{"id":14892,"date":"2022-12-29T02:28:15","date_gmt":"2022-12-29T01:28:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14892"},"modified":"2023-01-23T01:00:16","modified_gmt":"2023-01-23T00:00:16","slug":"groesste-deutsche-wohnungskonzerne-in-der-hand-von-blackrock-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14892","title":{"rendered":"Gr\u00f6\u00dfte deutsche Wohnungskonzerne in der Hand von Blackrock &#038; Co"},"content":{"rendered":"<p>Aus:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14877\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 4-22<\/a>, Dezember 2022, S. 10-15, 81. Jahrgang<\/p>\n<p><em>von <strong>Fred Schmid<\/strong><\/em><\/p>\n<p>77 Tausend und eine Unterschrift mit der Forderung nach Enteignung \u00fcbergab die \u00bbInitiative Deutsche Wohnen &amp; Co. Enteignen\u00ab Mitte Juni dem Berliner Senat. Laut Landesgesetz h\u00e4tten nur 20.000 Unterschriften innerhalb von sechs Monaten f\u00fcr die Zulassung zum Volksbegehren gesammelt werden m\u00fcssen. Die Initiative schaffte die 77.001 in nur zwei Monaten: \u201eDass wir so viele in so kurzer Zeit sammeln konnten, zeigt unmissverst\u00e4ndlich wie frus\u00adtriert die Berliner\/innen mit der Profit\u00admacherei der Immobilienkonzerne sind\u201c, erkl\u00e4rte Jenny Stupka, Sprecherin der Deutsche Wohnen &amp; Co Enteignen. Neben der Deutschen Wohnen sollen alle privaten Wohnungsunternehmen mit einem Bestand von mehr als 3000 Wohnungen enteignet werden. Allein Deutsche Wohnen (115.500 Wohnungen in Berlin) und Vonovia (44.000) geh\u00f6ren mehr als 10% aller 1,5 Millionen Berliner Mietwohnungen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Erste Konzentrationswelle am Wohnungsmarkt<\/h5>\n<p>\u201eDie Struktur der Wohnungsanbieter hat sich seit dem Jahr 2000 deutlich ver\u00e4ndert\u201c, schreibt Professor Guido Spars, Forscher f\u00fcr Stadt- und Regional\u00f6konomie sowie -ent\u00adwicklung. \u201eVor allem gro\u00dfe Wohnungsunter\u00adnehmen pr\u00e4gen mehr und mehr das Geschehen am Wohnungsmarkt\u201c.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Eine wesentliche Vorbedingung f\u00fcr den Konzentrationsprozess am Wohnungsmarkt \u2013 Herausbildung gro\u00dfer Immobilienkonzerne wie Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG \u2013 und den Einstieg der Finanzinvestoren ab Ende der 90er, in den Nullerjahren und nach der Finanzkrise 2009 bestand in der Abschaffung der Gemeinn\u00fctzigkeit im Wohnungswesen: \u201eArtikel 21 \u2013 Gesetz zur \u00dcberf\u00fchrung der Wohnungsgemeinn\u00fctzigkeit in den allgemei\u00adnen Wohnungsmarkt\u201c (1988 Bundesgesetz\u00adblatt).<\/p>\n<h5>Eigent\u00fcmerstruktur<\/h5>\n<p>Von den rund 41,3 Millionen Wohneinheiten (WE) in Deutschland befindet sich ziemlich genau die H\u00e4lfte (20,8 Mio. WE) im Ge\u00adschosswohnungsbestand. Davon<\/p>\n<ul>\n<li>3 Mio. WE (14,4%) im Eigentum von Selbstnutzern;<\/li>\n<li>8,8 Mio. WE (42,3%) im Eigentum von privaten Kleinanbietern;<\/li>\n<li>8,9 Mio. WE (42,8%) im Eigentum von professionellen, gewerblichen Anbietern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Letztere teilen sich auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Privatwirtschaftliche Wohnungsunter\u00adnehmen: 3,9 Mio. WE (18,8%);<\/li>\n<li>Kommunale Wohnungsunternehmen: 2,4 Mio. WE (11,5%)<\/li>\n<li>Wohnungsgenossenschaften: 2,1 Mio. WE (10,1%)<\/li>\n<li>Sonstige (Kirchen, Gewerkschaften, \u00f6f\u00adfentliche Whg. U.: 0,5 Mio. WE (2,4%).<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eBis 1990 mussten viele Wohnungsunter\u00adnehmen wegen der Gemeinn\u00fctzigkeit be\u00adstimmte Steuern nicht zahlen, daf\u00fcr waren sie bei Miete und Gewinn stark eingeschr\u00e4nkt\u201c, schreibt der <em>Spiegel<\/em> mit Verweis auf das Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raum\u00adforschung (BBSR), das dies als wichtigste Vorbedingung nennt, dass die Wohnungen an die B\u00f6rse kamen. \u201eErst das Ende der Ge\u00admeinn\u00fctzigkeit hob die Gewinnschranken auf und machte Hunderttausende Wohnungen f\u00fcr Investoren attraktiv\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Am 01.01.1990 wurde das Wohnungsgemein\u00adn\u00fctzigkeitsgesetz (WGG) aufgehoben. Ge\u00admeinn\u00fctzigen Wohnungsunternehmen waren bis dahin von der K\u00f6rperschafts-, Gewerbe- und Verm\u00f6gensteuer befreit. Das WGG regelte die Bedingungen f\u00fcr die Anerkennung als gemeinn\u00fctziges Wohnungsunternehmen.<\/p>\n<ul>\n<li>Einerseits waren sie verpflichtet, ihre T\u00e4tigkeit auf den Bau und die Betreuung, die Bewirtschaftung von Wohnungen sowie auf st\u00e4dtebaulichen Entwicklungs- und Sanierungsma\u00dfnahmen zu beschr\u00e4n\u00adken,<\/li>\n<li>andererseits waren sie von der K\u00f6rper\u00adschaft-, Gewerbe- und Verm\u00f6gensteuer befreit. Dar\u00fcber hinaus gab es Befrei\u00adungen bei der Grunderwerbsteuer und Erm\u00e4\u00dfigungen bei der Grundsteuer.<\/li>\n<li>An die Eigent\u00fcmer\/Gesellschafter eines gemeinn\u00fctzigen Wohnungsunternehmens konnte \u2013 auch unter den Regeln des WGG \u2013 Gewinne ausgesch\u00fcttet werden, aller\u00addings begrenzt auf j\u00e4hrlich h\u00f6chstens 4 % der eingezahlten Kapitaleinlage.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht steuerpflichtig sind nach \u00a7 5 I Nr. 10 des K\u00f6rperschaftssteuergesetzes weiterhin die sog. Vermietungsgenossenschaften, die min\u00addestens 90 Prozent ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit auf die Vermietung ihrer Wohnungsbest\u00e4nde an Mitglieder ausgerichtet haben.<\/p>\n<p>Nach Wegfall der Verpflichtungen aus dem Wohnungsgemeinn\u00fctzigkeitsgesetz hatten L\u00e4nder und Kommunen freie Hand, regel\u00adm\u00e4\u00dfige Mieterh\u00f6hungen vorzunehmen und auch Wohnungsbest\u00e4nde ihrer bisher gemein\u00adn\u00fctzigen Unternehmen \u201ezu versilbern\u201c und an private Investoren zu verkaufen.<\/p>\n<p>Insbesondere nach der Finanzkrise 2008\/ 09, erreichten die Verk\u00e4ufe \u00f6ffentlicher Woh\u00adnungsbest\u00e4nde ihren H\u00f6hepunkt, nachdem internationale Investoren den Immobilien\u00admarkt als sichere Kapitalanlage entdeckt hatten. Zwischen 2009 und 2014 stieg das Transaktionsvolumen von 3 Mrd. auf 25 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Der Wohnungsmarkt geriet so in den Fokus aus- und inl\u00e4ndischer Investoren. Dazu trug auch die Steuerfreiheit f\u00fcr Ver\u00e4u\u00dferungs\u00adgewinne bei, die ab 2002 von der rot-gr\u00fcnen Bundesregierung gew\u00e4hrt wurde. Danach k\u00f6nnen Unternehmen und auch Immobilien steuerfrei gehandelt werden, ohne dass die enthaltenen stillen Reserven \u2013 Differenz zwi\u00adschen Buch-\/Bilanzwert und Verkaufspreis \u2013 nachversteuert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Wohnungen sind dadurch g\u00e4nzlich zu einer Ware geworden.<\/p>\n<h5>Herausbildung gro\u00dfer Wohnungskonzerne<\/h5>\n<p>Eine Art Startsignal f\u00fcr die Verh\u00f6kerung von gemeinn\u00fctzigen Wohnungen im gro\u00dfen Stil war der Verkauf von 114.000 Eisenbahner\u00adwohnungen durch den Bund im Jahr 2000. Treppenwitz der Geschichte: Am 11. Juli 2019 ist in der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em> unter der \u00dcberschrift \u201eBahn baut Wohnungen\u201c zu lesen: Die Bahn wolle in den kommenden Jahren 100.000 neue Besch\u00e4ftigte einstellen und dabei seien \u201ebezahlbare Mieten f\u00fcr unse\u00adre Mitarbeiter ein gro\u00dfes Thema geworden.\u201c<\/p>\n<p>Dem Beispiel der Bahn folgten auch zahl\u00adreiche Gemeinden, die teils aus Finanznot ihre kommunalen Wohnungen verkauften; allen voran Berlin, das rund 100.000 Woh\u00adnungen an die US-Investmentgesellschaften Cerberus und Oaktree verscherbelte.<\/p>\n<p>Professor Guido Spars kommt zu dem Ergebnis: \u201eSeit 2000 bis 2015 wechselten somit knapp 3,2 Millionen Wohnungen den Eigent\u00fcmer (Transaktionen ab 800 verkauften Wohnungen im Paket), davon alleine rund 1,3 Millionen Wohnungen zwischen 2004 und 2007\u201c. Eine zweite Verkaufswelle, mit j\u00e4hrlich im Durchschnitt 320.000 Woh\u00adnungen (t\u00e4glich also fast 1.000) schwappte zwischen 2013 bis 2015 \u00fcber den Wohnungsmarkt. (Spars, S. 2)<\/p>\n<p>In den Jahren ab 2010 sind es h\u00e4ufig die gleichen Wohnungen oder auch Wohnungs\u00adunternehmen, die den Eigent\u00fcmer wechseln. Spars: \u201eSeit dem Jahr 2010 liegt der Anteil der Wiederverk\u00e4ufe an den Transaktionen bei \u00fcber 70 Prozent (BBSR 2015). Immer mehr Investoren \u201ader ersten Stunde\u2018 verkauften in den letzten Jahren an Wohnungsunter\u00adnehmen und etablierte Player des Woh\u00adnungsmarktes\u201c.<\/p>\n<p>Die \u201eInvestoren der ersten Stunde\u201c waren gr\u00f6\u00dftenteils reine Finanzinvestoren, die die Wohnungen in erster Linie als Speku\u00adlationsobjekt betrachteten. Sie kauften die Wohnungen oder auch kleinere Wohnungs\u00adunternehmen in der Absicht, sie nur kurzfristig zu halten und zu verwerten, also mit Gewinn weiter zu verh\u00f6kern. Dazu passt auch, dass sie vorrangig sanierungsbed\u00fcrftige Wohnungen aus dem unteren Preissegment der 50er bis 70er Jahre kauften. Diese sanierten sie dann, legten die Sanierungs\u00adkosten auf die Mieter um, katapultierten die Wohnungen in ein h\u00f6heres Preissegment und verkauften i.d.R. die Wohnungen wieder \u2013 mit erheblichem Gewinn.<\/p>\n<p>An die Stelle der Finanzinvestoren traten zunehmend gr\u00f6\u00dfere und gro\u00dfe Immobi\u00adlienkonzerne und Wohnungsunternehmen, die die Wohnungswirtschaft professionell-gewerblich betrieben. Sie kauften Wohnun\u00adgen, um ihren Gesamtprofit durch h\u00f6here Mieteinnahmen zu mehren und gewisse Ska\u00adleneffekte zu erzielen: Senkung der Fixkosten (Verwaltung, Management), Bewirtschaf\u00adtungskosten (z.B. Hausmeister-Service) pro Wohneinheit. Auch sie nutzen den Sanie\u00adrungsspielraum (mit der gesetzlich erlaubten Umlage auf die Mieter) und den Mieter\u00adh\u00f6hungsspielraum. \u201eDie gr\u00f6\u00dften Mietsteige\u00adrungen (\u2026) konnte mit durchschnittlich fast 20% die seit 2013 zur Deutsche Wohnen AG geh\u00f6rende Berliner GSW realisieren\u201c, hei\u00dft es bei BBSR 2017. Spars: \u201eEs l\u00e4sst sich jedoch grunds\u00e4tzlich erkennen, dass die b\u00f6rsen\u00adnotierten Unternehmen Mieterh\u00f6hungsspiel\u00adr\u00e4ume, die bei Mieterwechsel oder bei Modernisierung entstehen, weitestgehend ausnutzen\u201c. (Spars, S. 6)<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Finanzinvestoren waren gro\u00dfe Wohnungskonzerne interessant, vor allem wenn diese b\u00f6rsennotiert waren. Vor allem nach der Finanzkrise suchten Versiche\u00adrungen, Pensionsfonds und Verm\u00f6gensver\u00adwalter nach soliden, aber dennoch rentablen M\u00f6glichkeiten, das Verm\u00f6gen ihrer Kunden zu mehren. Vor allem in Zeiten fallender und Nullzinsen warf Betongold f\u00fcr Gro\u00dfanleger vergleichsweise solide Renditen ab. B\u00f6rsennotierte Wohnungskonzerne boten sich dabei als \u00fcbersichtliche und solide Anla\u00adgeobjekte an. Gerade ausl\u00e4ndische Investoren entgehen dabei dem Problem, dass sie sich dabei mit den T\u00fccken des deutschen Miet\u00adwohnungsmarktes herumschlagen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So ist es nicht verwunderlich, dass erstens, die gr\u00f6\u00dften privatwirtschaftlichen Woh\u00adnungsgesellschaften \u2013 mit einer Ausnahme: Vivawest (121.000 Wohnungen; Anteils\u00adeigner RAG und IB BCE) \u2013 alle b\u00f6rsennotiert sind (Vonovia, der gr\u00f6\u00dfte Wohnungskonzern, ist im Dax-30 gelistet. Deutsche Wohnen, LEG, TAG, Grand City Properties im M-Dax und der kleinste, Adler Real Estate, im S-Dax.), und sich zweitens die sechs gr\u00f6\u00dften Wohnungskonzerne in den H\u00e4nden internationaler Finanzinvestoren, vor allem aus den USA, befinden (Soweit nicht anders angegeben, alle Angaben aus dem Jahr 2018.)<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"14893\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=14893\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?fit=780%2C1076&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"780,1076\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Tabelle_Schmid\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?fit=742%2C1024&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-14893 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?resize=780%2C1076&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"780\" height=\"1076\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?w=780&amp;ssl=1 780w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?resize=217%2C300&amp;ssl=1 217w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?resize=742%2C1024&amp;ssl=1 742w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Tabelle_Schmid.jpg?resize=768%2C1059&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><\/p>\n<p>Zu beachten ist: wenn das Aktienkapital weitgehend in Streubesitz ist, gen\u00fcgt gr\u00f6\u00dferen Aktion\u00e4ren ein relativ geringer Prozent-Anteil (etwa \u00fcber 5 \u2013 10%), um beherrschenden Ein\u00adfluss auf die AG aus\u00fcben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die sechs gr\u00f6\u00dften b\u00f6rsennotierten Woh\u00adnungskonzerne verf\u00fcgten 2019 \u00fcber einen kumulierten Wohnungsbestand von 927.000 Wohnungen; 113.000 WE mehr als im Jahr 2015: + 14%.<\/p>\n<p>Bezogen auf den gesamten Geschoss\u00adwohnungsbestand (20,8 Millionen WE) sind das nur knapp 5 Prozent (4,46%), aber immerhin fast ein Viertel (24%) des Woh\u00adnungsbestands Privatwirtschaftlicher Woh\u00adnungsunternehmen (Aufteilung siehe oben).<\/p>\n<p>In Ballungszentren sind die Anteile weit gr\u00f6\u00dfer: in Berlin z.B. verf\u00fcgen Vonovia und Deutsche Wohnen zusammen \u00fcber 10 Prozent aller Mietwohnungen; in Kiel geh\u00f6ren der Vonovia etwa ein Viertel Mietwohnungen, in Dresden sind es rund 15%. (Savills\/Schenk, S.6)<\/p>\n<h5>Profite<\/h5>\n<p>Die sechs Wohnungskonzerne holten 2018 aus ihren Mietern einen Brutto-Profit (vor Steuern) von aggregiert fast zehn Milliarden heraus: 9,52 Mrd. Euro. Nach Steuern blieb davon ein Netto-Profit von 6,32 Mrd. Euro. Dieser wird zu etwa der H\u00e4lfte als Dividende an die Aktion\u00e4re ausgesch\u00fcttet \u2013 zuvorderst an die Finanzkonzerne und Verm\u00f6gensver\u00adwalter BlackRock, MFS und andere. Mieter sind so gesehen Melkk\u00fche, die Verm\u00f6gende noch reicher machen. Der restliche Teil der Netto-Profite wird in der Regel f\u00fcr Investitionen verwendet, aber weniger f\u00fcr den Bau neuer Wohnungen, denn f\u00fcr den weiteren Aufkauf von Wohnungsbest\u00e4nden.<\/p>\n<p>Bei Enteignung der Konzerne und \u00dcberf\u00fchrung in Gemeineigentum lie\u00dfen sich statt der jetzigen Profite f\u00fcr Dividenden und Wohnungsaufk\u00e4ufen, sehr wohl Wohnungen bauen: bei 6,3 Milliarden Euro Nettoprofit etwa 40.000 (ohne Grundst\u00fcckskosten).<\/p>\n<p>Auch der Staat verdient am jetzigen Miet\u00adwucher: Die Differenz zwischen Brutto\u00adgewinn und Nettoprofit \u2013 bei den sechs Wohnungskonzernen gut drei Milliarden Euro \u2013 ist gr\u00f6\u00dftenteils auf Ertragsteuern zu\u00adr\u00fcckzuf\u00fchren (teilweise auch Zinsen \u2013 drei der sechs Konzerne weisen nur das EBIT aus = Earning Before Interest and Taxes: Gewinn vor Zinsen und Steuern).<\/p>\n<p>Nehmen wir den Steueranteil mit zwei Drittel, dann kassiert der Staat \u00fcber zwei Milliarden Euro an Steuereinnahmen, allein von den sechs Konzernen. Das ist weit mehr als die \u00d6ffentliche Hand pro Jahr an Zusch\u00fcssen f\u00fcr den Sozialen Wohnungsbau bereitstellt. 2019 leistet der Bund 1,5 Mrd. Euro so genannte Kompensationszahlungen (\u201eEntflechtungsmittel\u201c) an die L\u00e4nder, die seit 2006 f\u00fcr den Sozialen Wohnungsbau zust\u00e4ndig sind (in den Jahren davor waren es noch weniger). 2020 sollen es zwei Milliarden zweckgebundene Finanzhilfen f\u00fcr den Sozialen Wohnungsbau sein (BGBl. I, S. 404).<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Privatwirtschaftliche Wohnungskonzerne bauen in der Regel keine Wohnungen, sie kaufen Wohnungen auf. Am liebsten im Tausenderpack, indem sie kleinere Wohnungsunternehmen \u00fcbernehmen bzw. mit ihnen fusionieren. Den gr\u00f6\u00dften Coup plante Vonovia im Jahr 2015: Der gr\u00f6\u00dfte deutsche Wohnungskonzern wollte den zweitgr\u00f6\u00dften, die Deutsche Wohnen f\u00fcr 14 Milliarden Euro \u00fcbernehmen. Es w\u00e4re ein Immobiliengigant mit mehr als einer halben Million Wohnungen entstanden. Die Fusion scheiterte letztlich am Widerstand der Deutsche Wohnen.<\/p>\n<h5>Fiskus beschleunigt Konzentration am Wohnungsmarkt<\/h5>\n<p>Die Vorliebe von Immobilienkonzernen f\u00fcr \u00dcbernahmen (oder Beteiligungen) an ganzen Wohnungsunternehmen hat auch einen steuerlichen Grund. Beim Erwerb eines Hau\u00adses oder einer Wohnung wird Grunderwerb\u00adsteuer f\u00e4llig, je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Wer allerdings Immobilien nicht direkt kauft, sondern Anteile an einem Unternehmen, dem diese Immobilien geh\u00f6ren, zahlt in der Regel \u00fcberhaupt keine Grunderwerbsteuer. Einzige Bedingung: Der K\u00e4ufer darf nicht mehr als 95 % der Anteile \u00fcbernehmen. Felix Rohrbeck: \u201eObwohl Vonovia sich durch die \u00dcbernahme der Deutsche Wohnen also 147.000 Wohnungen einverleiben w\u00fcrde, m\u00fcsste der Konzern nicht einen Cent Grunderwerbsteuer zahlen\u201c.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Und: \u201eDer Konzern w\u00e4chst durch Zuk\u00e4ufe. Dadurch \u2018werden Unsummen bewegt, entsteht aber keine einzige neue Wohnung in Deutschland\u2019, kritisiert der Mieterbund\u201c.<\/p>\n<p>Die Konzentration auf dem Wohnungs\u00admarkt wird sich fortsetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Fred Schmidt ist Mitarbeiter des isw \u2013 Institut f\u00fcr sozial-\u00f6kologische Wirtschaftsforschung e.V. in M\u00fcnchen. <\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Der vorstehende Text wurde zuerst ver\u00f6ffentlicht auf der Internetseite: <a href=\"https:\/\/kommunisten.de\/rubriken\/kapital-a-arbeit\/7613-groesste-deutsche-wohnungskonzerne-in-der-hand-von-blackrock-co\">https:\/\/kommunisten.de\/rubriken\/kapital-a-arbeit\/7613-groesste-deutsche-wohnungskonzerne-in-der-hand-von-blackrock-co<\/a> <\/span><\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/pdf.euro.savills.co.uk\/germany-research\/ger-2019\/spotlight-eigentumerstruktur-am-wohnungsmarkt.pdf\">Savills Research, Eigent\u00fcmerstrukur am Wohnungsmarkt, M\u00e4rz 2019, S. 6f<\/a>)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/politik\/innenpolitik\/stadt-und-gesellschaft\/216870\/etablierung-grosser-wohnungskonzerne\">Guido Spars, Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung, Die Etablierung gro\u00dfer Wohnungskonzerne und deren Folgen f\u00fcr die Stadtentwicklung, S.1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Guido Spars, a.a.O.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Das sind Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Vermieter, Spiegel, 19.11.2018, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vonovia-deutsche-wohnen-leg-deutschlands-groesste-vermieter-a-1238295.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vonovia-deutsche-wohnen-leg-deutschlands-groesste-vermieter-a-1238295.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> zu \u201eSozialer Wohnungsbau\u201c, s. Holm\/Schreer, Mietpreis-Explosion und Wohnungsnotstand, isw-report 116\/117, S. 33 \u2013 38<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Rohrbeck, Felix: Die Schlacht der XXL-Vermieter, Die ZEIT, 4.2.16, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2016\/06\/wohnungskonzerne-fusion-vonovia-deutsche-wohnen\/komplettansicht\">https:\/\/www.zeit.de\/2016\/06\/wohnungskonzerne-fusion-vonovia-deutsche-wohnen\/komplettansicht \u00a0<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" \/>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Freidenker_2022-04_Schmid-WohnungskonzerneInDerHandVonBlackrock.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fred Schmid:\u00a0 Gr\u00f6\u00dfte deutsche Wohnungskonzerne in der Hand von Blackrock &amp; Co<\/a>\u00a0(Auszug aus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14877\">FREIDENKER 4-22<\/a>, ca. 267 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/ekvidi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ekvidi<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-NC 2.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/ekvidi\/29047748938\/in\/album-72157697674118374\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/ekvidi\/29047748938\/in\/album-72157697674118374\/<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Fred Schmid aus FREIDENKER 4-22<\/b><br \/>\n77 Tausend und eine Unterschrift mit der Forderung nach Enteignung \u00fcbergab die \u00bbInitiative Deutsche Wohnen &#038; Co. Enteignen\u00ab Mitte Juni dem Berliner Senat. Laut Landesgesetz h\u00e4tten nur 20.000 Unterschriften innerhalb von sechs Monaten f\u00fcr die Zulassung zum Volksbegehren gesammelt werden m\u00fcssen. Die Initiative schaffte die 77.001 in nur zwei Monaten: \u201eDass wir so viele in so kurzer Zeit sammeln konnten, zeigt unmissverst\u00e4ndlich wie frus\u00adtriert die Berliner\/innen mit der Profit\u00admacherei der Immobilienkonzerne sind\u201c, erkl\u00e4rte Jenny Stupka, Sprecherin der Deutsche Wohnen &#038; Co Enteignen. Neben der Deutschen Wohnen sollen alle privaten Wohnungsunternehmen mit einem Bestand von mehr als 3000 Wohnungen enteignet werden.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":14897,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[1688,1685,441,563,1393,1219,1687,1686,1689],"class_list":["post-14892","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","tag-eigentum","tag-expansionsdrang","tag-kapitalismus","tag-menschenrechte","tag-mietendeckel","tag-profit","tag-sozialer-wohnungsbau","tag-wohnungsmarkt","tag-wohnungsnot"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/enteignung_29047748938_f160cfc0c5_c_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3Sc","jetpack-related-posts":[{"id":10456,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10456","url_meta":{"origin":14892,"position":0},"title":"Wohnen ist Menschenrecht","author":"Webredaktion","date":"28. 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