{"id":20458,"date":"2024-12-02T00:28:39","date_gmt":"2024-12-01T23:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=20458"},"modified":"2025-01-02T16:00:50","modified_gmt":"2025-01-02T15:00:50","slug":"nachdenken-ueber-den-ukraine-krieg-unerwuenscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=20458","title":{"rendered":"Nachdenken \u00fcber den Ukraine-Krieg unerw\u00fcnscht?"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00bbOhne NATO kein Krieg in der Ukraine und ohne NATO-Osterweiterung keine russischen Truppen in der Ukraine!\u00ab Das sagt der Oberstleutnant a. D. der Bundeswehr J\u00fcrgen Rose. Seine kritische Sicht ist nicht immer erw\u00fcnscht. Im Gespr\u00e4ch mit<\/strong><strong> Tilo Gr\u00e4ser spricht er \u00fcber ein konkretes Beispiel und gleichzeitig \u00fcber den Krieg in der Ukraine.<\/strong><\/p>\n<p><em>Interview von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong> mit <strong>J\u00fcrgen Rose<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u00dcbernommen aus <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/magazin\/heft-11-12-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HINTERGRUND Nr. 11\/12-24<\/a>, S. 68-71<\/span><\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Sie haben im Herbst 2023 vor dem \u00bbArbeitskreis f\u00fcr Milit\u00e4r und Sozialwissenschaften e.V.\u00ab (AMS) einen Vortrag \u00fcber den Krieg in der Ukraine gehalten. Der stie\u00df dort auf Ablehnung und wurde nicht in den Tagungsband aufgenommen. Warum?<\/em><\/p>\n<p><strong>J\u00dcRGEN<\/strong> <strong>ROSE:<\/strong> Am 2. Juni letzten Jahres hatte ich eine Vortragsanfrage seitens der stellvertretenden Vorsitzenden des AMS, Angelika D\u00f6rfler, erhalten, die dessen Jahrestagung an der Universit\u00e4t der Bundeswehr M\u00fcnchen vorbereitete, die dort im November stattfinden sollte. In der Anfrage wurde ausdr\u00fccklich meine kritische Sicht betont und dass ich \u00bbdas verbreitete Narrativ vom russischen \u00dcberfall und der heroischen Verteidigung der kleinen Ukraine gegen den groben Goliath kritisch hinterfragen\u00ab solle, \u00bbin intelligenter Weise \u2013 etwa so, wie auch Diplomaten Licht und Schatten wahrnehmen und\u00a0 beschreiben\u00ab. Ich sei mit meiner milit\u00e4rischen Ausbildung und meinen Erfahrungen vorbereitet, \u00bbden Nebel des Krieges\u00ab zu durchdringen.<\/p>\n<p>In Anbetracht des eher bundeswehraffinen Charakters des AMS war ich durchaus ein wenig erstaunt \u00fcber dieses Ansinnen, interpretierte es jedoch im positiven Sinne als ein Angebot f\u00fcr einen offenen demokratischen Diskurs auf akademischem Niveau. Mit dieser Einsch\u00e4tzung hatte ich mich indes grundlegend get\u00e4uscht, wie sich sp\u00e4ter herausstellte. Denn offenbar hatte ich den Vorschlag der ausgewiesenen Kirchenhistorikerin (sic!) D\u00f6rfler hinsichtlich des kritischen Hinterfragens des vorherrschenden NATO-Mainstream-Propaganda-Narrativs \u00fcber den Ukrainekrieg viel zu ernst genommen. Jedenfalls stie\u00df der mir zugebilligte Kurzvortrag, den ich unter dem Rubrum \u00bbMourir pour Kiev? \u2013 Geo\u00f6konomische und -politische Aspekte des Krieges in der Ukraine\u00ab gehalten habe, im Kreise\u00a0 der Zuh\u00f6rer, die offenbar v\u00f6llig argumentations- und erkenntnisresistent in ihrer NATO-Propagandablase verharrten, auf eisige Ablehnung, ja es verlie\u00dfen sogar drei Teilnehmerinnen mit der Parole \u00bbUnertr\u00e4glich \u00ab unter Protest den Raum \u2013 ein Vorgang, der in meiner langj\u00e4hrigen Vortragspraxis einzigartig war! Man muss sich das plastisch vorstellen: Da sitzen akademisch gebildete Menschen, die beanspruchen, Wissenschaftler zu sein, in einem Seminarraum an einer durchaus renommierten Universit\u00e4t und erweisen sich als v\u00f6llig unwillig und unf\u00e4hig, eine inhaltliche Position, die kontr\u00e4r zu ihrer pers\u00f6nlichen liegt, \u00fcberhaupt nur anzuh\u00f6ren, geschweige denn konstruktiv zu diskutieren \u2013 diese Haltung l\u00e4sst sich nur als intellektuelles Armutszeugnis begreifen. Es war daher kaum verwunderlich, dass in der kurzen, sich an meinen Vortrag anschlie\u00dfenden Diskussion \u00fcberwiegend ablehnende bis feindselige Reaktionen zutage traten. Den Gipfel bildete schlussendlich der Umstand, dass mir die stellvertretende Vorsitzende mitteilte, dass sie es \u00bbnicht f\u00fcr sinnvoll [halte], [meinen] Beitrag in den Tagungsband aufzunehmen\u00ab. Dieser Vorgang ist in der \u00fcber f\u00fcnfzigj\u00e4hrigen Geschichte des AMS absolut einmalig und schlichtweg skandal\u00f6s, da hier seitens des Vorstandes Zensur in \u00fcbelster Weise ausge\u00fcbt wird.<\/p>\n<p>Wie inhaltlich haltlos und abwegig die Position des AMS ist, illustriert der Umstand, dass mehrere meiner Beitr\u00e4ge zum Thema Ukrainekrieg anderenorts problemlos publiziert wurden, darunter im Tagungsband der literarisch-akademischen \u00bbKurt Tucholsky-Gesellschaft\u00ab, der k\u00fcrzlich unter dem Titel \u00bbIst Tucholskys Verst\u00e4ndnis von Pazifismus heute noch aktuell?\u00ab erschienen ist, sowie der umfangreiche Sammelband \u00bbBedrohter Diskurs. Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg\u00ab, zu dem insgesamt 54 namhafte AutorInnen beigetragen haben.<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Das klingt nach \u00bbCancel Culture\u00ab bei Milit\u00e4rhistorikern. Ist das ein Einzelfall?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Leider handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall, wobei allerdings keineswegs nur Milit\u00e4rhistoriker betroffen sind, sondern all jene Menschen, die sich dem bellizistischen Zeitgeist entgegenstellen, die nach Frieden und Abr\u00fcstung rufen statt nach immer mehr Waffen und immer mehr Krieg und die hierf\u00fcr vielfach unverbl\u00fcmt als \u00bbLumpenpazifisten\u00ab diffamiert werden seitens zahlreicher politischer und journalistischer Claqueure des Krieges, die umgekehrt wohl am treffendsten als \u00bbSchurkenbellizisten\u00ab zu titulieren w\u00e4ren. Oder auch als \u00bbSowjetgeneral\u00ab tituliert werden, wie der ehemaligen Bundeswehr-Generalinspekteur und langj\u00e4hrige Vorsitzende des NATO-Milit\u00e4rausschusses, General a. D. Harald Kujat, im Juli 2024 in der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung. Als weitere prominente Opfer fallen mir zum Beispiel Ulrike Gu\u00e9rot ein oder G\u00fcnter Verheugen und seine Lebensgef\u00e4hrtin Petra Erler oder auch Klaus von Dohnanyi. Das Hauptproblem besteht, seitdem die Russische F\u00f6deration ihren Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat, meines Erachtens darin, dass eine Spezies milit\u00e4rpolitischer GeisterfahrerInnen in den vermeintlichen \u00bbQualit\u00e4tserzeugnissen \u00ab einer Presse- und Talkshow-Meute, die sich USA- und NATO-h\u00f6rig in vorauseilendem Gehorsam des eigenen Verstandes entledigt und freiwillig gleichgeschaltet hat, die rhetorische Luftherrschaft besitzt. Dass derartige Zust\u00e4nde mittlerweile auch\u00a0 in akademischen Kreisen herrschen, ist besonders erschreckend, denn eigentlich sollte man sich dort ein Beispiel nehmen an dem gro\u00dfen Philosophen John Stuart Mill, der in seinem Werk \u00bbOn Liberty\u00ab zu einem derartigen Procedere ganz trocken anmerkt: \u00bbJedes Unterbinden einer Er\u00f6rterung ist eine Anma\u00dfung von Unfehlbarkeit.\u00ab<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Sie erleben nicht das erste Mal, dass Sie wegen Ihrer kritischen Sicht und Haltung unter Druck geraten. Gegen Sie gab es Disziplinar- und auch ein Gerichtsverfahren. Warum folgen Sie nicht einfach der befohlenen Linie?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Da ich gelernt habe \u2013 und zwar ironischerweise bei der Bundeswehr selbst, n\u00e4mlich vor allem im Verlauf der nahezu zehn Jahre, die ich an der Universit\u00e4t der Bundeswehr M\u00fcnchen als Student und sp\u00e4ter als wissenschaftlicher Mitarbeiter verbracht habe \u2013, dass der Soldat beim Betreten der milit\u00e4rischen Liegenschaft weder seinen Verstand noch sein Gewissen an der Kasernenwache abzugeben, sondern davon auch im Dienst reichlich Gebrauch zu machen hat. Zudem habe ich mich \u00fcber viele Jahre hinweg mit dem Konzept der \u00bbInneren F\u00fchrung\u00ab auseinandergesetzt. Letztere kommt f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte der demokratisch verfassten Bundesrepublik Deutschland einer \u00bbVerfassung\u00ab gleich, bildet gleichsam das Grundgesetz f\u00fcr die Bundeswehr und wird zugleich oftmals auch als die \u00bbPhilosophie\u00ab beziehungsweise \u00bbF\u00fchrungsphilosophie\u00ab der Streitkr\u00e4fte apostrophiert. Entworfen hatte diese w\u00e4hrend der Gr\u00fcndungsphase der neuen deutschen Bundeswehr der sp\u00e4tere Generalleutnant Wolf Graf von Baudissin in bewusster Abkehr vom traditionellen Verst\u00e4ndnis vom Milit\u00e4r. F\u00fcr den \u00bbVater der Inneren F\u00fchrung\u00ab bestand selbstredend keinerlei Zweifel daran, dass diese Norm auch f\u00fcr seinen \u00bbStaatsb\u00fcrger in Uniform\u00ab im Dienst der Bundeswehr uneingeschr\u00e4nkt gelten musste: \u00bbSoldatische Existenz hei\u00dft, in Verantwortung und Gewissenstreue zu leben\u00ab, so Baudissin. Beim Soldaten handelt es sich nach seiner Auffassung unabdingbar um einen Menschen \u00bbmit Gewissen und Verantwortung\u00ab, denn: \u00bbAnders kann er sich nicht sehen, ohne sich aufzugeben.\u00ab Den uniformierten \u00bbFunktion\u00e4r im milit\u00e4rischen Bereich\u00ab, f\u00fcr den der Befehl an die Stelle des Gewissens tritt, bezeichnet er als den \u00bbmechanisch-totalit\u00e4re[n] Soldat[ en]\u00ab \u2013 auch der Terminus \u00bbBefehl-und-Gehorsams-Roboter\u00ab tr\u00e4fe wohl durchaus Baudissins Vorstellung. In diametralem Gegensatz zu derartigen Aberrationen beharrt er darauf, dass die Obrigkeit die Gewissensbindung des Einzelnen als letzte moralische Grundlage, als Conditio sine qua non der Menschenw\u00fcrde anzuerkennen hat. Dementsprechend durchzieht die Forderung nach dem \u00bbst\u00e4ndig wache[n] Gewissen\u00ab des \u00bbStaatsb\u00fcrgers in Uniform\u00ab wie ein roter Faden die Schriften und Reden Baudissins. Exakt diesen Vorstellungen des Milit\u00e4rphilosophen, Bundeswehrgenerals und sp\u00e4teren Friedensforschers Wolf Graf von Baudissin habe ich als aktiver Soldat versucht zu folgen.<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Milit\u00e4r und Widerspruch scheinen grunds\u00e4tzlich nicht zusammenzupassen \u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Ganz im Gegenteil, wie sogar h\u00f6chstrangige Gener\u00e4le konstatieren. So postulierte der vormalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General Klaus Naumann, in Anlehnung an Graf von Baudissin gar eine soldatische Pflicht zur Gehorsamsverweigerung, als er in seinem Generalinspekteursbrief 1\/1994 ausf\u00fchrte: \u00bbIn unserem Verst\u00e4ndnis von Rechtsstaatlichkeit und Ethik stehen dem Gehorsamsanspruch des Dienstherrn das Recht und die Pflicht zur Gehorsamsverweigerung gegen\u00fcber, wo eben diese Rechtsstaatlichkeit und\u00a0 Sittlichkeit mit dem milit\u00e4rischen Auftrag nicht mehr in Einklang stehen, der Soldat damit au\u00dferhalb der freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung gestellt w\u00fcrde.\u00ab Ich selbst habe diese Generalsworte ernst genommen, vielleicht zu ernst \u2026<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Was gab den inhaltlichen Ansto\u00df f\u00fcr den Vorgang beim AMS? Was haben Sie in Ihrem Vortrag \u00fcber den Krieg in der Ukraine gesagt?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Seit meinem Studium an der damaligen Hochschule der Bundeswehr M\u00fcnchen habe ich mich in Hunderten von Beitr\u00e4gen in Fachzeitschriften und Fachb\u00fcchern, vielfach auch in den Tagungsdokumentationsb\u00e4nden des AMS, mit sicherheitspolitischen Themen auseinandergesetzt. Was den Konflikt in der Ukraine angeht, geschah dies erstmalig im M\u00e4rz 2014 nach dem vom Westen, insbesondere den USA, inszenierten rechtsradikalen Putsch auf dem Maidan in Kiew. Seitdem hatte ich diesen Konflikt im Blick, der sich ja im Kontext einer nach dem Ende des Kalten Krieges immer aggressiveren Politik der NATO unter R\u00e4delsf\u00fchrerschaft der US-amerikanischen Imperialmacht entfaltete. Ohne dies in der eigentlichen Komplexit\u00e4t an dieser Stelle ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen, l\u00e4sst eine genaue Analyse der Faktenlage nur einen einzigen m\u00f6glichen Befund zu: Ohne NATO kein Krieg in der Ukraine und ohne NATO-Osterweiterung keine russischen Truppen in der Ukraine! Exakt diese Konklusion habe ich in meinem AMS-Vortrag vorgestellt und, soweit in der K\u00fcrze der Zeit m\u00f6glich, begr\u00fcndet. F\u00fcr das in seinem NATO-Propaganda-Narrativ gefangene Auditorium erschien dies offenbar als \u00fcberhaupt nicht nachvollziehbar, obwohl es Dutzende renommierter (Politik-)Wissenschaftler, Diplomaten, Gener\u00e4le und sogar den amtierenden CIA-Direktor William Burns gibt, die allesamt diese Konklusion teilen. Mir scheint, dass derzeit in Kreisen des AMS die Devise gilt, dass eine starke Meinung jederzeit fehlende Sachkenntnis zu ersetzen vermag.<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Was sehen Sie als Ursachen des Krieges? W\u00e4re dieser vermeidbar gewesen?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Hierzu haben sich ja unter anderem die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der vormalige franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Fran\u00e7ois Hollande ge\u00e4u\u00dfert, als sie in Zeitungsinterviews bekundeten, dass die sogenannten Minsker Abkommen lediglich bezweckten, Zeit f\u00fcr die Aufr\u00fcstung der Ukraine und die Ausbildung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte nach NATO-Standards zu gewinnen. Der Ukrainekrieg wurde von der NATO, insbesondere den Verb\u00fcndeten USA, Gro\u00dfbritannien, Kanada, Polen und den baltischen Republiken, seit sp\u00e4testens 2014 systematisch vorbereitet und herbeigef\u00fchrt. Der Angriff vom 24. Februar 2022 w\u00e4re leichterhand vermeidbar gewesen, wenn die NATO auch nur im Ansatz bereit gewesen w\u00e4re, mit der russischen Regierung \u00fcber die Verhandlungsvorschl\u00e4ge vom Dezember 2021 zu reden. Mittlerweile hat der bisherige NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg expressis verbis die Verantwortlichkeit der NATO f\u00fcr die Ausl\u00f6sung des Krieges in der Ukraine zugegeben, als er ausf\u00fchrte: \u00bbMan muss bedenken, dass seit der illegalen Annexion der Krim 2014 die NATO-Alliierten Zehntausende von ukrainischen Soldaten geschult haben, die jetzt an der Front stehen. Und wir haben sie ausger\u00fcstet. Die ukrainische Armee ist jetzt wesentlich st\u00e4rker, viel besser ausger\u00fcstet als 2014. [\u2026] Hintergrund war, was Pr\u00e4sident Putin im Herbst 2021 erkl\u00e4rte und dass er tats\u00e4chlich einen Vertragsentwurf geschickt hat, den die NATO unterzeichnen sollte, mit dem Versprechen, dass es keine weitere NATO-Erweiterung gebe. [\u2026] Und das war eine Vorbedingung daf\u00fcr, nicht in die Ukraine einzumarschieren. Das haben wir nat\u00fcrlich nicht unterschrieben. Das Gegenteil ist eingetreten. Er wollte, dass wir dieses Versprechen unterschreiben, niemals die NATO zu erweitern. [\u2026] Also zog er in den Krieg, um die NATO, mehr NATO, in der N\u00e4he seiner Grenzen zu verhindern.\u00ab<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Wird dieser Stellvertreterkrieg des Westens gegen Russland auf ukrainischem Boden am Ende doch auf dem Schlachtfeld entschieden? Die Friedensverhandlungen im Fr\u00fchjahr 2022 wurden vom Westen torpediert, russische und andere Vorschl\u00e4ge f\u00fcr neue Verhandlungen ignoriert. F\u00fcr Kiew z\u00e4hlt anscheinend weiter nur ein Siegfrieden mithilfe westlicher Waffen. Wie soll das enden? Welche Chancen gibt es noch f\u00fcr eine Verhandlungsl\u00f6sung (angesichts der Lage Ende August 2024)?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Aus meiner Sicht bleibt der Ausgang des Krieges bis auf Weiteres im Pulverdampf verborgen, obwohl die Zeit zugunsten Russlands zu arbeiten scheint. Den in meinen Augen realistischsten Vorschlag f\u00fcr eine zumindest vorl\u00e4ufige Konfliktregelung hat im April letzten Jahres Richard N. Haass, ehemaliger Pr\u00e4sident des einflussreichen Thinktanks \u00bbCouncil on Foreign Relations\u00ab und Berater des US-Au\u00dfenministers Colin Powell, gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Charles Kupchan, vormals Europa-Chefberater von US-Pr\u00e4sident Barack Obama, formuliert. Den Ausgangspunkt ihres Vorschlages bildet die Prognose, dass das wahrscheinlichste Ergebnis des Krieges kein vollst\u00e4ndiger Sieg der Ukraine, sondern ein blutiges Patt sein wird. Daher schlagen sie einen sogenannten Plan B vor. Dessen zentrales Element besteht in einem auf diplomatischem Wege ausgehandelten Waffenstillstand, der \u00bbfaktisch einen neuen eingefrorenen Konflikt erzeugen w\u00fcrde\u00ab. Dadurch k\u00e4me es gem\u00e4\u00df ihrer Einsch\u00e4tzung zu einem \u00bbStatus quo wie jenem auf der koreanischen Halbinsel, der seit 70 Jahren ohne einen formalen Friedensvertrag weitgehend stabil geblieben ist. Auch Zypern ist seit Jahrzehnten geteilt, aber stabil. Das w\u00e4re kein ideales Ergebnis, aber besser als ein jahrelanger Krieg von hoher Intensit\u00e4t.\u00ab Eine endg\u00fcltige Friedensregelung w\u00e4re zun\u00e4chst vertagt und bliebe diplomatischen Bem\u00fchungen vorbehalten. Diese Formel verb\u00e4nde \u00bbstrategischen Pragmatismus mit politischen Prinzipien\u00ab und b\u00f6te anders als die Alternativen \u00bbden Vorzug, das W\u00fcnschenswerte mit dem Machbaren zu verbinden\u00ab.<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Wie sch\u00e4tzen Sie die Rolle der deutschen Politik ein, die im Februar 2022 eine \u00bbZeitenwende\u00ab verk\u00fcndete und das Land wieder \u00bbkriegst\u00fcchtig\u00ab machen will? Warum kommen aus Berlin keine Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Frieden, daf\u00fcr immer neue Waffen und Milliarden f\u00fcr Kiew, begleitet von \u00bbSlawa Ukrainii\u00ab-Rufen deutscher Politiker?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Der Angriffskrieg der Russischen F\u00f6deration gegen die Ukraine bewirkte, dass die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten der USA, allen voran die Bundesrepublik Deutschland, sich seitdem wieder, ganz im Sinne Zbigniew Brzezi\u0144skis, vorbehaltlos in die ihnen seitens der US-Hegemonialmacht zugedachte Rolle als \u00bbVasallen\u00ab und \u00bbTributpflichtige\u00ab f\u00fcgen. Die Europ\u00e4ische Union hat bei der Bew\u00e4ltigung der Ukraine-Krise in einem historischen Ausma\u00df versagt, und sie wird zu den gro\u00dfen Verlierern dieser Krise z\u00e4hlen. Sie hat die Krisenregie vollst\u00e4ndig an die USA abgetreten und die europ\u00e4ische Stabilit\u00e4t und Friedensordnung sowie den Wohlstand ihrer B\u00fcrger den imperialen geopolitischen Zielen der USA untergeordnet. Damit hat sie es erm\u00f6glicht, dass die US-Kontrolle \u00fcber Europa in den n\u00e4chsten Jahrzehnten erheblich ausgeweitet und verfestigt werden kann. De facto sind die EU-Staaten zu Satellitenstaaten der USA geworden, also zu deren Befehlsempf\u00e4ngern.<\/p>\n<p><em><strong>HINTERGRUND:<\/strong> Warum ist von der deutschen Friedensbewegung zu wenig zu h\u00f6ren und zu sehen, selbst nachdem Washington und Berlin verk\u00fcndet haben, in Deutschland neue US-Mittelstreckenraketen gegen Russland aufzustellen?<\/em><\/p>\n<p><strong>ROSE:<\/strong> Zun\u00e4chst ist festzustellen, dass nach dem Ende des Kalten Krieges die Friedensbewegung stark schrumpfte, da sich der Eindruck aufdr\u00e4ngen musste, dass die angestrebten Ziele Abr\u00fcstung und Frieden zumindest in Europa erreicht worden waren \u2013 wozu also noch eine Friedensbewegung? Daran \u00e4nderten auch die von der NATO respektive von f\u00fchrenden NATO-Verb\u00fcndeten gegen die Volksrepublik Jugoslawien sowie vornehmlich im Nahen und Mittleren Osten gef\u00fchrten Angriffskriege nichts. Bei der Mehrheit im Lande bestand kein Leidensdruck mehr, denn die Atomraketen waren ja weg. <strong>Die im politischen Hinterst\u00fcbchen vereinbarte Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen und deren hochgef\u00e4hrliche Implikationen sickern nur ganz langsam ins politische Bewusstsein derjenigen B\u00fcrgerInnen au\u00dferhalb der traditionellen friedensbewegten Kreise<\/strong>. Bestimmende Faktoren hierf\u00fcr k\u00f6nnten die Feindbildpropaganda gegen\u00fcber Russland sein, die Komplexit\u00e4t der sicherheitspolitischen und waffentechnologischen Materie sowie die Wahrnehmung, dass es ja nicht um Nuklearwaffen, sondern \u00bbnur\u00ab um konventionelle Waffensysteme gehe.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Oberstleutnant a.D. J\u00fcrgen Rose ist Vorsitzender des Arbeitskreises &#8222;Darmst\u00e4dter Signal&#8220; und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Gerd Rose w\u00e4hrend einer Rede am 17.02.2024 in M\u00fcnchen. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Screenshot aus einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iAHC7AIDOEI&amp;t=1322s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video von Gerhard Hallermeier<\/a> auf YouTube<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Interview von Tilo Gr\u00e4ser mit J\u00fcrgen Rose<\/b><br \/>\nHINTERGRUND: Sie haben im Herbst 2023 vor dem \u00bbArbeitskreis f\u00fcr Milit\u00e4r und Sozialwissenschaften e.V.\u00ab (AMS) einen Vortrag \u00fcber den Krieg in der Ukraine gehalten. Der stie\u00df dort auf Ablehnung und wurde nicht in den Tagungsband aufgenommen. Warum?<br \/>\nJ\u00dcRGEN ROSE: Am 2. Juni letzten Jahres hatte ich eine Vortragsanfrage seitens der stellvertretenden Vorsitzenden des AMS, Angelika D\u00f6rfler, erhalten, die dessen Jahrestagung an der Universit\u00e4t der Bundeswehr M\u00fcnchen vorbereitete, die dort im November stattfinden sollte. [&#8230;] In Anbetracht des eher bundeswehraffinen Charakters des AMS war ich durchaus ein wenig erstaunt \u00fcber dieses Ansinnen, interpretierte es jedoch im positiven Sinne als ein Angebot f\u00fcr einen offenen demokratischen Diskurs auf akademischem Niveau. Mit dieser Einsch\u00e4tzung hatte ich mich indes grundlegend get\u00e4uscht, wie sich sp\u00e4ter herausstellte.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":20459,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[688,1406,43,1165,977,2293,56,720,1846,222,1556,639,1732,527],"class_list":["post-20458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-bundeswehr","tag-diplomatie","tag-friedensbewegung","tag-kalter-krieg","tag-kritisches-denken","tag-mittelstreckenraketen","tag-nato","tag-nato-osterweiterung","tag-rechtsstaat","tag-russland","tag-sicherheitspolitik","tag-ukraine-konflikt","tag-waffenstillstand","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/rose_2024-02_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5jY","jetpack-related-posts":[{"id":15831,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15831","url_meta":{"origin":20458,"position":0},"title":"Videointerview: &#8222;Der Ukraine gehen die Soldaten aus&#8220;","author":"Webredaktion","date":"22. 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Februar 2024","format":false,"excerpt":"Rede von J\u00fcrgen Rose anl\u00e4sslich der 60. M\u00fcnchner (Un-)Sicherheitskonferenz am 17. Februar 2024 Sehr geehrte Versammelte, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde! Es ehrt Sie sehr, dass Sie heute hier so zahlreich erschienen sind und damit ein Zeichen setzen f\u00fcr den Frieden auf der Welt, obschon es durchaus Elan und Mut braucht,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Rose_Rede_Siko_2024_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Rose_Rede_Siko_2024_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Rose_Rede_Siko_2024_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Rose_Rede_Siko_2024_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":12367,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12367","url_meta":{"origin":20458,"position":2},"title":"Erkl\u00e4rung der GRH","author":"Webredaktion","date":"4. M\u00e4rz 2022","format":false,"excerpt":"Erkl\u00e4rung der GRH - Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung e.V. Seit dem 24.2. 2022 herrscht in der Ukraine Krieg. Der russische Pr\u00e4sident Putin hatte den Befehl zu einer Milit\u00e4roperation gegeben. Unmittelbarer Anlass f\u00fcr diese Entscheidung war eine Zuspitzung der Situation um die beiden Republiken des Donbass Donezk und Lugansk.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grh-erklaerung_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grh-erklaerung_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grh-erklaerung_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/grh-erklaerung_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":22983,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22983","url_meta":{"origin":20458,"position":3},"title":"Auf dem Weg nach Gleiwitz?","author":"Webredaktion","date":"28. September 2025","format":false,"excerpt":"Politik und Medien im Westen heizen die Kriegshysterie an Kommentar von Tilo Gr\u00e4ser Kann es sein, dass der kollektive Westen,\u00a0ob mit oder ohne US-F\u00fchrung, einen Krieg gegen Russland vorbereitet? Einen Krieg, f\u00fcr den ein Anlass geschaffen wird, wenn es soweit ist, wie einst beispielsweise mit dem Anschlag auf die USS\u2026","rel":"","context":"In &quot;Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung&quot;","block_context":{"text":"Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=12"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spokojne_miejsce_06_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spokojne_miejsce_06_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spokojne_miejsce_06_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spokojne_miejsce_06_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":22768,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22768","url_meta":{"origin":20458,"position":4},"title":"Wahrheitsleugnerin Ursula von der Leyen auf gef\u00e4hrlichem Kurs","author":"Webredaktion","date":"7. September 2025","format":false,"excerpt":"Die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin ignoriert Moskaus Warnungen vor einem Einsatz europ\u00e4ischer Nato-Truppen in der Ukraine Ein Kommentar von Tilo Gr\u00e4ser Die nicht durch eine demokratische Wahl ins Amt gekommene Pr\u00e4sidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen spielt anscheinend schon mal Oberkommandierende einer nichtexistierenden EU-Armee. 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