{"id":19060,"date":"2024-05-12T11:14:41","date_gmt":"2024-05-12T09:14:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19060"},"modified":"2024-06-03T19:57:47","modified_gmt":"2024-06-03T17:57:47","slug":"rote-linien-manoever-gerede-von-truppen-was-hat-der-westen-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19060","title":{"rendered":"Rote Linien, Man\u00f6ver, Gerede von Truppen \u2013 was hat der Westen vor?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Je br\u00fcchiger die Front im Donbass wird, desto nerv\u00f6ser scheinen alle Exponenten des Westens zu werden. Und desto tiefer verstricken sie sich in den Konflikt in der Ukraine, zumindest in Europa. Dabei sind die Ergebnisse noch alarmierender, wenn man verschiedene Ereignisse zusammenf\u00fcgt.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Rote Linien, Man\u00f6ver, Gerede von Truppen \u2013 was hat der Westen vor?\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=waqsf-1606df6-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" width=\"100%\" height=\"150\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-name=\"pb-iframe-player\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Manchmal f\u00fcgen sich Informationen zu einem Bild zusammen, ohne dass man sich besonders darauf konzentriert. Das hei\u00dft nicht notwendigerweise, dass dieses Bild stimmen muss, und selbst wenn es stimmt, muss das nicht hei\u00dfen, dass eine derartige Entwicklung tats\u00e4chlich unmittelbar bevorsteht. Aber das, was dieses Bild zeigt, ist unangenehm genug, sodass man zumindest dar\u00fcber nachdenken sollte.<\/p>\n<p>Gehen wir die einzelnen Teile durch. Der erste ist altbekannt, das gro\u00dfe NATO-Man\u00f6ver, das derzeit stattfindet. Es ist schon allein dadurch auff\u00e4llig, dass beispielsweise seitens der Briten mit 16.000 Soldaten ungef\u00e4hr alles an diesem Man\u00f6ver <a href=\"https:\/\/www.army.mod.uk\/deployments\/steadfast-defender-24\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">beteiligt<\/a> ist, was \u00fcberhaupt bewegt werden kann. Seit Ende April geht es dabei um die Verlegung von Panzerverb\u00e4nden nach Litauen. Wie die Karte zeigt, liegt der Schwerpunkt im Mai in Litauen und in Rum\u00e4nien.<\/p>\n<figure id=\"attachment_19061\" aria-describedby=\"caption-attachment-19061\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"19061\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=19061\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?fit=1002%2C1024&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1002,1024\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Karte_Man\u00f6ver_NATO-2024\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?fit=800%2C818&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-19061\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?resize=800%2C818&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"818\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?resize=294%2C300&amp;ssl=1 294w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?resize=768%2C785&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Karte_Manoever_NATO-2024.png?w=1002&amp;ssl=1 1002w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-19061\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Bundeswehrman\u00f6ver Quadriga 2024 mit seinen vier Untereinheiten und den verwendeten Transportmitteln; NATO-Mitglieder in Blau. Karte: NordNordWest, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0 de<\/a>, Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=144941614\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=144941614<\/a><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Nun zum n\u00e4chsten &#8222;\u00e4lteren&#8220; Brocken: die Beistandsvertr\u00e4ge, die mit gro\u00dfem Tamtam Anfang dieses Jahres geschlossen wurden, alle bilateral, zwischen der Ukraine und Deutschland, Gro\u00dfbritannien, Frankreich \u2026 Vertr\u00e4ge, die theoretisch einen Eintritt in den Ukraine-Krieg erm\u00f6glichen, ohne den Beistands-Artikel der NATO zu aktivieren. Vertr\u00e4ge, die mit einer Laufzeit von zehn Jahren festgeschrieben wurden, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits klar war, dass es zumindest diese Ukraine keine zehn Jahre mehr geben wird.<\/p>\n<p>Das ist gewisserma\u00dfen die Kulisse, vor der sich das Drama abspielt. Und nun kommen die aktuellen Br\u00f6ckchen hinzu, die diese Kulisse beleben. Beispielsweise das best\u00e4ndige Gerede des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron von der Entsendung franz\u00f6sischer Truppen. An manchen Tagen formuliert, als geschehe das morgen oder sei schon gestern geschehen, an anderen Tagen, als handele es sich nur um ein Gedankenspiel f\u00fcr Regentage, aber das Motiv selbst wird stetig wiederholt. Dazu geh\u00f6rt auch noch die \u2013 nicht best\u00e4tigte \u2013 Information, es bef\u00e4nden sich bereits 1.500 franz\u00f6sische Fremdenlegion\u00e4re in der Ukraine, bis hin zu der detaillierteren Aussage, sie bef\u00e4nden sich in Slawjansk. Nicht v\u00f6llig von der Hand zu weisen, da die Fremdenlegion der alleinigen Befehlsgewalt des Pr\u00e4sidenten untersteht, also keine Parlamentsarmee ist und ohne gro\u00dfe politische Debatte eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Der Punkt mit der Fremdenlegion mag stimmen oder auch nicht (das franz\u00f6sische Au\u00dfenministerium hat mittlerweile dementiert), klar ist jedenfalls, dass das Thema eines Einsatzes von NATO-Truppen seit den ersten Aussagen von Macron in diese Richtung best\u00e4ndig bespielt wird, und die letzte klare Stellungnahme aus dem \u00c9lys\u00e9e lautete, man sei bereit, Truppen zu schicken, wenn die Ukraine darum bitte. Was noch einmal unterstreicht, wozu diese Beistandsvertr\u00e4ge geschlossen wurden (und nat\u00fcrlich auch auf eine bizarre Art darauf hinweist, dass die russischen Schritte, die Donbassrepubliken anzuerkennen, mit ihnen \u00e4hnliche Vertr\u00e4ge abzuschlie\u00dfen und dann zu ihrem Schutz einzugreifen, exakt nach dem gleichen Muster erfolgten und absolut legitim waren, aber das nur am Rande).<\/p>\n<p>Dann gab es Ende vergangener Woche diese eigenartige Meldung in der italienischen Zeitung <em>La Repubblica<\/em>, die NATO habe &#8222;rote Linien&#8220; festgelegt, wann sie ein direktes Eingreifen mit NATO-Truppen f\u00fcr erforderlich halte. Diese Meldung enth\u00e4lt eine Reihe von Nebeninformationen, die man erst herausarbeiten muss.<\/p>\n<p>An der Oberfl\u00e4che lautete die Aussage, die &#8222;Beteiligung eines Drittlandes&#8220; w\u00e4re eine dieser roten Linien, und als Beispiel wurde ein Durchmarsch russischer Truppen durch Wei\u00dfrussland in die Ukraine genannt. Und die zweite rote Linie best\u00fcnde in einem russischen Angriff auf Polen, einen der baltischen Staaten oder Moldawien.<\/p>\n<p>Unter der Oberfl\u00e4che wird es interessanter. Mal abgesehen davon, dass genau das, was als erste &#8222;rote Linie&#8220; genannt wurde, bereits 2022 passiert ist, und ebenso abgesehen davon, dass, wenn das die auch f\u00fcr die russische Seite g\u00fcltige Skala f\u00fcr Beteiligung ist, s\u00e4mtliche westlichen Staaten l\u00e4ngst beteiligt w\u00e4ren, weil sie die ukrainischen Truppen sogar auf eigenem Gebiet ausbilden, was ein deutlich st\u00e4rkeres Engagement ist als die Genehmigung, durchzumarschieren \u2013 wirklich spannend ist diese Aussage erst, wenn man einen Blick auf die Karte wirft.<\/p>\n<p>Aus einem Durchmarsch durch Wei\u00dfrussland ein Drama zu machen, ergibt n\u00e4mlich nur in einem Zusammenhang Sinn: Wenn man beabsichtigt, die einzige nat\u00fcrliche Barriere auf ukrainischem Gebiet, den Dnepr, zur Verteidigungslinie zu machen, denn der einzige Punkt, an dem der Umweg \u00fcber Wei\u00dfrussland milit\u00e4risch Sinn ergibt, besteht darin, dass dies einen Angriff hinter dieser Barriere erm\u00f6glichen w\u00fcrde, ohne den Fluss selbst queren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Eine Verteidigungslinie am Dnepr ist sicher verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig g\u00fcnstig in einer Umgebung, die sonst nicht viel hergibt, aber sie hat historisch nicht wirklich gehalten. Die Wehrmacht hatte das auch versucht, mit ganz anderen Personalst\u00e4rken, und ist letztlich unter anderem an der L\u00e4nge der Linie gescheitert, die nun einmal dem Flusslauf folgt.<\/p>\n<p>Aber ganz abgesehen von der Frage, wie realistisch eine derartige Verteidigungslinie \u00fcberhaupt ist, wenn ein solcher Gedanke aus NATO-Kreisen ventiliert wird, deutet das auf eine \u00fcberraschend realistische Einsch\u00e4tzung hin. Zumindest so weit, dass die momentane Front im Donbass zusammenbrechen wird oder bereits dabei ist. Eingeschlossen das Eingest\u00e4ndnis, dass danach auch der irgendwann unvermeidliche R\u00fcckzug Richtung Dnepr weitere Verluste bringen wird, weshalb dann die entstehende Verteidigungslinie am Dnepr so wenige Reserven im Hinterland aufweist (ich w\u00fcrde mal sagen, gar keine), dass tats\u00e4chlich der in der &#8222;roten Linie&#8220; gewisserma\u00dfen angedeutete Angriff dahinter auf keinen Widerstand mehr sto\u00dfen w\u00fcrde. Erst im Zusammenhang dieses Szenarios gewinnt diese Option eine Bedeutung, die es rechtfertigen w\u00fcrde, daraus eine &#8222;rote Linie&#8220; zu machen.<\/p>\n<p>Wobei man hinzuf\u00fcgen sollte, dass ebendieser Zusammenbruch der Front gerade wirklich geschieht. Daf\u00fcr muss man mittlerweile nicht einmal mehr in die Details gehen, es gen\u00fcgt, festzustellen, dass mittlerweile um viele Orte gar nicht mehr lange genug gek\u00e4mpft wird, dass sich der Beobachter aus der Ferne die Ortsnamen noch merkt. Sie tauchen auf, sie werden eingenommen und verschwinden wieder. Wie der Westen darauf reagiert?<\/p>\n<p>Es gibt Ger\u00fcchte, man habe darauf gedr\u00e4ngt, die Front um jeden Preis zu halten. Was ein weiterer Fall w\u00e4re, in dem die politischen Bed\u00fcrfnisse Vorrang vor dem milit\u00e4risch Sinnvollen haben, denn eigentlich h\u00e4tte ebenjener gedachte R\u00fcckzug Richtung Dnepr l\u00e4ngst erfolgen m\u00fcssen, ehe die Reserven ersch\u00f6pft sind. Selbst wenn sich Teile der westlichen Eliten mittlerweile auf die Vorstellung einer Teilung am Dnepr eingelassen haben \u2013 die ersten \u00dcberlegungen in diese Richtung gab es bereits im letzten Fr\u00fchjahr\u00a0\u2013, haben sie sich derart tief auf das Ukraine-Abenteuer eingelassen, so viel Energie darauf verwandt, selbst das Aussprechen von Vorstellungen zu ahnden, die von der NATO-Linie abweichen, dass sie sich selbst jeden Raum f\u00fcr politische Man\u00f6ver genommen haben.<\/p>\n<p>Es gibt nun einmal keine politische Handlung ohne Preis, und wenn man st\u00e4ndig wiederholt, die Ukraine m\u00fcsse und werde siegen, und man wolle alles tun f\u00fcr diesen Sieg, dann bedeutet eine Niederlage der Ukraine eben auch eine eigene, unter Verlust jeder Glaubw\u00fcrdigkeit. Wobei schon der Blick auf die Landkarte verr\u00e4t, dass daf\u00fcr keine unmittelbare materielle Notwendigkeit bestanden h\u00e4tte. Russland hat eine lange Grenze zur Ukraine, die ebenfalls nicht durch nat\u00fcrliche Barrieren verst\u00e4rkt wird, mit der verglichen selbst die Grenze Polens zur Ukraine geradezu l\u00e4cherlich kurz ist. Deutschland und Frankreich k\u00f6nnte es herzlich egal sein, welche Bande von Stra\u00dfenr\u00e4ubern gerade die Ukraine pl\u00fcndert.<\/p>\n<p>Eigentlich ist es sogar andersherum \u2013 es w\u00e4re im Interesse der westeurop\u00e4ischen Staaten, wenn die Ukraine durch \u00f6konomische Verbindungen mit Russland in Frieden und Wohlstand existieren k\u00f6nnte, weil es daf\u00fcr sorgen w\u00fcrde, dass die Ukrainer auch in der Ukraine bleiben, statt als Fl\u00fcchtlingsstrom gen Westen zu ziehen. Irgendwie war die Frontstellung gegen Russland wichtiger, vermutlich, weil sich gewisse Kreise einbildeten, dieses Land w\u00e4re ebenfalls leicht unter Kontrolle zu bringen, auch wenn es eher zehn Milliarden erfordern w\u00fcrde und nicht nur f\u00fcnf.<\/p>\n<p>Es h\u00e4tte vermutlich unterwegs noch M\u00f6glichkeiten gegeben, abzubiegen. Das h\u00e4tte erfolgen m\u00fcssen, als klar wurde, dass die Sanktionen nicht Russland ruinieren, daf\u00fcr aber die Westeurop\u00e4er. Die Historiker sp\u00e4terer Generationen werden einmal das Vergn\u00fcgen haben, zu kl\u00e4ren, wie es dazu kommen konnte, dass in diesem Moment die US-Interessen alles dominierten, die Degradierung Europas eingeschlossen. Auf jeden Fall erfolgte zu diesem wie zu allen denkbaren sp\u00e4teren Zeitpunkten keine Wende in der Politik, sondern das Geschrei, Russland d\u00fcrfe nicht siegen, wurde nur immer lauter.<\/p>\n<p>Nicht mehr agieren, sondern nur noch reagieren zu k\u00f6nnen, das ist ein Zustand, der \u00fcblicherweise einer Niederlage vorausgeht. Ein Zustand, in dem sich die NATO, gleich, wie markig die Spr\u00fcche sind, schon l\u00e4nger befindet. Die &#8222;roten Linien&#8220;, die \u00fcber Italien lanciert wurden, sind ein Zeichen daf\u00fcr, welcher Grad der Hilflosigkeit inzwischen erreicht ist.<\/p>\n<p>Nun kommen wir zu einem <a href=\"https:\/\/www.cbc.ca\/news\/politics\/russia-victory-third-world-war-ukraine-prime-minister-warns-1.7193861\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview<\/a>, das der ukrainische Premierminister Denis Schmygal dem kanadischen Fernsehen gab. Das Interview enth\u00e4lt eine Aussage, die ausgesprochen ambivalent ist. Denn er sagte zum einen zwar, im Moment bitte die Ukraine nur um Ausr\u00fcstung. Aber er sagte auch, dass westliche Truppen hilfreich w\u00e4ren, und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Wenn die Zeit kommt, werden wir sehr dankbar und froh sein.&#8220;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gewinnt das &#8222;wenn die Zeit kommt&#8220; seinen bedrohlichen Charakter nur zusammen mit dem Wissen um die wirkliche Lage an der Front, die aber zumindest in der englischsprachigen Presse zunehmend eingestanden wird. Wann ist die Zeit gekommen? Wenn die Donbass-Front zusammengebrochen ist? Das mag noch Wochen dauern, kann aber ebenso gut in wenigen Tagen passieren. Wenn er oder Selenskij einen entsprechenden Anruf aus Washington erh\u00e4lt?<\/p>\n<p>Der Fraktionsvorsitzende der US-Demokraten im Repr\u00e4sentantenhaus, Hakeem Jeffries, hat gerade erst in einem <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/democrat-leader-jeffries-pro-putin-faction-in-gop-delayed-ukraine-aid-60-minutes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview<\/a> mit <em>CBS<\/em> erkl\u00e4rt:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Wir k\u00f6nnen die Ukraine nicht fallen lassen, denn wenn sie f\u00e4llt, besteht eine gro\u00dfe Wahrscheinlichkeit, dass Amerika in den Konflikt gezogen wird \u2013 nicht nur mit unserem Geld, sondern mit unseren Soldatinnen und Soldaten.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch die Geschichte, eine Niederlage der Ukraine bedeute mindestens den Untergang der baltischen Staaten, wird stetig wiederholt, als w\u00e4re die Dominotheorie nicht schon beim ersten Mal eine Propagandaerfindung gewesen. Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang, dass dieses Interview vom 5. Mai stammt, also nach dem Beschluss \u00fcber die 61 Milliarden Dollar Hilfszahlungen, und diese Aussage somit nicht darauf abzielen kann, dieses Geld zum Flie\u00dfen zu bringen. Wodurch die S\u00e4tze einen anderen Klang erhalten. Denn so zielt sie darauf ab, den Zuh\u00f6rer dazu zu bringen, sich zu fragen, ob es dann nicht sinnvoller w\u00e4re, gleich mit Truppen einzusteigen \u2026<\/p>\n<p>Diese Aussagen h\u00e4ngen immer noch in der Schwebe, aber man muss nur die Geschichte mit den &#8222;roten Linien&#8220; noch ein weiteres Mal sch\u00fctteln, und es ergibt sich das oben erw\u00e4hnte erschreckende Bild. Nicht, weil das am Ergebnis auf dem Schlachtfeld etwas \u00e4ndern k\u00f6nnte, daran w\u00fcrden selbst alle verf\u00fcgbaren Truppen der NATO wenig \u00e4ndern, es bestenfalls verz\u00f6gern. Sondern weil das Risiko deutlich steigt, dass es zu einer nuklearen Auseinandersetzung kommt. Auch, weil die Konstellation unter Einbeziehung des derzeitigen Man\u00f6vers genau diese Gefahr erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur zweiten &#8222;roten Linie&#8220;. Dabei war die Rede von den baltischen Staaten, Polen und Moldawien. Interessant ist hier vor allem die letzte Position auf der Liste. Schon allein, weil Polen und die baltischen Staaten tats\u00e4chlich der westlichen Seite zugerechnet werden k\u00f6nnen, mit EU- und NATO-Mitgliedschaft, dem ganzen Paket also, Moldawien aber nicht. Die EU-Statthalterin Maja Sandu folgt zwar treu dem Modell der ukrainischen Post-Maidan-&#8222;Demokratie&#8220; mit Verbot oppositioneller Parteien und Medien etc., aber der Machtkampf ist noch nicht entschieden, und da die ehemalige Sowjetrepublik Bessarabien der Schauplatz eines der ersten postsowjetischen B\u00fcrgerkriege war und das damals entstandene Transnistrien nach wie vor existiert, ist es schon eigenartig, dass dieses kleine Land in diesem Zusammenhang auftaucht.<\/p>\n<p>Au\u00dfer nat\u00fcrlich, man wolle sich genau diese Eigenschaft zunutze machen. Moldawien ist ein Pulverfass in Erwartung des Funkens, was angesichts des gigantischen <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/das-explosive-erbe-der-sowjetzeit\/a-18886510\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Munitionslagers<\/a> in Transnistrien nicht einmal eine Metapher ist, und die Menge westlicher Agenten dort d\u00fcrfte jeden Autor von Spionageromanen vor Neid erblassen lassen. Hier eine False Flag zu starten, d\u00fcrfte ein Leichtes sein. Die Regierung von Frau Sandu, die ohnehin die gesamte politische Auseinandersetzung um die Orientierung des Landes als Kampf gegen den &#8222;russischen Einfluss&#8220; betreibt, d\u00fcrfte gern bereit sein, das Opfer zu geben, um welche Erz\u00e4hlung auch immer abzusichern.<\/p>\n<p>Und jetzt springen wir zur\u00fcck zum Anfang der \u00dcberlegungen, zur Grafik, die zeigt, wo sich derzeit die NATO-Truppen des Man\u00f6vers befinden. In Litauen und in Rum\u00e4nien. Letzteres w\u00e4re die k\u00fcrzeste denkbare Strecke, um Truppen in die Ukraine zu bringen, und Ersteres \u2013 ja, das k\u00f6nnte gewisserma\u00dfen zu einem Entlastungsangriff Richtung Kaliningrad genutzt werden. Das ist also das Bild, das mir durch den Kopf ging: ein Vorfall unter falscher Flagge in Moldawien, auf den hin die NATO-Truppen des Man\u00f6vers gegen Kaliningrad und Transnistrien marschieren, mit einem Teil, der in die Ukraine weitergeschickt wird, wohin dann auch sonstiges NATO-Personal darf.<\/p>\n<p>Wie gesagt, das muss alles nicht sein, das ist nur ein Gedanke, der letztlich vom letzten Br\u00f6ckchen ausgel\u00f6st wurde, dass der deutsche Botschafter in Moskau gerade f\u00fcr eine Woche zur\u00fcck nach Berlin gerufen wurde. Angeblich wegen des so gef\u00e4hrlichen Cyberangriffs angeblich russischer Hacker, eine ausgesprochen d\u00fcnne Suppe, die da serviert wurde, was nat\u00fcrlich gleich die \u00dcberlegungen anheizt, was der wahre Grund f\u00fcr dieses Man\u00f6ver sein k\u00f6nnte. Und ja, die vielen ziemlich w\u00fcsten Spionagevorw\u00fcrfe der letzten Wochen und \u00fcberhaupt der deutsche Irrsinn spielen auch eine Rolle dabei, wie sich aus voneinander getrennten Fakten pl\u00f6tzlich ein einheitliches Bild formt.<\/p>\n<p>Aber die Panik in Berlin, Paris, Washington ist h\u00f6chst real, denn die ukrainische Niederlage wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und in all diesen Hauptst\u00e4dten sitzt Personal, das schon immer das eigene Wohlbefinden \u00fcber das des Landes gestellt hat und daher zu jeder Schandtat bereit ist. Selbst wenn das nicht so schnell eintreten sollte, wie es mir heute durch den Kopf ging, die Richtung, in die sich derzeit alles bewegt, ist klar. Statt zu versuchen, irgendetwas in der Ukraine zu retten, wird noch einmal nachgelegt und der Einsatz erh\u00f6ht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: US-Amerikanischer und rum\u00e4nischer Soldat auf dem Truppen\u00fcbungsplatz Bemowo Piskie in Polen im Rahmen der \u00dcbung &#8222;Defender 24&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Staff Sgt. Robert Wormley &#8211; <a href=\"https:\/\/www.dvidshub.net\/image\/8350600\/modernized-us-air-defense-unit-participates-defender-24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dvidshub.net\/image\/8350600\/modernized-us-air-defense-unit-participates-defender-24<\/a>, Gemeinfrei<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=147697032\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=147697032<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nJe br\u00fcchiger die Front im Donbass wird, desto nerv\u00f6ser scheinen alle Exponenten des Westens zu werden. Und desto tiefer verstricken sie sich in den Konflikt in der Ukraine, zumindest in Europa. Dabei sind die Ergebnisse noch alarmierender, wenn man verschiedene Ereignisse zusammenf\u00fcgt. Manchmal f\u00fcgen sich Informationen zu einem Bild zusammen, ohne dass man sich besonders darauf konzentriert. Das hei\u00dft nicht notwendigerweise, dass dieses Bild stimmen muss, und selbst wenn es stimmt, muss das nicht hei\u00dfen, dass eine derartige Entwicklung tats\u00e4chlich unmittelbar bevorsteht. Aber das, was dieses Bild zeigt, ist unangenehm genug, sodass man zumindest dar\u00fcber nachdenken sollte. Gehen wir die einzelnen Teile durch. 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