{"id":19166,"date":"2024-05-24T00:31:24","date_gmt":"2024-05-23T22:31:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19166"},"modified":"2024-06-14T13:22:10","modified_gmt":"2024-06-14T11:22:10","slug":"putin-und-xi-der-hybridantrieb-der-multipolaren-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19166","title":{"rendered":"Putin und Xi &#8211; Der Hybridantrieb der multipolaren Welt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sie erg\u00e4nzen einander, und sie beide treiben es voran, das Projekt der multipolaren Welt. Und w\u00e4hrend der Westen st\u00e4ndig versucht, am einen oder am anderen den Hebel anzusetzen, um sie auseinanderzubringen, entsteht ein Modell f\u00fcr egalit\u00e4re internationale Beziehungen. <\/strong><\/p>\n<p><em>Von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 21.04.2024 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/206513-hybridantrieb-multipolaren-welt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Putin und Xi - Der Hybridantrieb der multipolaren Welt\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=iiuvs-161cc71-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" width=\"100%\" height=\"150\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-name=\"pb-iframe-player\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Auch wenn das Treffen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin mit dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping schon einige Tage vor\u00fcber ist, eine genauere Bewertung der Ergebnisse hat gerade erst begonnen \u2013 allerdings eher nicht im Westen, der mit der Best\u00e4tigung seiner eigenen Vorurteile befasst ist. Nur ein kleines Beispiel vorab, aus einem <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/xi-jinping-und-putin--diese-zeichen-verraten-die-bromance-der-autokraten-34724404.html\">Kommentar<\/a> im <em>Stern<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<em>Mit Zugriff auf die Landmasse und die Rohstoffe Russlands hat China die strategische Eind\u00e4mmung durch die USA aufgebrochen. Beide sind die erkl\u00e4rten Feinde des Westens und damit nat\u00fcrliche Verb\u00fcndete.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Der erste Satz ist zumindest richtig, wenn auch die Frage umgangen wird, warum die USA China &#8222;strategisch eind\u00e4mmen&#8220;. Der zweite Satz stellt die Folgen vor die Ursache. Es war der kollektive Westen, der beide L\u00e4nder zu Feinden erkl\u00e4rt hat und sich seit Jahren mit Strategien befasst, wie man sie zerst\u00f6ren und unterwerfen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Witzigerweise <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/wladomir-putin-xi-jinping-wirtschaftliche-partnerschaft-abhaengigkeit-sanktionen-93079506.html\">sieht<\/a> die <em>Frankfurter Rundschau<\/em> die gleiche Frage genau entgegengesetzt; nicht China bricht die Eind\u00e4mmung auf, sondern es ist die &#8222;letzte Rettungsleine f\u00fcr die russische Wirtschaft&#8220;. Was beide Redaktionen \u00fcbersehen, ist, dass f\u00fcr dieses Treffen ein sehr weitreichendes Programm gesetzt wurde, bei dem die geopolitischen Untaten der Vereinigten Staaten samt Anhang nur ein Punkt unter vielen sind.<\/p>\n<p>Es gibt drei Quellen, die das Arbeitsprogramm verraten: eine gemeinsame <a href=\"http:\/\/en.kremlin.ru\/events\/president\/news\/74049\">Pressekonferenz<\/a> von Xi und Putin am 16. Mai, eine weitere <a href=\"http:\/\/en.kremlin.ru\/events\/president\/news\/74065\">Pressekonferenz<\/a> von Wladimir Putin mit der russischen Presse am 17. Mai und das entscheidende <a href=\"https:\/\/www.fmprc.gov.cn\/zyxw\/202405\/t20240516_11305860.shtml\">Dokument<\/a>, die &#8222;Gemeinsame Erkl\u00e4rung zwischen der Volksrepublik China und der Russischen F\u00f6deration \u00fcber die Vertiefung der umfassenden strategischen Partnerschaft zur Koordination einer neuen \u00c4ra anl\u00e4sslich des 75. Jahrestags der Etablierung diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern&#8220;. Dieser Text scheint bisher tats\u00e4chlich nur auf Chinesisch vorzuliegen, man muss sich also mit digitalen \u00dcbersetzungen behelfen.<\/p>\n<p>Und es ist ein gewaltiges Paket, das in dieser Erkl\u00e4rung abgearbeitet wird, angefangen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit auf allen nur denkbaren Gebieten auszuweiten. Die deutschen Medien reagieren darauf mit der Egozentrik von Kindern: Mehr oder weniger passiert das alles, weil die beiden Gro\u00dfm\u00e4chte westliche Sanktionen umgehen wollen. Schon die Vorstellung, da g\u00e4be es die Idee eines Ziels, einen langfristigen gemeinsamen Nutzen, scheint undenkbar. Dabei m\u00fcsste es eigentlich aus der europ\u00e4ischen Erfahrung nachvollziehbar sein.<\/p>\n<p>Eines der gemeinsamen Projekte, die Putin erw\u00e4hnt, ist ein Teilchenbeschleuniger, der in Dubna bereits <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Nuclotron-based_Ion_Collider_Facility\">gebaut<\/a> wurde. In Dubna, etwa 120 Kilometer von Moskau entfernt, befindet sich das Vereinigte Institut f\u00fcr Kernforschung, an dem seit dem Ende der 1950er-Jahre bereits zahlreiche chemische Elemente entdeckt wurden. &#8222;Die Experimente, die an diesem Teilchenbeschleuniger durchgef\u00fchrt werden, werden bahnbrechenden Mega-Wissenschaftsprojekten den Weg ebnen, die die M\u00f6glichkeiten jedes einzelnen Landes der Welt \u00fcbersteigen.&#8220;<\/p>\n<p>Diese Begr\u00fcndung ist vollkommen mit jener identisch, die einst zur Gr\u00fcndung des CERN gef\u00fchrt hat, das 1957 den ersten Teilchenbeschleuniger in Betrieb nahm und heute mit der gro\u00dfen Anlage unter den Alpen sogar in der Popul\u00e4rliteratur ber\u00fchmt ist. Die M\u00f6glichkeiten eines einzelnen Staates w\u00fcrden \u00fcberschritten\u00a0\u2013 wenn Russland und China jetzt anfangen, ihre Forschungskapazit\u00e4ten (nicht nur) auf diesem Gebiet zu b\u00fcndeln, dann hei\u00dft das ja nicht notwendigerweise, dass andere Staaten davon ausgeschlossen sind.<\/p>\n<p>Es wundert nicht, dass das in Europa und den Vereinigten Staaten Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagt. Das hat aber mehr mit einem Wirtschaftsmodell zu tun, das zunehmend auf der Bildung von Monopolen bezogen auf jeden noch so kleinen Fortschritt beruht, als mit den Vorstellungen Russlands und Chinas f\u00fcr die Entwicklung der globalen Wissenschaften, die bei Weitem nicht so exklusiv (im Wortsinne von ausschlie\u00dfend) ist wie die des Westens.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Gr\u00f6\u00dfere gemeinsame Projekte sind bereits bei der Nichteisenmetallurgie, der chemischen und Holz verarbeitenden Industrie, Biotechnologie, Pharmazeutik, Erkundung des Weltalls und in vielen anderen Bereichen der Hochtechnologie in Arbeit. Russland und China entwickeln gemeinsam internationale Korridore f\u00fcr Transport und Logistik und nutzen dabei das Potenzial der transsibirischen sowie der Baikal-Amur-Eisenbahn, wie auch der Nordostpassage.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man auch zur Nordostpassage sagen, es gehe dabei darum, die &#8222;strategische Eind\u00e4mmung&#8220; Chinas aufzubrechen. Schlie\u00dflich sind die M\u00f6glichkeiten einer US-Kontrolle dieses bisher wenig genutzten Seewegs minimal, da er weitgehend entlang der russischen K\u00fcste verl\u00e4uft. Aber an anderer Stelle wird sichtbar, dass dahinter auch rein \u00f6konomische Motive stehen k\u00f6nnten \u2013 auf die Frage nach dem Projekt &#8222;Power of Siberia 2&#8220; und dessen Umsetzungsstand antwortete Putin nicht klar, was in den westlichen Medien sofort als Krise zwischen den beiden Partnern gewertet wurde \u2013 was aber in Wirklichkeit darauf beruhen d\u00fcrfte, dass angesichts der Tatsache, dass Russland ohnehin in atomare Eisbrecher investiert, die f\u00fcr die Nordostpassage nutzbar sind, und dem Potenzial dieser Strecke noch einmal nachgerechnet werden muss, ob der Transport auf diesem Weg nicht langfristig n\u00fctzlicher ist als eine klassische Pipeline.<\/p>\n<p>Auch in der Erkl\u00e4rung wird die Nordostpassage als eines der gro\u00dfen Projekte erw\u00e4hnt, nun mit administrativen Details:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;D<\/em><em>ie Einrichtung eines chinesisch-russischen Unterausschusses f\u00fcr den arktischen Seeweg innerhalb des Mechanismus des Ausschusses f\u00fcr die regelm\u00e4\u00dfigen russisch-chinesischen Ministerpr\u00e4sidententreffen, um eine beidseitig n\u00fctzliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Nutzung der Arktis, dem Schutz des arktischen \u00d6kosystems, die F\u00f6rderung der Errichtung des arktischen Seewegs als internationaler Transportkorridor zu gew\u00e4hrleisten.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist interessant und lehrreich, bei diesen Projekten auf die Details zu achten. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rte Xi Jinping bei dem gemeinsamen Presseauftritt:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<em>China und Russland dienen als Rollenmodell, indem sie anderen Wege zeigen, Beziehungen zwischen Staaten in einer neuen Art aufzubauen und als zwei benachbarte gr\u00f6\u00dfere M\u00e4chte zusammenzuarbeiten.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Was geradezu zur Voraussetzung hat, dass bei grenz\u00fcberschreitenden Projekten nicht schlicht die Gewinnerzielung im Vordergrund steht, sondern der Nutzen, den zwei souver\u00e4ne Entit\u00e4ten davon haben. Die Verwunderung \u00fcber die \u00dcberlegungen zu &#8222;Power of Siberia 2&#8220; hat auch mit der selbstverst\u00e4ndlichen Erwartung westlicher Beobachter zu tun, dass die bekannte Technologie der Pipeline genutzt wird \u2013 weil das Ziel die Realisierung maximalen Gewinns aus dem Gasverkauf f\u00fcr das Gasunternehmen ist \u2013 w\u00e4hrend das Ziel, das Russland und China teilen, die Verbindung des Rohstoffhandels mit einem Maximum an Nutzen f\u00fcr die Infrastruktur ist. Das ist es, was &#8222;eine Herangehensweise des beidseitigen Gewinns bei der Gestaltung einer neuen Struktur einer Zusammenarbeit zur beidseitigen Wohlfahrt&#8220; bedeutet.<\/p>\n<p>Ein kultureller Austausch auf allen Ebenen ist \u00fcbrigens selbstverst\u00e4ndlicher Teil davon, weil N\u00e4he immer Verst\u00e4ndnis erfordert \u2013 ein Punkt, den man innerhalb der Zwangsstruktur EU schlicht durch die Deklaration ersetzt hat, wir w\u00e4ren doch ohnehin alle &#8222;Europ\u00e4er&#8220;, als gebe es nichts mehr, dass der Portugiese \u00fcber den Polen wissen wollen k\u00f6nnte und umgekehrt. Das war noch etwas anders in den Anfangsjahren der EWG, als es noch als wichtig galt, in Deutschland Franz\u00f6sisch und in Frankreich Deutsch zu lernen. Sp\u00e4testens die gro\u00dfe Erweiterung nach 1989 lie\u00df davon nichts mehr \u00fcbrig, und die letzten Reste von Souver\u00e4nit\u00e4t verschwanden unter einer amerikanisierten Werte-Pampe.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<em>Chinesische Familien lesen Puschkins und Tolstois B\u00fccher, w\u00e4hrend die traditionelle chinesische Kultur, die Peking-Oper und Tai-Chi eingeschlossen, bei den Russen sehr popul\u00e4r ist.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Beide sehen diese Beziehungen gewisserma\u00dfen als den Motor der BRICS; nicht nur, weil die gemeinsame wirtschaftliche Macht so gro\u00df ist, sondern vor allem, weil der Umgang miteinander, der in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt wurde, eine Art Versuchslabor f\u00fcr ein Modell war, das nicht auf Herrschaft und Unterordnung beruht. Noch einmal Xi:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<em>Wir dr\u00fccken unsere feste Entschlossenheit aus, im Kontext des russischen Vorsitzes bei BRICS dieses Jahr zusammenzuarbeiten\u00a0\u2013 und wenn China in der zweiten Jahresh\u00e4lfte die Pr\u00e4sidentschaft der SCO [Shanghai Corporation Organisation] \u00fcbernimmt\u00a0\u2013 eine umfassende, eng gekn\u00fcpfte, ergebnisorientierte und hochranginge Partnerschaft zu schmieden, um den Globalen S\u00fcden zu vereinigen und ihn zu st\u00e4rken.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist der Punkt, auf dem die Charakterisierung als &#8222;erkl\u00e4rte Feinde des Westens&#8220; beruht. Ein gest\u00e4rkter Globaler S\u00fcden, das bedeutet unter anderem h\u00f6here Rohstoffpreise. Das zeigen etwa langfristige Daten ihrer Entwicklung, die in der ersten Phase der Dekolonisierung, zu Beginn der 1960er, eine deutliche Steigerung erfahren haben, nur um mit der Stabilisierung des neuen kolonialen Schemas \u00fcber Weltbank und IWF wieder zu fallen. Sicher, das ver\u00e4ndert die Verteilung der Ertr\u00e4ge. Aber da die normale Bev\u00f6lkerung des Westens in den letzten Jahrzehnten ohnehin weniger eine Verbesserung, sondern h\u00e4ufiger eine Verschlechterung des Lebensstandards erfahren hat, k\u00f6nnte es ihr egal sein, wenn die Gewinne beispielsweise der Investmentfirmen fallen.<\/p>\n<p>Es ist eine kleine Minderheit in den westlichen Nationen, die durch eine stabile multipolare Weltordnung tats\u00e4chlich verlieren w\u00fcrde. Und es ist mitnichten so, dass die Staaten des Westens dauerhaft ausgeschlossen w\u00fcrden. Putin dazu:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Du sagtest, dass die Zukunft von Russland und China abh\u00e4ngt, aber das ist nur teilweise wahr. Die Zukunft der Menschheit h\u00e4ngt von der ganzen Menschheit ab [\u2026] es gibt absolut keinen Zweifel, dass vor unseren Augen eine neue Welt Gestalt annimmt und multipolar wird. Ich glaube, dar\u00fcber sind sich alle im Klaren. Es ist wichtig, dass jene, die versuchen, ihr Monopol zu halten, weltweit \u00fcber alle Fragen zu entscheiden, das realisieren (ich glaube, dass sie das vollst\u00e4ndig realisieren). Wenn sie das verstehen, sollten sie alles tun, um diesen nat\u00fcrlichen Prozess zu erleichtern. Ich wiederhole, dieser Prozess sollte friedlich und konfliktfrei sein, und die Meinungen aller Parteien des internationalen Prozesses sollten g\u00e4nzlich ber\u00fccksichtigt werden. Alle von uns sollten nach Kompromissen suchen, wenn wir die schwierigen Entscheidungen treffen, die vor uns liegen.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Es w\u00e4re politisch m\u00f6glich, diesen \u00dcbergang ohne gr\u00f6\u00dfere Auseinandersetzungen ablaufen zu lassen, sagte er damit. Aber die Regierungen des Westens sind nicht imstande, im langfristigen Interesse ihrer L\u00e4nder zu handeln. Sie handeln unmittelbar im Interesse jener sehr begrenzten Gruppe von Konzernen, die durch die entstehende neue Ordnung am meisten zu verlieren haben, weshalb sie sich mit aller Kraft einer Entwicklung widersetzen, die im Grunde nicht mehr aufzuhalten ist. So wird dieser Punkt in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung formuliert:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die beiden Seiten wiesen darauf hin, dass sich gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen in der Welt beschleunigen, der Status und die St\u00e4rke der L\u00e4nder und Regionen des &#8222;Globalen S\u00fcdens&#8220; kontinuierlich w\u00e4chst und sich die Multipolarisierung der Welt beschleunigt. Diese objektiven Faktoren beschleunigen die Umverteilung von Entwicklungspotenzial, Ressourcen, Gelegenheiten etc. in eine Richtung, die f\u00fcr Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder g\u00fcnstig ist, und f\u00f6rdert die Demokratisierung internationaler Beziehungen und internationale Fairness und Gerechtigkeit der L\u00e4nder, die an Hegemonie und Machtpolitik festhalten und versuchen, die anerkannte, auf dem V\u00f6lkerrecht beruhende internationale Ordnung durch eine &#8222;regelbasierte Ordnung&#8220; zu ersetzen.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Interessant ist hier die Bezeichnung als &#8222;objektive Faktoren&#8220;. Hierin zeigt sich einer der deutlichsten Br\u00fcche, wobei China und Russland auf der einen Seite stehen und der Westen auf der anderen. Dabei geht es um den schlichten Punkt, ob die gr\u00f6\u00dferen Entwicklungstendenzen ein Gegenstand des Willens sind oder eben nicht. Objektive Faktoren, das sind Einfl\u00fcsse, die sich durch Willensentscheidungen, gleich mit welchen Mitteln man diese unterf\u00fcttert, nicht aufhalten oder gar beseitigen lassen. In dem Moment, in dem man sich auf das Eingest\u00e4ndnis einl\u00e4sst, dass es derartige objektive Prozesse gibt, findet sich auch eine Grundlage f\u00fcr Kompromisse.<\/p>\n<p>Ein derartiger Kompromiss w\u00fcrde nat\u00fcrlich voraussetzen, die internationalen Gremien wieder funktionsf\u00e4hig zu machen \u2013 hier ausgedr\u00fcckt von Putin, aber mehrfach in Variationen zu finden:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<em>Darum fordern unsere L\u00e4nder eine Erneuerung der globalen wirtschaftlichen F\u00fchrung, eine Reform und Entpolitisierung multilateraler Einrichtungen, wie der Welthandelsorganisation, G20, dem Asien-Pazifik Forum f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit, und sie an die modernen Realit\u00e4ten anzupassen.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist das jetzt die unerbittliche Kampfansage an den Westen? Nicht wirklich. Der konnte \u00fcber Jahrzehnte hinweg mit internationalen Institutionen leben, die ihm nicht v\u00f6llig unterworfen waren. Aber seit ungef\u00e4hr zehn Jahren werden sie so gut wie alle auf die Position des Westens verpflichtet. Was vor\u00fcbergehend hilft, im Westen selbst den Eindruck zu untermauern, dass &#8222;die ganze Welt&#8220; diese teile, aber zu einem enormen Preis \u2013 dem Verlust aller niedrigschwelligen, informellen Kontakte.<\/p>\n<p>Nicht umsonst erw\u00e4hnt die gemeinsame Erkl\u00e4rung Sport, Kultur, Studentenaustausch, F\u00f6rderung des Tourismus. Die Zusammenarbeit von Beh\u00f6rden und die T\u00e4tigkeit der Diplomatie sollten die oberste Spitze sein. Vertrauen aufzubauen, ist ein vielschichtiger und langwieriger Prozess. Es zu zerst\u00f6ren, kann vergleichsweise schnell gehen, wie in den letzten Jahren zu erleben war.<\/p>\n<p>Aber je rigider und hierarchischer die westliche Ordnung wurde, desto geringer ist auch die Erfahrung in all dem, was der Diplomatie vorausgeht. Eine Struktur der Unterordnung ben\u00f6tigt keine Sensibilit\u00e4t. Die Art der zwischenstaatlichen Beziehungen, wie sie sich in der Begegnung Putin \u2013 Xi darstellte, setzt aber Wahrnehmung f\u00fcr die Unterschiede und deren Akzeptanz voraus.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, relativ verborgen, findet sich in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung noch ein Detail: Trotz dessen, dass im Grunde auch in Richtung Westen das Angebot gemacht wird, an der sich \u00e4ndernden Welt mitzuwirken, vergeben und vergessen sind die westlichen S\u00fcnden nicht. Das deutet sich an in einem kurzen Abschnitt zu Afghanistan:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die beiden Seiten betonten, dass die Vereinigten Staaten und die NATO, als die Parteien, die f\u00fcr die zwanzigj\u00e4hrige Invasion und Besetzung Afghanistans verantwortlich sind, nicht abermals versuchen sollten, milit\u00e4rische Einrichtungen nach Afghanistan und in die umgebenden Gebiete zu senden. Stattdessen sollten sie die Hauptverantwortung f\u00fcr Afghanistans gegenw\u00e4rtige Schwierigkeiten bei Wirtschaft und Lebensstandard tragen und die Hauptkosten f\u00fcr den Wiederaufbau Afghanistans \u00fcbernehmen, und alle notwendigen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um das Einfrieren des afghanischen Nationalverm\u00f6gens zu beenden.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist ein erstes Anzeichen daf\u00fcr, dass Russland und China bereits an Pl\u00e4nen f\u00fcr den Zeitpunkt arbeiten, an dem der ganze Konflikt vor\u00fcber ist, so oder so.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin und der chinesische Pr\u00e4sident Xi Jinping am 16.05.2024 bei einer informellen Teestunde im Garten von Zhongnanhai in Peking.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Kremlin.ru, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY 4.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=148500587\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=148500587<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nAuch wenn das Treffen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin mit dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping schon einige Tage vor\u00fcber ist, eine genauere Bewertung der Ergebnisse hat gerade erst begonnen \u2013 allerdings eher nicht im Westen, der mit der Best\u00e4tigung seiner eigenen Vorurteile befasst ist. Nur ein kleines Beispiel vorab, aus einem Kommentar im Stern: <i>&#8222;Mit Zugriff auf die Landmasse und die Rohstoffe Russlands hat China die strategische Eind\u00e4mmung durch die USA aufgebrochen. Beide sind die erkl\u00e4rten Feinde des Westens und damit nat\u00fcrliche Verb\u00fcndete.&#8220;<\/i>. Der erste Satz ist zumindest richtig, wenn auch die Frage umgangen wird, warum die USA China &#8222;strategisch eind\u00e4mmen&#8220;. Der zweite Satz stellt die Folgen vor die Ursache. Es war der kollektive Westen, der beide L\u00e4nder zu Feinden erkl\u00e4rt hat und sich seit Jahren mit Strategien befasst, wie man sie zerst\u00f6ren und unterwerfen k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19168,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[699,709,413,1406,182,1495,668,2055,2216,223,222,1120,185,2171,123,2182],"class_list":["post-19166","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-aussenpolitik","tag-brics-staaten","tag-china","tag-diplomatie","tag-eu","tag-globalstrategie","tag-kultur","tag-multipolare-weltordnung","tag-peking","tag-putin","tag-russland","tag-uno","tag-usa","tag-wirtschaftswachstum","tag-wissenschaft","tag-xi-jinping"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Vladimir_Putin_and_Xi_Jinping_2024-05-16_2_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4Z8","jetpack-related-posts":[{"id":15584,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15584","url_meta":{"origin":19166,"position":0},"title":"Mutma\u00dfungen \u00fcber den Ukraine-Krieg und Wladimir Putin","author":"Webredaktion","date":"24. 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