{"id":16200,"date":"2023-05-29T21:16:38","date_gmt":"2023-05-29T19:16:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16200"},"modified":"2023-06-15T23:13:04","modified_gmt":"2023-06-15T21:13:04","slug":"freidenkerkongress-bildung-der-neuen-multipolaren-weltordnung-ist-ein-revolutionaerer-prozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16200","title":{"rendered":"Freidenkerkongress: &#8222;Bildung der neuen multipolaren Weltordnung ist ein revolution\u00e4rer Prozess&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf dem <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16142\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kongress der Weltunion der Freidenker<\/a> wurde in verschiedenen Vortr\u00e4gen zum Thema &#8222;Freies Denken und die multipolare Weltordnung&#8220; versucht, zur Aufkl\u00e4rung beizutragen, solange Widerstand noch m\u00f6glich ist.<\/strong><\/p>\n<p><em>Eine Analyse von <strong>Felicitas Rabe<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 29.05.2023 auf <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.live\/inland\/170805-freidenker-bildung-neuen-multipolaren-weltordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Am 18. Mai 2023 hatte die <a href=\"https:\/\/www.libres-penseurs.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weltunion der Freidenker<\/a> zu ihrem Kongress nach Frankfurt am Main eingeladen. Klaus Hartmann, der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.libres-penseurs.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pr\u00e4sident der Weltunion<\/a>, begr\u00fc\u00dfte die \u00fcber 80 Teilnehmer im B\u00fcrgerhaus Bornheim. Er wies darauf hin, dass die Freidenker heute in der Tradition der 1880 gegr\u00fcndeten Freidenker-Internationale stehen w\u00fcrden. Damals sei die zentrale Auseinandersetzung der Freidenker, die mit der Religion und Kirche gewesen, welche\u00a0vom Kampf gegen die Manipulation und Gleichschaltung durch die &#8222;westlichen&#8220; Medien abgel\u00f6st worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Manche fr\u00fcheren Weggef\u00e4hrten huldigten immer noch dem &#8222;Kirchenkampf&#8220;, andere wandelten sich zu &#8222;Humanisten&#8220;, um in der Gesellschaft wohlgelitten zu sein. Manche strebten als &#8222;Freie Tr\u00e4ger&#8220; im Sozialbereich nach der Finanzierung aus Steuergeldern. Schlie\u00dflich g\u00e4be es gar solche, die das Nachbeten von NATO-Propaganda als &#8222;zeitgem\u00e4\u00dfes Freidenkertum&#8220; verst\u00fcnden, so Hartmann.<\/p>\n<p>Zum Konferenzthema &#8222;Freies Denken und die neue multipolare Weltordnung&#8220; sprachen Rednerinnen und Redner aus Deutschland, \u00d6sterreich, Serbien, Luxemburg und der Schweiz, besondere Akzente setzten auch die kulturellen Beitr\u00e4ge: Als demonstratives Zeichen gegen die Verbannung russischer Kultur spielte die Pianistin Ekaterina Frank Klavierst\u00fccke von Sergei Rachmaninow und sang unter anderem das &#8222;Lied von den Kranichen&#8220;. Der S\u00e4nger Ernesto Schwarz, bekannt f\u00fcr neue Texte zu bekannten Liedern, trug neben anderen &#8222;Die Russen sind an allem schuld&#8220; vor, und der britische S\u00e4nger Guy Dawson begeisterte mit dem Song &#8222;Ami go home!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Zeitenwende und Geschichtsrevisionismus <\/strong><\/p>\n<p>In seinem Vortrag &#8222;Zeitenwende zwischen Krieg und Frieden&#8220; bezog sich Hartmann auf den 8. und 9. Mai: Im Jahr 2023 seien besonders die Stimmen jener Menschen vernehmbar geworden, die zwar nicht die Befreiung vom Faschismus als solche \u00f6ffentlich bedauerten, die aber daf\u00fcr der Sowjetunion ihre Befreiung ver\u00fcbelten. In vielen St\u00e4dten, allen voran in der deutschen Hauptstadt Berlin, seien antifaschistische Symbole wie das St. Georgsband verboten worden.<\/p>\n<p>Von Verboten betroffen gewesen seien sogar die sowjetische Fahne und die Fahne des Sieges sowie die Fahne der Russischen F\u00f6deration \u2013 aber augenscheinlich nicht die ukrainische Fahne. Fahnen des Kriegsverb\u00fcndeten k\u00f6nnten wie selbstverst\u00e4ndlich hochgehalten werden, w\u00e4hrend Jugendliche mit russischen Fahnen am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow von Polizisten gejagt und zur Strecke gebracht werden.<\/p>\n<p>Dies bezeichnete\u00a0der Pr\u00e4sident der Weltunion als eine &#8222;einer Diktatur w\u00fcrdige Praxis&#8220;, die ebenso in der ber\u00fcchtigten &#8222;Zeitenwende-Rede&#8220; von Bundeskanzler Olaf Scholz wurzeln w\u00fcrde. In der Kanzlerrede sei der Kriegsbeginn in der Ukraine von 2014 auf 2022 verlegt worden, um Russland eines &#8222;Angriffskriegs&#8220; beschuldigen zu k\u00f6nnen. Zur &#8222;w\u00fcrdigen Praxis&#8220;\u00a0geh\u00f6re auch die Etablierung eines &#8222;Landes der Ahnungslosen vom Bodensee bis R\u00fcgen&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Die deutschen Faschisten stellten das H\u00f6ren von Feindsendern unter Strafe, die EU verbietet russische Medien wegen &#8218;Desinformation&#8216;. Der &#8218;Volksempf\u00e4nger&#8216; der Nazis war vergleichsweise primitiv gegen\u00fcber der transatlantischen Gleichschaltung im fadenscheinigen Gewand des Pluralismus.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Und Hartmann weiter:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Das s\u00e4chsische Elbtal um Dresden wurde fr\u00fcher sp\u00f6ttisch &#8218;Tal der Ahnungslosen&#8216; genannt, weil dort kein &#8218;Westfernsehen&#8216; zu empfangen war. Heute gibt es vom Bodensee bis R\u00fcgen nur noch &#8218;Westfernsehen&#8216; \u2013 damit haben wir den Titel &#8218;Land der Ahnungslosen&#8216; verdient.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn Ursula von der Leyen verk\u00fcndet, die Ukraine k\u00e4mpfe f\u00fcr &#8222;unsere Werte&#8220;, st\u00e4nde m\u00f6glicherweise auch in der EU bald das Verbot aller oppositionellen Parteien und Medien bevor, so wie es in der Ukraine etabliert sei. Vielleicht w\u00fcrden aber auch in der EU Nazis zu Nationalhelden erkl\u00e4rt und Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Befreier vom Faschismus abgerissen. W\u00e4hrend Kriegsgegner als &#8222;rechts&#8220; oder &#8222;Nazis&#8220; beschimpft werden w\u00fcrden, werde im EU-Parlament zum Beispiel von Kanzler Scholz der Faschisten-Gru\u00df &#8222;Slawa Ukraini&#8220; ausgebracht, sagte Hartmann.<\/p>\n<p>Diese Linie der Geschichtsverf\u00e4lschung sei in der Resolution des EU-Parlaments sichtbar geworden, in welcher der Sowjetunion mindestens die gleiche Schuld wie Hitlerdeutschland am\u00a0Zweiten Weltkrieg zugewiesen worden sei. In derselben Resolution verf\u00e4lsche der Deutsche Bundestag auch die Hungersnot in der Sowjetunion zum &#8222;V\u00f6lkermord an der Ukraine&#8220;. Die Autorin Marie Rotkopf habe diesen Geschichtsrevisionismus in ihrem Essay &#8222;Die deutsche Mentalit\u00e4t und der Krieg&#8220; auf den Punkt gebracht:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Bald wird es nicht mehr die Rote Armee sein, die Auschwitz befreit hat, sondern das Asow-Bataillon&#8220;, schrieb Rotkopf.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In seiner Rede appellierte der Pr\u00e4sident der Weltunion an die Konferenzteilnehmer, den Neofaschismus zu bek\u00e4mpfen:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Unterst\u00fctzen wir den Kampf gegen den Neofaschismus und erteilen wir den Pseudoantifaschisten von der Transatlantifa eine klare Absage. Ringen wir um den Zusammenschluss mit den Bewegungen f\u00fcr Demokratie und f\u00fcr Meinungsfreiheit. St\u00e4rken wir die Friedenskr\u00e4fte, die internationale Solidarit\u00e4t, die Zusammenarbeit zwischen den V\u00f6lkern f\u00fcr die multipolare Weltordnung auf Grundlage der Gleichheit und Souver\u00e4nit\u00e4t. Verteidigen wir die Solidarit\u00e4t und Freundschaft mit der Russischen F\u00f6deration und der Volksrepublik China!&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Zwei Optionen<\/strong><strong>: <\/strong><strong>Der Sieg Russlands (und der Neuen Welt) oder die Vernichtung des Lebens auf der Erde.<\/strong><\/p>\n<p>Der Astrophysiker und Experte f\u00fcr internationale Beziehungen,\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/vladakrsljanin?lang=de\">Wladimir Kr\u0161ljanin<\/a>\u00a0aus Belgrad, spannte in seinem Vortrag den Bogen &#8222;Von der NATO-Aggression 1999 gegen Jugoslawien zum Krieg gegen Russland&#8220;. Angesichts zweier europ\u00e4ischer Kriege fragte er, was an Russen und Serben und neuerdings auch an den Chinesen so besonders sei, dass sie zur Hauptzielscheibe der Anti-Zivilisation werden. Dabei verwies er auf die gemeinsame Erfahrung im antifaschistischen Kampf und beim Aufbau des Sozialismus, aber auch auf die spirituellen Quellen des orthodoxen Christentums und des Konfuzianismus sowie auf die Geschichte des Byzantinischen Reiches, das der Westen zu zerst\u00f6ren trachtete.<\/p>\n<p>Nach\u00a0Kr\u0161ljanin w\u00fcrde\u00a0es &#8222;f\u00fcr die westlichen Megakriminellen: Entweder wir regieren die Welt \u2013 oder gar nichts!&#8220; hei\u00dfen. Man solle sich nur an die vielen Millionen Menschen erinnern, die in den Kreuzz\u00fcgen, Kolonialkriegen, Weltkriegen, US\/NATO-Aggressionen im Nahen Osten bis hin zu den j\u00fcngsten europ\u00e4ischen Kriegen gegen die Serben und Russen get\u00f6tet worden seien. Mit der F\u00fchrung der USA in der westlichen Welt habe sich der Westen vom wichtigsten zerst\u00f6rerischen und aggressiven Faktor zu einer b\u00f6sartigen Macht entwickelt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf Serbien hob er hervor, &#8222;wir [die Serben] blieben unbesiegt, da wir von Slobodan Milo\u0161evi\u0107 gef\u00fchrt wurden \u2013 einem Mann, der ein Symbol des Antiglobalismus war, wie er von Alexander Sinowjew charakterisiert wurde. Die Politik Serbiens unter Milo\u0161evi\u0107 entsprach in jeder Hinsicht der Politik, die Russland und China heute betreiben \u2013 der Politik der Neuen Welt&#8220;.<\/p>\n<p>Der Stellvertreterkrieg in der ehemaligen Ukraine sei der letzte und verzweifelte Versuch der Megakriminellen, mit den gleichen Methoden, aber ohne Aussicht auf Erfolg, die Geschichte umzudrehen. Es g\u00e4be nur zwei m\u00f6gliche Ergebnisse: der Sieg Russlands (und der Neuen Welt) oder die Vernichtung des Lebens auf der Erde. Doch Russland, China und die Mehrheit der Menschheit w\u00fcrden die westliche aggressive Hegemonie beseitigen und ihre Verbrechen bestrafen. Wladimir Kr\u0161ljanin lud die westlichen V\u00f6lker in die Neue Welt ein:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Der gegenw\u00e4rtige Krieg zeigt deutlich, dass der Geschichtsrevisionismus ein Werkzeug der Faschisten, ihrer Komplizen und F\u00f6rderer ist, f\u00fcr das es keine Rechtfertigung geben kann. Deshalb m\u00fcssen wir uns organisieren, k\u00e4mpfen und die Neue Welt begr\u00fc\u00dfen \u2013 eine gerechte, multipolare und multilaterale Welt, die auf dem V\u00f6lkerrecht, Gleichheit, Zusammenarbeit, sozialer Gerechtigkeit und wahrer Demokratie beruht. Und das ist die Schicksalsgemeinschaft der Menschheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir laden die westlichen V\u00f6lker, die immer mehr zu Opfern ihrer Oligarchie werden, in die Neue Welt ein und w\u00fcnschen ihnen eine baldige Befreiung! Stehen wir also zusammen f\u00fcr den schnellen, totalen und endg\u00fcltigen Sieg der Neuen Welt \u00fcber Faschismus und Antihumanismus!&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Der fallende Riese kann beim Aufprall Schaden anrichten<\/strong><\/p>\n<p>Der Generalsekret\u00e4r der Weltunion, Jean-Marie Jacoby aus Luxemburg, f\u00fchrte in seinem Vortrag &#8222;Der Welten Lage \u00e4ndert sich&#8220; das Ende der US-Herrschaft aus: &#8222;Die Weltherrschaft der USA geht zu Ende. Der Hegemon f\u00e4llt und ein Riese, der f\u00e4llt, kann Schaden anrichten beim Aufprall. Fix aber ist, dass nur mehr 35 L\u00e4nder dem Hegemon gehorchen \u2013 das ist die Zahl der L\u00e4nder, die bereit waren, sich selbst mit den antirussischen Sanktionen wirtschaftlich zu sch\u00e4digen. Wirtschaftlich wie politisch aber ist das Trio USA-NATO-EU l\u00e4ngst \u00fcberholt worden von BRICS, die sich nicht in die Innenpolitik der jeweiligen L\u00e4nder einmischt, was inzwischen zu 19 Beitrittskandidaten gef\u00fchrt hat.&#8220;<\/p>\n<p>Den USA werde jetzt der Finanzierungsstecker gezogen, indem der Dollar nicht mehr die Welthandelsw\u00e4hrung sei. Im Jahr 2000 habe man noch 66 Prozent des Welthandels in US-Dollar abgewickelt, 2022 seien es nur noch 47\u00a0Prozent gewesen. Im ersten Trimester 2023 sei der Anteil auf 40\u00a0Prozent gesunken. Gleichzeitig seien die Devisenreserven in Dollar in 20 Jahren von 71\u00a0Prozent auf 60\u00a0Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Jacoby verwies auf die immense US-Staatsschuld von 31,4 Billionen Dollar, die 120 Prozent des k\u00fcnstlich (durch die Finanzindustrie) aufgeblasenen BIP ausmache. Gleichzeitig sei das Kriegsbudget 1.000 Milliarden Dollar schwer \u2013 davon gehe der Gro\u00dfteil auf die Logistik und den Unterhalt der 800 Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte weltweit. Der milit\u00e4risch-industrielle Komplex der USA bestehe aus Privatfirmen, deren erstes Ziel der Profit und nicht die Produktion optimaler Waffensysteme sei. In China wie in Russland erziele man mit Staatsfirmen mit viel weniger Geld erheblich bessere Ergebnisse \u2013 aktuell ganz besonders beim Hyperschall. So habe die russische Armee schlie\u00dflich auch kein Nachschubproblem bei Munition. Dagegen habe ein US-Viersterne-General davor gewarnt, man h\u00e4tte bei einem Krieg mit China nur Munition f\u00fcr sieben Tage und deutsche Gener\u00e4le h\u00e4tten gewarnt, der Vorrat reiche nur noch f\u00fcr zwei Tage Krieg.<\/p>\n<p>In der Konsequenz bleibe den USA nicht die M\u00f6glichkeit eines konventionellen Weltkriegs, sondern nur noch der kollektive Selbstmord. Das internationale Finanzkapital, welches mittlerweile sowohl die US- wie die EU-Administration an der kurzen Leine f\u00fchrt, w\u00fcrde aber davon nicht profitieren. Die EU-Mitgliedsl\u00e4nder f\u00fchren mit antirussischen Sanktionen die Wirtschaft an die Mauer. Nachdem sie sich auf Befehl der USA von g\u00fcnstigen russischen Energietr\u00e4gern und Rohstoffen abgeschnitten h\u00e4tten, drohe ihnen Verlust der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Deindustrialisierung.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Das l\u00e4sst sich nur \u00e4ndern mit &#8218;Ami go home and take your NATO with you&#8216; als Basis f\u00fcr Frieden und V\u00f6lkerfreundschaft mit allen V\u00f6lkern Eurasiens, auch mit Russen und Chinesen&#8220;, schloss Jacoby.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ehrliches Gedenken an die Geschichte der demokratischen Revolutionen in Europa<\/strong><\/p>\n<p>Die Historikerin <a href=\"https:\/\/zeitgeschichte.univie.ac.at\/ueber-uns\/projektmitarbeiterinnen\/corinna-oesch\/\">Dr. Corinna Oesch<\/a> aus Wien erinnerte an die historische Situation, in der es zu den demokratischen Revolutionen in Europa und der Revolution 1848\/49 in Deutschland gekommen ist. Ausgehend von der Franz\u00f6sischen Revolution und einer Abfolge von Reaktion und neuerlichem Aufbegehren kulminierte die Demokratiebewegung letztlich in der Deutschen Nationalversammlung, diese\u00a0wurde am 18. Mai 1848, also genau vor 175 Jahren, in der Frankfurter Paulskirche er\u00f6ffnet. Statt eines &#8222;ehrf\u00fcrchtigen, sterilen&#8220; Gedenkens an den Jahrestag k\u00e4me es darauf an, sich zu vergegenw\u00e4rtigen, f\u00fcr welche Rechte Frauen und M\u00e4nner in der Revolution von 1848 gek\u00e4mpft h\u00e4tten, erkl\u00e4rte Oesch. Man solle sich daran erinnern, welche Rechte sie kurze Zeit innehatten, bevor die Reaktion die Errungenschaften der Revolution wieder zerschlug.<\/p>\n<p>Unterbelichtet bliebe bis heute die Rolle der Frau in der Revolution. Alle Abgeordneten in der Paulskirche waren M\u00e4nner, f\u00fcr die interessierten Frauen musste die &#8222;Damengalerie&#8220; erweitert werden. Aber auf den Stra\u00dfen engagierten sich Frauen in gro\u00dfer Zahl k\u00e4mpferisch f\u00fcr die Demokratie. Die allgemein als &#8222;erste demokratische Verfassung&#8220; gefeierte Paulskirchenverfassung habe allerdings nichts daran ge\u00e4ndert, dass F\u00fcrsten, Herz\u00f6ge und K\u00f6nige in den Einzelstaaten weiter amtierten.<\/p>\n<p>Staatsform sollte eine &#8222;konstitutionelle Monarchie&#8220; sein, mit einem Kaiser als deutsches Staatsoberhaupt, der diesen Titel vererben konnte. Kennzeichnend f\u00fcr das heutige Gedenken sei der Gedanke, es st\u00fcnde au\u00dfer Zweifel, dass unser heutiges &#8222;das beste Deutschland (oder \u00d6sterreich) aller Zeiten&#8220; sei. Man komme aber nicht umhin, das heutige politische System mit seinen globalen Verstrickungen kritisch zu betrachten.<\/p>\n<p>Laut Oesch\u00a0gehe es darum, das heuchlerische Gedenken an 1848 von offizieller Seite mit einer ehrlichen Auseinandersetzung zu konfrontieren. Dies bedeutet insbesondere Bez\u00fcge zwischen dem Kampf um Freiheitsrechte von 1848 und der heutigen Demokratiebewegung (Aufkl\u00e4rungs- und Verfassungsbewegung) herzustellen. Das d\u00fcrfe die Frage nicht aussparen, welche Grundrechte &#8222;w\u00e4hrend der Pandemie&#8220; au\u00dfer Kraft gesetzt wurden beziehungsweise bis heute weiterhin ausgeh\u00f6hlt sind. Ebenso bed\u00fcrfe es eines wachen Blickes auf Bedrohungen in der Zukunft, die sich zum Beispiel unter dem Stichwort &#8222;WHO-Komplex&#8220; anbahnten.<\/p>\n<p><strong>Schweizer Neutralit\u00e4tspolitik nicht mehr glaubw\u00fcrdig<\/strong><\/p>\n<p>Der Schweizer Publizist Peter Berger wies beim Thema &#8222;Neutralit\u00e4t und multipolare Weltordnung&#8220; auf die notwendige Unterscheidung zwischen Neutralit\u00e4t und Neutralit\u00e4tspolitik hin. Neutralit\u00e4t hei\u00dfe nur, dass keine fremden Truppen im eigenen Land stehen und man sich an keinen Kriegen beteiligt. In der Neutralit\u00e4tspolitik ginge es um eine mehr aktive oder passive Rolle \u2013 die Debatte dar\u00fcber habe sich seit der Ukraine-Krise versch\u00e4rft. Der \u00f6sterreichische Bundeskanzler Karl Nehammer (\u00d6VP) habe angedeutet, die \u00f6sterreichische Neutralit\u00e4t sei &#8222;unter einem Druckszenario zustande gekommen&#8220; \u2013 den Abzug der sowjetischen Truppen und den Staatsvertrag 1955 h\u00e4tte es nur unter der Neutralit\u00e4tsbedingung gegeben.<\/p>\n<p>Berger bezeichnete den aktuellen Au\u00dfenminister der Schweiz als durchgeknallt: &#8222;In der Schweiz ist ein durchgeknallter Au\u00dfenminister am Werk, ein 150-Prozent-Atlantiker&#8220;, so Berger. Der Minister sei unter anderem dadurch aufgefallen, dass er Schweizer Zahlungen an das pal\u00e4stinensische Hilfswerk der UN, an die UNRWA, eingestellt habe. Seinen Traum von einer Vermittlerrolle der Schweiz im Ukraine-Konflikt musste er nach einer kalten Dusche aus Moskau begraben \u2013 schlie\u00dflich habe das Land die Sanktionspakete gegen Russland \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Dies habe der Glaubw\u00fcrdigkeit der schweizerischen Neutralit\u00e4tspolitik einen unermesslichen Schaden zugef\u00fcgt. Als der sozialdemokratische Regierungschef Alain Berset bei einer Verschrottungsaktion von Waffen (statt sie an die Ukraine zu liefern) auf die Neutralit\u00e4tsverpflichtung hinwies und &#8222;in gewissen Kreisen&#8220; einen &#8222;Kriegsrausch&#8220; feststellte, sei er vom eigenen Parteivorsitzenden abgecancelt worden.\u00a0Laut ihm\u00a0stehe man in diesem Krieg &#8222;in einem Konflikt zwischen der freien Welt und einem autorit\u00e4ren Regime&#8220;. Der Parteivorsitzende erkl\u00e4rte zudem: &#8222;Wir haben mit Russland eine imperialistische, ich w\u00fcrde sogar meinen, protofaschistische Macht.&#8220;<\/p>\n<p>Nun wolle die national-konservative Schweizerische Volkspartei mit einer Volksinitiative die Neutralit\u00e4t sowie das Verbot &#8222;nichtmilit\u00e4rischer Zwangsma\u00dfnahmen gegen kriegf\u00fchrende Staaten&#8220; in der Bundesverfassung verankern lassen, sagte Berger, derzeit laufe die Unterschriftensammlung. Die &#8222;NATO-Linke&#8220; w\u00fcrde diese Volksinitiative ablehnen, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Parteien hinsichtlich einer Unterst\u00fctzung vor einer neuen Gewissensfrage st\u00fcnden, obwohl die Initiative von der &#8222;rechten SVP&#8220; k\u00e4me. Die in der italienischsprachigen Schweiz verankerte Partito Comunista sowie die Partei der Arbeit Basel beteiligten sich unterdessen an der Unterschriftensammlung.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend stellte Berger fest, dass viele Menschen einem &#8222;Neutralit\u00e4tsmythos&#8220; anh\u00e4ngen w\u00fcrden. Dabei sei dieser Status der Schweiz auf dem Wiener Kongress 1815 von den Gro\u00dfm\u00e4chten verordnet worden. Heute k\u00f6nne man \u00fcber Neutralit\u00e4t nicht ohne Bezug zur Souver\u00e4nit\u00e4t des Staates sprechen:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Solange die Schweiz wie auch \u00d6sterreich kapitalistische Staaten sind, wird der Staat als \u00dcberbau ihrer Volkswirtschaften seine Politik, auch die Neutralit\u00e4tspolitik in den Dienst des Kapitals stellen. Aber vielleicht er\u00f6ffnet die neue multipolare Weltordnung auch hier neue Perspektiven f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Die Bildung der neuen multipolaren Weltordnung ist ein revolution\u00e4rer Prozess<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die gegenw\u00e4rtigen Aufgaben der Freidenkerbewegung&#8220; stellte zum Abschluss der Konferenz der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes, Sebastian Bahlo, in seinem Vortrag zur Diskussion. Es bleibe beim historischen Ziel der \u00dcberwindung einer durch die Klassengesellschaft bedingten Selbstentfremdung des Menschen. Dem untergeordnet seien Teilziele wie die Propagierung der Aufkl\u00e4rung, die Religionskritik und der Kampf gegen die gesellschaftliche Macht der Kirchen ebenso wie der Kampf gegen die \u00f6konomische Ausbeutung und f\u00fcr politische Freiheit.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu b\u00fcrgerlichen Atheisten und Religionskritikern w\u00fcrden Religionen f\u00fcr Freidenker eine fortschrittliche oder reaktion\u00e4re Rolle spielen. Dies h\u00e4nge davon ab, ob sie als wesentlich kollektivistische Ideologie nur zur Bem\u00e4ntelung des degenerativen Individualismus dienen oder eine echte Quelle f\u00fcr Kollektivismus darstellen w\u00fcrden. &#8222;Bei der Zusammenarbeit mit religi\u00f6sen Kr\u00e4ften f\u00fcr fortschrittliche Zwecke sollten wir uns keinerlei Beschr\u00e4nkungen auferlegen&#8220;, so Bahlo.<\/p>\n<p>Heute finde der Klassenkampf zwischen den Monopolkapitalisten der imperialistischen Nationen und den werkt\u00e4tigen Massen der antiimperialistischen Nationen statt:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Und deshalb ist es auch ganz richtig, in der gegenw\u00e4rtigen Herausbildung der multipolaren Weltordnung einen revolution\u00e4ren Prozess zu sehen. An dieser Stelle ist es geboten, Wladimir Putin zu zitieren: &#8218;Der Westen ist nicht in der Lage, die Menschheit im Alleingang zu f\u00fchren, versucht es aber verzweifelt, und die meisten V\u00f6lker der Welt wollen sich das nicht l\u00e4nger gefallen lassen. Das ist der Hauptwiderspruch der neuen Epoche. Um es mit den Worten eines Klassikers zu sagen, die Situation ist gewisserma\u00dfen revolution\u00e4r: Die oben k\u00f6nnen nicht mehr, und die unten wollen nicht mehr'&#8220;, zitierte er den russischen Pr\u00e4sidenten.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dieser unfreiwillige Abgang des Imperialismus von der Weltb\u00fchne w\u00fcrde sich sehr unangenehm gestalten: immer weitere Eskalation in der Ukraine, beispielloser Wirtschaftskrieg, Dauerpropaganda, Gleichschaltung von Staat und Medien, Kriminalisierung von Protest, sagte Bahlo. Man m\u00fcsse den Skandal anprangern, &#8222;dass eine Meinungs\u00e4u\u00dferung \u00fcber einen Krieg zwischen zwei fremden L\u00e4ndern strafbar sein soll, das ist eine eklatante Verletzung des Grundrechts auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung, das wir verteidigen m\u00fcssen&#8220;.<\/p>\n<p>Freidenker sollten &#8222;unser Selbstverst\u00e4ndnis als antifaschistische Organisation erneuern und den antifaschistischen Kampf auf die zeitgem\u00e4\u00dfen Erscheinungsformen des Faschismus und seiner Vorstufen fokussieren. Freidenker sollten es sich auch nicht nehmen lassen, die gr\u00fcne Partei als Speerspitze der Kriegspolitik und Faschisierung herauszustellen und zu bek\u00e4mpfen. Als Freidenker wirkt man mit bei der Propagierung der Losung: &#8218;Wer Gr\u00fcn w\u00e4hlt, w\u00e4hlt den Krieg'&#8220;, so der Vorsitzende des Verbandes.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Seien wir lieber jetzt mutig, solange uns nur Geld- oder Gef\u00e4ngnisstrafen drohen, bevor Widerstand wieder lebensgef\u00e4hrlich ist,&#8220; appellierte Bahlo.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Zum 50. Kongress der Weltunion der Freidenker siehe auch:\u00a0<a title=\"Freidenker gegen US-dominierte Weltordnung\" href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16142\">Freidenker gegen US-dominierte Weltordnung<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Sebastian Bahlo, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes w\u00e4hrend seiner Rede auf dem Kongress der Weltunion der Freidenker<br \/>\nFoto: <\/span><span style=\"font-size: 10pt;\">K.-R. Landau<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Analyse von Felicitas Rabe<\/b><br \/>\nAm 18. Mai 2023 hatte die Weltunion der Freidenker zu ihrem Kongress nach Frankfurt am Main eingeladen. Klaus Hartmann, der\u00a0Pr\u00e4sident der Weltunion, begr\u00fc\u00dfte die \u00fcber 80 Teilnehmer im B\u00fcrgerhaus Bornheim. Er wies darauf hin, dass die Freidenker heute in der Tradition der 1880 gegr\u00fcndeten Freidenker-Internationale stehen w\u00fcrden. Damals sei die zentrale Auseinandersetzung der Freidenker, die mit der Religion und Kirche gewesen, welche\u00a0vom Kampf gegen die Manipulation und Gleichschaltung durch die &#8222;westlichen&#8220; Medien abgel\u00f6st worden w\u00e4re. Manche fr\u00fcheren Weggef\u00e4hrten huldigten immer noch dem &#8222;Kirchenkampf&#8220;, andere wandelten sich zu &#8222;Humanisten&#8220;, um in der Gesellschaft wohlgelitten zu sein. Manche strebten als &#8222;Freie Tr\u00e4ger&#8220; im Sozialbereich nach der Finanzierung aus Steuergeldern. Schlie\u00dflich g\u00e4be es gar solche, die das Nachbeten von NATO-Propaganda als &#8222;zeitgem\u00e4\u00dfes Freidenkertum&#8220; verst\u00fcnden, so Hartmann.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":16204,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12,13],"tags":[26,572,404,1065,1809,339,56,371,1168,639,726,1624],"class_list":["post-16200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-freidenker","tag-geschichtsfaelschung","tag-imperialismus","tag-klassenkampf","tag-kongress","tag-kriegspropaganda","tag-nato","tag-religion","tag-russophobie","tag-ukraine-konflikt","tag-weltunion-der-freidenker","tag-werte"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/WUF-Kongress_2023_SB_mB_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4di","jetpack-related-posts":[{"id":4917,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=4917","url_meta":{"origin":16200,"position":0},"title":"Kongress der Weltunion der Freidenker am 22. und 23. 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