{"id":19754,"date":"2024-08-21T01:08:46","date_gmt":"2024-08-20T23:08:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19754"},"modified":"2024-10-06T02:14:04","modified_gmt":"2024-10-06T00:14:04","slug":"frankreichs-kampf-um-die-macht-in-westafrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19754","title":{"rendered":"Frankreichs Kampf um die Macht in Westafrika"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mali, Burkina Faso und Niger haben nach Putschen franz\u00f6sische Truppen, Medien und NGOs aus ihren L\u00e4ndern geworfen und streben das Ende des franz\u00f6sischen Neokolonialismus an. Frankreich nutzt die ihm treu ergebenen afrikanischen L\u00e4nder, um einen Gegenschlag zu versuchen.<\/strong><\/p>\n<p><em>von <strong>Pervin Mamed-Sade, <\/strong>Einleitung und \u00dcbersetzung von <strong>Anti-Spiegel<\/strong> (d.i. <strong>Thomas R\u00f6per<\/strong>)<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 16.08.2024 auf <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2024\/frankreichs-kampf-um-die-macht-in-westafrika\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anti-spiegel.ru<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der geopolitische Kampf zwischen dem US-gef\u00fchrten Westen einerseits und Russland und China andererseits d\u00fcrfte sich in Afrika entscheiden. Der aufstrebende Kontinent ist reich an Bodensch\u00e4tzen, der Wohlstand w\u00e4chst und damit entstehen auch die Absatzm\u00e4rkte der Zukunft. Wer die Sympathien Afrikas gewinnt und mit den afrikanischen L\u00e4ndern dauerhaft freundschaftliche und partnerschaftliche Beziehungen aufbaut, der d\u00fcrfte im geopolitischen Kampf um die k\u00fcnftige Weltordnung am Ende die Nase vorne haben.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund berichte ich viel \u00fcber die politischen Ereignisse in Afrika, wo die ehemalige Kolonialmacht Frankreich, die bisher Westafrika dominiert hat, rasend schnell an Einfluss verliert. Jetzt hat der Marokko-Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur TASS eine sehr interessante <a href=\"https:\/\/tass.ru\/opinions\/21610309\">Analyse<\/a> \u00fcber die politische Situation in Westafrika geschrieben, die ich Ihnen nicht vorenthalten will und daher \u00fcbersetzt habe.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'courier new', courier, monospace;\"><strong>Beginn der \u00dcbersetzung:<\/strong><\/span><\/p>\n<h4 class=\"wp-block-heading\" style=\"padding-left: 40px;\">Die verschwindende Kolonialmacht: Wer Frankreich in Westafrika hilft, die Reste seines Einflusses zu bewahren<\/h4>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Pervin Mamed-Sade, TASS-Korrespondent in Marokko, dar\u00fcber, wie die in den L\u00e4ndern der Allianz der Sahelstaaten herrschenden Regime die Aktionen von Paris und seinen Satelliten wahrnehmen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Serie milit\u00e4rischer Rebellionen und Putsche, die in den letzten Jahren in der Sahelzone (die Gebiete vom Senegal bis zum Sudan) stattgefunden hat, hat dem System der informellen Vormundschaft von Paris \u00fcber seine ehemaligen Kolonien in Afrika, besser bekannt als Franceafrique (franz\u00f6sisches Afrika), einen schweren Schlag versetzt. Die ehemals monolithische Struktur, die auf einer soliden politischen und milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung autorit\u00e4rer afrikanischer Regime, verdeckter Diplomatie und informeller wirtschaftlicher und privater Beziehungen zwischen den Eliten beruhte, beginnt rasch zu br\u00f6ckeln.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die treibende Kraft hinter diesem wirklich historischen Wandel war die Macht\u00fcbernahme der Milit\u00e4rs in Mali, Burkina Faso und Niger unter den Parolen von Patriotismus, Panafrikanismus und der Notwendigkeit, mit dem Neokolonialismus zu brechen. Letzteres bedeutete vor allem die Abh\u00e4ngigkeit von Frankreich. Dieses Land hatte die Sahelzone jahrzehntelang als sein nat\u00fcrliches Interessensgebiet und als Gebiet f\u00fcr den Abbau wertvoller Bodensch\u00e4tze wie Uran, Gold und Lithium betrachtet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Milit\u00e4rische Machtergreifungen hat es in der Sahelzone schon fr\u00fcher gegeben, und das ist sogar zu einem sehr h\u00e4ufigen Mittel geworden, um die herrschende Elite auszuwechseln. Dies war jedoch das erste Mal, dass die Rebellen die Macht mit so unverhohlenen antifranz\u00f6sischen Parolen und Pl\u00e4nen an sich rissen.<\/p>\n<h5 class=\"wp-block-heading\" style=\"padding-left: 40px;\">Zerst\u00f6rerische Folgen<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Folgen der langen milit\u00e4rischen und wirtschaftlichen Pr\u00e4senz von Paris in der Region wurden von einer neuen Generation von Politikern als zerst\u00f6rerisch erkannt. Die seit mehr als acht Jahren andauernde Anti-Terror-Operation \u201eBarkhane\u201c des franz\u00f6sischen Kontingents in der Sahelzone hat nach Angaben der malischen Regierung die Bedrohung durch Extremisten in der Region nicht verringert. Dar\u00fcber hinaus hat das offizielle Bamako, vertreten durch den Premierminister der \u00dcbergangsregierung, Chogel Kokalla Maiga, Frankreich direkt beschuldigt, Terrorgruppen im Land auszubilden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2022 und 2023 waren die franz\u00f6sischen Truppen gezwungen, Mali, Burkina Faso und Niger, die einen antifranz\u00f6sischen G\u00fcrtel in Westafrika bilden, vollst\u00e4ndig zu verlassen. Danach verblieben nur noch in Gabun, Elfenbeink\u00fcste, Senegal und Tschad sowie in Dschibuti franz\u00f6sische Milit\u00e4rkontingente.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und obwohl das offizielle Paris versucht, die Schw\u00e4chung der eigenen Position als bewusste und unabh\u00e4ngige Abkehr von der Francafrique-Politik hin zu einer neuen ausgewogenen Partnerschaft mit seinen ehemaligen Kolonien darzustellen, sehen die aktuellen Ereignisse wie eine Flucht unter dem Druck \u00fcberf\u00e4lliger objektiver Prozesse aus. Frankreich wurde in den meisten Gesellschaften West- und Zentralafrikas zum Hauptziel antiwestlicher und antikolonialer Stimmungen. Paris wurde zunehmend beschuldigt, autorit\u00e4re Regime zu unterst\u00fctzen, die dem Kontinent Reichtum und Bodensch\u00e4tze entzogen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Interessen Frankreichs wurden in Niger, das viele Jahre lang als zuverl\u00e4ssige Bastion der Pariser Vorherrschaft in der Sahelzone gegolten hatte, empfindlich getroffen. Die nigrische Milit\u00e4rregierung unter der F\u00fchrung von General Abdourahmane Tchiani hat Ende Juli 2023 die Einstellung der Uran- und Goldexporte nach Frankreich verk\u00fcndet. Unter dem Jubel der Bev\u00f6lkerung zog Frankreich innerhalb weniger Monate sein Milit\u00e4rkontingent aus Niger ab und einige Zeit sp\u00e4ter verlor der franz\u00f6sische Atomgigant, das staatliche Unternehmen Orano, auf Beschluss der Regierung in Niamey seine Lizenz f\u00fcr die Erschlie\u00dfung eines der gr\u00f6\u00dften Uranvorkommen der Welt, Imouraren. Um das Ausma\u00df der Verluste zu verstehen, muss man daran denken, dass Niger vor nicht allzu langer Zeit zu den f\u00fchrenden Uranexporteuren sowohl nach Frankreich als auch nach Europa insgesamt geh\u00f6rte und dass ein Viertel der Uran-Lieferungen in die EU-L\u00e4nder aus Niger kam.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Stimmen, die die finanzielle Souver\u00e4nit\u00e4t der Sahell\u00e4nder durch die Abschaffung des von der franz\u00f6sischen Zentralbank kontrollierten westafrikanischen Franc, der zunehmend als \u201eletzte Kolonialw\u00e4hrung\u201c bezeichnet wird, fordern, wurden immer lauter.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es lohnt sich vielleicht, den Senegal, der in der Pariser Politik in der Region seit jeher einen besonderen Platz einnimmt, gesondert zu betrachten. Dakar war von 1902 bis zur Aufl\u00f6sung der Kolonie im Jahr 1958 das Zentrum der Verwaltung von Franz\u00f6sisch-Westafrika. Nach dem Sieg des linken panafrikanistischen Duos Bassirou Diomaye Faye und Ousmane Sonko (ersterer wurde Pr\u00e4sident, letzterer Premierminister) bei den Wahlen im April im Senegal hat es das offizielle Dakar noch nicht eilig, harte Erkl\u00e4rungen zur k\u00fcnftigen Zusammenarbeit mit Paris abzugeben. Allerdings geh\u00f6rte die Schlie\u00dfung der franz\u00f6sischen St\u00fctzpunkte im Senegal zu den wichtigsten Versprechen im Wahlkampf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einer k\u00fcrzlich abgegebenen Erkl\u00e4rung sagte Faye, dass die Verhandlungen zwischen Dakar und Paris \u00fcber die franz\u00f6sische Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Senegal in aller Ruhe und ohne impulsive Entscheidungen gef\u00fchrt werden sollten. \u201eIch kann Ihnen nicht sagen, wann es (die Schlie\u00dfung der franz\u00f6sischen Basen im Senegal \u2013 Anm. d. Verf.) passieren wird, weil die Ver\u00e4nderungen, die zwischen [unseren] L\u00e4ndern stattfinden m\u00fcssen, in aller Ruhe und mit gutem Willen diskutiert werden m\u00fcssen\u201c, sagte er vor Reportern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einer Situation, in der die Widerspr\u00fcche zwischen Burkina Faso, Mali und Niger auf der einen und Frankreich auf der anderen Seite nach wie vor recht gro\u00df sind, scheint die senegalesische Regierung eine weitaus moderatere Position einzunehmen. Gleichzeitig versucht Dakar, die Spannungen zwischen dem rebellischen Saheltrio und der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS), die traditionell auf der Seite der franz\u00f6sischen Politik steht, zu verringern.<\/p>\n<h5 class=\"wp-block-heading\" style=\"padding-left: 40px;\">Die neue Allianz<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im September 2023 gr\u00fcndeten Burkina Faso, Mali und Niger die Allianz der Sahelstaaten, eine regionale Organisation f\u00fcr kollektive Verteidigung. Im Gr\u00fcndungsdokument hei\u00dft es: \u201eDie Verletzung der Souver\u00e4nit\u00e4t oder der territorialen Integrit\u00e4t eines oder mehrerer Gr\u00fcndungsmitglieder wird als Aggression gegen alle Parteien betrachtet und erfordert deren individuelle oder kollektive Unterst\u00fctzung bis hin zum Einsatz milit\u00e4rischer Gewalt\u201c. Es liegt auf der Hand, dass sich die gemeinsamen Bem\u00fchungen im Rahmen der Allianz nicht nur gegen die zahlreichen illegalen bewaffneten Gruppen von Extremisten und Terroristen richten, die in der Sahelzone operieren, sondern auch gegen die Streitkr\u00e4fte anderer L\u00e4nder, einschlie\u00dflich der Nachbarl\u00e4nder, die unter dem einen oder anderen Vorwand einmarschieren oder intervenieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anfang an sprachen die Vertreter der an der Allianz beteiligten L\u00e4nder offen \u00fcber den Wunsch, \u201emit zuverl\u00e4ssigen Partnern wie Russland, China und der T\u00fcrkei zusammenzuarbeiten\u201c. Frankreich wurde dabei nicht erw\u00e4hnt. In der gegenw\u00e4rtigen Situation hat Paris keine andere Wahl, als sich auf die loyalen L\u00e4nder zu konzentrieren und verschiedene Kr\u00e4fte und Mittel zu sammeln, um die Reste seines Einflusses in der Sahelzone und in Westafrika zu bewahren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Verlust des geopolitischen Einflusses Frankreichs auf seine ehemaligen afrikanischen Kolonien verringert sein globales Gewicht erheblich, auch innerhalb der EU. Die frankophonen L\u00e4nder Afrikas waren f\u00fcr Paris lange Zeit in vielen Bereichen bequeme Partner: Sie versorgten die franz\u00f6sische Wirtschaft zu niedrigen Preisen mit den notwendigen Rohstoffen, gaben ihre Stimmen in verschiedenen internationalen Organisationen ab, stellten Territorium f\u00fcr franz\u00f6sische St\u00fctzpunkte und Milit\u00e4rkontingente zur Verf\u00fcgung und versorgten die ehemalige Kolonialmacht mit talentiertem Personal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach Ansicht regionaler Analysten ist die Allianz ein politischer und ideologischer Feind des franz\u00f6sischen Kurses, der auf den Ideen der Erweckung des afrikanischen Selbstbewusstseins und der Wiederherstellung der wahren Souver\u00e4nit\u00e4t und W\u00fcrde der V\u00f6lker der Region beruht. \u201eNat\u00fcrlich wird sich Frankreich den Aktivit\u00e4ten der Allianz mit aller Macht entgegenstellen, auch durch die Unterst\u00fctzung extremistischer Gruppen in der Region\u201c, ist sich Salif Sidibe, ein in der malischen Hauptstadt Bamako lebender Politikwissenschaftler, sicher. \u201eEin weiteres Ziel von Paris ist es, die L\u00e4nder der Sahelzone an der Ausbeutung ihrer Bodensch\u00e4tze zu hindern, denn Frankreich, das sich vor vielen Jahren Zugang zu den fossilen und unterirdischen Bodensch\u00e4tzen in der Region verschafft hat, betrachtet diese als strategische Ressourcen f\u00fcr sich und seine zuk\u00fcnftigen Generationen.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Elfenbeink\u00fcste und Benin scheinen nach den politischen Ver\u00e4nderungen der letzten Jahre die Schaupl\u00e4tze f\u00fcr Frankreichs neuen Aktivismus zu sein. Zumindest sind es diese beiden L\u00e4nder, die in den Erkl\u00e4rungen der F\u00fchrungskr\u00e4fte der Allianz regelm\u00e4\u00dfig erw\u00e4hnt werden, wenn es um reale und potenzielle Bedrohungen geht, hinter denen Paris deutlich sichtbar ist. Seltsamerweise stehen die Elfenbeink\u00fcste und Benin zusammen mit Ghana ebenfalls auf der Liste der westafrikanischen L\u00e4nder, in denen US-Aufkl\u00e4rungsdrohnen stationiert werden k\u00f6nnten, um die Bewegungen von K\u00e4mpfern zu verfolgen und wertvolle Prim\u00e4rinformationen zu sammeln.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Pr\u00e4sident von Burkina Faso, Captain Ibrahim Traor\u00e9, hat der Elfenbeink\u00fcste bei mehreren Gelegenheiten offen unfreundliches Verhalten vorgeworfen. \u201eAlle Kr\u00e4fte, die daran arbeiten, Burkina Faso zu destabilisieren, sind in der Elfenbeink\u00fcste. Die Elfenbeink\u00fcste muss ihre Politik \u00fcberdenken und aufh\u00f6ren, diejenigen zu beherbergen, die versuchen, Burkina Faso zu destabilisieren. Irgendwann m\u00fcssen wir die Heuchelei aufgeben und die Wahrheit sagen: Wir haben Probleme mit der Regierung der Elfenbeink\u00fcste\u201c, sagte er k\u00fcrzlich in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender RTB.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einer weiteren \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rung erkl\u00e4rte Traor\u00e9, dass seinen Informationen zufolge in Abidjan (der gr\u00f6\u00dften Stadt der Elfenbeink\u00fcste und einem der Wirtschaftszentren Westafrikas) \u201eein Operationszentrum zur Destabilisierung Burkina Fasos\u201c untergebracht sei. In Bezug auf Benin wies er darauf hin, dass sich im Norden des Landes zwei franz\u00f6sische St\u00fctzpunkte befinden, die als Ausbildungszentren f\u00fcr terroristische Operationen dienen, die regelm\u00e4\u00dfig das Gebiet von Burkina Faso treffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Interessanterweise sagte Traor\u00e9 bei seinen Anschuldigungen gegen seine Nachbarn, dass \u201edie Imperialisten Burkina Faso ausrauben und destabilisieren wollen\u201c, und machte damit deutlich, dass jemand M\u00e4chtigeres hinter den Aktionen der Regierungen der Elfenbeink\u00fcste und Benins steht.<\/p>\n<h5 class=\"wp-block-heading\" style=\"padding-left: 40px;\">Die Anschuldigungen von General Tchiani<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anfang August sorgte ein Fernsehinterview mit dem nigrischen Pr\u00e4sidenten, General Abdourahmane Tchiani, f\u00fcr gro\u00dfes Aufsehen, in dem er Frankreich anhand von Daten und Fakten beschuldigte, die Lage im Land destabilisieren zu wollen und den Terrorismus in Westafrika zu unterst\u00fctzen. Ihm zufolge zogen franz\u00f6sische Geheimdienstagenten der Generaldirektion f\u00fcr \u00e4u\u00dfere Sicherheit (DGSE), die gezwungen waren, Niger zu verlassen, nach Benin und Nigeria. Tchiani erz\u00e4hlte, dass sich die DGSE-Mitarbeiter im Oktober 2023 mit Terroristen der Gruppen Boko Haram und Islamischer Staat in Westafrika getroffen haben. \u201eSie schlugen diesen Terroristen vor, einen offenen Krieg gegen den nigrischen Staat zu f\u00fchren, gegen die neue nigrische Regierung, die es gewagt hatte, die franz\u00f6sischen Soldaten aufzufordern, ihr Gebiet zu verlassen\u201c, f\u00fcgte Tchiani hinzu.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sp\u00e4ter, im Januar 2024, habe Frankreich mit zwei Hubschraubern milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung an Boko-Haram-Terroristen geliefert. \u201eDie Franzosen haben es getan und tun es immer noch. Sie sollen wissen, dass wir sie beobachten und zum richtigen Zeitpunkt handeln werden\u201c, versicherte der nigrische Pr\u00e4sident. Bezeichnenderweise haben weder Frankreich noch Benin oder Nigeria in irgendeiner Weise auf diese schwerwiegenden Anschuldigungen reagiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt noch viele andere Beispiele. So schreiben die Informationsdienste der Allianz \u00fcber Aufkl\u00e4rungsflugzeuge der franz\u00f6sischen Luftwaffe, die von der Basis in Cotonou (der Hauptstadt Benins) starten und entlang der Grenze zu Niger fliegen. Oder \u00fcber die Ausbildungslager von Militanten in Benin, die ihre Gastgeber zur Destabilisierung der Region nutzen wollen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Indem es Spannungen in der Sahelzone provoziert, versucht Frankreich, einen Keil zwischen die L\u00e4nder zu treiben, die beschlossen haben, sich aus der Vormundschaft von Paris zu l\u00f6sen, und diejenigen, die sich weiterhin an der ehemaligen Kolonialmacht orientieren. Dabei besteht die Gefahr, dass die herrschenden Kreise der Elfenbeink\u00fcste und Benins unter starken \u00f6ffentlichen Druck geraten, wenn man die \u00e4u\u00dferst skeptische Wahrnehmung des franz\u00f6sischen politischen Kurses in der Region durch die Massen und die wachsende Popularit\u00e4t der F\u00fchrungskr\u00e4fte der Allianz bedenkt, die ihre F\u00e4higkeit unter Beweis stellen, einen unabh\u00e4ngigen Kurs zu verfolgen und geschickt an die Forderungen und Bestrebungen der \u201eafrikanischen Stra\u00dfe\u201c zu appellieren. Wahrscheinlich aus demselben Grund gibt es keine offensichtlichen Bem\u00fchungen Frankreichs, Oppositionelle aus den Sahell\u00e4ndern unter seinen Schirm zu nehmen und sie medial zu f\u00f6rdern. Die politischen Aussichten f\u00fcr solche Projekte sind sehr gering.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">W\u00e4hrend die franz\u00f6sische Regierung es bisher vorgezogen hat, zu schweigen und nicht auf die Vorw\u00fcrfe der Unterst\u00fctzung militanter Gruppen in der Sahelzone zu reagieren, hat die Regierung der Elfenbeink\u00fcste es schlie\u00dflich f\u00fcr n\u00f6tig befunden, auf die Vorw\u00fcrfe zu reagieren, die in den letzten Monaten gegen sie erhoben wurden. Tene Birahima Ouattara, der Verteidigungsminister der Elfenbeink\u00fcste und j\u00fcngerer Bruder von Pr\u00e4sident Alassane Ouattara, hat die Anschuldigungen der Allianz pers\u00f6nlich zur\u00fcckgewiesen. In einem Interview mit der franz\u00f6sischen Zeitschrift Jeune Afrique sagte er, dass \u201edie Elfenbeink\u00fcste nie versucht hat, Burkina Faso zu destabilisieren\u201c. \u201eDas macht keinen Sinn. Wenn wir das t\u00e4ten, w\u00fcrden Tausende und Tausende von Menschen aus Burkina Faso hierher kommen. Das sind alles Missverst\u00e4ndnisse, und ich hoffe, dass sie mit der Zeit ausger\u00e4umt werden\u201c, sagte er. Der Verteidigungsminister r\u00e4umte jedoch ein, dass es seit der Macht\u00fcbernahme von Hauptmann Traor\u00e9 in Burkina Faso keine gemeinsamen Milit\u00e4roperationen oder Austausch von Geheimdienstinformationen gegeben habe.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ob man den Zusicherungen des Verteidigungsministers der Elfenbeink\u00fcste in den Hauptst\u00e4dten der Nachbarl\u00e4nder \u2013 Bamako, Niamey und Ouagadougou \u2013 Glauben schenken wird, ist die gro\u00dfe Frage. Eines ist jedoch klar: Zwischen den L\u00e4ndern der Allianz und ihren pro-franz\u00f6sischen Nachbarn hat sich eine schwere Vertrauenskrise entwickelt, die nur sehr schwer zu \u00fcberwinden sein wird.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'courier new', courier, monospace;\"><strong>Ende der \u00dcbersetzung<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Pervin Mamed-Sade ist TASS-Korrespondent in Marokko<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Thomas R\u00f6per, geboren 1971, lebt seit \u00fcber 15 Jahren in Russland. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: F\u00e9lix Tshisekedi, Pr\u00e4sident der Demokratischen Republik Kongo und Emmanuel Macron, Pr\u00e4sident der Franz\u00f6sischen Republik auf einem Wirtschaftsforums in Kinshasa, 2023.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: \u00a9 European Union, 2024 [Ausschnitt], <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY 4.0<\/a> <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=130306782\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=130306782<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Pervin Mamed-Sade, Einleitung und \u00dcbersetzung von Thomas R\u00f6per<\/b><br \/>\nDer geopolitische Kampf zwischen dem US-gef\u00fchrten Westen einerseits und Russland und China andererseits d\u00fcrfte sich in Afrika entscheiden. Der aufstrebende Kontinent ist reich an Bodensch\u00e4tzen, der Wohlstand w\u00e4chst und damit entstehen auch die Absatzm\u00e4rkte der Zukunft. Wer die Sympathien Afrikas gewinnt und mit den afrikanischen L\u00e4ndern dauerhaft freundschaftliche und partnerschaftliche Beziehungen aufbaut, der d\u00fcrfte im geopolitischen Kampf um die k\u00fcnftige Weltordnung am Ende die Nase vorne haben. Aus diesem Grund berichte ich viel \u00fcber die politischen Ereignisse in Afrika, wo die ehemalige Kolonialmacht Frankreich, die bisher Westafrika dominiert hat, rasend schnell an Einfluss verliert. Jetzt hat der Marokko-Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur TASS eine sehr interessante Analyse \u00fcber die politische Situation in Westafrika geschrieben, die ich Ihnen nicht vorenthalten will und daher \u00fcbersetzt habe.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19757,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1277,2316,2317,1027,759,1631,1455,900,2314,2311,1992,2315],"class_list":["post-19754","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-afrika","tag-bodenschaetze","tag-destabilisierung","tag-frankreich","tag-geheimdienste","tag-geopolitik","tag-interessen","tag-neokolonialismus","tag-sahelzone","tag-terrorbekaempfung","tag-vorherrschaft","tag-westafrika"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Forum_Economique_de_Kinshasa_2023_1_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-58C","jetpack-related-posts":[{"id":20010,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=20010","url_meta":{"origin":19754,"position":0},"title":"Diskussion: China \u2013 Feindbild und Wirklichkeit","author":"Webredaktion","date":"5. 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