fragen, welche Hilfe n\u00f6tig ist.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Es sei die Aufgabe, \u201edass diejenigen, die unser Land gerettet haben, w\u00fcrdig und versorgt leben.\u201c Die junge Generation m\u00fcsse sich \u00fcber die milit\u00e4rischen Leistungen der Veteranen informieren und sie ehren. Die Oberh\u00e4upter russischer St\u00e4dte rief Putin dazu auf, alle Kriegsveteranen zu Ehrenb\u00fcrger zu machen.<\/p>\n<p>Am 27. Januar 2025 sprach der russische Pr\u00e4sident in St. Petersburg auf einer Veran\u00adstaltung aus Anlass der Befreiung von Leningrad. Auf der B\u00fchne sa\u00dfen sieben \u00dcberlebenden der Blockade und Kriegs-Veteranen, denen der russische Pr\u00e4sident unter gro\u00dfem Beifall die Medaille f\u00fcr das 80. Jubil\u00e4um des Sieges ans Revers heftete.<\/p>\n<p>Der russische Verteidigungsminister Andrej Belousow, k\u00fcndigte Mitte Januar an, dass die Kriegsveteranen in diesem Jahr zuhause von \u00c4rzten zus\u00e4tzlich medizinisch untersucht und mit Medikamenten versorgt werden. Au\u00dfer\u00addem sollen Tafeln mit den Namen der Vet\u00aderanen an den Wohnh\u00e4usern angebracht wer\u00adden. Verteidigungsminister Belousow k\u00fcndig\u00adte die Durchf\u00fchrung von zwanzig wissen\u00adschaftlichen Konferenzen zum \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c an.<\/p>\n<h5>Museen zum Krieg 1941-45 in Schulen<\/h5>\n<p>Der 9. Mai wird in Russland nicht nur auf dem Roten Platz gefeiert. Der 9. Mai, das ist nicht nur die Rede von Wladimir Putin, die er auf dem Roten Platz h\u00e4lt, bevor die Milit\u00e4rparade beginnt.<\/p>\n<p>Der 9. Mai ist ein Tag, an dem man sich in jeder Familie, in jeder Stadt erinnert an die eigenen Leute, wie sie gek\u00e4mpft haben und ob sie zur\u00fcckgekehrt sind oder nicht. Es werden alte Fotos herausgeholt und man st\u00f6\u00dft mit dem Glas an und sagt, \u201esa pobedu\u201c (f\u00fcr den Sieg).<\/p>\n<p>Moskauer Schulen, die in Bezirken liegen, wo 1941 Freiwilligenbataillone gebildet wur\u00adden, haben oft ein eigenes Museum in der Schule, wo mit Fotos und Flaggen dokumen\u00adtiert wird, wie sich die Freiwilligen im Juli 1941, als die Wehrmacht schon vor Moskau stand, sammelten.<\/p>\n<p>Die dringend ben\u00f6tigten Truppen aus Sibirien waren noch nicht anger\u00fcckt. Deshalb wurden in Moskau 16 Freiwilligen-Divisionen gebildet. Viele M\u00e4nner, die in Berufen arbeiteten, die mit dem Milit\u00e4rdienst wenig zu tun hatten, meldeten sich, um ihre patri\u00adotische Pflicht zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>In dem n\u00f6rdlich des Moskauer Stadt\u00adzentrums gelegenen ehemaligen Stadtbezirk Rostokinsk, liegt die Schule Nr. 270. Die Schule hat ein Museum, in dem die Bildung der Freiwilligen-Division Nr. 13 dokumen\u00adtiert ist.<\/p>\n<p>Im Bezirk Rostokinsk liegt auch die Moskauer Filmhochschule WGIK. Und eben von dieser Filmhochschule kamen auch Frei\u00adwillige. Andere Freiwillige waren Orchester-Musiker und Wissenschaftler. Die Frei\u00adwilligen waren schlecht ausger\u00fcstet. Ihre Gewehre mussten sie sich oft im Kampf mit den Deutschen erst erbeuten.<\/p>\n<p>Die Freiwilligen brauchten eine Zeit um sich an die milit\u00e4rische Situation zu gew\u00f6hnen. Man erz\u00e4hlte mir die Geschichte von einem Astronomen der Freiwilligen-Division Nr. 13. Der Wissenschaftler, der sein Essgeschirr in Moskau vergessen hatte, war nachts an der Front eingeschlafen. Als man ihn weckte \u2013 es stand eine vorher angek\u00fcn\u00addigte Milit\u00e4roperation bevor \u2013 soll der Mann, nachdem er zu den Sternen geblinzelt hatte, ganz ruhig gesagt haben: \u201eWir haben noch 15 Minuten\u201c.<\/p>\n<p>Nicht nur in den Schulen wird der Freiwilligen gedacht. Die Angeh\u00f6rigen der Freiwilligen, die Moskau 1941 verteidigt haben, fahren jedes Jahr in das Gebiet um die Stadt Wjasma, 220 Kilometer westlich von Moskau. Im Juli 2020 nahm ich an einer solchen Reise teil.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Wir stapften unter Leitung eines Milit\u00e4r-Experten durch eine wundersch\u00f6ne Landschaft aus Wiesen und W\u00e4ldern. Die Sonne schien und am blauen Himmel ballten sich m\u00e4chtige Wolken.<\/p>\n<p>Nur wenn man genau hinsah, sah man die Spuren des Krieges. Lila Feld-Blumen markierten, wo einst Bauernh\u00e4user standen. In einem Wald, wo es noch jahrelang nach verwesenden Soldaten-Leichen roch, fanden wir \u00dcberreste von Gewehren, Helmen und Patronengurten.<\/p>\n<p>Einige Teilnehmer der Reisegruppe f\u00fchrten rote Milit\u00e4rfahnen mit sich, andere hatten milit\u00e4rische Karten von damals dabei. Die Eindr\u00fccke waren so stark, dass ich fast das Gef\u00fchl hatte, wir seien im Krieg.<\/p>\n<p>Es begann zu regnen. Und da ich keine Gummistiefel mithatte, erk\u00e4ltete ich mich und wurde sp\u00e4ter richtig krank. Die Tour, bei der wir auch sowjetische Verteidigungs\u00adstellungen aus Beton besichtigten, hat mich mehr mitgenommen, als ich es mir h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>Der Friedenspark bei Rschew<\/h5>\n<p>Einer der verlustreichsten Schlachten im Zweiten Weltkrieg \u2013 sie dauerte \u00fcber ein Jahr \u2013 gab es nordwestlich von Moskau im Gebiet der Stadt Rschew. Wenn man mit dem Auto durch diese Region f\u00e4hrt, gibt es alle paar Kilometer ein Hinweis-Schild auf ein Massengrab mit Soldaten.<\/p>\n<p>N\u00f6rdlich von Rschew am Rand der Wolga liegt das Dorf Kokoschkino. In der N\u00e4he dieses Dorfes besuchte ich im Sommer 2024 ein Zeltlager russischer Jugendlicher, die hier in der Erde nach \u00dcberresten sowjetischer Soldaten suchten. Am Rande des Lagers sah ich ein gro\u00dfes Plakat mit dem Portr\u00e4t eines Rotarmisten. Es handelte sich um einen Jakuten, der als Scharfsch\u00fctze an der Front im Gebiet Rschew 429 deutsche Soldaten t\u00f6tete.<\/p>\n<p>Die sibirischen und zentralasiatischen V\u00f6lker brachten im Krieg ihre besonderen Kenntnisse als Nomaden und J\u00e4ger ein. Ein J\u00e4ger liegt oft stundenlang auf der Lauer, bis er ein Tier vor der Flinte hat. Aus J\u00e4gern wurden im Krieg Scharfsch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am Stadtrand von Rschew besuchte ich einen Friedenspark, bestehend aus einem deutschen und einem russischen Friedhof. Auf dem russischen Friedhof lagen die sterb\u00adlichen \u00dcberreste von 20.000 sowjetischen Soldaten, auf dem deutschen Friedhof die sterblichen \u00dcberreste von 42.000 deutschen Soldaten.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Am Rande des Friedhofes gibt es auch ein gro\u00dfes Denkmal f\u00fcr die gefallen kasachischen und ein Denkmal f\u00fcr die gefallen kirgisischen Rotarmisten. Au\u00dferdem gibt es in dem Friedenspark ein Denkmal f\u00fcr den Mord an den Juden in der Region.<\/p>\n<p>Die Stadt G\u00fctersloh, welche den Friedens\u00adpark im Rahmen einer St\u00e4dtepartnerschaft mit Rschew mit betreute, hat die Partner\u00adschaft 2022 \u201eeingefroren\u201c. Aber der \u201eVolks\u00adbund deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge\u201c pflegt weiterhin den deutschen Soldatenfriedhof.<\/p>\n<h5>Wie ich \u00fcber den 9. Mai berichten sollte<\/h5>\n<p>Vor einigen Jahren las ich in einer deutschen Zeitung \u2013 ich glaube es war die taz \u2013 der 9. Mai, sei \u201edas Einzige\u201c was Russland als historische Leistung vorweisen k\u00f6nne. Sonst g\u00e4be es in Russland nichts zu feiern. Eben deshalb werde der 9. Mai in Russland jedes Jahr mit viel Pomp begangen.<\/p>\n<p>Ja, der 8. und 9. Mai ist f\u00fcr deutsche Mainstream-Journalisten ein schwerer Tag. Anstatt den Russen die Hand zu geben, an\u00adstatt gemeinsam zu gedenken und die Befrei\u00adung zu feiern, suchen sie das Haar in der Suppe. \u201eNicht zu viel Mitleid mit Russland\u201c lautet die Parole der alten und neuen Kalten Krieger.<\/p>\n<p>Als ich noch f\u00fcr den deutschen Main\u00adstream-Medien aus Moskau berichtete, wurde mir anl\u00e4sslich der Feierlichkeiten zum 9. Mai in Russland von der Redaktion immer auf\u00adgetragen, ich m\u00fcsse \u00fcber russische Kriegs\u00adveteranen berichten, die noch immer auf ihre eigene Wohnung warten.<\/p>\n<p>Ich habe \u00fcber die fehlenden Wohnungen wie gew\u00fcnscht berichtet, hatte aber immer ein schlechtes Gef\u00fchl dabei, denn viel schlimmer als die fehlenden Wohnungen fand ich, dass \u00fcber die Verbrechen der deutschen Wehr\u00admacht auf dem Territorium der Sowjetunion in den Medien f\u00fcr die ich schrieb, nie oder nur ganz am Rande berichtet wurde.<\/p>\n<p>Um diese Tatsachen sind die deutschen Mainstream-Medien seit 1945 herumgeschli\u00adchen, wie um einen hei\u00dfen Brei. Es gab Unter\u00adbrechungen in diesem Schweigen \u00fcber die Wahrheit. Aber diese Unterbrechungen wa\u00adren nicht lang genug, um eine unverbr\u00fcch\u00adliche Freundschaft zwischen Deutschland und Russland aufzubauen.<\/p>\n<h5>Neue, gro\u00dfe Denkm\u00e4ler<\/h5>\n<p>Angesichts der ununterbrochenen Waffenlie\u00adferungen westlicher Staaten an Kiew wird die Erinnerung an den Sieg \u00fcber Hitler-Deutsch\u00adland am 9. Mai 1945 f\u00fcr Russland heute zu einer Vergewisserung, dass man in der Ukra\u00adine einen gerechten Kampf f\u00fchrt, \u201eder sieg\u00adreich enden wird\u201c.<\/p>\n<p>Alte und neu erforschte historische Fakten werden vor dem 80. Jahrestag verst\u00e4rkt an die \u00d6ffentlichkeit gebracht. 70 Millionen Sowjet\u00adb\u00fcrger befanden sich in dem Gebiet, dass die deutsche Wehrmacht 1941 bis 1944 okkupiert hatte. Von 70 Millionen Sowjetb\u00fcrgern unter deutscher Besatzung starben 13 Millionen in Folge planm\u00e4\u00dfiger Vernichtung, schrieb Sergej Naryschkin, Vorsitzender der russi\u00adschen Historischen Gesellschaft, in einem Artikel zum Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz.<\/p>\n<p>In Russland werden jetzt neue Denkm\u00e4ler ge\u00adbaut. Sie erinnern in ihrer Gr\u00f6\u00dfe an die sowje\u00adtischen Riesendenkm\u00e4ler \u201eMutter Heimat\u201c in Kiew und Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad.<\/p>\n<p>In Rschew, nordwestlich von Moskau, wo die Rote Armee in einer \u00fcber ein Jahr dauernden Abwehrschlacht 1,3 Millionen Soldaten und die deutsche Wehrmacht 700.000 Soldaten verlor, wurde 2018 ein 25 Meter gro\u00dfes Bronzestandbild eines sowje\u00adtischen Soldaten aufgestellt. Das Besondere am dem 30 Meter hohen Standbild ist, dass der Mantel des Soldaten sich in fliegende Kraniche aufzul\u00f6sen scheint. Kraniche sind in Russland das Symbol f\u00fcr die Seelen toter Soldaten, die am Himmel entlangziehen. Der Soldat hat einen nachdenklichen Gesichts\u00adausdruck und guckt nach unten. Ein der\u00adartiges Denkmal w\u00e4re in der Sowjetzeit nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Nach den siegreichen Schlachten wie Stalingrad und Kursk wird jetzt auch verst\u00e4rkt an Schlachten erinnert, wo Russland enorme Verluste erlitt und lange brauchte, um zu siegen.<\/p>\n<p>In diesem Jahr will man mit dem Bau eines gro\u00dfen Gedenkkomplexes am S\u00fcdrand von St. Petersburg auf den Pulkow-H\u00f6hen begin\u00adnen. Auf diesen H\u00f6hen verhinderten Infan\u00adteristen und Freiwillige den Vorsto\u00df der deutschen Wehrmacht in die Stadt Leningrad.<\/p>\n<p>Um einen 40 Meter hohen Obelisken sollen sich sechs \u201eAlleen der Helden\u201c von sechs Fronten gruppieren, die von 1941 bis 1944 vor Leningrad gegen die Wehrmacht k\u00e4mpften.<\/p>\n<h5>Russische Gerichte sprechen von Genozid<\/h5>\n<p>W\u00e4hrend man in Russland in den letzten drei Jahrzehnten die Verbrechen der Wehrmacht nur ganz am Rande erw\u00e4hnt hatte \u2013 offenbar um die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nicht zu belasten \u2013 hat man nun eine neue Untersuchungskampagne zu die\u00adsem Thema gestartet.<\/p>\n<p>In 25 russischen Regionen wurden in den letzten Jahren Gerichtsurteile gef\u00e4llt, die anhand neuer Aktenfunde einen Genozid der deutschen Besatzungsmacht gegen die einhei\u00admische Bev\u00f6lkerung feststellt.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Bei den Ermittlungen wurde auch bisher geheim gehaltene Akten ausgewertet und Grabungsarbeiten an Stellen von Massener\u00adschie\u00dfungen von Zivilisten und Kriegsge\u00adfangenen durchgef\u00fchrt. Ziele dieser Ermitt\u00adlungen und Gerichtsurteile war es offenbar, mehr Fakten \u00fcber die Verbrechen der Nazis zu sammeln, und diese Fakten vor einem Gericht pr\u00fcfen zu lassen, um dann mit Ge\u00adrichtsurteilen an die \u00d6ffentlichkeit gehen zu k\u00f6nnen. Es handelt sich nach den Urteilen russischer Gerichte nicht nur um Kriegsver\u00adbrechen, sondern um einen Genozid, das hei\u00dft eine geplante massenweise Vernichtung, die nicht verj\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Im Oktober 2022 hatte das Stadtgericht von St. Petersburg die \u00fcber zwei Jahre dauernde Blockade der Stadt durch die deutsche Wehr\u00admacht in einem Urteil als <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20240127\/frg-1923839715.html\">\u201eKriegsverbrechen und Genozid am sowjetischen Volk\u201c<\/a> bezeich\u00adnet. Die St. Petersburger Staatsanwaltschaft dokumentierte, dass nicht weniger als 1.093.842 Einwohner der Stadt w\u00e4hrend der Blockade umkamen. Den Schaden durch den Tod dieser Menschen berechnete die Staats\u00adanwaltschaft auf umgerechnet 329 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2024 schickte das russische Au\u00dfen\u00administerium eine diplomatische Note an das deutsche Au\u00dfenministerium, in der es hei\u00dft:<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend Deutschland seine Verbrechen aus der Kolonialzeit als V\u00f6lkermord aner\u00adkennt, hat es bisher vers\u00e4umt, die Belagerung von Leningrad und andere Verbrechen gegen die V\u00f6lker der Sowjetunion w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs ebenfalls anzuerkennen. Russland besteht darauf, dass Deutschland diese Gr\u00e4ueltaten des Dritten Reiches offiziell als V\u00f6lkermord anerkennt.\u201c<\/p>\n<p>Ein russischer Staatsanwalt berichtete, dass man auf Erschie\u00dfungspl\u00e4tzen in Russland Kinderspielzeug fand. Das beweise, dass Zivilisten mit Kindern in die Irre gef\u00fchrt wurden. Man hat den Leuten gesagt, sie w\u00fcrde evakuiert, dabei wurden sie zu einem Erschie\u00dfungsplatz gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vor kurzem ging ein Prozess in der s\u00fcd\u00adrussischen Teilrepublik Kalmykien zu Ende. Dort wurden von August bis Dezember 1942 im Laufe einer \u00f6ffentlichen Bestrafung 3.000 Zivilisten get\u00f6tet. Das Gericht hielt es f\u00fcr erwiesen, dass die Nazis auf sowjetischen Boden eine gezielte Vernichtungspolitik ge\u00adgen sogenannte \u201eminderwertige Rassen\u201c \u2013 Russen, Juden und Zigeuner durchf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Im Oktober 2022 hat ein Gericht im n\u00f6rdlich von Moskau gelegenen Nowgorod festgestellt, dass die Ermordung von Zivilisten im Dorf Schestjanaja Gorka ein Genozid war. Von 1941 bis 1943 wurden in dem Dorf 2.600 Menschen \u2013 Russen, Juden und Zigeuner \u2013 umgebracht.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Im Gebiet Kaliningrad, dem fr\u00fcheren K\u00f6nigsberg, gab es w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs 56 von der deutschen Verwaltung eingerichtete Lager f\u00fcr Kriegsgefangene und zwangsweise Umgesiedelte. In diesen Lagern hielt man 670.000 sowjetische B\u00fcrger ge\u00adfangen, 114.000 von ihnen starben.<\/p>\n<p>Im dem s\u00fcdlich von Moskau gelegenen Gebiet Kaluga im Duminitschki Rayon wur\u00adden nach Angaben der russischen Ermittler Kinder und Frauen in Minenfelder geschickt. Im Dorf Jusowka im Rayon Mosalsk wurden sowjetische Kriegsgefangene und Zivilisten bei lebendigem Leibe verbrannt.<\/p>\n<p>Im Gebiet Kaluga wurden Ausgrabungs\u00adarbeiten an Stellen durchgef\u00fchrt, wo es 1941-43 Massenerschie\u00dfungen gab. 300.000 Ein\u00adwohner wurden gefangen genommen. 300 D\u00f6rfer wurden vernichtet. 26.000 Einwohner wurden get\u00f6tet. In Kaluga gab es einen \u00f6ffentlichen Prozess. In zw\u00f6lf Aktenordnern hatte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungs\u00adunterlagen gesammelt. W\u00e4hrend der Ver\u00adlesung des Urteils konnte viele Zuh\u00f6rer die Tr\u00e4nen nicht zur\u00fcckhalten, berichtete das russische Fernsehen.<\/p>\n<p>In Brjansk untersuchte man den Standort des ehemaligen Durchgangslagers 142 auf dem Territorium einer Zementfabrik. In dem Lager starben innerhalb von zwei Jahren 42.000 Insassen. Das Lager wurde von ukrainischen Hilfspolizisten bewacht. An dem Ort soll ein Gedenkkomplex errichtet werden.<\/p>\n<p>Im Gebiet der sowjetischen, finnisch-karelischen Republik gab es 25 Konzen\u00adtrationslager, in denen zehntausend Zivilisten gefangen gehalten wurden. Die Bewacher waren vor allem finnische Soldaten. Der Premierminister von Finnland, Petteri Orpo, nannte das Urteil des russischen Gerichts zu den Konzentrationslagern ein \u201ePropaganda-Spiel\u201c und als Versuch, das Ansehen von Finnland zu sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Im Dezember 2024 hat Russland in der Generalversammlung der UNO eine Resolu\u00adtion gegen die Verherrlichung von Nazismus und die Umschreibung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die M\u00e4rsche von Hitler-Kollaborateuren und Unterst\u00fctzern eingebracht. F\u00fcr die Resolution stimmten 119 L\u00e4nder. Unter den 53 Staaten, die gegen die Resolution stimmten, waren die USA, Kana\u00adda, die Ukraine, Frankreich und Deutschland.<\/p>\n<p>In den russischen Medien ist in den letzten Jahren auch vermehrt von dem Generalplan Ost die Rede, welcher vor 2022 in Russland schon fast in Vergessenheit geraten war. Der 1941 von Alfred Rosenberg entworfene Plan sah die wirtschaftliche Neugestaltung des europ\u00e4ischen Teils der Sowjetunion vor. Eineinhalb Millionen Deutsche sollten in den baltischen Republiken, den westlichen Teil von Wei\u00dfrussland, das Gebiet Leningrad, die Zentralukraine und auf der Krim angesiedelt werden. F\u00fcnf Millionen sowjetische Einwoh\u00adner dieser Gebiete sollten get\u00f6tet, umgesiedelt oder dem Hunger preisgegeben werden.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; background-color: #dedede;\">Auf der Internetseite von Ulrich Heyden kann man sein Interview mit Galina Bondarewa lesen, die die Blockade von Leningrad \u00fcberlebt hat (Erstver\u00f6ffentli\u00adchung: <em>Nachdenkseiten<\/em>):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ulrich-heyden.de\/article\/wie-eine-siebenjahrige-die-blockade-von-leningrad-uberlebte-und-die-deutsche-regierung-das-thema-abs\">https:\/\/ulrich-heyden.de\/article\/wie-eine-siebenjahrige-die-blockade-von-leningrad-uberlebte-und-die-deutsche-regierung-das-thema-abs<\/a><\/p>\n<p>Er spricht auch \u00fcber den Skandal: \u201eDie Bundesregierung erkl\u00e4rte, sie werde nur j\u00fcdische Blockade-\u00dcberlebende entsch\u00e4\u00addigen.\u201c<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Ulrich Heyden ist Journalist und lebt seit 1992 in Moskau. Er schrieb u.a. f\u00fcr den <\/em>Freitag<em>, das <\/em>Neue Deutschland<em>, den <\/em>Rheinischen Merkur<em>, den <\/em>S\u00fcdkurier<em>, den <\/em>Deutschlandfunk<em> und <\/em>Das Parlament. <em>Aufgrund seiner Berichterstattung vom Maidan in Kiew beendete die <\/em>S\u00e4chsische Zeitung<em> 2014 die Zusammenarbeit.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Ulrich Heyden sprach im Rahmen einer Lesung seines Buches <\/em>Mein Weg nach Russland<em> b<\/em>eim Freidenkerverband Hessen am 05.02.2024 in Frankfurt a.M.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Der Text ist ein Auszug aus dem Bericht des Autors bei einem Webinar von \u201e<a href=\"https:\/\/frieden-links.de\/2025\/02\/webinar-russische-sichtweisen-zum-80-jahrestag-der-befreiung\/\">Friedenlinks<\/a>\u201c und \u201eForum 8. Mai\u201c am 10. Februar 2025.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.kp.ru\/edu\/shkola\/diktant-pobedy\/?ysclid=m6ywth1kzx403993378\">https:\/\/www.kp.ru\/edu\/shkola\/diktant\u2013pobedy\/?ysclid=m6ywth1kzx403993378<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.ntv.ru\/novosti\/2871591\">\u041f\u0443\u0442\u0438\u043d \u043f\u0440\u0438\u0437\u0432\u0430\u043b \u0447\u0438\u043d\u043e\u0432\u043d\u0438\u043a\u043e\u0432 \u043e\u0431\u0435\u0441\u043f\u0435\u0447\u0438\u0442\u044c \u0434\u043e\u0441\u0442\u043e\u0439\u043d\u0443\u044e \u0438\u00a0\u043e\u0431\u0435\u0441\u043f\u0435\u0447\u0435\u043d\u043d\u0443\u044e \u0436\u0438\u0437\u043d\u044c \u0432\u0435\u0442\u0435\u0440\u0430\u043d\u0430\u043c \/\/ \u041d\u043e\u0432\u043e\u0441\u0442\u0438 \u041d\u0422\u0412<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55517\">Oktober 1941: Letzter Erfolg der Wehrmacht vor Moskau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121223\">Warum ist es so still um die gro\u00dfen deutschen Soldatenfriedh\u00f6fe in Russland? \u2013 Eine Spurensuche<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/yandex.ru\/video\/preview\/335684707862890917\">\u201e\u0411\u0435\u0437 \u0441\u0440\u043e\u043a\u0430 \u0434\u0430\u0432\u043d\u043e\u0441\u0442\u0438. \u0438\u043c\u0435\u043d\u0435\u043c \u0447\u0435\u043b\u043e\u0432\u0435\u0447\u0435\u0441\u0442\u0432\u0430\u201c \u2013 2025 \u2013 \u0441\u043c\u043e\u0442\u0440\u0435\u0442\u044c \u043e\u043d\u043b\u0430\u0439\u043d \u0432 \u043f\u043e\u0438\u0441\u043a\u0435 \u042f\u043d\u0434\u0435\u043a\u0441\u0430 \u043f\u043e \u0412\u0438\u0434\u0435\u043e<\/a>f<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%96%D0%B5%D1%81%D1%82%D1%8F%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D0%93%D0%BE%D1%80%D0%BA%D0%B0\">https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/\u0416\u0435\u0441\u0442\u044f\u043d\u0430\u044f_\u0413\u043e\u0440\u043a\u0430<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" \/> <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Freidenker_2025-01_Heyden_RussischeSichtweisenZum80tenJahrestagDerBefreiung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ulrich Heyden: Russische Sichtweisen zum 80. Jahrestag der Befreiung<\/a>\u00a0(Auszug aus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21258\">FREIDENKER 1-25<\/a>, ca. 551 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Denkmal im Friedenspark von Rschew (Bildhauer &#8211; Andrey Korobtsov, Architekt &#8211; Konstantin Fomin)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Andrey Korobtsov &#8211; <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CCEqTP2gefz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.instagram.com\/p\/CCEqTP2gefz\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY 4.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=91894238\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=91894238<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Ulrich Heyden<\/b> aus:\u00a0\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 1-25<br \/>\nAm 9. Mai 2025 j\u00e4hrt sich das 80-te Mal der Tag, an dem die deutschen Gener\u00e4le Wilhelm Keitel, Hans-Georg von Friedeburg und Hans-J\u00fcrgen Stumpff sowie der sowjetische Marschall Georgi Schukow in Berlin-Karlshorst die Urkunde \u00fcber die bedingungslose Kapitulation Deutschlands unterschrieben. Zur Milit\u00e4rparade am 9. Mai in Moskau werden zahlreiche Staats- und Regierungs\u00adchefs erwartet, darunter Xi Jinping aus der Volksrepublik China. Au\u00dfer in Moskau wird es Milit\u00e4rparaden in 19 russischen St\u00e4dten geben, in denen sich Milit\u00e4rst\u00e4be befinden, sowie in den acht \u201eHeldenst\u00e4dten\u201c, also den St\u00e4dten, die beim Abwehrkampf gegen die deutsche Wehr\u00admacht und ihre Verb\u00fcndeten eine besondere Rolle spielten.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":21338,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12,1162],"tags":[648,370,1605,1589,1165,1929,685,223,222,430,687,1120],"class_list":["post-21328","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","category-geschichte","tag-2-weltkrieg","tag-antifaschismus","tag-denkmal","tag-genozid","tag-kalter-krieg","tag-kollaborateure","tag-moskau","tag-putin","tag-russland","tag-sowjetunion","tag-tag-der-befreiung","tag-uno"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Denkmal_Rschew_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5y0","jetpack-related-posts":[{"id":10239,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10239","url_meta":{"origin":21328,"position":0},"title":"Linken-Politiker zum Tag des Sieges: Die Gr\u00fcnen als Trauma der deutsch-russischen Beziehungen","author":"Webredaktion","date":"10. 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Jahrestag des Sieges\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/unsterbliches_regiment_02.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/unsterbliches_regiment_02.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/unsterbliches_regiment_02.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/unsterbliches_regiment_02.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":21774,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21774","url_meta":{"origin":21328,"position":5},"title":"Bericht: Veranstaltung \u201e80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus \u2013 Wir sagen danke!\u201c","author":"Webredaktion","date":"8. Mai 2025","format":false,"excerpt":"Am 3. Mai 2025 fand in Berlin-Tiergarten am sowjetischen Ehrenmal eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des 80. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus statt. Zahlreiche Redner aus vielen Bereichen des Lebens, darunter Politiker, K\u00fcnstler und Journalisten, ergriffen das Wort oder trugen mit ihren kulturellen Beitr\u00e4gen zum Gelingen der Veranstaltung bei. 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