{"id":15739,"date":"2023-04-13T03:07:03","date_gmt":"2023-04-13T01:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15739"},"modified":"2023-05-06T11:13:52","modified_gmt":"2023-05-06T09:13:52","slug":"wie-pflegt-man-eine-koloniale-ideologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15739","title":{"rendered":"Wie &#8222;pflegt&#8220; man eine koloniale Ideologie?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist schon eigenartig \u2013 ob es um Bek\u00e4mpfung der Sklaverei geht, um die Verbreitung des wahren Glaubens, um Entwicklungshilfe oder Menschenrechte, das Ergebnis ist immer wieder Kolonialismus. Wie ist es m\u00f6glich, denselben b\u00f6sartigen Inhalt immer wieder neu zu verpacken?<\/strong><\/p>\n<p><em>Von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 11.04.2023 auf <a href=\"https:\/\/gegenzensur.rtde.life\/meinung\/167423-wie-pflegt-man-koloniale-ideologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Kaum jemand wird mehr ernsthaft bezweifeln, dass die L\u00e4nder des Westens sich in den vergangenen Jahrhunderten beim Rest des Planeten eifrig bedient haben und jetzt gerade alles daran setzen, dass dieser Zustand nicht beendet wird. Die Frage, warum die Bev\u00f6lkerungen der westlichen L\u00e4nder diese Pl\u00fcnderung mitgetragen haben und bis heute mittragen, ist allerdings gar nicht so einfach zu beantworten.<\/p>\n<p>Es gibt die Behauptung, dass nennenswerte Teile der Bev\u00f6lkerung schlicht von diesen Machtverh\u00e4ltnissen profitieren. Man erinnere sich an die Bananenfrage zwischen BRD und DDR \u2013 in der BRD gab es immer Bananen, aber sie kamen (und kommen) aus Plantagen mit elenden Arbeitsverh\u00e4ltnissen; in der DDR gab es sie h\u00f6chst selten, aber sie waren kein Produkt einer Raub\u00f6konomie. Nat\u00fcrlich, wenn man sich die Liste all der Produkte betrachtet, die fr\u00fcher einmal das Etikett &#8222;Kolonialwaren&#8220; trugen, von Obst \u00fcber Gew\u00fcrze \u00fcber Kaffee bis zur Schokolade, ist das schon eine beeindruckende Menge.<\/p>\n<p>Aber im gro\u00dfen Ma\u00dfstab ist das nicht wirklich relevant, selbst wenn der eine oder andere Putsch f\u00fcr die Bilanz der United Fruit Company inszeniert wurde. Wenn man die langfristige Entwicklung von Rohstoffpreisen betrachtet, gibt es ungef\u00e4hr von Mitte der 1950er bis Anfang der 1970er Jahre eine Beule nach oben. In dieser Zeit waren viele Rohstoffe deutlich teurer als sp\u00e4ter wieder, nachdem durch IWF und Weltbank als Reaktion auf eine Welle von Unabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfen nach dem Zweiten Weltkrieg das koloniale Regime in anderer Gestalt wieder festgezurrt wurde. Die Bev\u00f6lkerung der westlichen L\u00e4nder hatte davon allerdings herzlich wenig \u2013 seit Mitte der 1970er Jahre ist der Lebensstandard der einfachen Bev\u00f6lkerung gefallen \u2013 was jedoch erst dann deutlich wird, wenn man mitbetrachtet, ob die Menschen es sich leisten k\u00f6nnen, ein Haus zu bauen und Kinder gro\u00dfzuziehen. Dass heute die Regierungen aller westlichen L\u00e4nder jammern, sie br\u00e4uchten &#8222;Fachkr\u00e4fte&#8220;, ist die langfristige Konsequenz einer Absenkung des Lebensstandards unter die Schwelle, die eine gesicherte Familienbildung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Die Beute wurde und wird also nicht mit dem P\u00f6bel geteilt. Aber es ist trotzdem unverzichtbar, dass weite Teile der Bev\u00f6lkerung die zur Durchsetzung einer solchen Politik erforderlichen kriegerischen Aktionen mittragen; das geht nur, indem eine entsprechende Ideologie geschaffen wird, die derartige Handlungen scheinbar rechtfertigt. Die neueste Version dieser Ideologie tr\u00e4gt Regenbogenfahnen und glorifiziert M\u00e4nner in Frauenkleidern. Aber die wenigsten Anh\u00e4nger solcher Ideologie sind imstande, deren Funktion zu durchschauen.<\/p>\n<p>Dabei gehen sie in eine historizistische Falle. Wenn man aus der Gegenwart in die Vergangenheit blickt \u2013 gerade in die reichlich blutbesudelte Kolonialgeschichte \u2013, so sind die \u00e4lteren Versionen kolonialer Ideologie derma\u00dfen desavouiert, dass niemand mehr auf den Gedanken k\u00e4me, sie mit einer Idee von angeblichem Fortschritt zu verbinden; ganz gleich, ob es dabei um den Drang zur Christianisierung, um die Erfindung menschlicher Rassen samt einer Einteilung in Unter- und \u00dcberlegene geht oder um das Klischeebild des armen, ewig hungernden Afrikaners geht. Was bei Betrachtung dieser fr\u00fcheren Ideologien oft verdr\u00e4ngt wird, ist, dass sie alle jeweils in den L\u00e4ndern des Westens als Verk\u00f6rperung von Fortschritt und Humanit\u00e4t galten. Das galt sogar f\u00fcr die Betrachtung der menschlichen Art selbst durch die Brille eines Viehz\u00fcchters.<\/p>\n<p>Schlimmer noch: einzelne Motivationen sind immer wieder aus real fortschrittlichen Bewegungen \u00fcbernommen und integriert worden. So kann man definitiv sagen, dass jene, die in Gro\u00dfbritannien f\u00fcr die Abschaffung der Sklaverei eintraten, als Gro\u00dfbritannien noch einer der gro\u00dfen Sklavenh\u00e4ndler war, etwas Gutes f\u00fcr die Opfer wollten und es sogar zum Teil erreichten. In der Folge aber wurde die &#8222;Bek\u00e4mpfung des Sklavenhandels&#8220; erst zur Begr\u00fcndung f\u00fcr Eins\u00e4tze der britischen Flotte gegen die wirtschaftliche Konkurrenz und schlie\u00dflich zur Besetzung afrikanischer L\u00e4nder.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verlief das mit dem Begriff der Entwicklung, der urspr\u00fcnglich als Gegenmodell zur kolonialen Herrschaft, zum kontinuierlichen Absaugen gesellschaftlichen Wohlstands gedacht war, aber dann \u00fcbernommen wurde und als Begr\u00fcndung f\u00fcr IWF, Weltbank und das Netz aus Knebelkrediten und Auflagen diente, die gerade die Entwicklungsm\u00f6glichkeiten der &#8222;Beg\u00fcnstigten&#8220; strangulierten.<\/p>\n<p>Seitdem wurden Menschenrechte und Demokratie mit Feuer und Schwert verbreitet, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Bomben zum Erzwingen einer CSD-Parade abgeworfen werden; immer demselben Muster folgend. Eine Idee, die in der Gesellschaft, aus der sie stammt, urspr\u00fcnglich durchaus ein gewisses Potential f\u00fcr Verbesserungen in sich trug, wird so gr\u00fcndlich entkernt und \u00fcberdreht, dass sie problemlos als Waffe nach au\u00dfen eingesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Es ist sogar so, dass diese Ideologie den Eindruck von Fortschrittlichkeit unbedingt erwecken <em>muss<\/em>. Denn der Trick, mit dem selbst aus einer urspr\u00fcnglich fortschrittlichen Idee eine praktisch zutiefst reaktion\u00e4re Ideologie wird, besteht darin, eine Vorstellung von \u00dcberlegenheit zu verankern; weil man ja nicht (mehr) mit Sklaven handelt, weil man die bessere Moral besitzt, demokratischer ist, klimafreundlicher etc. pp.<\/p>\n<p>Dabei gibt es nat\u00fcrlich noch weitere Rahmenbedingungen. Die Entwicklungserz\u00e4hlung der 1970er Jahre w\u00e4re heute gleich aus zwei Gr\u00fcnden nicht mehr nutzbar \u2013 zum einen, weil sich konkret \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst, ob es tats\u00e4chlich einen Fortschritt gegeben hat, die Erz\u00e4hlung also auffliegen k\u00f6nnte, und zum anderen, weil l\u00e4ngst jeder Gedanke an konkrete, materielle Verbesserungen auch den Bev\u00f6lkerungen des Westens ausgetrieben werden musste, denen seit der \u00f6konomischen Wende Anfang der 1970er eben nur noch Verschlechterungen zu bieten sind. Sprich, je weniger die aktuelle koloniale Ideologie mit der Wirklichkeit zu tun hat, mit Zahlen, mit \u00d6konomie, desto nebul\u00f6ser bleibt sie und desto besser ist das. Man will schlie\u00dflich keine schlafenden Hunde wecken (und die Klimaerz\u00e4hlung funktioniert schlie\u00dflich \u2013 das zeigt sich immer deutlicher \u2013 nach innen ebenso gut wie nach au\u00dfen, um Lebensstandard abzusenken).<\/p>\n<p>Nun h\u00e4tte man im Verlauf der langen Kolonialgeschichte durchaus darauf kommen k\u00f6nnen, dass in dem Moment, in dem was auch immer zu einer Begr\u00fcndung f\u00fcr die westliche \u00dcberlegenheit wird, diese Ideologie &#8222;toxisch&#8220; wird. Und es gab auch tats\u00e4chlich immer wieder Phasen, in denen es in den westlichen L\u00e4ndern gar nicht so einfach war, von der Frage der realen, \u00f6konomischen Machtverh\u00e4ltnisse abzulenken.<\/p>\n<p>Aber man gab sich gewaltige M\u00fche, mit einer &#8222;neoliberalen&#8220; Politik jeden Blick auf die Verh\u00e4ltnisse zwischen Arm und Reich \u2013 selbst innerhalb der westlichen L\u00e4nder \u2013 zu unterbinden; man denke nur an das h\u00fcbsche Wort &#8222;Sozialneid&#8220;, mit dessen Hilfe es gelang, das Aussprechen einer Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu etwas ethisch Niedrigem zu machen. Es war schon einiger Aufwand erforderlich, um die Gesellschaften so weit zuzurichten, dass sie kein Problem mehr mit angeblichen &#8222;Philanthropen&#8220; auf der einen und den Zeltst\u00e4dten von Obdachlosen auf der anderen Seite haben. Aber wer immer es schafft, solche Gesellschaften f\u00fcr fortschrittlich und nicht f\u00fcr zutiefst verkommen zu halten, wird auch nicht mit der Wimper zucken, wenn wieder einmal das eine oder andere &#8222;nichtwei\u00dfe&#8220; Volk ins Elend gest\u00fcrzt wird.<\/p>\n<p>Innerhalb der Linken fing das einmal ganz harmlos an, mit der Debatte \u00fcber den Haupt- und Nebenwiderspruch. F\u00fcr jene, denen diese einmal verbreiteten Begriffe fremd sind: der Hauptwiderspruch ist der zwischen Kapital und Arbeit, und alles andere f\u00e4llt unter die Nebenwiderspr\u00fcche. Als es mit dieser Debatte losging, h\u00e4tte niemand ahnen k\u00f6nnen, dass es mit dem v\u00f6lligen Vergessen besagten Hauptwiderspruchs enden w\u00fcrde. Aber es war nicht allzu schwer zu ahnen, dass bei Behandlung der Nebenwiderspr\u00fcche nichts herauskommen wird, was man essen, womit man sich kleiden, worin man wohnen oder womit man seine Kinder aufziehen kann.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich ist es schwer, die koloniale Ordnung \u00fcberhaupt als solche zu erkennen, wenn der \u00f6konomische Blick erst einmal verloren gegangen ist. Denn es waren immer diese harten, materiellen Fakten: die Geldfl\u00fcsse von S\u00fcd nach Nord, die erkennen lie\u00dfen, wer mit wem was anstellt auf diesem Planeten. Das begleitende Geschw\u00e4tz handelte immer vom Wahrhaftigen, vom Guten und Sch\u00f6nen, auch wenn man die alten Versionen mit dem gleichen Schaudern betrachtet, den die ausgestopften Menschenexemplare in manchen westlichen Museen oder die Bilder der Menschenzoos des vergangenen Jahrhunderts ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Immerhin: die besitzlosen Klassen erweisen sich als schwer zu umgarnen, weil sie es kennen, wenn ihnen die Butter zum Brot fehlt; aber die ganze mehr oder weniger intellektuelle Meute giert nach allem, was ihr das Gef\u00fchl verleiht, etwas besser zu sein als die da unten, und st\u00fcrzt sich mit Eifer auf jedes Br\u00f6ckchen, das hingeworfen wird. Was bei der &#8222;Genderei&#8220; deutlich zu sehen ist: die Frage nach dem Pronomen ist die dreisteste Diskriminierung von Nichtabiturienten seit wilhelminischen Tagen. Die Komplizenschaft mit dem kolonialen Regime ergibt sich dann von allein.<\/p>\n<p>Nun, im Weltmuseum des Kolonialismus, das wohl demn\u00e4chst irgendwann, vermutlich in Peking, gebaut werden wird, wenn das Thema durch ist, wird das ganze &#8222;woke&#8220; Theater seinen Platz neben dem Rohrstock des britischen Kolonialbeamten finden. Es w\u00e4re \u00fcbrigens einen Gedanken wert, ob die viktorianische Zensur des britischen Englisch nicht eigentlich ein \u00e4hnliches Ziel verfolgte und nicht nur darauf ausgerichtet war, die Sprache tiefer nach Klassen zu teilen, sondern au\u00dferdem die durchaus des Englischen f\u00e4higen Inder der &#8222;akzeptablen&#8220; Sprache berauben sollte. Ein subtiles, aber wirkungsvolles Mittel, um die Idee eigener \u00dcberlegenheit zu st\u00e4rken und das Gegen\u00fcber in einer m\u00f6glichst sprachlosen Stellung zu halten.<\/p>\n<p>Die Gesellschaften des Westens jedenfalls werden dann damit besch\u00e4ftigt sein, all die wirklichen Probleme, die derzeitig einem Sprechverbot unterliegen, wieder auszugraben, und werden sich l\u00e4ngere Zeit mit dem guten alten Hauptwiderspruch befassen m\u00fcssen. Denn wenn der Zufluss von au\u00dfen abbricht, verschwinden weder die &#8222;Philanthropen&#8220; noch ihr Anspruch auf stetig wachsende Macht und noch mehr Reichtum. Und sie werden es zumindest versuchen, sich an den Bev\u00f6lkerungen des Westens schadlos zu halten, die dann endg\u00fcltig begreifen m\u00fcssen, dass der Satz &#8222;erst kommt das Fressen, dann die Moral&#8220; nicht nur hilfreich ist, um das eigene Interesse zu erkennen, sondern sogar noch einen besseren Pfad zum gesellschaftlich Guten weist als die Menschenrechte, das Gendern und der ganze woke Rest zusammengenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Hamburger Kolonialwarenladen um 1830. Objekt im Museum f\u00fcr Hamburgische Geschichte.<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Alchemist-hp &#8211; Museum f\u00fcr Hamburgische Geschichte, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=16352817\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=16352817<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nKaum jemand wird mehr ernsthaft bezweifeln, dass die L\u00e4nder des Westens sich in den vergangenen Jahrhunderten beim Rest des Planeten eifrig bedient haben und jetzt gerade alles daran setzen, dass dieser Zustand nicht beendet wird. Die Frage, warum die Bev\u00f6lkerungen der westlichen L\u00e4nder diese Pl\u00fcnderung mitgetragen haben und bis heute mittragen, ist allerdings gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt die Behauptung, dass nennenswerte Teile der Bev\u00f6lkerung schlicht von diesen Machtverh\u00e4ltnissen profitieren. Man erinnere sich an die Bananenfrage zwischen BRD und DDR \u2013 in der BRD gab es immer Bananen, aber sie kamen (und kommen) aus Plantagen mit elenden Arbeitsverh\u00e4ltnissen; in der DDR gab es sie h\u00f6chst selten, aber sie waren kein Produkt einer Raub\u00f6konomie. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":15743,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[648,217,162,1705,444,1052,491,470,562,563,900,1557,464,1157],"class_list":["post-15739","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","tag-2-weltkrieg","tag-ausbeutung","tag-demokratie","tag-entwicklungshilfe","tag-fortschritt","tag-genderismus","tag-geschichte","tag-ideologie","tag-kolonialismus","tag-menschenrechte","tag-neokolonialismus","tag-rohstoffe","tag-sprache","tag-widersprueche"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Hamburger_Kolonialwarenladen_1830_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-45R","jetpack-related-posts":[{"id":19714,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19714","url_meta":{"origin":15739,"position":0},"title":"Olympische Spiele \u2013 Hegemonialer Anspruch der Regenbogen-Ideologie","author":"Webredaktion","date":"14. 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