{"id":19823,"date":"2024-09-08T13:44:10","date_gmt":"2024-09-08T11:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19823"},"modified":"2024-10-06T02:17:05","modified_gmt":"2024-10-06T00:17:05","slug":"die-waffen-nieder-friedensfaehig-statt-kriegstuechtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19823","title":{"rendered":"Die Waffen nieder! \u2013 Friedensf\u00e4hig statt kriegst\u00fcchtig!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rede auf einer Friedenskundgebung in Schw\u00e4bisch Hall am 31. August 2024<\/strong><\/p>\n<p><em>von <strong>J\u00fcrgen Rose<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr geehrte Versammelte, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!<\/p>\n<p>In Zeiten wie den gegenw\u00e4rtigen, in denen selbst der Papst im Vatikan gemeinsam mit ehemaligen Bundeswehrgener\u00e4len ins Fadenkreuz immer enthemmter eifernder und geifernder Kriegshetzer geraten, ist es umso wichtiger, dass Menschen wie Sie aufstehen, um lautstark gegen ma\u00dflosen Aufr\u00fcstungswahnsinn und hysterische Kriegstreiberei zu protestieren. Hierzu geh\u00f6ren durchaus Haltung und Mut angesichts des Umstandes, dass Menschen, die nach Frieden und Abr\u00fcstung rufen statt nach immer mehr Waffen und immer mehr Krieg, vielfach unverbl\u00fcmt als \u201eLumpenpazifisten\u201c diffamiert werden seitens zahlreicher politischer und journalistischer Claqueure des Krieges, die umgekehrt wohl am treffendsten als \u201eSchurkenbellizisten\u201c zu titulieren w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Das sicherlich prominenteste Opfer jener Kriegstreiberkanaille in letzter Zeit war Papst Franziskus, hatte er sich doch im M\u00e4rz dieses Jahres erdreistet, die Ukraine zu Friedensverhandlungen aufzurufen. Prompt war die Bande der NATO-Maniacs au\u00dfer sich vor Wut gegen den 87-j\u00e4hrigen Pontifex geraten. Was Franziskus freilich ge\u00e4u\u00dfert hatte, klang im Grunde \u00e4u\u00dferst vern\u00fcnftig: Dass er n\u00e4mlich \u201eglaube, dass derjenige \u2026 st\u00e4rker [ist], der die Lage erkennt, der ans Volk denkt und den Mut zur wei\u00dfen Flagge hat, zum Verhandeln.\u201c Dabei stellte er klar, dass in seinen Augen ein derartiges vern\u00fcnftiges politisches Handeln das genaue Gegenteil einer feigen Kapitulation darstellt, denn: \u201eVerhandeln ist niemals ein Sich-Ergeben. Es ist der Mut, das Land nicht in den Selbstmord zu f\u00fchren. \u2026 Verhandeln ist ein mutiges Wort. Wenn du deine Niederlage siehst, wenn du siehst, dass es nicht weitergeht, muss man den Mut haben, zu verhandeln. Sch\u00e4mst du dich deswegen? Aber wie viele Tote muss es am Ende geben? Man muss beizeiten verhandeln und einen Vermittler suchen\u201c, so der Papst. Und weiter: \u201eHeute sind Verhandlungen mit der Hilfe internationaler M\u00e4chte m\u00f6glich.\u201c Die T\u00fcrkei und andere h\u00e4tten sich als Vermittler angeboten. Zugleich brachte das katholische Kirchenoberhaupt erneut seine feste \u00dcberzeugung zum Ausdruck, dass die einzigen Gewinner eines Krieges die Waffenlieferanten seien.<\/p>\n<p>Mittlerweile scheint sogar der oberste Kriegsherr der Ukraine, Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj vorsichtige Bem\u00fchungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine und um eine m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sung zu zeigen, als er n\u00e4mlich in einem Interview der franz\u00f6sischen Abendzeitung \u00bbLe Monde\u00ab erkl\u00e4rte, er schlie\u00dfe Gespr\u00e4che mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin nicht mehr aus und er bestehe nicht mehr darauf, die territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine unbedingt \u201emit Waffen\u201c zu erk\u00e4mpfen; denkbar seien stattdessen auch diplomatische Schritte. Selenskyj w\u00fcnscht zudem die Teilnahme russischer Delegierter an einem n\u00e4chsten Friedensgipfel; auch eine Vermittlung durch China schlie\u00dft er nicht aus. Zugleich lud Kiew nach mehrt\u00e4gigen, als produktiv bezeichneten Gespr\u00e4chen von Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba in der Volksrepublik nun Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi zu einer Fortsetzung der Verhandlungen in die ukrainische Hauptstadt ein. Damit n\u00e4hert sich Selenskyj der bereits im vergangenen Jahr diskutierten Option an, die Frontlinie einzufrieren und zu einem praktischen Nebeneinander mit Russland zu finden, ohne die Annexion ukrainischer Territorien formal anzuerkennen. Als erster Hardliner aus dem Westen hat mittlerweile auch Finnlands Pr\u00e4sident Alexander Stubb konstatiert, dass man \u201ean einem Punkt angekommen [sei], an dem Verhandlungen beginnen m\u00fcssen.\u201c Den Hintergrund f\u00fcr den sich andeutenden Sinneswandel bilden nicht allein die miserablen Kriegsperspektiven f\u00fcr die Ukraine, sondern m\u00f6glicherweise auch die bemerkenswerte au\u00dfenpolitische Solo-Initiative des ungarischen Regierungschefs Viktor Orb\u00e1n, der unmittelbar nach turnusgem\u00e4\u00dfer \u00dcbernahme des EU-Ratsvorsitzes \u2013 nota bene ohne zuvor die nicht ben\u00f6tigte Erlaubnis der EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen eingeholt zu haben \u2013 mit Wladimir Putin in Moskau, Wolodymyr Selenskyj in Kiew, Recep Tayyip Erdo\u011fan in Istanbul, Xi Jinping in Peking und Donald Trump in den USA zusammengetroffen war, um Wege zu einer diplomatischen L\u00f6sung f\u00fcr den m\u00f6rderischen Krieg im Osten Europas zu sondieren \u2013 eine Friedensmission im wahrsten Sinne des Wortes. Doch prompt wurde Orban f\u00fcr seine H\u00e4resie im \u201eHeiligen Krieg\u201c gegen die Russl\u00e4ndische F\u00f6deration von den kriegsverr\u00fcckten \u201eSchwertgl\u00e4ubigen\u201c in den Kreisen der NATO und der Europ\u00e4ischen Union auf\u2019s \u00fcbelste diffamiert. Denn nach wie vor gibt exakt diese Spezies, pars pro toto repr\u00e4sentiert von milit\u00e4rpolitischen GeisterfahrerInnen wie Agnes Strack-Zimmermann, ihres Zeichens Chef-Lobbyistin der deutschen R\u00fcstungsindustrie, Anton Hofreiter, zum \u201ePanzer-Toni\u201c in NATO-oliv mutiert, Anna-Lena Baerbock, der Au\u00dfenministerdarstellerin, die \u201eRussland ruinieren\u201c m\u00f6chte oder Roderich Kiesewetter, dem kriegsgeilen Westentaschen-Clausewitz der Republik, der \u201eden Krieg nach Russland tragen\u201c will, den bellizistischen Ton an in den vermeintlichen \u201eQualit\u00e4tserzeugnissen\u201c einer Presse- und Talkshow- Meute, die sich USA- und NATO-h\u00f6rig in vorauseilendem Gehorsam des eigenen Verstandes entledigt und freiwillig gleichgeschaltet hat.<\/p>\n<p>Man muss nun Viktor Orb\u00e1n und seine in Teilen durchaus kritikw\u00fcrdige Politik, die er zuhause in Ungarn betreibt, keinesfalls m\u00f6gen. Das Ergebnis seiner h\u00f6chst anerkennenswerten Friedensinitiative, welches er in einem Schreiben an den Pr\u00e4sidenten des Europ\u00e4ischen Rates protokollierte, verdient allerdings uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit. Genau aus diesem Grunde wohl wird dessen Inhalt von den NATO-Mainstream-Propagandamedien totgeschwiegen. Und genau aus diesem Grund halte ich es f\u00fcr wichtig, Ihnen, die Sie sich hier und heute versammelt haben, den Wortlaut von Viktor Orb\u00e1ns Bewertung seiner Gespr\u00e4che, die er im Verlaufe seiner Reise gef\u00fchrt hat, zur Kenntnis zu bringen. In seinem Schreiben legt er zun\u00e4chst in acht Punkten seine Erkenntnisse, die er hinsichtlich der Konfliktlage gewonnen hat, dar und schl\u00e4gt im Anschluss daran drei Optionen im Hinblick auf eine zuk\u00fcnftige Friedensl\u00f6sung vor. Zun\u00e4chst seine Diagnose:<\/p>\n<ol>\n<li><em> Es l\u00e4sst sich feststellen, dass die Intensit\u00e4t des milit\u00e4rischen Konflikts in naher Zukunft radikal eskalieren wird.<\/em><\/li>\n<li><em> Ich habe pers\u00f6nlich erlebt, dass die Kriegsparteien entschlossen sind, sich immer tiefer in den Konflikt zu verstricken, und keine der beiden Parteien m\u00f6chte die Initiative f\u00fcr einen Waffenstillstand oder Friedensverhandlungen ergreifen. Daher k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass die Spannungen nicht abnehmen werden und die Parteien nicht nach einem Ausweg aus dem Konflikt suchen werden, ohne dass es zu einer nennenswerten Beteiligung von au\u00dfen kommt.<\/em><\/li>\n<li><em> Es gibt drei globale Akteure, die in der Lage sind, die Entwicklungen zu beeinflussen: die Europ\u00e4ische Union, die Vereinigten Staaten und China. Wir m\u00fcssen auch die T\u00fcrkei einbeziehen \u2013 als wichtige regionale Macht und als einzige erfolgreiche Vermittlerin zwischen der Ukraine und Russland seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten 2022.<\/em><\/li>\n<li><em> China wird seine auch in internationalen Dokumenten formulierte Politik f\u00fcr einen Waffenstillstand und Friedensgespr\u00e4che fortsetzen. Allerdings wird China nur dann eine aktivere Rolle spielen, wenn die Erfolgsaussichten eines Engagements nahezu sicher sind. Nach seiner Einsch\u00e4tzung ist dies gegenw\u00e4rtig nicht der Fall.<\/em><\/li>\n<li><em> Was die Vereinigten Staaten betrifft, so habe ich auf dem Nato-Gipfel und bei meinen Gespr\u00e4chen mit Pr\u00e4sident Trump erfahren, dass die USA im Moment sehr mit dem Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf besch\u00e4ftigt sind. Der amtierende Pr\u00e4sident unternimmt immense Anstrengungen, um im Rennen zu bleiben. Es ist offensichtlich, dass er nicht in der Lage ist, die derzeitige Pro-Kriegs- Politik der USA zu \u00e4ndern, daher ist eine neue Politik nicht zu erwarten. Wie wir in den letzten Jahren immer wieder gesehen haben, wird in solchen Situationen die B\u00fcrokratie ohne politische F\u00fchrung weiter den bisherigen Weg fortsetzen. <\/em><\/li>\n<li><em> In meinen Gespr\u00e4chen mit Pr\u00e4sident Trump bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Au\u00dfenpolitik nur eine kleine Rolle in seinem Wahlkampf spielen wird, der von innenpolitischen Fragen dominiert wird. Daher k\u00f6nnen wir bis zu den Wahlen keine Friedensinitiative von ihm erwarten. Ich kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass er nach dem Wahlsieg nicht bis zu seinem Amtsantritt warten wird, sondern bereit sein wird, sofort als Friedensvermittler zu fungieren. Daf\u00fcr hat er detaillierte und fundierte Pl\u00e4ne.<\/em><\/li>\n<li><em> Ich bin mehr als \u00fcberzeugt, dass im wahrscheinlichen Fall eines Sieges von Pr\u00e4sident Trump das Verh\u00e4ltnis der finanziellen Belastung zwischen den USA und der EU zuungunsten der EU ver\u00e4ndern wird, wenn es um die finanzielle Unterst\u00fctzung der Ukraine geht.<\/em><\/li>\n<li><em> Unsere europ\u00e4ische Strategie im Namen der transatlantischen Einheit hat die Pro- Kriegspolitik der USA kopiert. Wir hatten bisher keine souver\u00e4ne und unabh\u00e4ngige europ\u00e4ische Strategie oder einen politischen Aktionsplan. Ich schlage vor, dar\u00fcber zu diskutieren, ob die Fortsetzung dieser Politik in Zukunft sinnvoll ist. In der gegenw\u00e4rtigen Situation k\u00f6nnen wir eine M\u00f6glichkeit finden, mit einer starken moralischen und rationalen Basis ein neues Kapitel in unserer Politik aufzuschlagen. In diesem neuen Kapitel k\u00f6nnten wir Anstrengungen unternehmen, um die Spannungen abzubauen und\/oder die Voraussetzungen f\u00fcr einen vor\u00fcbergehenden Waffenstillstand zu schaffen und\/oder Friedensverhandlungen zu beginnen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Soweit die Schlussfolgerungen des ungarischen Regierungschefs. Seine drei Vorschl\u00e4ge, die er an Europ\u00e4ischen Rat richtet, lauten wie folgt:<\/p>\n<ol>\n<li><em> \u2026 Start einer Initiative f\u00fcr politische Gespr\u00e4che auf hoher Ebene mit China \u00fcber die Modalit\u00e4ten der n\u00e4chsten Friedenskonferenz;<\/em><\/li>\n<li><em> unter Beibehaltung der derzeitigen hochrangigen politischen Kontakte mit der Ukraine die gleichzeitige Wiederer\u00f6ffnung direkter diplomatischer Kommunikationswege mit Russland, und die Wiederbelebung solcher direkten Kontakte in unserer politischen Kommunikation;<\/em><\/li>\n<li><em> die Einleitung einer koordinierten politischen Offensive gegen\u00fcber dem globalen S\u00fcden, dessen Wertsch\u00e4tzung wir wegen unserer Position zum Krieg in der Ukraine verloren haben, was zu einer globalen Isolierung der transatlantischen Gemeinschaft f\u00fchrt.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Statt Anerkennung und Lob f\u00fcr seine Initiative inklusive der \u00e4u\u00dferst konstruktiven Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Konfliktl\u00f6sung auf diplomatischem Wege erntete der Ungar, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, lediglich Diffamierung und H\u00e4me im Kreise der Br\u00fcsseler Endsiegfanatiker. Indes muss der Furor jener gehirngewaschenen Vasallen der USA, den um den Frieden besorgte Akteure wie Viktor Orb\u00e1n oder der eingangs zitierte Papst sich zugezogen haben, umso mehr irritieren, da bereits vor einem Jahr in der US-amerikanischen Zeitschrift \u201eForeign Affairs\u201c, die als offizi\u00f6ses Organ des U.S. State Department\u2019s gilt, Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen Waffenstillstand unterbreitet worden waren. Dort n\u00e4mlich hatten im April 2023 Richard N. Haass, ehemaliger Pr\u00e4sident des einflussreichen Thinktanks \u201eCouncil on Foreign Relations\u201c und Berater des US-Au\u00dfenministers Colin Powell, zusammen mit dem Politikwissenschaftler Charles Kupchan, vormals Europa-Chefberater von US-Pr\u00e4sident Barack Obama, einen \u00e4u\u00dferst realistischen Vorschlag f\u00fcr eine zumindest vorl\u00e4ufige Konfliktregelung formuliert. Den Ausgangspunkt ihres Vorschlages bildete die Prognose, dass das wahrscheinlichste Ergebnis des Krieges kein vollst\u00e4ndiger Sieg der Ukraine, sondern ein blutiges Patt sein wird. Daher schlugen Sie einen sogenannten \u201ePlan B\u201c vor. Dessen zentrales Element besteht in einem auf diplomatischem Wege ausgehandelten Waffenstillstand, der \u201efaktisch einen neuen eingefrorenen Konflikt erzeugen w\u00fcrde\u201c. Dadurch k\u00e4me es gem\u00e4\u00df ihrer Einsch\u00e4tzung zu einem \u201eStatus quo wie jenem auf der koreanischen Halbinsel, der seit 70 Jahren ohne einen formalen Friedensvertrag weitgehend stabil geblieben ist. Auch Zypern ist seit Jahrzehnten geteilt, aber stabil. Das w\u00e4re kein ideales Ergebnis, aber besser als ein jahrelanger Krieg von hoher Intensit\u00e4t\u201c. Eine endg\u00fcltige Friedensregelung w\u00e4re zun\u00e4chst vertagt und bliebe diplomatischen Bem\u00fchungen vorbehalten. Diese Formel verb\u00e4nde \u201estrategischen Pragmatismus mit politischen Prinzipien\u201c und b\u00f6te anders als die Alternativen \u201eden Vorzug, das W\u00fcnschenswerte mit dem Machbaren zu verbinden\u201c. Angesichts dieses seit \u00fcber einem Jahr vorliegenden Waffenstillstandsvorschlages aus der F\u00fchrungsmacht USA dr\u00e4ngt sich die Frage auf, aus welchen Gr\u00fcnden wohl kriegsbesoffene Transatlantiker \u00fcber jedweden Verhandlungsansatz derart sch\u00e4umen, w\u00e4hrend sie zugleich den in der NATO betriebenen Aufr\u00fcstungswahnsinn besinnungslos unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Exemplarisch hierf\u00fcr steht der im Verlauf des Gipfeltreffens der Atlantischen Allianz anl\u00e4sslich des 75j\u00e4hrigen Bestehens des Milit\u00e4rpaktes am 10. Juli 2024 in Washington von den USA aufmerksamkeitswirksam bekanntgegebene Beschluss, im Einvernehmen mit der Bundesrepublik Deutschland ab 2026 US-amerikanische Mittelstreckenwaffensysteme auf deutschem Territorium zu stationieren \u2013 erstmals wieder, seit 1991 auf Grundlage des sogenannten INF-Vertrages diese Flugk\u00f6rperkategorie im Einvernehmen mit der damals noch existierenden Sowjetunion abger\u00fcstet worden war, sollen wieder US-Waffensysteme, die Ziele weit in der Tiefe Russlands erreichen k\u00f6nnen, auf deutschem Boden disloziert werden. Dabei birgt die Stationierung der neuartigen Waffensysteme, darunter die hyperschallschnelle \u00bbDark Eagle\u00ab enorme, v\u00f6llig unkalkulierbare Risiken. Deren Flugzeit in die russische Hauptstadt betr\u00e4gt circa 10 Minuten; von der Nord-Ukraine sogar nur 5 Minuten. Bei der \u00bbDark Eagle\u00ab handelt es sich um eine f\u00fcr \u00dcberraschungsangriffe pr\u00e4destinierte, typische Erstschlagwaffe, die sich hervorragend zur Durchf\u00fchrung sogenannter Enthauptungsschl\u00e4ge eignet, und das umso mehr, da es eben keine Nuklearwaffe ist. Der SPD-Fraktionsf\u00fchrer im Deutschen Bundestag, Rolf M\u00fctzenich, kritisierte die Stationierungsentscheidung daher mit deutlichen Worten, als er dazu anmerkte: \u201e\u2026 wir d\u00fcrfen die Risiken dieser Stationierung nicht ausblenden \u2026 Die Raketen haben eine sehr kurze Vorwarnzeit und er\u00f6ffnen neue technologische F\u00e4higkeiten. Die Gefahr einer unbeabsichtigten milit\u00e4rischen Eskalation ist betr\u00e4chtlich.\u201c Die Nato verf\u00fcge auch ohne die neuen Systeme \u00fcber \u201eeine umfassende, abgestufte Abschreckungsf\u00e4higkeit\u201c und: \u201eMir erschlie\u00dft sich auch nicht, warum allein Deutschland derartige Systeme stationieren soll. Unter Lastenteilung habe ich bisher etwas anderes verstanden.\u201c Er w\u00fcrde sich w\u00fcnschen, \u201edass die Bundesregierung ihre Entscheidung einbettet in Angebote zur R\u00fcstungskontrolle.\u201c Davon kann allerdings keine Rede sein \u2013 ganz im Gegenteil: der Aufr\u00fcstungswahnsinn nimmt immer groteskere Dimensionen an und das, obwohl die NATO der unverhohlen zum Feind erkl\u00e4rten Russischen F\u00f6deration heute schon um ein Mehrfaches, n\u00e4mlich drei- bis sechsfach, \u00fcberlegen ist, wie ein Blick auf das milit\u00e4rische Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis beweist. So stehen 1,1 Millionen Soldaten Russlands 3,2 Millionen Soldaten der NATO-Staaten gegen\u00fcber, also fast dreimal so viele. Russland verf\u00fcgt \u00fcber knapp 1.400 Kampfflugzeuge, die NATO hat \u00fcber 6.000. Die NATO besitzt fast 9.000 Kampfpanzer, Russland 2.000. Bei der Artillerie ist das Verh\u00e4ltnis circa 22.000 zu etwa 5.500 zugunsten der NATO, bei U-Booten 143 zu 50 und bei gro\u00dfen Kriegsschiffen 274 zu 33. Diese Zahlen demonstrieren komplett das Gegenteil dessen, was uns tagt\u00e4glich suggeriert wird. In Wirklichkeit muss sich Russland von der NATO bedroht f\u00fchlen. Und das nicht erst seit Beginn des Ukraine- Krieges, sondern schon seit Jahrzehnten. Das bedeutet: Die Notwendigkeit deutscher Aufr\u00fcstung und die der NATO-Staaten ist \u00fcberfl\u00fcssig und von daher rausgeschmissenes Steuergeld. Ja, es gibt sogar Potential f\u00fcr einseitige westliche Abr\u00fcstung.<\/p>\n<p>Dessen ungeachtet steigt der R\u00fcstungsaushalt der Bundesrepublik Deutschland im kommenden Jahr gem\u00e4\u00df aktueller Planung auf mindestens 53,5 Mrd. Euro; sollte sich der Kriegsert\u00fcchtigungsminister Boris Pistorius doch noch mit seinen Forderungen durchsetzen, k\u00e4men noch einmal fast 6,5 Mrd. obendrauf und die Gesamtsumme l\u00e4ge dann bei nahezu 60 Mrd. Euro. Damit aber nicht genug: laut Finanzplan der Bundesregierung sollen die R\u00fcstungsausgaben im Jahr 2028 weiter auf irrwitzige 80 Mrd. Euro anwachsen.<\/p>\n<p>Ganz offensichtlich hat die herrschende politische Klasse dieses Landes keinerlei Skrupel, heute und in Zukunft Hunderte von Milliarden Euro f\u00fcr eine ebenso ma\u00dflose wie hirnrissige milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung zu vergeuden, w\u00e4hrend sich der Finanzminister im selben Atemzug weigert, die dringend ben\u00f6tigten Gelder f\u00fcr eine ausk\u00f6mmliche Kindergrundsicherung herauszur\u00fccken. Und zugleich werden sowohl das Bildungs- als auch das Gesundheits- und Rentensystem weiterhin unverdrossen kaputtgespart. Es stellt daher einen v\u00f6llig inakzeptablen Skandal dar, dass die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen dieser Republik diesen extrem destabilisierenden Aufr\u00fcstungsexzess nicht nur ohnm\u00e4chtig hinnehmen, sondern mit ihren Steuergeldern auch noch widerstandslos finanzieren m\u00fcssen! Dies beweist einmal mehr, dass es sich bei R\u00fcstung und Krieg, wie der General Major des United States Marine Corps\u2018 Smedley Darlington Butler einst anmerkte, um ein \u201eschmutziges Gesch\u00e4ft\u201c handelt \u2013 nichts weiter als eine Geldw\u00e4scheoperation, die dazu dient, die von den B\u00fcrgern eingetriebenen Steuern an den milit\u00e4risch-industriellen Komplex zu verschieben, auf dass die Reichen und Superreichen noch reicher werden.<\/p>\n<p>Umso essentieller ist es daher, dass alle, die den Frieden wollen, lautstark ihre Stimme erheben, um die Bundesregierung zur Vernunft zu rufen. Angesichts der fatalen Lage steht eine breite zivilgesellschaftliche Friedensbewegung in der Pflicht, ihren Protest gegen die fortschreitende bellizistische Enthemmung zu artikulieren. Denn wie der US-amerikanische Journalist Patrick Lawrence, langj\u00e4hriger Auslandskorrespondent, vor allem f\u00fcr die \u00abInternational Herald Tribune\u00bb, konstatierte, hat \u201edie Nato \u2026 die westlichen Post-Demokratien soeben auf eine \u00c4ra des institutionalisierten Krieges, der globalen Gewalt und der Unordnung eingeschworen \u2013 und zwar ohne einen Plan, wie diese \u00c4ra beendet werden soll. Die gleiche Vernichtungsdrohung, die denjenigen vertraut ist, die sich an den Kalten Krieg erinnern, wird erneut die Oberhand gewinnen. R\u00fcstungsausgaben werden automatisch Vorrang vor dem Wohlergehen der Gesellschaften haben, die f\u00fcr diese Verschwendung bezahlen. Russland und China werden als st\u00e4ndige Feinde normalisiert werden. Die Entfremdung des Westens vom Nicht-Westen wird zum festen Bestandteil des Lebens.\u201c Solange dies der Fall ist und weder die deutsche Bundesregierung noch die anderen 31 im NATO-Hauptquartier in Br\u00fcssel versammelten, alles andere denn \u201elupenreinen\u201c Demokratien, daran arbeiten, den Frieden auf der Welt zu f\u00f6rdern und die im ersten Kalten Krieg l\u00e4ngst erfolgreich erprobten Wege dahin zu beschreiten, wie vertrauens- und sicherheitsbildende Ma\u00dfnahmen, R\u00fcstungskontrolle und Abr\u00fcstung sowie Entspannung und friedliche Koexistenz, bleibt die \u201eNATO \u2026 mit ihren weit mehr als 50 Prozent der Weltr\u00fcstungsausgaben ein B\u00fcndnis der Zerst\u00f6rung des Rechts, der Natur, der Wahrheit, der Zivilisation und in letzter Konsequenz der Menschheit\u201c (Bernhard Trautvetter). Und deshalb muss dieses m\u00e4chtigste und gewaltt\u00e4tigste Milit\u00e4rb\u00fcndnis der Geschichte, welches nach wie vor die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bildet, endlich dort entsorgt werden, wo es l\u00e4ngst schon hingeh\u00f6rt: auf den Schutthaufen der Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Oberstleutnant a.D. J\u00fcrgen Rose ist Vorsitzender des Arbeitskreises &#8222;Darmst\u00e4dter Signal&#8220; und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Wir danken dem Autor f\u00fcr die Genehmigung der Ver\u00f6ffentlichung auf unserer Webseite<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"style-scope ytd-watch-metadata\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Oberstleutnant a.D. J\u00fcrgen Rose spricht beim Antikriegstag in N\u00fcrnberg am 1.9.2023<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Screenshot aus einem Video von <a class=\"yt-simple-endpoint style-scope yt-formatted-string\" spellcheck=\"false\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@EdmediaDeyerlerEric\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kameramann Bayern<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lTVQVSVZpII\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lTVQVSVZpII<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Rede auf einer Friedenskundgebung in Schw\u00e4bisch Hall von J\u00fcrgen Rose<\/b><br \/>\nIn Zeiten wie den gegenw\u00e4rtigen, in denen selbst der Papst im Vatikan gemeinsam mit ehemaligen Bundeswehrgener\u00e4len ins Fadenkreuz immer enthemmter eifernder und geifernder Kriegshetzer geraten, ist es umso wichtiger, dass Menschen wie Sie aufstehen, um lautstark gegen ma\u00dflosen Aufr\u00fcstungswahnsinn und hysterische Kriegstreiberei zu protestieren. Hierzu geh\u00f6ren durchaus Haltung und Mut angesichts des Umstandes, dass Menschen, die nach Frieden und Abr\u00fcstung rufen statt nach immer mehr Waffen und immer mehr Krieg, vielfach unverbl\u00fcmt als \u201eLumpenpazifisten\u201c diffamiert werden seitens zahlreicher politischer und journalistischer Claqueure des Krieges, die umgekehrt wohl am treffendsten als \u201eSchurkenbellizisten\u201c zu titulieren w\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19825,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[699,1032,1021,2269,335,43,56,2072,661,222,422,639,185,1715],"class_list":["post-19823","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-aussenpolitik","tag-bundesregierung","tag-donald-trump","tag-eu-ratspraesidentschaft","tag-frieden","tag-friedensbewegung","tag-nato","tag-orban","tag-papst-franziskus","tag-russland","tag-ruestung","tag-ukraine-konflikt","tag-usa","tag-verhandlungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/rose_muenchen_2023_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-59J","jetpack-related-posts":[{"id":18708,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18708","url_meta":{"origin":19823,"position":0},"title":"Friede tut not \u2013 Waffenstillstand sofort!","author":"Webredaktion","date":"8. 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