{"id":14652,"date":"2022-11-13T21:13:28","date_gmt":"2022-11-13T20:13:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14652"},"modified":"2022-12-06T03:02:17","modified_gmt":"2022-12-06T02:02:17","slug":"bundesregierung-schwurbelt-sich-die-russland-sanktionen-schoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14652","title":{"rendered":"Bundesregierung schwurbelt sich die Russland-Sanktionen sch\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken offenbaren die v\u00f6llige Ahnungslosigkeit der Koalition im Hinblick auf die Auswirkungen. Vor allem aber erschreckt: Es gibt kein Ausstiegsszenario und keinen Plan B. Die Unprofessionalit\u00e4t macht fassungslos. <\/strong><\/p>\n<p><em>Von Gert <strong>Ewen Ungar<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 09.11.2022 auf <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/meinung\/153880-bundesregierung-schwurbelt-sich-russland-sanktionen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Die Partei Die Linke hat die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage zu den Russlandsanktionen befragt. Die Anfrage stammt von Anfang Oktober, die Antworten liegen jetzt vor. Die <em>Nachdenkseiten<\/em> haben sie in einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90107\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beitrag<\/a> vorab ver\u00f6ffentlicht, der mit &#8222;Im Blindflug&#8220; \u00fcberschrieben ist. Die \u00dcberschrift trifft es ganz gut, denn die Antworten der Bundesregierung machen deutlich, dass sie nicht wei\u00df, welche konkreten Auswirkungen die Sanktionen in Russland haben. Schlimmer noch, sie ist sich der D\u00fcrftigkeit ihrer Quellen, so sie denn \u00fcberhaupt offengelegt werden, \u00fcberhaupt nicht bewusst. \u00dcber weite Strecken schwurbelt die Bundesregierung vor sich hin, reiht Textbausteine aneinander und t\u00e4uscht ein Wissen vor, das \u00fcberhaupt nicht existiert. Vor allem aber wird deutlich, dass es weder ein konkretes Ausstiegsszenario noch einen Plan B f\u00fcr den Fall des Scheiterns der Sanktionen gibt. Die Unprofessionalit\u00e4t der Bundesregierung ist erschreckend und fahrl\u00e4ssig. Sie gef\u00e4hrdet durch die Einseitigkeit der ideologischen Fundierung tats\u00e4chlich die Zukunft Deutschlands.<\/p>\n<p>Die vermutlich wichtigste Antwort ist die Antwort der Bundesregierung auf die Frage zwei im Fragenkatalog. Die Abgeordneten der Partei Die Linke fragen, welche Bedingungen erf\u00fcllt sein m\u00fcssen, damit die Sanktionen aufgehoben werden. In ihrer Antwort legt die Bundesregierung die Wiederherstellung der territorialen Integrit\u00e4t der Ukraine als Bedingung fest. Das hei\u00dft: Nicht nur die Gebiete des Donbass, sondern auch die Krim muss an die Ukraine zur\u00fcckgegeben werden.<\/p>\n<p>Ganz konkret bedeutet dies, dass die Bundesregierung kein Ausstiegsszenario hat. Selbst Minsk 2, die Vereinbarung f\u00fcr einen Weg zum Frieden und dem Erhalt der Donbass-Republiken als Teil der Ukraine, lie\u00df den Status der Krim unangetastet. Die v\u00f6lkerrechtlich bindende Vereinbarung, bei der unter anderem Deutschland als Garantiemacht fungierte, wurde unter anderem von Deutschland sabotiert. Schon angesichts dieser Tatsache wirkt die stereotype Wiederholung von &#8222;Russlands brutalem \u00dcberfall&#8220; und &#8222;Russlands v\u00f6lkerrechtswidrigem Angriffskrieg&#8220; durch die Bundesregierung unangemessen und heuchlerisch. Deutschland hatte einen gewichtigen Anteil an der Eskalation hin zum Krieg. Sie leugnet diese Tatsache best\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Klar ist, Russland wird die Krim nicht aufgeben. Wer das als Bedingung setzt, will einen dauerhaften\u00a0Konflikt in Europa. Die Bundesregierung macht deutlich, dass sie ihren Eskalationskurs gegen\u00fcber Russland fortsetzen will &#8211; koste es, was es wolle. Die Koalition will den Krieg &#8211; alternativlos und total.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung behauptet, die Sanktionen h\u00e4tten massive Auswirkungen auf die russische Wirtschaft. Es ist sicherlich richtig, dass die russische Wirtschaft in diesem Jahr einen R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts hinnehmen muss. Der R\u00fcckgang betr\u00e4gt etwas mehr als zwei Prozent und f\u00e4llt damit deutlich geringer aus als der Einbruch im ersten Corona-Jahr, als Russland mit einem harten Lockdown auf die Ausbreitung der Infektion antwortete.\u00a0Von den prognostizierten Einbr\u00fcchen um bis zu 16 Prozent ist das allerdings himmelweit entfernt. Die russische Wirtschaft ist stabil. Nach Aussage des russischen Premierministers Mischustin hat Russland die Talsohle bereits durchschritten. Hinzu kommen im Vergleich mit Deutschland ganz andere, deutlich bessere Basisdaten.<\/p>\n<p>Russland ist eines der am niedrigsten verschuldeten L\u00e4nder der Welt. Das l\u00e4sst sich weder von Deutschland noch von den\u00a0Staaten der EU behaupten. Gleichzeitig wiegt der Rohstoffreichtum Russlands schwer. Deutschland hat dem wenig entgegenzusetzen. Offenkundig hat die EU bei der Verh\u00e4ngung der Sanktionen einen schweren Denkfehler begangen und lediglich auf das Bruttoinlandsprodukt geachtet. Das ist in Russland tats\u00e4chlich in etwa auf dem Niveau Spaniens. Daraus aber den R\u00fcckschluss zu ziehen, man k\u00f6nnte das Land in den Bankrott sanktionieren, war offenkundig falsch.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurde vers\u00e4umt, einen Plan B f\u00fcr den Fall zu entwickeln, dass der gew\u00fcnschte Effekt der Sanktionen ausbleibt. Das ist der Fall und sowohl die EU als auch Deutschland stehen vollkommen nackt da. Es w\u00e4re l\u00e4ngst an der Zeit gewesen f\u00fcr eine Kurskorrektur, f\u00fcr eine diplomatische Offensive, f\u00fcr Verhandlungen. Diese lehnt die Bundesregierung aber ab. Sie beharrt auf der Fortsetzung des Sanktionsregimes, das deutlich negativere Auswirkungen auf Deutschland als auf Russland hat. Augen zu und geradeaus &#8211; in den Abgrund.<\/p>\n<p>Kluges politisches Handeln w\u00fcrde f\u00fcr Deutschland bedeuten, die eigene Abh\u00e4ngigkeit zu erkennen und klug zu moderieren, aber nicht sich selbst von Anbietern abzuschneiden. Die Bundesregierung tut jedoch genau das. Trotz ihrer Abh\u00e4ngigkeit glaubt sie, den f\u00fcr sie gr\u00f6\u00dften und wichtigsten Lieferanten unter Druck setzen zu k\u00f6nnen. Eine pathologisch zu nennende, komplette Illusion.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung nennt ihre Quellen nicht. Die einzige Quelle, die sie in ihrer Antwort angibt, ist eine <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4167193\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Studie<\/a> der in den USA ans\u00e4ssigen Yale School of Management vom Juli 2022. Diese Studie sagt den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft in n\u00e4chster Zukunft vorher. Bisher blieb er aus. Die Studie wurde vielfach kritisiert, ihre Methodik in Zweifel gezogen. Daten, die nicht ins Bild passen, werden mit dem Hinweis, dass die russische Regierung negative Daten f\u00e4lschen w\u00fcrde, relativiert. Daten, die ins Bild passen, werden dramatisiert, weil die russische Regierung nur die halbe Wahrheit ver\u00f6ffentlicht. Mit anderen Worten, die Studie gen\u00fcgt wissenschaftlichen Standards nicht. Sie ist eher in die Rubrik &#8222;Propaganda&#8220; einzuordnen. Sie passt zwar ins Russland-Bild vor allem der Gr\u00fcnen, hat aber mit der Realit\u00e4t vermutlich genauso wenig zu tun wie die Studien der gr\u00fcnen Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung oder gar der den Gr\u00fcnen nahestehenden Denkfabrik &#8222;Zentrum Liberale Moderne&#8220; zu Russland. Das ist dem Transatlantizismus verpflichtete Propaganda ohne jeden Realit\u00e4tsbezug.<\/p>\n<p>Der Verdacht, dieser Mangel an tats\u00e4chlich belastbaren Angaben tr\u00e4fe nicht nur auf die genannte, sondern auf alle Quellen zu, auf die sich die Antworten der Bundesregierung st\u00fctzen, liegt nahe. Bereits im September antwortete das Wirtschaftsministerium ebenfalls auf eine Kleine Anfrage der Partei Die Linke. Das Habeck-Ministerium ging damals von einem Einbruch der russischen Wirtschaft um 15 Prozent aus. Er st\u00fctzte sich dabei auf Zahlen der Weltbank, die im April ver\u00f6ffentlicht und daher vermutlich bereits im M\u00e4rz erhoben worden waren. Sie waren im September v\u00f6llig veraltet, denn sie wurden vor den umfassenden Gegenma\u00dfnahmen Russlands erhoben.\u00a0Bereits im September war die Unprofessionalit\u00e4t des Habeck-Ministeriums im Hinblick auf eine fundierte Analyse der Sanktionswirkungen erschreckend. Schon damals machte sich Habeck die Welt, wie sie ihm gef\u00e4llt: Wir haben gewonnen &#8211; Russland bricht in K\u00fcrze zusammen. Es gibt f\u00fcr diese Annahme keinerlei Grundlage. Und auch jetzt redet sich die Bundesregierung die Welt sch\u00f6n. Das ist reiner Selbstbetrug.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4digung des Euros durch die Sanktionen nimmt die Bundesregierung gar nicht erst in Augenschein. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen, was hier passiert ist. Die EU friert russische Verm\u00f6gen ein. Zum einen das Verm\u00f6gen von Gazprom aus den Verk\u00e4ufen von Gas an die EU in H\u00f6he von 300 Milliarden Dollar. Zudem wurde das Auslandsverm\u00f6gen finanzstarker russischer Unternehmer eingefroren, die im Mainstream-Jargon als &#8222;Oligarchen&#8220; bezeichnet werden. Die EU-Kommission m\u00f6chte dieses Geld nun der Ukraine f\u00fcr den Wiederaufbau zukommen lassen. Au\u00dferhalb der Korridore der Br\u00fcsseler Verwaltung und deutscher Ministerien w\u00fcrde das jeder als plumpen Diebstahl werten. Die Folge davon ist, dass jeder, der noch halbwegs bei Sinnen ist, vom Euro k\u00fcnftig die Finger lassen wird. Wenn die Kommissionspr\u00e4sidentin mal nicht bei Laune ist, ist die Kohle eventuell einfach futsch, ist die Lektion, die f\u00fcr alle Investoren und Staaten der Welt hier zu lernen war. Der Verfall des Euros spricht in diesem Zusammenhang seine eigene Sprache. Mit den Sanktionen hat die EU ihre eigene W\u00e4hrung nachhaltig besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Weiterhin h\u00e4lt die Bundesregierung an der M\u00e4r fest, die Sanktionen h\u00e4tten Einfluss auf das Kriegsgeschehen, indem sie den Import wichtiger Technologieg\u00fcter verhindern w\u00fcrden, die Russland f\u00fcr die Herstellung von R\u00fcstungsg\u00fctern braucht. Das ist absoluter Unsinn und\u00a0wird auch durch den Kriegsverlauf selbst widerlegt. Nach dem Terroranschlag auf die Krimbr\u00fccke war Russland \u00fcber Nacht imstande, die Angriffe zu eskalieren und landesweit in der Ukraine die Infrastruktur f\u00fcr die Energieversorgung zu attackieren. Nach knapp acht Monaten &#8222;pr\u00e4zedenzloser&#8220; Sanktionen gegen Russland gehen die Waffen ganz offenkundig nicht aus. Der Verlauf auf dem Schlachtfeld steht kontr\u00e4r zu den von der Bundesregierung erhobenen Behauptungen der Wirkungsweise der Sanktionen. Zudem sind offenbar andere L\u00e4nder bereit, Russland milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen. Dies hat seinen Grund auch darin, dass die Mehrheit der Staaten der Welt die deutsche Interpretation, Russland habe grundlos die Ukraine \u00fcberfallen, nicht teilt. Dort sieht man eine langj\u00e4hrige Eskalation durch die NATO-Staaten, die EU und die USA. Es w\u00e4re dringend notwendig, die Bereitschaft zu zeigen, \u00fcber das einf\u00e4ltige deutsche Narrativ zu diskutieren. Ansonsten ist der Konflikt nicht l\u00f6sbar.<\/p>\n<p>Nicht in Betracht zieht die Bundesregierung auch, dass Russland \u00d6l und Gas deutlich g\u00fcnstiger produzieren kann als viele seiner Mitbewerber, die auf Fracking angewiesen sind. Fracking ist technisch aufw\u00e4ndiger und daher teurer. Russland hat somit die M\u00f6glichkeit, seinen Partnern umfangreiche Rabatte einr\u00e4umen zu k\u00f6nnen, ohne sich am Marktpreis orientieren zu m\u00fcssen. Das war \u00fcbrigens auch im Hinblick auf die Gasvertr\u00e4ge mit Deutschland so. Genau darin lag der gro\u00dfe Vorteil f\u00fcr Deutschland. Russland hat ein Interesse an langfristigen Vertr\u00e4gen und liefert zu deutlich g\u00fcnstigeren Konditionen als die Spotm\u00e4rkte. Dass Russland diese Rabatte gew\u00e4hrt, ist kein Manko, wie die Antwort der Bundesregierung suggeriert, sondern eine Strategie der dauerhaften Anbindung.<\/p>\n<p>Was die Bundesregierung in ihrer Antwort komplett unterschl\u00e4gt, ist die Abwendung Russlands von der EU und Deutschland sowie die Hinwendung zu asiatischen Partnern und Partnern auf anderen Kontinenten. Beim Lesen der Antwort entsteht der Eindruck, die EU sei der Mittelpunkt der Welt. Vermutlich glaubt die Bundesregierung genau das, was der Leseeindruck andeutet. Das war nie der Fall und ist es mit jedem Tag ein bisschen weniger. Jenseits des kollektiven Westens bilden sich riesige Zusammenschl\u00fcsse mit wirtschafts- und sicherheitspolitischer Ausrichtung. In diesen Zusammenschl\u00fcssen nimmt Russland eine wichtige Rolle ein. Es ist reich an Rohstoffen, verf\u00fcgt \u00fcber diplomatische und milit\u00e4rische Expertise. Gleichzeitig verf\u00fcgt es \u00fcber eine Eigenschaft, \u00fcber die Deutschland nicht verf\u00fcgt: Es verhandelt und diskutiert auf Augenh\u00f6he. Dieser Charme\u00a0fehlt der deutschen Diplomatie v\u00f6llig.<\/p>\n<p>Was die Bundesregierung\u00a0\u00fcberhaupt\u00a0nicht in Augenschein nimmt, ist die Auswirkung der Sanktionen auf k\u00fcnftige Generationen. Sp\u00e4testens mit dem Anschlag auf Nord Stream ist klar, dass es mit Deutschlands Wirtschaft steil bergab gehen wird. Nord Stream war die Lebensader der deutschen Industrie. Diese Lebensader wurde zerst\u00f6rt. Die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs Deutschlands als Exportnation aber war neben Lohndumping die g\u00fcnstige Verf\u00fcgbarkeit von russischer Energie. Das deutsche Gesch\u00e4ftsmodell ist daher tot. Wie ebenfalls die <em>Nachdenkseiten<\/em>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90151\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zeigen<\/a>, wird Deutschland seinen Bedarf an Gas k\u00fcnftig aus den USA decken. Das aber ist deutlich teurer. Dieser Preis muss auf die produzierten Waren aufgeschlagen werden. Von den Umstellungskosten und den mit der Umstellung verbundenen Schwierigkeiten gar nicht gesprochen. Aus diesem Grund braucht Deutschland dringend ein neues Gesch\u00e4ftsmodell, eine neue Ausrichtung seiner Wirtschaft. \u00dcber dieses Thema wurde noch nicht einmal angefangen zu diskutieren. Es ist in der deutschen Politik \u00fcberhaupt nicht existent.<\/p>\n<p>Die Antwort der Bundesregierung sieht die Schuld an den wirtschaftlichen Schwierigkeiten ausschlie\u00dflich bei Russland, weil das Land seine Gaslieferungen vertragswidrig eingestellt habe. Das ist v\u00f6llige Realit\u00e4tsverweigerung. Es l\u00e4sst zahllose Fakten au\u00dfer Acht. Eine dieser Tatsachen: der Anschlag auf Nord Stream. Russland hat nach dem Anschlag angeboten, \u00fcber den noch intakten Strang an Deutschland Gas zu liefern. Das wurde von der Bundesregierung mit dem Hinweis abgelehnt, der Strang geh\u00f6re zu Nord Stream 2 und sei daher nicht zertifiziert.<\/p>\n<p>Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Partei Die Linke ist eine regierungspolitische Bankrotterkl\u00e4rung. Sie\u00a0liefert das psychiatrische Zeugnis einer vollst\u00e4ndigen Realit\u00e4tsverweigerung. Die Bundesregierung hat den Kontakt zur Wirklichkeit verloren und sich in einer irrealen Welt eingeigelt. Die Bundesregierung hat alles vers\u00e4umt, was opportun gewesen w\u00e4re zu tun: Ein System der \u00dcberpr\u00fcfung zu implementieren, Alternativen auszuarbeiten, sich den Verhandlungsweg und die Diplomatie offen zu halten. Die Antwort offenbart ein erschreckendes Ausma\u00df an politischer Inkompetenz. Die Bundesregierung bel\u00fcgt sich selbst, klebt an der transatlantischen Ideologie wie die Fliege am Fliegenleim. Vor allem aber t\u00e4uscht sie die B\u00fcrger. Sie verf\u00fcgt \u00fcber keinerlei Erkenntnis zu den Auswirkungen der Sanktionen auf den Kriegsverlauf. Das aber war das zentrale Argument f\u00fcr ihre Einf\u00fchrung. Sie verf\u00fcgt \u00fcber keinerlei Erkenntnis dar\u00fcber, ob die Sanktionen das politische Ziel einer Beeinflussung der russischen Regierung \u00fcberhaupt erreichen k\u00f6nnen. Dennoch h\u00e4lt sie trotz all dieser Defizite zum Schaden Deutschlands am Sanktionsregime fest. Sie mutet den B\u00fcrgern Deutschlands Wohlstandsverlust und Armut zu, ohne eine Aussage dar\u00fcber treffen zu k\u00f6nnen, ob dieser massive Einschnitt zielf\u00fchrend und angemessen ist. Es ist reine Willk\u00fcr. Mit ihrer Ignoranz gibt die Bundesregierung Deutschland der Verelendung preis, weil sie die M\u00fchen scheut, sich um diplomatische L\u00f6sungen zu bem\u00fchen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und weil sie es ablehnt, die gemachten Annahmen und den eigenen Standpunkt\u00a0einer selbstkritischen Pr\u00fcfung auszusetzen. Es ist erb\u00e4rmlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Gert-Ewen Ungar studierte Philosophie und Germanistik und arbeitet als P\u00e4dagoge in der Sozialpsychiatrie in Berlin<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: Bundeskanzleramt in Berlin<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/bundeskanzlei-bundesregierung-637999\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/lobostudiohamburg-13838\/\">LoboStudioHamburg<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Gert Ewen Ungar<\/b><br \/>\nDie Partei Die Linke hat die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage zu den Russlandsanktionen befragt. Die Anfrage stammt von Anfang Oktober, die Antworten liegen jetzt vor. 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Schlimmer noch, sie ist sich der D\u00fcrftigkeit ihrer Quellen, so sie denn \u00fcberhaupt offengelegt werden, \u00fcberhaupt nicht bewusst. \u00dcber weite Strecken schwurbelt die Bundesregierung vor sich hin, reiht Textbausteine aneinander und t\u00e4uscht ein Wissen vor, das \u00fcberhaupt nicht existiert. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":14654,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1032,477,1030,917,1257,222,719,1111,639,345],"class_list":["post-14652","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-bundesregierung","tag-bundestag","tag-linke","tag-linkspartei","tag-pandemie","tag-russland","tag-sanktionen","tag-ukraine","tag-ukraine-konflikt","tag-voelkerrecht"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/federal-chancellery-637999_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3Ok","jetpack-related-posts":[{"id":14497,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14497","url_meta":{"origin":14652,"position":0},"title":"Nord Stream: Das verr\u00e4terische Schweigen der Bundesregierung","author":"Webredaktion","date":"21. 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Februar 2024","format":false,"excerpt":"Beitrag von Gert Ewen Ungar Es ist schon eine ausgemachte Dreistigkeit, was sich sowohl Berlin als auch Br\u00fcssel in diesen Tagen leisten. Die Proteste gegen eine v\u00f6llig verfehlte Wirtschaftspolitik bringen weder die Kommission noch die Bundesregierung von ihrem eingeschlagenen Kurs ab. 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Oktober 2023","format":false,"excerpt":"Beitrag von Felicitas Rabe Die Initiative \"Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter gegen den Krieg\" organisierte am Montag (25.09.2023) im K\u00f6lner B\u00fcrgerzentrum Ehrenfeld die Veranstaltung: Den Krieg stoppen! Waffenstillstand schlie\u00dfen, Waffenlieferungen beenden, Wirtschaftssanktionen aufheben! 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