{"id":1474,"date":"2006-12-01T22:03:30","date_gmt":"2006-12-01T21:03:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=1474"},"modified":"2018-01-21T14:31:24","modified_gmt":"2018-01-21T13:31:24","slug":"ein-besseres-leben-nicht-glauben-sondern-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=1474","title":{"rendered":"\u201eEin besseres Leben \u2013 nicht glauben, sondern schaffen!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ludwig Feuerbach \u2013 Vork\u00e4mpfer, Vorbild, Denker, Diener der Wahrheit<\/span><\/p>\n<p>Buchver\u00f6ffentlichung im Eigenverlag des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V., Verbandsvorstand<\/p>\n<p><em>Materialien der Wissenschaftlichen Konferenz aus Anlass des 200. Geburtstages von Ludwig Feuerbach am 24. Juli 2004 in N\u00fcrnberg<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Buchbesprechung von Dr. Horst Schild, Dresden<\/strong><\/p>\n<p>Aus Anlass des 200. Geburtstages von Ludwig Feuerbach veranstaltete der Deutsche Freidenker-Verband e. V. am 24. Juli 2004 in N\u00fcrnberg ein Symposium, dessen Materialien jetzt als Buch vorliegen.<\/p>\n<p>Im einleitenden Beitrag unterstreicht der Bundesvorsitzende des DFV, Klaus Hartmann (Offenbach), die Verpflichtung des Deutschen Freidenker-Verbandes, als Weltanschauungsgemeinschaft das vern\u00fcnftige, humanistische und materialistische Denken als sein ureigenstes Erbe zu pflegen. Auch darum ist die Besch\u00e4ftigung mit Feuerbachs Philosophie nicht etwa nur eine Angelegenheit f\u00fcr \u201eSpezialisten\u201c. Sie korrespondiert vielmehr mit dem Ziel der Freidenkerbewegung, die Menschen nicht auf ein besseres \u201eJenseits\u201c zu vertr\u00f6sten, sondern die Menschenw\u00fcrde in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen, f\u00fcr ein menschenw\u00fcrdiges Leben zu k\u00e4mpfen und f\u00fcr solche sozialen und politischen Verh\u00e4ltnisse, die dies erm\u00f6glichen. Feuerbach ist untrennbar mit dem Prozess der Befreiung der b\u00fcrgerlichen Philosophie von der Theologie verbunden. Er kritisierte mit Kirche und Religion die m\u00e4chtigsten St\u00fctzen des reaktion\u00e4ren politischen und gesellschaftlichen Systems in Deutschland. Seine Kritik an Religion und Idealismus dienten ihm als Begr\u00fcndung eines weltanschaulichen Humanismus. Mit Feuerbach erreicht der b\u00fcrgerliche Materialismus seinen H\u00f6hepunkt und zugleich sein Ende. Die Philosophie der imperialistischen Bourgeoisie unterscheidet nicht mehr nach Vernunft und Unvernunft, Irrationalismus und Absage an die Wahrheit sind zu ihren grundlegenden Merkmalen geworden. Als Freidenker sehen wir uns gerade auch darum in der Tradition Feuerbachs, den Irrationalismus nicht nur in seiner religi\u00f6sen, sondern auch in seiner weltlichen Gestalt zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Unter dem Titel \u201eFrank(e) und frei\u201c w\u00fcrdigt Helmut Steuerwald (N\u00fcrnberg) Leben und Werk Ludwig Feuerbachs. An Beispielen wird die zeitgen\u00f6ssische und anhaltende Wirkung der Feuerbachschen Philosophie dargestellt. Steuerwald zeichnet im Umriss den Lebensweg Feuerbachs nach, w\u00fcrdigt darin ebenso seinen humanistischen philosophischen Anspruch wie sein gesellschaftliches Engagement, etwa f\u00fcr den linken Fl\u00fcgel des Paulskirchenparlaments. Es wird dargestellt, wie die Stadt N\u00fcrnberg mit ihrem gro\u00dfen Sohn umging und umgeht.<\/p>\n<p>Hans Heinz Holz (San Abbondio, Schweiz) titelt seinen Beitrag \u201eDie Philosophie und ihr Gegenteil\u201c. An den Anfang stellt er eine Erinnerung an Hegel, als dessen Antipode sich Feuerbach selbst verstanden habe. Trotz W\u00fcrdigung des Hegelschen Gedankengeb\u00e4udes als \u201eKulminationspunkt der spekulativ-systematischen Philosophie\u201c, zielt Feuerbachs Hegelkritik gerade auf diesen Systemanspruch. Feuerbachs Leistung aber lediglich auf seine Religionskritik zu reduzieren, erfasst nur die Oberfl\u00e4che seiner Philosophie. Vielmehr gr\u00fcndet seine Religionskritik in der Aufdeckung des Verkehrungscharakters der spekulativen Philosophie selbst, die Religionskritik rechtfertigt sich durch die Hegelkritik; und deren Schl\u00fcssigkeit entscheidet \u00fcber die Akzeptanz der Anthropologisierung der Religion. Feuerbach zeigt, dass alles, was man von Gott sagt, die \u00dcbertragung wesentlicher Eigenschaften des Menschen auf ein h\u00f6heres Wesen ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr Feuerbach ist Religion, wie die spekulative Philosophie, eine Verkehrung von Subjekt und Pr\u00e4dikat. Holz verweist auf die Grenzen in Feuerbachs Umkehrungsprogramm. Ausgehend von der Sinnlichkeit, durch die uns die Materialit\u00e4t der Erfahrungsinhalte verb\u00fcrgt ist, kann Feuerbach immer nur zur Materialit\u00e4t der Einzeldinge gelangen. Eine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Realit\u00e4t des Gattungsallgemeinen oder gar f\u00fcr das jenseits jeder Anschauung liegende Ganze der Welt vermag er schl\u00fcssig nicht zugeben. Hier ist eine L\u00fccke in der Feuerbachschen Philosophie, auf die Marx in seinen Feuerbachthesen verweist. Feuerbach reduziert Sinnlichkeit auf Anschauung, fasst sie nicht als praktische menschlich-sinnliche T\u00e4tigkeit. Insoweit ein Materiebegriff auch den dialektischen Begriff der materiellen Verh\u00e4ltnisse einschlie\u00dft, kann das Feuerbachsche Umkehrungsprogramm letztlich eingel\u00f6st werden. Marx vollendet, was Feuerbach begonnen hatte: die Begr\u00fcndung der Philosophie auf ihr Gegenteil, die Nichtphilosophie. Aber das Andere der Philosophie, ihr Gegenteil, ist nicht, wie Feuerbach meint, die Sinnlichkeit, sondern ist das Tun, die Praxis. Ein Programm der Theorie-Praxis-Einheit konnte Feuerbach nicht aufstellen. Aber den Wegweiser dahin hat er errichtet.<\/p>\n<p>Der Beitrag von Ernst Woit (Dresden) ist \u00fcberschrieben: \u201eLudwig Feuerbach und Friedrich Nietzsche \u2013 \u00fcber den Menschen, der keinen Gott mehr hat\u201c. Was Philosophie \u2013 sinngem\u00e4\u00df aber auch Theologie \u2013 sagen und erreichen will, macht sie letztlich an der Beantwortung der Frage deutlich: Was ist der Mensch? Es geht also um die Wesensbestimmung des Menschen \u2013 entweder als Gesch\u00f6pf Gottes oder als ein Wesen, das sich vom Glauben an eine h\u00f6here g\u00f6ttliche Gewalt dadurch befreit, dass es alle Gottesvorstellungen als historisch bedingtes Menschenwerk erkennt. Wissenschaftliche \u00dcberlegungen zu Religion und zur \u201eGottes-Frage\u201c implizieren darum immer auch die Frage \u201eWas ist der Mensch?\u201c Woit belegt diesen Ansatz, um sich explizit den sich antipodisch gegen\u00fcber stehenden Menschenbildern Feuerbachs und Nietzsches zuzuwenden. An ausgew\u00e4hlten Textstellen, insbesondere aus den \u201eGrunds\u00e4tzen der Philosophie der Zukunft\u201c, belegt er Feuerbachs prinzipiell humanistische Orientierung, an die auch sp\u00e4ter Marx ankn\u00fcpfen sollte. Obwohl auch Nietzsche das Christentum kritisiert und die Existenz Gottes infrage stellt, steht sein Ausgangspunkt dem Feuerbachs diametral gegen\u00fcber. Nietzsches Position ist sozialdarwinistisch und extrem antihumanistisch. Verherrlicht wird die Ausbeutung der Schwachen durch die Starken, Menschen sind entweder zum Herrschen oder zum Dienen und Gehorchen geboren. Also gibt es Herrenmoral und Sklavenmoral. Das Christentum ist f\u00fcr Nietzsche lediglich ein \u201eAufstand alles Am-Boden-Kriechende gegen das, was H\u00f6he hat\u201c, Ausdruck der Sklavenmoral.<\/p>\n<p>Angesichts der Gef\u00e4hrdung aller progressiven Errungenschaften der Menschheit durch einen imperialistischen Raubtierkapitalismus, so gibt Woit zu bedenken, w\u00e4re es nicht verantwortbar, heute nur bei der Gottes-Frage stehen zu bleiben. Zweifellos gibt es in dieser Frage zwischen Atheisten und Christen keinerlei Vermittlung. Im gesellschaftlichen Engagement, im politischen Kampf k\u00f6nnen und m\u00fcssen aber weltanschauliche Unterschiede nicht zum Kriterium f\u00fcr B\u00fcndnisse werden \u2013 vielmehr steht auch hierbei die Antwort auf die Frage \u201eWas ist der Mensch?\u201c<br \/>\n\u201eDer \u201aalte\u2019 Feuerbach und die \u201aneue\u2019 Humanontogenetik\u201c \u2013 unter diesem Titel spannt Jan Bretschneider (Jena) den Bogen von der Wesensbestimmung des Menschen aus der Sicht Feuerbachs zu modernen Auffassungen. F\u00fcr Feuerbach und dessen anthropologischen Materialismus, so Bretschneider, sind das Denken, die Sprache, das Sein und das Bewusstsein wesentlich. Sp\u00e4ter, ankn\u00fcpfend an die Forschungen Darwins, wurden biotische Merkmale in das Menschenbild impliziert und eine komplexere Sicht angestrebt. Der Mensch wurde als Anthropo-Semaphoront gekennzeichnet. In den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand die Konzeption vom Menschen als biopsychosoziale Einheit. Diese Konzeption verweist auf die Einheit des biologischen Fundaments des Menschen, der Qualit\u00e4t menschlichen Verhaltens, die sich aus den spezifischen Umwelt-Interaktionen herleitet und schlie\u00dflich der besonderen Form der sozialen Interaktionen. Indem die Humanontogenetik das wirkliche, ganze Wesen des Menschen (Feuerbach) impliziert, nutzt sie nicht nur die theoretische Konzeption der biopsychosozialen Einheit, sondern auch die Gedanken des \u201aalten\u2019 Feuerbach. Bretschneider stellt die relativ junge, komplexe Wissenschaft Humanontogenetik vor und weist ihren Bezug zu Feuerbachs Positionen nach.<\/p>\n<p>Horst Schild (Dresden) gibt in seinem Beitrag einen \u00dcberblick zu \u201eFeuerbachs Vorstellungen \u00fcber die menschliche Erkenntnis\u201c. Feuerbach h\u00e4lt Religion f\u00fcr eine Form menschlichen Bewusstseins, er will deren Struktur und ihre inneren und \u00e4u\u00dferen Entwicklungsbedingungen und \u2013m\u00f6glichkeiten aufdecken. Zwangsl\u00e4ufig fu\u00dft seine Religionskritik darum wesentlich auf erkenntnistheoretisch materialistischen Pr\u00e4missen. Feuerbach hielt es f\u00fcr unabdingbar, dass sich Religionskritik wie auch Kritik der spekulativen Philosophie nicht nur auf eine Erkl\u00e4rung der Genesis der Religion und ihrer historischen Entwicklung, sondern zuallererst auf ihre erkenntnistheoretischen Wurzeln richte.<br \/>\nF\u00fcr Feuerbach wird der Gegenstand wesentlich durch die Sinne, durch die Anschauung gegeben, nicht durch das Denken. Das Denken beurteilt das sinnlich wahrgenommene Material, es analysiert und erkl\u00e4rt dieses. Die sinnliche Anschauung ist Kriterium f\u00fcr die Korrektheit des Denkens, das Denken muss mit den sinnlichen Wahrnehmungen \u00fcbereinstimmen. Da Feuerbach eine Eigenbewegung des Denkens ablehnt, weil diese f\u00fcr ihn in der Konsequenz lediglich zu einer falschen Reflexion der Wirklichkeit (etwa in religi\u00f6ser oder spekulativer Form) f\u00fchren m\u00fcsse, verstellt er sich die M\u00f6glichkeit, die Potenzen der R\u00fcckwirkung des Denkens auf die den Sinnen zug\u00e4ngliche Wirklichkeit und auf die Ver\u00e4nderung dieser Wirklichkeit zu erkennen.<\/p>\n<p>Diesen Ansatz problematisiert Schild und geht dar\u00fcber hinaus auf Feuerbachsche \u00c4u\u00dferungen zur Determination der Erkenntnis sowie zur Wahrheitsproblematik ein.<br \/>\nAuch auf pers\u00f6nliche Erlebnisse und Erfahrungen gest\u00fctzt ist der Beitrag \u201eFeuerbach und die Welt von heute\u201c von Harry Mei\u00dfner (Dresden). Mei\u00dfner berichtet, wie er zu Feuerbach \u201egekommen\u201c ist, dass ihn Feuerbach ermuntert habe, eigene b\u00f6se Erfahrungen optimistisch zu relativieren. Feuerbach wird als repr\u00e4sentativster philosophischer Vertreter der radikal demokratischen Fraktion des deutschen B\u00fcrgertums bezeichnet, der sich deshalb gegen Theologie und Religion wendet, weil diese die ideologische St\u00fctze des politischen Konservatismus in Deutschland darstellten. In diesem Kontext war Feuerbach einer der geistigen Vorbereiter der Revolution von 1848\/49. Der Freigeist und Freidenker Feuerbach zieht mit seiner Philosophie Schlussfolgerungen, die auch heute von aktueller Bedeutung sind. Im Beitrag werden Beispiele der Versuche eine Re-Missionierung aufgezeigt. Angesichts der akuten Gef\u00e4hrdungen f\u00fcr die Menschheit sollte uns Feuerbachs Erkenntnis Orientierung sein, dass der Glaube an ein Jenseits der Beseitigung \u00fcbler Zust\u00e4nde im Diesseits weichen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Der Diskussionsbeitrag von Hans-G\u00fcnter Eschke (Jena) w\u00fcrdigt das theoretische Wagnis Feuerbachs, den Philosophen zum Menschen und den Menschen zum Philosophen machen zu wollen. Auch daraus erw\u00e4chst dessen religionskritischer Ansatz, die Spezifik religi\u00f6sen Denkens aus dem menschlichen Lebensprozess selbst zu erkl\u00e4ren. Anstelle der tradierten Religion bedurfte es einer Philosophie, die sowohl die W\u00fcrde des Menschen aus dem wirklichen Leben begr\u00fcndete als auch das geistig-weltanschauliche Instrumentarium ausarbeitete, das dem Menschen die M\u00f6glichkeit gibt, als selbstbewusstes, nicht von der Gnade h\u00f6herer Wesen lebendes Subjekt zu agieren. Folglich muss die ideelle Entfremdung der Menschen von ihren eigenen Wesenskr\u00e4ften \u00fcberwunden werden. Die Kritik Feuerbachs ist darum nicht nur Kritik an Religion und Theologie, sondern am spekulativen Idealismus insgesamt. Feuerbachs Leistung besteht darin, mit seinem anthropologischen Materialismus begonnen zu haben, den Menschen ein neues geistiges Instrumentarium f\u00fcr die Verwirklichung ihres gesellschaftlichen Wertes durch ihre Subjektivit\u00e4t zu schaffen.<br \/>\nDem Buch ist ein Geleitwort von Eberhard Schinck (M\u00fcnchen) vorangestellt. Im Anhang findet sich, neben reichhaltigem Bildmaterial, eine tabellarische Biografie und Bibliografie zu Ludwig Feuerbach, zusammengestellt von Georg Biedermann (Jena), eine Zitatensammlung und der Wortlaut der von Carl Scholl am Grabe Ludwig Feuerbachs gehaltenen Trauerrede.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>\u201eEin besseres Leben \u2013 nicht glauben, sondern schaffen!\u201c<\/strong><br \/>\n<strong> Ludwig Feuerbach \u2013 Vork\u00e4mpfer, Denker, Diener der Wahrheit<\/strong><br \/>\nOffenbach am Main, 2006<br \/>\n165 Seiten; ISBN-10 3-929841-04-5<\/em><\/p>\n<p><em>Das Buch ist zum Preis von 10,00 Euro zu beziehen \u00fcber:<br \/>\nEberhard Schinck, Albrecht-D\u00fcrer-Str. 23, 85579 Neubiberg,<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:abo@freidenker.de\">abo@freidenker.de<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Buchver\u00f6ffentlichung im Eigenverlag des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V.<br \/>\nMaterialien des Symposiums aus Anlass des 200. 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