{"id":19371,"date":"2024-06-27T22:57:29","date_gmt":"2024-06-27T20:57:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19371"},"modified":"2024-07-10T13:20:13","modified_gmt":"2024-07-10T11:20:13","slug":"gegen-das-vergessen-der-erfahrungen-in-der-weimarer-republik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19371","title":{"rendered":"Gegen das Vergessen der Erfahrungen in der Weimarer Republik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em>Gegen die Nacht k\u00f6nnen wir nicht ank\u00e4mpfen,<\/em><br \/>\n<em>aber wir k\u00f6nnen ein Licht setzen!<\/em><br \/>\n<em>(Franz von Assisi)<\/em><\/p>\n<p><em>von <strong>Prof. Dr. Anton Latzo<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Referat, gehalten auf der Konferenz \u00bbGlobale Kriege, Sozialraub, Repression \u2013 ein neuer Faschismus?\u00ab des <a href=\"https:\/\/okv-kuratorium.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OKV<\/a> am 20.06.2024<\/span><\/p>\n<p>Es vergeht in diesem Lande kaum ein Tag, an dem nicht von Politikern, Parteien, \u201eExperten\u201c, Stiftungen und Verb\u00e4nden wegen \u201eRechtsextremismus\u201c geklagt wird.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Kennzeichen dieser \u201eArgumentationen\u201c besteht aber darin, dass sie weitgehend geschichtslos oder geschichtsarm sind. Sowohl die Politik als auch das geistige Leben in seiner ganzen Breite sind in dieser Republik mit einer schnell voranschreitenden geschichtlicher Amnesie, sowie mit Geschichtsrevisionismus verbunden. Das ist nicht Zufall, sondern Absicht: diese Gesellschaft soll doppelt hilflos gemacht werden \u2013 geistig und praktisch!<\/p>\n<p>Ich sehe unsere Konferenz als Beitrag zu einer breiteren Diskussion, die aus gegebener Situation heraus zur bewussten Mobilisierung der Menschen gegen Faschismus und Krieg f\u00fchren soll. Ich k\u00f6nnte mir durchaus vorstellen, dass sie als Initialz\u00fcndung f\u00fcr einen Aufruf an alle Friedens-, Freundschafts-, antiimperialistischen und antifaschistischen Organisationen und Vereinen dient, ein Verst\u00e4ndigungsseminar zum Thema durchzuf\u00fchren, das zu wachsender Gemeinsamkeit f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Denn, und das ist schon eine der wichtigsten Lehren aus der Weimarer Zeit, sowohl Faschismus als auch Krieg sind nicht unausweichlich! Das war und ist in Deutschland so und anderswo nicht anders.<\/p>\n<ol>\n<li>\n<h4>Zu den Wurzeln des Faschismus<\/h4>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Faschismus entstand mit dem Hin\u00fcberwachsen des Kapitalismus in sein imperialistisches Stadium. Sein Wesen ergibt sich aus den Charakter des Kapitalismus. Er ist nicht eine spezifisch deutsche Erscheinung, sondern erw\u00e4chst aus dem Imperialismus und als Reaktion auf die progressive, revolution\u00e4re Bewegung der Arbeiterklasse f\u00fcr Sozialismus und Frieden.<\/p>\n<p>Rudolf Hilferding machte schon 1910, als er noch Marxist war, darauf aufmerksam: \u201eAls Ideal erscheint es jetzt, \u2026 die Herrschaft \u00fcber die Welt zu sichern. \u2026 Zugleich st\u00e4rkt die zunehmende Macht der Arbeiter das Streben des Kapitals, die Staatsmacht zur Sicherung gegen die proletarischen Forderungen noch weiter zu verst\u00e4rken\u201c.<\/p>\n<p>Lenin wies darauf hin, dass \u201eDer Imperialismus \u2026 als Weiterentwicklung und direkte Fortsetzung der Grundeigenschaften des Kapitalismus \u00fcberhaupt (erwuchs)\u201c. Er ist weder nur Politik, noch nur Kolonialpolitik usw. Er ist eine Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung im Kapitalismus und umfasst sowohl die Innen- und Au\u00dfenpolitik, das geistige Leben sowie die Formung des dazu n\u00f6tigen Untertanen-Menschen.<\/p>\n<p>Sein bestimmender Grundzug ist die <em>uneingeschr\u00e4nkte \u00f6konomische und politische Herrschaft<\/em> des Monopols zur Gewinnung und Sicherung von Monopolprofit. Das Ziel ist der Profit. Der Weg ist die Ausbeutung, die Ausbeutung der Menschen im eigenen Lande und die Ausbeutung der Menschen und Ressourcen fremder L\u00e4nder, also Reaktion nach innen und Expansion nach au\u00dfen. Die Mittel bestehen in Herrschaft und Gewalt. Die Instrumente sind die politische Macht, der Staat, und das Milit\u00e4r, die eingesetzt werden, um Ruhe und Sicherheit im Inneren und Territorien weltweit zu sichern.<\/p>\n<p>Wenn es den Herren des Kapitals nicht mehr m\u00f6glich ist, ihre Ziele mit Hilfe der traditionellen b\u00fcrgerlichen Parteien zu erreichen, dann greifen sie nach der Reaktion und nach Gewalt. Auch in diesem Fall soll Lenin zu Wort kommen: \u201eDer freien Konkurrenz entspricht die Demokratie. Dem Monopol entspricht die politische Reaktion\u201c. Auch die Entwicklung in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nach dem 1. Weltkrieg hat das best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Faschistische Gestalt nahm der Drang nach Reaktion und Gewalt aber erst nach dem ersten Weltkrieg und nach dem Sieg der Oktoberrevolution an, also nach dem Eintritt in die allgemeine Krise dieser Gesellschaft.<\/p>\n<p>Unter dem demokratischen Aush\u00e4ngeschild der Weimarer Republik entwickelte sich die Allianz zwischen Monopolen und Staat dahingehend, dass sich prim\u00e4r die politischen Positionen des Imperialismus entwickelten. Das Gewicht der deutschen Industrie fand seinen Ausdruck unter anderem darin, dass an der Konferenz \u00fcber die Reparationen von Spa (Belgien) im Juli 1920 als offizieller Sachverst\u00e4ndiger Hugo Stinnes teilnahm und dass der Generaldirektor der HAPAG, Cuno, sp\u00e4ter Fraktionsvorsitzender der Deutschen Volkspartei und Syndikus Stresemann Reichskanzler wurden!<\/p>\n<p>Von Anfang an war in Deutschland die Schwerindustrie, vor allem die R\u00fcstungsindustrie monopolisiert. Sie \u00fcbte daher einen entscheidenden Einfluss auf die gesamte deutsche Innen- und Au\u00dfenpolitik aus.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Monopole wurden nach dem ersten Weltkrieg nicht zerschlagen. Der Gro\u00dfgrundbesitz blieb erhalten. Die Aggressivit\u00e4t des Monopolkapitals verst\u00e4rkte sich durch seine \u00f6konomische, politische und ideologische Verbindung mit dem Junkertum.<\/p>\n<p>Gleichzeitig f\u00fchrten die sozial\u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse zu einer Entfaltung des Klassenkampfes.<\/p>\n<p>Die Bourgeoisie konzentriere ihre Macht auf den Staatsapparat, baute die Rechte des Parlaments ab. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber die \u201eGro\u00dfe Koalition\u201c des SPD-Kanzlers M\u00fcller. Er geht zum Repr\u00e4sentanten des Klerikalismus Br\u00fcning \u00fcber den offenen Vertreter des Junkertums und Monopolkapitals Papen zu Hitler.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist, dass dieser Weg sich nicht \u00fcber den Bruch der Weimarer Verfassung vollzog. Er geh\u00f6rte zum Verfassungsmechanismus der b\u00fcrgerlichen Demokratie!<\/p>\n<p>Auch die Generale, die Generalit\u00e4t waren nach dem ersten Weltkrieg geblieben. Ende des Jahrzehnts sa\u00dfen schlie\u00dflich mit Hindenburg und Schleicher die f\u00fchrenden K\u00f6pfe der Reichswehr an den Schalthebeln der Macht. Und der Hindenburg-Vertraute von Papen wusste auch, wie diese auszusehen hatte: \u201eWir wollen, meine Herren, eine machtvolle und \u00fcberparteiliche Staatsgewalt schaffen, die nicht als Spielball von den politischen und gesellschaftlichen Kr\u00e4ften hin- und hergetrieben wird, sondern \u00fcber ihnen unersch\u00fctterlich steht.\u201c<\/p>\n<p>Ihr Ziel war also die Macht. Die Republik war f\u00fcr sie allenfalls ein Kampffeld auf dem darum gek\u00e4mpft wurde. Alle diese Kr\u00e4fte fanden zueinander im Streben, das Zusp\u00e4tkommen bei der Aufteilung der Welt wettzumachen. \u201eDeutschland hat lange genug zugesehen, wie andere M\u00e4chte die Welt unter sich aufteilen. Es muss sich nun auch einen Platz an der Sonne sichern\u201c, erkl\u00e4rte schon im Jahre 1897 Staatssekret\u00e4r von B\u00fclow, der sp\u00e4tere Reichskanzler, im Reichstag.<\/p>\n<p>Auf der Grundlage des Antikommunismus ging die rechte SPD-F\u00fchrung das B\u00fcndnis mit dem Generalstab ein. \u201eWir haben uns verb\u00fcndet zum Kampf gegen die Revolution, zum Kampf gegen den Bolschewismus\u201c, charakterisierte General Groener 1925 im sogenannten Dolchsto\u00dfprozess dn Hauptzweck des B\u00fcndnisses.<\/p>\n<p>Damit diese Klasseninteressen als \u201eInteressen der ganzen Nation\u201c erkl\u00e4rt werden konnten und ihre Expansionsziele als \u201eSache der ganzen Nation\u201c akzeptiert wurden, daf\u00fcr sorgten die Eliten im Rahmen des \u201eAlldeutschen Vereins\u201c.<\/p>\n<p>Bei der Analyse der heutigen Situation sollten wir also ber\u00fccksichtigen,<\/p>\n<ol>\n<li>dass der Faschismus nicht pl\u00f6tzlich und aus dem Nichts erscheint. Kurt Gossweiler u.a. weisen zurecht darauf hin, dass die Vorl\u00e4ufer faschistischer Parteien schon vor und w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges entstanden sind.<\/li>\n<li><u><\/u> Der Kampf gegen die Faschisierung und gegen den Faschismus ist Bestandteil des Klassenkampfes! Der Faschismus steht nicht \u00fcber den Klassen. Die Herrschenden waren aber schon immer bem\u00fcht, ihn so darzustellen.<\/li>\n<li><u><\/u> Die Geschichte hat die Richtigkeit der Einsch\u00e4tzung erbracht, die Mitte der 1930er Jahre durch die Kommunistische Internationale erarbeitet wurde. Die jetzige Lage ist Anlass, sich diese Einsch\u00e4tzung in Erinnerung zu rufen, aber nicht einfach als geschichtliche Reminiszenz, sondern um sich nach ihr zu richten. Georgi Dimitroff wies nachdr\u00fccklich darauf hin, dass der Faschismus nicht eine Form der Staatsmacht ist, die angeblich \u201e\u00fcber den Klassen, dem Proletariat und der Bourgeoisie steht\u201c wie zum Beispiel der \u00f6sterreichische Sozialdemokrat Otto Bauer behauptet hat. Das ist auch nicht das \u201eaufst\u00e4ndische Kleinb\u00fcrgertum, das von der Staatsmaschine Besitz ergriffen hat\u201c, so Dimitroff.<br \/>\n\u201eNein, der Faschismus ist keine \u00fcber den Klassen stehende Macht und keine Macht des Kleinb\u00fcrgertums oder des Lumpenproletariats \u00fcber das Finanzkapital. Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst\u201c.<br \/>\nEr kommt zu der Schlussfolgerung, dass der Faschismus \u201ekeine einfache Ersetzung der einen b\u00fcrgerlichen Regierung durch eine andere, sondern die Abl\u00f6sung der einen Staatsform der Klassenherrschaft der Bourgeoisie \u2013 der b\u00fcrgerlichen Demokratie \u2013 durch eine andere Form durch die offene terroristische Diktatur\u201c.<\/li>\n<li>Deutlich sollte daraus werden, dass man den Faschismus nicht mit irgendwelchen legalistischen Illusionen erfolgreich bek\u00e4mpfen kann. Eine schein-radikale Phraseologie wird nie den Weg zur Vermeidung des Faschismus bieten.<\/li>\n<li>Und noch eine Lehre von damals f\u00fcr heute. Der Kampf durch Streiks, Demonstrationen und unterschiedlichen Aktionen war und bleibt eine entscheidende Waffe. Aber ohne ideologische Klarheit wird es nicht gelingen, eine wirksame Strategie und Taktik zu erarbeiten und in gemeinsamen und koordinierten Aktionen umzusetzen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auch heute werden unendlich viele Aktionen und Fraktionen f\u00fcr das gleiche Ziel ins Feld gef\u00fchrt. Die sozial-\u00f6konomischen, die klassenm\u00e4\u00dfigen Aspekte werden aber bewusst ausgeklammert! So wird in einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung vom Mai 2022 die These vertreten, der Faschismus sei Ultra-Nationalismus, der mit aller Radikalit\u00e4t der Nation, deren Wiederaufstieg zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die faschistische Diktatur sollte die revolution\u00e4re Entwicklung der Gesellschaft verhindern und g\u00fcnstige Bedingungen f\u00fcr die Verwirklichung der Ziele der Monopole &#8211; h\u00f6chste und sichere Profite und maximale Expansion erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Es ist schon lehrreich und sollte als Warnung dienen, dass die Diktatur des Faschismus erst nach der Niederschlagung der revolution\u00e4ren Bewegung der Arbeiterklasse erfolgt ist. Das war in Deutschland so, das war in Spanien so, und auch in Chile!<\/p>\n<p>Im Kampf f\u00fcr die Rettung ihrer Gesellschaft durch die Vorbereitung und Errichtung der faschistischen Diktatur sind die Vertreter der Monopole bereit, Methoden und Mittel einzusetzen, die bis zur terroristischen Vernichtung der revolution\u00e4ren Arbeiterbewegung reichen.<\/p>\n<p>Dieses Vorhaben wurde auch damals schon begleitet von schein &#8211; revolution\u00e4ren und schein -sozialistischen Forderungen. Parallel dazu wurde auch die scheinbar antib\u00fcrgerliche Phraseologie und Demagogie als Instrument zur T\u00e4uschung der Massen eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Gestalter dieser Prozesse setzten Parolen in die Welt und waren (sind) sogar zu terroristischen Methoden bereit, um gro\u00dfe Teile der Arbeiterklasse von ihren alten Organisationen zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Der Faschismus hat sich als t\u00f6dliche Gefahr f\u00fcr die gesamte, sozialdemokratisch und kommunistisch ausgerichtete Arbeiterbewegung erwiesen.<\/p>\n<p>Aber er war ruinierend auch f\u00fcr die b\u00fcrgerliche Demokratie und damit auch f\u00fcr demokratisch gesinnten Kr\u00e4fte der Bourgeoisie!<\/p>\n<p>Der Faschismus erwies sich von Anfang an als <u>politische Waffe<\/u> der imperialistischen Monopolbourgeoisie. Der Faschismus sollte der imperialistischen Bourgeoisie erm\u00f6glichen, Ziele zu erreichen, die mit Hilfe der historisch entstandenen b\u00fcrgerlichen Parteien angesichts der inneren und internationalen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse nicht mehr m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Es war gleichg\u00fcltig, ob sp\u00e4ter B\u00fcrgerliche oder Sozialdemokraten an der Spitze der wechselnden Regierungen der Weimarer Republik standen. Die Regierungen wurden von einer anderen Kraft, von der unsichtbaren Kraft des internationalen Finanzkapitals gesteuert!<\/p>\n<p>Antikommunismus und Russophobie bzw. Antisowjetismus waren die Pfeiler der Ideologie. Der DRANG nach dem Osten <em>wurde zu<\/em>r GEFAHR aus dem Osten umgewandelt!<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>\n<h4>Militarisierung und Faschismus sind Zwillinge und gemeinsames Anliegen des internationalen Kapitals<\/h4>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die mit dem Versailler Vertrag vereinbarten Grunds\u00e4tze zur Schaffung einer neuen Weltordnung waren nicht die von den V\u00f6lkern erwartete Friedensordnung, sondern eine neue imperialistische Ordnung.<\/p>\n<p>Sie war eine Fortsetzung der imperialistischen Politik. Sie schuf internationale Bedingungen und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Wiederaufbau der dazu notwendigen militaristischen und die Schaffung faschistischer Formationen, denen \u2013 angesichts der revolution\u00e4ren Situation und des Entstehens der Republik der Sowjets \u2013 die Aufgabe zugeteilt wurde, die Existenz und die Profit- und Expansionspolitik des Imperialismus abzusichern.<\/p>\n<p>In diesem historischen Kontext wurde die Weimarer Republik zur Wiege f\u00fcr die Aufr\u00fcstung Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg und f\u00fcr die Militarisierung des Landes.<\/p>\n<p>Der amerikanische Bankier James B. Warburg, der auch Mitglied des \u201eGehirntrusts\u201c von Pr\u00e4sident Roosevelt und damit intimer Kenner nicht nur der Politik, sondern auch der Umst\u00e4nde ihres Entstehens war, schrieb 1944 in seinem Buch \u201eDie Au\u00dfenpolitik beginnt zu Hause\u201c \u00fcber die \u00dcberlegungen der Westm\u00e4chte dabei: \u201eDie alliierten Regierungen trauten der Festigkeit der sozialen Struktur ihrer L\u00e4nder nicht. Und weil sie ihr nicht trauten, strebten sie danach, den Bolschewismus in Russland zu vernichten; sie f\u00fcrchteten, dass er auch in ihre L\u00e4nder eindringen w\u00fcrde. Die Alliierten benutzten ihren Sieg nicht dazu, die Entwicklung der Demokratie in Europa zu f\u00f6rdern, sondern n\u00fctzten ihn aus, um sicherzustellen, dass Teile der reaktion\u00e4ren politischen und \u00f6konomischen Gruppierungen, die bis 1914 in den verschiedenen L\u00e4ndern Europas geherrscht hatten, an der Macht blieben<\/p>\n<p>H\u00e4tten wir so gehandelt, \u2026,wenn wir nicht daheim bei uns selbst, in unserem eignen Vaterlande, vor dem ungel\u00f6sten Widerspruch zwischen der politischen Demokratie und der \u00f6konomischen Oligarchie Furcht gehabt h\u00e4tten\u2026 Es ist eine historische Tatsache , \u2026 dass kapitalistische, soziale, religi\u00f6se Furcht sich vereinigten und sich in den westlichen Staaten verbreiteten, so dass diese weiterhin den demokratischen Fortschritt unterdr\u00fcckten und in Europa eine Reaktion unterst\u00fctzten, aus welcher schlie\u00dflich der Faschismus geboren wurde.\u201c<\/p>\n<p>Es wird damit aus berufenem Munde best\u00e4tigt, dass die imperialistischen Staaten vor der Situation standen, dass ihre Gesellschaftsordnung noch nie so gef\u00e4hrdet war, wie nach dem Weltkrieg. Das war ein wesentlicher Faktor, der das Verhalten der Staaten bestimmte und sie veranlasste, den Faschismus zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Unter diesen Umst\u00e4nden stellte man (Winston Churchill) bekanntlich die Gedanken der \u201ewesteurop\u00e4ischen Vers\u00f6hnung\u201c propagandistisch in den Vordergrund. Die Vorstellung, dass der deutsche Militarismus durch einen \u201eKreuzzug gegen den Osten\u201c Nutzen bringen k\u00f6nnte, wurde bald Gemeingut aller kapitalistischen Gro\u00dfm\u00e4chte und eine Grundlage ihrer Beziehungen. Der \u201eDrang nach Osten\u201c wurde zur \u201eGefahr aus dem Osten\u201c umfunktioniert und zum Bindeglied zwischen der deutschen Reaktion und den internationalen imperialistischen Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Man hat das handelnde Subjekt gefunden, dass bereit war, sein eigenes Land und das Volk &#8211; also Menschenleben &#8211; zu opfern, um die Interessen des deutschen Monopol- und Finanzkapitals zu verwirklichen. Es musste nur noch so aufgebaut werden, dass es nicht den eigenen Interessen, den Interessen der Monopole in den USA, in Gro\u00dfbritannien usw., schadet!<\/p>\n<p>Das um so mehr, als Rapallo gezeigt hat, dass es Alternativen zum antisowjetischen Konzept gibt. Der Rapallovertrag hat gezeigt, dass und wie die Beziehungen zwischen Sowjetrussland und einem kapitalistischen Staat auf der Grundlage der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Vorteils geregelt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr Deutschland war er eine wichtige St\u00fctze im Ringen gegen die \u00dcbermacht der Siegerm\u00e4chte. Er r\u00e4umte Deutschland auch gro\u00dfe \u00f6konomische Vorteile ein. Der deutsche Export in die RSFSR hat sich in Jahresfrist mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Deutschland hat ihn jedoch missbraucht, um einseitig seine Position gegen\u00fcber den kapitalistischen M\u00e4chten auszubauen. Die westlichen M\u00e4chte forderten seine Aufhebung. Dazu nutzten sie auch die reaktion\u00e4rsten Kr\u00e4fte in Deutschland. Sie waren daran interessiert, ein reaktion\u00e4res Deutschland als Angriffskolonne der kapitalistischen Welt gegen den Osten aufzubauen und zu benutzen.<\/p>\n<p>Der Antibolschewismus wurde rasch zu Deutschlands wirksamer Waffe, die zum Beispiel die franz\u00f6sisch-britischen Bedenken \u00fcberwand.<\/p>\n<p>Unter diesen Umst\u00e4nden wurde im Oktober 1925 der sogenannte Locarnopakt abgeschlossen, der die Grenzen im Westen sichern und garantieren sollte. In der britischen Regierung wurde der Standpunkt vertreten: \u201eDie Bedeutung von Locarno ist ungeheuer gro\u00df. Sie liegt darin, dass sich die jetzige deutsche Regierung von Russland abwendet und ihr Geschick an das der Westm\u00e4chte kn\u00fcpft\u201c. Und der deutsche Au\u00dfenminister Stresemann erkl\u00e4rte: \u201eEr hat die Einigkeit (der Westm\u00e4chte \u2013 A.L.) gesprengt und in Osteuropa neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet\u201c.<\/p>\n<p>Und diese Politik nannte man \u2013 gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung &#8211; \u201eV\u00f6lkerverst\u00e4ndigungspolitik\u201c!<\/p>\n<p>Die zentrale Erwartung formulierte der Erd\u00f6lk\u00f6nig Henri Deterding (Royal Dutch Shell) in der Morning Post vom 5. Januar 1926: \u201eEhe viele Monate ins Land gehen, wird Russland in die Zivilisation zur\u00fcckgekehrt sein, aber unter einer besseren Regierung als der zaristischen. Mit dem Bolschewismus wird es vor Ausgang des Jahres vorbei sein\u201c. Ein Programm zur Kolonialisierung Russlands, zur Ausbeutung seiner Sch\u00e4tze Russlands lag ja auch schon vor.<\/p>\n<p>Diese Situation nutzend, bot sich Hitler den deutschen und internationalen Monopolherren mit dem Programm an: \u201eDamit ziehen wir Nationalsozialisten bewu\u00dft einen Strich unter die au\u00dfenpolitische Richtung unserer Vorkriegszeit. Wir setzen dort an, wo man vor sechs Jahrhunderten endete. <em>Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem S\u00fcden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten\u2026<\/em>.Nicht West- und nicht Ostorientierung darf das k\u00fcnftige Ziel unserer Au\u00dfenpolitik sein, sondern <em>Ostpolitik im Sinne der Erweiterung der notwendigen Scholle f\u00fcr unser Volk\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Damit stie\u00df Hitler auf offene Ohren sowohl bei den Westm\u00e4chten als auch bei den deutschen Monopolen. Im November 1926 hatte Carl Duisberg, Vorsitzender des Aufsichtsrates der IG Farben und seit 1926 auch des Reichsverbandes der deutschen Industrie, erkl\u00e4rt: \u201eIn der Behandlung wichtiger wirtschaftlicher Fragen mu\u00df eine \u00c4nderung eintreten. Wie man es machen muss, kann man in Amerika sehen. Die ganze Politik wird dort von einem Gremium von Wirtschaftlern gemacht. Wenn gr\u00f6\u00dfere Fragen zur Entscheidung anstehen, dann treten sie zusammen, sprechen diese durch und setzen diese Richtlinien durch. Nach ihnen wird dann gearbeitet. Aber wie soll man die Sache in Deutschland machen? Alle diese Dinge werden im Reichstag entschieden. Darum k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir auf die Parteipolitik einwirken. Nur durch planm\u00e4\u00dfige Beeinflussung lassen sich alle Schwierigkeiten \u00fcberwinden\u201c.<\/p>\n<p>Das war ein mehrfaches und langfristiges Programm, das zu den bekannten Ergebnissen in den 1930er Jahren gef\u00fchrt hat. Es war ein Zeichen gegen\u00fcber den Amerikanern, eine Warnung an die Weimarer Verfassung und die parlamentarische b\u00fcrgerliche Demokratie und ein Hinweis an die Parteien, dass sie sich entsprechend den Vorstellungen der Monopole zu verhalten haben.<\/p>\n<p>Zum politischen \u201eBeitrag\u201c haben die imperialistischen M\u00e4chte auch ihre \u00f6konomischen Subventionen geleistet. Die gro\u00dfen amerikanischen Anleihen der zwanziger Jahre beschleunigten und versch\u00e4rften die Entwicklung zu diesem Konzept und damit zum Faschismus.<\/p>\n<p>Von Anfang an geh\u00f6rte die F\u00f6rderung der deutschen R\u00fcstungsindustrie dazu. Schon 1919 bis 1922 fingen die amerikanischen Finanzinstitute in weitem Ausma\u00df an, als Anleihegeber f\u00fcr die deutsche Schwerindustrie aufzutreten. Empf\u00e4nger auf deutscher Seite waren u.a. Krupp, Hugo Stinnes und Otto Wolf, sowie Friedrich Flick. Dazu geh\u00f6rte die Chemieindustrie sowie Firmen wie Carl Zeiss Jena u.v.a.<\/p>\n<p>Alle diese Pl\u00e4ne und Handlungen wurden mit Friedensparolen und paneurop\u00e4ischen Argumenten ummantelt. Es wurde f\u00fcr Vertrauen geworben, nicht nur in die Aktionen, sondern auch in die Empf\u00e4nger der Gelder.<\/p>\n<p>Die Regierungen der Weimarer Zeit haben diese Prozesse nicht behindert, sondern kr\u00e4ftig gef\u00f6rdert. Bei allen \u201edemokratischen\u201c Formulierungen der republikanischen Verfassung lag die wirkliche wirtschaftliche wie gesellschaftliche Macht des Reiches in den H\u00e4nden einer \u00e4u\u00dferst begrenzte Gruppe Industrie- und Finanzmagnaten. Sie waren nicht nur Finanzquelle f\u00fcr die Politik. Sie finanzierten auch die gesamte Propagandaarbeit.<\/p>\n<p>Auf der Grundlage der wirtschaftlichen Verflechtung wurden also die Faschisten und ihre \u201eBewegung\u201c von deutschen und ausl\u00e4ndischen \u201eWohlt\u00e4tern\u201c finanziert. Von den ausl\u00e4ndischen Finanziers seien genannt: Erd\u00f6lmagnat Henri Deterding und der Amerikaner Henry Ford.<\/p>\n<p>Der Chef des deutschen Stahltrusts, Fritz Thysen, hatte schon fr\u00fch mit dem \u201enationalen Widerstand\u201c entsprechende Beziehungen. 1928, als sie an Geldmangel litten, hat er ihnen eine gro\u00dfe Anleihe beschafft. Nach der Rede Hitlers am 27. Januar 1927 im Industrieklub D\u00fcsseldorf erkl\u00e4rte Fritz Thyssen: \u201eDie Rede machte auf die anwesenden Industriellen tiefen Eindruck, und als Folge davon flossen eine ganze Anzahl gro\u00dfer Betr\u00e4ge aus Mitteln der Schwerindustrie in die Kassen der Nationalsozialistischen Partei\u201c.<\/p>\n<p>Diese und viele andere Verbindungen und Aktionen f\u00fchrten dann zur \u201eM\u00fcnchner Politik\u201c und schlie\u00dflich zum Krieg. Es war aggressiver Selbsterhaltungstrieb und zielgerichtete Politik des deutschen Gro\u00dfkapitals und seiner ausl\u00e4ndischen Partner, die die Weimarer Republik ausnutzten, sie zu Grabe trugen und die Nazidiktatur installieren lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Faschismus ist das bewusst herbeigef\u00fchrte Produkt der Monopole, um die Klassenherrschaft zu sichern.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>\n<h4>Alles nur Geschichte?<\/h4>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Marx und Engels weisen uns darauf hin, dass \u201edie herrschenden Ideen einer Zeit \u2026 stets nur die Ideen der herrschenden Klasse\u201c sind. Es gibt keine Politik ohne Ideologie. Das sollten wir beherzigen.<\/p>\n<p>Die Bedingungen, die den Faschismus als politische Waffe der imperialistischen Bourgeoisie hervorbrachten, bestehen weiter. Die Menschheit kann nur \u00fcberleben, wenn sie sich erneut und st\u00e4rker gegen den Imperialismus erhebt.<\/p>\n<p>Die Geschichte lehrt, dass wir in unseren Aktionen partei- und organisations\u00fcbergreifend handeln m\u00fcssen. Es gibt aber gen\u00fcgend Anl\u00e4sse, die uns feststellen lassen, dass ein solches Herangehen keinesfalls bedeutet \u2013 wie manche meinen und sich verhalten \u2013 auf Parteinahme in zentralen gesellschaftspolitischen, ideologischen und theoretischen Fragen zu verzichten.<\/p>\n<p>Die Hauptgefahren des Faschismus gehen auch heute, wie fr\u00fcher, wie immer von der imperialistischen Bourgeoisie aus.<\/p>\n<p>Die \u201eRechten\u201c oder sogar faschistischen Bewegungen und Organisationen sind aber keine selbst\u00e4ndige Kraft. Man muss die Kr\u00e4fte entlarven, die hinter ihnen stehen!<\/p>\n<p>Die Geschichte der Weimarer Zeit zeigt, dass solche Organisationen von den Herrschenden an der Leine gehalten werden, solange sie in den Regierungen noch nicht gebraucht werden. Ihr Wachstum und ihre Regierungsf\u00e4higkeit wird dann durch politische und wirtschaftspolitische Ma\u00dfnahmen und durch \u201eSpenden\u201c gef\u00f6rdert, wenn dies als zweckm\u00e4\u00dfig erscheint, um den gew\u00fcnschten Sozial- und Demokratieabbau forciert voran zu bringen oder au\u00dfenpolitischen Expansionen eine st\u00e4rkere innere Unterst\u00fctzung zu sichern.<\/p>\n<p>Wir sollten uns jedoch darauf einstellen, dass der \u00dcbergang zum Faschismus sich nicht als Kopie von bereits Gehabtem abspielt. Die imperialistische Bourgeoisie verf\u00fcgt inzwischen \u00fcber ein ungleich gr\u00f6\u00dferes Reservoir von Mitteln sowohl zur Manipulierung der Massen als auch zur \u00dcberwachung des einzelnen B\u00fcrgers, als zu Zeiten der Weimarer Republik.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren die in der Zwischenzeit nicht mehr zu z\u00e4hlenden Stiftungen, \u201cForschungszentren\u201c usw., die Konzepte erarbeiten, die von der \u201eoffenen Gesellschaft\u201c von G. S\u00f6r\u00f6s bis zum \u201eRegime Change\u201c, wie es uns beispielsweise 1989\/90 vorgef\u00fchrt wurde und dann auch in der Ukraine praktiziert wurde (wird), reichen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt die \u201eKonvergenztheorie\u201c wie auch die sogenannte ideologische Koexistenz. Eigentlich entstand ein v\u00f6llig neuer Zweig der Gesellschaftswissenschaft, der einen ganzen Kreis mit der Propaganda zusammenh\u00e4ngender Probleme erforscht und Konzeptionen ausarbeitet sowie eine Reihe angrenzender Gesellschaftswissenschaften vereint.<\/p>\n<p>Die ersten Anf\u00e4nge liegen in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg und auch in den 1930er Jahren. Nicht nur im damaligen Deutschland wurden bis zum zweiten Weltkrieg riesige Summen f\u00fcr die Propaganda zur Verf\u00fcgung gestellt. Auch in den USA entstand zwischen den beiden Weltkriegen eine Reihe von Institutionen, die sich speziell mit Problemen der Propaganda befassten. Dazu z\u00e4hlt zum Beispiel das 1937 an der Columbia-Universit\u00e4t geschaffene Institut zur Analyse der Propaganda. Allerdings haben die deutschen Faschisten f\u00fcr die innen- und au\u00dfenpolitische Propaganda mehr Mittel und und Kr\u00e4fte eingesetzt als die Herrschenden in den USA.<\/p>\n<p>In den USA setzte ab 1945 ein Aufschwung dieser T\u00e4tigkeiten ein, die sich mit den Aufgaben und Methoden des \u201epsychologischen Krieges\u201c besch\u00e4ftigten. Die Ergebnisse fanden Eingang in die strategischen Dokumente der Regierungsinstitutionen. In der amerikanischen milit\u00e4rischen Anweisung f\u00fcr den \u201epsychologischen Krieg\u201c (1955) wird auf die Bedeutung der soziologischen, \u00f6konomischen und politischen Forschungen vor allem im Zusammenhang mit dem erforderlichen Studium der Bev\u00f6lkerung, ihrer sozialen Zusammensetzung, ihrer Interessen, ihres Kulturniveaus, der in dieser oder jener Gesellschaft bestehenden Konflikte usw. in der Propaganda hingewiesen.<\/p>\n<p>Als ein weltweites Zentrum f\u00fcr die Entwicklung von Ideen und Studien sowie f\u00fcr Ausbildung von Kadern, die \u201evom V\u00f6lkerrecht kommen\u201c (Baerbock) entwickelte sich das WEF in Davos (Schweiz).<\/p>\n<p>Unter der Leitung von Klaus Schwab ist das WEF zu einem<strong> internationalem <\/strong>Zentrum zur Ausarbeitung von Theorien und Konzepten f\u00fcr einen \u201eNeustart des Kapitalismus\u201c und zur \u201eNeugestaltung der Welt\u201c geworden.<\/p>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Treffen wurden 1987 in den Rang von<em> Weltwirtschaftsforum <\/em>gehoben (vorher, seit 1971 Europ\u00e4isches Managerforum).<\/p>\n<p>Gleichzeitig werden vom WEF j\u00e4hrlich j\u00fcngere (bis 38 Jahre) Politiker, Wirtschaftler u.a. in den einzelnen L\u00e4ndern ausgesucht und in mehrj\u00e4hrigen Lehrg\u00e4ngen f\u00fcr k\u00fcnftige F\u00fchrungsfunktionen in nationalem und internationalem Rahmen ausgebildet. Das Netzwerk entwickelte sich zur Kaderschmiede der internationalen Oligarchie indem es Politiker, Spitzen-Manager, Milliard\u00e4re und Meinungsmacher ausbildet.<\/p>\n<p>Seit 1992 wurden zum Beispiel im Rahmen der \u201eYoung Global Leaders\u201c bzw. \u201eGlobal Leaders of Tomorrow\u201c ausgebildet: Microsoft-Gr\u00fcnder Bill Gates, Amazon-Chef Jeff Besos, Weltbank-Chef und US-P\u00e4sidenten-Berater Larry Summer sowie Regierungschefs wie Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Tony Blair, Gordon Brown und Jose Maria Aznar, Benazir Bhuto, EU-Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker, Pr\u00e4sident Macron, Guido Westerwelle, Jens Spahn, Wolfgang Kubicki, TV-Moderatorin Sandra Maischberger. Und Annalenaa Baerbock geh\u00f6rt der Klasse von 2020 an.<\/p>\n<p>Inhaltlich wurden in der \u00d6ffentlichkeit vor allem die Ideen debattiert, die Herr Schwab \u00fcber einen \u201eStakeholder\u201c-Kapitalismus und \u00fcber \u201eThe Great Reset\u201c (Der gro\u00dfe Umbruch) entwickelt hat.<\/p>\n<p>Das Stakeholder-Konzept enth\u00e4lt \u2013 sch\u00f6n verpackt &#8211; im Grunde die Negierung jeder Art von Demokratie zugunsten der Herrschaft der Interessen des Unternehmens. Ma\u00dfstab jeglicher T\u00e4tigkeit ist Profit und Ausbeutung. Die Menschen sollen die Technologien akzeptieren, die ihrer Ausbeutung und Kontrolle dienen.<\/p>\n<p>Es lohnt schon, \u00fcber Konzepte nachzudenken und dagegen aufzustehen, die besagen, dass die Gesellschaft nicht mehr als eine lebendige Gemeinschaft besteht, sondern auf ein Unternehmen reduziert wird, dessen Rentabilit\u00e4t das einzig g\u00fcltige Kriterium der menschlichen T\u00e4tigkeit ist. Besonders gef\u00e4hrlich wird es, wenn man das in Zusammenhang mit herrschenden Meinungen zur k\u00fcnstlichen Intelligenz und ihrer Anwendung in der Gesellschaft betrachtet.<\/p>\n<p>Herr Schwab verk\u00fcndet dazu: \u201eDie verbl\u00fcffenden Innovationen, die durch die Vierte Industrielle Revolution angesto\u00dfen wurden, von der Biotechnologie bis zur KI definieren neu, was es bedeutet, Mensch zu sein\u201c. Und an anderer stelle: \u201eWir werden besser in der Lage sein, unsere eigenen Gene und die unserer Kinder zu manipulieren. Diese Entwicklungen werfen tiefgreifende Fragen auf: Wo ziehen wir die Grenze zwischen Mensch und Maschine? Was bedeutet es, Mensch zu sein?\u201c<\/p>\n<p>Derart \u201ephantasievolle\u201c Aussagen gibt es noch mehr. Man sollte sie aber nicht bel\u00e4cheln, sondern sie mit vollem Ernst betrachten, weil sie zumindest den Geist zeigen, der die Gestalter der Gegenwart und Zukunft leitet.<\/p>\n<p>Und um diese Vision abzurunden, wird gesagt: \u201eDas bedeutet nicht, dass jeder ein Cyborg werden muss. Wenn man mit seinem Zustand als Mensch zufrieden ist, dann kann man so bleiben, wie man ist. Aber seien sie gewarnt \u2013 so wie wir Menschen uns vor Jahren von unseren Vettern, den Schimpansen, getrennt haben, so werden sich auch die Cyborgs von den Menschen trennen. Diejenigen, die Menschen bleiben, werden wahrscheinlich zu einer Untergattung werden. Sie werden gewisserma\u00dfen die Schimpansen der Zukunft sein\u201c.<\/p>\n<p>Man wird also wahrscheinlich nicht bei Menschenversuchen im Konzentrationslager stehen bleiben. Die Entmenschlichung des Menschen und der Menschheit soll mit Hilfe der \u201eWissenschaft\u201c erfolgen und dazu noch als Fortschritt ausgegeben werden. Menschen zweiter Klasse gibt es auch! Das sind zumindest jene, die \u201ezu einer Untergattung werden\u201c.<\/p>\n<p>Wir sollten schon dar\u00fcber nachdenken, denn diejenigen, die so denken, betreiben die Ausbildung und Vorbereitung der \u201eElite\u201c, die heute schon in den Regierungen und Institutionen sitzen, die eine Neue Weltordnung gestalten sollen. Sie finanzieren B\u00fccher und Konzepte. Aber nicht Frieden und Sicherheit, nicht Entwicklung und Wohlstand der V\u00f6lker ist das Ziel, sondern Sicherheit f\u00fcr Vermehrung des Profits durch Ausbeutung der \u201eUntergattung\u201c. Und daf\u00fcr k\u00f6nnen auch Kriege n\u00fctzlich sein!<\/p>\n<p>Faschismus im 21. Jahrhundert wird sich von den Konzentrationslager des 20. Jahrhunderts unterscheiden. Sein Kernanliegen, die Menschheit mit menschenfeindlichen autorit\u00e4ren Mitteln kapitalismusgerecht zu gestalten wird bleiben. Es geht nicht um die Herrenrasse, sondern um die Herrenklasse!<\/p>\n<p>Wie hie\u00df es doch? Der Scho\u00df ist fruchtbar noch aus dem das kroch! Und Julius Fucik sagte unterm Strang:<\/p>\n<blockquote><p>Menschen seid wachsam!<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Prof. Dr. Anton Latzo ist Historiker und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/okv-kuratorium.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OKV<\/a> plant die Herausgabe eines Buches mit allen Beitr\u00e4gen der Konferenz vom<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Verhaftung von Kommunisten durch die SA in Berlin am 6.3.1933, am Tage nach den Reichstagswahlen<\/span><br \/>\nFoto: Bundesarchiv, Bild 102-02920A \/ Georg Pahl \/ <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0 de<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5479531\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5479531<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Referat von Prof. Dr. Anton Latzo<\/b><br \/>\nEs vergeht in diesem Lande kaum ein Tag, an dem nicht von Politikern, Parteien, \u201eExperten\u201c, Stiftungen und Verb\u00e4nden wegen \u201eRechtsextremismus\u201c geklagt wird. Ein wichtiges Kennzeichen dieser \u201eArgumentationen\u201c besteht aber darin, dass sie weitgehend geschichtslos oder geschichtsarm sind. Sowohl die Politik als auch das geistige Leben in seiner ganzen Breite sind in dieser Republik mit einer schnell voranschreitenden geschichtlicher Amnesie, sowie mit Geschichtsrevisionismus verbunden. Das ist nicht Zufall, sondern Absicht: diese Gesellschaft soll doppelt hilflos gemacht werden \u2013 geistig und praktisch!<br \/>\nIch sehe unsere Konferenz als Beitrag zu einer breiteren Diskussion, die aus gegebener Situation heraus zur bewussten Mobilisierung der Menschen gegen Faschismus und Krieg f\u00fchren soll. [&#8230;]. Denn, und das ist schon eine der wichtigsten Lehren aus der Weimarer Zeit, sowohl Faschismus als auch Krieg sind nicht unausweichlich! <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19373,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[1162],"tags":[473,571,451,1192,981,704,1196,135,1227,1784,2244],"class_list":["post-19371","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte","tag-1-weltkrieg","tag-antikommunismus","tag-faschismus","tag-geschichtsrevisionismus","tag-kapital","tag-militarisierung","tag-monopole","tag-oktoberrevolution","tag-rechtsextremismus","tag-ruestungsindustrie","tag-weimarer-republik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bundesarchiv_Bild_102-02920A_Berlin_Verhaftung_von_Kommunisten_durch_SA_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-52r","jetpack-related-posts":[{"id":3244,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3244","url_meta":{"origin":19371,"position":0},"title":"Mit Ernst Th\u00e4lmann verteidigen wir den Antifaschismus","author":"Webredaktion","date":"19. 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