{"id":16606,"date":"2023-07-15T13:17:00","date_gmt":"2023-07-15T11:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16606"},"modified":"2023-09-02T11:02:48","modified_gmt":"2023-09-02T09:02:48","slug":"ahr-hochwasser-katastrophales-versagen-keine-konsequenzen-aber-das-klima-als-wohlfeile-ausrede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16606","title":{"rendered":"Ahr-Hochwasser: Katastrophales Versagen, keine Konsequenzen, aber das \u201eKlima\u201c als wohlfeile Ausrede"},"content":{"rendered":"<p><em>Von <strong>Klaus Hartmann<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Seit die Hochwasserflut am 14.\/15. Juli 2021 gro\u00dfe Landstriche in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verw\u00fcstet hat, sind jetzt zwei Jahre ins Land gegangen. Dieser traurige zweite Jahrestag ist allein ein Anlass, an die Ereignisse zu erinnern. Bei mir kommt ein pers\u00f6nliches Motiv hinzu: ich kenne das Ahrtal seit \u00fcber 25 Jahren, dutzende Male war ich dort ausflugsweise oder f\u00fcr l\u00e4ngere Aufenthalte unterwegs, jeden Ort der unteren Ahr zwischen Altenburg und Sinzig kenne ich, und viele Menschen dort kann ich als gute Bekannte oder Freunde bezeichnen.<\/p>\n<p>Mit dem zeitlichen Abstand wird das Thema zunehmend dem Blickfeld der \u00d6ffentlichkeit entr\u00fcckt, weil der mediale Unterhaltungszirkus gnadenlos weiterzieht. Aber zum \u201eJahrestag\u201c erscheint immer der Bundespr\u00e4sident Steinmeier, um den zunehmend frustrierten \u00dcberlebenden zu versichern, dass \u201ewir die Menschen hier an der Ahr nicht vergessen\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Tags zuvor verk\u00fcndete er im ZDF-Sommerinterview zur Lieferung ge\u00e4chteter Streumunition an die Ukraine, wir \u201ek\u00f6nnen den USA nicht in den Arm fallen\u201c.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Im Ahrtal sind die Fortschritte gegen\u00fcber dem ersten Jahrestag 2022 marginal. Am 11.07.2023 traute sich gar das rheinlandpf\u00e4lzische Kabinett ins Ahrtal, um dort eine Sitzung zu zelebrieren, die Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer hatte wie immer warme Worte, aber wenig Substanzielles f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im Gep\u00e4ck. Kritik am schleppenden Wiederaufbau wehrte sie mit der Bemerkung ab, es sei gen\u00fcgend Geld f\u00fcr den Wiederaufbau da. \u201eSchnelle und unb\u00fcrokratische Hilfe\u201c wurde wie immer unmittelbar nach der Katastrophe versprochen, jetzt gab Dreyer zu, dass eine Milliarde Euro gezahlt wurden \u2013 aus einem Wiederaufbaufonds von 15 Milliarden! Wo bleiben die restlichen 14 Milliarden?<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Dem Vernehmen nach soll der Hilfsfonds von Bund und L\u00e4ndern f\u00fcr Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sogar mit 30 Milliarden Euro ausgestattet sein \u2013 wo sind sie geblieben?<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Konfrontiert wurde die Ministerpr\u00e4sidentin auch mit der Frage nach dem Verbleib der 600 Millionen EU-Gelder f\u00fcr den Wiederaufbau, die im M\u00e4rz 2023 an die Bundesregierung \u00fcberwiesen, aber nicht an die Betroffenen weitergeben wurden.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Man sollte sich an den Bundesminister wenden, der f\u00fcr Hilfen zust\u00e4ndig ist: 2022 hat er bereits 3,9 Milliarden Euro genehmigt, im Mai 2023 nochmal 2,7 Milliarden und soeben im Juli nochmal 700 Millionen Euro.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Allerdings sind die nicht f\u00fcr Aufbauhilfe, sondern f\u00fcr das Gegenteil, n\u00e4mlich Waffen, und sie sind f\u00fcr die Ukraine bestimmt, und nicht f\u00fcr das Ahrtal. Man muss halt Priorit\u00e4ten setzen, auch Minister Pistorius und Bundeskanzler Scholz k\u00f6nnen jeden Euro eben nur einmal ausgeben.<\/p>\n<h5><strong>Konsequenzen?<\/strong><\/h5>\n<p>Es ist auch keineswegs verfr\u00fcht, nach den Lehren und Ma\u00dfnahmen zu fragen, um derartige Katastrophen, zumindest mit solch unvorstellbarer Opferzahl, k\u00fcnftig zu vermeiden. Schlie\u00dflich wird die Katastrophe zu politischen Entlastungs- und Indoktrinierungszwecken als Beispiel f\u00fcr die \u201eKlimakrise\u201c feilgeboten, wogegen argumentiert werden sollte.<\/p>\n<p>Im Dezember 2022 nutzte der Wirtschafts- und Klimaminister Habeck den Blick \u201eauf Katastrophenszenarien wie im Ahrtal, das hat 30 Milliarden gekostet, von dem menschlichen Leid und den Toten mal ganz zu schweigen\u201c, um seinen \u201eKlimaschutz\u201c zu begr\u00fcnden.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Am 20.06.2023 empfing Bundeskanzler Scholz in Berlin den chinesischen Regierungschef Li, und konfrontierte ihn mit dem denkbar unpassendsten Beispiel f\u00fcr die \u201eKlimakatastrophe\u201c in Deutschland: \u201eIn Deutschland bew\u00e4ltigen wir noch immer die Folgen der Flutkatastrophe im Ahrtal vor zwei Jahren.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Zu der Frechheit, die Unf\u00e4higkeit der deutschen Beh\u00f6rden zu einer z\u00fcgigen Schadensregulierung als quasi naturgegebenes Schicksal zu deklarieren, kommt die gro\u00dfe L\u00fcge, f\u00fcr das katastrophale Wetterereignis vor zwei Jahren den Klimawandel verantwortlich zu machen.<\/p>\n<p>Es ist heute in Mode, jedes Wetter, ob zu warm oder zu kalt, zu nass oder zu trocken, es passt ja ohnehin nie jemand, immer auf das \u201eKlima\u201c zu schieben, damit kann man verkaufstr\u00e4chtige Schlagzeilen produzieren, und alle, die fast immer oder grunds\u00e4tzlich mit dem Wetter hadern, f\u00fchlen sich so richtig verstanden. Denn das \u201eKlima\u201c geht inzwischen ohnehin wie ein M\u00fchlstein in jedermanns Kopf herum. Es ist f\u00fcr Politiker also ungemein praktisch, eigenes Versagen auf das \u201eKlima\u201c abzuladen, und es hat den Vorteil, dass die so ausgel\u00f6ste Angstmache und Panik die Menschen in der gew\u00fcnschten Richtung konditioniert: zur Hinnahme von Ausnahmezust\u00e4nden, Verboten und finanziellen Belastungen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ein paar Fakten zur Katastrophe, dann zum unglaublichen Umgang der Politiker und Beh\u00f6rden damit und schlie\u00dflich zur \u201eKlima\u201c-Ausrede.<\/p>\n<h5>Die Schadensbilanz<\/h5>\n<p>Ab dem 12. Juli 2021 hatte sich das Tiefdruckgebiet \u201eBernd\u201c zun\u00e4chst im belgisch-deutschen Grenzbereich festgesetzt, weshalb daf\u00fcr auch der Name \u201eortsfestes Tief\u201c gebr\u00e4uchlich ist. Solche f\u00fchren meist auch zu regional sehr ausgepr\u00e4gten Starkregenereignissen, die dann vom 14. zum 15. Juli 2021, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, zu den katastrophalen \u00dcberflutungen f\u00fchrten. Das betroffene Gebiet umfasste von der Maas in Belgien die Ardennen und die Eifel, Luxemburg, Trier und Teile der Mittelmosel, und nach Westen hin das Rheinland mit Euskirchen und K\u00f6ln, an der Ruhr bis Dortmund, das Bergische Land mit Solingen, Remscheid und Wuppertal sowie das Sauerland mit Hagen. Au\u00dfer der Ahr und der Erft traten in Deutschland auch Emscher, Kyll, Lippe, Pr\u00fcm, Ruhr, Rur, Swist, Sieg und Wupper \u00fcber die Ufer.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"16611\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=16611\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b02.jpg?fit=308%2C387&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"308,387\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"kh_hochwasser_b02\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b02.jpg?fit=308%2C387&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-16611 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b02.jpg?resize=308%2C387&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"308\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b02.jpg?w=308&amp;ssl=1 308w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b02.jpg?resize=239%2C300&amp;ssl=1 239w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/> <img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"16612\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=16612\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b03.jpg?fit=137%2C193&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"137,193\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"kh_hochwasser_b03\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b03.jpg?fit=137%2C193&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-16612\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b03.jpg?resize=250%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"352\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Der Deutsche Wetterdienst zeigt links die Summe der Niederschl\u00e4ge zwischen dem 12. und 14. Juli 2021, rechts in 24 Stunden bis Donnerstag fr\u00fch \u2013 teilweise \u00fcber 150 l\/m\u00b2 Niederschlag in 24 Stunden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten betroffen waren das Ahrtal in Rheinland-Pfalz und nord\u00f6stlich davon der Bereich an der Erft in Nordrhein-Westfalen, namentlich Bad M\u00fcnstereifel. Weitere \u00dcberflutungen folgten in S\u00fcdostbayern, besonders im Landkreis Berchtesgadener Land, aber auch in Schleswig-Holstein, im Osterzgebirge und der Oberlausitz.<\/p>\n<p>In Nordrhein-Westfalen gab es (Stand Juli 2022) 49 Tote, entlang des verw\u00fcsteten 85 Flusskilometer langen Tals der Ahr mindestens 135 Tote und 766 Verletzte.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Von den an der Ahr lebenden rund 56.000 Menschen wurden ca. 42.000 von der Flutkatastrophe betroffen. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sch\u00e4tzt, dass mindestens 17.000 von ihnen Hab und Gut verloren haben oder erhebliche Sch\u00e4den erlitten haben. Die Flut riss mindestens 467 Geb\u00e4ude mit sich, darunter mindestens 192 Wohnh\u00e4user. Von den 4.200 Geb\u00e4uden entlang der Ahr sind gesch\u00e4tzt mehr als 3.000, also mehr als 70 Prozent, besch\u00e4digt worden. Nach Angaben der Versicherungswirtschaft belaufen sich allein die versicherten Sch\u00e4den auf 8,2 Milliarden Euro.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Zehn Kitas und 17 Schulen wurden schwer besch\u00e4digt, 36 Arztpraxen und mehrere Krankenh\u00e4user wurden zerst\u00f6rt.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Laut Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen standen die Felder von mindestens 75 Bauernh\u00f6fen komplett unter Wasser. Auch viele Winzer aus dem Ahrtal erlitten enorme Sch\u00e4den. Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahr-Weinverbandes, z\u00e4hlte nur vier von 50 Betrieben als nicht betroffen, aber 10-20 schwer bis komplett zerst\u00f6rt.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Der Schaden allein an gelagertem und nun in Flaschen und F\u00e4ssern weggesp\u00fcltem Wein betr\u00e4gt rund 50 Millionen Euro.<\/p>\n<h5><strong>Rechtzeitige Warnungen \u2013 \u00fcberh\u00f6rt<\/strong><\/h5>\n<p>Hannah Cloke, Professorin f\u00fcr Hydrologie an der britischen Universit\u00e4t Reading erkl\u00e4rte bei <em>ZDF heute<\/em>, dass es die Unwetter-Warnungen f\u00fcr den Westen Deutschlands fr\u00fchzeitig, sogar im Ausland gab, da \u201eman schon mehrere Tage vorhersehen konnte, was bevorsteht\u201c. Das Europ\u00e4ische Flutwarnsystem EFAS (European Flood Awareness System) habe bereits am 10. Juli \u201eWarnungen an die deutsche und die belgische Regierung\u201c \u00fcbermittelt \u2013 insgesamt 25 Warnungen. Die erste also am Samstag, f\u00fcnf Tage vor der Flutnacht am 14.\/15. Juli! Prof. Cloke nannte es \u201eunglaublich frustrierend\u201c und ein \u201emonumentales Systemversagen\u201c, dass alle notwendigen Warnmeldungen herausgegangen seien, aber \u201edie Meldungen sind nicht bei den Menschen angekommen\u201c.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Das Interview der Hydrologin in <em>The Sunday Times <\/em>tr\u00e4gt die \u00dcberschrift: \u201eDeutschland wusste, dass die \u00dcberschwemmungen kommen, aber die Warnungen haben nicht funktioniert\u201c.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p>Nach den Worten des DWD-Meteorologen Marcus Beyer sind die Warnungen \u201eam Montagmorgen, drei Tage vorher\u201c rausgegangen, man habe Gemeinde-genau mit genug zeitlichem Vorlauf vor Regenmengen von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter gewarnt. Ein DWD-Sprecher moniert, dass die Warnmeldungen nicht von allen Medien verbreitet worden seien, obwohl vielerorts die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/wetter-unwetter-100.html\">h\u00f6chste Warnstufe<\/a> gegolten habe. \u201eDie Wetterlage ist extrem \u2013 die h\u00f6chsten Mengen werden voraussichtlich im Umfeld der Eifel fallen. Hier sind verbreiteter \u00fcber 80 Liter zu erwarten. Stellenweise und eng begrenzt k\u00f6nnten sogar bis knapp 200 Liter innerhalb von 48 Stunden herunterkommen\u201c, so DWD-Meteorologe Felix Dietzsch am 13.07.2021 bei ZDF heute Wetter.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> \u201eAuch das nordrhein-westf\u00e4lische Innenministerium r\u00e4umt inzwischen ein, dass die \u00dcberflutungen nicht \u00fcberraschend kamen. Amtliche Warnungen vor extremem Unwetter h\u00e4tten sich am vergangenen Montag um 10:28 Uhr konkretisiert\u201c, zitiert der <em>Tagesspiegel<\/em> aus <em>Bild<\/em>.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/p>\n<p>Nach Wetter-Experte J\u00f6rg Kachelmann im Untersuchungsausschuss des rheinland-pf\u00e4lzischen Landtags zeigten alle Wettermodelle schon mit mehreren Tagen Vorlauf das hohe Risiko von extremem Starkregen f\u00fcr die Eifel. Bereits zwei Tage vor der Flutwelle h\u00e4tten die Beh\u00f6rden deshalb Evakuierungen planen und die Bev\u00f6lkerung vorwarnen k\u00f6nnen und m\u00fcssen.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Der Landkreis Ahrweiler hatte um 23:09 Uhr eine <a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/Neuesaussinzig\/photos\/pb.622790861131498.-2207520000..\/4170819996328549\/?type=3&amp;theater\">Evakuierungsmeldung<\/a> f\u00fcr Gebiete 50 Meter rechts und links des Flusses Ahr gegeben.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a><\/p>\n<p>Prof. Cloke: \u201eEs fehlt eine <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/warntag-katastrophenschutz-panne-100.html\">bundesweit einheitliche<\/a> Herangehensweise an Flutrisiken. Es braucht unterschiedliche Flutpl\u00e4ne f\u00fcr verschiedene Szenarien.\u201c F\u00fcr den Katastrophenschutz sind in Deutschland die St\u00e4dte und Landkreise zust\u00e4ndig, der Bund nur f\u00fcr den sogenannten Zivilschutz \u2013 im Kriegsfall. Und der Katastrophenschutz, obwohl staatliche Daseinsf\u00fcrsorge, rekrutiert sich \u00fcberwiegend aus ehrenamtlichen Freiwilligen. Nach dem vermeintlichen Ende des \u201eKalten Krieges\u201c wurden vielerorts die Alarmsirenen abgebaut, stattdessen gibt es eine \u201eWarnapp NINA\u201c mit 7,6 Millionen Nutzern, die allerdings beim Ausfall des Netzes nicht warnen kann.<\/p>\n<p>Nach dem Desaster an Ahr und Erft \u201eforderte\u201c Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine umfassende Aufarbeitung \u201eetwaiger Fehler\u201c! \u201eGibt es Dinge, die nicht gut gelaufen sind, gibt es Dinge, die schief gelaufen sind?\u201c. Dabei gehe es \u201enicht um Schuldzuweisungen\u201c, und um denen zuvor zu kommen, behauptet er: \u201eanders als bei fr\u00fcheren Hochwasserkatastrophen h\u00e4tten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten\u201c. Und warum fehlte diese Zeit? Weil Merkel, Altmeier &amp; Co die Warnungen in den Wind schlugen, da will man freilich keine Schuldzuweisungen h\u00f6ren. \u201eDie rechtzeitigen Warnungen der Meteorologen sind weder von den Beh\u00f6rden noch vom \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk hinreichend an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger kommuniziert worden\u201c, so Fraktionsvize Michael Theurer. \u201eEs bietet sich das Bild eines erheblichen Systemversagens, f\u00fcr das der Bundesinnenminister Seehofer unmittelbar die pers\u00f6nliche Verantwortung tr\u00e4gt.\u201c <a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n<p>Auch die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz redete sich bei Fragen zu ausgebliebenen oder versp\u00e4teten Warnungen an die Bev\u00f6lkerung auf die \u201egeltende Rechtslage\u201c heraus: \u201eDer Bev\u00f6lkerungsschutz in Deutschland liegt nicht in einer Hand\u201c, um sogleich in Sch\u00f6nf\u00e4rberei \u00fcberzugehen: Immerhin stelle der Bund eine umfangreiche \u201eWarn-Infrastruktur\u201c zur Verf\u00fcgung. Sie meint die erw\u00e4hnte App auf Smartphones, und dann kommts: \u201eDiese technischen Instrumente haben w\u00e4hrend der Flutkatastrophe funktioniert und damit auch zum Schutz der Bev\u00f6lkerung erheblich beigetragen.\u201c<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Halleluja.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Bundesvereinigung des Technischen Hilfswerks (THW), Marian Wendt, beschuldigt die politisch Verantwortlichen in den Flutgebieten, durch Fehlverhalten f\u00fcr eine deutliche h\u00f6here Zahl an Todesopfern verantwortlich zu sein. Er verlangte \u201eein anderes, zentraleres System\u201c zur Warnung.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n<p>Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach war ganz in seinem Element: \u201eBeim Katastrophenschutz sind wir genauso schlecht vorbereitet wie beim Pandemie-Schutz.\u201c Deutschland m\u00fcsse sich besser auf k\u00fcnftige Pandemien und Naturkatastrophen vorbereiten.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a><\/p>\n<h5><strong>Warnungen in den Wind geschlagen<\/strong><\/h5>\n<p>Doch zur allgemeinen Beruhigung half die Meldung \u201eLandrat von Ahrweiler legt Amt nach Flutkatastrophe nieder\u201c ungemein. Nicht wegen irgendeines schuldhaften Versagens, sondern \u201ekrankheitsbedingt\u201c, bzw. wie der CDU-Kreisverband Ahrweiler zu Protokoll gab: man ben\u00f6tige einen \u201eunbelasteten Neuanfang\u201c.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Die <em>Welt<\/em> kommentierte: \u201e<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article232977491\/Landrat-von-Ahrweiler-Das-Bauernopfer-der-deutschen-Buerokratie.html\">Die deutsche B\u00fcrokratie hat ihr Bauernopfer gefunden<\/a>.\u201c<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"16610\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=16610\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b04.jpg?fit=639%2C310&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"639,310\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"kh_hochwasser_b04\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b04.jpg?fit=639%2C310&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-16610 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b04.jpg?resize=639%2C310&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b04.jpg?w=639&amp;ssl=1 639w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b04.jpg?resize=300%2C146&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/p>\n<p>Konkret hatte das Mainzer Landesamt f\u00fcr Umwelt am Nachmittag des 14. Juli ver\u00f6ffentlicht, dass die Pegel des sogenannten Jahrhunderthochwasser von 2016 (3,70 Meter) bei weitem \u00fcberstiegen werden. Kurz nach 20 Uhr hat es eine Flutwelle von sieben Metern f\u00fcr die fr\u00fchen Morgenstunden des 15. Juli im Ahrtal vorhergesagt.<\/p>\n<p>Der (inzwischen gegangene) rheinland-pf\u00e4lzische Innenminister Roger Lewentz (SPD, Airbase Ramstein-Fan) wird mit den Worten zitiert, nat\u00fcrlich h\u00e4tte man evakuieren k\u00f6nnen, aber das sei nicht seine Entscheidung gewesen, sondern die des Kreises. Dummerweise hat er mit dem (ansonsten ganzt\u00e4gig abwesenden) Katastrophenschutzleiter Landrat Pf\u00f6hler (CDU) um 17.40 Uhr den Krisenstab in Ahrweiler besucht, und mit ihm auch gegen 19.30 wieder verlassen \u2013 und sich in Sicherheit gebracht. <a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Die damalige Umweltministerin Anne Spiegel (GR\u00dcNE) gab am Nachmittag des 14. Juli die Mitteilung heraus, dass \u201ekein Extremhochwasser\u201c zu erwarten sei. Eine Sorge hatte sie aber bei den Hinweisen an die Campingplatzbetreiber: \u201eBitte noch gendern: CampingplatzbetreiberInnen. Ansonsten Freigabe.\u201c Tags darauf, im Angesicht der Katastrophe, hatte Spiegel andere Sorgen: \u201ewir brauchen ein Wording, dass wir rechtzeitig gewarnt haben, wir alle Daten immer transparent gemacht haben, ich im Kabinett gewarnt habe, was ohne unsere Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen und Vorsorgema\u00dfnahmen alles noch schlimmer geworden w\u00e4re etc.\u201c \u2013 so ein interner Chat, der im Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe zur Sprache kam.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> Dies und ihr noch w\u00e4hrend des Hochwassers angetretener dreiw\u00f6chiger Urlaub kostete sie sp\u00e4ter ihr neues Amt als Familienministerin in der Bundesregierung.<\/p>\n<p>Der SWR hat die Chronik der Katastrophe rekonstruiert: \u201eDie B\u00fcrgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, \u2026 habe schon nachmittags telefonisch im Landratsamt darum gebeten, den Katastrophenalarm auszurufen: \u201aWeil alle Daten der Pegelprognosen, die wir sehen, zeigen, dass wir mindestens Stand Jahrhunderthochwasser 2016 haben; und so wie es aussieht, es h\u00f6her wird. Auch, wenn wir alle die Zahlen am Anfang, von 5,50 Metern, nicht glauben konnten.\u2018\u201c Es geschah: nichts. Um 19:30 Uhr klettert der Pegel in Altenahr auf 3,92 Meter, das Wasser steht erstmals h\u00f6her als 2016. Um 20:45 Uhr erreicht der Pegelstand der Ahr bei der Messstelle Altenahr 5,75 Meter. Fast zeitgleich, um 20:43 Uhr, liegt die letztendliche Prognose f\u00fcr den H\u00f6chststand bei 6,92 Metern.\u201c<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Cornelia Weigand wurde inzwischen zur Landr\u00e4tin des Kreises Ahrweiler gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Der Kreis Ahrweiler twittert um 20.56 Uhr, dass es Hochwasser und Starkregen an der Ahr g\u00e4be. Der aktuelle Pegelstand sei 5,09 Meter. Mit weiteren Sturzfluten sei zu rechnen. Doch schon 11 Minuten vorher, um ca. 20.45 Uhr war der Pegel in Altenahr beim Stand von 5,75 Meter von den Fluten weggerissen worden. Der Krisenstab meldete also einen \u00fcberholten Pegelstand, und bemerkte auch nicht, dass sich der Pegel ab 5,75 Meter nicht mehr bewegte. Letztlich landete der Pegelstand bei Altenahr nach Berechnungen bei sieben Metern \u2013 manche sagen sogar bei neun Metern.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a><\/p>\n<p>\u201eUm 23:15 Uhr l\u00f6st der Krisenstab im Kreis Ahrweiler als letzter betroffener Landkreis die h\u00f6chste Alarmstufe aus. Jedoch veranlasst er lediglich f\u00fcr Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad Bodendorf und Sinzig, die H\u00e4user links und rechts der Ahr in einem Abstand von 50 Metern zu evakuieren.\u201c<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> Das war entschieden zu sp\u00e4t und obendrein zu gering bemessen. Die Ahr erreichte stellenweise eine Breite von gut 500 Metern \u2013 250, besser 300 Meter h\u00e4tte das Evakuierungsgebiet beidseitig des Flusses betragen m\u00fcssen. In Sinzig an der Ahr-M\u00fcndung h\u00e4tte man bei rechtzeitiger Warnung Stunden Zeit gehabt, die Bewohner des Heims f\u00fcr Menschen mit geistiger Behinderung zu evakuieren \u2013 es liegt 200 Meter vom Ahrufer entfernt. Hier kamen zw\u00f6lf Menschen ums Leben.<\/p>\n<h5><strong>Landratsamt warnte, als alles zu sp\u00e4t war<\/strong><\/h5>\n<p>Um 23:23 Uhr wird die h\u00f6chste Alarmstufe von der Kreisverwaltung getwittert, um 23:27 Uhr folgt auf ihrer Facebook-Seite der Appell, die H\u00e4user nicht zu verlassen und sich in h\u00f6here Stockwerke zu begeben. Zuvor hatten Bewohner von Altenahr um 18.34 Uhr den Notruf 112 angerufen. Eine Frau erhielt, wie ihr Vater im Nachbarhaus, den Rat \u201eGehen Sie ins Haus\u201c, dort seien sie sicher. \u201eEs ist ein verh\u00e4ngnisvoller Satz. Gegen 22.40 Uhr ert\u00f6nt ein heftiges Krachen. Die Giebelwand des Elternhauses bricht ab, das Wasser rei\u00dft die Bruchst\u00fccke davon.\u201c Den Vater sprach die Frau am Abend zum letzten Mal. <a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Zum <em>Focus<\/em> sagte Achim Gasper aus Altenahr-Altenburg, dessen Schwiegermutter die Flutnacht nicht \u00fcberlebte: \u201eIch war noch um 19 Uhr bei der Oma, wenn sie rechtzeitig evakuiert h\u00e4tten, w\u00fcrde sie noch leben \u2026 hier kann man \u00fcberall schnell auf die Berge hoch\u201c. <a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a><\/p>\n<p>Markus Wipperf\u00fcrth aus Pulheim, seit Wochen an der Ahr als Helfer unterwegs, gegen\u00fcber dem <em>K\u00f6lner Express<\/em> (15.09.2021): \u201eIch bin das ganze Ahrtal hochgefahren. Wenn 200 Liter Regenwasser pro Quadratmeter fallen, kannst du nur beten. Doch ich sage auch: Es h\u00e4tte niemand sterben m\u00fcssen. Ein Freund von mir hat drei Tage zuvor gesagt: \u201aBereite dich vor, wir kriegen ein Unwetter.\u2018 Er hat am 11. Juli einen Post gemacht und gewarnt: \u201aR\u00e4umt die Campingpl\u00e4tze.\u2018 Und es ist genau so gekommen, wie er es vorhergesehen hat. Es ist einfach nicht evakuiert worden. \u201c<\/p>\n<p>Der Krisenforscher Frank Roselieb sagte der Koblenzer <em>Rhein-Zeitung:<\/em> Dass im Kreis Ahrweiler kein Voralarm ausgel\u00f6st worden sei, sei unerkl\u00e4rlich. Dies h\u00e4tte fr\u00fchzeitige Notma\u00dfnahmen erm\u00f6glicht. Als schlie\u00dflich gegen 23:15 Uhr Evakuierungen angeordnet wurden, seien bereits H\u00e4user von den Wassermassen mitgerissen worden.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> Um 23:23 Uhr verk\u00fcndete die Kreisverwaltung die schlechte Nachricht auf Twitter, um 23:27 Uhr auf ihrer Facebook-Seite, da sa\u00df die Bev\u00f6lkerung sicher ganz gespannt vor ihren PCs. Lediglich in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad Bodendorf und Sinzig sollten die H\u00e4user in einem Abstand von 50 Metern zur Ahr evakuiert werden, ansonsten solle die Bev\u00f6lkerung die H\u00e4user nicht verlassen und sich in h\u00f6here Stockwerke begeben.<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a><\/p>\n<p>Tragisch anschaulich wird das \u201eBeh\u00f6rdenversagen\u201c angesichts der Feuerwehrdurchsagen in Bad Neuenahr-Ahrweiler kurze Zeit vor dem H\u00f6hepunkt der Flut, lt. <em>Focus:<\/em> \u201eGegen 21 Uhr war auch die Feuerwehr \u00fcber die Kreuzstra\u00dfe gefahren und hatte \u00fcber Lautsprecher gewarnt: \u201aSichern Sie ihre Fahrzeuge. In den n\u00e4chsten 24 Stunden wird Hochwasser erwartet.\u2018 Im 21 Kilometer entfernten Altenahr stand der Pegel zu diesem Zeitpunkt schon auf 5,75 Meter.\u201c<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> Ein weiteres Flutopfer, ein Weinh\u00e4ndler aus Ahrweiler stand kurz vor der Er\u00f6ffnung seiner Vinothek in Marienthal, ein paar Kilometer ahraufw\u00e4rts. Er berichtet, dass um 21.30 Uhr ein Feuerwehrfahrzeug entlang kam mit der Durchsage \u201eEs wird jetzt der Strom abgestellt\u201c \u2013 wenn man das als \u201eWarnung\u201c verstehen soll \u2026? In Ahrweiler ist die Feuerwehr durch die Stadt gefahren: \u201eHolen Sie bitte ihre Fahrzeuge aus den Tiefgaragen!\u201c \u201eDas ist ja diese Trag\u00f6die, die dann passierte \u2013 aus dieser Tiefgarage am Ahrweiler Marktplatz wurden 13 Leichen herausgeholt, die noch im Auto sa\u00dfen, Leute, die versucht haben, ihr Auto zu retten \u2026\u201c.<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a><\/p>\n<h5><strong>\u201eBeweisf\u00fchrung\u201c durch Erleben statt durch Fakten<\/strong><\/h5>\n<p>\u201eDie Wahrscheinlichkeit f\u00fcr solche Naturkatastrophen steigt. Das liegt auch am Klimawandel\u201c<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a>, wei\u00df man beim <em>ZDF<\/em>. \u201eAlles Klima\u201c oder was? Eine wohlfeile Ausrede. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/axel-bojanowski\/\">Axel Bojanowski<\/a>, Chefreporter Wissenschaft der <em>Welt<\/em>, schreibt: \u201eDie Ahrtal-Flut hat ein neues Muster der Umweltdebatte gezeigt: Statt zu kl\u00e4ren, welche der desastr\u00f6sen Folgen mit richtigem Katastrophenschutz vermeidbar gewesen w\u00e4ren, schiebt die Politik alles auf den Klimawandel. Die Methode geht bereits um die Welt \u2013 mit fatalen Folgen.<\/p>\n<p>Dieses Jahr wurde die globale Erw\u00e4rmung zur akzeptierten Ausrede f\u00fcr Naturkatastrophen, hinter der sich Verantwortliche verstecken k\u00f6nnen. Nachdem im Juli ausdauernder Regen f\u00fcr desastr\u00f6ses Fluss-Hochwasser in Westdeutschland gesorgt hatte, \u00fcberboten sich Politiker und Medien darin, die Fluten als Folge der globalen Erw\u00e4rmung zu beschreiben. Dass erneut mindestens 184 Menschen sterben mussten, war ein Skandal.<\/p>\n<p>Vorwarnung und Evakuierung h\u00e4tten sie rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen k\u00f6nnen. Wer jedoch darauf hinwies, erntete w\u00fctende Proteste, wurde als Leugner der menschengemachten Erw\u00e4rmung beschimpft. Politiker k\u00f6nnen darauf vertrauen, dass Journalisten ihnen das Klimakatastrophen-Argument abnehmen.\u201c<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a><\/p>\n<p>Aber ist das ein Argument gegen die urs\u00e4chliche Verantwortlichkeit des Klimawandels f\u00fcr die Hochwasser-Katastrophe? \u201eAngesichts der offensichtlichen Wetterdaten war vielen Meteorologen schon fr\u00fch klar: Solche extremen Regenf\u00e4lle mit 93 Litern pro Quadratmeter hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nicht in Deutschland gegeben\u201c, gibt ein Marcus Pfeiffer in der <em>ARD-tagesschau<\/em> zu Protokoll: \u201eDie extremen Starkregenf\u00e4lle vom Juli und die damit verbundenen Hochwassersch\u00e4den sind mit sehr gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit auch eine Folge des Klimawandels.\u201c<a href=\"#_ftn38\" name=\"_ftnref38\"><sup>[38]<\/sup><\/a><sup> \u00a0<\/sup>Also erstens sind Meteorologen keine Klimatologen (wir erinnern uns: Wetter ist nicht gleich Klima). Zweitens m\u00fcssten die Niederschlagsmengen zu einem Zeitraum ins Verh\u00e4ltnis gesetzt werden, 24 Stunden zum Beispiel, drittens waren sie vor der Flut im Juli 2021 am Oberlauf der Ahr deutlich h\u00f6her (150 Liter \/ 24 Std.), viertens: was hei\u00dft \u201ewahrscheinlich\u201c? Man wei\u00df es nicht, man munkelt\u2019s nur? Und welche Qualit\u00e4t bedeutet \u201eNiederschlagsmengen wie seit 90 Jahren nicht\u201c? Aber schlie\u00dflich darf der \u201eARD-Wetter- und Klimaexperte Sven Pl\u00f6ger\u201c (ein Experte f\u00fcr beides, wie kommt das?) beglaubigen: \u201eDas sind ganz wichtige Ergebnisse, weil sie uns eben zeigen, dass es tats\u00e4chlich einen Einfluss des Klimawandels auf dieses Ereignis gegeben hat.&#8220;<\/p>\n<h5><strong>Wer erinnert sich?<\/strong><\/h5>\n<figure id=\"attachment_16609\" aria-describedby=\"caption-attachment-16609\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"16609\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=16609\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b05.jpg?fit=300%2C190&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,190\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"kh_hochwasser_b05\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b05.jpg?fit=300%2C190&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-16609 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b05.jpg?resize=300%2C190&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16609\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">\u00dcberschwemmung in der B\u00e4ckerstra\u00dfe, Kempten im Allg\u00e4u am 15. Juni 1910 (Foto via Wikipedia)<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eVergesslich\u201c zeigte sich der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der nach einem Besuch der Hochwassergebiete, wo er einen \u201eunglaublichen Weckruf der Natur\u201c erkannte: \u201eDas Klima ver\u00e4ndert sich und das hat Folgen. Starkwetterereignisse nehmen zu.\u201c Offenbar ist ihm das katastrophale Hochwasser 1910 in Bayern entfallen, wo infolge 36 Stunden Starkregen der Bodensee teilweise \u00fcber die Ufer trat, der Bahnverkehr zwischen Lindau und Kempten unterbrochen wurde, die Ammer die Bahngleise bei Weilheim \u00fcberschwemmt hat, die Loisach fast alle Br\u00fccken fortgerissen hat und der Bahnhof in Garmisch nicht mehr zu erreichen war.<a href=\"#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_16608\" aria-describedby=\"caption-attachment-16608\" style=\"width: 381px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"16608\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=16608\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b06.jpg?fit=381%2C600&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"381,600\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"kh_hochwasser_b06\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b06.jpg?fit=381%2C600&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-16608 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b06.jpg?resize=381%2C600&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"381\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b06.jpg?w=381&amp;ssl=1 381w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b06.jpg?resize=191%2C300&amp;ssl=1 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16608\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Der Main-Pegel Aschaffenburg, Homepage Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg,<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Unter einem \u201eJahrhunderthochwasser\u201c wird \u00fcblicherweise das mit dem h\u00f6chsten Pegelstand seit Beginn des Jahrhunderts verstanden. Deshalb war bisher vom sogenannten Jahrhunderthochwasser von 2016 (3,79 Meter) die Rede.<a href=\"#_ftn40\" name=\"_ftnref40\"><sup>[40]<\/sup><\/a> Abseits des Journalismus liegt dem Begriff in der Wissenschaft zu Grunde, dass ein Hochwasser solchen Ausma\u00dfes nach statistischer Wahrscheinlichkeit nur einmal in hundert Jahren auftritt. Aber wer erlebt das schon zwei Mal? Selbstverst\u00e4ndlich gilt nun das Hochwasser 2021 als das Jahrhunderthochwasser. Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer: \u201eIch habe noch nie so eine Katastrophe gesehen\u201c.<a href=\"#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a> Was bei ihrem Lebensalter nicht verwundert. Denn 1910 war sie noch nicht geboren, da gab es schon mal \u201eso eine Katastrophe\u201c, garantiert kann sie sich und keiner der ganzen Experten um sie herum auch nicht an die Katastrophe 1804 erinnern, die noch heftiger war als die von 2021, und sicher auch nicht an die Ahr-Hochwasser von 1719 und 1601.<\/p>\n<h5><strong>Noch nie dagewesen? \u201eBesch\u00e4mend\u201c!<\/strong><\/h5>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit dem SWR kritisiert auch der Katastrophenforscher Professor Wolf Dombrowsky aus Bremen die Arbeit des Krisenstabs. Er lenkt den Blick auf die \u00e4hnlich schlimmen Katastrophenlagen im Ahrtal in den vergangenen Jahrhunderten, etwa 1804 und 1910. Man m\u00fcsse die eigene Geschichte kennen, um vorbereitet zu sein. Es sei \u201ebesch\u00e4mend\u201c, so zu tun, als sei es noch nie dagewesen.<a href=\"#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a><\/p>\n<p>Wann auch immer der \u201eBeginn der Wetteraufzeichnungen\u201c begann, diese Jahrhunderthochw\u00e4sser sind in Urkunden und Chroniken dokumentiert. Nach dem Geografen und Heimatforscher Dr. Karl August Seel (verstorben 2018) ist das Ahrtal durch relativ gro\u00dfe H\u00f6henunterschiede, tiefe T\u00e4ler und enge Flusswindungen mit Trichterwirkung gekennzeichnet. Im Normalfall regnen die Tiefdruckgebiete bei Westwetterlage \u00fcber Eifel und Ardennen ab, das \u201e\u00e4ndert sich jedoch sprunghaft nach Gewittern, anhaltendem Regen \u2026 [oder] Schneeschmelze \u2013 dann werden aus den munteren, lieblichen B\u00e4chen rei\u00dfende, tobende Str\u00f6me, die \u00fcber ihre Ufer treten und die T\u00e4ler ausf\u00fcllen.\u201c<a href=\"#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a><\/p>\n<p>In \u201eDie Ahr und ihre Hochw\u00e4sser in alten Quellen\u201c listet Dr. Seel 83 Eintr\u00e4ge zwischen dem 16. August 1348 und dem 1. April 1962 auf. Die Dorfchronik von Antweiler am Oberlauf der Ahr berichtet von Unwettern am Tag vor Christi Himmelfahrt 1601, die Sturzflut habe 16 \u201eGebeuten, Heusern, Scheuren und Stellen\u201c mitgerissen, 9 Personen seien ertrunken \u2013 von damals etwa 180 Einwohnern.<\/p>\n<p>\u00dcber das \u201egr\u00f6\u00dfte und folgenschwerste Hochwasser der Ahr\u201c am 21. Juli 1804, liegen detaillierte Berichte, gesammelt von Hans Frick vor, die sich im Staatsarchiv Koblenz befinden.<a href=\"#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a> \u201eDurch Gewitterregen f\u00fchrte die Ahr bereits seit Tagen Hochwasser, als am 21. Juli 1804 ein erneutes Unwetter in der Hoch- und Ahreifel sich mit riesigen Niederschl\u00e4gen entlud. Alle zur Ahr f\u00fchrenden Nebenfl\u00fcsse, vor allem der Trier-, Adenauer- und Kesselinger Bach, schwollen innerhalb k\u00fcrzester Zeit stark an. Eine alles wegrei\u00dfende Flutwelle f\u00fcllte die T\u00e4ler und lie\u00df das gesamte Ahrsystem \u00fcber die Ufer treten.\u201c<\/p>\n<p>Gertrud Grommes hat anhand von Hochwassermarken ermittelt, dass \u201eder H\u00f6chststand dieses Hochwassers in Antweiler 2,50 m und in Dernau 1,85 m h\u00f6her gewesen ist als das Katastrophenhochwasser von 1910. Im gesamten Einzugsbereich der Ahr verursachte das Unwetter und das anschlie\u00dfende Hochwasser riesige Sachsch\u00e4den und forderte 63 Menschenleben. 129 Wohnh\u00e4user, 162 Scheunen und Stallungen, 18 M\u00fchlen, 8 Schmieden und nahezu alle Br\u00fccken, insgesamt 30, wurden von den Wassermassen weggerissen. Weitere 469 Wohnh\u00e4user, 234 Scheunen und St\u00e4lle, 2 M\u00fchlen und 1 Schmiede wurden besch\u00e4digt. 78 Pferde und Zugrinder kamen in den Fluten um, Obstb\u00e4ume wurden entwurzelt, Weinberge abgesp\u00fclt, die gesamte Ernte vernichtet und Wiesen und Felder in der Talaue hoch mit Sand und Kies \u00fcbersch\u00fcttet.\u201c<a href=\"#_ftn45\" name=\"_ftnref45\">[45]<\/a><\/p>\n<p>Dr. Seel: \u201eIn Ursache und Wirkung war das Hochwasser von 1910 eine Wiederholung des von 1804. Wie damals tobten an den Ungl\u00fcckstagen nach vorhergehenden, anhaltenden Regenf\u00e4llen heftige Wolkenbr\u00fcche zwischen Hoher Acht und Hochkelberg. Hohe Niederschl\u00e4ge fielen in kurzer Zeit in den Einzugsgebieten aller von hier zur Ahr entw\u00e4ssernden B\u00e4che. Wie 1804 f\u00fchrten vor allem der Trierbach und Adenauerbach riesige Wassermengen \u2014 gesch\u00e4tzt wurden 33 000 000 cbm im gesamten Einzugsgebiet der Ahr \u2014 in einer gewaltigen Flutwelle zum Hauptflu\u00df. Dieser schwoll ebenfalls sprunghaft an und trat alles mitrei\u00dfend \u00fcber seine Ufer. Durch H\u00f6lzer, Bauger\u00e4t und anderes Material der gerade im Bau befindlichen Eisenbahnlinie D\u00fcmpelfeld &#8211; Lissendorf wurde das Hochwasser und seine Wirkung, vor allem im oberen und mittleren Ahrtal noch verst\u00e4rkt. Das mitgeschwemmte Material staute sich an allen, den Abflu\u00df hindernden Br\u00fccke und Bauwerken, die unter dem gewaltigen Wasserdruck zerbrachen und zerst\u00f6rt wurden. Die Katastrophe forderte insgesamt 52 Menschenleben, zumeist Bahnarbeiter. Diese wurden teilweise mit ihren Baracken fortgerissen und ertranken. Alle Ortschaften im Tale des Trierbach, Adenauerbach und der oberen und mittleren Ahr erlitten erhebliche Sch\u00e4den, nahezu alle Br\u00fccken wurden zerst\u00f6rt.\u201c Eine andere Quelle nennt 70 Todesopfer.<a href=\"#_ftn46\" name=\"_ftnref46\">[46]<\/a><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_16607\" aria-describedby=\"caption-attachment-16607\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"16607\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=16607\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b07.jpg?fit=300%2C192&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,192\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"kh_hochwasser_b07\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b07.jpg?fit=300%2C192&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-16607 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/kh_hochwasser_b07.jpg?resize=300%2C192&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"192\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-16607\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Ahr-Hochwasser 1910: \u201eZerst\u00f6rte Stra\u00dfenbr\u00fccke [zum Bahnhof] bei Mayscho\u00df\u201c. (Postkarte digital bearbeitet Gregor Amelung \/ Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 2010)<\/span><\/figcaption><\/figure>Allein die Jahreszahlen der Jahrhunderthochw\u00e4sser an der Ahr 1601, 1719, 1804 und 1910 machen deutlich, dass der heute g\u00e4ngige \u201eReferenzpunkt\u201c, der \u201eseit Beginn der Industrialisierung\u201c lautet, in diesen F\u00e4llen ganz schlecht passt. Wer k\u00e4me auf die Idee, den menschengemachten Anteil von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen mit den historischen Hochw\u00e4ssern in Verbindung zu bringen? Abgesehen davon, dass die ansteigende Erw\u00e4rmung der Athmosph\u00e4re damit auf den \u201eBeginn der Industrialisierung\u201c, also auf ca. 1850 ff. datiert wird, also eine Zeit, in der just die \u201eKleine Eiszeit\u201c des Mittelalters zu Ende ging. Nach Ende der \u201eKleinen Eiszeit\u201c wird es wieder w\u00e4rmer? Kaum zu glauben.<\/p>\n<h5><strong>Politikversagen \u2013 seit \u00fcber hundert Jahren<\/strong><\/h5>\n<p>Das Hauptproblem bei der Klimaerz\u00e4hlung ist, dass damit dringend erforderliche konkrete \u00f6kologische Ma\u00dfnahmen zum Hochwasserschutz in den Hintergrund gedr\u00e4ngt werden. Eigentlich keine neue Erkenntnis: \u201eDer Biologe Wolfgang B\u00fcchs von der Universit\u00e4t Hildesheim kritisiert, dass es an der Ahr seit langem an technischen und baulichen Hochwasserschutzma\u00dfnahmen fehlt. Zwar sei der Bau von Hochwasserr\u00fcckhaltebecken im Bereich der Nebenb\u00e4che des Ahrtals schon 1907 geplant worden. Stattdessen aber sei ab 1925 der N\u00fcrburgring gebaut worden, um die regionale Wirtschaft zu st\u00e4rken.\u201c<a href=\"#_ftn47\" name=\"_ftnref47\">[47]<\/a><\/p>\n<p>Albrecht Broemme hat seit f\u00fcnf Jahrzehnten Erfahrung im Krisen- und Katastrophenmanagement, u.a. als Feuerwehrchef in Berlin und Pr\u00e4sident des Technischen Hilfswerks: \u201eEs ist in Deutschland extrem unbeliebt, aus Erfahrungen Konsequenzen zu ziehen, extrem.\u201c Broemme studierte erst einmal die alten Pl\u00e4ne, erstellt nach dem Hochwasser 1910: \u201eUnd da hat man nicht nur D\u00e4mme aufgebaut und andere Br\u00fccken wiederaufgebaut, sondern man hat auch gesagt, wir m\u00fcssen \u00dcberflutungsgebiete machen, um einfach R\u00fcckzugsfl\u00e4chen zu bieten, dass das Hochwasser nicht in einem Schwung durchs Ahrtal saust, sondern, dass das ein bisschen in Etappen verteilt. Ein intelligentes, gut geplantes System hatte man damals.\u201c<\/p>\n<p>Dem Fluss mehr Raum geben, den Druck aus dem Tal nehmen, wo n\u00f6tig die Orte zus\u00e4tzlich sch\u00fctzen. Ein ausgekl\u00fcgeltes Hochwasserschutzkonzept. Dann aber kam der Erste Weltkrieg, die Wirtschaftskrise. \u201eUnd zehn Jahre nach dem Hochwasser wollte man anfangen, diese Dinge zu realisieren. Und da hat man gesagt, die Gelder nehmen wir lieber f\u00fcr den Bau des N\u00fcrburgrings. Also ironisch und spitz ausgedr\u00fcckt: Der N\u00fcrburgring ist eigentlich das R\u00fcckhaltebecken der Ahr.\u201c Broemme fragt: \u201eWas m\u00fcssen wir \u00e4ndern, und zwar konsequent \u00e4ndern? Und dazu geh\u00f6rt, dass man sich bewusst wird, welche Abh\u00e4ngigkeiten bestehen zwischen Landwirtschaft, Waldbau, Stra\u00dfenbau, Wohnungsbau und den Fl\u00fcssen zum Beispiel.\u201c<a href=\"#_ftn48\" name=\"_ftnref48\">[48]<\/a><\/p>\n<h5><strong>Umweltschutz und \u00f6kologischer Hochwasserschutz: Fehlanzeige<\/strong><\/h5>\n<p>Nach der Expertise von Lothar Schrott, Geographie-Professor und Katastrophenforscher der Uni Bonn, m\u00fcssten die Beh\u00f6rden am Oberlauf des Flusses zuk\u00fcnftig \u00fcber \u00dcberflutungsfl\u00e4chen und Regenr\u00fcckhaltebecken nachdenken und am Unterlauf vermehrt Hochwasserschutz installieren. \u201eEin schl\u00fcssiges Gesamtkonzept f\u00fcr den Wiederaufbau muss her, nicht nur schnell, sondern auch nachhaltig.\u201c<a href=\"#_ftn49\" name=\"_ftnref49\">[49]<\/a><\/p>\n<p>So auch die vormalige B\u00fcrgermeisterin von Altenahr und jetzige Landr\u00e4tin Cornelia Weigand im Interview nach der Flut \u00fcber den erforderlichen Hochwasserschutz: \u201eEs braucht Wasserr\u00fcckhaltung im Quellbereich und in den Seitent\u00e4lern. Selbst bei kleinen Senken, wo normalerweise gar kein Wasser flie\u00dft. Das Wasser muss anders gelenkt werden, wir brauchen ganz andere Br\u00fcckenbauwerke. Nur kleine, lokale Ma\u00dfnahmen bringen bei solch einer Sturzflut wenig. Wir brauchen Fluchtwege, \u00e4hnlich wie in Tsunami-Regionen. Dort wird die Bev\u00f6lkerung konsequent informiert und ausgebildet. Sie wissen zum Beispiel, welche Stra\u00dfen auf den Berg f\u00fchren und wo es einen sicheren Raum f\u00fcr 200 Menschen gibt, an dem sie sich sammeln k\u00f6nnen. In der besonders gef\u00e4hrdeten Zone liegen die Grundst\u00fccke im Abflussgebiet mit h\u00f6chster Str\u00f6mung. Dort m\u00fcssten die Leute schlussendlich enteignet werden. Dann braucht es ein neues Baugrundst\u00fcck und Hilfe beim Aufbau.\u201c<a href=\"#_ftn50\" name=\"_ftnref50\">[50]<\/a><\/p>\n<p>Ein anderes grundlegendes Problem nennt \u201eDeutschlands bekanntester F\u00f6rster\u201c Peter Wohlleben, er wohnt in der Eifel und erlebte die Flutkatastrophe aus n\u00e4chster N\u00e4he: \u201eEin intakter Wald k\u00f6nnte auch gro\u00dfe Wassermassen wegstecken\u201c, doch \u201eviele unserer W\u00e4lder sind gr\u00fcne W\u00fcsten\u201c.<a href=\"#_ftn51\" name=\"_ftnref51\">[51]<\/a><\/p>\n<p>Wohlleben: \u201eB\u00e4ume k\u00f6nnen nicht weglaufen, sondern m\u00fcssen auch mit nat\u00fcrlichen Klimaschwankungen klarkommen. Sie schlie\u00dfen sich daf\u00fcr zu gro\u00dfen Gemeinschaften, riesigen Urw\u00e4ldern, zusammen. \u00dcber solchen W\u00e4ldern regnet es auch mehr. Der Wald sorgt mit Verdunstung f\u00fcr seine eigene Feuchtigkeit. Das ist exakt das, was wir auch wollen: Wir m\u00f6chten keine Hitze, keine D\u00fcrre und kein Hochwasser haben. Wir sind im Epizentrum der Starkregenf\u00e4lle in der Eifel gewesen. Auch das kann ein intakter Wald: irre Mengen Wasser aufnehmen. Bis zu 200 Liter pro Quadratmeter. In dem alten Buchenreservat bei uns am Forsthaus wurde noch nicht mal das Laub vom Boden weggeschwemmt. Das ist ein Steilhang, da h\u00e4tte es laufen m\u00fcssen. Aber der alte Wald hat das Wasser praktisch komplett aufgenommen. Regentropfen werden st\u00e4ndig gebremst, wenn sie auf den Boden fallen.<\/p>\n<p>Der Zustand des deutschen Waldes ist sehr schlecht, und zwar nicht wegen des Klimawandels. Der Klimawandel hat nur die Probleme versch\u00e4rft, die sowieso schon da sind. Der Gro\u00dfteil der B\u00e4ume steht in naturfernen Plantagen mit Baumarten, die aus dem hohen Norden kommen. Die brauchen es k\u00fchl und feucht, und das haben sie hier noch nie gehabt. Jetzt werden sie von Schw\u00e4cheparasiten wie dem Borkenk\u00e4fer befallen. Da hei\u00dft es dann: \u201eHey, wir haben eine Borkenk\u00e4ferkatastrophe!\u201c Nein, das ist ein Plantagensterben, das der Borkenk\u00e4fer nur schneller zu Ende bringt. Ein intakter Baum wehrt sich dagegen durch eigene Abwehrstoffe. Das System reagiert sofort. Ich vermute, dass innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre 50 Prozent unserer Waldfl\u00e4che zusammenbrechen und verschwinden wird. Das sind n\u00e4mlich genau diese Nadelwaldplantagen.\u201c<a href=\"#_ftn52\" name=\"_ftnref52\">[52]<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr all die genannten \u00f6kologischen Erfordernisse ist die \u201ePolitik\u201c offenbar blind. Einerseits wird medienwirksam \u00fcber das \u201eKlima\u201c schwadroniert, doch wenn es um konkrete Taten im Bereich der Raumplanung geht, z.B. nicht alle Fl\u00e4chen an der Ahr wieder zuzubauen, stellt sich die rheinland-pf\u00e4lzische Verwaltungsvorschrift f\u00fcr den Wiederaufbau dagegen. Im Ministerialblatt vom 1. Oktober 2021 ist geregelt, wof\u00fcr staatliche Finanzhilfen aus dem milliardenschweren Fluthilfefonds flie\u00dfen. Danach gibt es nur \u00f6ffentliche Gelder, wenn genau wie vor der Flut wieder aufgebaut wird. Zus\u00e4tzliche Hochwasserschutz-Ma\u00dfnahmen sind nicht vorgesehen \u2013 und werden auch nicht bezahlt.<a href=\"#_ftn53\" name=\"_ftnref53\">[53]<\/a> Das dringende Erfordernis, der Ahr mehr Raum zu geben, kommt so \u201enachhaltig\u201c unter die R\u00e4der.<\/p>\n<p>Auch Albrecht Broemme bleibt skeptisch und spricht von \u201eHochwasserdemenz. Das hei\u00dft, im halben Jahr ist die H\u00e4lfte vergessen, in einem Jahr alles.\u201c <a href=\"#_ftn54\" name=\"_ftnref54\"><sup>[54]<\/sup><\/a> In derselben Sendung verweist Wolfgang B\u00fcchs auf ein Foto vom Parkplatz am Tunnel bei Altenahr, \u201eeine gro\u00dfe versiegelte Fl\u00e4che, die wir schon 1993 gebeten haben, zu beseitigen. Ist nicht geschehen, bis der Fluss kam und sozusagen hier diese Beseitigung vorgenommen hat.\u201c<\/p>\n<p>Erst habe sich die Ahr beim Hochwasser den Raum geholt, \u201eden sie eigentlich braucht\u201c, und neue Auenlandschaften geschaffen. Doch dann h\u00e4tten Bagger und Bulldozer bei den Aufr\u00e4umarbeiten in oft unkoordinierter \u201eWildwestmanier\u201c drastisch eingegriffen und \u00f6kologisch wertvolle Bereiche und R\u00fcckhaltefl\u00e4chen f\u00fcr Hochwasser wieder zerst\u00f6rt, meint der Hildesheimer Biologieprofessor und Ahrtal-Kenner Wolfgang B\u00fcchs, der ein dreib\u00e4ndiges Werk \u00fcber das Flusstal ver\u00f6ffentlicht hat. Neben der Kritik, dass es bis heute noch so gut wie keine Regenr\u00fcckhaltebecken an der Ahr gebe, pr\u00e4sentiert er ein ganzes B\u00fcndel von Vorschl\u00e4gen f\u00fcr besseren Hochwasserschutz: mehr Uferwiesen, weniger erosionsanf\u00e4lliger Maisanbau, mehr Mischwald statt absterbender Fichtenbest\u00e4nde, weniger Bodenversiegelung in D\u00f6rfern, Weinreben auf Querterrassen statt in Falllinie an H\u00e4ngen &#8211; all dies lie\u00dfe weniger Regenwasser in die Ahr gelangen. <a href=\"#_ftn55\" name=\"_ftnref55\">[55]<\/a><\/p>\n<p>Ob in Landesregierungen und Bundesregierung der erforderliche \u00f6kologische Sachverstand Einzug h\u00e4lt, kann man nach den \u00c4u\u00dferungen und Taten der Politdarsteller bezweifeln. Warum sollen die auf PR-Effekte versessenen Selbstdarsteller pl\u00f6tzlich Lehren aus einer Hochwasserkatastrophe ziehen, wenn sie uns in anderen Disziplinen mit Inflation und Energiekrise, Wohnungsnot und Deindustrialisierung, massenhafter Verarmung und Enteignung des Mittelstandes, Ausnahmezust\u00e4nden, Abbau demokratischer Rechte sowie Diskreditierung von Kritikern und nicht zuletzt mit einem gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen Krieg gegen Russland und einer versch\u00e4rften Konfrontation mit China begl\u00fccken? Wie soll sich inmitten all dieses regierungsamtlichen Wahnsinns die Vernunft durchsetzen?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Klaus Hartmann ist stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2023-07\/08\/zwei-jahre-nach-flutkatastrophe-steinmeier-besucht-ahrtal\">https:\/\/www.zeit.de\/news\/2023-07\/08\/zwei-jahre-nach-flutkatastrophe-steinmeier-besucht-ahrtal<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/steinmeier-usa-bei-streumunition-nicht-in-arm-fallen-19022278.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/steinmeier-usa-bei-streumunition-nicht-in-arm-fallen-19022278.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/dreyer-weist-kritik-an-wiederaufbau-verfahren-zurueck-19003196.html\">https:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/dreyer-weist-kritik-an-wiederaufbau-verfahren-zurueck-19003196.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/panorama\/sanierung-bis-zur-erschoepfung-sechs-wochen-nach-der-flut-bleibt-noch-immer-die-wut-wenn-sie-rechtzeitig-evakuiert-haetten-wuerde-oma-noch-leben_id_20602798.html\">https:\/\/www.focus.de\/panorama\/sanierung-bis-zur-erschoepfung-sechs-wochen-nach-der-flut-bleibt-noch-immer-die-wut-wenn-sie-rechtzeitig-evakuiert-haetten-wuerde-oma-noch-leben_id_20602798.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/bundesregierung-mittel-eu-solidaritaetsfond-ahrtal-flutkatastrophe-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/bundesregierung-mittel-eu-solidaritaetsfond-ahrtal-flutkatastrophe-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-07\/ukraine-krieg-deutschand-waffenpaket-munition\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-07\/ukraine-krieg-deutschand-waffenpaket-munition<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/robert-habeck-gruene-klimaziele-corona-lockdown-wirtschaftministerium-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/robert-habeck-gruene-klimaziele-corona-lockdown-wirtschaftministerium-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bundeskanzler.de\/bk-de\/aktuelles\/pressebegegnung-von-bundeskanzler-olaf-scholz-und-dem-ministerpraesidenten-der-volksrepublik-china-li-qiang-2197502\">https:\/\/www.bundeskanzler.de\/bk-de\/aktuelles\/pressebegegnung-von-bundeskanzler-olaf-scholz-und-dem-ministerpraesidenten-der-volksrepublik-china-li-qiang-2197502<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Deutscher Wetterdienst, Hydro-klimatologische Einordnung der Stark- und Dauerniederschl\u00e4ge, Stand 21.07.2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/klimakrise-oberster-zivilschuetzer-raet-von-besiedelung-bestimmter-gebiete-ab-a-b471998e-fa68-45ce-9642-7149d535f501\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/klimakrise-oberster-zivilschuetzer-raet-von-besiedelung-bestimmter-gebiete-ab-a-b471998e-fa68-45ce-9642-7149d535f501<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_91278012\/flutkatastrophe-in-deutschland-versicherte-bekommen-acht-milliarden-euro.html\">https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_91278012\/flutkatastrophe-in-deutschland-versicherte-bekommen-acht-milliarden-euro.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-11\/malu-dreyer-flut-katastrophe-ahrtal-rheinland-pfalz-wiederaufbau\/komplettansicht\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-11\/malu-dreyer-flut-katastrophe-ahrtal-rheinland-pfalz-wiederaufbau\/komplettansicht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/flutkatastrophe-weinbau-ahrtal-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/flutkatastrophe-weinbau-ahrtal-101.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/flut-hochwasser-warnungen-katastrophenschutz-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/flut-hochwasser-warnungen-katastrophenschutz-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/merkel-unwetter-deutschland-hochwasser-ueberschwemmung-flut-katastrophe-warnung-dwd-altmaier-90868921.html\">https:\/\/www.merkur.de\/politik\/merkel-unwetter-deutschland-hochwasser-ueberschwemmung-flut-katastrophe-warnung-dwd-altmaier-90868921.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/wetter-unwetter-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/wetter-unwetter-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/monumentales-systemversagen-deutschland-wurde-praezise-gewarnt-die-menschen-aber-nicht\/27433034.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/monumentales-systemversagen-deutschland-wurde-praezise-gewarnt-die-menschen-aber-nicht\/27433034.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/sachverstaendige-sagen-im-u-ausschuss-zur-flut-aus-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/sachverstaendige-sagen-im-u-ausschuss-zur-flut-aus-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/flut-hochwasser-warnungen-katastrophenschutz-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/flut-hochwasser-warnungen-katastrophenschutz-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/merkel-unwetter-deutschland-hochwasser-ueberschwemmung-flut-katastrophe-warnung-dwd-altmaier-90868921.html\">https:\/\/www.merkur.de\/politik\/merkel-unwetter-deutschland-hochwasser-ueberschwemmung-flut-katastrophe-warnung-dwd-altmaier-90868921.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Forscherin-sieht-monumentales-Versagen-article22691465.html\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Forscherin-sieht-monumentales-Versagen-article22691465.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/flutkatastrophe-thw-spitzenfunktionaer-wirft-landraeten-versagen-vor-a-459d01be-738e-4619-a3e1-f7f763236742\">https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/flutkatastrophe-thw-spitzenfunktionaer-wirft-landraeten-versagen-vor-a-459d01be-738e-4619-a3e1-f7f763236742<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/monumentales-systemversagen-deutschland-wurde-praezise-gewarnt-die-menschen-aber-nicht\/27433034.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/monumentales-systemversagen-deutschland-wurde-praezise-gewarnt-die-menschen-aber-nicht\/27433034.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233181237\/Rheinland-Pfalz-Landrat-von-Ahrweiler-legt-Amt-nach-Flutkatastrophe-nieder.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article233181237\/Rheinland-Pfalz-Landrat-von-Ahrweiler-legt-Amt-nach-Flutkatastrophe-nieder.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hochwasser-warnung-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hochwasser-warnung-101.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/flutkatastrophe-bitte-noch-gendern-campingplatzbetreiberinnen-li.216167\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/flutkatastrophe-bitte-noch-gendern-campingplatzbetreiberinnen-li.216167<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/flut-rekonstruktion-ahrtal-protokoll-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/flut-rekonstruktion-ahrtal-protokoll-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/technologie\/hochwasserschutz-ahrtal-101.htm%20l\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/technologie\/hochwasserschutz-ahrtal-101.htm l<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/flut-rekonstruktion-ahrtal-protokoll-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/flut-rekonstruktion-ahrtal-protokoll-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/flutkatastrophe-in-ahrweiler-hilferufe-schon-am-nachmittag-17537147.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/flutkatastrophe-in-ahrweiler-hilferufe-schon-am-nachmittag-17537147.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/panorama\/sanierung-bis-zur-erschoepfung-sechs-wochen-nach-der-flut-bleibt-noch-immer-die-wut-wenn-sie-rechtzeitig-evakuiert-haetten-wuerde-oma-noch-leben_id_20602798.html\">https:\/\/www.focus.de\/panorama\/sanierung-bis-zur-erschoepfung-sechs-wochen-nach-der-flut-bleibt-noch-immer-die-wut-wenn-sie-rechtzeitig-evakuiert-haetten-wuerde-oma-noch-leben_id_20602798.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-08\/flutkatastrophe-landkreis-ahrweiler-hochwasserwarnungen-missachtung-krisenstab-katastrophenschutz\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-08\/flutkatastrophe-landkreis-ahrweiler-hochwasserwarnungen-missachtung-krisenstab-katastrophenschutz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/flut-rekonstruktion-ahrtal-protokoll-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/flut-rekonstruktion-ahrtal-protokoll-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> <a href=\"https:\/\/amp.focus.de\/politik\/deutschland\/nach-der-hochwasser-katastrophe-fuehlen-uns-total-im-stich-gelassen-bad-neuenahrer-fordern-ruecktritt-des-landrats_id_13561416.html\">https:\/\/amp.focus.de\/politik\/deutschland\/nach-der-hochwasser-katastrophe-fuehlen-uns-total-im-stich-gelassen-bad-neuenahrer-fordern-ruecktritt-des-landrats_id_13561416.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3lW2PyAzWYA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3lW2PyAzWYA<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/flutkatastrophe-ahrtal-wiederaufbau-fluthilfefonds-100.html\">https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/flutkatastrophe-ahrtal-wiederaufbau-fluthilfefonds-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus235815658\/Flutkatastrophe-Wenn-der-Klimawandel-zum-Alibi-fuer-Politik-Versagen-wird.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus235815658\/Flutkatastrophe-Wenn-der-Klimawandel-zum-Alibi-fuer-Politik-Versagen-wird.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/studie-starkregen-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/studie-starkregen-101.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> Neue Hamburger Zeitung, drei Tage nach der Flutkatastrophe an der Ahr am 16. Juni 1910<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hochwasser-warnung-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hochwasser-warnung-101.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-11\/malu-dreyer-flut-katastrophe-ahrtal-rheinland-pfalz-wiederaufbau\/komplettansicht\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-11\/malu-dreyer-flut-katastrophe-ahrtal-rheinland-pfalz-wiederaufbau\/komplettansicht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/hochwasserkarten-ahrtal-gefahren-sinzig-lebenshilfehaus-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/hochwasserkarten-ahrtal-gefahren-sinzig-lebenshilfehaus-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> <a href=\"https:\/\/relaunch.kreis-ahrweiler.de\/kvar\/VT\/hjb1983\/hjb1983.25.htm\">https:\/\/relaunch.kreis-ahrweiler.de\/kvar\/VT\/hjb1983\/hjb1983.25.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> Frick, Hans, Das Hochwasser von 1804 im Kreise Ahrweiler, HJB AW 1955, S. 43-51<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref45\" name=\"_ftn45\">[45]<\/a> Grommes, Gertrud, Das Ahrtal \u2014 Eine anthropogeographische Studie, Osnabr\u00fcck 1930,5.17 ff<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref46\" name=\"_ftn46\">[46]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Hochwasserereignisse_an_der_Ahr\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Hochwasserereignisse_an_der_Ahr<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref47\" name=\"_ftn47\">[47]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/koblenz\/flutkatastrophe-kann-sich-jederzeit-wiederholen-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/koblenz\/flutkatastrophe-kann-sich-jederzeit-wiederholen-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref48\" name=\"_ftn48\">[48]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hochwasserschutz-jahrhundertflut-ahrtal-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hochwasserschutz-jahrhundertflut-ahrtal-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref49\" name=\"_ftn49\">[49]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.kavoma.de\/aktuelles\/archiv_nachrichten\/nach-der-flutkatastrophe-wie-der-wiederaufbau-im-ahrtal-vorangeht\">https:\/\/www.kavoma.de\/aktuelles\/archiv_nachrichten\/nach-der-flutkatastrophe-wie-der-wiederaufbau-im-ahrtal-vorangeht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref50\" name=\"_ftn50\">[50]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/perspektiven\/flutreporter\/cornelia-weigand-im-interview-ahrtal-buergermeisterin-weigand-fordert-radikalen-neustart-hier-muessten-leute-enteignet-werden_id_24327066.html\">https:\/\/www.focus.de\/perspektiven\/flutreporter\/cornelia-weigand-im-interview-ahrtal-buergermeisterin-weigand-fordert-radikalen-neustart-hier-muessten-leute-enteignet-werden_id_24327066.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref51\" name=\"_ftn51\">[51]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/peter-wohlleben-ueber-ursachen-der-flutkatastrophe-viele-unserer-waelder-sind-gruene-wuesten-a-642fe9a2-07a3-469a-b456-28aca2a23b45\">https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/peter-wohlleben-ueber-ursachen-der-flutkatastrophe-viele-unserer-waelder-sind-gruene-wuesten-a-642fe9a2-07a3-469a-b456-28aca2a23b45<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref52\" name=\"_ftn52\">[52]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wissen\/foerster-peter-wohlleben-ueber-hochwasser-und-die-rolle-des-waldes-fuer-den-klimaschutz-QGLIZPWT6VEQLCHPVOZVY7RGQQ.html\">https:\/\/www.rnd.de\/wissen\/foerster-peter-wohlleben-ueber-hochwasser-und-die-rolle-des-waldes-fuer-den-klimaschutz-QGLIZPWT6VEQLCHPVOZVY7RGQQ.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref53\" name=\"_ftn53\">[53]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/flutkatastrophe-ahrtal-102.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/flutkatastrophe-ahrtal-102.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref54\" name=\"_ftn54\">[54]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hochwasserschutz-jahrhundertflut-ahrtal-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/hochwasserschutz-jahrhundertflut-ahrtal-100.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref55\" name=\"_ftn55\">[55]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/koblenz\/ahrtal-flusslauf-naturschutz-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/koblenz\/ahrtal-flusslauf-naturschutz-100.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Der Beitrag wurde auch ver\u00f6ffentlicht am 15.07.2023 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/ahr-hochwasser-katastrophales-versagen-keine-konsequenzen-aber-das-klima-als-wohlfeile-ausrede\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Download<\/strong><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" 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rel=\"noopener\">PDF-Dokument lesen oder herunterladen<\/a> (PDF, ca. 678 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Juli 2022 bei Marienthal<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Klaus Hartmann<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Klaus Hartmann<\/b><br \/>\nSeit die Hochwasserflut am 14.\/15. Juli 2021 gro\u00dfe Landstriche in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verw\u00fcstet hat, sind jetzt zwei Jahre ins Land gegangen. Dieser traurige zweite Jahrestag ist allein ein Anlass, an die Ereignisse zu erinnern. Bei mir kommt ein pers\u00f6nliches Motiv hinzu: ich kenne das Ahrtal seit \u00fcber 25 Jahren, dutzende Male war ich dort ausflugsweise oder f\u00fcr l\u00e4ngere Aufenthalte unterwegs, jeden Ort der unteren Ahr zwischen Altenburg und Sinzig kenne ich, und viele Menschen dort kann ich als gute Bekannte oder Freunde bezeichnen. Mit dem zeitlichen Abstand wird das Thema zunehmend dem Blickfeld der \u00d6ffentlichkeit entr\u00fcckt, weil der mediale Unterhaltungszirkus gnadenlos weiterzieht. Aber zum \u201eJahrestag\u201c erscheint immer der Bundespr\u00e4sident Steinmeier, um den zunehmend frustrierten \u00dcberlebenden zu versichern, dass \u201ewir die Menschen hier an der Ahr nicht vergessen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":16663,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11,12],"tags":[1847,1787,1786,1069,94,121,814,1785,628,717],"class_list":["post-16606","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-buerokratie","tag-fluthelfer","tag-flutopfer","tag-katastrophe","tag-klimawandel","tag-medien","tag-oekologie","tag-rheinland-pfalz","tag-umweltschutz","tag-wahrheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Marienthal_2022_v2_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4jQ","jetpack-related-posts":[{"id":19313,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19313","url_meta":{"origin":16606,"position":0},"title":"Milit\u00e4r in der Nachbarschaft: US-Milit\u00e4r in Rheinland-Pfalz","author":"Webredaktion","date":"11. 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Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes ging auf die zahlreichen Fragen der \u00fcber 20 Teilnehmer ein, schwerpunktm\u00e4\u00dfig die v\u00f6lkerrechtlichen Aspekte des russischen Eingreifens in den Krieg, die westliche russophobe Propaganda\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KH_Ukraine_und_wir_3_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KH_Ukraine_und_wir_3_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KH_Ukraine_und_wir_3_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/KH_Ukraine_und_wir_3_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":12340,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12340","url_meta":{"origin":16606,"position":2},"title":"Der Donbass und seine kleinen begrabenen K\u00f6rper","author":"Webredaktion","date":"27. 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November 2023","format":false,"excerpt":"Vortrag von Klaus Hartmann Mitgeschnitten auf der Mitgliederversammlung des LV Rheinland-Pfalz\/Saarland des Deutschen Freidenker-Verbandes am 12.11.2023 in Idar-Oberstein. Gilt das alte Links heute als das neue Rechts? Woher stammte die Einteilung in \"rechts\" und \"links\" urspr\u00fcnglich? Ist das heute noch g\u00fcltig oder \u00fcberholt? 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