{"id":16831,"date":"2023-08-17T07:56:02","date_gmt":"2023-08-17T05:56:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16831"},"modified":"2023-09-17T11:13:48","modified_gmt":"2023-09-17T09:13:48","slug":"frankreich-und-usa-in-der-niger-falle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16831","title":{"rendered":"Frankreich und USA in der Niger-Falle"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Kommentar von\u00a0<strong>Rainer Rupp<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung als Tagesdosis vom 11.08.2023 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/frankreich-und-usa-in-der-niger-falle-von-rainer-rupp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Den Beitrag als Audio anh\u00f6ren:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-16831-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/multimedia_apolut\/podcast\/apolut_20230811_TD_Freitag.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/multimedia_apolut\/podcast\/apolut_20230811_TD_Freitag.mp3\">https:\/\/apolut.net\/multimedia_apolut\/podcast\/apolut_20230811_TD_Freitag.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">bereitgestellt durch <a href=\"https:\/\/apolut.net\/frankreich-und-usa-in-der-niger-falle-von-rainer-rupp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a>\u00a0\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/apolut.net\/multimedia_apolut\/podcast\/apolut_20230811_TD_Freitag.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MP3-Datei downloaden<\/a>)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Der Beitrag ist bei\u00a0<a href=\"https:\/\/apolut.net\/frankreich-und-usa-in-der-niger-falle-von-rainer-rupp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a>\u00a0auch\u00a0<a href=\"https:\/\/tube4.apolut.net\/w\/1kLRt95sG98V27vimutPvD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">als Video<\/a>\u00a0verf\u00fcgbar.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"p3\">Das Ultimatum das die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) nach dem Milit\u00e4rputsch in Niger den neuen Machthabern dort gestellt hatte, n\u00e4mlich den gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten wieder in sein Amt einzusetzen oder durch eine milit\u00e4rische Invasion von ECOWAS-Staaten selbst davon gejagt zu werden, war letzten Sonntag sang und klanglos verstrichen.<\/p>\n<p class=\"p3\">Zur Erinnerung: Pr\u00e4sident Tinubu hatte nach dem Putsch in Niger den neuen milit\u00e4rischen Machthabern mit einer milit\u00e4rischen Intervention gedroht, falls sie nicht sp\u00e4testens bis zum Sonntag, den 6. August, Nigers gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Mohammed Bazoum wieder in sein Amt einsetzten.<\/p>\n<p class=\"p3\">Die meisten westlichen Medien erw\u00e4hnten das Ultimatum gar nicht mehr, obwohl nach dem erfolgreichen Putsch in Niger gegen den westlichen Marionetten-Pr\u00e4sidenten vor allem Frankreich und auch die USA mit einer Invasion gedroht hatten. Beide L\u00e4nder haben je eine gro\u00dfe Milit\u00e4rbasis in Niger und verfolgen dort bedeutende wirtschaftliche und geopolitische Interessen.<\/p>\n<p class=\"p3\">Allerdings w\u00e4re eine franko-amerikanische Invasion in Niger nur als Huckepack-Operation auf dem R\u00fccken williger ECOWAS-Staaten m\u00f6glich. Ein kurzer Blick auf die Landkarte h\u00e4tte jedoch gen\u00fcgt, um selbst dem d\u00fcmmsten imperialistischen Jubel-Presstituierten klarzumachen, dass eine solche Invasion des Niger nur unter gr\u00f6\u00dften politischen und milit\u00e4rischen Opfern m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"p3\">Niger liegt n\u00e4mlich fernab ab vom Meer im Zentrum Afrikas. Es ist umgeben von Staaten, die entweder militant anti-imperialistisch sind, wie Mali und Burkina Faso und von dem m\u00e4chtigen Nigeria, das eine lange anti-imperialistische Tradition hat, die auch in der Bev\u00f6lkerung fest verwurzelt ist.<\/p>\n<p class=\"p3\">Allerdings hatte der Pr\u00e4sident Nigerias den Neuen Machthabern in Niger mit einer Invasion gedroht, aber aus ganz anderen Motiven als Paris und Washington. Es w\u00e4re ihm nie in den Sinn gekommen, Frankreich und den USA sein Land als Sprungbrett anzubieten, um auf Niger zu schlagen; und wenn doch, h\u00e4tte das sein eigenes politisches Ende bedeutet.<\/p>\n<p class=\"p3\">Die politischen und milit\u00e4rischen Eliten Nigerias sind sicherlich nicht weniger korrupt als anderswo, aber sie brauchen daf\u00fcr keine Zuwendungen aus dem Ausland. Denn Nigeria ist ein wichtiger \u00d6l-Exporteur auf dem Weltmarkt und somit ein reiches Land. So hatte Nigeria die M\u00f6glichkeit, seit langem mit finanziellen Geschenken an seine Nachbarn sich erfolgreich deren Unterst\u00fctzung in den Gremien der ECOWAS-Organisation zu sichern. Auch das bettelarme Land Niger war bedeutender Empf\u00e4nger regelm\u00e4\u00dfiger Hilfe aus Nigeria.<\/p>\n<p class=\"p3\">Allein aus den paar vorangegangenen Zeilen k\u00f6nnen wir herauslesen, dass die 15-ECOWAS-Staaten keinesfalls aus einem soliden Block bestehen. Und doch tun Medien und Politiker des Kollektiven Westens so, als ob ECOWAS sich als Block gemeinsam mit dem Westen gegen Niger ausgesprochen hat. \u00c4hnlich wie die Berichterstattung \u00fcber die Ukraine entbehren auch diese angeblichen Nachrichten \u00fcber Niger der Realit\u00e4t. Vielmehr widerspiegeln sie westliches Wunschdenken \u00fcber Westafrika.<\/p>\n<p class=\"p3\">Nat\u00fcrlich gibt es in ECOWAS eine Reihe von einst k\u00fcnstlich geschaffenen, kleinen Staaten, die auf sich allein gestellt kaum \u00fcberleben k\u00f6nnten. Deren Eliten h\u00e4ngen an der \u201eHerz-Lungen-Maschine\u201c westlicher Zuwendungen. Sie bedanken sich f\u00fcr die Zuwendungen, indem sie nicht nur in ECOWAS, sondern auch in der UNO und anderen internationalen Gremien abstimmen, wie der \u201eMaster\u201c es w\u00fcnscht.<\/p>\n<p class=\"p3\">Dagegen verfolgen die riesigen westafrikanischen Fl\u00e4chenstaaten Mali und Burkina Faso, die direkt an Niger grenzen, eine dezidiert anti-imperialistische Politik im Sinne von Thomas Sankara. Und jetzt sieht es so aus, als k\u00f6nnte Niger das dritte Land in diesem Bund werden.<\/p>\n<p class=\"p3\">Sankara war Afrikas \u201eChe Guevara\u201c. Er ist zum Symbol der afrikanischen Revolution gegen den Neo-Kolonialismus des Westens geworden. Wie \u201eChe\u201c wurde auch er ermordet. In den Vierteln der Armen und Ausgebeuteten in Afrika lebte sein Verm\u00e4chtnis jedoch fort und dr\u00e4ngt in j\u00fcngster Zeit wieder mit Macht an die Oberfl\u00e4che. Diese Entwicklung wurde beg\u00fcnstigt durch die immer deutlicheren Ersch\u00fctterungen der Fundamente, auf denen das westliche System der \u201eregelbasierten Ordnung\u201c ruht.<\/p>\n<p class=\"p3\">Die Formel der \u201eregelbasierten Ordnung\u201c, die von westlichen Politikern und ihren medialen Schmierfinken wie eine Monstranz in einem quasi religi\u00f6sen Akt immer wieder dem Volk vorgetragen wird, steht im Klartext f\u00fcr eine lange Reihe von brutalen Raub\u00fcberf\u00e4llen, Zinsgeld-Verknechtung und Schutzgelderpressungen wehrloser L\u00e4nder rund um die Welt, erg\u00e4nzt durch Bestechung deren Regierungen<\/p>\n<p class=\"p3\">Thomas Sankara war vom 4. August 1983 bis zu seiner Ermordung am 15. Oktober 1987 der f\u00fcnfte Pr\u00e4sident von Obervolta und erster Pr\u00e4sident Burkina Fasos. In der Schriftversion ist <a href=\"https:\/\/rumble.com\/v1xg3mu-archive-africas-che-guevara-thomas-sankara-a-revolutionary-who-fought-neoco.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">ein Link zu einem Video<\/span><\/a> (1) \u00fcber die Rolle von Sankara auf Rumble unter dem Titel \u201e<em>Thomas Sankara- A Revolutionary Who Fought Neocolonialism\u201c.<\/em><\/p>\n<p class=\"p3\">Tats\u00e4chlich existiert ECOWAS weder als ein politischer und erst recht nicht als ein milit\u00e4risch handlungsf\u00e4higer Block; auch wenn das im kollektiven Westen noch so oft suggeriert wird! Eine wohltuende Ausnahme hat am 7. August ausgerechnet die Hauspostille der neoliberalen <em>\u201eregelbasierten Ordnung\u201c<\/em>, das britische, selbst erkl\u00e4rte Nachrichten-Magazin \u201e<em>The Economist\u201c<\/em> <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2023\/08\/07\/after-nigers-coup-the-drums-of-war-are-growing-louder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">in einem Bericht<\/span><\/a> (2) unter dem Titel: <em>\u201eAfter Niger\u2019s coup, the drums of war are growing louder\u201c<\/em>, zu Deutsch: <em>\u201eNach dem Putsch in Niger werden die Kriegstrommeln lauter\u201c<\/em>, mit dem Untertitel: <em>\u201eEbenso w\u00e4chst der Widerstand gegen die gewaltsame Wiedereinsetzung der Regierung\u201c <\/em><\/p>\n<p class=\"p4\">Der Einstieg in den Artikel liest sich erstaunlich anti-kolonialistisch und anti-imperialistisch, eine Maskerade, unter der die US-gef\u00fchrte, neoliberale Ideologie von Anfang an operiert hat. Hier folgt die \u00dcbersetzung des ersten Absatzes des Economist Artikels:<\/p>\n<p class=\"p5\" style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDie Mitglieder der westafrikanischen (ECOWAS) Gruppe sind gespalten und haben kein Mandat des Volkes, um zu intervenieren, w\u00e4hrend der Westen seine Marionetten dazu dr\u00e4ngt, sich auf einen Stellvertreterkrieg einzulassen. Die Bev\u00f6lkerung hat genug davon, Wassertr\u00e4ger f\u00fcr Kolonialm\u00e4chte und westliche Konzerninteressen zu sein. Die Putschisten in Niger haben am Sonntag vor dem Hintergrund des Ultimatums der ECOWAS und unter Berufung auf die Androhung einer milit\u00e4rischen Intervention der Nachbarl\u00e4nder den Luftraum des Landes bis auf weiteres f\u00fcr alle Flugzeuge gesperrt.\u201c<\/em><\/p>\n<p class=\"p7\">Anmerkung zum falschen Zungenschlag im Text: Fakt ist, dass unter den direkten Nachbarn Nigers nur der Pr\u00e4sident Nigerias mit einer Invasion gedroht hat. Alle anderen direkten Nachbarl\u00e4nder, einschlie\u00dflich Algerien, das nicht zu ECOWAS geh\u00f6rt) haben Niger unterst\u00fctzt. Und dann geht es im nachfolgenden zweiten Absatz weiter, als w\u00e4re ECOWAS ein funktionierender Block, auf Seiten des Westens der Niger bestrafen will.<\/p>\n<p class=\"p5\" style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDie Milit\u00e4rs der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) brauchen mehr Zeit, um sich auf eine milit\u00e4rische Intervention in Niger vorzubereiten, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf einen hochrangigen Kommandeur aus einem der ECOWAS-L\u00e4nder. In der Zwischenzeit wird die EU die Putschisten in Niger weiterhin durch Wirtschafts- und Finanzsanktionen unter Druck setzen und sich um Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Handelsembargo durch andere internationale Institutionen wie die Afrikanische Union bem\u00fchen.\u201c<\/em><\/p>\n<p class=\"p7\">Am erstaunlichsten bei dem Artikel ist, dass das f\u00fchrende Nachrichtenmagazin der westlichen Welt, <em>\u201eThe Economist\u201c<\/em> in seinem Internet-Bericht zu Niger vom Montag, den 7. August komplett ignoriert hat, welche dramatische Kehrtwende weg vom Krieg es zwei Tage zuvor, n\u00e4mlich am Samstag, den 5. August in Nigeria gegeben hat. An diesem Samstag vergangener Woche, ein Tag vor Ablauf des Niger-Invasion-Ultimatum des nigerianischen Pr\u00e4sidenten Bola Tinubu, hat der Senat des Bundesstaates Nigerias seinem Pr\u00e4sidenten die Zustimmung zur Invasion Nigers verweigert. Dies berichteten \u00fcbereinstimmend nigerianische, englisch-sprachige, Tageszeitungen, z.B. <a href=\"https:\/\/www.vanguardngr.com\/2023\/08\/breaking-senate-rejects-tinubus-request-to-deploy-troops-to-niger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">hier (3)<\/span><\/a>, <a href=\"https:\/\/dailynigerian.com\/senate-rejects-nigerian\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">hier<\/span><\/a><a href=\"https:\/\/dailynigerian.com\/senate-rejects-nigerian\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> (4)<\/a> und <a href=\"https:\/\/leadership.ng\/just-in-senate-rejects-tinubus-planned-military-action-in-niger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">hier (5)<\/span><\/a>. Aber diese nicht ins westliche Wunschbild passenden Nachrichten wurde irgendwie von Politikern und Medien des kollektiven Westens \u00fcbersehen. Ein Schurke, wer B\u00f6ses dabei denkt.<\/p>\n<p class=\"p3\">Wie kam es aber zu der Blockade im Senat gegen die Invasion? Die Senatoren der 19 nord-nigerianischen, an Niger angrenzenden Bundesstaaten hatten ihre Amtskollegen aus den s\u00fcd-nigerianischen Bundesstaaten davon \u00fcberzeugt, dass ihre Nord-Staaten, die eine weit \u00fcber tausend Kilometer lange, unkontrollierbare Grenze mit der Republik Niger teilen, im Fall eines Krieges von einer unbeherrschbaren Fl\u00fcchtlingswelle \u00fcberflutet w\u00fcrden, die sich bis in die restlichen Bundesstaaten Nigerias ausweiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"p7\">Mit Ausnahme der milit\u00e4rischen Intervention billigte der Senat alle anderen, von Pr\u00e4sident Tinubu vorgeschlagenen Methoden zur Wiederherstellung der verfassungsm\u00e4\u00dfigen Ordnung in der Republik Niger. Als Resultat dieser politischen Kehrtwende trafen sich die nigerianischen Milit\u00e4rchefs mit ihren Amtskollegen aus den anderen ECOWAS-Mitgliedstaaten, die urspr\u00fcnglich bereit waren, sich einer nigerianischen Invasion Nigers anzuschlie\u00dfen. Gemeinsam gaben sie eine Erkl\u00e4rung ab, dass sie es nicht l\u00e4nger f\u00fcr eine gute Idee hielten, milit\u00e4rische Gewalt gegen die Milit\u00e4rjunta Nigers anzuwenden.<\/p>\n<p class=\"p7\">Damit sei vorerst die Kriegsgefahr gebannt, kommentierte der international bekannte nigerianische Ingenieur und Blogger Chima Okezue am 5. 8. auf seinem Telegram Kanal. Die diplomatischen Bem\u00fchungen, die Milit\u00e4rjunta zum R\u00fccktritt zu bewegen, gehen allerdings weiter. Dabei gibt es jedoch zwei gro\u00dfe Fragezeichen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Erstens werden sich auch Frankreich und die USA mit einer nicht-milit\u00e4rischen L\u00f6sung des Konfliktes um Niger zufriedengeben. Und zweitens, haben diplomatische Bem\u00fchungen \u00fcberhaupt Aussicht auf Erfolg f\u00fcr die Wiedereinsetzung des Pr\u00e4sidenten Bazoum von Niger?<\/p>\n<p class=\"p7\">Um mit der zweiten Frage zu beginnen, so scheinen die Bilder und Videos internationaler Nachrichtenagenturen aus Niger in den Tagen nach dem Milit\u00e4rputsch den diplomatischen Bem\u00fchungen zu dessen Wiedereinsetzung wenig Chancen zu geben. Selbst Nachrichtenagenturen des kollektiven Westens zeigten Bilder von Massendemonstrationen zur Unterst\u00fctzung der neuen Machthaber, deren Rhetorik ganz auf der anti-imperialistischen Tonlage von Nigers Nachbarn Burkina Faso und Mali liegt.<\/p>\n<p class=\"p7\">Auch die Erst\u00fcrmung und Brandschatzung der franz\u00f6sischen Botschaft durch eine riesige aufgebrachte Menge, ohne dass dabei Polizei oder Milit\u00e4r eingeschritten w\u00e4ren, scheinen die Berichte zu best\u00e4tigen, dass es in den Sicherheitsorganen Nigers keine sichtbaren Gruppen gibt, die sich auf Seiten des gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten oder Frankreichs und der USA stellen w\u00fcrden. Der bereits erw\u00e4hnte Artikel des Economist best\u00e4tigt diesen Eindruck aus Niger:<\/p>\n<p class=\"p5\" style=\"padding-left: 40px;\"><em>Laut repr\u00e4sentativen Umfragen unterst\u00fctzen fast 80 Prozent der Nigerier das Vorgehen der Putschisten, w\u00e4hrend 73 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass sie f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum an der Macht bleiben sollten.<\/em><\/p>\n<p class=\"p7\">Das l\u00e4sst vermuten, dass die neuen Machthaber in Niger, egal welche Motivationen sie tats\u00e4chlich f\u00fcr den Putsch hatten, sich weiterhin mit anti-kolonialer Rhetorik und Aktionen vor der eigenen Bev\u00f6lkerung legitimieren werden. Zugleich ist zu erwarten, dass sie sich mit einer anti-imperialistischer Au\u00dfenpolitik die Unterst\u00fctzung benachbarter L\u00e4nder wie Mali, Burkina Faso, Algeriens und im weiteren Sinne der BRIC-L\u00e4nder sichern wollten.<\/p>\n<p class=\"p7\">Bei den Massendemos in Niger zur Unterst\u00fctzung des Putsches waren vereinzelt auch russische Fahnen geschwenkt worden und Putin, Putin-Rufe zu h\u00f6ren gewesen. Die Frage, ob wom\u00f6glich die Russen hinter dem Umsturz steckten, beantworte vor einigen Tagen der aus Bamako\/Mali zugeschaltete Ulf Laessing in den ARD-Tagesschau-Nachrichten negativ. Laessing, der Leiter des Sahel-Projekts der Konrad-Adenauer-Stiftung und Kenner der Situation in Niger verwies u.a. darauf, dass Russland nicht einmal eine Botschaft in Niger hat und auch sonst keinen Einfluss im Land habe. Laut Laessing sind die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr den Milit\u00e4rputsch nicht ideologischer Natur, sondern beruhen auf pers\u00f6nlichen Streitigkeiten zwischen der Milit\u00e4rf\u00fchrung und dem Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p class=\"p7\">Auf die Frage, wie in Zukunft das Verh\u00e4ltnis von Deutschland und Europa mit den neuen Machthabern in Niger aussehen werde, meinte Laessing, dass die Europ\u00e4er mit den Putschisten zusammenarbeiten m\u00fcssten, wenn sie nicht wollten, dass die Migrationsroute nach Europa wieder ge\u00f6ffnet w\u00fcrde. Diese Route war von dem gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten auf Dr\u00e4ngen der EU weitgehend geschlossen worden. Daf\u00fcr gab es Gegenleistungen der EU, um Niger f\u00fcr entgangenes Einkommen zu kompensieren. Denn die Schlie\u00dfung der Migrationsroute hatte in dem von hoher Arbeitslosigkeit gepr\u00e4gten, bettelarmen Niger viele lukrative Arbeitspl\u00e4tze vernichtet, was unter der Bev\u00f6lkerung zu starken Ver\u00e4rgerungen gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p class=\"p7\">Die Migration aus dem s\u00fcdlichen Afrika nach Europa durch Niger hatte n\u00e4mlich im ganzen Land zu einer boomenden Nachfrage nach Transportdienstleistungen durch die W\u00fcste sowie im Restaurant- und Hotelgewerbe und im Einzelhandel gesorgt. Zugleich konnten viele Leute Geld mit Schmuggel von und nach Libyen Geld verdienen. Folglich wird in Niger der Druck der Bev\u00f6lkerung auf die Putsch-Regierung gro\u00df sein, die Route wieder zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Wenn die Europ\u00e4er also keinen neuen, zus\u00e4tzlichen Migrationsfluss aus Afrika haben wollen, bleibt ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als auch mit den neuen Machthabern einen Deal zu machen. Der derzeit \u00fcbliche, Tugend heuchelnde, au\u00dfenpolitische Konfrontationskurs \u00e0 la Baerbock wird auch in Niger h\u00f6chstens kontraproduktive Folgen f\u00fcr Deutschland haben.<\/p>\n<p class=\"p7\">Nun zur\u00fcck zur ersten der oben gestellten Fragen: Werden sich auch Frankreich und die USA mit einer nicht-milit\u00e4rischen L\u00f6sung des Konfliktes um Niger zufriedengeben?<\/p>\n<p class=\"p7\">Es bleibt ihnen nichts anderes \u00fcbrig. Denn ohne Huckepack auf Nigerias R\u00fccken zu springen und von dort aus auf Niger einzuschlagen, haben sie keine milit\u00e4rischen M\u00f6glichkeiten, gegen Niger vorzugehen, mit Ausnahme von terroristischen Angriffen mit Langstrecken Drohen<\/p>\n<p class=\"p7\">Mit dem Ausstieg Nigerias aus dem Ultimatum sind die Invasionstr\u00e4ume Nigers verpufft. Daran \u00e4ndert auch das Gemunkel nichts, dass einige kleinere ECOWAS-Staaten sich bereit erkl\u00e4rt h\u00e4tten, sich einer gemeinsamen Milit\u00e4roperation gegen Niger anzuschlie\u00dfen. Ohne Nigeria m\u00fcssten diese jetzt jedoch von Paris und Washington gef\u00fchrt werden. Daran haben die beiden jedoch kein Interesse, denn dabei sie k\u00f6nnten sie ihre eigenen, neo-kolonialen Absichten nicht unter dem Mantel der selbstlosen Hilfestellung f\u00fcr Afrikaner zur Wiederherstellung der Demokratie in Niger verstecken.<\/p>\n<p class=\"p7\">Nach den ersten Aufregungen vor Ort scheint allen Beteiligten klar geworden zu sein, dass eine Invasion des Niger, die Nachbarl\u00e4nder Mali und Burkina Faso direkt und auch Algerien indirekt auf Nigers Seite in den Krieg hineinziehen w\u00fcrde. Andere w\u00fcrden wahrscheinlich folgen. Dadurch w\u00fcrde eine Situation entstehen, in der jegliche Milit\u00e4raktion gegen Niger in einer gigantischen Katastrophe f\u00fcr die ganze Region enden w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"p7\">Die Bev\u00f6lkerung der Niger unterst\u00fctzenden L\u00e4nder bel\u00e4uft sich auf etwa 80 Millionen. Nigeria f\u00fcr sich allein hat 200 Millionen Einwohner. Ohne genaue Frontline w\u00fcrde der Krieg in Tausende von D\u00f6rfern in den Grenzregionen getragen. Luftangriffe der USA und Frankreichs w\u00fcrden das Ihrige dazu tun, das entstandene Chaos auf die Spitze zu treiben. Nicht nur die Grenzstaaten Nigerias w\u00fcrden mit Fl\u00fcchtlingen \u00fcberfordert, sondern auch ein un\u00fcbersehbarer Fl\u00fcchtlingsstrom in Richtung Europa w\u00fcrde sich auf den Weg machen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Dadurch, dass Nigeria eine milit\u00e4rische Intervention abgesagt hat, und sein Territorium h\u00f6chstwahrscheinlich nicht als Operationsbasis f\u00fcr Luftwaffen imperialistischer Staaten f\u00fcr Angriffe gegen Niger zur Verf\u00fcgung stellen wird, haben weder Frankreich noch die USA M\u00f6glichkeiten, milit\u00e4rische Strafexpeditionen gegen Niger zu unternehmen. Deshalb k\u00f6nnten auch die beiden franz\u00f6sischen und US-amerikanischen St\u00fctzpunkte in Niger sich im Fall einer milit\u00e4rischen Auseinandersetzung mit Niger nicht lange gegen das Milit\u00e4r von Niger halten, erst recht nicht ohne Luftunterst\u00fctzung.<\/p>\n<p class=\"p7\">Daf\u00fcr aber br\u00e4uchten die USA und Frankreich Lande- und Startrechte f\u00fcr ihre Milit\u00e4rflugzeuge in Nigeria oder ECOWAS-Staaten. Das allerdings ist h\u00f6chst unwahrscheinlich, denn keine westafrikanische Regierung will Selbstmord begehen. Egal wie viel der Westen bezahlt, ohne das m\u00e4chtige Nigeria im R\u00fccken wird kein westafrikanisches Land die h\u00f6chst unbeliebten franz\u00f6sischen und amerikanischen Imperialisten bei einer Milit\u00e4raktion gegen den afrikanischen Bruderstaat Niger unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Wie eingangs schon erw\u00e4hnt, hat der Staat Nigeria eine lange anti-imperialistische Geschichte und ein entsprechendes kollektives Selbstverst\u00e4ndnis. Das hat Nigeria mit der aktiven und gro\u00dfz\u00fcgigen Unterst\u00fctzung anti-kolonialistischer Freiheitsbewegungen in Afrika immer wieder unter Beweis gestellt. Zugleich ist Nigeria ein m\u00e4chtiger Wirtschaftsfaktor und eine regionale Milit\u00e4rmacht, die sich selbst vom kollektiven Westen nicht herumschubsen l\u00e4sst. Das ist die eine Seite der nigerianischen Medaille.<\/p>\n<p class=\"p7\">Die andere Seite der Medaille ist, dass die nigerianische F\u00fchrung angesichts der zunehmenden Angriffe islamistischer Gotteskrieger sehr besorgt sind. Diese K\u00e4mpfer, wie z.B. Boko Haram, die aus der Sahel-Zone z.B. \u00fcber Niger nach Nigeria infiltrieren, verbreiten immer wieder mit spektakul\u00e4ren Terror\u00fcberf\u00e4llen in nigerianischen Gro\u00dfst\u00e4dten Chaos und Verderben. Es ist aus Sorge um die politische Stabilit\u00e4t und die Kontrolle der Grenzen in der westafrikanischen Region, weshalb die nigerianische Regierung sehr allergisch gegen Milit\u00e4rputsche ist, vor allem wenn diese gegen demokratisch gew\u00e4hlte Regierungen gerichtet sind. Dabei ist es egal mit welchen Gr\u00fcnden diese Putsche gerechtfertigt werden.<\/p>\n<p class=\"p7\">Diesbez\u00fcglich wird Nigeria auch von der russischen Regierung unterst\u00fctzt. Das russische Au\u00dfenministerium hat z.B. den Putsch in Niger verurteilt. Auch der Botschafter Russlands in Nigeria, Alexey Schebarschin wiederholte die Linie des Kremls, dass der Putsch in Niger <em>\u201cverfassungswidrig\u201d<\/em> war. Er f\u00fcgte hinzu, dass Russland wolle, dass die Krise in Niger friedlich und ohne Intervention von Nigeria \/ ECOWAS gel\u00f6st werde. Noch wichtiger war Schebarschin die Betonung, dass Russland keine Pl\u00e4ne habe, der neuen Milit\u00e4rjunta in Niger zu helfen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Die Lage in Niger ist also komplexer als viele anti-Imperialisten glauben, die z.B. reflexhaft die Reaktion Nigerias verurteilt und Nigerias Pr\u00e4sidenten als US-Marionette bezeichnet haben, nur weil der genau wie die USA und Frankreich mit einer milit\u00e4rischen Intervention in Niger gedroht hatte.<\/p>\n<p class=\"p7\">Derweil scheint in Paris und Washington der Groschen gefallen zu sein. Sowohl US-Au\u00dfenminister Blinken als auch Pr\u00e4sident Macron haben erkl\u00e4rt, dass sie nur noch eine diplomatische L\u00f6sung des Nigerkonfliktes anstreben. Offensichtlich ist ihnen bewusst geworden, dass sie unter derzeitigen Bedingungen gegen Niger nichts ausrichten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Aber auch der diplomatische Weg scheint f\u00fcr die US-Top-Imperialisten in Niger versperrt. Davon zeugt das j\u00fcngste Zusammentreffen zwischen Frau Victoria-Fuck-The-EU-Nuland, die Nummer zwei in der Hierarchie des US-Au\u00dfenamts mit Top-Vertretern der Milit\u00e4rregierung Nigers in der nigrischen Stadt Niamey.<\/p>\n<p class=\"p7\">Die zertifizierte Russenhasserin und Kriegstreiberin Nuland und Spezialist f\u00fcr Regimewechsel, u.a. in der Ukraine, ist seit langem in Afrika sehr aktiv In etwas mehr als einem Jahr hat sie mehrmals die Sahelzone besucht, darunter Niger, um dort die Macht pro-westlicher Marionettenregierungen zu st\u00e4rken. <span class=\"s2\">Siehe auch diesen Artikel vom 26. Oktober 2022<\/span><span class=\"Apple-converted-space\"> (6).<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\">CNN teilt uns mit, dass sich Victoria Nuland gestern mit einigen Mitgliedern der Milit\u00e4rjunta in Niger getroffen hat.<\/p>\n<p class=\"p7\">Ihre Bem\u00fchungen f\u00fchrten nicht zu den gew\u00fcnschten Ergebnissen. Es scheint, dass viele Afrikaner ihre Pl\u00e4tzchen und Br\u00f6tchen nicht m\u00f6gen, die sie w\u00e4hrend des Maidan-Putsches in der Ukraine im Jahr 2014 dort erfolgreich verteilt hatte.<\/p>\n<p class=\"p7\">Nuland traf sich mit General Moussa Salaou Barmou, dem selbsternannten Verteidigungschef, und drei Obersten, zu mehr als zwei Stunden langen Gespr\u00e4chen. <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/08\/07\/politics\/niger-military-junta-nuland-meeting\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">Gegen\u00fcber CNN (7)<\/span><\/a> bezeichnete sie diese Gespr\u00e4che als \u201e<em>\u00e4u\u00dferst offen und manchmal ziemlich schwierig\u201d<\/em>. Nuland berichtete ferner, dass sie mit dem gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Mohamed Bazoum sprechen wollte, doch die Rebellen kamen ihrer Bitte nicht nach. Daf\u00fcr habe sie in Niamey <em>\u201eeinen breiten Querschnitt der nigrischen Zivilgesellschaft\u201d<\/em> treffen k\u00f6nnen, sagte sie gegen\u00fcber CNN und f\u00fchrte weiter aus: <em>\u201eDas sind langj\u00e4hrige Freunde der USA. Sie sind Journalisten, sie sind Verfechter der Demokratie, sie sind Menschenrechtsaktivisten.\u201d<\/em><\/p>\n<p class=\"p7\">Hier hat Frau Nuland in h\u00f6chsten T\u00f6nen von dieser h\u00e4sslichen Art von Kreaturen gesprochen, die als <em>\u201eBewahrer demokratischer Werte\u201d<\/em> firmieren und jederzeit bereit sind, die Interessen der eigenen Bev\u00f6lkerung zu verkaufen. Es sind die Leute, auf die sich der kollektive Westen verl\u00e4sst, um Afrika unterentwickelt und von ausl\u00e4ndischer Hilfe abh\u00e4ngig zu halten, um so die Ressourcen besser pl\u00fcndern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p7\">W\u00e4hrend der Beschluss des nigerianischen Senats, keine Invasion in Niger zuzulassen, dem Westen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, lieb\u00e4ugeln interessierte Kreise im Westen weiterhin mit milit\u00e4rischen Ma\u00dfnahmen, um den gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Nigers, Mohammed Bazoum doch wieder im Amt einsetzen zu k\u00f6nnen, sodass das Pentagon seine Drohnenbasis und Frankreich seine Uran- und Goldminen in Niger wieder in Betrieb nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p7\">Wie vor allem Frankreich die Gold- und Uran-Reserven des Niger bis zuletzt ausgeraubt hat, hat der ins EU-Parlament gew\u00e4hlte deutsche Abgeordnete Martin Sonneborn mit seiner Kollegin Claudia Latour in <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/martin-sonneborn-globaler-sueden-will-nicht-mehr-vom-westen-ausgepluendert-werden-li.375484\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s2\">einem Artikel (8)<\/span><\/a> vom 3. August in der Berliner Zeitung<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>unter dem Titel: <em>\u201eGlobaler S\u00fcden will nicht mehr vom Westen ausgepl\u00fcndert werden\u201c<\/em> sehr anschaulich dargelegt. Der unbedingt lesenswerte und fakten reiche Artikel macht deutlich, dass es auch in Niger darum geht, dass die Afrikaner dem Rohstoffraub und der \u00dcbervorteilung durch mafi\u00f6se Handelsvertr\u00e4ge mit dem Westen ein Ende setzen wollen. Hier ein kurzer Auszug aus dem Artikel von Sonneborn und Latour als \u201eAppetitanreger\u201c:<\/p>\n<p class=\"p7\" style=\"padding-left: 40px;\"><em>In Frankreich gibt es keine einzige aktive Goldmine. Dennoch besitzt dieser (ehemals) verbrecherische Kolonialstaat mit 2436 Tonnen die viertgr\u00f6\u00dften Goldreserven der Welt. Die (ehemals) franz\u00f6sische Kolonie Mali besitzt genau 0,0 Tonnen Gold, obwohl es mehrere Dutzend Minen (darunter 14 offizielle) im Land hat, in denen pro Jahr ganze 70 Tonnen davon abgebaut werden. Von den Einnahmen aus knapp 60 Tonnen Gold, die von (sch\u00e4tzungsweise) 600.000 Kindern in der (ehemals) franz\u00f6sischen Kolonie Burkina Faso gesch\u00fcrft werden, gehen nur 10 Prozent an das Land, aber 90 Prozent an multinationale Goldgr\u00e4berkonzerne. \u2026.<\/em><\/p>\n<p class=\"p7\" style=\"padding-left: 40px;\"><em>Trotz seiner Uran- und Goldvorkommen lag der Niger im Entwicklungs-Index zuletzt auf Platz 189 von 191 erfassten Staaten. Das gesamte Staatsbudget Nigers, ein Land mit der dreifachen Fl\u00e4che der Bundesrepublik, ist mit rund 4,5 Milliarden Euro nicht gr\u00f6\u00dfer als der j\u00e4hrliche Umsatz des franz\u00f6sischen Atomkonzerns Orano (ehemals Areva).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Rainer Rupp ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<h3>Quellen:<\/h3>\n<p>(1) <a href=\"https:\/\/rumble.com\/v1xg3mu-archive-africas-che-guevara-thomas-sankara-a-revolutionary-who-fought-neoco.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/rumble.com\/v1xg3mu-archive-africas-che-guevara-thomas-sankara-a-revolutionary-who-fought-neoco.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>(2) <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2023\/08\/07\/after-nigers-coup-the-drums-of-war-are-growing-louder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2023\/08\/07\/after-nigers-coup-the-drums-of-war-are-growing-louder<\/u><\/a><\/p>\n<p>(3)\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.vanguardngr.com\/2023\/08\/breaking-senate-rejects-tinubus-request-to-deploy-troops-to-niger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/www.vanguardngr.com\/2023\/08\/breaking-senate-rejects-tinubus-request-to-deploy-troops-to-niger\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>(4) <a href=\"https:\/\/dailynigerian.com\/senate-rejects-nigerian\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/dailynigerian.com\/senate-rejects-nigerian\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>(5) <a href=\"https:\/\/leadership.ng\/just-in-senate-rejects-tinubus-planned-military-action-in-niger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/leadership.ng\/just-in-senate-rejects-tinubus-planned-military-action-in-niger\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>(6) <a href=\"https:\/\/todaynewsafrica.com\/victoria-nuland-u-s-engagement-in-africa-on-security-terrorism-wagner-group-and-coups\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/todaynewsafrica.com\/victoria-nuland-u-s-engagement-in-africa-on-security-terrorism-wagner-group-and-coups\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>(7) <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/08\/07\/politics\/niger-military-junta-nuland-meeting\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/08\/07\/politics\/niger-military-junta-nuland-meeting\/index.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>(8) <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/martin-sonneborn-globaler-sueden-will-nicht-mehr-vom-westen-ausgepluendert-werden-li.375484\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/martin-sonneborn-globaler-sueden-will-nicht-mehr-vom-westen-ausgepluendert-werden-li.375484<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/globus-algerien-niger-mali-afrika-1029213\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"userName--owby3\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/peggy_marco-1553824\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Peggy_Marco<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/terms\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inhaltslizenz<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Kommentar von\u00a0Rainer Rupp.<\/b><br \/>\nDas Ultimatum das die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) nach dem Milit\u00e4rputsch in Niger den neuen Machthabern dort gestellt hatte, n\u00e4mlich den gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten wieder in sein Amt einzusetzen oder durch eine milit\u00e4rische Invasion von ECOWAS-Staaten selbst davon gejagt zu werden, war letzten Sonntag sang und klanglos verstrichen. &#8230; Die meisten westlichen Medien erw\u00e4hnten das Ultimatum gar nicht mehr, obwohl nach dem erfolgreichen Putsch in Niger gegen den westlichen Marionetten-Pr\u00e4sidenten vor allem Frankreich und auch die USA mit einer Invasion gedroht hatten. Beide L\u00e4nder haben je eine gro\u00dfe Milit\u00e4rbasis in Niger und verfolgen dort bedeutende wirtschaftliche und geopolitische Interessen. Allerdings w\u00e4re eine franko-amerikanische Invasion in Niger nur als Huckepack-Operation auf dem R\u00fccken williger ECOWAS-Staaten m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":16836,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1277,1895,1027,57,1893,1894,1103,185],"class_list":["post-16831","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-afrika","tag-ecowas","tag-frankreich","tag-kriegsgefahr","tag-niger","tag-nigeria","tag-putsch","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/globe-1029213_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4nt","jetpack-related-posts":[{"id":11914,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=11914","url_meta":{"origin":16831,"position":0},"title":"Vorw\u00e4rts in die totalit\u00e4re Vergangenheit","author":"Webredaktion","date":"31. 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Es w\u00e4re zum Totlachen, wenn die ganze Sache nicht so m\u00f6rderisch\u2026","rel":"","context":"In &quot;Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung&quot;","block_context":{"text":"Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=12"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/trump_als_pirat_oS_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/trump_als_pirat_oS_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/trump_als_pirat_oS_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/trump_als_pirat_oS_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16831","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16831"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16831\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}