{"id":13960,"date":"2022-08-17T07:54:03","date_gmt":"2022-08-17T05:54:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13960"},"modified":"2022-09-06T22:42:43","modified_gmt":"2022-09-06T20:42:43","slug":"du-sprichst-von-westlichen-werten-ich-davon-was-sie-bedeuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13960","title":{"rendered":"Du sprichst von westlichen Werten, ich davon, was sie bedeuten"},"content":{"rendered":"<p><em>von\u00a0<strong>Gregor Gasse<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung der Beziehungsf\u00e4higkeit<br \/>\nkennzeichnet den Kipppunkt vom neoliberalen Reich<br \/>\nwie weit sein Einfluss auch reicht<br \/>\nbis tief hinab in die menschlichen Sehns\u00fcchte<br \/>\nist es alsbald Geschichte, ein d\u00fcsteres Kapitel<br \/>\nin diesem endlosen Ringen um Vernunft und Menschenw\u00fcrde<br \/>\nentfremdete sich der Mensch von sich und seinem N\u00e4chsten<br \/>\nwollte mehr Geld, Besitz, Status erlangen<br \/>\nund scheiterte an den geringsten Anforderungen<br \/>\ndes Miteinanders, da dieses nicht ber\u00fccksichtigt wurde<br \/>\nim Streben nach absoluter Bereicherung und Machtf\u00fclle<br \/>\nstolperte der Mensch schlie\u00dflich \u00fcber das, was er wirklich ben\u00f6tigte<br \/>\nund das Leblose ihm nicht zu gew\u00e4hren vermochte<br \/>\nall das Geld, der Besitz und der Status sind offenkundig ein Wahngebilde<br \/>\ndem der Mensch zu guter Letzt mit seiner Vernunft zu begegnen hatte<br \/>\nobwohl er das, wie sie h\u00e4ufig in seiner Geschichte, unn\u00f6tig hinausz\u00f6gerte<br \/>\nnicht auf die Zeichen der Zeit reagierte, sondern mit Durchhalteparolen<br \/>\ndas Unweigerliche aufzuhalten suchte und die Wirklichkeit<br \/>\nmit allen Mitteln verweigern wollte, wie ein S\u00fcchtiger<br \/>\nder einfach nicht einsehen konnte, wie verheerend seine Sucht sich auswirkte<br \/>\ndass die vermeintliche Aufwertung, die er im Rausch versp\u00fcrte<br \/>\nletztlich eine Verarmung seiner selbst zur Folge hatte<br \/>\nganz gleich wie sehr er das vor sich und anderen zu verbergen suchte<br \/>\nindem er behauptete, dass er bedeutender als jeder andere Mensch w\u00e4re<br \/>\nund sich Gottmensch, K\u00f6nig, Produktionsmittelbesitzer, Pr\u00e4sident<br \/>\nPolitiker, Papst, Philanthrop\u2026 nannte, konnte er nicht verbergen<br \/>\nwas in ihm schw\u00e4rte, weil er es durch sich verbreitete, danach strebte<br \/>\nnach allem zu greifen, was er noch zu fassen vermochte<br \/>\nwar es l\u00e4ngst das Geb\u00e4rden eines Ertrinkenden<br \/>\nwelcher weiterhin davon halluzinierte, wie man \u201ees\u201c verhindern w\u00fcrde<br \/>\nwobei er selbst den Eindruck vermittelte, nicht recht zu wissen<br \/>\nwas genau dieses \u201ees\u201c bezeichnen sollte, denn es wurde immer schlimmer<br \/>\nohne dass eine seiner haltlosen Geb\u00e4rden dieses aufhalten konnte<\/p>\n<p>Da sein Blick und Bem\u00fchen sich zu sehr auf denjenigen konzentrierte, der es noch wagte<br \/>\nFragen zu stellen, obschon der \u201eARD Deutschlandtrend\u201c statistisch untermauerte<br \/>\nwie die Mehrheit der Deutschen, die unter zirka 1300 Befragten ermittelt wurde<br \/>\nmit der Politik der Bundesregierung \u00fcbereinstimmte, so machte man Wahrheit heute<br \/>\nw\u00e4hrend man all die Abweichler mit Zensur und Repressalien belegte<br \/>\ndenn jetzt gerade war keine Zeit f\u00fcr Bedenken, man musste im Gleichschritt denken<br \/>\nes ging um unser aller Sicherheit, nicht um Freiheit, Menschlichkeit oder gar W\u00fcrde<br \/>\nwie man stets und ausdauernd in ihren Medien lesen und h\u00f6ren konnte<br \/>\nder Feind war der Z\u00f6gerliche, Andersdenkende, Kollaborateur feindlicher M\u00e4chte<br \/>\ndenen man sich nun mit aller Gewalt widersetzen musste<br \/>\nwenn man dieser weltumspannenden, nie dagewesenen Bedrohung Herr werden wollte<br \/>\neine k\u00fcnstlich erzeugte Komplizenschaft, die die Spaltung in der Gesellschaft<br \/>\nverbergen sollte, welche man selbst durch seine Politik erzeugt hat<br \/>\naber gegenw\u00e4rtig keine Zeit f\u00fcr Ursachenforschung hatte, f\u00fcr kleinliches Denken<br \/>\ndie Stunde war gekommen, die Menschen unter einer h\u00f6heren Aufgabe zu konzentrieren<br \/>\nwie die Reden und \u00dcberschriften in der Geschichte der Menschheit stets gleich klingen<br \/>\nund die Konsequenzen ebenfalls nicht anders als zuvor in Erscheinung treten<br \/>\ndie zunehmende Ausbeutung der Armen und die ma\u00dflose Bereicherung der Herrschenden<br \/>\nund Besitzenden, w\u00e4hrend die Medien eine vermeintliche Einheit beschw\u00f6ren<br \/>\nin ihren Artikeln und \u00dcberschriften eine angebliche Bedrohung kultivieren<br \/>\nund k\u00fcnstlich aufbl\u00e4hen, welche in ihrem scheinbaren Ausma\u00df das \u00fcberstieg<br \/>\nwas die Menschen im Land wirklich bedroht, man aber nirgendwo liest<br \/>\ndie zunehmende Armut und Verrohung der Menschen, die Gier<br \/>\nund Ma\u00dflosigkeit ihrer Herrschenden und Besitzenden<br \/>\ndie ihnen keine Gerechtigkeit, sondern lediglich einen S\u00fcndenbock lieferten<br \/>\ngegen den man sich in seiner ganzen Ohnmacht wenden sollte<br \/>\nw\u00e4hrend die Polizei und die Armee die Pal\u00e4ste sch\u00fctzte<br \/>\naber ihr Gegen\u00fcber begegnete ihnen auf der Stra\u00dfe, der Arme und Ausgesto\u00dfene<br \/>\nder nicht weniger wusste, wohin er sich in seiner Not wenden sollte<br \/>\nund so schlug er gleichsam wahllos um sich und traf stets jene<br \/>\nmit welchen er sich eigentlich solidarisieren sollte<br \/>\ndie er aber nicht l\u00e4nger als sein Gegen\u00fcber erkannte<br \/>\nwelcher \u00e4hnlich wie er gegen die Mauern anrannte<br \/>\ndie man in ihren K\u00f6pfen und Gef\u00fchlen erschaffen hatte<\/p>\n<p>Der Verfall kannte nur eine Richtung, die er nehmen konnte<br \/>\nin die Eskalation hinein, die man \u00fcberall in der Welt beobachtete<br \/>\nes gab kein Ma\u00df mehr, welches differenzieren, reden, Frieden wollte<br \/>\nes gab allein das absolut Gute und das absolut B\u00f6se<br \/>\nw\u00e4hrend man einmal mehr von \u201ewestlichen Werten\u201c phantasierte<br \/>\ndie man mit Waffengewalt und Sanktionen \u00fcber die unwilligen V\u00f6lker bringen w\u00fcrde<br \/>\nblickte man nicht auf die sch\u00e4dlichen Auswirkungen, die ihre Politik de facto zeitigte<br \/>\nda man seinen Blick viel zu sehr nach au\u00dfen richtete, als L\u00f6sungen daf\u00fcr zu finden<br \/>\ndass im Vorzeigeland Deutschland fast 14 Millionen Menschen in Armut vegetierten<br \/>\nmehr als jeder vierte Mensch von psychischen Beeintr\u00e4chtigungen betroffen ist<br \/>\n161.000 Opfer h\u00e4uslicher Gewalt in 2021, wobei die Dunkelziffer weit h\u00f6her ist<br \/>\nZweidrittel der M\u00e4nner und \u00fcber die H\u00e4lfte der Frauen \u00fcbergewichtig sind\u2026<br \/>\nund all dieses doch keine Indizien f\u00fcr einen empfundenen Selbstwert sind<br \/>\nf\u00fcr Lebensqualit\u00e4t, Zufriedenheit, Selbstverwirklichung oder gar Gesundheit<br \/>\nsondern von einem gest\u00f6rten System, welches wahllos um sich greift<br \/>\nwie ein Parasit, der in dieser pathologischen Atmosph\u00e4re heranreift<br \/>\nund die ganze Welt in seinen Abgrund mit hineinziehen m\u00f6chte<br \/>\nes ging nicht um irgendwelche Werte, sondern um eine Krankheit<br \/>\ndie ihrer Natur nach danach strebte, dass sie sich ausbreiten konnte<br \/>\nwie der Vorreiter der Degeneration, das US-Regime, un\u00fcbersehbar offenbarte<br \/>\naber weiterhin nicht in seiner wahren Natur erkannt und benannt wurde<br \/>\nes war die \u201eDemokratie\u201c, die vermeintlich solche Auswirkungen hatte<br \/>\nund nicht die Pathologie und Gier, die ihren Blick immer von sich weg<br \/>\nauf andere richtete, nicht um in ihnen eine m\u00f6gliche Alternative zu sichten<br \/>\nsondern um Unfrieden, Elend, Hass und Krieg zu stiften<br \/>\ndenn damit lie\u00df sich der Blick noch am besten beirren<br \/>\nund eine k\u00fcnstliche Einheit herstellen, die sich gegen den auserkorenen Feind stellte<br \/>\nobwohl er nichts f\u00fcr das Elend konnte, welches \u00fcber die Menschen herrschte<br \/>\nda dieses schlie\u00dflich durch die Innen- und Au\u00dfenpolitik ihrer Regierung bewirkt wurde<br \/>\nwar ihr angeblich beherzter Widerstand letzten Endes dazu auserkoren<br \/>\nihr Elend nicht nur zu bewahren, sondern dar\u00fcber hinaus neues Elend heraufzubeschw\u00f6ren<\/p>\n<p>Doch der Anfang war bereits viele Jahrzehnte vorher sp\u00fcrbar<br \/>\nwas nicht ganz so eindeutig war, zumal es eine Entlastung war<br \/>\nwenn man die Alten auslagern konnte, jemand anderes sich darum k\u00fcmmerte<br \/>\ndas war das Versprechen des Kapitalismus, welches sich hier erf\u00fcllte<br \/>\ndas Unbequeme wurde von sich weggeschoben, daf\u00fcr gab es zweitklassige Menschen<br \/>\ndie die unliebsamen Arbeiten verrichteten, ein leichter Riss in den Familienstrukturen<br \/>\neventuell ein kurzer Moment der Beunruhigung, der verdiente Ruhestand<br \/>\nf\u00fchrte zur Ghettoisierung im Seniorenheim, erschien nicht sehr erstrebenswert<br \/>\nder Mensch hatte keinen Wert, wenn er nicht konsumierte<br \/>\noder produzierte, sondern darauf angewiesen war<br \/>\ngepflegt zu werden, umsorgt, respektiert, wahrgenommen<br \/>\naber dann erweckte er den Anschein, dass er nutzlos w\u00e4re<br \/>\nweil er dar\u00fcber hinaus kein gutes Gef\u00fchl gew\u00e4hrte<br \/>\nweshalb es wie eine Erleichterung wirkte<br \/>\nwenn man ihn einfach auslagern konnte<br \/>\nirgendwohin, wo man ihn nicht sehen musste<br \/>\ndie demenzielle Umnachtung, die sich zum Ergebnis erkl\u00e4rte<br \/>\ndiese war es, die uns alle fr\u00fcher oder sp\u00e4ter erwartete<br \/>\nzumindest, wenn man sich g\u00e4nzlich dem Diktat<br \/>\nder Medien, der Wirtschaft und der Politik unterordnete<br \/>\nund auf jegliche Anwendung des eigenen Verstandes verzichtete<\/p>\n<p>Aber das war alles Zukunftsmusik und mit der Hoffnung verbunden<br \/>\nman w\u00fcrde diesem Schicksal irgendwie noch entkommen<br \/>\nobwohl es dieser Riss in den Familienstrukturen war<br \/>\nder sich allm\u00e4hlich ausweitete, denn nicht allein der Alte<br \/>\nsondern zudem das Kind bezeichnete ein nutzloses Etwas<br \/>\nzumindest solange, wie es seine Eltern nicht zum Kauf animierte<br \/>\nall die Dinge, mit denen man eine gl\u00fcckliche Kindheit ausstaffierte<br \/>\nman hatte keine Zeit mehr f\u00fcr das Wesentliche<br \/>\nKita, Kindergarten, Karriere, wieder wurde ausgelagert<br \/>\nwas einen blo\u00df behinderte, Kinder erzog irgendwer<br \/>\nder daf\u00fcr bezahlt und damit so h\u00e4ufig \u00fcberfordert wurde<br \/>\nwas man aber p\u00e4dagogisch als sinnvoll erkl\u00e4ren konnte<br \/>\nweil es sich unmittelbar in eine Gruppe einfinden musste<br \/>\nund nie die Erfahrung machte, welchen Wert es f\u00fcr seine Eltern hatte<br \/>\ndenn diese fanden keine Zeit f\u00fcr ihr Kind, man musste arbeiten<br \/>\nkonnte sich ein Kind gar nicht anders leisten, was einen R\u00fcckgang<br \/>\nder Geburten zur Folge hatte, aber nicht weiter besorgniserregend wirkte<br \/>\nZwischenmenschlichkeit besa\u00df im Neoliberalismus keine Priorit\u00e4t<br \/>\nschlie\u00dflich ist es der Unzufriedene, der fr\u00f6hlich konsumiert<br \/>\num der Leere zu begegnen, die der fehlende Bezug zueinander<br \/>\nin seinem Innern ausl\u00f6ste, die Vergeblichkeit, die die Innovation erm\u00f6glichte<br \/>\nda der Mensch st\u00e4ndig etwas Neues ben\u00f6tigte, welches die Leere im Innern beheben sollte<\/p>\n<p>Wobei das gleichsam nicht den Anfang, sondern eine Konsequenz bezeichnete<br \/>\nam Anfang stand die Verdinglichung des Menschen, das zweckgebundene Dasein<br \/>\nwas den Menschen seines Wertes beraubte und ihn zu etwas machte<br \/>\ndas sich beweisen, einen gewissen Nutzen darstellen musste<br \/>\ndamit man ihm einen Wert oder gar Sinn unterstellen konnte<br \/>\nwie die kirchliche Lehre die Wertlosigkeit im Erleben des Menschen etablierte<br \/>\nihn zu einem ohnm\u00e4chtigen, bed\u00fcrftigen Bittsteller erzog<br \/>\nder allein auf die Gnade Gottes, respektive seiner Herrscher hoffen durfte<br \/>\ndenn er war ein schlechter Mensch, den niemand lieben konnte<br \/>\ner f\u00fchlte selbst, dass er schwach war und der F\u00fchrung bedurfte<br \/>\nsich einzig dort zu entfalten vermochte, wo er sich den Anforderungen unterwarf<br \/>\ndie man an ihn stellte, mittels derer er seiner schlechten Natur begegnete<br \/>\nwie die schwarze P\u00e4dagogik den Menschen schon in seiner Kindheit verk\u00fcmmerte<br \/>\ndas Kind war etwas, das man zur Sozialvertr\u00e4glichkeit erziehen musste<br \/>\nseiner Natur nach war es antisozial und auf sich begrenzt, ohne Nutzen<br \/>\ngab es nichts, sondern stellte unerm\u00fcdlich Forderungen<br \/>\nunbemerkt vermischte sich Wissenschaft und Aberglaube<br \/>\nwurde diese schlie\u00dflich gleichfalls einzig von Menschen praktiziert<br \/>\nnahm dort ihren Anfang, wo der Mensch bereits in sich stockte<br \/>\ndas Thema, welches er nicht \u00fcberwinden konnte, das Vorurteil<br \/>\nwelches den Anfang seines vermeintlich objektiven Blickes bezeichnete<br \/>\nund er mit allen Mitteln zu best\u00e4tigen suchte<br \/>\nweil er dar\u00fcber seine eigene innere Ruhe gew\u00e4hrleisten wollte<br \/>\ndenn wenn etwas eine Tatsache war, dann war es etwas<br \/>\nwas man nicht m\u00fchsam in Frage stellen, entwickeln, ver\u00e4ndern musste<br \/>\nman musste es schlichtweg akzeptieren, was eine scheinbar sachliche<br \/>\nwissenschaftliche, objektive Sicht so leicht erm\u00f6glichte<br \/>\nda Wissenschaft wie ein Schlusspunkt Gottes oder der Natur wirkte<\/p>\n<p>Wenngleich es in der Wissenschaft unterschiedliche Str\u00f6mungen gab<br \/>\nwie die Philosophie grunds\u00e4tzlich gegen die Entfremdung auftrat<br \/>\nweshalb man sie in ihrem Einfluss kontinuierlich beschr\u00e4nkt hat<br \/>\nin der Kindheit lehrt man die kirchliche Religion und Unterw\u00fcrfigkeit<br \/>\nnicht das stolze Individuum und die unabh\u00e4ngige Verstandest\u00e4tigkeit<br \/>\npermanent geht es um Bewertung, die ein anderer bestimmt und vornimmt<br \/>\ndas Kind, der Mensch ist lediglich Produkt dessen<br \/>\nder ihm darlegt, was verfehlt ist und was angemessen<br \/>\ndadurch wird nicht der m\u00fcndige B\u00fcrger, sondern<br \/>\nder willf\u00e4hrige Produzent und Konsument erzogen<br \/>\ndenn um einen Wert darzustellen, scheint das Ich nicht zu gen\u00fcgen<br \/>\nes bedarf der Bewertung durch andere, die wiederum<br \/>\n\u00e4hnlichen Mangelempfindungen folgen und sich mit allem m\u00f6glichen<br \/>\numgeben und es vermeintlich ben\u00f6tigen, um sich hervorzuheben<br \/>\naus der Bedeutungslosigkeit, die ihnen Bildungssystem und Erziehung auferlegen<br \/>\nobgleich arme Menschen \u201esystemgem\u00e4\u00df\u201c st\u00e4rker darunter leiden<br \/>\nda weiterhin der sozio\u00f6konomische Hintergrund der Eltern dar\u00fcber bestimmt<br \/>\nwie viel vermittelte Bildung das Kind zugesprochen bekommt<br \/>\nund es somit zumeist nicht aus seinem ihm auferlegten Schicksal entkommt<br \/>\nist zumindest dahingehend die Chancengleichheit in Deutschland gewahrt<br \/>\ndass der Akademiker ebenfalls nur den \u00e4u\u00dferst beschr\u00e4nkten Horizont zur Verf\u00fcgung hat<br \/>\nder ihn vor der Erkenntnis bewahrt, dass das Herrschaftssystem seine Wurzel<br \/>\nin der Psychopathologie hat, und er folglich seine M\u00f6glichkeiten gleicherma\u00dfen einzig<br \/>\ninnerhalb des kranken Systems gewahrt und es demzufolge ebenso durch sich bewahrt<\/p>\n<p>Es ist also mehr als ein materielles, es ist ein geistig-emotionales Problem<br \/>\nwie anders k\u00f6nnte es Million\u00e4re und Milliard\u00e4re geben<br \/>\nw\u00fcrden sie in sich nicht einen Mangel f\u00fchlen<br \/>\nden sie nicht anders zu beheben wissen, als immer mehr und mehr<br \/>\nzu ben\u00f6tigen, wobei die erzielten Summen schon darlegen<br \/>\ndass sie ihr Problem nicht l\u00f6sen, sondern lediglich selbstbest\u00e4tigend wirken<br \/>\nweil sie zum einen ihrem Minderwertigkeitskomplex nichts entgegensetzen<br \/>\nund zum anderen das von ihnen begehrte Kapital anderen Menschen stehlen m\u00fcssen<br \/>\ndenn den \u00fcberbordenden Luxus kann es einzig durch die extreme Armut geben<br \/>\nkein Mensch allein konnte so viel produzieren, wie sie glauben<br \/>\nerlangen zu m\u00fcssen, um sich nicht l\u00e4nger wert- und bedeutungslos zu f\u00fchlen<br \/>\naber dar\u00fcber fehlt es eben dort, wo Menschen es wirklich ben\u00f6tigen<br \/>\nweshalb es Million\u00e4re und Milliard\u00e4re gibt, wo Menschen weiterhin an Hunger sterben<br \/>\ndoch die Perversion wird nicht erkannt und demgem\u00e4\u00df wird ihr nicht begegnet<br \/>\nvielmehr wird die L\u00fcge verbreitet, wenn man sich nur gen\u00fcgend anstrengt<br \/>\ndann w\u00fcrde sich das gewiss lohnen, obwohl die Armut keinen Ausweg kennt<br \/>\nReichtum f\u00e4llt immer nach oben, keine Anstrengung hat das Unrecht je behoben<br \/>\ndenn das Herrschaftssystem an sich ist pervertiert und ohne L\u00f6sung<br \/>\nausgenommen die Selbstzerst\u00f6rung, der Minderwertigkeitskomplex<br \/>\nwird nicht zur Vernunft kommen, eher liegt in ihr seine Bedrohung<br \/>\nm\u00fcsste er schlie\u00dflich dann seine Problematik erkennen und akzeptieren<br \/>\nw\u00fcrde demzufolge aber unweigerlich sein verfolgtes Ziel und seinen Sinn verlieren<br \/>\nkein Geld der Welt wird seine empfundene Wertlosigkeit aufheben<br \/>\njedoch, wonach sollte er dann streben, er w\u00e4re klein wie alle Menschen<br \/>\nverloren in einer Welt, in der keine Begegnung und keine Best\u00e4rkung durcheinander leben<\/p>\n<p>Allenthalben fehlt es an Selbst-Bewusstsein, Aufkl\u00e4rung und Alternativen<br \/>\ndas Internet h\u00e4tte ein Segen sein k\u00f6nnen, unterschiedliche Quellen<br \/>\ndie die Menschen unabh\u00e4ngig der Staatspropaganda informieren<br \/>\nhat aber blo\u00df dazu gef\u00fchrt, dass der Mensch sich in der Masse<br \/>\nvon Eindr\u00fccken selbst verliert und die Propaganda immer aggressiver wird<br \/>\nfr\u00fcher gab es in ihr zumindest vereinzelt kritische Stimmen<br \/>\ndie nun alle gleich klingen, w\u00e4hrend der Mensch im Internet<br \/>\nmit unz\u00e4hligen Menschen interagiert, sich aber nicht mit ihnen solidarisiert<br \/>\nda das virtuelle Gegen\u00fcber einzig als Konsument oder Konsumgut ben\u00f6tigt wird<br \/>\nTinder zur Promiskuit\u00e4t verhilft und Instagram zur Reichweite<br \/>\ndie \u201esozialen Medien\u201c, wie man sie weithin nannte<br \/>\nverbinden keine Menschen, sondern isolieren sie voneinander<br \/>\nder Wert des Menschen ist nicht l\u00e4nger im Einzelnen<br \/>\nsondern allein in der anonymen Masse erfahrbar<br \/>\nich habe keinen Follower, sondern einen Menschen<br \/>\nder mein Ein und Alles war, w\u00e4hrend mich der ber\u00fchmte Influencer<br \/>\n\u00fcberlegen auslacht, denn er hat Millionen Follower<br \/>\ndie ungeduldig darauf warten, mit neuen Belanglosigkeiten versorgt zu werden<br \/>\ndenn nur in der Verdummung der Menschen scheint Hoffnung zu liegen<br \/>\nwenn die Gedanken brach liegen und der Gesundheitsminister in einer Amazonshow<br \/>\nseine kom\u00f6diantische Seite zeigt, um \u00fcber seine Inkompetenz hinwegzut\u00e4uschen<br \/>\nscheint das niemanden zu irritieren, die Geistlosen bringen den Frieden<br \/>\nindem sie die Menschen mit etwas besch\u00e4ftigen, was nicht zu sehr anstrengte<br \/>\nund erst recht nicht die Missst\u00e4nde beleuchtete, man war nach der Arbeit viel zu m\u00fcde<br \/>\num sich noch auf etwas Gehaltvolles und Kritisches zu konzentrieren<br \/>\nder Verstand wollte einfach ausruhen, im \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Schwachsinn<br \/>\nder seine vermeintliche Freiheit und Freude bezeichnete<br \/>\nes muss nicht immer Shakespeare sein, da Schlagerparty l\u00e4ngst gen\u00fcgte<br \/>\nalle kennen das Leben, wie man es auf Facebook, Twitter, Youtube\u2026 pr\u00e4sentierte<br \/>\nin nahezu jeder \u201epers\u00f6nlichen Meinung\u201c h\u00f6rte, was ein jeder aus der Schule kannte<br \/>\nder gute und erfolgreiche Sch\u00fcler war der, der repetierte und repetierte und repetierte<br \/>\nwas man tagt\u00e4glich h\u00f6ren und lesen konnte, \u201eder Russe, der Russe, der Russe\u2026\u201c<br \/>\nein \u00e4hnliches Prinzip wie man es bereits bei Corona anwandte<br \/>\ndavor waren es die Islamisten, die man unter Generalverdacht gestellt hatte<br \/>\nfern von jeglichem seri\u00f6sen Journalismus, Inhalt und Informationen<br \/>\nging es einzig und allein um die Steuerung der Emotionen<\/p>\n<p>Denn ganz gleich wie viel Ablenkung und vermeintliche Neuheiten man ihnen liefert<br \/>\nman sp\u00fcrt zu guter Letzt, dass man immer weniger Luft, Freude, Kraft zur Verf\u00fcgung hat<br \/>\ndeshalb inszeniert man Entwicklung, wir reden \u00fcber gendergerechte Formulierungen<br \/>\nnicht \u00fcber Ausbeutung, Ma\u00dflosigkeit und Diebstahl an Lebenskraft, was die Gesellschaft<br \/>\nweder toleranter noch sozialer macht, weil es die Chancenlosigkeit nicht abschafft<br \/>\nw\u00e4hrend das laufend wechselnde Feindbild noch so etwas wie Unvorhersehbarkeit erschafft<br \/>\nSpontaneit\u00e4t, Entwicklungsfreiheit, das Elend bleibt, aber der Schuldige \u00e4ndert sich<br \/>\nvom Ausl\u00e4nder zum Ungeimpften waren es nun die Pazifisten, pr\u00e4ziser Andersdenkenden<br \/>\ndie auf all die Widerspr\u00fcche hinweisen, die trotzdem ans Licht kommen<br \/>\nKorruption, verfassungswidrige Verordnungen, Diffamierungen, gezielte Desinformationen\u2026<br \/>\nwelche aber alle nicht sch\u00e4dlich f\u00fcr die \u201eDemokratie\u201c sind, sondern ihr seit jeher innewohnen<br \/>\nw\u00e4hrend die Andersdenkenden die Gesundheit, die Einheit, das Gl\u00fcck aller bedrohen<br \/>\nwie fragil die \u201eDemokratie\u201c pl\u00f6tzlich erschien, dass sie keine Fragen duldete<br \/>\nallein dadurch bestand, indem man sie nicht auf ihre Inhalte pr\u00fcfte<br \/>\ndenn dann wirkte sie leer, und so gab es immer mehr und neue Feindbilder<br \/>\nsie trieben die Spaltung und Verdinglichung des Menschen blind voran<br \/>\nkaum einer, der sein Gegen\u00fcber als ebenb\u00fcrtigen Menschen begreifen kann<br \/>\njedoch wird dieses dankend entgegengenommen, schlie\u00dflich scheint der Hass<br \/>\neine vermeintliche Haltung gegen\u00fcber der empfundenen Ohnmacht einzunehmen<br \/>\nund das Gef\u00fchl zu gew\u00e4hren, ihr zumindest etwas entgegenzusetzen<br \/>\nweshalb die Menschen zumeist derart willf\u00e4hrig hassen<br \/>\nes lag nicht in ihrer Natur oder ihrem Wesen, ein Feindbild zu ben\u00f6tigen<br \/>\nsondern sie ben\u00f6tigen in der Entfremdung und Verdinglichung etwas<br \/>\nmit dem sie sich ihrem eigenen Empfinden widersetzen k\u00f6nnen<br \/>\nda sie durch es einzig die \u00dcberforderung erfahren und sich deshalb nach au\u00dfen wenden<br \/>\ngegen den vermeintlichen Feind richten, den die Hassbotschaften<br \/>\nder Medien und Politiker ihnen in ihr Wohnzimmer bringen<\/p>\n<p>Alles wird geliefert, sie m\u00fcssen sich nicht mehr bewegen<br \/>\nselbst ihr Gutb\u00fcrgertum k\u00f6nnen sie dergestalt beweisen<br \/>\nindem sie in irgendwelchen Foren ihre aufrichtige Gesinnung beweisen<br \/>\nden hassen, den sie nicht l\u00e4nger als ihr Gegen\u00fcber begreifen<br \/>\nwie gerne die Politiker und Propagandisten auf dieses Mittel zur\u00fcckgreifen<br \/>\ndenn dar\u00fcber scheint ihr Herrschaftssystem unanfechtbar<br \/>\nweil grunds\u00e4tzlich jemand anderes f\u00fcr die Konsequenzen<br \/>\naus ihrem Verhalten verantwortlich war und sie somit unbehelligt<br \/>\nweiter regieren und das Kapital akkumulieren k\u00f6nnen<br \/>\nw\u00e4hrend die Menschen sich gegenseitig angreifen<br \/>\nda sie sich nicht l\u00e4nger als Menschen begreifen k\u00f6nnen<br \/>\nsondern lediglich mit den Impulsen ihres Smartphones interagieren<br \/>\nund diese ihnen darlegen, was sie zu denken und empfinden haben<br \/>\nderweil sie isoliert im Homeoffice oder Homeschooling arbeiten<br \/>\nAbstand wahren, Maske tragen, Angst haben, sich alles liefern lassen<br \/>\nund ihr Haus nicht mehr verlassen, gefangen in den eigenen vier W\u00e4nden<br \/>\nin den H\u00e4nden der staatlich-verordneten Angst, der du nur durch<br \/>\nblinden Gehorsam und Isolation entkommen kannst, Angst, Angst, Angst<br \/>\nunter der sie allm\u00e4hlich verschwanden, der Mensch kam mehr und mehr abhanden<br \/>\nweil Menschen eben Menschen ben\u00f6tigen, etwas konkretes<br \/>\nan das sie sich halten, vielleicht klammern, das sie lieben k\u00f6nnen<br \/>\naber einfach nicht mehr in Beziehung zueinander zu treten verm\u00f6gen<br \/>\ndenn \u00fcberall herrscht das Misstrauen, dass sie sich<br \/>\neinzig aneinander bereichern wollen, der Kapitalismus<br \/>\nder sie in ihrer gesamten Struktur verk\u00fcmmert<br \/>\nkeinen Blick f\u00fcr die Besonderheit des Menschen<br \/>\nsondern allein f\u00fcr seinen vermeintlichen Nutzen hat<br \/>\nden er jedoch gleicherma\u00dfen blo\u00df dar\u00fcber zu beweisen vermag<br \/>\ndass er sich von seinem Ich entfremdet und einem Massendiktat unterwirft<br \/>\nda nicht er pers\u00f6nlich, sondern nur irgendwer ben\u00f6tigt wird<br \/>\nin einer un\u00fcberschaubaren Zahl und Menge<br \/>\naus der man Milliarden \u00fcber Milliarden herauspressen konnte<br \/>\neine Ziellosigkeit, die gar kein anderes Ende finden konnte<br \/>\nals die Selbstzerst\u00f6rung, die ihrem gesamten System anhaftete<br \/>\ndas Leblose, welches ihr Streben bezeichnete und unter sich subsumierte<br \/>\nund schlussendlich die Konsequenz des Ganzen bilden w\u00fcrde<br \/>\ndas Leben selbst entwertete und als ein Mittel zum Zweck degradierte<\/p>\n<p>Das Rad dreht sich schneller, wie man feststellen musste<br \/>\nalles wurde mit hinabgezogen, obwohl es keine Notwendigkeit bildete<br \/>\naber wie sollte man das Herrschaftssystem \u00fcberwinden<br \/>\nwo es wie ein Naturgesetz, eine Laune Gottes wirkte<br \/>\nder Mensch war dazu da, sich selbst zu zerst\u00f6ren<br \/>\njeder Hinweis auf andere Modelle, auf all jene<br \/>\ndie sich menschlich engagierten und z.B. im sozialen Bereich arbeiteten<br \/>\nmutete irgendwie utopisch an, obgleich es nicht der Mensch war<br \/>\nder derart selbstzerst\u00f6rerisch handelte, es war das Produkt<br \/>\nder Verdinglichung und Entfremdung, welches nicht leben konnte<br \/>\nsich nach Fiktionen, nicht nach Leben sehnte<br \/>\nda schlie\u00dflich all das, was ihn vermeintlich repr\u00e4sentierte<br \/>\nnicht an ihm, an seiner Pers\u00f6nlichkeit haftete<br \/>\ndas Geld, der Besitz, der Status nichts pers\u00f6nliches bezeichnete<br \/>\nsondern etwas abstraktes oder allgemeines, welches weder Empathie<br \/>\nTalent, Verstand noch k\u00f6rperliche Vorz\u00fcge ben\u00f6tigte<br \/>\nweshalb er nichts aus sich heraus zu erschaffen vermochte<br \/>\nwas den Menschen aus der Selbsterniedrigung befreite<br \/>\nund ihn zu einer Freude und Best\u00e4rkung f\u00fcreinander machte<br \/>\nweil er das selbst nicht f\u00fchlte, sondern nur den \u00fcberzeichneten Ausdruck<br \/>\neines gest\u00f6rten Systems darstellte, welches sich von den Menschen weg<br \/>\nhin zu einer deprivierten, hochtechnisierten Gesellschaft entwickeln wollte<br \/>\ndie l\u00e4ngst nicht mehr verstand, was der Mensch f\u00fcr den Menschen bedeutete<br \/>\nsie glaubte, \u00fcber ihn hinauszustreben und schien nicht zu sp\u00fcren<br \/>\nnicht zu sehen, wohin ihr Weg sie f\u00fchrte, k\u00fcnstliche Intelligenz<br \/>\ndie das Fehlen von emotionaler Intelligenz kompensieren sollte<br \/>\nihr Fortschritt, der voneinander wegf\u00fchrte, in diese d\u00fcstere Isolation hinein<br \/>\ndie man mit virtuellen Surrogaten und Ersatzbefriedigungen ausf\u00fcllen wollte<br \/>\ndenn \u00fcber allem stand die Kr\u00e4nkung, die in ihrem Innern wucherte<br \/>\ndass der Mensch an seinem K\u00f6rper gebunden war, Gedanken, Gef\u00fchle hatte<br \/>\ndurch die man \u00fcberw\u00e4ltigt, in Frage gestellt wurde, der Tod, der all den Besitz<br \/>\nals nichtig erkl\u00e4rte, leere H\u00e4nde, weil man nichts zu geben hatte<br \/>\nkein Verst\u00e4ndnis, keine sportlichen H\u00f6chstleistungen, keine Er\u00f6ffnungen, keine N\u00e4he<br \/>\nder Tod ist das Ende, weil Ewigkeit allein in der Gabe lebte<br \/>\nin dem, was man miteinander geteilt hatte, den Mut der Selbstoffenbarung<br \/>\ndie Selbstgewissheit ben\u00f6tigte, aber nur Angst und \u00dcberforderung f\u00fchlte<br \/>\nwie verf\u00fchrerisch klang in diesem Erleben die Befreiung von den Banden der Menschlichkeit<br \/>\nder wechselseitigen Abh\u00e4ngigkeit, die Zerst\u00f6rung der Beziehungsf\u00e4higkeit<br \/>\ndie nicht l\u00e4nger das Gef\u00fchl des Unverm\u00f6gens verleiht, sondern scheinbare Unabh\u00e4ngigkeit<br \/>\nder Gipfel des kranken Systems, eventuell der Beginn einer neuen Zeit<\/p>\n<p>In welcher sich der Mensch vom Wahn des Herrschaftssystems befreit<br \/>\ngemeinsam Aufkl\u00e4rung betreibt und einander Kraft verleiht<br \/>\nzivilen Ungehorsam, Empathie, Solidarit\u00e4t und Eigensinn zeigt<br \/>\ner erkannt und bef\u00f6rdert wird in seiner Individualit\u00e4t und Gleichwertigkeit<br \/>\ndenn dann ist jede Errungenschaft nicht l\u00e4nger Ausdruck<br \/>\neiner Krankheit, sondern ein n\u00e4chster Schritt zur Verbundenheit<br \/>\ndie nicht \u00fcber den Menschen hinaus, sondern von ihm ausgeht<br \/>\nda man den Menschen als das Gr\u00f6\u00dfte f\u00fcr den Menschen versteht<br \/>\nin der Begegnung voneinander die Entwicklung und Erf\u00fcllung des Menschen liegt<br \/>\nund dar\u00fcber die Angst besiegt, die einer entfremdeten Gesellschaft ihr Streben eingibt<br \/>\nweshalb man sie \u00fcberall in ihren Erzeugnissen offenbar sieht<br \/>\naber wo des Menschen Hand wieder in des Menschen Hand liegt<br \/>\ndort erkennt und erf\u00e4hrt er, was die Distanz nicht zu sehen gibt<br \/>\ndass Sicherheit in der eingegangenen N\u00e4he liegt<br \/>\nman dort erf\u00e4hrt, was das in dem anderen ausl\u00f6ste<br \/>\nunsere N\u00e4he, seine N\u00e4he, die bedeutsam machte, befriedigte<br \/>\nLeben, welches Leben gew\u00e4hrte, keine Unterschiede postulierte<br \/>\nsondern sich gemeinsam an Gedanken und Gef\u00fchlen erfreute<br \/>\ndie man freiz\u00fcgig teilte, einander derart reich gew\u00e4hrte, die Gabe, die Gabe<br \/>\nwenn die Fiktion \u00fcberwunden war und das Konkrete vorherrschte<br \/>\ndie Verbindung von Mensch zu Mensch, die nichts aufhob<br \/>\nund ohne die keiner leben konnte, denn einzig die Begegnung<br \/>\nvon Mensch zu Mensch erf\u00fcllte unser Leben mit Sinn und Wert<br \/>\nweil der Einzelne sich besonders und das Allgemeine geteilt erf\u00e4hrt<br \/>\nnichts begegnet uns ganz allein und kein Mensch wird je ohne Gegen\u00fcber sein<br \/>\nwir sind vereint in einer Gemeinschaft, deren Freude und Kraft<br \/>\nin der \u00dcbereinkunft und F\u00f6rderung durcheinander liegen<br \/>\ndie N\u00e4he wird die Angst besiegen, die N\u00e4he wird die Angst besiegen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Gregor Gasse bet\u00e4tigt sich seit \u00fcber zwei Jahrzehnten als Autor von philosophischen, psychologischen, sozialkritischen Texten und B\u00fcchern, die sich mit den Missst\u00e4nden der Herrschaftssysteme und dem Versuch, L\u00f6sungen daf\u00fcr zu formulieren, auseinandersetzen.<\/em><\/p>\n<p>Wir danken dem Autor f\u00fcr die Genehmigung zur Ver\u00f6ffentlichung seines Textes.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" 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ansehen oder herunterladen (PDF-Dokument, ca. 52 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild oben: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/illustrations\/finanzierung-gesch%c3%a4ft-dollar-hand-2380158\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/geralt-9301\/\">geralt<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von\u00a0Gregor Gasse<\/b><br \/>\nDie Zerst\u00f6rung der Beziehungsf\u00e4higkeit \/ kennzeichnet den Kipppunkt vom neoliberalen Reich \/ wie weit sein Einfluss auch reicht \/ bis tief hinab in die menschlichen Sehns\u00fcchte \/ ist es alsbald Geschichte, ein d\u00fcsteres Kapitel \/ in diesem endlosen Ringen um Vernunft und Menschenw\u00fcrde \/ entfremdete sich der Mensch von sich und seinem N\u00e4chsten \/ wollte mehr Geld, Besitz, Status erlangen \/ und scheiterte an den geringsten Anforderungen \/ des Miteinanders, da dieses nicht ber\u00fccksichtigt wurde \/ im Streben nach absoluter Bereicherung und Machtf\u00fclle \/ stolperte der Mensch schlie\u00dflich \u00fcber das, was er wirklich ben\u00f6tigte \/ und das Leblose ihm nicht zu gew\u00e4hren vermochte \/ all das Geld, der Besitz und der Status sind offenkundig ein Wahngebilde \/ dem der Mensch zu guter Letzt mit seiner Vernunft zu begegnen hatte &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":13984,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[162,159,832,693,756,1101,717,527],"class_list":["post-13960","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-weltanschauung-philosophie","tag-demokratie","tag-freiheit","tag-menschenwuerde","tag-neoliberalismus","tag-repressionen","tag-soziale-frage","tag-wahrheit","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/financing-2380158_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3Da","jetpack-related-posts":[{"id":3270,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3270","url_meta":{"origin":13960,"position":0},"title":"Menschenw\u00fcrde","author":"Webredaktion","date":"17. 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November 2022","format":false,"excerpt":"Beitrag von\u00a0Gregor Gasse \u00a0Der Mensch ohne Identit\u00e4t ist der Mensch \/ der im Licht der \u00d6ffentlichkeit steht \/ der nicht nach Selbsterkenntnis \/ sondern nach Macht und Aufwertung strebt \/ weil er ohne inneren Kern lebt \/ in einem untrennbaren Bezug zum Gegen\u00fcber steht \/ was er als Entwertung seiner\u2026","rel":"","context":"In &quot;Weltanschauung &amp; Philosophie&quot;","block_context":{"text":"Weltanschauung &amp; Philosophie","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=16"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/man-2877135_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/man-2877135_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/man-2877135_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/man-2877135_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13960\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}