{"id":21248,"date":"2025-03-24T01:55:27","date_gmt":"2025-03-24T00:55:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21248"},"modified":"2025-05-19T14:11:01","modified_gmt":"2025-05-19T12:11:01","slug":"die-hyperschall-nato","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21248","title":{"rendered":"Die Hyperschall-NATO"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Kapitel \u00fcber die Mittelstreckenraketen \u00bbTyphon-Dark Eagle\u00ab aus der Studie \u00bbNATO global\u00ab<\/strong><\/h4>\n<p><em>von <strong>J\u00fcrgen Rose<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung in der Zeitschrift <a href=\"https:\/\/zeitschrift-kulturrevolution.de\/die-reproduktion-des-kulturellen-wissens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kultuRRevolution, Ausgabe 87\/88<\/a>, Dezember 2024<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><em><strong>Vorbemerkung<br \/>\n<\/strong>[der Redaktion kultuRRevolution]<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><em>Im Untertitel unserer Zeitschrift steht das \u00bbangewandt\u00ab insofern in einem Spannungsverh\u00e4ltnis zur \u00bbDiskurstheorie\u00ab, als die Reaktion auf Aktualit\u00e4t nicht kurztaktig sein kann und sein will. Wir haben die f\u00fcr unser Projekt relevante Aktualit\u00e4t als \u00bbdiskursiv\u00ab bestimmt, was auf mittel- und langfristige Tendenzen statt auf Tagesaktualit\u00e4t zielt. Dazu geh\u00f6rt auch das stillschweigende Prinzip \u203anichts doublen\u2039 \u2013 will sagen: bei oft behandelten Themen z\u00e4hlen wir auf Arbeitsteilung mit mehr speziell engagierten Organen. Zu den wichtigsten mittel- und langfristigen Tendenzen geh\u00f6rte von Anfang an der auf diskurstheoretische Prognostik gest\u00fctzte \u203adritte deutsche Griff zur Weltmacht\u2039. Dabei besteht die Arbeitsteilung also gegen\u00fcber den zahlreichen friedensengagierten Organen. Heft 1 der kRR von 1982 ist ein gutes Beispiel: Damals gab es eine breite Bewegung gegen die Stationierung der Pershing-Raketen auf dem Territorium der Bundesrepublik, weil die entsprechenden Basen im Fall einer akuten Eskalation zum Ziel eines pr\u00e4ventiven sowjetischen Atomschlags werden konnten. Die kRR trug zu dieser breiten Bewegung bei, erinnerte aber an die \u203avergessenen\u2039 \u00bbUnteren Stufen der Eskalation\u00ab, konkret an die bereits damals deutlichen Symptome des Beginns eines Marsches der Bundeswehr in die Rolle eines mit den USA verb\u00fcndeten \u00bbWelt-Sheriffs\u00ab. Die Realisierung dieser Prognose begann bereits vor dem Mauerfall und eskalierte danach \u00fcber die Etappen Jugoslawien<strong>, Irak <\/strong>und Afghanistan bis j\u00fcngst ins Baltikum und (zun\u00e4chst noch \u00bbsymbolisch\u00ab, wie es hei\u00dft) ins S\u00fcdchinesische Meer. Auch bei der Raketenr\u00fcstung selbst gab es einen Punkt, der weitgehend im toten Blickwinkel der Friedensorgane blieb und den die kRR deshalb betonte, weil er \u203anicht gedoublet\u2039 war: Die deutliche Absicht der USA n\u00e4mlich, seit Reagans Star Wars mittels eines \u00bbRaketenschirms\u00ab um die Sowjetunion (sp\u00e4ter Russland) und China die F\u00e4higkeit des nuklearen Erstschlags und damit dessen Monopol zur\u00fcckzugewinnen. Diese F\u00e4higkeit impliziert im Worst Case die F\u00e4higkeit zum pr\u00e4emptiven \u203aEnthauptungsschlag\u2039. Deshalb unser Appell in kRR 53 von 2007: \u00bbWarum wird der Knackpunkt von NMD (\u203aRaketenschirm\u2039), n\u00e4mlich die Wiedergewinnung des gesicherten Erstschlags f\u00fcr die USA, manipulativ \u203aaus der \u00f6ffentlichen Debatte rausgehalten\u2039? \u2013 Appell f\u00fcr ein Ende der Informationsblockade\u00ab (kRR 53, 66f).<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><em>Wie in dem folgenden Auszug aus einer l\u00e4ngeren und mit h\u00f6chst umfangreichen Quellenbelegmaterial gest\u00fctzten Studie des <strong>Oberstleutnants<\/strong> der Bundeswehr a.D., Vorsitzenden des F\u00f6rderkreises Darmst\u00e4dter <strong>Signal e. V.<\/strong> sowie Milit\u00e4r- und Friedensforschers J\u00fcrgen Rose dokumentiert wird, ist die damalige gef\u00e4hrliche Tendenz, die \u00fcber mehrere neue technische \u00bbGenerationen\u00ab eskalierte, nun mit der zun\u00e4chst geheimen und seit der an jeder \u00f6ffentlichen Debatte vorbei gegebenen deutschen Zustimmung, ein \u203aRaketen-Paket\u2039 mit dem \u00bbDark Eagle\u00ab als des Pudels Kern in Deutschland zu \u00bbdislozieren\u00ab, wahrhaft h\u00f6llische Realit\u00e4t geworden (des Pudels Kern war bekanntlich im Faust der Teufel). Der Dark Eagle impliziert die F\u00e4higkeit zum \u203aEnthauptungsschlag\u2039 auf der neuesten Stufe der Technologie, wie J\u00fcrgen Rose dokumentiert \u2013 und das u.a. von Grafenw\u00f6hr in Deutschland aus. Wir mussten die umfangreiche Studie, die \/, und insbesondere die vielen Belege stark k\u00fcrzen. Trotzdem ist der wesentliche Punkt des \u203aGriffs zum Enthauptungsschlag\u2039 und damit zum Erstschlagsmonopol einschlie\u00dflich des dadurch gegebenen grenzenlosen Erpressungspotentials deutlich genug. Und zus\u00e4tzlich zitiert J\u00fcrgen Rose ausgiebig im Original jene \u203aSatanspoesie\u2039 zwischen Kollektivsymbolik (\u00bbTyphon\u00ab, \u00bbDark Eagle\u00ab &amp; Co.) und technokratischen Abk\u00fcrzungen (SMRF = Strategic Mid-Range Fires, nicht Sado-Maso Russen-Feuersturm), die man ohne Fr\u00f6steln und Unterbrechung kaum weiterlesen kann und die ein finsteres Kapitel Diskursgeschichte dokumentiert. <strong>Die vollst\u00e4ndige Studie kann beim Autor direkt angefordert werden unter der Emailadresse j-rose@t-online.de<\/strong> (J.L.)<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>*<\/strong><\/p>\n<h4><strong>V. Die Hyperschall-NATO<\/strong><\/h4>\n<p>Nahtlos in das erw\u00e4hnte Bestreben der Atlantischen Allianz, insbesondere ihrer F\u00fchrungsmacht USA, zu grenzenloser Aufr\u00fcstung nicht nur in quantitativer, sondern gerade auch in qualitativer Hinsicht, f\u00fcgen sich Programme zur Planung, Entwicklung und Dislozierung sogenannter Hyperschall-Waffensysteme<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a> ein.<\/p>\n<p>Bei letzteren handelt es sich um konventionell oder auch nuklear bewaffnete Flugk\u00f6rper, die schneller als Mach 5, also mehr als f\u00fcnffache Schallgeschwindigkeit, fliegen. Mach 5 bedeutet 6.125 km\/h oder 1,7 km pro Sekunde. Im Gegensatz zu ballistischen Raketen mit Flugbahnen partiell au\u00dferhalb der Erdatmosph\u00e4re, deren Gefechtsk\u00f6pfe beim Wiedereintritt extrem hohe Geschwindigkeiten von Mach 20 oder mehr erreichen, fliegen Hyperschallflugk\u00f6rper innerhalb derselben, um den dort gegebenen Auftrieb zu nutzen und auf diese Weise w\u00e4hrend des Zielanflugs man\u00f6vrieren zu k\u00f6nnen, wodurch sie in Kombination mit ihrer hohen Geschwindigkeit und relativ geringeren Flugh\u00f6he f\u00fcr die gegnerische Luftverteidigung nur sehr schwer oder gar nicht bek\u00e4mpfbar sein sollen. Im Hinblick auf die jeweils verwendete Antriebstechnologie werden zwei unterschiedliche Arten von Hyperschallwaffen unterschieden, n\u00e4mlich \u00bbHypersonic Cruise Missiles\u00ab, Marschflugk\u00f6rper mit integriertem Staustrahl-\/Scramjetantrieb (Henken, ebd.) einerseits und andererseits \u00bbHypersonic Glide Vehicles\u00ab, Flugk\u00f6rper, die von Startraketen auf die notwendige H\u00f6he und Geschwindigkeit gebracht werden, um dann ohne Eigenantrieb<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a> in ihr Ziel zu gleiten.<\/p>\n<p>[\u2026]<\/p>\n<p>Einen entscheidenden Schritt hinsichtlich des Auf- und Wettr\u00fcstens auf jenem Gebiet markiert zweifellos der auf dem NATO-Gipfeltreffen anl\u00e4sslich des 75j\u00e4hrigen Bestehens des Milit\u00e4rpaktes am 10. Juli 2024 in Washington von den USA aufmerksamkeitswirksam bekanntgegebene Beschluss, im Einvernehmen mit der Bundesrepublik Deutschland ab 2026 US-amerikanische Mittelstreckenwaffensysteme auf deutschem Territorium zu stationieren. Im \u00bb<em>Joint Statement from United States and Germany on Long-Range Fires Deployment in Germany<\/em>\u00ab hei\u00dft es dazu: \u00bbThe United States will begin episodic deployments of the long-range fires capabilities of its Multi-Domain Task Force in Germany in 2026, as part of planning for enduring stationing of these capabilities in the future. When fully developed, these conventional long-range fires units will include SM-6, Tomahawk, and developmental hypersonic weapons, which have significantly longer range than current land-based fires in Europe. Exercising these advanced capabilities will demonstrate the United States\u2019 commitment to NATO and its contributions to European integrated deterrence.\u00ab<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dieser konsensuellen Erkl\u00e4rung sollen also zum ersten Mal, seit 1991 auf Grundlage des INF-Vertrages zwischen den USA und der Sowjetunion die letzten Mittelstreckensysteme der USA abger\u00fcstet und verschrottet worden waren, zun\u00e4chst tempor\u00e4r und im Rahmen von milit\u00e4rischen \u00dcbungen als Teil der Vorbereitung einer dauerhaften Stationierung, auf deutschem Boden wieder US-Waffensysteme, die Ziele weit in der Tiefe Russlands erreichen k\u00f6nnen, disloziert werden. Als Begr\u00fcndung f\u00fcr dieses \u00a0vorgeblich l\u00e4ngst \u00bb\u00fcberf\u00e4llige\u00ab Aufr\u00fcstungsprojekt, das indes schon seit Jahren geplant und vorbereitet worden <strong>war, wird<\/strong> zum einen der Vorwurf gegen\u00fcber Russland erhoben, dass es mit seinem Marschflugk\u00f6rper 9M729 (NATO-Codename SSC-8) schon im Jahr 2017 den INF-Vertrag verletzt habe, weswegen die USA letzteren dann auch im Februar 2019 aufgek\u00fcndigt h\u00e4tten. Russland bestritt freilich die Triftigkeit dieser Anschuldigung mit der Erkl\u00e4rung, dass das System lediglich eine Reichweite von 480 km und nicht, wie von den USA behauptet, 2.500 km habe und bot Vor-Ort-Inspektionen an, mit denen sich die Differenzen nach Experteneinsch\u00e4tzung h\u00e4tten kl\u00e4ren lassen. Daran war der Aufr\u00fcstungsfraktion in den USA allerdings nichts gelegen, denn dort war ohnehin bereits mit der mutma\u00dflich schon lange zuvor beschlossenen Entwicklung neuer Mittelstreckenraketen begonnen worden. Dennoch bot in der Folge Russland mehrmals ein Moratorium f\u00fcr die Stationierung von Mittelstreckenraketen an, stie\u00df damit in den USA aber auf taube Ohren.<\/p>\n<p>Als weiterer Grund werden gravierende \u00bbF\u00e4higkeitsl\u00fccken\u00ab auf den Gebieten Luftverteidigung, weitreichende Artillerie und \u00bbDeep-Precision-Strike\u00ab-Kapazit\u00e4ten der NATO in Europa ins Feld gef\u00fchrt. Angeblich \u00bbhat sich die Zahl der m\u00f6glichen verteidigungsrelevanten zivilen und milit\u00e4rischen Ziele in Europa, die in einem Krieg gegen Angriffe aus der Luft (mit Kampfflugzeugen, Raketenartillerie, taktischen und strategischen ballistischen Raketen oder Marschflugk\u00f6rpern) gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, mit dem russischen Gro\u00dfangriff gegen die Ukraine im Februar 2022 vervielfacht, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich Russland milit\u00e4risch auch gegen einen oder mehrere NATO-Staaten wendet. Dem steht in der NATO nur eine begrenzte Zahl von Luftverteidigungssystemen gegen\u00fcber, die den gro\u00dfen Raum des NATO-Gebiets und die darin befindlichen Schutzobjekte nur sehr bedingt sch\u00fctzen k\u00f6nnen.\u00ab<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a><br \/>\nVor dem Hintergrund dieser Bedrohungslage hat laut einem gemeinsamen Schreiben der Parlamentarischen Staatssekret\u00e4re Siemtje M\u00f6ller (Verteidigung) und Tobias Lindner (Ausw\u00e4rtiges Amt) an den Au\u00dfen- und Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages \u00bbdie Bundesregierung 2023 in der Nationalen <strong>Sicherheitsstrategie angek\u00fcndigt<\/strong>, die Luftverteidigung in Europa grundlegend zu verst\u00e4rken und abstandsf\u00e4hige Pr\u00e4zisionswaffen zu entwickeln und einzuf\u00fchren. Diese Ziele wurden von Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Rede bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz im Februar 2024 erneut bekr\u00e4ftigt\u00ab.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> Angesichts des nunmehr gegebenen Bedrohungsspektrums reiche eine Verst\u00e4rkung der Luftverteidigung alleine nicht aus, obgleich die Bundesregierung genau mit dieser Intention im August 2022 die \u00bbEuropean Sky Shield Initiative (ESSI)\u00ab lanciert hat. Dar\u00fcber hinaus sei vielmehr \u00bbdie F\u00e4higkeit zum fr\u00fchen Ausschalten besonders von F\u00fchrungszentren, Radaranlagen, Marschflugk\u00f6rper- und Raketenstellungen und Flugpl\u00e4tzen \u203ain der Tiefe des Raums\u2039 [erforderlich]. Aber auch f\u00fcr den taktisch-operativen Zweck, also die L\u00e4hmung und schlie\u00dfliche Abwehr konventioneller russischer Angriffe entlang der Front, zeigt der Krieg in der Ukraine praktisch t\u00e4glich die Notwendigkeit weitreichender land- und luftgest\u00fctzter Abstandswaffen zwecks Ausschaltung von Gefechtsst\u00e4nden, weitreichender Artillerie, Logistik-Depots, Br\u00fccken und Bahnlinien u.a.m. weit hinter der Front\u00ab.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>[\u2026]<\/p>\n<p>Im Rahmen der f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland vorgesehenen \u00bb2nd Multi Domain Task Force (MDTF)\u00ab der U.S. Army sollen laut den deutschen und amerikanischen Pl\u00e4nen ab 2026 drei Typen landgest\u00fctzter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a>. Hierf\u00fcr stehen zum einen landgest\u00fctzte, konventionell bewaffnete Marschflugk\u00f6rper BGM-109 \u00bbTomahawk\u00ab zur Verf\u00fcgung, wie sie schon einmal im Rahmen der sogenannten \u00bbNATO-Nachr\u00fcstung\u00ab in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, allerdings mit nuklearen Gefechtsk\u00f6pfen versehen, zusammen mit der Boden-Boden-Rakete \u00bbPershing II\u00ab in Westdeutschland stationiert worden waren. Die exakte Reichweite der nun f\u00fcr die Stationierung vorgesehenen aktuellen Version der \u00bbTomahawk\u00ab ist klassifiziert, in \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Quellen wird sie mit mehr als 1.650 km angegeben. Der Marschflugk\u00f6rper fliegt zwar nur im Unterschallbereich, daf\u00fcr aber extrem tief. Damit kann er oft unterhalb eines gegnerischen Radars bleiben und sich so der Bek\u00e4mpfung durch die Luftabwehr entziehen.<\/p>\n<p>Zum anderen werden f\u00fcr den Boden-Boden-Einsatz modifizierte Raketen vom Typ \u00bbStandard Missile SM-6\u00ab gemeinsam mit den \u00bbTomahawk\u00ab-Marschflugk\u00f6rpern zu einem sogenannten \u00bbStrategic Mid-Range Fires (SMRF)\u00ab-System integriert, welches unter der Bezeichnung \u00bbTyphon\u00ab firmiert<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> und als eines von mehreren Teilelementen einer \u00bbMulti-Domain Task Force\u00ab Ziele im mittleren Reichweitenspektrum zwischen 240 und 1.800 km bek\u00e4mpfen soll. Die beiden Flugk\u00f6rpertypen des \u00bbTyphon\u00ab-Systems erg\u00e4nzen sich durch ihre jeweiligen spezifischen Eigenschaften: Der \u00bbTomahawk\u00ab-Marschflugk\u00f6rper fliegt knapp unter der Schallgeschwindigkeit wesentlich langsamer als die \u00bbStandard Missile SM-6\u00ab, die etwa dreieinhalbfache Schallgeschwindigkeit erreicht und so ihr Ziel erheblich schneller zu treffen vermag. Andererseits besitzt die \u00bbTomahawk\u00ab eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Reichweite und l\u00e4sst sich auch w\u00e4hrend des Zielanflugs gegebenenfalls noch auf alternative Ziele umprogrammieren, wodurch sie flexibler einsetzbar ist. Eine \u00bbSMRF\u00ab-Batterie umfasst vier Transport- und Startfahrzeuge mit je vier Abschusscontainern, aus denen die genannten Marschflugk\u00f6rper und Raketen verschossen werden, au\u00dferdem noch Feuerleit-, Unterst\u00fctzungs- und Transportkomponenten. Das erste Waffensystem \u00bbTyphon\u00ab wurde am 2. Dezember 2022 an die U.S. Army ausgeliefert. Nach erfolgreichen Tests wurde im Sommer 2023 von der U.S. Army die volle Einsatzbereitschaft des Systems erkl\u00e4rt. Im Januar 2024 aktivierte die U.S. Army eine zweite \u00bbSMRF\u00ab-Batterie im Rahmen der auf der \u00bbJoint Base LewisMcChord\u00ab, Washington, stationierten \u00bb1st Multi Domain Task Force (MDTF)\u00ab, die zum I. Korps geh\u00f6rt, dessen Einsatzgebiet der indopazifische Raum ist. Von dort wurde im April 2024 erstmals eine \u00bbSMRF\u00ab-Batterie zur Teilnahme an der \u00dcbung \u00bbSalaknib 24\u00ab tempor\u00e4r auf die Philippinen verlegt, wo sie in der Folge dann noch im Rahmen einer weiteren \u00dcbung unter dem Rubrum \u00bbBalikatan 24\u00ab erprobt werden soll. Im f\u00fcr 2025 geplanten Budget sind f\u00fcr die weitere Entwicklung und Beschaffung des Systems insgesamt 416 Mill. US-Dollar veranschlagt, wobei die Anzahl der letztendlich zu beschaffenden Waffensysteme noch nicht feststeht.<\/p>\n<p>Als weiteres Teilelement der \u00bbMulti-Domain Task Force\u00ab f\u00fcr Ziele in k\u00fcrzerer Entfernung dienen die bereits existierenden und auf den Schlachtfeldern der Ukraine kriegserprobten \u00bbHigh Mobility Artillery Rocket Systeme (HIMARS)\u00ab, f\u00fcr die ein neuer Flugk\u00f6rper, die sogenannte \u00bbPrecision Strike Missile (PrSM)\u00ab entwickelt wird, deren Reichweite mehr als 1.000 km betragen soll. Nach dem Konzept der \u00bbArmy Multi-Domain Operations (MDO)\u00ab<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> soll die \u00bbPrSM\u00ab im Rahmen der netzwerkzentrierten Kriegf\u00fchrung mit extrem hoher Treffgenauigkeit gegen zeitkritische Punkt- und Fl\u00e4chenziele weit hinter der Kriegsfront eingesetzt werden. Hierf\u00fcr werden kontinuierlich Informationen von unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen), Satelliten sowie der elektronischen Aufkl\u00e4rung ausgewertet. Mit minimaler Zeitverz\u00f6gerung sollen dann Zieldaten mittels Datenlink an die \u00bbHIMARS\u00ab-Feuereinheiten \u00fcbermittelt und das Feuer ausgel\u00f6st werden. Die ersten \u00bbPrSM\u00ab wurden im Dezember 2023 f\u00fcr die Truppenerprobung an die U.S. Army ausgeliefert und im Juni 2024 im Rahmen der \u00dcbung \u00bbValiant Shield 24\u00ab, welche die mittlerweile ebenfalls in Dienst gestellte \u00bb3rd Multi Domain Task Force\u00ab im Pazifik absolvierte, getestet. Die operationelle Reife der \u00bbPrSM\u00ab ist f\u00fcr Ende 2024 vorgesehen, ab 2025 soll dann die Serienproduktion beginnen. Bis 2035 \u00a0sollen dann 1.000 \u00bbPrSM\u00ab mit einem anf\u00e4nglichen St\u00fcckpreis von 1,2 \u2013 3,5 Mio. US-Dollar f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte der Vereinigten Staaten und die Australian Defence Force produziert werden. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt soll die Schussdistanz der \u00bbPrecision Strike Missile\u00ab durch den Einbau eines Staustrahltriebwerks auf rund 1.000 km vergr\u00f6\u00dfert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer spezifischen waffentechnologischen Parameter besitzt die \u00bbLong-Range Hypersonic Weapon (LRHW)\u00ab der U.S. Army besondere Brisanz. Das mittlerweile von der U.S. Army mit der Bezeichnung \u00bb<em>Dark Eagle<\/em>\u00ab<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> versehene Hyperschallwaffensystem besteht aus einer Startrakete, die aus auf LKWs montierten Containern gestartet wird und einen Hyperschall-Gleitflugk\u00f6rper transportiert. Die U.S. Army plant die Dislozierung in Batterien mit jeweils vier Transport- und Startfahrzeugen, die insgesamt acht Raketen mitf\u00fchren; dazu kommen noch Feuerleit-, Unterst\u00fctzungs- und Transportkomponenten<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a>. Die Reichweite der \u00bbDark Eagle\u00ab soll knapp 2.800 <strong>Kilometer betragen<\/strong>, die Fluggeschwindigkeit des man\u00f6vrierbaren Gleitflugk\u00f6rpers, der vom oberen Rand der Erdatmosph\u00e4re in Richtung seines Ziels herabgleitet, mehr als f\u00fcnffache Schallgeschwindigkeit. Aufgrund dieser Leistungsparameter ist der Flugk\u00f6rper f\u00fcr die meisten bis dato existierenden Flug- und Raketenabwehrsysteme entweder gar nicht oder nur extrem schwierig zu bek\u00e4mpfen. Die U.S. Army merkt diesbez\u00fcglich an, dass diese Hyperschallwaffen \u00bb\u2026 can reach the top of the Earth\u2019s atmosphere and remain just beyond the range of air and missile defense systems until they are ready to strike, and by then it\u2019s too late to react.\u00ab<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a> Mit der \u00bb<em>Dark Eagle<\/em>\u00ab erh\u00e4lt die U.S. Army eine nicht-nukleare strategische Angriffswaffe, um gegnerische Luftverteidigungsinfrastruktur niederzuk\u00e4mpfen, feindliche Artilleriesysteme gro\u00dfer Reichweite auszuschalten und stark verteidigte zeitkritische sowie Hochwertziele zu zerst\u00f6ren<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a>.<\/p>\n<p>Einer Studie des \u00bbCongressional Budget Office\u00ab vom Januar 2023 zufolge soll bei einer Beschaffung von 300 \u00bbLong-Range Hypersonic Weapons\u00ab deren St\u00fcckpreis bei 41 Millionen USD liegen. F\u00fcr das Haushaltsjahr 2025 hat die U.S. Army 538 Millionen USD f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Tests sowie 744 USD f\u00fcr die Beschaffung von Hyperschall-Raketen beantragt. Da im Verlaufe des bisherigen Entwicklungs- und Testprogramms einerseits Einzelkomponenten des Waffensystems erfolgreiche Test durchliefen, andererseits jedoch auch gravierende, bislang ungel\u00f6ste technologische Probleme zutage traten, stellt der amerikanische Kongress momentan lediglich die Mittel f\u00fcr dessen Weiterf\u00fchrung bereit, ohne dass bereits weitergehende Beschaffungsentscheidungen getroffen wurden. Dessen ungeachtet sollen weitere \u00bbLong-Range Hypersonic Weapon\u00ab-Batterien aufgestellt werden, die jeweils als Bestandteil der \u00bbStrategic Long-Range Fires\u00ab-Bataillone vorgesehen sind, die wiederum in jene zuk\u00fcnftigen \u00bbMulti Domain Task Force\u00ab-Verb\u00e4nde, deren Aufstellung die U.S. Army plant, eingegliedert sind<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\">[14]<\/a>.<\/p>\n<p>Trotz noch laufender, nicht abgeschlossener Waffensystementwicklung wurde im Februar 2023 das f\u00fcr den Einsatz der \u00bb<em>Dark Eagle<\/em>\u00ab designierte 5. Bataillon des 3. Feldartillerieregiments nach Cape Canaveral, Florida verlegt, um dort die \u00bbLRHW\u00ab weiter zu erproben und die operationelle Einsatzbereitschaft herzustellen. Das Bataillon, auch als \u00bbStrategic Long-Range Fires Battalion\u00ab bezeichnet, ist Teil der \u00bb1st Multi Domain Task Force (MDTF)\u00ab der U.S. Army, einer Einheit, die auf der \u00bbJoint Base Lewis- McChord\u00ab, Washington, stationiert ist und zum I. Korps geh\u00f6rt, dessen Einsatzgebiet der indo-pazifische Raum ist. Die \u00bb1st Multi Domain Task Force\u00ab war bereits im Jahr 2017 als Versuchseinheit aufgestellt worden, um zum einen die F\u00e4higkeiten eines derartigen Verbandes zu testen und zum anderen die Anforderungen an die Ausr\u00fcstung sowie die f\u00fcr die Auftragserf\u00fcllung erforderlichen konzeptionellen Teilelemente zu ermitteln. Die U.S. Army definiert eine \u00bbMulti Domain Task Force\u00ab \u00bbas theater-level maneuver elements designed to synchronize precision effects and precision fires in all domains against adversary anti-access\/ area denial (A2\/AD) networks in all domains, enabling joint forces to execute their operational plan (OPLAN)-directed roles.\u00ab<a href=\"#_edn15\" name=\"_ednref15\">[15]<\/a>. Das bedeutet, dass eine \u00bbMDTF\u00ab dazu dienen soll, auf einem Kriegsschauplatz diverse mobile Verb\u00e4nde und Einheiten koordiniert und synchron zu Lande, zu Wasser, in der Luft, im sogenannten Cyber- und Informationsraum zur pr\u00e4zisen Bek\u00e4mpfung feindlicher vernetzter Streitkr\u00e4fte einzusetzen, welche den Zugang eigener Streitkr\u00e4fte zum und deren Operationsfreiheit auf dem Gefechtsfeld verhindern sollen. Dabei soll die Konfiguration einer \u00bbMDTF\u00ab nicht starr sein, sondern flexibel dem jeweiligen Auftrag auf der strategischen oder operativen Ebene angepasst werden k\u00f6nnen. Urspr\u00fcnglich plante die U.S. Army insgesamt f\u00fcnf \u00bbMulti Domain Task Forces\u00ab aufzustellen: zwei f\u00fcr die Region Indopazifik, eine f\u00fcr Europa, eine sollte gegen diverse Bedrohungen in der arktischen Region disloziert werden und eine f\u00fcnfte f\u00fcr weltweite Eins\u00e4tze. Neben <strong>der<\/strong> bereits erw\u00e4hnten \u00bb1st Multi Domain Task Force\u00ab wurden bis dato zwei weitere auf Hawaii und in Deutschland resp. den USA in Dienst gestellt; zwei weitere sollen folgen. Was die \u00bbLong-Range Hypersonic Weapon\u00ab angeht, operiert die Truppe derzeit und mindestens bis zum Jahresende 2024 noch mit experimentellen Prototypen; zu welchem Zeitpunkt eine tats\u00e4chliche Einsatzbereitschaft hergestellt werden kann, ist ungekl\u00e4rt. Laut einem Bericht des \u00bbGovernment Accountability Office (GAO)\u00ab vom Juni 2024 wird es der U.S. Army angesichts der gegenw\u00e4rtigen Planungen f\u00fcr die weiteren Tests sowie die Flugk\u00f6rperproduktion nicht m\u00f6glich sein, vor 2025 eine erste vollst\u00e4ndige \u00bbLRHW\u00ab-Batterie zu dislozieren. Ende Juni 2024 gab das US-Verteidigungsministerium bekannt, dass die U.S. Navy gemeinsam mit der U.S. Army \u00bbcompleted an end-to-end flight test of a hypersonic missile from the Pacific Missile Range Facility, Kauai, HI. The test provided data on the end-to-end performance of the Conventional Prompt Strike and Long-Range Hypersonic Weapon All Up Round.\u00ab<a href=\"#_edn16\" name=\"_ednref16\">[16]<\/a>.<\/p>\n<p>Die zweistufige Rakete folgte nach ihrem Start dem geplanten Kurs, w\u00e4hrend nach erfolgter Trennung der Hyperschall-Gleitflugk\u00f6rper bis zu seinem Ziel auf den mehr als 3.200 km entfernten Marshall-Inseln flog. Falls die U.S. Army an ihren bisherigen Planungen festh\u00e4lt, k\u00f6nnte dies bedeuten, dass die ersten Hyperschall-Raketen ab Mitte August 2024 an sie ausgeliefert werden k\u00f6nnten. Dessen ungeachtet d\u00fcrfte aufgrund \u00a0der weiterhin noch nicht abgeschlossenen Entwicklung sowie der erforderlichen Evaluierungen eine Stationierung der \u00bbLong-Range Hypersonic Weapon\u00ab in Europa erst in mehreren Jahren erfolgen, so wie dies in dem oben zitierten \u00bbJoint Statement from United States and Germany on Long-Range Fires Deployment in Germany\u00ab verlautbart wurde.<\/p>\n<p>Aus deutscher Sicht besonders bedeutsam und zugleich bedenklich ist der Umstand, dass ungeachtet der vorstehend beschriebenen Problematik der Technologieentwicklung ganz offensichtlich schon seit langem Vorkehrungen f\u00fcr die angek\u00fcndigte Stationierung hierzulande getroffen wurden und werden<a href=\"#_edn17\" name=\"_ednref17\">[17]<\/a> So begann bereits ab September 2021 in der <em>Clay-Kaserne Wiesbaden<\/em> die Indienststellung des Hauptquartiers der \u00bb2nd Multi Domain Task Force\u00ab sowie mehrerer Teilkomponenten des Verbandes, der die U.S. Army auf potentielle Konfliktschaupl\u00e4tzen in Europa und Afrika sowie s\u00e4mtliche multinationalen Landstreitkr\u00e4ftekommandos (CFLCC) unterst\u00fctzen soll. Im November 2023 wurde klammheimlich in <em>Mainz-Kastel<\/em> das 500 Mann starke 56. Artilleriekommando der U.S. Army reaktiviert, welches dem Hauptquartier der U.S. Army in Wiesbaden untersteht und das zu Zeiten des ersten Kalten Krieges die Bataillone gef\u00fchrt hatte, die mit dem Einsatz der insgesamt 108 \u00bbPershing 2\u00ab-Mittelstreckenraketen beauftragt waren. Weitere Elemente der \u00bb2nd MDTF\u00ab sollen dann ab 2025 in Fort Drum, USA , disloziert werden. Zu diesem Zeitpunkt soll die vollst\u00e4ndige Einsatzbereitschaft erreicht sein, wobei allerdings die \u00bbLong-Range Fire\u00ab-Batterie erst 2026 verf\u00fcgbar sein soll. Wie bereits erw\u00e4hnt soll der Auftragsschwerpunkt der \u00bb2nd MDTF\u00ab auf der Koordinierung von Raketenangriffen \u00fcber gro\u00dfe Distanzen liegen, wof\u00fcr ihr ein \u00bbStrategic Fires Battalion\u00ab mit drei unterschiedlichen Raketenartillerie-Batterien unterstellt ist, n\u00e4mlich eine \u00bbHIMARS-Battery\u00ab (Reichweite bis 500 km), eine \u00bbMid-Range Capability Battery\u00ab (240 bis 1.800 km) und eine \u00bbLong-Range Hypersonic Weapon Battery\u00ab (Reichweite bis 2.800 km)<a href=\"#_edn18\" name=\"_ednref18\">[18]<\/a>. Wo genau in der Bundesrepublik Deutschland jene Raketenartillerieverb\u00e4nde mit ihren unterschiedlichen Waffensystemen, insbesondere die \u00bb<em>Dark Eagle<\/em>\u00ab Hyperschallwaffensysteme stationiert werden sollen, ist bis dato offen, ebenso wie die genaue Anzahl, die Zusammensetzung sowie die Kosten und deren Aufteilung. Offenbar soll aber die dem Artilleriekommando unterstellte 41. Feldartilleriebrigade im bayrischen <em>Grafenw\u00f6hr<\/em> das Bedienpersonal f\u00fcr die vorgesehene \u00bb<em>Dark Eagle<\/em>\u00ab-Einheit stellen, was den Schluss nahelegt, dass das Hyperschallwaffensystem in Grafenw\u00f6hr stationiert werden wird.<\/p>\n<p>Angesichts der vorstehend skizzierten r\u00fcstungstechnologischen Entwicklungen sowie der sicherheitspolitisch besorgniserregenden Zuspitzung der Lage, die jene qualitativ neue Stufe der Aufr\u00fcstung seitens der USA gemeinsam mit dem deutschen Alliierten impliziert, nimmt in Politik und Medien die Debatte dar\u00fcber hierzulande nach und nach Fahrt auf, wie exemplarisch der SPD-Fraktionsf\u00fchrer im Deutschen Bundestag, Rolf M\u00fctzenich, mit seinen kritischen Einlassungen illustrierte: \u00bbWir m\u00fcssen unsere Verteidigungsf\u00e4higkeit angesichts des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine verbessern, aber wir d\u00fcrfen die Risiken dieser Stationierung nicht ausblenden \u2026 Die Raketen haben eine sehr kurze Vorwarnzeit und er\u00f6ffnen neue technologische F\u00e4higkeiten. Die Gefahr einer unbeabsichtigten milit\u00e4rischen Eskalation ist betr\u00e4chtlich.\u00ab<a href=\"#_edn19\" name=\"_ednref19\">[19]<\/a>. Die Nato verf\u00fcge auch ohne die neuen Systeme \u00fcber \u00bbeine umfassende, abgestufte Abschreckungsf\u00e4higkeit\u00ab und: \u00bbMir erschlie\u00dft sich auch nicht, warum allein Deutschland derartige Systeme stationieren soll. Unter Lastenteilung habe ich bisher etwas anderes verstanden.\u00ab Er w\u00fcrde sich w\u00fcnschen, \u00bbdass die Bundesregierung ihre Entscheidung einbettet in Angebote zur R\u00fcstungskontrolle.\u00ab Mit seinem Wunsch befindet sich der SPD-Politiker in bester Gesellschaft, denn entsprechende Forderungen und Vorschl\u00e4ge liegen bereits seit Jahren auf dem Tisch. [\u2026] Auch die <em>Stiftung Wissenschaft und Politik<\/em>, welche die Bundesregierung in au\u00dfen- und sicherheitspolitischen Fragen ber\u00e4t, erkennt trotz (oder gerade wegen) der nun getroffenen Aufr\u00fcstungsbeschl\u00fcsse durchaus \u00bbPotentiale f\u00fcr R\u00fcstungskontrolle\u00ab.<a href=\"#_edn20\" name=\"_ednref20\">[20]<\/a> Ihren Experten zufolge k\u00f6nnte die Nordatlantische Allianz die Kreml-Propaganda \u00bbwirksam kontern, indem sie einen Verzicht auf die Stationierung anbietet \u2013 wenn Russland ebenfalls auf landgest\u00fctzte Mittelstreckensysteme in Europa verzichtet oder ihre Zahl beiderseits auf niedrigem Niveau gedeckelt w\u00fcrde. Das w\u00e4re ein INF-Vertrag light. Da erst 2026 stationiert wird, g\u00e4be es genug Gelegenheit zur Einigung, bevor Fakten geschaffen werden.\u00ab (ebd.). Der Sinn und Zweck derartiger R\u00fcstungskontrollans\u00e4tze best\u00fcnde darin, \u00bbdas heute zugunsten Russlands bestehende Ungleichgewicht bei landgest\u00fctzten Mittelstreckenwaffen in Europa abzumildern oder idealerweise zu beseitigen.\u00ab (ebd.). Die Frage, ob es sinnvoll w\u00e4re, im Jahr \u00bb2026 die m\u00fchsam erreichte US-Stationierung (und die teure Entwicklung bei ELSA) f\u00fcr eine R\u00fcstungskontrollvereinbarung abzusagen\u00ab, wird eindeutig bejaht, \u00bbdenn wenn Moskau durch die Einigung das Gros seiner A2\/AD-Kapazit\u00e4t verl\u00f6re, br\u00e4uchte Europa auch weniger Gegenmittel\u00ab. Bei den verbleibenden see- und luftgest\u00fctzten Abstandswaffen w\u00e4re Nato-Europa im Vorteil. Auch h\u00e4tten die USA dann mehr bodengest\u00fctzte Mittelstreckensysteme f\u00fcr Ostasien zur Verf\u00fcgung, wo das Ungleichgewicht zugunsten Chinas noch gr\u00f6\u00dfer ist.\u00ab (ebd.).<\/p>\n<p>Auch in den Kreisen der traditionellen Friedensbewegung wurden kaum \u00fcberraschend dezidierte Rufe zur Abr\u00fcstung laut: So wurde schon auf dem \u00bbFriedensratschlag\u00ab in Kassel im Dezember 2022 gefordert: \u00bbDeshalb zwei dringende Ma\u00dfnahmen: Die MDTF raus aus Deutschland! Und niemals Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden!\u00ab<a href=\"#_edn21\" name=\"_ednref21\">[21]<\/a>.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach Bekanntwerden des US-amerikanisch\/deutschen Stationierungsbeschlusses im Juli 2024 rief die \u00bbNaturwissenschaftlerInnen-Initiative\u00ab unter dem Rubrum \u201eKeine Mittelstreckenraketen! Eskalationsspirale jetzt beenden und abr\u00fcsten!\u201c<a href=\"#_edn22\" name=\"_ednref22\">[22]<\/a> dazu auf, der Verantwortungslosigkeit \u00bbgro\u00dfer Teile der Politik in Deutschland\u00ab, welche \u00bbdie Eskalationsspirale anheizen und einen Dritten Weltkrieg mit Atomwaffeneinsatz riskieren\u00ab, den \u00bbWiderstand einer wachen und aufgekl\u00e4rten \u00d6ffentlichkeit\u00ab entgegenzusetzen, die f\u00fcr \u00bbVerhandlungen f\u00fcr Frieden und Abr\u00fcstung\u00ab eintritt. [\u2026]<\/p>\n<p>In einer breiteren \u00d6ffentlichkeit jenseits der stets engagierten friedensbewegten Szene ist diese Problematik freilich bis dato nicht angekommen. Dabei birgt die Stationierung der \u00bbMulti Domain Task Force\u00ab mit ihren teils hyperschallschnellen Waffensystemen, deren Reichweite bis tief nach Russland hinein reicht, enorme, v\u00f6llig unkalkulierbare Risiken: <em>Moskau liegt 2.000 km von Grafenw\u00f6hr entfernt. Die Flugzeit der \u00bbDark Eagle\u00ab von dort in die russische Hauptstadt betr\u00e4gt 10 Minuten; von der Nord-Ukraine sogar nur 5 Minuten. Bei der \u00bbDark Eagle\u00ab handelt es sich somit um eine f\u00fcr \u00dcberraschungsangriffe pr\u00e4destinierte, typische Erstschlagwaffe, die sich hervorragend zur Durchf\u00fchrung sogenannter Enthauptungsschl\u00e4ge, \u00bbdecapitation strikes\u00ab, eignet, und das umso mehr, da es eben keine Nuklearwaffe ist <a href=\"#_edn23\" name=\"_ednref23\"><strong>[23]<\/strong><\/a><\/em>. Dieses Problem wirft gravierende Fragen hinsichtlich potentieller Konsequenzen auf: \u00bbK\u00f6nnten also die USA durch einen Enthauptungsschlag mit konventionellen Pr\u00e4zisionsraketen straflos die russische F\u00fchrung beseitigen und durch eigene Gefolgsleute ersetzen, etwa um in Sibirien Raketen gegen China aufzustellen? W\u00fcrde Moskau dies unt\u00e4tig abwarten? Erhielte Russland mit der ersten Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Europa \u2013 wegen deren minutenkurzer Flugzeit \u2013 das Recht auf Selbstverteidigung durch einen Pr\u00e4ventivangriff? W\u00e4re Russland dann im Recht, mit Luftangriffen die US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Europa lahmzulegen? Deren Masse befindet sich in Deutschland, einige [D]utzend Ziele. Auch nutzt das US-Milit\u00e4r kritische deutsche Infrastruktur, die ebenfalls zum Ziel w\u00fcrde, seien es Stromnetzverteiler oder Stra\u00dfen- und Eisenbahnbr\u00fccken \u00fcber Weser, Elbe und Oder.\u00ab<a href=\"#_edn24\" name=\"_ednref24\">[24]<\/a><\/p>\n<p>Die russische F\u00fchrung hat die sich abzeichnende Bedrohung durch die geplante Stationierung neuer US-amerikanischer Mittelstrecken-Waffensysteme in der Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen. \u00bbPr\u00e4sident Putin hat das in einer Rede an die Nation am 21. Februar [2022] sehr prominent erw\u00e4hnt, als er sich mit den Gefahren auseinandersetzte, die aus einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine erwachsen.\u00ab<a href=\"#_edn25\" name=\"_ednref25\">[25]<\/a> Dort gab er zu Protokoll: \u00bbDie Stationierung von Radaraufkl\u00e4rungsmitteln auf dem Ukraine-Territorium wird es der NATO erm\u00f6glichen, den Luftraum Russlands bis zum Ural streng zu kontrollieren. Schlie\u00dflich, nachdem die Vereinigten Staaten den Vertrag \u00fcber Mittelstrecken- und Kurzstreckenraketen zerst\u00f6rt haben, entwickelt das Pentagon bereits offen eine Reihe von bodengest\u00fctzten Angriffswaffen, einschlie\u00dflich ballistischer Raketen, die Ziele in einer Entfernung von bis zu 5.500 Kilometern erreichen k\u00f6nnen. Wenn solche Systeme in der Ukraine stationiert werden, werden sie in der Lage sein, Objekte auf dem gesamten europ\u00e4ischen Territorium Russlands sowie hinter dem Ural zu bek\u00e4mpfen. Die Flugzeit von Marschflugk\u00f6rpern \u203aTomahawk\u2039 nach Moskau betr\u00e4gt weniger als 35 Minuten, f\u00fcr ballistische Raketen aus dem Raum Charkow 7 bis 8 Minuten und f\u00fcr die Hyperschall-Schlagmittel 4 bis 5 Minuten. Das bezeichnet man als \u203adas Messer direkt an der Kehle\u2039. Und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie damit rechnen, diese Pl\u00e4ne auf die gleiche Weise umzusetzen, wie sie es in den vergangenen Jahren wiederholt getan haben, indem sie die NATO nach Osten ausdehnen sowie milit\u00e4rische Infrastruktur und Technik bis an die russl\u00e4ndischen Grenzen vorschieben. Unsere Bedenken, Proteste, Warnungen wurden v\u00f6llig ignoriert. Tut mir leid, sie spuckten nur darauf und machten, was sie wollten, was immer sie f\u00fcr richtig hielten.\u00ab<a href=\"#_edn26\" name=\"_ednref26\">[26]<\/a> Wenige Wochen zuvor, am 13. Dezember 2021, hatte schon der russische Vize-Au\u00dfenminister Sergej Ryabkow zu Protokoll gegeben, dass er die Reaktivierung des 56. Artilleriekommandos, welches f\u00fcr die nuklearen Pershing II-Raketen w\u00e4hrend des Kalten Krieges zust\u00e4ndig gewesen war, als \u00bbindirect indications\u00ab daf\u00fcr betrachte, dass die NATO die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen plane. Gleichzeitig bot er zum wiederholten Mal ein Moratorium f\u00fcr die Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen an, k\u00fcndigte allerdings an, Russland werde eigene Raketen aufstellen, sollte dies abgelehnt werden. Falls es keinen Fortschritt in Richtung einer politisch-diplomatischen L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem gebe, w\u00fcrde Russland auf milit\u00e4rische Weise, mit Milit\u00e4rtechnologie reagieren. \u00bbThat is, it will be a confrontation, this will be the next round\u00ab<a href=\"#_edn27\" name=\"_ednref27\">[27]<\/a>, f\u00fchrte er im Hinblick auf eine potentielle Dislozierung derartiger Waffensysteme seitens Russlands aus. Am 11. Juli 2024 erneuerte Ryabkow im Lichte des \u00bbJoint Statement from United States and Germany on Long-Range Fires Deployment in Germany\u00ab, das er als \u00bbein Kettenglied im Eskalationskurs\u00ab<a href=\"#_edn28\" name=\"_ednref28\">[28]<\/a> der NATO und der USA gegen\u00fcber Russland und als Beeintr\u00e4chtigung seiner Sicherheit brandmarkte, seine Ank\u00fcndigung, indem er konstatierte: \u00bbWir werden, ohne Nerven oder Emotionen zu zeigen, eine vor allem milit\u00e4rische Antwort darauf ausarbeiten.\u00ab (ebd.)<\/p>\n<p>Nicht zuletzt aus dieser Perspektive muss die Dislozierung neuartiger Hyperschallwaffensysteme in Europa und der Bundesrepublik Deutschland als au\u00dferordentlich destabilisierend bewertet werden, denn erneut entsteht damit \u00bbnach der Kubakrise 1962 und der Stationierung von Pershing 2 und Cruise Missiles 1983 wieder <em>die Situation, dass eine nukleare Gro\u00dfmacht die Zentren der anderen von externem Territorium auf kurze Distanz treffen kann<\/em>. In beiden historischen F\u00e4llen entging die Welt nur knapp einem Atomkrieg. Hinzu kommt heute, dass Europa einen hei\u00dfen Krieg in der Ukraine erlebt, in dem der Einsatz von Atomwaffen durch Vladimir Putin immer wieder thematisiert wird.\u00ab<a href=\"#_edn29\" name=\"_ednref29\">[29]<\/a> Ohne jeden Zweifel w\u00fcrde auf einen von deutschem Territorium aus gef\u00fchrten potentiellen Enthauptungsschlag der USA ein Gegenschlag der angegriffenen Russischen F\u00f6deration erfolgen, und zwar h\u00f6chstwahrscheinlich mit Nuklearwaffen. Davon abgesehen k\u00f6nnte die russische Regierung, je gef\u00e4hrlicher ihr die neuen US-amerikanischen und europ\u00e4ischen Mittelstreckenwaffensysteme erscheinen, umso eher versucht sein, \u00bbdiese pr\u00e4ventiv auszuschalten oder Deutschland nach deren Einsatz zur Zielscheibe zu machen. Entsprechend haben russische Politiker nach Bekanntwerden der Erkl\u00e4rung bekannt gegeben, Deutschland in die nukleare Zielplanung aufzunehmen, darunter auch St\u00e4dte. \u2026 So wird Deutschland wie schon im Kalten Krieg m\u00f6gliche Abschussrampe, Zielscheibe und Schlachtfeld eines Atomkriegs.\u00ab<a href=\"#_edn30\" name=\"_ednref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Niemand kann daher mit Sicherheit ausschlie\u00dfen, dass Hauptquartiere und Einrichtungen der US-Streitkr\u00e4fte wie die schon genannte <em>41. Feldartilleriebrigade im Grafenw\u00f6hr, das 56. Artilleriekommando der U.S. Army in Mainz-Kastel, das Hauptquartier der US-Army in Wiesbaden oder auch das U.S. European Command (EUCOM) in Stuttgart-Vaihingen<\/em>, \u00fcberraschend mittels bereits im russischen Arsenal befindlicher Hyperschallwaffensysteme ausgeschaltet werden. \u00bbMit hochpr\u00e4zisen Hyperschallraketen Kinshal und Zirkon Wiesbaden, Stuttgart, Ramstein, B\u00fcchel und Grafenw\u00f6hr zu beschie\u00dfen, k\u00f6nnte die US-Einsatzf\u00e4higkeit in Europa zerst\u00f6ren.\u00ab<a href=\"#_edn31\" name=\"_ednref31\">[31]<\/a> Ein Gegenschlag der USA resp. der Allianz auf Grundlage des Artikels 5 des NATO-Vertrages, der sehr wahrscheinlich mit Nuklearwaffen erfolgen w\u00fcrde, h\u00e4tte den Dritten Weltkrieg zur Folge. Exakt diese Entwicklung best\u00e4tigt eindr\u00fccklich die zwingend aus der bis hierher geleisteten Analyse entspringende Konklusion, die da lautet: \u00bbDie NATO ist mit ihren weit mehr als 50 Prozent der Weltr\u00fcstungsausgaben ein B\u00fcndnis der Zerst\u00f6rung des Rechts, der Natur, der Wahrheit, der Zivilisation und in letzter Konsequenz der Menschheit.\u00ab<a href=\"#_edn32\" name=\"_ednref32\">[32]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Oberstleutnant a.D. J\u00fcrgen Rose ist Vorsitzender des Arbeitskreises &#8222;Darmst\u00e4dter Signal&#8220; und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Vgl. zum folgenden insbesondere die umfassende Analyse von Henken, L\u00fchr: Sind US-Hyperschallwaffen Dark Eagle in Deutschland noch zu verhindern? \u2013 Bundesausschuss Friedensratschlag, Beitrag auf Grundlage des Referats im Workshop des 30. Friedensratschlags, Kassel, 9. Dezember 2023;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/friedensratschlag.de\/friedensratschlag-2023\/dark-eagle\/\">https:\/\/friedensratschlag.de\/friedensratschlag-2023\/dark-eagle\/<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. Rose, J\u00fcrgen: Schurkenbellizisten, in: Gegendruck, Nr. 1\/2024, S. 10 \u2013 17. \u2013 Vgl. zum folgenden insbesondere die umfassende Analyse von Henken (Fu\u00dfnote 1).<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Anonymous: Joint Statement from United States and Germany on Long-Range Fires Deployment in Germany, Washington D. C., July 10, 2024;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/briefing-room\/statements-releases\/2024\/07\/10\/joint-statement-from-united-states-and-germany-on-long-range-fires-deployment-in-germany\/\">https:\/\/www.whitehouse.gov\/briefing-room\/statements-releases\/2024\/07\/10\/joint-statement-from-united-states-and-germany-on-long-range-fires-deployment-in-germany\/<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Brauss, Heinrich: K\u00fcnftige Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Kommentar zur gemeinsamen Erkl\u00e4rung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland, 16. Juli 2024;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ata-dag.de\/aktuelles\/debatte\/kuenftige-stationierung-von-mittelstreckenwaffen-in-deutschland\/21392\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ata-dag.de\/aktuelles\/debatte\/kuenftige-stationierung-von-mittelstreckenwaffen-in-deutschland\/21392\/<\/a><br \/>\nVgl. hierzu auch Schneider, Jonas\/Arnold, Torben: a. a. O., S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Zit. in Wiegold, Thomas: Dokumentation: die \u2013 nun doch anlaufende? \u2013 Debatte \u00fcber US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland, in: Augen geradeaus!, 20.07.2024; <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2024\/07\/dokumentation-die-nun-doch-anlaufende-debatte-ueber-mittelstreckenwaffen-in-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/augengeradeaus.net\/2024\/07\/dokumentation-die-nun-doch-anlaufende-debatte-ueber-mittelstreckenwaffen-in-deutschland<\/a>.<br \/>\nSiehe auch Anonym: Nato-Gipfel \u2013 Die L\u00fccke in der Abschreckung schlie\u00dfen, a. a. O.. \u2013 Zur NSS vgl. Ausw\u00e4rtiges Amt (Hrsg.): Wehrhaft. Resilient. Nachhaltig. Integrierte Sicherheit f\u00fcr Deutschland. Nationale Sicherheitsstrategie, Berlin, Juni 2023;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/2023\/nationalesicherheitsstrategie.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/2023\/nationalesicherheitsstrategie.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1<\/a>. Darin findet sich auf S. 34 die lakonische Feststellung: \u00bbDie Bundesregierung wird die Entwicklung und Einf\u00fchrung von Zukunftsf\u00e4higkeiten wie abstandsf\u00e4hige Pr\u00e4zisionswaffen bef\u00f6rdern.\u00ab<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Brauss, Heinrich, a.a.O. (Fu\u00dfn. 4).<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Vgl. Schneider, Jonas\/Arnold, Torben: a. a. O., S. 1f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.): The U.S. Army\u2019s Typhon Strategic Mid-Range Fires (SMRF) System, Washington D.C., April 16, 2024;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF12135\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF12135<\/a>, sowie Anonymous (Wikipedia): Typhon missile launcher, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Typhon_missile_launcher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Typhon_missile_launcher<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Vgl. Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.): Defense Primer: Army Multi-Domain Operations (MDO), Washington D.C., April 16, 2024;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF11409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF11409<\/a> sowie Anonymous (Wikipedia): Multi-Domain Operations; <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Multi-Domain_Operations\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Multi-Domain_Operations<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Vgl. Everstine, Brian\/Trimble, Steve\/Osborne, Tony: a. a. O. sowie Anonymous (Wikipedia): Long-Range Hypersonic Weapon;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Long-Range_Hypersonic_Weapon\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Long-Range_Hypersonic_Weapon<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Vgl. Congressional Research Service (Sayler, Kelley M.) (ed.): a. a. O., p. 6-7; Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.): The U.S. Army\u2019s Long-Range Hypersonic Weapon (LRHW):<\/p>\n<p>Dark Eagle, Washington D.C., July 2, 2024; <a href=\"https:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF11991\">https:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF11991<\/a> sowie Anonymous (Wikipedia): Long-Range Hypersonic Weapon, a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> Vgl. Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.), a. a. O., July 2, 2024.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> Im Original: \u00bbThe LRHW system provides the Army a strategic attack weapon system to defeat AntiAccess\/Area Denial (A2\/AD) capabilities, suppress adversary long-range fires, and engage other high payoff\/time critical targets\u00ab. Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.), a. a. O., July 2,<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a> Vgl. Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.), a. a. O., July 2, 2024 sowie (ibid.): The Army\u2019s Multi-Domain Task Force (MDTF), Washington D.C., April 19, 2024;<br \/>\nhttps:\/\/crsreports.congress.gov\/product\/pdf\/IF\/IF11797.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref15\" name=\"_edn15\">[15]<\/a> Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.), a. a. O., April 19, 2024.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref16\" name=\"_edn16\">[16]<\/a> Congressional Research Service (Feickert, Andrew) (ed.), a. a. O., July 2, 2024. Vgl. auch Anonymous (Wikipedia): Long-Range Hypersonic Weapon, a. a. O.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref17\" name=\"_edn17\">[17]<\/a> Vgl. hierzu ebda. sowie Urban, Ralph: Hyperschallkriege: Eine neue \u00c4ra des milit\u00e4rischen Wettr\u00fcstens?, in: IPPNW \u2013 Ukraine, Forum 169\/2022;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/frieden\/konflikte-kriege\/ukraine\/artikel\/de\/hyperschallkriege-eine-neue-aera-des.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ippnw.de\/frieden\/konflikte-kriege\/ukraine\/artikel\/de\/hyperschallkriege-eine-neue-aera-des.html<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref18\" name=\"_edn18\">[18]<\/a> Vgl. Henken, L\u00fchr: a. a. O., 9. Dezember 2023 sowie Anonym (Wikipedia): Precision Strike Missile und Anonymous (Wikipedia): Long-Range Hypersonic Weapon, a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref19\" name=\"_edn19\">[19]<\/a> Zit. n. Anonym (atr\/dpa): Fraktionschef M\u00fctzenich kritisiert Stationierung neuer US-Raketen in Deutschland, in: Der Spiegel vom 20.07.2024;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref20\" name=\"_edn20\">[20]<\/a> Schneider, Jonas\/Arnold, Torben: a. a. O., S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref21\" name=\"_edn21\">[21]<\/a> Wernicke, Joachim: Dark Eagle \u2013 ein D\u00e9j\u00e0-vu mit Pershing-2. Sieg im Atomkrieg durch neue Enthauptungswaffen auf deutschen Boden? Wie entsprechende Planungen des US-Milit\u00e4rs vorangetrieben werden, Redebeitrag zum Friedensratschlag in Kassel am 10.12.2022;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/friedensratschlag.de\/2022-12-10_redebeitrag-wernicke\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/friedensratschlag.de\/2022-12-10_redebeitrag-wernicke\/<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref22\" name=\"_edn22\">[22]<\/a> Anonym (NaturwissenschaftlerInnen-Initiative): Keine Mittelstreckenraketen! Eskalationsspirale jetzt beenden und abr\u00fcsten!, 19. Juli 2024;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/natwiss.de\/keine-mittelstreckenraketeneskalationsspirale-jetzt-beenden-und-abruesten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/natwiss.de\/keine-mittelstreckenraketeneskalationsspirale-jetzt-beenden-und-abruesten\/<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref23\" name=\"_edn23\">[23]<\/a> Vgl. Wernicke, Joachim, a. a. O.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref24\" name=\"_edn24\">[24]<\/a> Wernicke, Joachim, a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref25\" name=\"_edn25\">[25]<\/a> Henken, L\u00fchr: a. a. O., 14. Juni 2022.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref26\" name=\"_edn26\">[26]<\/a> Putin, Wladimir: Ansprache an die Nation vom 21. Februar 2022, in: B\u00f6hme, Rainer (Hrsg.): Russland im Ukraine-Konflikt (2022) um eine neue Weltordnung und die \u00bbMilit\u00e4rstrategie der Ukraine\u00ab (M\u00e4rz 2021). Global Governance im Diskurs (VI), Dresdener gesammelte Kommentare zur Sicherheitspolitik, gksp \u2013 diskussionspapiere, Dresden, 20. M\u00e4rz 2022, S. 67f;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-785538\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/nbn-resolving.org\/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-785538<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref27\" name=\"_edn27\">[27]<\/a> Zit. n. Marrow, Alexander\/Trevelyan, Mark: Russia says it may be forced to deploy mid-range nuclear missiles in Europe, REUTERS, December 13, 2021.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref28\" name=\"_edn28\">[28]<\/a> Anonym (Irna): Ryabkov: Russland wird auf die Stationierung amerikanischer Raketen in Deutschland milit\u00e4risch reagieren, a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref29\" name=\"_edn29\">[29]<\/a> NaturwissenschaftlerInnen-Initiative f\u00fcr Frieden und Zukunftsf\u00e4higkeit (Hrsg.): a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref30\" name=\"_edn30\">[30]<\/a> NaturwissenschaftlerInnen-Initiative f\u00fcr Frieden und Zukunftsf\u00e4higkeit (Hrsg.): a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref31\" name=\"_edn31\">[31]<\/a> Henken, L\u00fchr: a. a. O., 16. Februar 2024.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref32\" name=\"_edn32\">[32]<\/a> Trautvetter, Bernhard: 12 Thesen zum \u00dcberleben, in: Ossietzky, Nr. 18\/2022, S. 616;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/12-thesen-zum-ueb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/12-thesen-zum-ueb<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Hyperschallrakete<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto\/Grafik: ShukriH, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 4.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=126722496\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=126722496<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von J\u00fcrgen Rose<\/b> (Kapitel \u00fcber die Mittelstreckenraketen \u00bbTyphon-Dark Eagle\u00ab aus der Studie \u00bbNATO global\u00ab)<br \/>\nNahtlos in das Bestreben der Atlantischen Allianz, insbesondere ihrer F\u00fchrungsmacht USA, zu grenzenloser Aufr\u00fcstung nicht nur in quantitativer, sondern gerade auch in qualitativer Hinsicht, f\u00fcgen sich Programme zur Planung, Entwicklung und Dislozierung sogenannter Hyperschall-Waffensysteme ein. Bei letzteren handelt es sich um konventionell oder auch nuklear bewaffnete Flugk\u00f6rper, die schneller als Mach 5, also mehr als f\u00fcnffache Schallgeschwindigkeit, fliegen. Mach 5 bedeutet 6.125 km\/h oder 1,7 km pro Sekunde. Im Gegensatz zu ballistischen Raketen mit Flugbahnen partiell au\u00dferhalb der Erdatmosph\u00e4re, deren Gefechtsk\u00f6pfe beim Wiedereintritt extrem hohe Geschwindigkeiten von Mach 20 oder mehr erreichen, fliegen Hyperschallflugk\u00f6rper innerhalb derselben, &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":21251,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1522,1398,1458,2436,1165,2293,56,2264,222,185,1022],"class_list":["post-21248","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-atomkrieg","tag-aufruestung","tag-bedrohung","tag-hyperschallwaffen","tag-kalter-krieg","tag-mittelstreckenraketen","tag-nato","tag-raketenstationierung","tag-russland","tag-usa","tag-wettruesten"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hypersonic_1042548229_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5wI","jetpack-related-posts":[{"id":22553,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22553","url_meta":{"origin":21248,"position":0},"title":"MANOVA The Great WeSet: Olivgr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Krieg","author":"Webredaktion","date":"6. 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Pleite-Minister Habeck jubelt \u00fcber die \u201eUnab\u00adh\u00e4ngigkeit von russischer Energie\u201c und verord\u00adnet uns die Abh\u00e4ngigkeit von umweltsch\u00e4d\u00adlichem\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Baerbock_Karikatur_v2_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Baerbock_Karikatur_v2_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Baerbock_Karikatur_v2_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Baerbock_Karikatur_v2_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":12076,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12076","url_meta":{"origin":21248,"position":5},"title":"Rundschreiben der Initiative &#8218;Frieden mit Russland&#8216; zur aktuellen Lage","author":"Webredaktion","date":"28. 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