{"id":14176,"date":"2022-09-20T21:20:46","date_gmt":"2022-09-20T19:20:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14176"},"modified":"2022-10-03T23:51:04","modified_gmt":"2022-10-03T21:51:04","slug":"die-geschichte-eines-oekonomischen-verrats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=14176","title":{"rendered":"Die Geschichte eines \u00f6konomischen Verrats"},"content":{"rendered":"<p><a id=\"top\"><\/a><em>von <strong>Dagmar<\/strong> <strong>Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Navigation:<br \/>\nTeil 1 &#8211; <a href=\"#t1\">Europa f\u00fcr die USA opfern<\/a><br \/>\nTeil 2 &#8211; <a href=\"#t2\">Selbstzerst\u00f6rung ohne Nutzen<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h5 class=\"HeadLine-root HeadLine-type_2 \"><a id=\"t1\"><\/a>Teil 1 \u2013 Europa f\u00fcr die USA opfern<\/h5>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 10.09.2022 auf <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/meinung\/148285-geschichte-okonomischen-verrats-1-europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p><strong>Wer hat das Sanktionsdesaster geplant, und warum? Es gibt ein Dokument, das der Schl\u00fcssel dazu sein k\u00f6nnte, wenn es denn echt ist. Die formulierten Interessenskonflikte jedenfalls sind real. Die Verantwortung f\u00fcr die drohende europ\u00e4ische Zerst\u00f6rung ebenso.<\/strong><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Geschichte eines \u00f6konomischen Verrats (1) \u2013 Europa f\u00fcr die USA opfern\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=m6cf8-12c0660-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" width=\"100%\" height=\"150\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Wann immer ein historisch bedeutender Verrat geschieht \u2013 und anders kann das Verhalten der deutschen wie der anderen EU-Regierungen nicht mehr bezeichnet werden \u2013 beginnt das R\u00e4tselraten, wie dieser Verrat vorbereitet und ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen ist ein Papier aufgetaucht, das angeblich von der RAND Corporation stammt. RAND ist ein US-Thinktank, der unter anderem dem Pentagon zuarbeitet und von dem ich das erste Mal h\u00f6rte, als 2014 ein Dokument zirkulierte, in dem in englischer Sprache durchdacht wurde, wie die Ukrainer mit den Bewohnern der Gebiete im Donbass umgehen sollten, die sie einn\u00e4hmen. Weiter bekannt ist ein RAND-Papier, das eine milit\u00e4rische Auseinandersetzung zwischen den USA und China und\/oder Russland durchspielte und bei 14 verschiedenen Varianten jedes Mal eine Niederlage der USA eingestehen musste.<\/p>\n<p>Dieses neue, noch unbest\u00e4tigte Papier soll vom 25. Januar stammen. Der <em>Anti-Spiegel<\/em> hat es <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/mit-hilfe-der-gruenen-die-usa-planen-die-zerstoerung-der-deutschen-wirtschaft\/\">komplett<\/a> \u00fcbersetzt; ich werde mich auf einige Zitate beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Die wichtigste einleitende Feststellung ist, dass die US-\u00d6konomie auf Zufl\u00fcsse von au\u00dfen angewiesen ist. Diese Feststellung ist definitv richtig. Ein Dokument, in dem man dar\u00fcber nachlesen kann, ist die Studie &#8222;Intellectual property and the US economy&#8220;, die mittlerweile in der <a href=\"https:\/\/www.uspto.gov\/ip-policy\/economic-research\/intellectual-property-and-us-economy\">dritten<\/a> Version erschienen ist (ich hatte mich einmal mit der zweiten Version gr\u00fcndlicher besch\u00e4ftigt). Diese &#8222;Rechte an geistigem Eigentum&#8220; werden oft \u00fcbersehen, wenn man die \u00d6konomie nicht nur in den USA, sondern auch in der EU betrachtet; die B\u00f6rsenspekulation ist schlicht auff\u00e4lliger.<\/p>\n<p>Diese &#8222;Rechte an geistigem Eigentum&#8220; beziehen sich auf Patente, Markenrechte, Gebrauchsmuster et cetera, aber auch auf jene immateriellen oder h\u00f6chstens teilmateriellen Produkte wie Software. Sprich, es sind Zahlungen, die von Kunden aus anderen L\u00e4ndern geleistet werden, ohne dass ihnen ein tats\u00e4chlicher materieller Wert gegen\u00fcbersteht, die aber im bestehenden Rechtsrahmen und in der gegenw\u00e4rtigen (schwindenden) globalen Machtordnung durchsetzbar sind. Wer sich noch an die vielf\u00e4ltigen Klagen \u00fcber chinesische Raubkopien vor f\u00fcnfzehn, zwanzig Jahren erinnert, wird schnell erkennen, dass diese Anspr\u00fcche eine Machtfrage sind.<\/p>\n<p>Der Umfang dieser Einnahmen ist enorm. Ich hatte einmal anhand des Berichts von 2016 versucht, das Volumen zu sch\u00e4tzen, und kam f\u00fcr die USA auf eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von mindestens 15, maximal 25 Prozent des BIP. In der EU und insbesondere in Deutschland ist die Lage \u00e4hnlich; es gibt einen \u00e4quivalenten Bericht der EU, und die Entwicklung zeigt in die gleiche Richtung wie in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Nun sind diejenigen, die diese Ertr\u00e4ge einziehen, weder diejenigen, die das Produkt erstellen (ein Beispiel daf\u00fcr ist die Produktion von iPhones), noch \u00fcberwiegend diejenigen, die diese Produkte kaufen. Es handelt sich also um Abfl\u00fcsse aus anderen Volkswirtschaften, die allein auf einer Machtgrundlage erfolgen; und die logischerweise, wenn diese Machtgrundlage entf\u00e4llt, nicht mehr flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Einen Verlust von Einnahmen in H\u00f6he eines Viertels des BIP kann keine \u00d6konomie verkraften. Dazu muss man nur sehen, dass selbst eine schwere Rezession vielleicht zu einem R\u00fcckgang von f\u00fcnf oder acht Prozent f\u00fchrt. Schon die untere Grenze von 15 Prozent erreicht das Niveau einer gro\u00dfen Depression. Insofern ist es nachvollziehbar, dass diese Einnahmequelle (die weit \u00fcberwiegend dem obersten Prozent der Wohlhabenden zugutekommt) mit Z\u00e4hnen und Klauen verteidigt wird; das ist auch der \u00f6konomische Hintergrund der europ\u00e4ischen Kooperationswilligkeit im Interesse eben dieser kleinen Gruppe von Milliard\u00e4ren, die hier in Europa ebenso verlieren w\u00fcrden wie ihre Gegenst\u00fccke in den USA.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu dem m\u00f6glicherweise von RAND erstellten Papier. Es bewertet diese Lage durchaus korrekt:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es ist dringend notwendig, dass Ressourcen in die nationale Wirtschaft flie\u00dfen, insbesondere in das Bankensystem. Nur europ\u00e4ische L\u00e4nder, die durch EU- und NATO-Verpflichtungen gebunden sind, werden in der Lage sein, diese ohne erhebliche milit\u00e4rische und politische Kosten f\u00fcr uns bereitzustellen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Milit\u00e4rische und politische Kosten bedeutet, die Einzigen, die das ohne allzu gro\u00dfen Zwang tun. Das Wort &#8222;erheblich&#8220; besagt nichts anderes, als dass Schaden angerichtet wird, er aber beherrschbar ist. Ob diese Einsch\u00e4tzung zutrifft, wird die Zukunft erweisen.<\/p>\n<p>Und der Text kommt zu einem sehr spezifischen Schluss:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Das Haupthindernis daf\u00fcr ist die wachsende Unabh\u00e4ngigkeit Deutschlands.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie gesagt, die Verlagerung weg von realer Produktion hin zu diesen &#8222;Rechten an geistigem Eigentum&#8220; findet bereits seit einigen Jahrzehnten statt. Noch einmal zum Skalenvergleich \u2013 Deutschland hat sich von allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern den h\u00f6chsten Anteil an realer Produktion erhalten; er liegt bei zw\u00f6lf Prozent des BIP. Tats\u00e4chlich, insofern treffen die Aussagen aus diesem Bericht zu, ist es das einzige europ\u00e4ische Land, das noch einen nennenswerten Anteil an Produktion aufweist, und damit eine Marktkonkurrenz f\u00fcr die Vereinigten Staaten w\u00e4re, sollten die Zufl\u00fcsse aus dem Sektor des geistigen Eigentums wie die M\u00e4rkte des globalen S\u00fcdens verschlie\u00dfen (was exakt das Szenario ist, das sich abzeichnet).<\/p>\n<p>Die politischen Rahmenbedingungen, die das Papier beschreibt, sind durch eine Niederlage der Demokraten bei den Zwischenwahlen definiert; diese w\u00fcrden zu einem R\u00fcckzug der USA aus Europa f\u00fchren und damit, \u00fcber eine dominante Achse Berlin-Paris, zu einer gr\u00f6\u00dferen europ\u00e4ischen Unabh\u00e4ngigkeit f\u00fchren, weil die braven US-Anh\u00e4nger Osteuropas sich nicht mehr durchsetzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Es ist dieser eine Punkt, der mich an der Echtheit des Textes zweifeln l\u00e4sst. Nach den Papieren, die ich kenne, und nach dem, was ich \u00fcber die etablierten Thinktanks wei\u00df, ist eine direkte innenpolitische Parteinahme f\u00fcr eine solche Organisation sehr ungew\u00f6hnlich. Das bestimmt schon das Eigeninteresse. RAND lebt von Auftr\u00e4gen der US-Regierungen und ist darauf angewiesen, mit jeder arbeiten zu k\u00f6nnen. Eine innenpolitische Parteinahme k\u00e4me einem \u00f6konomischen Selbstmord gleich. Allerdings, wir leben in der Zeit der Narren, internationale Organisationen werden gerade im B\u00fcndel verbrannt (gestern erst die IAEA, indem sie sich weigerte, zu benennen, wer auf das Kernkraftwerk bei Saporoschje schie\u00dft), also ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass auch RAND in diesen Chor mit einstimmt.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, was &#8222;Ressourcenfl\u00fcsse&#8220; angeht \u2013 die ganze Corona-Impfkampagne und die Fixierung auf das Produkt von BioNTech\/Pfizer war ein enormer Ressourcenfluss, und man k\u00f6nnte fast den Verdacht hegen, dass BioNTech eine Fassade ist, die eingesetzt wurde, um mit Hilfe einiger lokaler Beteiligungen die Kooperation dabei sicherzustellen. Hier reden wir nicht von Milliarden, wir reden von Billionen, und das Spiel hat hervorragend funktioniert und mit Sicherheit \u00fcber entsprechende Hebel auf Futures zus\u00e4tzliche Ertr\u00e4ge in die Wall Street gesp\u00fclt. Schlie\u00dflich reicht es, ein paar Personen in der EU-Kommission zu kaufen, um den ganzen Markt abzuschotten und Fantasiepreise zu verlangen&#8230; auch das \u00fcbrigens ein &#8222;Produkt&#8220; aus der Kategorie &#8222;geistiges Eigentum&#8220;.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Eine Zunahme des Ressourcenflusses von Europa in die USA ist zu erwarten, wenn Deutschland in eine kontrollierte Wirtschaftskrise ger\u00e4t. Das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung in der EU h\u00e4ngt fast alternativlos von der Lage der deutschen Wirtschaft ab.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist eine zutreffende Beschreibung. Und wenn man die EU-Politik n\u00fcchtern betrachtet, muss man sagen, dass Deutschland im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte beispielsweise \u00fcber die Troika-Politik mit daf\u00fcr gesorgt hat, die Nachbarl\u00e4nder zu deindustrialisieren. Zynisch gesprochen, k\u00f6nnte man fast behaupten, dass die USA jetzt mit Deutschland das tun, was Deutschland mit Griechenland, Spanien und Portugal getan hat.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Das derzeitige deutsche Wirtschaftsmodell st\u00fctzt sich auf zwei S\u00e4ulen. Das sind der unbegrenzte Zugang zu billigen russischen Energieressourcen und zu billigem franz\u00f6sischen Strom, dank des Betriebs von Kernkraftwerken. Die Bedeutung des ersten Faktors ist wesentlich h\u00f6her. Eine Unterbrechung der russischen Lieferungen kann durchaus eine Systemkrise ausl\u00f6sen, die f\u00fcr die deutsche Wirtschaft und indirekt f\u00fcr die gesamte Europ\u00e4ische Union verheerend w\u00e4re.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie gesagt, die Einsch\u00e4tzungen in diesem Papier sind durchaus korrekt. Auch wenn im n\u00e4chsten Abschnitt, in dem es um die franz\u00f6sische Nuklearenergie geht, interessanterweise zwar von den Problemen Frankreichs in der Sahelzone die Rede ist (Mali war f\u00fcr die Uranversorgung wichtig), und eine &#8222;kritische Abh\u00e4ngigkeit von australischen und kanadischen Brennstoffen&#8220; bei Entzug russischer Lieferungen erw\u00e4hnt wird, taucht ein h\u00f6chst kritischer Punkt nicht auf. Die franz\u00f6sischen Kernkraftwerke sind nicht nach den US- oder den deutschen Modellen gebaut, sondern nach den sowjetischen, und der Grund, warum zurzeit so viele davon stillstehen, ist, dass es f\u00fcr die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Wartung Personal braucht, das infolge der Sanktionen nicht zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Das ist ein weiterer Punkt, der gewisse Zweifel ausl\u00f6st, denn auch das muss den Amerikanern eigentlich bekannt sein.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Dank unserer pr\u00e4zisen Aktionen war es m\u00f6glich, die Inbetriebnahme der Pipeline Nord Stream 2 trotz des Widerstands der Lobbyisten aus der Stahl- und Chemieindustrie zu verhindern. Die dramatische Verschlechterung des Lebensstandards k\u00f6nnte die deutsche F\u00fchrung jedoch dazu bewegen, ihre Politik zu \u00fcberdenken und zur Idee der europ\u00e4ischen Souver\u00e4nit\u00e4t und strategischen Autonomie zur\u00fcckzukehren.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Nur, um das Ged\u00e4chtnis aufzufrischen, was mit &#8222;pr\u00e4zisen Aktionen&#8220; gemeint sein k\u00f6nnte \u2013 dabei d\u00fcrfte es nicht nur um die deutschen Gr\u00fcnen gehen, sondern vor allem um die Klage der polnischen Regierung, die dazu f\u00fchrte, dass sich die europ\u00e4ischen Partner, die urspr\u00fcnglich den Bau von Nord Stream 2 veranlasst hatten (es war immer ein deutsches, kein russisches Projekt), aus der Betreiberfirma zur\u00fcckzogen, und die dadurch ausgel\u00f6ste zeitliche Verz\u00f6gerung, die \u2013 um den Zeitraum eines einzigen Monats \u2013 die Inbetriebnahme pl\u00f6tzlich nicht mehr von einer deutschen, sondern einer europ\u00e4ischen Genehmigung abh\u00e4ngig machte.<\/p>\n<p>Nun, auch die Polen werden noch merken, dass sie sich damit selbst geschadet haben. Daran wird auch eine Reparationsforderung gegen Deutschland nichts \u00e4ndern. Schlie\u00dflich wird ihnen das russische Gas ebenso fehlen, selbst wenn sie es gern \u00fcber deutsche Zwischenh\u00e4ndler kauften und sich r\u00fcckw\u00e4rts durch Jamal schicken lie\u00dfen. Auch die polnische Ammoniakproduktion steht mittlerweile. Nationale Eitelkeit kann man nicht essen, und \u00f6konomisch werden auch sie von den USA gerade geschlachtet. Eigentlich h\u00e4tte ihnen der britische Verrat 1939 reichen m\u00fcssen. Aber manche lernen langsam.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h5><a id=\"t2\"><\/a>Teil 2 &#8211; Selbstzerst\u00f6rung ohne Nutzen<\/h5>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 11.09.2022 auf <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/\/meinung\/148287-geschichte-okonomischen-verrats-2-selbstzerstorung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p><strong>Das vermeintliche RAND-Papier entwickelt eine Strategie, wie Europa genutzt werden k\u00f6nnte, um eine US-Wirtschaft am Leben zu halten, deren koloniale Macht gebrochen ist. Aber sowohl bezogen auf Europa als auch auf die USA gehen die Annahmen fehl.<\/strong><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Geschichte eines \u00f6konomischen Verrats (2) \u2013 Selbstzerst\u00f6rung ohne Nutzen\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=uqu76-12c06b1-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=1&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" width=\"100%\" height=\"150\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Um Deutschland dazu zu bringen, die russischen Energielieferungen selbst zu kappen, so das Papier, m\u00fcsse es in einen Konflikt mit Russland hineingezogen werden, was \u00fcber die Aktivierung des Donbass-Krieges gelingen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>An diesem Punkt muss man anmerken, dass die Regierung Merkel mit ihrer Unt\u00e4tigkeit bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen diese M\u00f6glichkeit geschaffen hat. Auch hier wird es erst der Blick in die internen Dokumente kl\u00e4ren, ob es eigene Gro\u00dfmachtw\u00fcnsche oder US-Vorgaben waren, die daf\u00fcr sorgten, dass die offene Wunde des Donbasskrieges erhalten blieb. Aber es ist eindeutig, dass es Handlungsoptionen gab, die nicht genutzt wurden.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die Voraussetzung daf\u00fcr, dass Deutschland in diese Falle tappen kann, ist die f\u00fchrende Rolle der gr\u00fcnen Parteien und Ideologie in Europa. Die deutschen Gr\u00fcnen sind eine stark dogmatische, wenn nicht gar eifrige Bewegung, was es recht einfach macht, sie dazu zu bringen, wirtschaftliche Argumente zu ignorieren.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch dies eine zutreffende Einsch\u00e4tzung. Aber dann folgt ein weiterer Satz, der mich stutzig macht: &#8222;Pers\u00f6nliche Eigenschaften und die mangelnde Professionalit\u00e4t ihrer F\u00fchrer \u2013 allen voran Annalena Baerbock und Robert Habeck \u2013 lassen vermuten, dass es f\u00fcr sie nahezu unm\u00f6glich ist, eigene Fehler rechtzeitig zuzugeben.&#8220;<\/p>\n<p>Nicht, dass diese Einsch\u00e4tzung falsch w\u00e4re. Aber Einsch\u00e4tzungen von politischem Personal, das ist eine Ebene, auf der sich RAND eigentlich nicht bewegt; das ist der Job der CIA. Das ist keine Frage des K\u00f6nnens oder Wollens, sondern eine Frage der Arbeitsteilung.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die Beteiligung Deutschlands an umfangreichen Waffen- und R\u00fcstungslieferungen an die ukrainische Armee wird unweigerlich ein starkes Misstrauen in Russland hervorrufen, was den Verhandlungsprozess ziemlich langwierig machen wird.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein weiterer zutreffender Punkt. Man k\u00f6nnte ihn noch ein wenig mit dem Detail versch\u00e4rfen, dass es nach wie vor keinen Friedensvertrag zwischen Deutschland und Russland gibt, also die aus dem Potsdamer Abkommen resultierenden Besatzungsrechte juristisch nach wie vor g\u00fcltig sind und das gegenw\u00e4rtige Verhalten der Bundesregierung gegen dieses Abkommen verst\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Ungeachtet dessen \u2013 der Sumpf rund um den milit\u00e4risch-industriellen Komplex (MIK) ist in Europa vielleicht nicht so tief wie in den USA, aber es gibt ihn. Der wahre Schwachpunkt im Zusammenhang mit den R\u00fcstungslieferungen an die Ukraine besteht darin, dass auch der deutsche MIK daf\u00fcr sorgt, dass ihm dieses Gesch\u00e4ft nicht entgeht. Nachdem zurzeit in Deutschland keine nennenswerte Friedensbewegung mehr existiert, muss man ihn nur mit dem Wurstzipfel locken. Und eine teils auch dank Corona schwierige wirtschaftliche Lage (Chipmangel zum Beispiel) sorgt bei den nach dem Prinzip der verschiebbaren Trennwand aufgebauten deutschen Maschinenbau-\/R\u00fcstungsfirmen daf\u00fcr, dass ihnen besonders schnell der Mund w\u00e4ssrig wird.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Eine Verringerung der russischen Energielieferungen \u2013 im Idealfall ein v\u00f6lliger Stopp dieser Lieferungen \u2013 h\u00e4tte katastrophale Folgen f\u00fcr die deutsche Industrie. (&#8230;) In den gr\u00f6\u00dften Betrieben der Chemie-, Metallurgie- und Maschinenbauindustrie ist ein v\u00f6lliger Stillstand wahrscheinlich, da sie praktisch keine freien Kapazit\u00e4ten haben, um den Energieverbrauch zu senken.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie gesagt, die Einsch\u00e4tzungen sind \u00fcberwiegend korrekt. Die Beschreibung der Folgen mit einem W\u00e4hrungsverfall des Euro, einem R\u00fcckgang des BIP wegen ausfallender Produktion um drei bis vier Prozent j\u00e4hrlich und einer Arbeitslosigkeit von 200.000 bis 400.000 in Deutschland sind allerdings viel zu optimistisch.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Das untersuchte Szenario wird also sowohl indirekt als auch ganz direkt zur St\u00e4rkung der nationalen Finanzlage beitragen. Kurzfristig wird es den Trend der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Rezession umkehren und dar\u00fcber hinaus die amerikanische Gesellschaft konsolidieren, indem es sie von unmittelbaren wirtschaftlichen Sorgen ablenkt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Und hier sind wir in Lalaland. Denn sollte das Papier tats\u00e4chlich von der RAND-Corporation stammen, belegt das Ergebnis nur, dass auch dort Kaskadeneffekte weit untersch\u00e4tzt werden und die Ahnung wirklicher wirtschaftlicher Zusammenh\u00e4nge sehr begrenzt ist.<\/p>\n<p>Inzwischen sind beispielsweise die Nebenprobleme, die aus der massiven Verringerung der Ammoniakproduktion in Europa resultieren, n\u00e4mlich das Fehlen von CO2 sowie von AdBlue, bis in die Mainstreampresse vorgedrungen. Sie h\u00e4tten es bei uns bereits vor Monaten lesen k\u00f6nnen. Eine Erwartung, dass Abfl\u00fcsse aus Europa\u00a0dank Kapitalflucht und Ersetzung europ\u00e4ischer Produkte durch US-amerikanische die US-Wirtschaft retten k\u00f6nnten, wird sich als Illusion erweisen.<\/p>\n<p>Zum einen gibt es gar keinen Grund, warum Kapital nur in die USA fliehen sollte. Russland und China sind augenblicklich weit interessantere Ziele; selbst Indien ist attraktiver als die politisch zunehmend instabilen und unberechenbaren USA. Ganz zu schweigen davon, dass Teile der Sanktionspakete wie die Beschlagnahmung russischen Staatsverm\u00f6gens, von Privatverm\u00f6gen, die Verletzung bestehender Vertr\u00e4ge gewisserma\u00dfen weltweit ein Signal gesetzt haben, dass nur Idioten hier Geld anlegen.<\/p>\n<p>Allein der Schritt, der auf Zypern gegangen wurde, als s\u00e4mtliche Bankguthaben wie Beteiligungen an der Bank behandelt wurden, und der \u00fcber die G7 \u2013 auf deutsches Verlangen \u00fcbrigens \u2013 in die entsprechende Gesetzgebung s\u00e4mtlicher G7-Staaten\u00a0\u00fcbernommen wurde, w\u00e4re schon Grund genug, sein Geld aus diesen L\u00e4ndern abzuziehen. Mit jedem Schritt, der bei den Russland-Sanktionen gegangen wurde, wurde also eine ohnehin kritische Lage weiter versch\u00e4rft, und die Zerst\u00f6rung der Schweizer Neutralit\u00e4t hat auch noch das letzte Schlupfloch gestopft. Es sind alles Ma\u00dfnahmen, die selbst bei unangefochtener \u00f6konomischer Dominanz kritisch sind, beim Fehlen derselben aber geradezu selbstm\u00f6rderisch, weil sie grunds\u00e4tzliche Unzuverl\u00e4ssigkeit signalisieren.<\/p>\n<p>Gleiches gilt f\u00fcr entsprechende eventuelle Bewegungen von Menschen. Wenn Studenten aus Afrika l\u00e4ngst nicht mehr in die USA gehen, sondern nach China, warum sollten Menschen, die ein zusammenbrechendes Europa verlassen, in die USA gehen, um dann vom Regen in die Traufe zu geraten? L\u00e4nder, in denen die Hauptstra\u00dfen der Gro\u00dfst\u00e4dte von den Zelten Obdachloser ges\u00e4umt sind, erwecken nicht gerade Vertrauen in eine bl\u00fchende Zukunft.<\/p>\n<p>Und die europ\u00e4ische Industrie im europ\u00e4ischen Binnenmarkt zu ersetzen, um so Wachstum f\u00fcr die USA zu generieren, d\u00fcrfte ebenfalls ein Wunschtraum bleiben. Denn der Absturz ist so tief, dass es schlicht keine K\u00e4ufer f\u00fcr diese Waren mehr gibt. Das bisschen Luxusproduktion f\u00fcr die profitierenden Milliard\u00e4re ist f\u00fcr eine gro\u00dfe Volkswirtschaft wie die der USA ein Tr\u00f6pfchen auf den hei\u00dfen Stein.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Mittelfristig (4-5 Jahre) k\u00f6nnten sich die kumulierten Vorteile der Kapitalflucht, der neu ausgerichteten logistischen Str\u00f6me und des geringeren Wettbewerbs in den wichtigsten Branchen auf sieben bis neun Billionen Dollar belaufen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Nun, wenn Europa kein Benzin und kein Geld mehr hat, werden auch keine US-amerikanischen Autos verkauft. Nicht einmal die technisch minderwertigen Spekulationsprodukte der Firma Tesla, deren Umsatz dann am nicht vorhandenen Strom scheitern wird. Und auch mit den CO2-Zertifikaten kann man keinen Schnitt mehr machen, wenn die Industrie zusammengebrochen ist.<\/p>\n<p>Was das Papier ebenfalls untersch\u00e4tzt, ist die politische Dynamik, die solche Ereignisse lostreten. Es mag sein, dass massive Repression die politischen Eliten in der EU im Amt zu halten vermag; dann ist der Niedergang, nicht nur \u00f6konomisch, sondern auch sozial und kulturell, eine beschlossene Sache, aber in einem Ausma\u00df, dass die USA allerh\u00f6chstens in Form eines Fl\u00fcchtlingsstroms davon profitieren k\u00f6nnten. Sollte es aber zu den massiven politischen Ver\u00e4nderungen kommen, die erforderlich w\u00e4ren, um Europa zu retten, wird das Ergebnis eine neue politische Klasse sein, die mit einem Land auf diesem Planeten mit Sicherheit nichts mehr zu tun haben will \u2013 mit den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Ist es vorstellbar, dass strategische \u00dcberlegungen der Art, wie sie in diesem Papier get\u00e4tigt werden, stattfinden? Gewiss. Zumindest bei \u00f6ffentlichen Papieren (dies soll ja ein Geheimpapier sein) werden sie nur in wolkigere Formulierungen gekleidet. Beispiele daf\u00fcr lassen sich auf der Webseite des Ausw\u00e4rtigen Amtes oder der BND-Stiftung Wissenschaft und Politik jederzeit finden. Es ist noch nicht allzu lange her, im Jahr 2015, da schm\u00fcckte sich der damalige deutsche Au\u00dfenminister Frank-Walter Steinmeier mit einem Bezug auf einen Aufsatz mit dem Titel &#8222;Europa f\u00fchren, um die Welt zu f\u00fchren&#8220;. Insofern ist auch die Wahrnehmung in diesem vermeintlichen RAND-Papier korrekt, dass sich Deutschland langsam, aber kontinuierlich in eine Konkurrenzposition zu den USA begeben hatte.<\/p>\n<p>Ist die B\u00f6sartigkeit, die aus diesem Papier spricht, vorstellbar? Zweifellos. Eines Tages wird man die internen Dokumente sichten k\u00f6nnen, die den Troika-Vertr\u00e4gen vorausgingen; sie d\u00fcrften \u00e4hnlich klingen. Der ehemalige griechische Finanzminister Varoufakis hat ja einiges ausgeplaudert, wie es bei den Sitzungen der EU-Granden mit der griechischen Regierung zuging. Und man kann die Troika-Vertr\u00e4ge selbst im Internet finden, in denen detailliert vorgegeben ist, wann die griechischen Renten und L\u00f6hne um wieviel gek\u00fcrzt und wie viele griechische Kliniken geschlossen werden mussten.<\/p>\n<p>Es lag auch bereits seit Einsetzen der Krise 2008 auf dem Tisch, dass zwischen den Kernl\u00e4ndern des Westens eine Konkurrenz stattfindet, die darauf hinausl\u00e4uft, dass derjenige gewinnt, der als Letzter noch steht. Was zu jenem Zeitpunkt noch nicht absehbar war, war die Entwicklung des globalen S\u00fcdens, der \u2013 auch das muss nicht wundern\u00a0\u2013 die Schw\u00e4che der westlichen M\u00e4chte nutzt, um ihre Herrschaft abzusch\u00fctteln. Aber man muss der Tatsache ins Auge blicken, dass im Verlauf dieses Konkurrenzkampfes die deutschen Regierungen mit dem Rest der EU keinen Deut freundlicher umgegangen sind, als es jetzt die USA mit der gesamten EU tun, gleich, ob dieses RAND-Papier nun echt oder gef\u00e4lscht ist.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte die Haupthypothese dieses Papiers so zusammenfassen: Wenn der uns zug\u00e4ngliche Wirtschaftsraum auf die 15 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung schrumpft, die der &#8222;Westen&#8220; umfasst, dann gibt es nur noch Platz f\u00fcr eine Industrienation, und das sollen die USA sein.<\/p>\n<p>Das ist insofern noch eine relativ vern\u00fcnftige Position, als dass die Niederlage gegen die restlichen 85 Prozent der Welt indirekt eingestanden und zur Grundlage der formulierten Strategie wird. Das ist ein Argument f\u00fcr die Echtheit, denn verglichen mit den gesamten Zusammenh\u00e4ngen der US-Neocons war RAND immer vergleichsweise rational, und was hier beschrieben wird, ist eine Kompensationsstrategie, die die globale Ver\u00e4nderung bereits einrechnet.<\/p>\n<p>Aber selbst wenn es gel\u00e4nge, Europa bis zum letzten Blutstropfen auszusaugen (was in jeder der beiden m\u00f6glichen Varianten scheitern wird, siehe oben)\u00a0\u2013 das wird nicht daf\u00fcr sorgen, dass sich die US-Wirtschaft stabilisiert. Der Geldzufluss wird nicht reichen, um die Spekulationsblasen am Platzen zu hindern, und der Wegfall der Einnahmen aus dem geistigen Eigentum, der zwangsl\u00e4ufig sp\u00e4testens dann geschieht, wenn sich die bereits bestehende chinesische F\u00fchrung bei den Patenten materiell umsetzt (vermutlich aber weit fr\u00fcher), ist nicht kompensierbar. Den Vereinigten Staaten steht ein Schicksal bevor, das dem eines Vampirs im Sonnenlicht gleicht, und sie sind nicht Wesley Snipes in &#8222;Blade&#8220;.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/illustrations\/finanzen-b%c3%b6rse-tendenz-symbol-4599824\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/geralt-9301\/\">geralt<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Dagmar Henn in zwei Teilen<\/b><br \/>\nWann immer ein historisch bedeutender Verrat geschieht \u2013 und anders kann das Verhalten der deutschen wie der anderen EU-Regierungen nicht mehr bezeichnet werden \u2013 beginnt das R\u00e4tselraten, wie dieser Verrat vorbereitet und ausgel\u00f6st wurde. In den letzten Tagen ist ein Papier aufgetaucht, das angeblich von der RAND Corporation stammt. RAND ist ein US-Thinktank, der unter anderem dem Pentagon zuarbeitet und von dem ich das erste Mal h\u00f6rte, als 2014 ein Dokument zirkulierte, in dem in englischer Sprache durchdacht wurde, wie die Ukrainer mit den Bewohnern der Gebiete im Donbass umgehen sollten, die sie einn\u00e4hmen. Weiter bekannt ist ein RAND-Papier, das eine milit\u00e4rische Auseinandersetzung zwischen den USA und China und\/oder Russland durchspielte und bei 14 verschiedenen Varianten jedes Mal eine Niederlage der USA eingestehen musste.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":14180,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[627,182,759,1428,1317,1604,719,1410,639,185,1528],"class_list":["post-14176","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-energiepolitik","tag-eu","tag-geheimdienste","tag-industrie","tag-nord-stream","tag-patentrecht","tag-sanktionen","tag-thinktank","tag-ukraine-konflikt","tag-usa","tag-wirtschaftspolitik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/finance-4599824_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3GE","jetpack-related-posts":[{"id":13274,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13274","url_meta":{"origin":14176,"position":0},"title":"Die EU und die Sanktionen. 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