{"id":18029,"date":"2024-01-28T23:49:56","date_gmt":"2024-01-28T22:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18029"},"modified":"2024-02-13T20:44:04","modified_gmt":"2024-02-13T19:44:04","slug":"deutsche-wiedervereinigung-vier-attentate-viele-offene-fragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18029","title":{"rendered":"Deutsche Wiedervereinigung &#8211; Vier Attentate &#8211; Viele offene Fragen"},"content":{"rendered":"<h4>Versuch einer Analyse<\/h4>\n<p><em>von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Anfang dieses Jahres erhielt ich von einer Historikerin aus dem befreundeten Ausland die Anfrage, ob die vier Attentate (Herrhausen \/ November 1989, Lafontaine \/ April 1990, Sch\u00e4uble \/ Oktober 1990 und Rohwedder \/ April 1991) zum Zweck der transatlantisch gewollten und gesteuerten ENTGLEISUNG der deutschen Wiedervereinigung in einem Zusammenhang (bis zur Sprengung der Nordstream-Erdgas-Pipelines) stehen. Die Historikerin ist \u00fcberzeugt, dass eine Aufkl\u00e4rung eine befreiende Wirkung haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Diese Frage wurde an ChatGTP (Generative Pre-trained Transformer) weitergegeben, einem Chatbot, der k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) einsetzt. ChatGT nutzt dabei moderne maschinelle Lerntechnologie, um mit Nutzern \u00fcber Nachrichten zu kommunizieren und dabei Antworten zu generieren. Nach weniger als einer halben Minute wurde folgendes Ergebnis pr\u00e4sentiert:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Attentate auf Alfred Herrhausen, Oskar Lafontaine, Wolfgang Sch\u00e4uble und Detlev Rohwedder spiegeln unterschiedliche Motive und Hintergr\u00fcnde wider, die in der politischen und gesellschaftlichen Landschaft Deutschlands Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre verankert sind\u201c<\/em>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Alfred Herrhausen wurde am 30. November 1989 durch ein Bombenattentat get\u00f6tet, zu dem sich die Rote Armee Fraktion (RAF) bekannte. Dieser Mord konnte bis heute nicht vollst\u00e4ndig aufgekl\u00e4rt werden, wobei es Spekulationen \u00fcber eine m\u00f6gliche Beteiligung der DDR-Staatssicherheit oder des hessischen Verfassungsschutzes gibt. Herrhausen, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank war, galt als einer der einflussreichsten Manager der Bundesrepublik und war eine der gef\u00e4hrdetsten Personen des Landes\u200b\u200b.<\/p>\n<p>Oskar Lafontaine, damaliger SPD-Spitzenkandidat, wurde am 25. April 1990 bei einer Wahlkampfveranstaltung von einer geistig verwirrten Frau mit einem Messer angegriffen. Er \u00fcberlebte den Angriff knapp, da die Klinge der Attent\u00e4terin die innere Halsschlagader um wenige Millimeter verfehlte\u200b\u200b.<\/p>\n<p>Wolfgang Sch\u00e4uble wurde am 12. Oktober 1990 w\u00e4hrend einer Wahlkampfveranstaltung angeschossen und schwer verletzt. Der Attent\u00e4ter war ein drogenabh\u00e4ngiger Mann, der unter paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie litt und von elektromagnetischen Foltermethoden durch den Staat \u00fcberzeugt war. Interessanterweise hatte Sch\u00e4uble sich daf\u00fcr eingesetzt, dass der Attent\u00e4ter eine Strafe in Deutschland verb\u00fc\u00dfen kann\u200b\u200b.<\/p>\n<p>Detlev Rohwedder, Pr\u00e4sident der Treuhandanstalt, wurde am 1. April 1991 in seinem Haus in D\u00fcsseldorf von einem Scharfsch\u00fctzen ermordet. Auch hier bekannte sich die RAF zur Tat, obwohl Zweifel an dieser Zuschreibung bestehen. Sein Tod steht im Kontext der Wende von 1989\/90 und ist bis heute geheimnisumwittert.<\/p>\n<p>Die Attentate auf Herrhausen und Rohwedder werden oft im Kontext des RAF-Terrorismus und der politischen Umw\u00e4lzungen rund um die deutsche Wiedervereinigung gesehen. Im Gegensatz dazu scheinen die Angriffe auf Lafontaine und Sch\u00e4uble eher individuell motiviert und nicht direkt mit der RAF oder politischen Umst\u00fcrzen verbunden zu sein. Diese Ereignisse reflektieren die komplexe und oftmals gef\u00e4hrliche politische Landschaft in Deutschland w\u00e4hrend dieser Zeit.\u201c(1)<\/p>\n<p>Diese schnelle und umfassende Antwort ist insoweit bestechend, da die harten Fakten stimmen. Die politisch-korrekte Interpretation verlangt jedoch eine ergebnisoffene Analyse:<\/p>\n<h4>Alfred Herrhausen (1930 \u2013 1989)<\/h4>\n<p>Alfred Herrhausen, promovierter Betriebswirt, deutscher Bankmanager, Quereinsteiger bei der Deutschen Bank, war eine der einflussreichsten deutschen Wirtschaftspers\u00f6nlichkeiten der 1970er und 1980er Jahre. Ab 1988 war er alleiniger Vorstandssprecher und f\u00fchrte die Deutsche Bank in die Spitzengruppe der internationalen Gesch\u00e4ftsbanken. Am 30. November &#8211; drei Wochen vor dem Fall der Mauer &#8211; wird der gepanzerte Dienst-Mercedes Herrhausens beim Durchfahren einer nur wenige hundert Meter vom Wohnhaus entfernten und lange vorher gelegten Lichtschranke durch die Wucht eines Hohlladungs-Sprengsatzes zerst\u00f6rt. Herrhausen stirbt noch im Auto.<\/p>\n<p>Bereits wenige Stunden nach dem Mordanschlag waren sich die Ermittler \u00fcber die T\u00e4ter einig. J\u00fcrgen F\u00f6rster, Sprecher des damaligen Generalbundesanwalts Kurt Rebmann:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDer Generalbundesanwalt hat von Anbeginn an vermutet, dass die T\u00e4ter aus dem Kreis der Roten Armee Fraktion stammen. Bestimmend sind daf\u00fcr zwei Umst\u00e4nde, einmal der Modus Operandi, die Tatumst\u00e4nde, die Tatausf\u00fchrung und das Opfer dieses Anschlages.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Durch eine am 2. Dezember 1989 in Umlauf gebrachte Erkl\u00e4rung der RAF fand sich der Generalbundesanwalt best\u00e4tigt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<em>Am 30.11.1989 haben wir mit dem Kommando Wolfgang Beer den Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, hingerichtet. Mit einer selbst gebauten Hohlladungsmine haben wir seinen gepanzerten Mercedes gesprengt. Durch die Geschichte der Deutschen Bank zieht sich die Blutspur zweier Weltkriege und millionenfacher Ausbeutung und in dieser Kontinuit\u00e4t regierte Herrhausen an der Spitze dieses Machtzentrums der deutschen Wirtschaft.\u201c(2)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Im Gegensatz zur lapidaren Erkl\u00e4rung von Rebmann hatten die damals namentlich nicht bekannten T\u00e4ter der \u201eDritten Generation\u201c angeblich &#8211; was technischer Einsatz angeht &#8211; dazugelernt. Wochen vorher hatten sie am Stra\u00dfenrand ein Kabel f\u00fcr eine Lichtschranke verlegt und ihre Arbeiten als Baustelle getarnt. Obwohl diese \u201eBaustelle\u201c in der N\u00e4he zu Herrhausens Wohnhaus lag, sind diese Arbeit von den Sicherheitskr\u00e4ften nicht bemerkt worden. Auch wollte Rebmann nicht erkennen, dass Herrhausen keineswegs in das Opferbild der RAF passte. Am 18. Oktober 1977 hatten Mitglieder der 2. Generation &#8211; zahlreiche K\u00f6pfe der ersten <em>Generation<\/em> der RAF waren bereits im Fr\u00fchsommer 1972 festgenommen worden &#8211; den deutscher Arbeitgeberpr\u00e4sident und seit 1977 Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hanns Martin Schleyer ermordet. Der 1915 geborene Schleyer diente in der NS-Zeit in der SS und erreichte dabei den Rang eines SS-Untersturmf\u00fchrers (vergleichbar mit dem Dienstgrad Leutnant). Mit seiner Geiselnahme sollten inhaftierte Genossen freigepresst werde(3)<\/p>\n<p>Die Vita von Herrhausen ist eine g\u00e4nzlich andere. Herrhausen, 1930 in Essen geboren, wird 1942 aufgrund seiner besonderen schulischen Leistungen in die Reichsschule der National-sozialistischen Partei Deutschlands (NSDAP) in Feldafing versetzt. Nach Kriegsende wird Herrhausen zun\u00e4chst von den Eltern eines Mitsch\u00fclers in Tirol aufgenommen, bevor er sich mit 15 Jahren allein in seine Heimatstadt Essen durchschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Nach dem Besuch des Essener Gymnasiums besteht Herrhausen die Abiturpr\u00fcfung ein Jahr fr\u00fcher als seine Altersgenossen. Es folgt zwischen 1949-1952 das Studium der Betriebs-wirtschaft, welches er mit der Promotion zum Dr. rer. pol. abschlie\u00dft. Seine Karriere als Quereinsteiger bei der Deutschen Bank schien bis zum Attentat unaufhaltsam. Herrhausen war ein Vision\u00e4r, der immer auch die gesellschaftlichen Folgen seines Handelns mit bedachte.<\/p>\n<p>So setzte er sich gleichzeitig f\u00fcr soziale Gerechtigkeit ein, indem er einen Schuldenerlass f\u00fcr die L\u00e4nder der Dritten Welt fordert und mehr Transparenz und Offenheit f\u00fcr das kapitalistische System vorschlug.(4)<\/p>\n<p>Mit diesem Einsatz d\u00fcrfte er sich ganz andere Feinde gemacht haben. Von der noch 1989 gl\u00e4nzenden Deutschen Bank, die nach der Wiedervereinigung noch viel erfolgreicher h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, ist nicht viel geblieben. Im Ranking vom 30. Januar 2023 der 50 besten Banken der Welt ist die Deutsche Bank nicht mehr zu finden.(5) Schon 2019 war die Deutsche Bank bei einem Stresstest vorletzte vor der Landesbank Berlin AG (LBB).<\/p>\n<p>Au\u00dferdem: Sollte ein RAF-Phantom aus der 3. Generation zu einer derart perfekten Planung und technischen Pr\u00e4zision des Attentats f\u00e4hig gewesen sein &#8211; und bis heute unbekannt geblieben sein? Oder k\u00f6nnten wom\u00f6glich die Geheimdienste sich eines derartigen Phantoms bedient haben &#8211; etwa die CIA?<\/p>\n<p>Zu den Spekulationen \u00fcber eine Beteiligung der StaSi sagte die wegen mehrfachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilte RAF-Terroristin Birgit Hogefeld:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDer StaSi-Verdacht war nat\u00fcrlich Quatsch. In den linksradikalen Zusammenh\u00e4ngen, die ich kenne, hatte dieser Unsinn nie eine Bedeutung.\u201c<\/em><em>(6)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h4>Oskar Lafontaine (1943)<\/h4>\n<p>Als sehr aufgeweckter Sch\u00fcler besuchte der junge Oskar auf Empfehlung des Pachtener Pfarrers das Bisch\u00f6fliche Konvikt in Pr\u00fcm in der Eifel Die t\u00e4glichen religi\u00f6sen Rituale empfand er zwar als Belastung, er bekam allerdings ohne gro\u00dfe Anstrengung gute Noten. Nach dem Abitur 1962 nahm er das Studium der Physik auf und besuchte Vorlesungen in Philosophie und Staatsrecht. Nach Abschluss des Diploms trat Lafontaine in die SPD ein, wurde Vorsitzender der Jungsozialisten in Saarbr\u00fccken und bereits 1968 in den Landesvorstand gew\u00e4hlt. In der Landeshauptstadt Saarbr\u00fccken war Lafontaine von 1974 bis 1976 zuerst B\u00fcrgermeister, dann bis 1985 Oberb\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>Im Sommer 1989 hatte Lafontaine ein polnischer Kommunist vorausgesagt, dass die deutsche Wiedervereinigung kommen werde. Er habe das nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Denn er habe nicht geglaubt, dass die Supermacht Sowjetunion bereit sein w\u00fcrde, eine Verkleinerung ihres Machtbereiches zu akzeptieren.(7) Insofern war f\u00fcr Lafontaine die Entwicklung schon so, <em>\u201e\u2026dass wir hineingestolpert sind\u201c<\/em>(8). 1990, im Jahr der Wiedervereinigung, wurde Lafontaine Kanzlerkandidat der SPD. Im April 1990 war allerdings noch nicht klar, dass es bereits im Dezember gesamtdeutsche Wahlen geben w\u00fcrde. Am 25. April 1990 greift ihn eine Frau auf einer Veranstaltung in M\u00fchlheim an und sticht ihm mit einem Messer in den Hals. Sie spricht von einem g\u00f6ttlichen Auftrag, die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber unterirdische \u201eMenschent\u00f6tungs-fabriken\u201c aufzukl\u00e4ren.(9) Im Fr\u00fchjahr 1990 hatte sich Lafontaine noch skeptisch zum geplanten Ablauf der Einheit ge\u00e4u\u00dfert. Daraus aber eine Ablehnung der Einheit zu konstruieren, weist Lafontaine zur\u00fcck: <em>\u201e\u2026mein Kernpunkt war immer, wie geht es den Menschen in Ostdeutsch-land und nat\u00fcrlich auch in Westdeutschland, aber in erster Linie in Ostdeutschland, und ich habe darauf hingewiesen, dass die Einf\u00fchrung der h\u00e4rtesten W\u00e4hrung des Westens &#8211; das war damals die D-Mark &#8211; in eine Wirtschaft, die eine der schw\u00e4chsten der Industriestaaten war, dass das nicht gut gehen konnte. Aber damals wurde ich nicht verstanden.\u201c<\/em>(10)<\/p>\n<p>Seine Warnung zur W\u00e4hrungsunion kam zur falschen Zeit, so Lafontaine im Interview. Auch habe er die<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEinheitseuphorie untersch\u00e4tzt, das rationale Argument schlichtweg untersch\u00e4tzt. Die Wahrheit ist nicht immer popul\u00e4r. Dagegen bedaure er die hohe Arbeitslosigkeit und die gro\u00dfe Zahl von Hartz-IV-Empf\u00e4ngern im Osten und jene Menschen, deren Biographie entwertet wurde\u201c<\/em>. Er sei \u00fcberzeugt davon<em>, \u201e\u2026dass es den Menschen heute besser gehen w\u00fcrde, wenn er statt Helmut Kohl nach der Bundestagswahl 1990 Bundeskanzler des geeinten Deutschlands geworden w\u00e4re\u201c<\/em>(11).<\/p><\/blockquote>\n<p>Vermutlich w\u00e4ren der DDR die Totalenteignung durch internationale Konzerne, Demontage und \u00dcberfremdung erspart geblieben sowie der BRD die Talfahrt in die Verschuldung.<\/p>\n<h4><strong>\u00a0<\/strong>Wolfgang Sch\u00e4uble (1942-2023)<\/h4>\n<p>Der in Freiburg geborene Wolfgang Sch\u00e4uble wuchs in einem konservativ-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evangelische_Kirche\">evangelisch<\/a> gepr\u00e4gten Elternhaus auf, machte 1961 Abitur und trat in die junge Union ein. W\u00e4hrend des Jura-Studiums wurde er auch Vorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten. Von 1969 bis 1972 war er Bezirksvorsitzender der Jungen Union S\u00fcdbaden. Nach einem Interview als Finanzminister gestand Sch\u00e4uble, als junger Abgeordneter bei der Wahl 1972, die als Plebiszit \u00fcber die Ostvertr\u00e4ge(12) empfunden wurde, heimlich f\u00fcr Bundeskanzler Willy Brandt gestimmt zu haben, dessen von der CDU bek\u00e4mpfte Ostvertr\u00e4ge er f\u00fcr richtig gehalten hatte.(13)<\/p>\n<p>Im November 1984 berief Bundeskanzler Helmut Kohl Sch\u00e4uble als Bundesminister f\u00fcr besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes in das Kabinett (Kabinett Kohl\u00a0II). In dieser Funktion war er auch mit der Vorbereitung des Staatsbesuchs von Erich Honecker 1987 betraut, im April 1989 wurde er dann zum Bundesminister des Innern ernannt (Kabinett Kohl\u00a0III). In dieser Funktion war er 1990 Verhandlungsf\u00fchrer bei dem am 2.\u00a0Juli 1990 abgeschlossenen Einigungsvertrag zur Aufl\u00f6sung der DDR.(14)<\/p>\n<p>Am 12.\u00a0Oktober 1990 ver\u00fcbte der psychisch kranke Dieter Kaufmann w\u00e4hrend einer Wahlkampfveranstaltung in Oppenau ein Attentat auf Sch\u00e4uble. Aus einem Revolver (Smith &amp; Wesson, Kaliber .38) feuerte er zwei Sch\u00fcsse von hinten auf den damaligen Bundesminister des Innern. Eine Kugel traf den Kiefer, die andere das R\u00fcckenmark.(15) Seit diesem Attentat war Sch\u00e4uble vom dritten Brustwirbel an abw\u00e4rts gel\u00e4hmt und auf einen Rollstuhl angewiesen.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst werkw\u00fcrdig ist der Inhalt des Gest\u00e4ndnisses:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDer Staat setze die B\u00fcrger elektrischen Wellen und Lauttechnik aus, um sie zu foltern<\/em>. <em>Vors\u00e4tzlich f\u00fcgten geheime Beauftragte des Staates ganz normalen Menschen elektrolytisch erhebliche Schmerzen zu, unter anderem im Zw\u00f6lffingerdarm und im Kopf. Auch ihn habe der Staat, sagt der Attent\u00e4ter aus, sexuell zu erregen versucht<\/em>.(16)<\/p><\/blockquote>\n<p>Aufgrund einer diagnostizierten paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie (Verfolgungs-wahn) wurde der T\u00e4ter f\u00fcr schuldunf\u00e4hig befunden und in die forensische Psychiatrie eingewiesen.(17) Am 12.\u00a0Oktober 1995, dem f\u00fcnften Jahrestag des Attentats, bat er Sch\u00e4uble sowohl brieflich als auch \u00f6ffentlich im Rundfunk um Verzeihung.(18) Kaufmann wurde im Jahr 2004 auf Probe in eine Wohngemeinschaft entlassen; er starb 2019.(19)<\/p>\n<p>Wenige Monate nach dem Attentat gab Sch\u00e4uble sein Amt als Innenminister auf, um f\u00fcr den Vorsitz der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion zu kandidieren.<\/p>\n<p>Die Bundestagswahl 1998 verlor der Kanzler der Einheit, der w\u00e4hrend des Kosovo-Konflikts immer wieder einen Einsatz deutscher Kampfflugzeuge \u00fcber Belgrad strikt ausgeschlossen hatte, wider Erwarten die Wahl (Sch\u00e4uble hatte er f\u00fcr die Nachfolge ab 2002 vorgesehen). Erstmals war eine amtierende Bundesregierung abgew\u00e4hlt worden. Helmut Kohl hatte sich bis zum Schluss um einen st\u00e4ndigen Gespr\u00e4chskontakt mit dem jugoslawischen Pr\u00e4sidenten Slobodan Milosevic bem\u00fcht.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eNoch im Sommer 1998 fand in unserem Haus im niederrheinischen J\u00fcchen ein Austausch \u00fcber L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten der krisenhaften Entwicklung auf dem Balkan statt, an denen u.a. auch der jugoslawische Au\u00dfenminister Zivdan Jovanovic und der au\u00dfenpolitische Berater des Bundeskanzlers, Joachim Bitterlich, beteiligt waren, dessen ruhige und pr\u00e4zise Art wesentlich zum konstruktiven Geist des Treffens beitrug\u201c<\/em>,<\/p><\/blockquote>\n<p>so der damalige CDU-Abgeordnete und Vizepr\u00e4sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Willy Wimmer.<\/p>\n<p>Beide Seiten glaubten schlie\u00dflich, einer L\u00f6sung der Kosovo-Frage im Rahmen der bestehenden europ\u00e4ischen Rechtsordnung n\u00e4her gekommen zu sein, \u00e4hnlich wie sie in den deutschen Gebieten Ostbelgiens oder in S\u00fcdtirol\u00a0 \u2026. gefunden worden war. Doch lie\u00dfen nicht erkl\u00e4rliche Widerst\u00e4nde im Dialog sowohl in Albanien als auch mit Washington die konstruktiven Gespr\u00e4che gleichsam ins Leere laufen. Dort hatte man andere Vorstellungen.(20)<\/p>\n<p>Noch bevor die rot-gr\u00fcne Regierung offiziell im Amt war, verlangten US-Pr\u00e4sidenten Bill Clinton und seine Au\u00dfenministerin Madeleine Albright von Deutschland die Zusage, erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg deutsche Soldaten aktiv in einen bewaffneten Konflikt zu schicken. Der Druck aus Washington hinsichtlich einer Beteiligung an einem NATO-Einsatz im Kosovo ohne UN-Mandat war gro\u00df. Ein Kriegseinsatz ohne v\u00f6lkerrechtliche Legitimation? 15 Minuten, so hei\u00dft es, h\u00e4tten Fischer und Schr\u00f6der im Oktober 1998 Zeit gehabt, um sich zu entscheiden. Der politische Lebenstraum der rot-gr\u00fcnen Generation hing pl\u00f6tzlich an ihrer Bereitschaft zum Krieg.(21)<\/p>\n<p>SPD und Gr\u00fcne mussten nun das Ja zum Bruch von V\u00f6lkerrecht und Verfassung engagiert und demagogisch begr\u00fcnden und stellten dabei die verbrecherische deutsche Politik im Zweiten Weltkrieg auf den Kopf. Das klang beim Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der, SPD, so:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWir f\u00fchren keinen Krieg. Aber wir sind aufgerufen, eine friedliche L\u00f6sung im Kosovo auch mit milit\u00e4rischen Mitteln durchzusetzen.\u201c(22) <\/em>Und eine Woche sp\u00e4ter:<em> \u201eDer entscheidende Punkt, den Menschenschl\u00e4chter in Belgrad zu bek\u00e4mpfen, ist unsere Festigkeit.\u201c(23)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>\u00a0<\/em>Auf dem CDU-Bundesparteitag in Bonn am 7.\u00a0November 1998 wurde Sch\u00e4uble zum neuen Bundesvorsitzenden gew\u00e4hlt und auf seinen Vorschlag hin Merkel zur Generalsekret\u00e4rin der CDU. Sie erhielt damit eine der wenigen Positionen mit Gestaltungsmacht.<\/p>\n<p>Unter dem Druck immer neuer Enth\u00fcllungen \u00fcber eine Barspende in H\u00f6he von 100.000 DM vom Waffenh\u00e4ndler Karlheinz Schreiber gab Wolfgang Sch\u00e4uble im Februar 2000 den Vorsitz von Partei und Fraktion auf.<\/p>\n<p>Angela Merkel befand sich als Generalsekret\u00e4rin in einer Schl\u00fcsselposition. Ihr sp\u00e4ter Quereinstieg kam ihr nun zugute: Sie galt in der \u00d6ffentlichkeit und bei der Basis in der Parteispendenangelegenheit als unbelastet. Sie wurde zur neuen Parteivorsitzenden gew\u00e4hlt, W\u00e4hrend Sch\u00e4uble fortan Mitglied des CDU-Pr\u00e4sidiums und des CDU-Bundesvorstands war.<\/p>\n<p>Auf der Festveranstaltung zum 60. Geburtstag der CDU in Berlin forderte die inzwischen zur Kanzlerkandidatin aufgestiegene Vorsitzende &#8222;einen Wechsel zu neuer Freiheit&#8220; und k\u00fcndigte grundlegende \u00c4nderungen f\u00fcr Deutschland nach einem Wahlsieg der Union an.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDeutschland habe keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und auf soziale Marktwirtschaft f\u00fcr alle Ewigkeit\u201c<\/em>(24), sagte Merkel, die von CDU und CSU zur ersten Kanzlerkandidatin bestimmt worden war. <em>\u201eUnsere Werte m\u00fcssen wir auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten.\u201c <\/em>Dazu m\u00fcssten Widerst\u00e4nde \u00fcberwunden werden.<em> \u201eEs sind wieder Priorit\u00e4ten zu setzen.\u201c<\/em>(25)<\/p><\/blockquote>\n<p>Im\u00a0November 2005 wurde Sch\u00e4uble erneut als Bundesminister des Innern in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel gef\u00fchrte Bundesregierung (Kabinett Merkel I) berufen.<\/p>\n<p>2009 verblieb Sch\u00e4uble auch im zweiten Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem er als Nachfolger von Peer Steinbr\u00fcck (SPD) das Amt des Bundesfinanzministers \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>Im\u00a0Oktober 2017 wurde Sch\u00e4uble zum neuen Bundestagspr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Als dienst-\u00e4ltestes Mitglied des 20.\u00a0Bundestags (seit 2021) fungierte er als Alterspr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Nach seinem Tod am 26. Dezember 2023 ergingen sich Politik und Medien in Lobeshymnen auf den langj\u00e4hrigen CDU-Vorsitzenden und Finanz- und Innenminister. Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) pries ihn als \u201eGl\u00fccksfall f\u00fcr die deutsche Geschichte\u201c, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als \u201escharfen Denker\u201c und \u201estreitbaren Demokraten\u201c und die<\/p>\n<p>fr\u00fchere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nannte ihn \u201eeine \u00fcberragende Pers\u00f6nlichkeit mit politischer und programmatischer Weitsicht\u201c. Erstaunlich beflissen gaben sich bei der penetranten Heiligsprechung des Erzreaktion\u00e4rs Sch\u00e4uble auch prominente Vertreter der Linksparteien, die noch vor \u00fcber 30 Jahren die illegalen Kriege der USA gebrandmarkt und gegen einen ungez\u00fcgelten Kapitalismus gewettert hatten. So ver\u00f6ffentlichte der langj\u00e4hrige Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch auf X (vormals Twitter) sogar ein Foto, das ihn kniend vor Sch\u00e4uble zeigt. Im Text zum Bild feiert er ihn als \u201eherausragenden Demokraten\u201c.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcndervater der Linken und ehemalige Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Linken, Gregor Gysi, steigerte sich gar in einen H\u00f6henrausch. Auf X w\u00fcrdigte er Sch\u00e4uble f\u00fcr \u201eseine Geradlinigkeit, seine Disziplin und seine menschliche Anst\u00e4ndigkeit\u201c, die \u201ebis heute Ma\u00dfst\u00e4be in der Bundespolitik\u201c setzten(26).<\/p>\n<p>Hier scheint der alte lateinische Spruch &#8222;De mortuis nil nisi bene&#8220; (\u00dcber die <em>Toten<\/em> soll man nur Gutes reden.) schamlos \u00fcbertrieben worden zu sein. Das mag f\u00fcr den Menschen Sch\u00e4uble gelten, sicherlich nicht f\u00fcr den Politiker! Dessen politische Leistung geh\u00f6rt auf den Pr\u00fcfstand!<\/p>\n<p>Als Innenminister diktierte Sch\u00e4uble den Einigungsvertrag zur Aufl\u00f6sung der DDR und damit einen Sozialkahlschlag, der in Friedenszeiten beispiellos ist. Dies sind nur einige Zahlen:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Treuhandanstalt wickelte insgesamt 14.000 volkseigene Betriebe ab. Einige wurden verscherbelt, die meisten stillgelegt. Innerhalb von drei Jahren wechselten oder verloren 71 Prozent aller Besch\u00e4ftigten ihren Arbeitsplatz. Zusammen mit dem staatlichen Eigentum wurden die sozialen Errungenschaften zerst\u00f6rt, die darauf basierten: das Recht auf Arbeit, auf medizinische Versorgung, Bildung und auf Kinderbetreuung. Allein in Sachsen wurden seit der Wende mehr als 1.000 Schulen geschlossen.\u201c<\/em>(27)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dem Juristen Sch\u00e4uble wurde sp\u00e4ter von juristischen Fachverb\u00e4nden vorgeworfen, den Rechtsstaat in einen \u00dcberwachungs- bzw. Pr\u00e4ventivstaat umwandeln und alle Grundrechte einem fiktiven <em>Super-Grundrecht auf Sicherheit<\/em> unterordnen zu wollen. Sch\u00e4uble wollte die Verwendung von Aussagen Gefolterter zulass(28) und sprach sich f\u00fcr Internierungslager f\u00fcr sogenannte \u201eGef\u00e4hrder\u201c aus(29).<\/p>\n<p>Um einen Einsatz der Bundeswehr f\u00fcr Sicherheitsaufgaben innerhalb der Landesgrenzen zu erm\u00f6glichen (u. a. zum Zweck des Abschusses von Zivilflugzeugen), favorisierte Sch\u00e4uble eine entsprechende \u00c4nderung des Grundgesetzes.<\/p>\n<p>Der SZ-Journalist und Jura-Professor Heribert Prantl nannte Sch\u00e4uble im Zusammenhang mit dem Anti-Terror-Kampf \u201eMinister Dr. Ma\u00dflos\u201c.(30) Man warf Sch\u00e4uble einen \u201eFrontalangriff auf das Grundgesetz\u201c vor.(31) F\u00fcr Sch\u00e4ubles Sicherheitspolitik verbreitete sich unter Datensch\u00fctzern die Bezeichnung StaSi 2.0 (in Anlehnung an das DDR-Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit und das Web 2.0).(32)<\/p>\n<p>Trat Sch\u00e4uble vor dem Attentat und vor der Geldspendenaff\u00e4re und einem verschwundenen Bargeldkoffer als ein vern\u00fcnftiger, durchaus von vielen gesch\u00e4tzter national denkender Konservativer auf, kamen von ihm danach fast nur noch \u00c4u\u00dferungen im Sinne der USA\/NWO und transatlantische Unterw\u00fcrfigkeitsgesten. Auch entwickelte er sich als Innenminister zum Hardliner.<\/p>\n<p>Hinterfragenswert erscheint allerdings der Umstand, dass die Wandlung von Wolfgang Sch\u00e4uble mit der Wandlung vieler Marxisten, Gr\u00fcnen und Linken einherging.<\/p>\n<h4>Detlev Karsten Rohwedder (1932 -1991)<\/h4>\n<p>Der Sohn eines Buchh\u00e4ndlers studierte nach dem Abitur in Hamburg Jura und promovierte 1961. Nach dem Assessor-Examen wurde er Mitinhaber in einer Treuhand- und Wirtschafts-pr\u00fcfungsgesellschaft in D\u00fcsseldorf und war dann von 1969 bis 1978 als Staatssekret\u00e4r der SPD im Bundeswirtschaftsministerium in Bonn t\u00e4tig. 1979 wurde er an die Spitze des Dortmunder Stahlkonzerns Hoesch berufen. Er brachte ein zukunftsweisendes Konzept f\u00fcr den Fortbestand des Hoesch-Konzerns auf den Weg und wurde daf\u00fcr 1983 zum <em>Manager des Jahres<\/em> gew\u00e4hlt. Am 3. Juli 1990 bestimmte ihn der Ministerrat der DDR zum Vorsitzenden der Treuhandanstalt (bis 31.12.1990 kommissarisch). Seine Aufgabe war die Sicherung, Neuordnung und Privatisierung des Verm\u00f6gens der Volkseigenen Betriebe der DDR.(33) In dieser Funktion spielte Rohwedder eine Schl\u00fcsselrolle in der wirtschaftlichen Zusammenf\u00fchrung von BRD und DDR. Als Pr\u00e4sident der Treuhandanstalt hatte er zu entscheiden, welche DDR-Betriebe weitergef\u00fchrt, privatisiert oder stillgelegt wurden. Er sei keiner gewesen, <em>\u201eder mit der Axt an die Aufgabe herangeht, sondern behutsamer und \u00fcberlegter\u201c<\/em>, schildert die damalige DDR-Wirtschaftsministerin, Christa Luft, ihren Eindruck von dem Manager.(34)<\/p>\n<p>Am 13. September 1990,\u00a0 knapp 3 Monate nachdem die DDR ihr Treuhandgesetz verabschiedet hatte, berichtet Rohwedder \u00fcber erste Ergebnisse: erhebliche Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse in den gut 8.000 Betrieben mit ihren insgesamt 6 Millionen Arbeitnehmern sowie ein nur sehr schleppend anlaufendes Privatisierungsgesch\u00e4ft.(35)<\/p>\n<p>Im November 1990 wurde er erneut als <em>Manager des Jahres<\/em> ausgezeichnet.(36) Am Ostermontag, dem 1. April 1991, wurde Rohwedder kurz vor Mitternacht im Arbeitszimmer seines Wohnhauses in einem D\u00fcsseldorfer Nobelviertel durch ein nicht kugelsicheres Fenster gleich mit dem ersten Schuss get\u00f6tet, der zweite verletzte seine Frau. Die Sch\u00fcsse kamen aus einem 63 Meter entfernten Schrebergarten. Sp\u00e4ter fanden die Ermittler dort ein f\u00fcnfseitiges Bekennerschreiben der RAF. Deren T\u00e4terschaft wird aber bis heute nicht f\u00fcr sonderlich glaubw\u00fcrdig gehalten.(37) Der SPD-Mann Rohwedder (bei Kriegsende 13 Jahre alt) entsprach ebensowenig dem Feindbild der RAF wie Herrhausen.<\/p>\n<p>Es scheint wirklich abwegig zu sein, dass sich unter den RAF-Terroristen der 3. Generation ein von Milit\u00e4r oder Polizei ausgebildeter Pr\u00e4zisions-Scharfsch\u00fctze befunden haben mag. Es spricht eher f\u00fcr eine Teilnahme der Dienste, die sich durchaus eines RAF-Terroristen bedient haben k\u00f6nnten. Auch nach 32 Jahren gibt es keine \u00fcberf\u00fchrten T\u00e4ter, geschweige denn Erkenntnisse. Es muss stutzig machen, dass mehr als zehn Jahre nach dem unaufgekl\u00e4rten Mord an Rohwedder durch ein Haar auf einem am Tatort liegen gebliebenen Frotteehandtuch die Mitbeteiligung des RAF-Terroristen Wolfgang Grams nachgewiesen werden sollte. Praktischerweise konnte die neue Spur zu keinen weiteren Ermittlungen, geschweige denn zu einem Prozess f\u00fchren, denn Grams war bereits 1993 bei einer Festnahmeaktion in Bad Kleinen unter dubiosen Umst\u00e4nden ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>Was war das Motiv und wer h\u00e4tte dieses perfekte Verbrechen ausf\u00fchren k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Immer dann, wenn sofort auf \u201eEinzelt\u00e4ter\u201c geschlossen wird und diese noch unmittelbar am Tatort verscheiden bzw. T\u00e4ter als psychisch krank hinter den Mauern einer Anstalt verschwinden, sollte es hellh\u00f6rig und misstrauisch machen. Eine in einem Attentat m\u00fcndende Tat zu planen, bedarf strukturierten Vorgehens und h\u00e4ufig auch immer ein gewisses Ma\u00df an Logistik. Ein T\u00e4ter mit unterdurchschnittlichem IQ oder psychisch instabiler T\u00e4ter d\u00fcrfte dazu in den meisten F\u00e4llen nicht in der Lage sein. Wer kann nach der Erfahrung von Celle 1978 (Celler Loch)(38) und dem Sprengstoff-Anschlag im Bahnhof von Bologna 1980(39) derartiges ausschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>War es tats\u00e4chlich die RAF, und wenn ja, welche genau? Oder gar die StaSi? Oder Auftragskiller aus Politik oder Big Business einer Zeit, in der die Treuhand als Beuteobjekt gesehen wurde?(40)<\/p>\n<p>Der Krimi-Autor Wolfgang Schorlau hat die Ereignisse in seinem Roman \u201eDie blaue Liste\u201c verarbeitet. Er kommt dort zu dem Schluss, dass Rohwedder ermordet wurde, weil er eine weitgehend bewahrende und erhaltende Politik f\u00fcr die ostdeutschen Betriebe beabsichtigte.<\/p>\n<p>Fakt ist, dass dem Tod Rohwedders eine drastische Kurskorrektur und der Ausverkauf des Ostens folgten.<\/p>\n<p>Hatte die Wiedervereinigung vielleicht eine noch gr\u00f6\u00dfere, geopolitische Dimension?<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit der Chicago-Rede des STRATFOR-Gr\u00fcnders Benjamin Friedman von 2015 d\u00fcrfte allgemein bekannt sein, dass die USA seit \u00fcber 100 Jahren alles daran setzen, um eine f\u00fcr Deutschland und Russland gedeihliche Zusammenarbeit schon im Ansatz zu sabotieren. Der 1. Generalsekret\u00e4r Lord Ismay formulierte die Aufgabe der NATO klar und deutlich: die USA in Europa, die Russen drau\u00dfen und die Deutschen unten zu halten.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund war 1989 klar, dass die USA nicht an einem erstarkten Deutschland interessiert waren, also auch nicht an einer betriebs- und volkswirtschaftlich sinnvollen wirtschaftlichen Neustrukturierung der Ex-DDR, wohl aber am Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen aus der damaligen DDR. Erst durch diesen Schritt wurde eine NATO-\/EU-Osterweiterung m\u00f6glich.<\/p>\n<h4>S. W. Lawrow zur Wiedervereinigung<\/h4>\n<p>Am 28. Dezember 2023 f\u00fchrte der Au\u00dfenminister der Russischen F\u00f6deration S. W. Lawrow mit der Agentur RIA Novosti und dem Fernsehsender Rossija 24 ein Interview zu aktuellen Fragen der Au\u00dfenpolitik. Dabei kam die Sprache auch auf die deutsche Wiedervereinigung.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eHaben Sie nicht das Gef\u00fchl\u201c<\/em>, so wurde Lawrow gefragt, <em>\u201edass Deutschland gegen\u00fcber Russland eine schwarze Undankbarkeit an den Tag legt &#8211; immerhin war es Moskau zu verdanken, dass sich Ost- und Westdeutschland vereinigen konnten. Jetzt beendete die BRD diesen Prozess, indem sie Panzer schickt?\u201c<\/em>(41)<\/p><\/blockquote>\n<p>Lawrow wies darauf hin, dass neben den Menschen, die schwarze Undankbarkeit demonstrieren, es ebenso Menschen gibt, die ein Gewissen haben und sich sch\u00e4men und sogar schwer einschlafen k\u00f6nnen: Doch die Personen, <em>\u201edie an der F\u00fchrung der Bundesrepublik Deutschland beteiligt sind, sind eines solchen Gef\u00fchls beraubt\u201c<\/em>(42).<\/p>\n<p>Lawrow weiter:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eJa, wir haben bei der Wiedervereinigung eine entscheidende Rolle gespielt. <\/em><em>Die Angelsachsen wollten sie gar nicht. Sie haben sich nur widerwillig darauf eingelassen, weil sie das Wiedererstarken Deutschlands als gro\u00dfe Macht bef\u00fcrchten und vor allem bef\u00fcrchteten sie, dass wir normale Beziehungen zu Deutschland aufbauen w\u00fcrden. So ist es im Grunde auch gewesen.\u201c<\/em>(43)<\/p><\/blockquote>\n<p>Lawrow sieht darin auch die Grundlage f\u00fcr den wirtschaftlichen Wohlstand Deutschlands. Ein Wohlstand, der seit dem Terroranschlag auf die Nordstream-Pipelines vom 26.September 2022, den deutschen Unterst\u00fctzungsleistungen in Bezug auf Waffen, Geld und Aufnahme einer Million Fl\u00fcchtlingen aus der Ukraine, der Vergangenheit angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Deutschland ist seit der Wiedervereinigung milit\u00e4risch, wirtschaftlich und kulturell nachhaltig geschw\u00e4cht worden, w\u00e4hrend sich zugleich die Bev\u00f6lkerung spaltete und die Sicherheitslage im Land rapide verschlechterte. Zugleich wanderten immer mehr deutsche Leistungstr\u00e4ger ab.<\/p>\n<p>Gegen diese Entwicklung wurde am 8. Januar 2024 &#8211; 500 Jahre nach den Bauernaufst\u00e4nden &#8211;\u00a0in Deutschland ein sicht- und h\u00f6rbares Zeichen gesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete \u201eatomare Gefechtsfeld\u201c in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt (Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c (2020) sowie \u201eDie untersch\u00e4tzte Macht\u201c (2022)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen und Anmerkungen<\/strong><\/p>\n<p>1) Wurde am 7. Januar 2024 mit ChatGTP4 generiert<\/p>\n<p>2) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-schweigen-der-dritten-generation-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-schweigen-der-dritten-generation-100.html<\/a><\/p>\n<p>3) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hanns_martin_schleyer\/\">https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/hanns_martin_schleyer\/<\/a><\/p>\n<p>4) <a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/biografie\/alfred-herrhausen.html\">https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/biografie\/alfred-herrhausen.html<\/a><\/p>\n<p>5) <a href=\"https:\/\/risk.lexisnexis.com\/global\/de\/insights-resources\/article\/bank-rankings-top-banks-in-the-world\">https:\/\/risk.lexisnexis.com\/global\/de\/insights-resources\/article\/bank-rankings-top-banks-in-the-world<\/a><\/p>\n<p>6) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-schweigen-der-dritten-generation-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-schweigen-der-dritten-generation-100.html<\/a><\/p>\n<p>7) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-blickt-zurueck-auf-1989-damals-wurde-ich-102.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-blickt-zurueck-auf-1989-damals-wurde-ich-102.html<\/a><\/p>\n<p>8) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-blickt-zurueck-auf-1989-damals-wurde-ich-102.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-blickt-zurueck-auf-1989-damals-wurde-ich-102.html<\/a><\/p>\n<p>9) <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/true-crime-koeln\/attentaeterin-mit-goettlichem-auftrag-der-mord-anschlag-auf-oskar-lafontaine-627153\">https:\/\/www.ksta.de\/true-crime-koeln\/attentaeterin-mit-goettlichem-auftrag-der-mord-anschlag-auf-oskar-lafontaine-627153<\/a><\/p>\n<p>10) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-blickt-zurueck-auf-1989-damals-wurde-ich-102.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-blickt-zurueck-auf-1989-damals-wurde-ich-102.html<\/a><\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/20-jahre-wiedervereinigung-lafontaine-habe-einheitseuphorie-unterschaetzt-11041593.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/20-jahre-wiedervereinigung-lafontaine-habe-einheitseuphorie-unterschaetzt-11041593.html<\/a><\/p>\n<p>12) Joachim Hoell: <em>Provokation und Politik. Oskar Lafontaine. Eine Biographie.<\/em> Dirk Lehrach, Braunschweig 2004, S. 35\u201339.<\/p>\n<p>13) <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article568126\/Grosszuegiger-Genussmensch-oder-Pfennigfuchser.html\">https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article568126\/Grosszuegiger-Genussmensch-oder-Pfennigfuchser.html<\/a><\/p>\n<p>14) <a href=\"https:\/\/www.orte-der-einheit.de\/kronprinzenpalais\">https:\/\/www.orte-der-einheit.de\/kronprinzenpalais<\/a><\/p>\n<p>15) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/hier-lernt-man-das-beten-a-1a0a2894-0002-0001-0000-000013502566?context=issue\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/hier-lernt-man-das-beten-a-1a0a2894-0002-0001-0000-000013502566?context=issue<\/a><\/p>\n<p>16) <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/kopf-des-tages\/article234356976\/Wolfgang-Schaeuble-Das-Attentat-1990-und-die-Folgen.html\">https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/kopf-des-tages\/article234356976\/Wolfgang-Schaeuble-Das-Attentat-1990-und-die-Folgen.html<\/a><\/p>\n<p>17) <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20090525121602\/http:\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,1914660\"><em>Sch\u00e4uble-Attent\u00e4ter wird entlassen.<\/em><\/a> In: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Tagesspiegel\"><em>tagesspiegel.de<\/em><\/a><em>.<\/em> 2.\u00a0Februar 2004<\/p>\n<p>18) <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/schaeuble-attentaeter-bittet-um-verzeihung,10810590,9018380.html\"><em>Sch\u00e4uble-Attent\u00e4ter bittet um Verzeihung.<\/em><\/a> In: <em>berliner-zeitung.de,<\/em> 13. Oktober 1995; Dagmar von Taube: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-wams\/article106950\/Mir-ist-nicht-wohl-dabei.html\"><em>\u201eMir ist nicht wohl dabei\u201c:.<\/em><\/a> In: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Welt#Online-Ausgabe\"><em>welt.de<\/em><\/a><em>.<\/em> 21.\u00a0Februar 2004.<\/p>\n<p>19) <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/kopf-des-tages\/article234356976\/Wolfgang-Schaeuble-Das-Attentat-1990-und-die-Folgen.html\">https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/kopf-des-tages\/article234356976\/Wolfgang-Schaeuble-Das-Attentat-1990-und-die-Folgen.html<\/a><\/p>\n<p>20) Wolfgang Effenberger\/ Willy Wimmer: Widerkehr der Hasardeure\u00a0 Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute. H\u00f6hr-Grenzhausen 2014, S. 470<\/p>\n<p>21) <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/geschichte\/koepfe\/Gerhard-Schroeder-Der-Aufstieg-eines-politischen-Alphatiers,gerhardschroeder114.html\">https:\/\/www.ndr.de\/geschichte\/koepfe\/Gerhard-Schroeder-Der-Aufstieg-eines-politischen-Alphatiers,gerhardschroeder114.html<\/a><\/p>\n<p>22) <em>dpa<\/em> vom 24. M\u00e4rz 1999 (zitiert nach <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/wolf\/2019\/05\/tabubruch.html\">https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/wolf\/2019\/05\/tabubruch.html<\/a> )<\/p>\n<p>23) <strong>BILD<\/strong> vom 1. April 1999 (zitiert nach <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/wolf\/2019\/05\/tabubruch.html\">https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/wolf\/2019\/05\/tabubruch.html<\/a> )<\/p>\n<p>24) <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article676835\/Merkel-kuendigt-nach-Wahlsieg-Politikwechsel-an.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/article676835\/Merkel-kuendigt-nach-Wahlsieg-Politikwechsel-an.html<\/a><\/p>\n<p>25) Ebda.<\/p>\n<p>26) <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/01\/04\/link-j04.html\">https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/01\/04\/link-j04.html<\/a><\/p>\n<p>27) Ebda.<\/p>\n<p>28) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/anti-terror-kampf-schaeuble-will-foltergestaendnisse-nutzen-a-390709.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/anti-terror-kampf-schaeuble-will-foltergestaendnisse-nutzen-a-390709.html<\/a><\/p>\n<p>29) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spiegel-interview-schaeuble-fordert-handy-und-internetverbot-fuer-terrorverdaechtige-a-493094.htm\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spiegel-interview-schaeuble-fordert-handy-und-internetverbot-fuer-terrorverdaechtige-a-493094.htm<\/a><\/p>\n<p>30) <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schaeubles-anti-terror-kampf-minister-dr-wolfgang-masslos-1.425830\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schaeubles-anti-terror-kampf-minister-dr-wolfgang-masslos-1.425830<\/a><\/p>\n<p>31) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sicherheitskatalog-juristen-werfen-schaeuble-abkehr-vom-rechtsstaat-vor-a-482696.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sicherheitskatalog-juristen-werfen-schaeuble-abkehr-vom-rechtsstaat-vor-a-482696.html<\/a><\/p>\n<p>32) <a href=\"https:\/\/taz.de\/!5192010\/\">https:\/\/taz.de\/!5192010\/<\/a><\/p>\n<p>33) <a href=\"https:\/\/www.orte-der-einheit.de\/treuhandanstalt\">https:\/\/www.orte-der-einheit.de\/treuhandanstalt<\/a><\/p>\n<p>34) <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/5875060\/rohwedder-war-es-die-raf-oder-doch-die-stasi\">https:\/\/www.diepresse.com\/5875060\/rohwedder-war-es-die-raf-oder-doch-die-stasi<\/a><\/p>\n<p>35) <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mord-an-rohwedder-bis-heute-unaufgeklaert-mut-mit-dem-leben-bezahlt-17269442.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mord-an-rohwedder-bis-heute-unaufgeklaert-mut-mit-dem-leben-bezahlt-17269442.html<\/a><\/p>\n<p>36) <a href=\"https:\/\/www.orte-der-einheit.de\/treuhandanstalt\">https:\/\/www.orte-der-einheit.de\/treuhandanstalt<\/a><\/p>\n<p>37) <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/5875060\/rohwedder-war-es-die-raf-oder-doch-die-stasi\">https:\/\/www.diepresse.com\/5875060\/rohwedder-war-es-die-raf-oder-doch-die-stasi<\/a><\/p>\n<p>38) Am 24.Juli 1978 sprengte eine Bombe ein Loch in die Au\u00dfenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle. Der Anschlag wurde dem Umfeld der Roten Armee Fraktion angelastet. Jahre sp\u00e4ter, im April 1986, kamen die wahren Hintergr\u00fcnde an den Tag. In Komplizenschaft mit dem nieders\u00e4chsischen Verfassungsschutz, der GSG 9 und hohen Regierungsstellen war das Attentat inszeniert worden. Das Ergebnis war der Ausbau von Anti-Terror-Ma\u00dfnahmen zum Schutz der B\u00fcrger&#8220;; siehe auch <a href=\"https:\/\/www.hff-muenchen.de\/de_DE\/film-detail\/das-celler-loch.3758\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hff-muenchen.de\/de_DE\/film-detail\/das-celler-loch.3758<\/a><\/p>\n<p>39) Bei diesem Massaker im August 1980 kamen 85 Menschen uns Leben, 200 wurden verletzt.\u00a0 Dazu stellte die Untersuchungskommission des Senats im Jahre 2000fest:\u00a0 \u201ewurde organisiert oder unterstu\u0308tzt von Menschen in Institutionen des italienischen Staates und Ma\u0308nnern, die mit dem amerikanischen Geheimdienst in Verbindung standen.\u201c <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/EpubDelivery\/spiegel\/pdf\/39997525\">https:\/\/magazin.spiegel.de\/EpubDelivery\/spiegel\/pdf\/39997525<\/a><\/p>\n<p>40) <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zdf-mord-rohwedder-1.4196069\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zdf-mord-rohwedder-1.4196069<\/a><\/p>\n<p>41) <a href=\"https:\/\/anhyeuem66.wordpress.com\/2023\/12\/28\/interview-des-ausenministers-der-russischen-foderation-s-w-lawrow-mit-der-agentur-ria-novosti-und-dem-fernsehsender-rossija-24-zu-aktuellen-fragen-der-ausenpolitik-moskau-28-dezember-2023\">https:\/\/anhyeuem66.wordpress.com\/2023\/12\/28\/interview-des-ausenministers-der-russischen-foderation-s-w-lawrow-mit-der-agentur-ria-novosti-und-dem-fernsehsender-rossija-24-zu-aktuellen-fragen-der-ausenpolitik-moskau-28-dezember-2023<\/a><\/p>\n<p>42) Ebda.<\/p>\n<p>43) Ebda.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben, v.l.n.r.:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Alfred Herrhausen (1985)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Wolf P. Prange &#8211; Historisches Institut der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 4.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=139174349\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=139174349<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Oskar Lafontaine (1988)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079276-0010 \/ Engelbert Reineke, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0 de<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5472638\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5472638<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Wolfgang Sch\u00e4uble (1986)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: CDU \/ Konrad-Adenauer-Stiftung, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0 de<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=83801059\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=83801059<\/a><\/span><\/p>\n<p><span class=\"language de\" style=\"font-size: 10pt;\">Detlev Rohwedder (1990)<br \/>\nFoto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0821-025 \/ Lehmann, Thomas, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0 de<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5425767\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5425767<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Analyse von Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\nAnfang dieses Jahres erhielt ich von einer Historikerin aus dem befreundeten Ausland die Anfrage, ob die vier Attentate (Herrhausen \/ November 1989, Lafontaine \/ April 1990, Sch\u00e4uble \/ Oktober 1990 und Rohwedder \/ April 1991) zum Zweck der transatlantisch gewollten und gesteuerten ENTGLEISUNG der deutschen Wiedervereinigung in einem Zusammenhang (bis zur Sprengung der Nordstream-Erdgas-Pipelines) stehen. Die Historikerin ist \u00fcberzeugt, dass eine Aufkl\u00e4rung eine befreiende Wirkung haben k\u00f6nnte. Diese Frage wurde an ChatGTP (Generative Pre-trained Transformer) weitergegeben, einem Chatbot, der k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) einsetzt. ChatGT nutzt dabei moderne maschinelle Lerntechnologie, um mit Nutzern \u00fcber Nachrichten zu kommunizieren und dabei Antworten zu generieren. Nach weniger als einer halben Minute wurde folgendes Ergebnis pr\u00e4sentiert: &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":18052,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12,1162],"tags":[1096,699,455,454,452,2052,1490,2101,430,1249],"class_list":["post-18029","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","category-geschichte","tag-attentat","tag-aussenpolitik","tag-brd","tag-ddr","tag-deutschland","tag-kosovo-krieg","tag-ministerium-fuer-staatssicherheit","tag-raf","tag-sowjetunion","tag-treuhand"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/vier_attentate_800x450_v2-1.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4GN","jetpack-related-posts":[{"id":23020,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23020","url_meta":{"origin":18029,"position":0},"title":"35. 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