{"id":19431,"date":"2024-07-02T23:40:34","date_gmt":"2024-07-02T21:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19431"},"modified":"2024-08-14T23:34:56","modified_gmt":"2024-08-14T21:34:56","slug":"ein-neuer-deutscher-faschismus-kommt-er-wieder-voelkisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19431","title":{"rendered":"Ein neuer deutscher Faschismus \u2013 kommt er wieder \u201ev\u00f6lkisch\u201c?"},"content":{"rendered":"<h4>Intro zu marxistischen Regierungsbetrachtungen<\/h4>\n<p>Aus:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19405\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 2-24<\/a>, Juni 2024, S. 29-36, 83. Jahrgang<\/p>\n<p><em>von <strong>Diether Dehm<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mit dem \u201e18. Brumaire des Louis Bonaparte\u201c begann Marx eine v\u00f6llig neue Sicht auf Geschichte, nicht nur f\u00fcr Marxisten. Ein politisches Regime, sein Zustandekommen und seine Politiken wurden seither stets auf materielle Interessen durchleuchtbar. Konstellationen von Klassenk\u00e4mpfen bilden dabei die \u00f6konomische Basis, die sich in (und von!) Regierungen spiegeln und bewegen. Und zwar sehr konkret, was die Betrachtung auch empirisch aufw\u00e4ndig macht.<\/p>\n<p>Der ungetreue Hegelianer Marx sah zudem das Wesen eines Regimes dialektisch auf dessen Anh\u00e4ngerschaft angewiesen. Das spielte er am zweiten Bonaparte und dessen Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 durch, leitete daraus eine historische Ausnahmesituation ab: ein Klassenpatt. In welchem die Arbeiterbewegung einzeln noch zu schwach war, den Napoleon-Neffen aufzuhalten. Aber gleichzeitig auch die Bourgeoisie, gespalten in republikanisch und royalistisch, nicht der \u201eAufgabe gewachsen schien, mit dem Feuer zu spielen\u201c (S. 42)<\/p>\n<p>Und dennoch hing \u201edie Staatsmacht nicht in der Luft\u201c (S.59), denn der Reaktion\u00e4r Bonaparte exekutierte Politiken der Parzellenbauern, die sich, eigenbr\u00f6tlerisch in den engen Grenzen ihrer \u00c4cker, jedem Fortschritt von Verkehrslogistik, Kommunikation und Wissenschaft verweigerten &#8211; zus\u00e4tzlich atomisiert durch schwere Krisenbelastungen in \u201eGetreidepreisen, Steuerlast und Hypothekenschuld\u201c (S.28) Mit seinem k\u00f6stlichen Sarkasmus zeichnet Marx die sozialen \u201ePlattheiten einer unreifen, demoralisierten Masse\u201c (S. 59-64) bis ins Detail: die \u201efixen Ideen\u201c des Napoleon-Neffen trafen \u201eauf die fixen Ideen der zahlreichsten Klasse der franz\u00f6sischen Gesellschaft\u201c (S. 60).<\/p>\n<p>Marx\u2018 Methode im \u201eBrumaire\u201c, \u201ealle bisherige Geschichte in Klassenk\u00e4mpfen\u201c tief unterhalb von Politshowstars zu erfassen, ist bis heute brauchbar. Vorausgesetzt, sie wird empirisch konkret und verk\u00fcmmert nicht in rotem Nebel. Seit dem Hollywood-Film \u201eAll the President`s Men\u201c hei\u00dft es: \u201eFollow the money\u201c.<\/p>\n<p>Da beim Staatsstreich des Gl\u00fccksritters Louis Bonapartes Banditen und Schl\u00e4gerbanden in seiner \u201eDezembergesellschaft\u201c zusammengew\u00fcrfelt waren, \u00e4hnelte das Ganze fatal an den Aufstieg der SA, sodass August Thalheimer sp\u00e4ter das \u201eKlassenpatt\u201c von 1851 f\u00fcr seine \u201eBonapartismus-Theorie\u201c (\u00e4hnlich wie Trotzki u.v.a) auf den Hitlerfaschismus transponierte, wo \u201ealle Klassen gleich machtlos waren\u201c (S.58). Thalheimer \u00fcbersah dabei den zentralen Umstand, dass es kein \u201ePatt\u201c mehr geben konnte. Die deutsche Arbeiterklasse war zwar (wie vor 1851 die franz\u00f6sische Bourgeoisie) ideologisch gespalten, aber gleichwohl \u2013 70 Jahre nach Bonaparte \u2013 mittlerweile die zahlenst\u00e4rkste Klasse in Deutschland geworden. Und das Kapital besa\u00df bereits ungebrochene polizei- und milit\u00e4rbewehrte Macht \u00fcber nationale Finanzm\u00e4rkte und Staatsressourcen. Keine Chance mehr also f\u00fcr Parzellenbauern und andere Zwischenschichten, eine eigenst\u00e4ndige Klassenherrschaft zu errichten! Darum nannte der Historiker Reinhard K\u00fchnel (von der \u201eMarburger Schule\u201c) den Faschismus eine \u201eb\u00fcrgerliche Herrschaftsform\u201c und Max Horkheimer (von der \u201eFrankfurter Schule\u201c) verbat sich ein Reden \u00fcber Faschismus, solange dessen innerer Kapitalismus verschwiegen w\u00fcrde. Das blieb alles aber recht allgemein und erleichterte nicht eben die ungem\u00e4\u00dfigter und faschistischer Kapitalregime.<\/p>\n<p>Dabei hatte Lenin doch mit der neugefassten Kategorie des Imperialismus etwas Differenzierendes angeboten: in entwickelten kapitalistischen Staaten waren sehr konkrete Oligopole und Monopolgruppen gewachsen, die den Ton angaben. Als Dimitroff in seinem Begriff vom Faschismus die \u201eoffene terroristische Diktatur der imperialistisch<u>sten<\/u> Monopole\u201c bezeichnete, differenzierte er dann noch zus\u00e4tzlich in mehr und weniger imperialistische. (Sonst w\u00e4ren auch die gravierenden Unterschiede zwischen kapitalistischen Regierungen \u2013 etwa unter Olof Palme oder Adolf Hitler \u2013 gar nicht zu erfassen.)<\/p>\n<p>Dimitroff hatte somit die Wesensmerkmale faschistischer Diktaturen bis heute am sch\u00e4rfsten zusammengefasst. Das Regime imperialistischer Monopole wurde 1976 von Reinhard Opitz mit ungeheurem Intellekt auf 1018 Buchseiten empirisch erarbeitet (\u201eEuropastrategien des deutschen Kapitals 1900-1945\u201c, Pahl Rugenstein 1994). Dort dokumentierte er (besonders auf den Seiten 689-800) zum Beispiel jene Wortbeitr\u00e4ge, die der Ausschwitz- und Zyklon B-Finanzier Hermann-Josef Abs von der Deutschen Bank vor Reichswirtschaftsf\u00fchrern 1940\/41 gehalten hatte, um diese f\u00fcr den kommenden \u00dcberfall auf die Sowjetunion einzunorden. Abs hatte dort \u201ecool\u201c vorkalkuliert, wie mit den Renditen aus dem \u201eUnternehmen Barbarossa\u201c durch sowjetische Gas-, \u00d6l- und Arbeitssklaven-Renditen die Schulden von gleich zwei Weltkriegen zu begleichen gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<h5>Die Massenbasis wurde mit \u201ev\u00f6lkisch\u201c abgespeist<\/h5>\n<p>Eine der schwierigsten Denkanstrengungen f\u00fcr Linke betreffen die historisch konkreten Beziehungen zwischen Basis und \u00dcberbau. In Bezug auf den Faschismus gibt es darum viele Theoretiker, die sich entweder <u>nur<\/u> mit dessen Macht oder <u>nur<\/u> mit dessen subjektiver Basis befassten. Unbearbeitet blieben dabei die Bindeglieder zwischen \u201eUnten und Oben\u201c. Ein wirkm\u00e4chtiges Verbundelement war das Wort \u201ev\u00f6lkisch\u201c, das die Nazif\u00fchrer des letzten Jahrhunderts nach unten propagierten. Denn dazu passte \u201eoben\u201c ein nationalistisch \u00f6konomisches Regime, das auf russische Ressourcen spekulierte und \u201eunten\u201c die Empfindung \u201eVolk ohne Raum\u201c.<\/p>\n<p>Dimitroff beschrieb exakt die konkrete Politik der damaligen Nazi-Oberen: \u201ePolitik des <u>wirtschaftlichen<\/u> Nationalismus (Autarkie!)\u201c. Damit war der damalige Faschismus an der Macht UND an seiner Basis nationalistisch verfasst. \u201eV\u00f6lkisch\u201c wurde sein Marketing-Slogan, w\u00e4hrend Abs ganz und gar nicht \u201ev\u00f6lkisch\u201c referierte, als er die gigantischen Monopolprofite aus Russland in Aussicht stellte, die durchaus \u201eheim ins Reich\u201c flie\u00dfen sollten: zu Krupp, Thyssen, Rheinmetall, Siemens, IG Farben, Daimler &amp; Co. Und zur Deutschen Bank\u201c (damals, als diese noch \u201edeutsch\u201c war \u2013 und ihre F\u00fchrung seit 1933 sogar vollkommen \u201earisiert\u201c).<\/p>\n<p>Bereits vor dem \u201eV\u00f6lkischen Beobachter\u201c z\u00e4hlte \u201ev\u00f6lkisch\u201c \u2013 so undefinierbar wie in andre Sprachen un\u00fcbersetzbar \u2013 zum Agitprop der alten deutschen Rechten. Mit dem Hitler\/Ludendorff-Putsch machten die Nazis mit ihrer Sprach-Attrappe \u201ev\u00f6lkisch\u201c sich mit dem Volk deckungsgleich: \u201eWIR sind das Volk!\u201c. Selbst liberale und linke Geschichtsdeuter lie\u00dfen sich von diesem Brustgetrommel bis heute einsch\u00fcchtern: schlie\u00dflich empfanden linke Intellektuelle sogar einfachste volkst\u00fcmliche Regungen \u201evon Haus aus\u201c als rechts. Vor Folklore fl\u00fcchteten sie oft in \u00e4sthetischen Avantgardismus.<\/p>\n<p>\u201eV\u00f6lkisches\u201c erschien ihnen als Monster einer drohenden Mehrheit, w\u00e4hrend sie moralisch bei den Minderheiten zu stehen hatten.<\/p>\n<p>Eine materialistische Psychologie, die Zusammenh\u00e4nge von Psychologie und Geschichte durchforstet nach der Dialektik vom \u201eFaschismus an der Macht\u201c und der \u201esubjektiven Beschaffenheit seiner sozialen Bewegung\u201c, kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: der Faschismus war objektiv der schlimmste Feind der Mehrheit und in Wahrheit auf eine immer kleiner werdende Minderheit von Monopolkapitalisten zugeschnitten. Darum mussten sich die Nazis \u201eunten\u201c und subjektiv immer neue, mehrheitstaugliche Metaphern ergaunern. Mit solchen Vorgaukelungen wie \u201ev\u00f6lkisch\u201c \u201enational\u201c, \u201esozialistisch\u201c und \u201eArbeiterpartei\u201c schleimten sich die braunen Kettenhunde deutscher Stahlbarone bei strauchelnden Klassen des werkt\u00e4tigen Volks ein.<\/p>\n<p>Wenn aber heute Tagesschausprecher uns wirklichen Sozialisten \u201edie Nationalsozialisten\u201c gen\u00fcsslich unter die Nase reiben, \u00fcbernehmen sie bruchlos eine Marketing-L\u00fcge der Nazis \u2013 so, wie Ludendorffs Lieblingswort \u201ev\u00f6lkisch\u201c und wie Goebbels\u00b4 Kreation \u201enationale Sozialisten\u201c. In Polemiken fand solcherlei auch schon mal gegen Sahra Wagenknecht als \u201ev\u00f6lkische, nationale Sozialistin\u201c statt; sogar, wenn aktuell das BSW bis zur Th\u00fcringen-Wahl am 1.9.24 als H\u00f6cke-T\u00f6terin medial und \u201edienstlich\u201c etwas geschont werden sollte. Die Friedensbewegung jedenfalls konnte durch solcherlei Vorbehalte, Kontakt-Schuld und -Sperren in Stagnation gebracht werden.<\/p>\n<p>\u201eV\u00f6lkisch\u201c dient auch dazu, die AfD im Verfassungsschutzdeutsch des aktuellen Verbotsdiskurses als \u201egesichert rechtsextrem\u201c zu kategorisieren. Das Dream-Team Faeser, Haldenwang und die deutsche Bischofskonferenz fabulieren dazu noch von einem \u201egeschlossenen rechten Weltbild\u201c (obwohl kein Weltbild je \u201egeschlossen\u201c und statisch sein kann). Und von einer \u201ev\u00f6lkischen Gesinnung\u201c (was \u00e4hnlich sinnentleert ist, wie etwa eine \u201earische\u201c oder \u201enordische\u201c Gesinnung).<\/p>\n<p>Hingegen dort, wo sich die AfD mit allen Bundestags-Fraktionen gemeinsam und gemein gemacht hatte (Steuerverk\u00fcrzung f\u00fcr Superreiche, Renten- und Sozialhilfe-K\u00fcrzungen, NATO-Aufr\u00fcstung, Netanjahus Apartheid-Regime etc.), wird sie von Slomka &amp; Co nicht angegriffen. Daf\u00fcr aber als \u201ev\u00f6lkisch\u201c.<\/p>\n<p>Blo\u00df: \u201ev\u00f6lkisch\u201c ist eine rein subjektive, ideologische Halluzination. Wer einem anderen vorwirft, \u201ev\u00f6lkisch gesinnt\u201c zu sein, muss erst einmal erkl\u00e4ren, was er damit meint. Denn \u201ev\u00f6lkisch\u201c hat nichts von dem, was ein begreifender Begriff braucht. \u201eV\u00f6lkisch\u201c verkl\u00e4rt nur willk\u00fcrlich zusammengetragene Eigenschaften einer willk\u00fcrlich zum \u201eVolk\u201c erhobenen Menge. Sogar auf <u>einem<\/u> Staatsgebiet gegen eine andere Bev\u00f6lkerungsgruppe.<\/p>\n<p>F\u00fcr den israelischen Faschistenminister Smotrich w\u00e4re da zum Beispiel \u201eder Erfindergeist des j\u00fcdischen Volks\u201c gegen \u201edie Faulheit des pal\u00e4stinensischen\u201c eine \u201ev\u00f6lkische\u201c Anrufung. F\u00fcr Senator Joseph MacCarthy war 1953 die US-Pr\u00e4sidentenwitwe Roosevelt \u201eunamerikanisch\u201c. Und er versuchte sie, neben die uramerikanischen Ami-Stars Humphrey Bogart, Arthur Miller, Orson Wells, Pete Seeger, Robert Oppenheimer vor seinen \u201eAusschuss\u201c und in den Fleischwolf zu zerren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die alten Nazis war \u201eder deutsche Knabe \u201ev\u00f6lkisches Ideal\u201c: flink wie ein Windhund, schlank, rank und blond \u2013 nicht eben Nachbauten von G\u00f6bbels, G\u00f6ring und Hitler.<\/p>\n<p>\u201eV\u00f6lkisch\u201c ist so sinnentleert wie \u201efremdv\u00f6lkisch\u201c. Besonders heute, wo sich die neue Rechte von \u201ev\u00f6lkisch\u201c l\u00f6st, aber antideutsche Shit-Stormabteilungen \u201ev\u00f6lkisch\u201c ohne Anf\u00fchrungszeichen anf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00dcberall und stets aber galt die Arbeiterbewegung den Rechten als \u201efremdv\u00f6lkisch\u201c und fremdgesteuert \u2013 und zwar gerade hierzulande, als die Arbeiterbewegung die zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkste Klassenkraft in der Bev\u00f6lkerung war. Bei aller Halluzinierei war \u201ev\u00f6lkisch\u201c immer gepr\u00e4gt vom Antikommunismus, \u201eder Grundtorheit der Epoche\u201c (Thomas Mann).<\/p>\n<p>Wer \u201ev\u00f6lkisch\u201c heutzutage verwendet &#8211; auf- oder abwertend \u2013 bemisst willk\u00fcrlich und von oben herab etwa bei Anderen einen Grad an Heimatfixierung. Und meist \u00fcbernimmt er implizit dabei bruchlos eine Kernkategorie der fr\u00fcheren Nazi-Ideologen: als g\u00e4be es in eines Volkes \u201eBlut\u201c tats\u00e4chlich so etwas wie einen genomischen Transmitter f\u00fcr gemeinsame Ideen, f\u00fcr \u201earisch-rassische\u201c Kulturwerte oder ein nordisches \u201eHerrenvolk\u201c.<\/p>\n<p>Die Faschisten riefen damit \u201eein Volk und ein Reich\u201c zu den Waffen (wobei Schwule, Frauen und Behinderte noch nicht ins Feld durften) und zum Frondienst unter die jeweilige Wirtschaftselite. Sowas garnierte der fr\u00fchere \u201eSozialdemokrat\u201c Mussolini mit sozialer Demagogie: \u201eUnser Staat ist kein kapitalistischer, sondern ein Korporativstaat\u201c.<\/p>\n<p>Gramsci und Togliatti gingen diesem vermengenden K\u00e4lbermarschgeschrei nicht auf den Leim. Sie versch\u00e4rften eben nicht einfach trotzig den Kampf \u201eKlasse gegen Klasse\u201c, sondern setzten auf eine neue antiimperialistische Bev\u00f6lkerungs-Allianz, einen \u201ehistorischen Block\u201c (Gramsci\/ Togliatti) der werkt\u00e4tigen \u201eneun Zehntel\u201c (Dimitroff). Gegen das \u201eV\u00f6lkisch\u201c stritten sie: f\u00fcr Volksfront.<\/p>\n<p>Aber heute in Deutschland kriegt Mussolinis \u201eKorporativstaat\u201c gerade eine modisch, \u201etrans\u201c-nationale Regenbogent\u00f6nung verpasst, nebst einem pinken Fu\u00dfball-Dress von Nike. Das \u201eVolks-Ganze\u201c bekommt seinen woken Klang, wenn Frauen und s\u00e4mtliche anderen Geschlechter nebst sexuellen Neigungen in gro\u00dfer Con- und Inclusion zu den Waffen gerufen und gemeinsam in Billigarbeit und Insolvenzen getrieben werden. W\u00e4hrend nach aktuellsten Berechnungen die Superreichen immer reicher werden \u2013 und kriegerischer. Und dabei haufenweise Nationalstaaten zu Failed States machen.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu \u201ev\u00f6lkisch\u201c sind \u201enationalistisch\u201c oder \u201eetatistisch\u201c noch echte Begriffe. Die sich, zwar ideologisch \u00fcbersteigert, aber auf real menschgemachte Einheiten beziehen: eben auf Nation oder Staat. Besonders der Begriff \u201efaschistisch\u201c (den woke Denunzianten ungern benutzen) ist durch und durch wissenschaftlich begr\u00fcndbar. Er umfasst einerseits die <em>objektive<\/em> Funktion b\u00fcrgerlicher, offen terroristischer Herrschaftsformen imperialistischster <u>Monopole<\/u>. Und \u2013 damit korrespondierend \u2013 andererseits die <em>subjektiven<\/em> Beschaffenheiten ihrer sozialen Bewegungen, wof\u00fcr reaktion\u00e4rste Traditionen und Verklemmungen in unteren Schichten angetriggert wurden. Und zwar gegen die sozialen und intimen Schamlosigkeiten werkt\u00e4tiger M\u00e4nner. Und besonders gegen Frauen: wo diese sich organisiert gegen ihre Unterdr\u00fccker erhoben, wurden sie \u201erote Flintenweiber\u201c.<\/p>\n<p>Laut Georgi Dimitroffs ber\u00fchmtem Referat vor dem VII. Weltkongress der KomIntern sind in die faschistische Demagogie aber nicht nur jeweils modische Fetzen reaktion\u00e4rster Menschenbilder eingestickt. Der Faschismus spekuliert dazu \u201eauch mit den besten Empfindungen der Massen, ihrem Gerechtigkeitsgef\u00fchl und mitunter sogar ihren revolution\u00e4ren Traditionen.\u201c Dazu haben Braune einst rote Metaphern entkernt. (Wie es heute Gr\u00fcne tun).<\/p>\n<p>Dimitroff: \u201eDer Faschismus handelt im Interesse der extremen Imperialisten, aber vor den Massen tritt er unter der Maske des Besch\u00fctzers der beleidigten Nation auf und appelliert an das gekr\u00e4nkte nationale Gef\u00fchl, wie zum Beispiel der deutsche Faschismus, der die Massen mit der Losung \u2018Gegen Versailles!\u2018 mit sich riss.\u201c Und zwar zur \u201eLiquidierung proletarischer Organisationen und der \u00dcberreste b\u00fcrgerlicher Demokratie\u201c.<\/p>\n<p>Jetzt wollen Ampel-Kriegshetzer Arm in Arm mit der Blackrock-CDU Streikrecht, Sozialhilfe, Meinungsfreiheiten und andre erk\u00e4mpfte, gesetzliche Rechte aushebeln. (Dahingegen w\u00e4ren \u00fcbrigens AfDler die ersten Nazis in der deutschen Geschichte, die \u201eFrieden mit Russland\u201c fordern.)<\/p>\n<p>Sicher ist unser deutsches Regime noch kein faschistisches. (Dimitroff: \u201eFaschismus ist z\u00fcgellosester Chauvinismus und Raubkrieg.\u201c) Aber die Ampel steht mit Merz in Kiew und Tel Aviv eng an der Seite \u201ez\u00fcgellosester Chauvinisten und Raubkrieger\u201c. Bei all ihrer woken Rhetorik gegen \u201edas V\u00f6lkische\u201c.<\/p>\n<h5>3. \u201eLinksnationalismus\u201c<\/h5>\n<p>Pr\u00e4ziser, als das diffuse \u201ev\u00f6lkisch\u201c, gibt \u201enationalistisch\u201c etwas Reales wieder. Ja, es entwickelte sich sogar seit den Jakobinern und der franz\u00f6sischen Revolution die Bezeichnung \u201eLinksnationalisten\u201c. Angewendet wurde diese sp\u00e4ter auch auf Revolutionsf\u00fchrer wie Bolivar, den jungen Castro, Lumumba, Sukarno, Nasser, Ortega und Chavez.<\/p>\n<p>Die linksnationalistischen Parolen vom \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c der Roten Armee oder Kubas \u201eVaterland oder Tod\u201c fanden bei der internationalistischen Linken eine gewisse Toleranz, solange sowas aber bittesch\u00f6n \u201enur\u201c von unterlegenen Staaten genutzt wurde, um im Krieg gegen den Hauptfeind Imperialismus zu \u00fcberleben. Da \u201edurfte\u201c \u00fcbersteigert auf \u201eNational-Traditionen\u201c zur\u00fcckgriffen werden.<\/p>\n<p>Allerdings wurde von linken Parteivorst\u00e4nden im imperialistischen Kernstaat Deutschland energisch gegen jeden, auch nur leisesten Anflug von Nationalismus in imperialistischen Staaten vorgegangen, weil dieser ja Klassengrenzen \u00fcberdeckte. Und weil ja bei uns in Deutschland der \u201ewissenschaftliche Sozialismus\u201c l\u00e4\u00e4\u00e4ngst viiiel weiter entwickelt war. Und nat\u00fcrlich auch das Industrieproletariat.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberlegenheitsduselei deutscher Linken-F\u00fchrer\/innen entpuppte sich bald selbst als national-\u00fcberheblich. Und \u00fcberdeckte dabei Klassengrenzen im eigenen Land! Denn nicht nur in \u00e4rmeren L\u00e4ndern krallen Menschen zuweilen nach neuem Halt in alten nationalen Traditionen. Sondern auch zunehmend krisengesch\u00fcttelte \u00c4rmere in reicheren Staaten. Wie vor 1933: ohnm\u00e4chtig, angesichts von Spaltung der Linken, Versailles-Diktaten und Inflation griffen in Deutschland Weniger-Politisch-Organisierte-und-Gebildete, junge Arbeitslose und pleitegegangene Handwerker nach solcherlei nationalistischen Selbstvergewisserungen.<\/p>\n<p>Dagegen vertieften linke F\u00fchrungen mit ihrem eurozentrischen Snobismus und kulturellem Avantgardismus zun\u00e4chst die Spaltung der Arbeiterbewegung, dann gelang ihnen nicht mal eine Volksfront oder zumindest das Aufgreifen irgendeiner b\u00fcrgerlich-nationalen Tradition gegen den faschistischen Imperialismus.<\/p>\n<p>Aus Internationalismus war oft auch eine dogmatische Tabuzone f\u00fcr Linksintellektuelle geworden, von der bis heute dem \u201e\u00f6den Kosmopolitismus der Monopole\u201c (Brecht) das woke Kapern unserer roten Begriffe aufs Silbertablett gelegt wurde. Als ob Nation und Klassenkampf absolute Gegens\u00e4tze gewesen seien!<\/p>\n<p>Aber bereits Marx und Engels hatten im \u201eKommunistischen Manifest\u201c von den Proletariern \u201ealler <u>L\u00e4nder<\/u>\u201c geschrieben, dass im werkt\u00e4tigen Alltagsverstand und \u201eder Form nach der Kampf des Proleriats gegen die Bourgeoisie zun\u00e4chst ein <em>nationaler\u201c <\/em>sei. Die Dialektik, da\u00df dessen zuweilen <u>notwendig<\/u>-falsche, ideologische \u00dcberh\u00f6hung, der Nationalismus, gleichzeitig und gemeinsam, aber nur behutsam abzubauen war, erschloss sich SPD- und KPD-F\u00fchrungen so richtig erst, als sie gemeinsam in den Buchenwald-Baracken sa\u00dfen.<\/p>\n<p>Jedenfalls differenzierte Georgi Dimitroff 1935: \u201eDer Hitlerfaschismus ist nicht blo\u00df b\u00fcrgerlicher Nationalismus, er ist ein tierischer Chauvinismus.\u201c Und Brecht schrieb 1950 mit Mut und Anmut:\u00a0 \u201eUnd weil wir dies Land verbessern \/ lieben und beschirmen wir`s \/ und das liebste mag`s uns scheinen \/ so wie andern V\u00f6lkern ihr`s\u201c.<\/p>\n<p>In diesem Sinn wird es \u00fcberf\u00e4llig, besonders gegen die medial-technologische Atomisierung der Werkt\u00e4tigen vor den Monitoren und gegen deren Un- und Um-Bildung nach 1989 auch Worte im kulturellen Nahkampf zur\u00fcckzuerobern \u2013 f\u00fcr ein Nachdenken in gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen und damit f\u00fcr neues Terrain des Anti-Imperialismus. Denn auch hierzulande muss sich jene mehrheitsf\u00e4hige Pluralit\u00e4t spiegeln, in der sich nunmehr viele vollkommen unterschiedliche nationale und nationalistische Bewegungen der Welt, wie die BRICS-Staaten, gegen Dollar- und Pentagon-Diktate erheben.<\/p>\n<p>Domenico Lossurdo hatte bis kurz vor seinem Tod 2018 (\u201eEine Welt ohne Krieg\u201c) die klassen\u00fcbergreifende Vielfalt, aber auch die Fragilit\u00e4ten und inneren Widerspr\u00fcche der heutigen \u201eBRICS-Allianz\u201c gegen die unipolare Weltkolonialherrschaft vorgezeichnet. Diesen Antiimperialismus attackieren elit\u00e4re Kasten im Wilde-Werte-Westen heute als \u201er\u00fcckst\u00e4ndig\u201c. Mit Totschlagzeilen wie \u201ereligionsfanatisch, antiamerikanisch, israelfeindlich, gender- und homophob, klima- und corona-leugnend\u201c u.\u00e4. Damit aber zielen Sprachpolizisten nicht nur gegen \u00e4rmere BRICS-Staaten, sondern gleicherma\u00dfen gegen \u00c4rmere in reicheren Staaten.<\/p>\n<p>Diffus rebellische Empfindungen in unterlegenen Klassen und Schichten sollen erst gar nicht aufsteigen. Also muss Nationales derart delegitimiert werden, dass es nicht mal auf die leiseste Idee kommt, zu einem jeweils national verfassten Internationalismus zu reifen. Dazu verhilft den woken Agitprop-Profis auch das Nazi-Bl\u00f6d-Wort \u201ev\u00f6lkisch\u201c gegen die AfD und Trump. Wenngleich es im deutschen Bundestag keine zionistischere Fraktion gibt als die AfD, und in den USA keinen zionistischeren Pr\u00e4sidentschafts-Kandidaten als Trump.<\/p>\n<p>Das N\u00fctzliche an \u201ev\u00f6lkisch\u201c ist, dass ihm die coolen Militarisierungs-Profite nicht anzuh\u00f6ren sind: zwischen 1932 und 39 stiegen die staatlichen Kriegsausgaben in Deutschland von 1,5 auf 18,1% des Staatshaushalts. \u201eRheinmetall\u201c machte damals seine m\u00e4rchenhaften Rekord-Profite \u2013 und deklarierte sie als \u201ev\u00f6lkisch\u201c und gegen \u201edie j\u00fcdisch-bolschewistische Weltverschw\u00f6rung\u201c.<\/p>\n<p>Heute rentiert sich \u201eRheinmetall\u201c ganz \u201eantiv\u00f6lkisch\u201c und, wie \u201ePentagon, Blackrock, Lockheed und CIA\u201c, mit Regenbogenfahne, aber in unverbr\u00fcchlicher Solidarit\u00e4t mit Selenskij und den Fans des Juden- und Kommunisten-Schl\u00e4chters Bandera. Und mit \u201eMerkava-Panzern\u201c an die israelischen Minister Smotrich und Ben Gvir, die sich offen zu Faschismus und Genozid bekennen. W\u00e4hrend die Ampel gegen die \u201ev\u00f6lkische\u201c AfD keift &#8211; die doch auch \u201eproisraelisch\u201c sein will.<\/p>\n<h5>Gegen alte Rechtsextreme \u2013 oder\u00a0 neue?<\/h5>\n<p>Die subjektiven \u201ev\u00f6lkischen\u201c Anrufungen der Unteren von Seiten der alten Faschisten korrespondierten also durchaus mit <em>autarken<\/em> Profit-Berechnungen der objektiv Oberen, also jener deutschnationalistischen Bourgeoisie damals an der Macht. Um beides, das objektive Wesen des Faschismus bis 1945 und seine subjektiven Botschaften an das Volk, in einem gewissen Gleichklang zu verfassen, also im Nationalismus ihrer Zeit, baute \u201ev\u00f6lkisch\u201c damals eine ideologische Klammer.<\/p>\n<p>Als nun, nach der \u201ePotsdam-Gate\u201c-Inszenierung von \u201eCorrectiv\u201c, auf den Demowellen \u201egegen rechts\u201c surfende Hauptredner eine bevorstehende \u201eMachtergreifung 2.0\u201c prophezeiten, wurde medial der Eindruck verbreitet, ein neuer, deutscher Faschismus k\u00f6nne tats\u00e4chlich noch einmal im alten \u201ev\u00f6lkischen\u201c Gewand auferstehen. So, als ob seine \u00f6konomische Basis heute tats\u00e4chlich noch einmal eine \u201eAutarkie\u201c (Dimitroff) sein k\u00f6nne. Ein \u2013 zugegeben \u2013 genialer Taschenspielertrick, um Regimes der transnational agierenden Konzerne wie \u201eBlackrock, Rheinmetall, Microsoft, Apple, Amazon, Soros &amp; Co\u201c f\u00fcr die Unteren in mildem Licht zu spiegeln. W\u00e4hrend \u201edie Unteren\u201c von oben mit woken, anti-\u201ev\u00f6lkischen\u201c Sprech-Eliten auf entgrenzte Kriegst\u00fcchtigkeit umgedrillt werden sollen.<\/p>\n<p>Noch gelingt ihnen diese kulturelle Erm\u00e4chtigung auch per antifaschistischem Fingerzeig auf Pinochet, Milei, Bolsonaro, Breijvik und andere rechte Massenm\u00f6rder. Aber die \u201ev\u00f6lkische\u201c Hetze im \u201eBreijvik-Manifest\u201c war l\u00e4ngst (wie das Programm vom Kettens\u00e4gen-Milei) zu einer Gru\u00dfadresse geworden: an werte-westlichen \u201eHerrenmenschen\u201c, Dollar-Herrschaft und Pentagon.<\/p>\n<p>Der \u00f6konomische Stern des Nationalismus ist mit den transnational agierenden Konzernen n\u00e4mlich untergegangen. Aber er scheint noch gef\u00e4hrlich in Herzen und K\u00f6pfe, die jedoch dahinsiechen.<\/p>\n<p>Darum versucht sich gerade aus der Mitte ein neuer Typus transnational verfassten Staatsterrorismus\u2019 in ganz neuen \u201eantiv\u00f6lkischen\u201c Appellen \u201egegen rechts\u201c. Aber auch solches hatte Dimitroff bereits erahnt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDurch seinen Zynismus und seine Verlogenheit alle anderen Spielarten der b\u00fcrgerlichen Reaktion in den Schatten stellend, passt der Faschismus seine Demagogie den nationalen Besonderheiten jedes Landes an, sogar den Besonderheiten der verschiedenen sozialen Schichten in ein und dem selben Lande&#8230; Der Faschismus bleibt die w\u00fctendste Offensive des Kapitals gegen die werkt\u00e4tigen Massen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Der alte Faschismus war in Wahrheit antinational und \u201emehrheitsphob\u201c, wie die deutschen Tr\u00fcmmerfelder 1945 bewiesen. \u00dcber sein \u00f6konomisches Wesen \u2013 und nicht nur \u00fcber anachronistische Erscheinungen fr\u00fcherer Rechtsextremer mit ihrem \u201ev\u00f6lkischen\u201c Marketing\u2013 muss mutiger aufgekl\u00e4rt werden. Und Mehrheiten dagegen auf die Stra\u00dfe gebracht. Und, soweit auf dem Boden des Grundgesetzes, ohne Gewissenskontrollen und allzuviele \u201eKontaktsperren\u201c!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Diether Dehm ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes und seines Beirats.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" \/> <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Freidenker_2024-02_Dehm_EinNeuerDeutscherFaschismus.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diether Dehm: <strong>Ein neuer deutscher Faschismus \u2013 kommt er wieder \u201ev\u00f6lkisch\u201c?<\/strong><\/a> \u00a0(Auszug aus <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19405\">FREIDENKER 2-24<\/a>, ca. 505 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Neonazis bei einer Demonstration in M\u00fcnchen 2005<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Rufus46, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=829398\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=829398<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Intro zu marxistischen Regierungsbetrachtungen<\/b><br \/>\n<b>Beitrag von Diether Dehm<\/b> aus:\u00a0\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 2-24, Juni 2024<br \/>\nMit dem \u201e18. Brumaire des Louis Bonaparte\u201c begann Marx eine v\u00f6llig neue Sicht auf Geschichte, nicht nur f\u00fcr Marxisten. Ein politisches Regime, sein Zustandekommen und seine Politiken wurden seither stets auf materielle Interessen durchleuchtbar. Konstellationen von Klassenk\u00e4mpfen bilden dabei die \u00f6konomische Basis, die sich in (und von!) Regierungen spiegeln und bewegen. Und zwar sehr konkret, was die Betrachtung auch empirisch aufw\u00e4ndig macht. Der ungetreue Hegelianer Marx sah zudem das Wesen eines Regimes dialektisch auf dessen Anh\u00e4ngerschaft angewiesen. Das spielte er am zweiten Bonaparte und dessen Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 durch, leitete daraus eine historische Ausnahmesituation ab: ein Klassenpatt. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19437,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[1057,876,2238,451,1077,491,404,981,496,1065,565,1034,482,1575,1227,479,2239],"class_list":["post-19431","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-weltanschauung-philosophie","tag-arbeiterbewegung","tag-dialektik","tag-dimitroff","tag-faschismus","tag-frankfurter-schule","tag-geschichte","tag-imperialismus","tag-kapital","tag-karl-marx","tag-klassenkampf","tag-kommunismus","tag-marxismus","tag-nationalismus","tag-psychologie","tag-rechtsextremismus","tag-volk","tag-voelkisch"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Neonazi_2.4.2005_Muenchen_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-53p","jetpack-related-posts":[{"id":3227,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3227","url_meta":{"origin":19431,"position":0},"title":"Zur Frankfurter Buchmesse","author":"Webredaktion","date":"19. 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