{"id":18710,"date":"2024-04-08T10:28:01","date_gmt":"2024-04-08T08:28:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18710"},"modified":"2024-05-09T01:19:29","modified_gmt":"2024-05-08T23:19:29","slug":"butscha-das-grosse-verbrechen-vor-zwei-jahren-fand-in-kiew-statt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18710","title":{"rendered":"Butscha? Das gro\u00dfe Verbrechen vor zwei Jahren fand in Kiew statt."},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist sicher n\u00f6tig, auf die alten Teile des Dramas zur\u00fcckzugreifen. Schlie\u00dflich sollen die Menschen im Westen nicht das Gruseln verlernen ob der &#8222;brutalen Russen&#8220;. Wenn man sich aber wirklich fragt, wo Anfang April 2022 ein gro\u00dfes Verbrechen begangen wurde, dann war das nicht in Butscha. <\/strong><\/p>\n<p><em>Von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 01.04.2024 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/201212-butscha-grosse-verbrechen-vor-zwei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Butscha? Das gro\u00dfe Verbrechen vor zwei Jahren fand in Kiew statt.\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=4msaj-15ceb60-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" width=\"100%\" height=\"150\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-name=\"pb-iframe-player\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Im R\u00fcckblick, irgendwann, wenn der ukrainische Krieg weit genug zur\u00fcckliegt, wird der Ort Butscha bestenfalls noch eine Fu\u00dfnote liefern. Weil die wirklich entscheidenden Ereignisse in diesen Tagen Ende M\u00e4rz\/Anfang April ganz andere waren, weil sich hinter dem im Westen so hochgespielten &#8222;Massaker&#8220; von Butscha der Beginn des wirklichen Massakers verbarg, und das eine das Hilfsmittel war, das andere zu verbergen \u2013 so, wie sich das Schwert eines Stierk\u00e4mpfers hinter einem roten Tuch verbirgt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich steigen alle deutschen Medien erneut auf die Erz\u00e4hlung ein, und reichen getreulich die Durchhalteparolen weiter, die der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskij an diesem Tag verk\u00fcndet. &#8222;Die Ukraine wird auf jeden Fall siegen&#8220;, soll er laut <em>Spiegel<\/em>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-krieg-selenskyj-erinnert-an-graeueltaten-von-butscha-geheimdienst-weist-anschuldigungen-aus-moskau-zurueck-a-a1229a08-1fa4-44bf-81d0-416f363c02ce\">gesagt<\/a> haben. Auch die <em>Tagesschau<\/em> wird pathetisch: &#8222;Die Stadt Butscha ist f\u00fcr viele Menschen ein Symbol f\u00fcr die Gr\u00e4uel des v\u00f6lkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.&#8220; Und der deutsche Botschafter in Kiew konnte ebenfalls nicht darauf verzichten, dick <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MJaegerT\/status\/1774440204775919829\">aufzutragen<\/a>: &#8222;Das Verbrechen von Butscha muss ges\u00fchnt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Wie gesagt, im historischen R\u00fcckblick wird das alles bedeutungslos. Nicht einmal, weil nach wie vor s\u00e4mtliche Details des vermeintlichen Kriegsverbrechens unklar sind, und die einzigen je \u00f6ffentlich bekannt gewordenen Obduktionsergebnisse auf ukrainische Granaten hindeuteten. Schon mit den ersten Aufnahmen, die bekannt wurden, war die ganze Geschichte eigenartig. Jetzt aber d\u00fcrften, wegen Gaza, wesentlich mehr Menschen sehen, wie ungew\u00f6hnlich es war, dass nicht einmal die Gesichter der Toten bedeckt wurden, nach angeblich drei Tagen.<\/p>\n<p>Nein, letztlich ist die ganze Frage, was tats\u00e4chlich in Butscha geschehen ist, nicht relevant. Auch wenn die Koinzidenz zu denken gibt. Denn in ebendiesen Tagen fand ein anderes Verbrechen von einer ganz anderen Dimension statt, und die beiden Ereignisse werden unausl\u00f6schlich miteinander verbunden bleiben.<\/p>\n<p>Die wirkliche, unermessliche, bis heute anhaltende Gr\u00e4ueltat jener Tage vor zwei Jahren verbirgt sich hinter der damaligen Reise des britischen Premiers Boris Johnson nach Kiew und in seiner Botschaft an Selenskij, der Krieg m\u00fcsse weitergehen. Es sind dieser Moment und Selenskijs Folgsamkeit, die ein Verbrechen von wirklich welthistorischem Format darstellen. All die unz\u00e4hligen, vor allem ukrainischen, Toten gehen auf das Konto jener, die an diesem Moment beteiligt waren, Auftraggeber wie Ausf\u00fchrende.<\/p>\n<p>Man darf im Westen noch immer nicht dar\u00fcber reden, dass es um ein Haar zu einem Frieden gekommen w\u00e4re. Sicher auch, weil gerade dieser Punkt lebhaft illustriert, dass die Ukraine immer nur als Mittel zum Zweck gesehen wurde, um einen Angriff auf Russland vorzutragen; und dass diese Entscheidung, den m\u00f6glichen Frieden zu sabotieren, eben nicht in der Ukraine, sondern in \u00dcbersee getroffen wurde. Und selbstverst\u00e4ndlich redet man nicht dar\u00fcber, dass der russische Vorschlag in diesen Verhandlungen die Ukraine immer noch nicht wesentlich schlechter gestellt h\u00e4tte als die Minsker Vereinbarungen, die \u2013 eingestandenerma\u00dfen \u2013 ebenfalls von ihren westlichen Garantoren sabotiert wurden.<\/p>\n<p>Nein, wenn es keine russischen Verbrechen in Butscha gegeben hat, so mussten sie erfunden werden. Weil die Schlagzeilen \u00fcber jene &#8222;russischen Gr\u00e4ueltaten&#8220; sich vorz\u00fcglich dazu eigneten, das abrupte Ende der bis dato erfolgreichen Verhandlungen in Istanbul aus der Wahrnehmung verschwinden zu lassen. Das westliche Publikum wurde von morgens bis abends mit den &#8222;schlimmsten Verbrechen, die man sich nur vorstellen kann&#8220; (Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock), beschallt und noch Wochen danach immer wieder mit Bildern der Besuche westlicher Politiker in Kiew begl\u00fcckt. Niemand, der bei klarem Verstand ist, h\u00e4tte diesen pl\u00f6tzlichen Abbruch der Verhandlungen nachvollziehen k\u00f6nnen, wenn \u2013 ja, wenn man nichts geliefert h\u00e4tte, das emotional aufpeitscht und den Verstand blendet. Eben das rote Tuch.<\/p>\n<p>Das Schwert aber, das sich hinter diesem Tuch verbarg, zielte mitten ins Herz dessen, was man einmal f\u00fcr eine europ\u00e4ische Zivilisation h\u00e4tte halten k\u00f6nnen. Dabei rede ich nicht von der Bandera-Ukraine. Dabei rede ich von den Staaten der EU, deren Bewohner seitdem mit den Geschichten vom b\u00f6sen Russen des Morgens geweckt und des Nachts ins Bett gebracht werden; denen die Hymnen von der &#8222;Solidarit\u00e4t mit der Ukraine&#8220; so laut und verzerrt ins Ohr gedr\u00fcckt werden, dass sie nicht einmal bemerken, wie vor lauter Solidarit\u00e4t ebendiese Ukraine in den Untergang getrieben wird.<\/p>\n<p>Wenn sich der Staub verzogen hat, wenn die Listen der toten ukrainischen Soldaten auf dem Tisch liegen, wenn die Archive der politischen Macht ihre Geheimnisse preisgegeben haben und die wirkliche Abfolge der Ereignisse nicht mehr zu leugnen ist \u2013 ein Zustand, der derzeit leider im Westen noch nicht abzusehen ist \u2013, dann wird nicht nur klar werden, was damals in Butscha tats\u00e4chlich mit wem geschehen ist (es gibt ja auch die Vermutungen, dass das Nazibataillon, das nach dem russischen Abzug in Butscha einr\u00fcckte, &#8222;Verr\u00e4ter&#8220; gejagt hatte; oder dass gar andernorts ermordete ukrainische Oppositionelle zu Propagandazwecken auf die Stra\u00dfen von Butscha gelegt wurden). Es wird vor allem absolut klar sein, worin das wirkliche Verbrechen jener Tage bestand.<\/p>\n<p>Dieses ereignete sich unauff\u00e4llig, in Besuchen und Telefonaten, irgendwo zwischen Washington und Kiew. Es blieb unauff\u00e4llig, weil niemand eine Schlagzeile daraus machte, eine Sondersendung. \u00dcberall dort, wo man vom Abbruch dieser Verhandlungen h\u00e4tte berichten m\u00fcssen, ging es nur um Butscha. Ging es nur darum, die Phrasen in die K\u00f6pfe zu h\u00e4mmern, vom &#8222;brutalen russischen Angriffskrieg&#8220;, von &#8222;solange es n\u00f6tig ist&#8220;.<\/p>\n<p>War Butscha real oder wurde es erfunden? Es h\u00e4tte auf jeden Fall erfunden werden m\u00fcssen. Denn sie alle, die damals mitspielten, die halfen, das rote Tuch zu schwenken, sind mitschuldig. An hunderttausenden von Toten, die den Donbass in ein Gr\u00e4berfeld verwandelten. Die leben, tanzen, lachen w\u00fcrden, h\u00e4tte es damals nicht dieses fatale Kommando des Westens gegeben, h\u00e4tte der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskij nicht gehorcht wie ein gut dressierter Hund, h\u00e4tte nicht die gesamte politische Elite der EU, Gro\u00dfbritanniens und der Vereinigten Staaten schauspielerische Glanzleistungen abgegeben, um mit dem falschen Massaker das wirkliche zu verdecken.<\/p>\n<p>Ihrer aller H\u00e4nde sind blutig. Nein, das ist noch untertrieben. In Wirklichkeit schwimmen sie in einem Meer aus Blut, das ohne sie nie vergossen worden w\u00e4re. Sie schwimmen darin und deuten immer noch auf die Kulisse ihrer Inszenierung und rufen: &#8222;Schaut dorthin! Ist das nicht entsetzlich?&#8220;<\/p>\n<p>Doch langsam, ganz langsam bekommt die Erz\u00e4hlung des Westens Risse. Sie bricht unter anderem, weil die Mitleidlosigkeit, mit der die israelischen Verbrechen in Gaza nicht nur hingenommen, sondern, etwa im Falle Deutschlands, auch noch gef\u00f6rdert werden, viel zu offenkundig ist. Weil die \u00f6ffentlich vergossenen Tr\u00e4nen nur f\u00fcr die n\u00fctzlichen Opfer flie\u00dfen, aber zehntausend pal\u00e4stinensische Kinder sie nicht zum Vorschein bringen. In Gaza gibt es das, was in Butscha geschehen sein soll, live und jeden Tag von Neuem, und das zur Schau getragene Mitgef\u00fchl in Butscha ist in den vergangenen zwei Jahren gewaltig im Kurs gefallen.<\/p>\n<p>Irgendwann gibt es vielleicht ein Museum in Kiew, in dem in einer Vitrine das Telefon steht, \u00fcber das Selenskij den Befehl erhielt, die Verhandlungen abzubrechen; oder in einer Ecke der Tisch, an dem Boris Johnson die schlechte Botschaft \u00fcberbrachte. Auf irgendeine Weise m\u00fcsste man ihn einfangen, sichtbar machen, jenen Moment, in dem das Schicksal so vieler junger (und inzwischen l\u00e4ngst alter) M\u00e4nner besiegelt wurde. Es gibt viele Momente, in denen der Westen das verraten hat, wof\u00fcr zu stehen er so gern behauptet; unzweifelhaft war die Anweisung, die Friedensverhandlungen in Istanbul abzubrechen, einer der Schlimmsten in Jahrzehnten.<\/p>\n<p>Dieses Jahr wird erneut einiges an Druckerschw\u00e4rze aufgewendet, um die Geschichte von Butscha ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. Inzwischen wird das allerdings von Schlagzeilen wie jener in der Londoner <em>Times<\/em> begleitet: &#8222;Es ist Zeit, \u00fcber den Fall von Kiew zu reden.&#8220;<\/p>\n<p>Ja, die Opfer des wirklichen Verbrechens vor zwei Jahren sind f\u00fcr nichts gestorben, die Pl\u00e4ne, Russland zu bezwingen und auszuschlachten, sind gescheitert, und es wird keine neuen Verhandlungen geben, keine R\u00fcckkehr nach Istanbul oder nach Minsk. Unter ungeheuren Kosten und unter Zerst\u00f6rung unz\u00e4hliger ukrainischer Leben ist es dem Westen gelungen, ein russisches Friedensangebot durch einen russischen Sieg zu ersetzen.<\/p>\n<p>Fast ist man versucht, jenen, die die Erinnerung an das vermeintliche russische Verbrechen zelebrieren, zuzurufen: Genie\u00dft es! Es ist das letzte Mal! Denn am Ende wird sich eure ganze Macht \u00fcber die Medien, \u00fcber Narrative als wirkungslos erweisen, und die ganze Welt, die Bev\u00f6lkerung des Westens eingeschlossen, wird sehen, wessen H\u00e4nde seit April 2022 wirklich blutbesudelt sind. Die Geschichte h\u00e4lt ihr Haus in Ordnung, wenn das Tuch f\u00e4llt, wird das Schwert des Stierk\u00e4mpfers sichtbar, und Butscha wird das sein, was es in Wirklichkeit immer war \u2013 eine Fu\u00dfnote zu einem der gro\u00dfen Menschheitsverbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Der ukrainische Pr\u00e4sident Volodymyr Selenskij und der damalige britische Premierminister Boris Johnson in Kiew, 9. April 2022<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Public Domain\u00a0<a class=\"sc-4b31d418-0 dCsLjt view-license\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC0 License<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.rawpixel.com\/image\/6918396\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.rawpixel.com\/image\/6918396<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nIm R\u00fcckblick, irgendwann, wenn der ukrainische Krieg weit genug zur\u00fcckliegt, wird der Ort Butscha bestenfalls noch eine Fu\u00dfnote liefern. Weil die wirklich entscheidenden Ereignisse in diesen Tagen Ende M\u00e4rz\/Anfang April ganz andere waren, weil sich hinter dem im Westen so hochgespielten &#8222;Massaker&#8220; von Butscha der Beginn des wirklichen Massakers verbarg, und das eine das Hilfsmittel war, das andere zu verbergen \u2013 so, wie sich das Schwert eines Stierk\u00e4mpfers hinter einem roten Tuch verbirgt. Nat\u00fcrlich steigen alle deutschen Medien erneut auf die Erz\u00e4hlung ein, und reichen getreulich die Durchhalteparolen weiter, die der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskij an diesem Tag verk\u00fcndet. &#8222;Die Ukraine wird auf jeden Fall siegen&#8220;, soll er laut Spiegel\u00a0gesagt haben. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":18722,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1512,1121,746,736,1767,1815,639,1715],"class_list":["post-18710","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-butscha","tag-donbass","tag-kriegsverbrechen","tag-massaker","tag-minsker-abkommen","tag-selenskyj","tag-ukraine-konflikt","tag-verhandlungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/selenskij_johnson_rawpixel-id-6918396-800x450-1.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4RM","jetpack-related-posts":[{"id":24810,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=24810","url_meta":{"origin":18710,"position":0},"title":"Butscha: Die Propaganda wird nicht besser","author":"Webredaktion","date":"4. 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