{"id":19149,"date":"2024-05-22T23:33:35","date_gmt":"2024-05-22T21:33:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19149"},"modified":"2024-06-14T13:21:18","modified_gmt":"2024-06-14T11:21:18","slug":"mangel-als-dauerzustand-wohnungspolitik-steckt-in-der-sackgasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19149","title":{"rendered":"Mangel als Dauerzustand: Wohnungspolitik steckt in der Sackgasse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer wirklich verstehen will, dass die momentane Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht einfach nur die Wohnungssuche in ein Elend verwandelt, sondern noch viel weitreichendere Folgen hat, muss sich erst einmal durch Zahlen k\u00e4mpfen. Es ist alles noch schlimmer, als es aussieht. <\/strong><\/p>\n<p><em>Von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 20.05.2024 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/205739-wohnungspolitik-steckt-in-sackgasse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Mangel als Dauerzustand: Wohnungspolitik steckt in der Sackgasse\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=6kh4q-1618af4-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" width=\"100%\" height=\"150\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-name=\"pb-iframe-player\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Die Wohnungsfrage ist nicht nur in Deutschland, sondern in ganz EU-Europa ein zentrales Problem. Das hat j\u00fcngst sogar der britische Guardian <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/news\/article\/2024\/may\/06\/higher-costs-and-cramped-conditions-the-impact-of-europes-housing-crisis\">aufgegriffen<\/a>, auf Grundlage einer Ver\u00f6ffentlichung von Eurostat, &#8222;<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/web\/interactive-publications\/housing-2023\">Housing in Europe<\/a>&#8222;. Das Problem ist jedenfalls kein rein deutsches, und es hat massive Auswirkungen auf die Gesellschaft:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;In vielen St\u00e4dten der EU betr\u00e4gt die Wartezeit f\u00fcr eine Sozialwohnung zehn Jahre und mehr; Paare in L\u00e4ndern wie den Niederlanden, wo etwa 400.000 Wohnungen fehlen, verschieben gr\u00f6\u00dfere Lebensentscheidungen wie die Gr\u00fcndung einer Familie, oder sind gezwungen, nach einer Trennung weiter zusammen zu leben.<\/em>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Alter, in dem zumindest die H\u00e4lfte der j\u00fcngeren Generation einen eigenen Haushalt gegr\u00fcndet hat, ist zwischen 2007 und 2019 von 26 auf 28 Jahre gestiegen. Nicht, weil der Wunsch nach Unabh\u00e4ngigkeit geschwunden w\u00e4re, sondern weil sich diese Unabh\u00e4ngigkeit nicht mehr finanzieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dabei betrifft dies nicht nur Mieter. Da die Kosten f\u00fcr Wohneigentum ebenfalls massiv gestiegen sind, steigt auch in den L\u00e4ndern, in denen ein kleinerer Teil der Bev\u00f6lkerung zur Miete lebt, das Alter, ab dem Eigentum erworben werden kann, immer weiter an und liegt inzwischen beispielsweise in Irland vier Jahre h\u00f6her als noch 2010, bei mittlerweile 39 Jahren. Insgesamt steigt in der gesamten EU der Anteil der Mieter, auch wenn noch durchschnittlich 69,1 Prozent ihre Wohnung besitzen.<\/p>\n<p>Deutschland hat den h\u00f6chsten Mieteranteil in der gesamten EU und ist das einzige EU-Land, in dem es mit 53,5 Prozent mehr Mieter als Eigent\u00fcmer gibt. Auch der Anteil der Menschen, die in einem Haus und nicht in einer Wohnung wohnen, ist in Deutschland hoch (62,7 Prozent) und wird nur noch von Spanien mit 65,6 Prozent \u00fcbertroffen, wobei dort der Anteil der Eigent\u00fcmer mit 76,6 Prozent wesentlich h\u00f6her ausf\u00e4llt als in Deutschland.<\/p>\n<p>Beim Blick auf die Wohnformen f\u00e4llt noch etwas auf, auch wenn die Zahlen vergleichsweise gering sind \u2013 es gibt neben den Varianten Wohnung oder Haus noch die Variante &#8222;Andere&#8220; in der europ\u00e4ischen Statistik. Das sind etwa Hausboote oder Campingwagen, also Formen, die zunehmen, wenn echte Wohnungen schwer zu finden sind. Dabei gibt es einen Spitzenreiter, die Niederlande mit 2,4 Prozent, aber darauf folgen dann Litauen mit 1,5 und Zypern und Deutschland mit einem Prozent. In Litauen d\u00fcrfte das die Folge der Preissteigerungen bei Wohnungen sein, die dort seit 2015 insgesamt 95,1 Prozent betragen. In den Niederlanden fehlen noch einmal deutlich mehr Wohnungen als in Deutschland.<\/p>\n<p>Man kann \u00fcbrigens bei Eurostat noch etwas Anderes beobachten. Es gibt auch eine Darstellung \u00fcber die Zahl der im Bauwesen t\u00e4tigen Unternehmen je Region, zusammen mit der Zahl der Besch\u00e4ftigten. Wenn man diese Zahlen zwischen Deutschland und seinen Nachbarl\u00e4ndern vergleicht, f\u00e4llt auf, dass die Zahl der kleinen Unternehmen deutlich geringer sein muss. In Oberbayern, einer der Regionen mit den h\u00f6chsten Besch\u00e4ftigtenzahlen, kommen 154.074 Besch\u00e4ftigte auf 26.019 Unternehmen, das sind im Schnitt fast sechs Besch\u00e4ftigte pro Firma.<\/p>\n<p>In der Provence, die in Frankreich eine der Regionen mit den meisten Besch\u00e4ftigten ist, sind es mit 152.228 Personen etwa gleich viele Menschen, die in diesem Sektor arbeiten; sie verteilen sich aber auf 64.825 Unternehmen, es sind also weniger als drei pro Firma. \u00c4hnlich ist das mit der Lombardei in Italien: 274.998 Besch\u00e4ftigte verteilen sich auf 104.311 Unternehmen. Das sind eher Zahlen, die etwas \u00fcber die Sozialstruktur der L\u00e4nder aussagen, aber auch das spielt mit hinein; die deutliche Abnahme kleiner Selbstst\u00e4ndiger in Deutschland und die geringe Quote an Wohneigentum sind miteinander verbunden.<\/p>\n<p>Wenn man sich jetzt wirklich wundern will, muss man betrachten, wie hoch der Anteil des BIP ist, der in Wohnungsbau flie\u00dft. Da liegt n\u00e4mlich europaweit Deutschland mit einem Anteil von 7,3 Prozent an der Spitze, gleich nach Zypern mit 8,6 Prozent. Das ist deutlich mehr als der EU-Durchschnitt von 6 Prozent, und dennoch hat sich in der Wohnungsfrage in den vergangenen Jahren nichts zum Besseren entwickelt. Das Problem liegt jedenfalls nicht in der Menge des Geldes, das daf\u00fcr aufgewandt wird, sondern eher darin, wohin dieses Geld flie\u00dft.<\/p>\n<h5>Ein paar Daten \u00fcber Mieten und L\u00f6hne<\/h5>\n<p>Es ist in Deutschland l\u00e4ngst nicht mehr allgemein bekannt, dass \u00fcber viele Jahrzehnte hinweg Wohnen nicht \u00fcber einen Wohnungsmarkt geregelt wurde. Von 1914 bis 1960 gab es auch in der westlichen Republik eine gesetzliche Mietobergrenze. Der gro\u00dfe Schub des Wohnungsbaus nach Kriegsende fand also unter ganz anderen Bedingungen als heute statt. Die Mietobergrenze verschwand nicht auf einen Schlag \u2013 in Gebieten besonders hohen Bedarfs blieb sie noch erhalten, in den &#8222;schwarzen Kreisen&#8220;; in der M\u00fcnchner Innenstadt beispielsweise endete sie 1975, in <a href=\"https:\/\/www.bmgev.de\/mieterecho\/archiv\/2016\/me-single\/article\/mietpreisbindung-als-dauerrecht\/\">Westberlin<\/a> erst 1988.<\/p>\n<p>Interessant ist die <a href=\"https:\/\/www.bgbl.de\/xaver\/bgbl\/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl160s0389.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl160s0389.pdf%27%5D__1715691732027\">Bestimmung<\/a>, die den &#8222;schwarzen Kreisen&#8220; zugrunde lag. Die &#8222;Wohnraumbewirtschaftung&#8220; sollte n\u00e4mlich nur &#8222;in den kreisfreien St\u00e4dten und Landkreisen aufgehoben werden, in denen die Zahl der Wohnparteien die Zahl der vorhandenen Normalwohnungen am 31. Dezember 1959 um weniger als 3 vom Hundert \u00fcberschritten hat&#8220;. Anders gesagt, selbst jene Politiker, die damals die Mietobergrenze beseitigten, hielten sie dennoch f\u00fcr zweckm\u00e4\u00dfig, wenn die Zahl der Haushalte die Zahl der vorhandenen Wohnungen um drei Prozent \u00fcberstieg.<\/p>\n<p>Nun, die Zahl der fehlenden Wohnungen in Deutschland wird derzeit auf 800.000 gesch\u00e4tzt, wobei diese Zahl auch weit h\u00f6her liegen k\u00f6nnte. Die Organisation, die derartige Sch\u00e4tzungen herausgibt, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, hatte schon weit h\u00f6here Zahlen genannt, aber irgendwann in den letzten Jahren massiv nach unten korrigiert, ohne dass die Zahl der Wohnungslosen entsprechend ab oder die Zahl der Wohnungen entsprechend zugenommen hatte. Jedenfalls, da sich diese 800.000 fehlenden Wohnungen nicht gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber das ganze Land verteilen, sondern insbesondere in den gro\u00dfen St\u00e4dten konzentrieren, bei einer Gesamtzahl von 43,4 Millionen Wohnungen (2022) diese 3 Prozent bundesweit bei 1,3 Millionen l\u00e4gen, kann davon ausgegangen werden, dass der ungedeckte Wohnungsbedarf in den deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten mit Sicherheit \u00fcber den damals erw\u00e4hnten 3 Prozent liegt.<\/p>\n<p>Im Jahr 1988 schaffte dann die Regierung Kohl mit dem &#8222;Gesetz zur \u00dcberf\u00fchrung der Wohnungsgemeinn\u00fctzigkeit in den allgemeinen Wohnungsmarkt&#8220; die Gemeinn\u00fctzigkeit im Wohnungsbau ab, was die Zahl neu gebauter Sozialwohnungen einbrechen lie\u00df. Seit damals fiel ihre Zahl von vier Millionen auf weniger als eine Million. Die Begr\u00fcndung: Es sei billiger, die einzelnen Mieten zu subventionieren, \u00fcber Wohngeld, als die Wohnungen selbst. Eine Rechnung, die vielleicht kurzfristig aufgeht, langfristig aber nicht, weil der Faktor der Bodenpreise zu stark wird.<\/p>\n<p>Wirklich interessant wird es, wenn man nun betrachtet, wie viel die Menschen fr\u00fcher f\u00fcr ihre Mieten ausgegeben haben. Es gibt eine <a href=\"https:\/\/www.statistischebibliothek.de\/mir\/servlets\/MCRFileNodeServlet\/DEMonografie_derivate_00000289\/5106155-9783824606283.pdf\">Studie<\/a> des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2000 mit dem Titel &#8222;50 Jahre Wohnen in Deutschland&#8220;, die eine Grundlage f\u00fcr die Zahlen liefert, die man braucht, um die Entwicklung \u00fcber diesen langen Zeitraum aufzuschl\u00fcsseln. Zumindest die Mietbelastungsquoten lassen sich damit vergleichen. Und die Zahl aus dem Jahr 1960 ist ersch\u00fctternd. 52,6 Prozent der Mieter zahlten weniger als 10 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens f\u00fcr die Miete, weitere 28 Prozent zahlten zwischen 10 und 15 Prozent, 11 Prozent zahlten 15 bis 20 Prozent, und nur 8,4 Prozent der Mieter zahlten mehr als 20 Prozent. Noch f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter, als erstmals ein Durchschnitt \u00fcber alle Miethaushalte berechnet wurde, lag dieser bei 10,5 Prozent.<\/p>\n<p>Dieser Anteil stieg aber immer weiter, und lag 1998 bezogen auf das Gebiet der alten Bundesrepublik im Durchschnitt schon bei 24,5 Prozent. Mieten in H\u00f6he von weniger als 10 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens gab es nur noch f\u00fcr 2,5 Prozent der Mieter, aber bereits 19 Prozent mussten 40 Prozent und mehr ihres Einkommens f\u00fcr die Miete aufwenden. Der aktuelle Durchschnittswert liegt bei 27,8 Prozent.<\/p>\n<p>Wohlgemerkt, das ist der bundesweite Durchschnitt, in dem auch Gegenden in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern enthalten sind, in denen die Mieten weit g\u00fcnstiger und Wohnungen ohne Probleme zu finden sind. 30 Prozent des Nettoeinkommens als Miete gelten allgemein als die Grenze, ab der es problematisch wird, weil das tats\u00e4chlich verf\u00fcgbare Einkommen schnell nicht mehr gen\u00fcgt, um die sonstigen Bed\u00fcrfnisse, wie Nahrung, Kleidung etc. abzudecken. Sie sind die Schwelle, die Banken in der Regel anwenden, wenn es darum geht, ob Kredite f\u00fcr Wohnungseigentum auch abbezahlt werden k\u00f6nnen. Der bundesweite Durchschnitt liegt also gef\u00e4hrlich nahe an dieser Grenze, was bezogen auf die m\u00f6glichen L\u00f6sungen des Wohnungsproblems bedeutet, es gibt keinen Spielraum f\u00fcr weitere Steigerungen der Mieten.<\/p>\n<p>Und die L\u00f6hne? Man k\u00f6nnte ja meinen, diese Erh\u00f6hungen w\u00fcrden durch Lohnsteigerungen aufgefangen. Auch da ist es nicht ganz einfach, entsprechende Zahlen zu erhalten, schon allein, weil die Mietbelastungsquoten sich auf das Haushaltsnettoeinkommen beziehen.<\/p>\n<p>Die Quote ist deshalb spannend, weil sich damit die ganzen Probleme mit der Inflationsberechnung nicht stellen. Aber das Gegenst\u00fcck dazu w\u00e4re dann eine Angabe der Entwicklung des realen Nettolohnes.<\/p>\n<p>Immerhin, von 1991 bis 2015 l\u00e4sst sie sich finden, in einer alten <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/992814\/731542\/c48fc67756db5c4457a973bdd4332d6e\/gut-leben-in-deutschland-abschlussbericht-download-bpa-data.pdf\">Ver\u00f6ffentlichung<\/a> der Bundesregierung, und das Ergebnis ist einigerma\u00dfen ersch\u00fctternd. &#8222;Die realen Nettol\u00f6hne und -geh\u00e4lter je Arbeitnehmer bewegten sich unter Schwankungen von 1991 bis 2015 preisbereinigt zwischen 19.800 Euro und rund 20.300 Euro.&#8220; Das bedeutet, in einem Zeitraum von 25 Jahren betrug der reale Zuwachs der Lohneinkommen gerade einmal 2,5 Prozent. Der durchschnittliche Mietanteil stieg in dieser Zeit von 21,1 auf 25,2 Prozent, das ist ein Anstieg um 19 Prozent. In diesem Zeitraum wurde also der gesamte ohnehin geringe Zuwachs bei den realen Nettoeinkommen von den Mietsteigerungen gleich mehrfach aufgefressen, weshalb die n\u00e4chste Kategorie, das verf\u00fcgbare Einkommen, tats\u00e4chlich gesunken ist.<\/p>\n<p>Zwischen 2015 und 2023 findet sich, wenn man den Wert von 2015 anhand der statistischen Entwicklung der Reall\u00f6hne fortschreibt, eine Steigerung um ganze 13 Euro im Verlauf von acht Jahren. Die Mietbelastung aber stieg von 25,2 auf die bereits erw\u00e4hnten 27,8 Prozent, also um weitere 10 Prozent. Insgesamt ist der Mietanteil von 1991 bis 2023 um mehr als 30 Prozent gestiegen; Geld, das den Haushalten f\u00fcr andere Zwecke nicht mehr zur Verf\u00fcgung steht. Verglichen mit 1960 hat sich der Anteil der Miete verdreifacht.<\/p>\n<p>Nachdem wir hier von mehr als der H\u00e4lfte der deutschen Bev\u00f6lkerung reden, sind das ungeheure Summen, die aus dem Budget der Normalbev\u00f6lkerung heraus und in die Taschen der Vermieter hinein gewandert sind (und deren Banken). Dass der Lebensstandard in der Breite seit Jahrzehnten stagniert, wenn nicht gar sinkt, hat sehr viel mit dieser Entwicklung zu tun. Und daran h\u00e4ngt ein ganzer Rattenschwanz an Folgen, von einem komat\u00f6sen Binnenmarkt bis hin zur Geburtenrate. Volkswirtschaftlich ist das nicht mehr nur sch\u00e4dlich, sondern geradezu katastrophal, wenn etwa Stellen nicht mehr besetzt werden k\u00f6nnen, weil keine bezahlbaren Wohnungen zu finden sind.<\/p>\n<h5>L\u00f6sungen oder doch keine<\/h5>\n<p>\u00dcbergehen wir einmal die Tatsache, dass auch die Menge des vorhandenen Fachpersonals im Baubereich viel zu niedrig ist, um den Wohnungsbau so massiv auszuweiten, wie es n\u00f6tig w\u00e4re, und schon gar nicht, um dies mit der effizientesten Methode des modularen Bauens zu tun (ja, richtig, der vielfach geschm\u00e4hte Plattenbau, eine Technik, deren Variantenreichtum und N\u00fctzlichkeit man hier in Moskau ausgiebig bewundern kann). Tats\u00e4chlich steckt die ganze Wohnungsproblematik mittlerweile in einer Sackgasse, aus der es mit der unter den heutigen Politikern durchsetzbaren Politik keinen Ausweg gibt. Richtig, gar keinen. Denn wie der oben erw\u00e4hnte Anteil der Ausgaben f\u00fcr Wohnungsbau vom BIP belegt, ist mehr Geld nicht wirklich eine L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Grund daf\u00fcr ist, dass Mieth\u00f6hen und Bodenpreise miteinander verkn\u00fcpft sind, nur dass dazu dann auch noch eine Art Spekulationszuschlag kommt. Sprich, im Normalfall entspricht der Bodenpreis einer bestimmten Zahl von Monatsmieten, die bei Umsetzung des entsprechenden Baurechts erzielt werden k\u00f6nnten. Je h\u00f6her die Mieten allgemein sind, desto h\u00f6her ist auch der Bodenwert, und das unabh\u00e4ngig davon, ob das Baurecht ausge\u00fcbt oder das Grundst\u00fcck \u00fcberhaupt zum Kauf angeboten wird. Die Freigabe der Mieten bzw. die Aufhebung der gesetzlichen Mietobergrenze f\u00fchrte gleichzeitig zu einer Explosion der Bodenpreise.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens gab es einen Zeitpunkt, lange her, in den 1990ern, zu dem diese steigende Tendenz der Mieten als ein vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen betrachtet wurde. Schlie\u00dflich deuteten alle demografischen Faktoren auf eine schrumpfende Bev\u00f6lkerung hin. Das werde die Nachfrage nach Wohnraum sinken lassen, woraufhin auch die Mieten s\u00e4nken, was wieder zu einem Marktgleichgewicht f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Praktisch wurde das alles Makulatur, sp\u00e4testens mit Merkels Grenz\u00f6ffnung 2015. Wenn man das mit Michael Hudsons Theorie \u00fcber die Flucht des Finanzkapitals in den Immobiliensektor kombiniert, und daran denkt, dass die reale Migration eben mitnichten den Bedarf an Fachkr\u00e4ften jeglicher Art deckt, k\u00f6nnte man annehmen, dass es auch darum ging, eine Entwertung dieser Verm\u00f6gen zu verhindern. Schlie\u00dflich reden wir hier nicht vom Sparstrumpf von Tante Emma, sondern von gro\u00dfen Versicherungen und Fonds. Die nat\u00fcrlich jederzeit die politische Durchsetzungsf\u00e4higkeit haben, f\u00fcr eine Erhaltung ihres Reichtums zu sorgen, auch wenn dieser fiktiv ist und zulasten der \u00fcbrigen \u00d6konomie geht.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich noch an eine Sitzung des Kommunalausschusses des M\u00fcnchner Stadtrats vor mehr als zehn Jahren. Das Kommunalreferat hat, weil der Gutachterausschuss zu ihm geh\u00f6rt, den besten Einblick in die Entwicklung der Grundst\u00fcckspreise, den man in M\u00fcnchen haben kann. Damals lagen schon innerhalb des Mittleren Rings die Bodenpreise oft bei 5.000 Euro pro Quadratmeter Geschossfl\u00e4che. Was sich nicht ganz exakt, aber ungef\u00e4hr dahin \u00fcbersetzt, dass bei einem mehrst\u00f6ckigen Wohnhaus der Preis jedes Quadratmeters Wohnfl\u00e4che 5.000 Euro Bodenpreis enth\u00e4lt, was den Preis der fertigen Wohnung problemlos auf 7.000 Euro pro Quadratmeter und mehr bringt.<\/p>\n<p>Gesetzt den Fall, jemand w\u00fcrde zu diesen Bedingungen ein Wohnhaus bauen (und damals lagen die Bauzinsen wesentlich niedriger als heute), m\u00fcsste selbst bei g\u00fcnstiger Finanzierung die Miete mehr als 25 Euro pro Quadratmeter betragen. Man kann das auch anders \u00fcbersetzen \u2013 au\u00dferhalb des absoluten Luxussegments rechnet sich das nicht. Und zwar nicht im Sinne von weniger oder mehr Ertrag, sondern im Sinne von Kostendeckung oder Verlust.<\/p>\n<p>In den vergangenen zehn Jahren sind nicht nur die Mieten weiter gestiegen, sondern auch die Bodenpreise, dazu die Zinsen und zuletzt auch noch die Baukosten. Was nat\u00fcrlich f\u00fcr eine Wohnungsbaupolitik, die schlicht die Kosten subventioniert, bedeutet, dass sich das daf\u00fcr aufgebrachte Geld in immer weniger Wohnraum umsetzt. Der Anteil, der in die Baukosten geht, ist klar unverzichtbar, ohne Bau keine Wohnung. Aber der Anteil, der in die Bodenpreise geht, oder in Zinsen, ist schlicht unproduktiv.<\/p>\n<p>Dadurch, dass dem zuf\u00e4lligen Besitzer eines Grundst\u00fccks ein vielfacher Betrag gezahlt wird, entsteht keinerlei gesellschaftlicher Nutzen, im Gegenteil. Die ganze Vorstellung, das Bed\u00fcrfnis der Menschen nach Wohnraum lie\u00dfe sich \u00fcber den Markt decken, ist an dem Punkt angelangt, an dem der Abfluss aus den Einkommen in die Mieten nun diesen Markt selbst erstickt.<\/p>\n<p>Es gibt genau zwei Eingriffsm\u00f6glichkeiten, und ich sehe schon, wie viele dabei zusammenzucken: entweder eine R\u00fcckkehr zur gesetzlichen Mietobergrenze, oder eine Vergesellschaftung von Grund und Boden. Aber jede, wirklich jede Ma\u00dfnahme, die darunter liegt, kann das Problem nicht l\u00f6sen, und mehr Geld hineinzuwerfen, ist ungef\u00e4hr so sinnvoll, wie noch mehr Geld f\u00fcr nicht vorhandene Granaten aufzuwenden.<\/p>\n<p>Interessanterweise war der Widerstand damals, 1960, gegen die Abschaffung der Mietobergrenze vergleichsweise gering. Die langfristigen Folgen waren schlicht nicht vorstellbar. Heute gibt es ein vergleichbares Hindernis in der umgekehrten Richtung. Die meisten k\u00f6nnen sich nicht mehr vorstellen, dass Wohnen anders als \u00fcber einen Markt geregelt werden kann. Weil die Alternative und ihre Wirksamkeit inzwischen vergessen wurden, fehlt die politische Triebkraft, sie durchzusetzen.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Hindernis sind aber die entgegenstehenden Interessen. Dummerweise gibt es eine Menge institutioneller Anleger bei Wohnimmobilien: Versicherungen und Pensionsfonds beispielsweise. Und bei den Banken sind Immobilienkredite ein betr\u00e4chtliches Gesch\u00e4ftsfeld. Anders gesagt, w\u00fcrde man eine der beiden denkbaren Ma\u00dfnahmen durchf\u00fchren, w\u00e4re das N\u00e4chste ein Kollaps von Banken und Versicherungen. Eine Fortsetzung der gegenw\u00e4rtigen Entwicklung w\u00e4re aber ein noch weit konkreterer Kollaps von Infrastruktur und Versorgung.<\/p>\n<p>Was dann auch in etwa erkl\u00e4rt, warum die Bundesregierungen reihenweise vorgeben, da w\u00e4re nichts. Das Einzige, was die Ampel bisher zu dieser Thematik beigetragen hat, ist, die ganze Lage in ein v\u00f6lliges Chaos zu verwandeln, indem das Habecksche Heizgesetz jetzt dazu f\u00fchrt, dass zwar Immobilien-, aber nicht Bodenpreise sinken, die Mieten weiter steigen und nicht nur der Neubau, sondern auch die Sanierung stillstehen.<\/p>\n<p>Aber wer wei\u00df. Vielleicht hoffen sie auch darauf, dass die Absetzbewegungen aus Deutschland dank der wirtschaftlichen Selbstzerst\u00f6rung und der politischen Verw\u00fcstung stark genug werden, dass sich das doch irgendwie regelt, ohne politisch einzugreifen. Auf jeden Fall tr\u00e4gt die konsequente Verfolgung Andersdenkender derzeit vermutlich mehr zur L\u00f6sung der Wohnungsfrage bei als das wohnungspolitische Handeln der Bundesregierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Wohnungsbauvorhaben Mika 1 in Dresden,2019<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Hgzh, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 4.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=77028241\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=77028241<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nWer wirklich verstehen will, dass die momentane Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht einfach nur die Wohnungssuche in ein Elend verwandelt, sondern noch viel weitreichendere Folgen hat, muss sich erst einmal durch Zahlen k\u00e4mpfen. Es ist alles noch schlimmer, als es aussieht.<br \/>\nDie Wohnungsfrage ist nicht nur in Deutschland, sondern in ganz EU-Europa ein zentrales Problem. Das hat j\u00fcngst sogar der britische Guardian aufgegriffen, auf Grundlage einer Ver\u00f6ffentlichung von Eurostat, &#8222;Housing in Europe&#8220;. Das Problem ist jedenfalls kein rein deutsches, und es hat massive Auswirkungen auf die Gesellschaft: <i>&#8222;In vielen St\u00e4dten der EU betr\u00e4gt die Wartezeit f\u00fcr eine Sozialwohnung zehn Jahre und mehr; Paare in L\u00e4ndern wie den Niederlanden, wo etwa 400.000 Wohnungen fehlen, verschieben gr\u00f6\u00dfere Lebensentscheidungen wie die Gr\u00fcndung einer Familie, oder sind gezwungen, nach einer Trennung weiter zusammen zu leben.&#8220;<\/i> <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19150,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[452,1688,2214,182,441,1878,1687,1686,1689,1394],"class_list":["post-19149","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","tag-deutschland","tag-eigentum","tag-einkommen","tag-eu","tag-kapitalismus","tag-mieten","tag-sozialer-wohnungsbau","tag-wohnungsmarkt","tag-wohnungsnot","tag-wohnungspolitik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Wohnungsbau_Mika_1_Dresden_2019_An_der_Elbaue_1_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4YR","jetpack-related-posts":[{"id":16762,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16762","url_meta":{"origin":19149,"position":0},"title":"Habecks Heizgesetz: H\u00f6here Mieten und der garantierte soziale Abstieg","author":"Webredaktion","date":"2. 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