{"id":13797,"date":"2022-07-22T02:07:49","date_gmt":"2022-07-22T00:07:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13797"},"modified":"2022-08-18T01:32:19","modified_gmt":"2022-08-17T23:32:19","slug":"nur-ein-schmutziges-abkommen-mit-moskau-koennte-die-ukraine-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13797","title":{"rendered":"Nur ein &#8222;schmutziges Abkommen&#8220; mit Moskau k\u00f6nnte die Ukraine retten"},"content":{"rendered":"<p><strong><a id=\"top\"><\/a>Nur eine schmutzige Verhandlungsl\u00f6sung mit den Russen, in der sich die scheinheiligen &#8222;Tugendbolde&#8220; der westlichen Regierungen demaskieren m\u00fcssten, k\u00f6nnte die Ukraine vor noch gr\u00f6\u00dferen Trag\u00f6dien bewahren. Aber die westlichen Polit-Eliten haben andere Priorit\u00e4ten.<\/strong><\/p>\n<p><em>von <strong>Rainer Rupp<\/strong><\/em><\/p>\n<p><a href=\"#t1\">Teil 1<\/a> | <a href=\"#t2\">Teil 2<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4><a id=\"t1\"><\/a>Teil 1<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 15.07.2022 auf <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/143526-nur-schmutziges-abkommen-mit-moskau-koennte-ukraine-retten-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Vor Kurzem gab es in US-Medien einige sehr gute und kritische Analysen zum Ukraine-Komplex, die aufhorchen lie\u00dfen. Darunter waren zwei Beitr\u00e4ge des bekannten geopolitischen Experten Dr. Gordon Hahn, die wir uns heute n\u00e4her ansehen wollen. Der erste war auf der Webseite von &#8222;Russian and Eurasian Politics&#8220; unter dem Titel &#8222;<a href=\"https:\/\/gordonhahn.com\/2022\/06\/13\/thoughtless-think-tanks-and-ukrainian-war-analysis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Thoughtless Think Tanks and Ukrainian War &#8218;Analysis&#8216;<\/a>&#8220; (&#8222;Stumpfsinnige Thinktanks und die &#8218;Analysen&#8216; des Ukraine-Kriegs&#8220;) erschienen. Der zweite war am 4. Juli in der &#8222;Free Republic&#8220; herausgekommen unter dem langen Titel: &#8222;Avoiding a Russian Quagmire, the Improbable Ukrainian Peace, and the Risk of Direct Russo-NATO War&#8220; (Vermeidung einer russischen Zwickm\u00fchle, der unwahrscheinliche ukrainische Frieden und das Risiko eines direkten Krieges zwischen NATO und Russland).<\/p>\n<p>Dr. Hahn ist einer der leider immer noch viel zu wenigen integren, kritischen Wissenschaftler, die sich weder aus finanziellem noch aus politischem Opportunismus haben verdrehen lassen. Zur Strafe f\u00fcr diesen ungeheuerlichen &#8222;wissenschaftlichen&#8220; Starrsinn wurde er nat\u00fcrlich als Russland-Versteher aus allen US-Denkfabriken, akademischen Institutionen und Talkshows des westlichen Mainstreams verbannt, obwohl er in der Vergangenheit durchaus auch als Kritiker der Politik des russischen Pr\u00e4sidenten aufgefallen war. Aber offensichtlich waren die negativen Aspekte von Dr. Hahns Arbeit, n\u00e4mlich seine strenge Kritik der NATO-Osterweiterung und der Hochr\u00fcstung der Ukraine durch die NATO, ausreichend, um ihn im medialen Ged\u00e4chtnisloch zu entsorgen, aus dem er jetzt wieder aufzutauchen scheint.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge von Dr. Hahn heben sich von der aktuellen Masse der russophoben westlichen Hetz- und Propaganda-Artikel dadurch ab, dass sie, ohne zu moralisieren, die Lage in der Ukraine n\u00fcchtern analysieren und realistisch die gemachten US-Fehler einsch\u00e4tzen. Davon ausgehend zeigt Dr. Hahn dann Wege auf, wie die Regierung in Washington in der Ukraine noch gr\u00f6\u00dferer Schaden f\u00fcr die Vereinigten Staaten, f\u00fcr die Menschen in der Ukraine und f\u00fcr die ganze Welt verhindert k\u00f6nnte. Dies traut er allerdings den aktuell in Washington regierenden &#8222;Polit-Eliten&#8220; nicht zu, da sie trotz ihrer humanit\u00e4ren Lippenbekenntnisse eine h\u00f6chst menschenfeindliche Agenda verfolgen.<\/p>\n<p>In seinem oben zuerst erw\u00e4hnten Beitrag \u00fcber die stumpfsinnigen Analysen der US-Thinktanks des Ukraine-Kriegs schrieb Dr. Hahn: &#8222;Das amerikanische Volk wird von einer Vielzahl von Regierungsbeamten, Medien und akademischen Ver\u00f6ffentlichungen in die Irre gef\u00fchrt. Als eines von Hunderten \u00e4hnlicher Beispiele, die man anf\u00fchren k\u00f6nnte, um diese Aussage zu untermauern, sei das in Washington ans\u00e4ssige &#8218;Institute for the Study of War&#8216; (ISW) (Institut f\u00fcr Kriegsstudien) genannt, das von der Frau des bekannten amerikanischen Neokonservativen Frederick Kagan geleitet wird.&#8220;<\/p>\n<p>Als Beispiel f\u00fcr die Arbeitsweise des ISW stellt Dr. Hahn einen Bericht einer f\u00fchrenden ukrainischen Nachrichtenagentur \u00fcber die hohen ukrainischen Verluste und die mangelnde Versorgung der Soldaten im Feld der t\u00e4glichen \u00dcbersicht des ISW \u00fcber die Situation an der russisch-ukrainischen Front gegen\u00fcber, die nur wenige Stunden nach dem Bericht der ukrainischen Nachrichtenagentur erschienen war. Im ISW-Bericht gewinnt immer die ukrainische Armee ganz eindeutig, und die Russen haben extrem hohe Verluste in Form von Toten und Verwundeten, weil sie sich angeblich wie T\u00f6lpel anstellen und ihre Waffen auch nicht funktionieren. Besonders schlimm ist, dass diese Art von gezielter Desinformation von einer sehr gro\u00dfen Zahl der US- und sonstigen westlichen Mainstream-Medien-Experten als Analysen des ISW verbreitet werden und auch die Meinungen der Politiker formen.<\/p>\n<p>W\u00f6rtlich schreibt Hahn:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Das ist wohlgemerkt keine Inkompetenz. Dies ist ein vors\u00e4tzliches Fehlverhalten, insbesondere im Fall des ISW, das darauf abzielt, die Wahrheit vor dem US-amerikanischen Volk und den Entscheidungstr\u00e4gern zu verbergen. Berichte erwecken immer den Eindruck, dass ukrainische Streitkr\u00e4fte angreifen und russische Streitkr\u00e4fte nicht vorankommen, obwohl man nur die Lagekarten \u00fcber den Kriegsverlauf vergleichen muss, um Russlands territorialen Gewinne in der Ostukraine erkennen, \u00fcberall au\u00dfer im Norden.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diesen Artikel beendet er mit der resignierenden Feststellung:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Diese Art verzerrter Darstellung w\u00e4re schockierend, wenn sie nicht seit Jahrzehnten in allem was Russland betrifft gang und g\u00e4be w\u00e4re, in der Ethnologie, in den Politikwissenschaften, in den internationalen Studien, Universit\u00e4ten, Medien und in den Regierungsapparaten in unserem zunehmend korrupten und moralisch bankrotten Land. Wenn Sie (das US-Establishment) ohne unaufh\u00f6rliches, absurdes L\u00fcgen nicht gewinnen k\u00f6nnen, dann werden Sie es wahrscheinlich auch nicht und sie verdienen es auch nicht. Bald werden wir wom\u00f6glich die Russen beneiden.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Seinen zweiten Artikel &#8222;Vermeidung einer russischen Zwickm\u00fchle, der unwahrscheinliche ukrainische Frieden und das Risiko eines direkten Krieges zwischen NATO und Russland&#8220; leitet Dr. Hahn mit folgender bemerkenswerten Zusammenfassung ein:<\/p>\n<p>&#8222;Die Ukraine verliert und wird ihren Krieg mit Russland verlieren. Damit Moskau den Frieden nicht verliert, ist es leider so, dass selbst eine Rumpfukraine in russischen Augen immer noch nicht die n\u00f6tige Sicherheit vor der Bedrohung durch die NATO bieten w\u00fcrde. Die Zeit wird knapp, um einen gr\u00f6\u00dferen, wahrhaft die ganze Ukraine umfassenden Krieg abzuwenden. Der kann von Moskau erfolgreich auch in die antirussischen westlichen Regionen des Landes und nach Kiew getragen werden. Das w\u00e4re das Ende des ukrainischen Staates, und damit w\u00e4re auch der milit\u00e4rischen Intervention der NATO ein Ende gesetzt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Eine von Russland besetzte Ukraine wird jedoch noch einige Zeit mit Partisanenkriegen und neofaschistischem Terrorismus zu tun haben, sodass das Risiko eines gr\u00f6\u00dferen Krieges bestehen bleibt, falls der Westen darauf bestehen sollte, Moskaus Feinde in der Ukraine (die Neonazi-Terroristen) zu bewaffnen. Wenn die westliche Diplomatie, allen voran die US-Politik, nicht bald auf Hochtouren l\u00e4uft und bereit ist, die notwendigen Kompromisse mit Moskau einzugehen, wird die Ukraine wahrscheinlich als unabh\u00e4ngiger Staat von der Weltb\u00fchne verschwinden, und ein gr\u00f6\u00dferer Russland-NATO-Krieg wird zu einer unmittelbaren Perspektive werden, die nicht nur Europa und Russland, sondern auch die Welt mit einem nuklearen Fl\u00e4chenbrand bedroht.&#8220;<\/p>\n<p>Deshalb sei es notwendig, so Dr. Hahn, auf einen Vorschlag von Edward Luttwak einzugehen, einem bekannten konservativen US-Geo-Strategen, der k\u00fcrzlich forderte, mit Russland ein &#8222;<a href=\"http:\/\/www.tabletmag.com\/sections\/news\/articles\/three-blind-kings-edward-luttwak\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">schmutziges, verachtenswertes Abkommen<\/a>&#8220; \u00fcber die Ukraine abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Leider sieht Hahn in den Korridoren der Macht weder in Washington noch in Br\u00fcssel noch anderswo in den westlichen Hauptst\u00e4dten politische Kr\u00e4fte, die zu einem solchen Abkommen mit Russland \u00fcber die Ukraine bereit w\u00e4ren. Im Gegenteil: \u00dcberall in den Hauptst\u00e4dten des Westens h\u00e4tten sich die Positionen gegen\u00fcber Russland verh\u00e4rtet, entweder<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;aus Rachegel\u00fcsten&#8220; gegen\u00fcber dem unbotm\u00e4\u00dfigen Kreml,<\/li>\n<li>oder weil sie &#8222;weiter die Hoffnung hegen&#8220;, dass irgendwie die Ukraine doch noch siegt und Russland ruiniert wird; ein Ziel, in das die Polit-Eliten der westlichen Welt sehr viel politisches Kapital investiert haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt sicherlich auch noch einen dritten Grund f\u00fcr die starre Haltung der West-Eliten, den Dr. Hahn nicht erw\u00e4hnt hat, n\u00e4mlich Angst. Sie haben Angst, dass sie mit ihrer Zustimmung zu einer &#8222;schmutzigen&#8220; Verhandlungsl\u00f6sung mit Russland ihre Maskerade als moralische Tugendbolde verl\u00f6ren, was zu einem Absturz ihrer pers\u00f6nlichen politischen und wirtschaftlichen Karrieren f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, laut Dr. Hahn haben die westlichen Polit-Eliten und Medien die Ukraine &#8222;in dieser v\u00f6llig unrealistischen Haltung (auf einen Sieg) best\u00e4rkt, was v\u00f6llig losgel\u00f6st von jeglicher Realit\u00e4t vor Ort ist&#8220;. F\u00fcr Washington und die NATO gehe es im Krieg nur darum, &#8222;&#8218;Putins Regime&#8216; ein Ende zu setzen&#8220; und &#8222;ihren verblendeten Tr\u00e4umen von einer &#8218;Entkolonialisierung&#8216; Russlands (der Aufteilung Russlands in mehrere, vom Westen abh\u00e4ngige kleinere Staaten) nachzuh\u00e4ngen&#8220;. Tats\u00e4chlich w\u00fcrden &#8222;die US-Regierung und die NATO den ukrainischen Staat und das ukrainische Volk als Rammbock gegen Russland benutzen&#8220; und zugleich &#8222;die nationalistischen Fantasien Kiews bef\u00f6rdern, Russland zu besiegen und zum Retter des Westens zu werden&#8220;, so die bemerkenswerte Feststellung Dr. Hahns.<\/p>\n<p>Nun ist es aber ganz anderes gekommen als vom Westen geplant. Aus der traumt\u00e4nzerischen Provokation Russlands zum Ukraine-Krieg ist f\u00fcr die West-Eliten ein Albtraum geworden. Die Ukraine hat im Donbass verloren und wird auch den ganzen Krieg mit Russland verlieren. Die West-Eliten stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer Russland-Politik. Dabei haben sie die Bev\u00f6lkerung ihrer eigenen L\u00e4nder als Geiseln genommen, die die schweren wirtschaftlichen und sozialen Kosten der undurchdachten Sanktionen gegen Russland tragen muss, w\u00e4hrend Politiker und Medien f\u00fcr alles &#8222;Putin&#8220; verantwortlich machen. Die mit Dummheit gepaarte Arroganz der westlichen Eliten hat uns an diesen Abgrund gebracht.<\/p>\n<p>Das alles h\u00e4tte nicht so kommen m\u00fcssen. Der schreckliche Krieg in der Ukraine h\u00e4tte leicht vermieden werden k\u00f6nnen, meint Dr. Hahn. Alles, was dazu notwendig gewesen w\u00e4re, sei &#8222;die Zustimmung des Westens zu einer neutralen Ukraine gewesen \u2013 eine Option, die seit zwei Jahrzehnten zur Verf\u00fcgung stand, aber die in Washington und Br\u00fcssel stets als nicht verhandelbar abgelehnt wurde&#8220;.<\/p>\n<p>Als Kiew sich bei den Verhandlungen mit den Russen in Istanbul im M\u00e4rz dieses Jahres in einem schriftlich pr\u00e4sentierten Papier in Schl\u00fcsselfragen zum Thema Ukraine zum ersten Mal kompromissbereit zeigte, indem es anbot, nicht l\u00e4nger die NATO-Mitgliedschaft anzustreben und die Neutralit\u00e4t zu akzeptieren, schrillten bei der NATO die Alarmglocken.<\/p>\n<p>Sprichw\u00f6rtlich einen Tag, nachdem die ukrainischen Unterh\u00e4ndler bei den Verhandlungen in Istanbul die Bereitschaft zur Neutralit\u00e4t ihres Landes gezeigt hatten, stand der britische Premierminister Boris Johnson in Kiew auf dem Teppich, um Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij diese &#8222;dumme Idee&#8220; auszureden und stattdessen unbegrenzte NATO-Hilfe mit Waffen und Finanzen zu versprechen. Schlie\u00dflich hatten die Hauptkriegstreiber der NATO dem eigenen Bekenntnis zufolge die Ukraine seit acht Jahren f\u00fcr diesen Krieg gegen Russland aufger\u00fcstet und vorbereitet, von einer 8.000-Mann-Armee auf eine Streitmacht von 250.000 im Februar 2022, bereit, die Krim und die Ostukraine mit Gewalt zur\u00fcckzuholen. Diese m\u00e4chtige ukrainische Armee ist inzwischen nach eigenem Bekenntnis aus Kiew zum Gro\u00dfteil von den Russen vernichtet worden, aber das offizielle Kriegsziel der Regierung in Kiew ist v\u00f6llig unrealistischerweise unver\u00e4ndert die R\u00fcckeroberung der Krim und des gesamten Donbass. Dazu will Kiew eine neue, eine Million starke Armee aufstellen \u2013 darunter 200.000 Frauen, weil die M\u00e4nner fehlen.<\/p>\n<p>Kiew erwartet von der NATO, diese Riesenarmee mit modernen Waffen auszur\u00fcsten und die Million zum Wehrdienst gezwungenen Ukrainer zu t\u00fcchtigen Soldaten auszubilden, damit noch im Herbst dieses Jahres die Gro\u00dfoffensive zur R\u00fcckeroberung der Krim und Ostukraine beginnen kann. Fakt ist jedoch: Selbst wenn die NATO-Staaten wollten, k\u00f6nnten sie auf die Schnelle kein Millionen-Heer ausstatten, geschweige an den neuen Waffen ausbilden. Aber niemand in der NATO hat den Ukrainern ihre surrealen Hirngespinste ausgeredet und empfohlen, schleunigst wieder mit den Russen Kontakt aufzunehmen, um eine Verhandlungsl\u00f6sung mit Moskau zu finden und wenigstens eine unabh\u00e4ngige Rumpf-Ukraine zu retten.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat Kiew seit dem Abbruch der Verhandlungen im M\u00e4rz dieses Jahres in Istanbul unter dem Druck Londons und Washingtons jegliche weitere Gespr\u00e4che mit Moskau \u00fcber eine diplomatische Beilegung dieses menschenfressenden Konfliktes abgelehnt. Es herrscht Funkstille zwischen Kiew und Moskau, und US-\/NATO-Politiker tun alles, damit dies so bleibt, weshalb in der Ukraine weiter haupts\u00e4chlich ukrainische Soldaten sterben. F\u00fcr die USA\/NATO ist jedoch nur wichtig, dass auch Russland leidet.<\/p>\n<p>Solange im Westen dieselben nach Hegemonie strebenden Eliten f\u00fcr ihre Ziel \u00fcber die Leichen ganzer V\u00f6lker gehen, solange den Polit-Verbrechern das Prestige der NATO \u00fcber das Wohlergehen ihrer eigenen Bev\u00f6lkerung geht, stehen die Chancen f\u00fcr einen vom Westen mitgetragenen Verhandlungsfrieden in der Ukraine allerdings schlecht. Denn die West-Eliten wehren sich mit Z\u00e4hnen und Klauen dagegen, dass nach dem kl\u00e4glich verlorenen Krieg in Afghanistan, nach allem Hype um eine angebliche Niederlage Russlands in der Ukraine nun auch noch ein weiterer verlorener Krieg in der Ukraine auf ihr Konto geht. Diese menschenverachtenden Politiker in den Schaltstellen von USA\/NATO werden es daher vorziehen, den Krieg in der Ukraine so lange wie m\u00f6glich am Brennen zu halten.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund scheint die Gefahr durchaus real, dass die Selenskij-Regierung im Herbst mit dem Segen der westlichen Polit-Eliten Hunderttausende von milit\u00e4risch schlecht ausgebildeten M\u00e4nnern und Frauen in Uniformen steckt und f\u00fcr die NATO in den Fleischwolf der haushoch \u00fcberlegenen russischen Artillerie schickt, obwohl die Ukraine durch diese unsinnigen Opfer nichts gewinnen, sondern nur sehr viel verlieren wird.<\/p>\n<p>Allerdings steckt Russland aus der Sicht von Dr. Hahn trotz seiner beeindruckenden milit\u00e4rischen Siege in der Ukraine in einer Art politischer Zwickm\u00fchle. Russland braucht einen Verhandlungsfrieden, um die Gefahr eines US\/NATO-Krieges abzuwenden. Mit einem Diktatfrieden w\u00e4re Moskaus Ukraine-Problem nicht gel\u00f6st, stattdessen k\u00e4men neue Probleme hinzu, wie die Bek\u00e4mpfung neofaschistischer Terror- und Sabotage-Gruppen in &#8222;Banderistan&#8220;, in den Brutst\u00e4tten des ukrainischen Faschismus im Westen des Landes.<\/p>\n<p>Wo und wann sollte Russland seine milit\u00e4rische Sonderoperation in der Ukraine am besten beenden? Diese und weitere von Dr. Hahn aufgeworfene Fragen werden in <em><strong><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/143619-nur-schmutziges-abkommen-mit-moskau-koennte-ukraine-retten-teil-2\/\">Teil 2<\/a>\u00a0<\/strong><\/em>dieses Artikels diskutiert.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4><a id=\"t2\"><\/a>Teil 2<\/h4>\n<p><strong>Im Teil 2 geht es um die vom US-Russland- und -Asienexperten Dr. Hahn aufgeworfene Frage, wann, wo und wie Russland seine Sonderoperation in der Ukraine beenden k\u00f6nnte, um nach seinen beeindruckenden milit\u00e4rischen Siegen in der Ukraine den Frieden nicht zu verlieren.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 16.07.2022 auf <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/143619-nur-schmutziges-abkommen-mit-moskau-koennte-ukraine-retten-teil-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Trotz seiner milit\u00e4rischen Siege steckt Russland aus Sicht des US-Wissenschaftlers Dr. Gordon Hahn in der Ukraine in einer Art milit\u00e4rpolitischen Zwickm\u00fchle. Denn mit jedem weiteren Sieg, mit dem Russland im Rahmen seiner Milit\u00e4roperation weiter in den Westen der Ukraine vordringt, werden laut Dr. Hahn Moskaus Ukraine-Probleme gr\u00f6\u00dfer. Dabei geht der US-Wissenschaftler haupts\u00e4chlich von der Gefahr einer mehr oder weniger starken Partisanenbewegung gegen die russischen Streitkr\u00e4fte, deren zivile Begleiter und ukrainische Helfer aus.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum US-Mainstream hat Dr. Hahn die Entwicklung in der Ukraine seit dem Maidan-Putsch durch gewaltbereite Rechtsextremisten im Jahr 2014 stets korrekt analysiert, realistisch und emotionslos. Wie andere herausragende US-Kenner der Materie hatte auch er von Anfang an die NATO-Osterweiterung und vor allem die Hochr\u00fcstung der Ukraine durch die USA bzw. die NATO scharf kritisiert, weil die Folgen, die jetzt eingetretenen sind, schon damals absehbar waren. Daher sollte man Dr. Hahns Warnung nicht als alarmistisches westliches Wunschdenken abtun.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich kamen viele der faschistischen Maidan-Putschisten aus der westukrainischen Stadt Lwow und aus den benachbarten Gebieten, in denen sich die Urspr\u00fcnge der verschiedenen, untereinander konkurrierenden neonazistischen Bewegungen befinden. Seit der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine im Jahr 1991 hat sich Stepan Banderas verbrecherische Ideologie im ganzen Land verbreitet und auch in der fernen Hauptstadt Kiew und selbst in Odessa metastasiert. Von daher ist es durchaus realistisch zu erwarten, dass Terrorangriffe irregul\u00e4rer ukrainischer Gruppen zunehmen werden, je n\u00e4her die Russen gen Lwow an der Westgrenze der Ukraine und an die polnische Grenze vorr\u00fcckten.<\/p>\n<p>Aus diesen \u00dcberlegungen leitet Dr. Hahn seine These ab, dass Moskau, wenn es nach dem Sieg den Frieden in der Ukraine nicht verlieren will, vor der schwierigen Frage steht, an welcher geographischen Linie es am besten seine milit\u00e4rische Sonderoperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine stoppt.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Kiew zu erobern und die H\u00e4lfte bis zu zwei Drittel des Landes (Ukraine) zu besetzen&#8220;, sei nicht Putins urspr\u00fcngliches Ziel gewesen, schreibt Dr. Hahn unter Verweis auf eine Studie des Brookings Institute aus den USA und erg\u00e4nzt: &#8222;Aber je l\u00e4nger Kiew sich weigert, mit Moskau zu verhandeln, und der Westen weiterhin milit\u00e4rische und finanzielle Hilfe f\u00fcr Kiew leistet, \u2026 desto mehr wird die territoriale Ausweitung der russischen milit\u00e4rischen Sonderoperation in Richtung Westukraine zu einem notwendigen Ziel.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Mit &#8222;notwendigem Ziel&#8220; spricht Dr, Hahn das Problem der Russen an, das dadurch entsteht, dass sich die Regierung von Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij in Kiew vor allem auf US- bzw. britischen Druck den von den Russen geforderten, zielgerichteten und strukturierten Verhandlungen \u00fcber eine diplomatische L\u00f6sung des Konflikts verweigert. W\u00e4hrend die Russen verhandeln wollen, ohne auf ihre hart erk\u00e4mpften milit\u00e4rischen Vorteile zu verzichten, wollen Selenskij und USA bzw. NATO einen Waffenstillstand. An dem ist Russland aus guten Gr\u00fcnden wiederum nicht interessiert. Denn ein Waffenstillstand g\u00e4be dem Westen und Kiew Zeit f\u00fcr den Bau neuer Befestigungen, Zeit f\u00fcr mehr Nachschub an Soldaten, Waffen und Material und f\u00fcr die dringend notwendigen Truppenverlegungen, die dann ohne Angst vor russischem Beschuss durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnten. Nur mit einem Waffenstillstand k\u00f6nnten die stark angeschlagene Moral und materielle Verfassung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte wenigstens teilweise verbessert werden.<\/p>\n<p>Im vergangenen M\u00e4rz hatte Russland bei den Verhandlungen mit der Ukraine in Istanbul nach einer diplomatischen L\u00f6sung der Krise und nach einem Modus Vivendi gesucht, der sich auf die Donbassrepubliken Donezk und Lugansk sowie auf die Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet beschr\u00e4nkte. Aufgrund des Kiew von angloamerikanischer Seite aufgezwungenen Abbruchs der Istanbuler Verhandlungen und der Verweigerung weiterer Gespr\u00e4che haben die Russen inzwischen weitere russischsprechende Gebiete der Ukraine erobert. Mariupol am Asowschen Meer ist ein Beispiel. Dort wurden die russischen Truppen als Befreier vom Joch der Asow-Nazis gefeiert, die in der 400.000-Einwohner-Stadt ein brutales Willk\u00fcr-Regime gef\u00fchrt hatten.<\/p>\n<p>Inzwischen sind weitere russischsprechende Regionen entlang der Schwarzmeerk\u00fcste befreit worden. Nur die von den Ukrainern schwer befestigte Schwarzmeer-Perle Odessa fehlt noch, damit die Rumpfukraine mit Sitz in Kiew ganz von der K\u00fcste abgeschnitten ist. In Abwesenheit jeglichen Kiewer Interesses an einer Verhandlungsl\u00f6sung und vor dem Hintergrund des st\u00e4ndig wiederholten Befehls von Pr\u00e4sident Selenskij ans ukrainische Milit\u00e4r, mit allen Mitteln weiterzuk\u00e4mpfen und die Krim und den Donbass zur\u00fcckzuerobern, bleibt auch den Russen nichts anderes \u00fcbrig als weiterzuk\u00e4mpfen, und das bedeutet, immer weiter gen Westen in die Ukraine vorzudringen. Zugleich bedeutet das aber auch, dass die so neu hinzugewonnen Gebiete, vor allem die politisch oder strategisch wichtigen, nicht einfach an die Ukraine zur\u00fcckgegeben w\u00fcrden, wenn es irgendwann doch zu einer Verhandlungsl\u00f6sung mit der Rumpfukraine kommen sollte. Mit anderen Worten, mit jedem weiteren Tag der Verhandlungsverweigerung Kiews wird das Territorium der Rumpfukraine kleiner und eine eventuelle diplomatische L\u00f6sung der Krise schwieriger.<\/p>\n<p>Derzeit deuten alle Anzeichen darauf hin, dass die ukrainische Frontlinie im westlichen Donbass wieder einmal vor dem Zusammenbruch steht und nur noch Tage, h\u00f6chstens wenige Wochen halten wird. Das hat Spekulationen belebt, in welcher Richtung die bald freigesetzten russischen &#8222;Taktischen Kampfbataillone&#8220; in der n\u00e4chsten Phase der Sonderoperation eingesetzt werden. Sowohl der S\u00fcdwesten mit Ziel Odessa als auch das Voranschieben der Front im Zentrum der Ukraine bis hin zum Ostufer des gro\u00dfen Flusses Dnjepr, der die Ukraine ziemlich mittig von Nord nach S\u00fcd durchquert, stehen zur Diskussion.<\/p>\n<p>Der Vorteil dieser Grenzziehung w\u00e4re, dass der Dnjepr eine nat\u00fcrliche und leicht zu kontrollierende Grenze und Schutz gegen zuk\u00fcnftig zu erwartende Infiltration terroristische Gruppen aus der westlichen Rumpfukraine b\u00f6te.<\/p>\n<p>Allerdings ist das bei Weitem nicht die beste L\u00f6sung f\u00fcr Russland, denn wie wir weiter oben gelesen haben, hatten Putin und der Kreml sicherlich nicht im Sinn, die H\u00e4lfte der Ukraine bis zum Dnjepr zu besetzen oder wom\u00f6glich noch weiterzugehen.<\/p>\n<p>M\u00f6glichst viel Territorium der Ukraine zu besetzen und zu kontrollieren, ist nicht im Interesse Moskaus, denn es l\u00f6st sein Problem mit der NATO und sein Ziel der Entnazifizierung der Ukraine nicht. Denn als Besetzungsmacht, und als solche w\u00fcrde Russland in der Westukraine empfunden, k\u00f6nnte Moskau seine Probleme nicht beheben, sondern h\u00f6chstens verschlimmern. Deshalb h\u00fclfe ein russischer Siegfrieden nicht. Die Verwaltung der Westukraine mit Russland als Besatzungsmacht w\u00fcrde den Gro\u00dfteil der lokalen Bev\u00f6lkerung den USA und der NATO vollends in die Arme treiben.<\/p>\n<p>Was Russland in der Rumpfukraine \u2013 wie auch immer diese aussieht \u2013 braucht, ist mittelfristig eine repr\u00e4sentative, demokratisch gew\u00e4hlte Regierung, die Autorit\u00e4t hat und von der Bev\u00f6lkerung anerkannt und getragen wird. Ein solche Regierung w\u00fcrde das Diktat eines russischen Siegfriedens nicht anerkennen. Die Selenskij-Regierung kommt daf\u00fcr nicht in Frage. Sie hat bei der Bev\u00f6lkerung jegliche Glaubw\u00fcrdigkeit verloren.<\/p>\n<p>Aber wie will Russland zu einer Verhandlungsl\u00f6sung der aktuellen milit\u00e4rischen Krise kommen? Das ginge nur, wenn die USA und die wichtigsten L\u00e4nder der EU massiven Druck auf die ukrainische Regierung aus\u00fcben w\u00fcrden. Mit Selenskij und den aktuellen US\/EU-Regierungen ist das unm\u00f6glich. Vorher m\u00fcssten realistische Politiker in den USA und in Europa an die Macht kommen. Erst dann k\u00f6nnte eine Verhandlungsl\u00f6sung zwischen Russland und der Rumpfukraine zustande kommen, gefolgt von einem Friedensvertrag, in dessen Rahmen sich die Regierung der Rumpfukraine auf ihrem Hoheitsgebiet selbst um die Einhaltung der Vertragsbedingungen k\u00fcmmert, namentlich die Einhaltung der milit\u00e4rischen und politischen Neutralit\u00e4t und die Entnazifizierung, u. a. die Entwaffnung der Nazis sowie das Verbot aller Nazi-Organisationen und ihrer Propaganda.<\/p>\n<p>Damit die Regierung einer unabh\u00e4ngigen Rumpfukraine das tun k\u00f6nnte, m\u00fcsse sie finanziell stark und innenpolitisch stabil sein. Dr. Hahn erinnert uns jedoch in seinem Artikel daran, dass das Ergebnis der milit\u00e4rischen Siege Russlands in der Ukraine &#8222;eine territorial zerst\u00fcckelte, wirtschaftlich nicht \u00fcberlebensf\u00e4hige und am NATO-Tropf h\u00e4ngende, innenpolitisch total zerstrittene, instabile Rumpfukraine&#8220; ist.<\/p>\n<p>Wenn wir vor diesem Hintergrund unsere \u00dcberlegungen fortf\u00fchren und rein theoretisch annehmen, dass die russische Sonderoperation in der Ukraine am Westufer des Dnjepr ihr Ende finden w\u00fcrde, dann k\u00f6nnte mit ziemlicher Zuversicht angenommen werden, dass angesichts der starken innenpolitischen Verwerfungen \u2013 besonders nach der Niederlage des ukrainischen Milit\u00e4rs und Grabenk\u00e4mpfe in der Selenskij-Regierung \u2013 die Stadt Lwow in der Westukraine zur inoffiziellen Hauptstadt der Rumpfukraine ausgerufen w\u00fcrde. Selbstredend w\u00fcrden die Neofaschisten in der neuen Regierung weiterhin den Ton angeben. Zugleich w\u00fcrde die Rumpfukraine f\u00fcr ihr \u00dcberleben ganz am Finanz-Tropf der USA und der anderen NATO-L\u00e4nder h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Dr. Hahn trifft in seiner Analyse den Nagel auf den Kopf, wenn er schreibt, dass aus russischer Sicht eine solche Rumpfukraine nicht die n\u00f6tige Sicherheit gegen ein Fortbestehen der Bedrohung durch die NATO b\u00f6te. Denn die NATO w\u00fcrde sich in einem solchen Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den Neonazis in dieser Rumpfukraine einnisten.<\/p>\n<p>Zugleich geht Dr. Hahn davon aus, dass Russland, egal wie die Rumpfukraine aussehen wird, Gefahr l\u00e4uft, auf Jahre hinaus in der ganzen Ukraine Angriffen von Partisanen ausgesetzt zu sein. W\u00e4hrend der Gro\u00dfteil von Dr. Hahns Analysen gut fundiert sind, kann der Autor dieser Zeilen dieser pauschalen Prognose nicht zustimmen. Zwar m\u00fcsste Russland wom\u00f6glich auf etliche Jahre mit terroristischen Angriffen im Westen der Ukraine rechnen, z. B. wenn dort die &#8222;Banderistan-Regionen&#8220;, also die rechtsextremen Hochburgen, ebenfalls besetzen w\u00fcrden. Dagegen existiert die Gefahr von Partisanen oder Terrorangriffen nicht oder nur zu einem geringen Ma\u00df in den anderen Teilen der Ukraine, die grob vier F\u00fcnftel des aktuellen ukrainischen Staatsgebietes ausmachen.<\/p>\n<p>In den russischsprachigen Teilen der Ost- und S\u00fcdukraine (z. B. in Mariupol) waren die russischen Soldaten vom Gro\u00dfteil der lokalen Bev\u00f6lkerung als Befreier und Besch\u00fctzer begr\u00fc\u00dft worden. Das ist eine Garantie daf\u00fcr, dass Neonazi-Terroristen sich in diesen Gebieten nicht wie Fische im Wasser in der Bev\u00f6lkerung bewegen k\u00f6nnten, sondern sofort auffallen und gemeldet w\u00fcrden. Auch in den gro\u00dfen Weiten und eher menschenleeren und wenig bewaldeten Regionen der Zentralukraine h\u00e4tte eine Neonazi-Terrorbewegung gro\u00dfe Probleme, lange zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Aber wie w\u00fcrde es aussehen, wenn die russische Armee ihre Operation zu Beginn des Winters am Ostufer des Dnjepr bis zum Fr\u00fchling pausiert, die Selenskij-Regierung sich in Kiew eingeigelt hat und weiterhin ernsthafte Verhandlungen mit Russland ablehnt? Mit hoher Wahrscheinlichkeit w\u00fcrde ein Kleinkrieg mit Nadelstichen \u00fcber den Dnjepr hinweg gef\u00fchrt werden. Milit\u00e4rische Formationen aus Nazi-Bataillonen, aber auch aus nationalistischen Kreisen der stark gerupften regul\u00e4ren ukrainischen Armee, die nicht die russische Gefangenschaft vorgezogen und sich stattdessen auf das Westufer zur Fortsetzung des Kampfes abgesetzt haben, werden wahrscheinlich mit gro\u00dfz\u00fcgiger Hilfe westlicher Geheimdienste versuchen, russische Flugzeuge abzuschie\u00dfen, Schiffe auf dem Dnjepr zu versenken und mit Raketen und weitreichender Artillerie russische Ziele bis zu 300 Kilometer \u00f6stlich des Dnjepr zu vernichten.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt w\u00e4re die endg\u00fcltige Beendigung der russischen Milit\u00e4roperation am Westufer des Dnjepr keine optimale L\u00f6sung f\u00fcr Russland. Eine Rumpfukraine vom Dnjepr bis Lwow im Westen w\u00e4re stattdessen eher die Verwirklichung eines Traums der westlichen Kriegstreiber und ihrer Nazi-Sch\u00fctzlinge: Die Nazis w\u00fcrden zu Freiheitsk\u00e4mpfern erkl\u00e4rt, Russland k\u00f6nnte mit viel weniger westlichem Finanzaufwand weiter milit\u00e4risch auf Trab gehalten und zur Ader gelassen werden, und politisch k\u00f6nnte man die Sache so drehen, dass Moskau in der Rumpfukraine sein zweites &#8222;Afghanistan&#8220; erlebt.<\/p>\n<p>Richtig gef\u00e4hrlich f\u00fcr Russland und den Rest der Welt aber k\u00f6nnte es werden, wenn Moskau im Fr\u00fchling des n\u00e4chsten Jahres seine milit\u00e4rische Spezialoperation in der Ukraine wiederaufn\u00e4hme, sich den Weg nach &#8222;Banderistan&#8220; freik\u00e4mpfte und die Brutst\u00e4tte des ukrainischen Faschismus unter Kriegsrecht und russische Besatzungsverwaltung stellte. Dann m\u00fcssten die Neonazi-Terroristen nicht erst den Dnjepr \u00fcberwinden, um ihre russischen Opfer zu finden. Zugleich k\u00f6nnten sie sich wie &#8222;Fische im Wasser&#8220; bewegen. Leicht vorstellbar ist ein makabrer Wettbewerb, den sich konkurrierende Neonazi-Terrorgruppen liefern k\u00f6nnten, wer die meisten oder die schlimmsten Anschl\u00e4ge gegen russische Truppen, ihre zivilen Verwaltungsbeh\u00f6rden und ihre lokalen zivilen Helfer vorweisen kann.<\/p>\n<p>Wenn in dieser Situation der Westen offiziell oder verdeckt \u00fcber Geheimdienste die Terroristen mit Geld, Waffen, Terrorausbildung und Angriffspl\u00e4nen unterst\u00fctzt, erh\u00f6ht sich laut Dr. Hahn die Gefahr eines direkten Zusammensto\u00dfes zwischen Russland und der NATO stark. Leicht vorstellbar ist auch, dass ukrainische Neonazi-Terroristen z. B. bei ihren polnischen Freunden auf polnischem Territorium auf der anderen Seite der Grenze einen &#8222;sicheren Hafen&#8220; bek\u00e4men, wo sie sich vom Kampf ausruhen und medizinisch behandeln lassen k\u00f6nnten, bevor sie f\u00fcr neue Angriffe gegen russische Ziele zur\u00fcck in die Ukraine gingen.<\/p>\n<p>Wenn nun Russland \u2013 in \u00dcbereinstimmung mit dem V\u00f6lkerrecht \u2013 solche Gruppen bis auf polnisches Territorium verfolgte oder einen &#8222;sicheren Hafen&#8220; der Terroristen auf polnischem Boden vernichtete und dabei wom\u00f6glich noch polnische Terrorhelfer t\u00f6tete, dann w\u00e4re das zwar noch kein Fall f\u00fcr den NATO-Artikel 5, den NATO-Beistandsartikel, aber viele Kriegstreiber und ihre Freunde in den Medien w\u00fcrden alles tun, um mit einen solchen Vorfall vor der \u00d6ffentlichkeit den NATO-Eintritt in den Krieg gegen Russland zu fordern und zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Dieses enorme Gefahrenpotenzial hat Dr. Hahn zwar nicht direkt, aber dennoch implizit angesprochen, als er in seinem Artikel zum Schluss daran erinnerte, dass es sich bei dem Krieg in der Ukraine <strong>nicht<\/strong> um einen Stellvertreterkrieg zwischen den USA bzw. der NATO und Russland handelt!<\/p>\n<p>In diesem Krieg gebe es, so Dr. Hahn, &#8222;nur einen Stellvertreter, n\u00e4mlich die Ukraine&#8220;. Die wird f\u00fcr die NATO ins Feuer geschickt, w\u00e4hrend Russland direkt und ohne Stellvertreter getroffen wird. Daher, unterstreicht Dr. Hahn, sei es jetzt<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;f\u00fcr die westliche Diplomatie h\u00f6chste Zeit, vor allem f\u00fcr die US-Politik in den h\u00f6chsten Gang zu schalten und bereit zu sein, die notwendigen Kompromisse mit Moskau einzugehen, sonst wird die Ukraine h\u00f6chstwahrscheinlich als unabh\u00e4ngiger Staat von der Weltb\u00fchne verschwinden, und ein gr\u00f6\u00dferer Russland-NATO-Krieg wird zu einer unmittelbaren Perspektive, ein Krieg, der nicht nur Europa und Russland, sondern auch die Welt mit einem nuklearen Fl\u00e4chenbrand bedroht&#8220;.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Dringlichkeit der Lage unterstreicht Dr. Hahn mit folgenden Worten:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Jeder weitere Tag, an dem Washington sich weigert, einen Kanal zu Putin zu \u00f6ffnen und Kiew zu Verhandlungen zu dr\u00e4ngen, bedeutet mehr Tod und Zerst\u00f6rung f\u00fcr beide Seiten, eine globale wirtschaftliche Katastrophe und das Risiko eines viel gr\u00f6\u00dferen Krieges.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Letztlich muss aber auch Dr. Hahn einr\u00e4umen, dass die Aussichten f\u00fcr ein Entgegenkommen des Westens f\u00fcr eine diplomatische Konfliktl\u00f6sung &#8222;nicht gut sind&#8220;. Der Grund daf\u00fcr sei, dass<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;f\u00fcr den Westen die NATO-Erweiterung zu einem Muss geworden ist, und zwar auf der Ebene einer existenziellen Grundbedingung. Denn in den K\u00f6pfen der westlichen F\u00fchrer h\u00e4ngt der Erhalt der Hegemonie des Westens vom Prestige der NATO und ihrer fortgesetzten Erweiterung ab, die getrieben wird von m\u00e4chtigen wirtschaftlichen und politischen Interessen verschiedener Staaten, vor allem der krisengesch\u00fcttelten und zerfallenden Vereinigten Staaten&#8220;.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Aber auch der Kreml hat laut Dr. Hahn gro\u00dfe Probleme, mit den USA bzw. den NATO-Staaten einen Verhandlungsfrieden auszuarbeiten. Denn den Russen fehle einfach &#8222;das Vertrauen in die Zusagen und in die hochheiligen Verpflichtungen&#8220;, die die USA feierlich eingehen, nur um sie bei passender Gelegenheit arrogant zu ignorieren.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Enth\u00fcllung des ehemaligen ukrainischen Pr\u00e4sidenten Petro Poroschenko, dass Kiew Minsk II nur deshalb unterzeichnet habe, um Zeit zu gewinnen f\u00fcr den acht Jahre dauernden Aufbau, Bewaffnung und Ausbildung des ukrainischen Milit\u00e4rs durch die NATO, um die Krim und den Donbass zur\u00fcckzuerobern, habe &#8222;in Moskau nur den Sinn f\u00fcr die unehrenhaften und charakterlosen&#8220; Politriegen der &#8222;westlichen Wertegemeinschaft&#8220; gesch\u00e4rft. Laut Dr. Hahn &#8222;vertraut Moskau dem Westen weniger, als der Westen Moskau vertraut, und das sagt etwas aus&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"#top\"><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 nach oben<\/span><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Rainer Rupp ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/illustrations\/ukraine-russland-ukrainische-flagge-7052326\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/bodkins18-3428895\/\">bodkins18<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Rainer Rupp in zwei Teilen<\/b><br \/>\nVor Kurzem gab es in US-Medien einige sehr gute und kritische Analysen zum Ukraine-Komplex, die aufhorchen lie\u00dfen. Darunter waren zwei Beitr\u00e4ge des bekannten geopolitischen Experten Dr. Gordon Hahn, die wir uns heute n\u00e4her ansehen wollen.  &#8230;<br \/>\nDr. Hahn ist einer der leider immer noch viel zu wenigen integren, kritischen Wissenschaftler, die sich weder aus finanziellem noch aus politischem Opportunismus haben verdrehen lassen. Zur Strafe f\u00fcr diesen ungeheuerlichen &#8222;wissenschaftlichen&#8220; Starrsinn wurde er nat\u00fcrlich als Russland-Versteher aus allen US-Denkfabriken, akademischen Institutionen und Talkshows des westlichen Mainstreams verbannt, obwohl er in der Vergangenheit durchaus auch als Kritiker der Politik des russischen Pr\u00e4sidenten aufgefallen war. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":13799,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[699,1406,188,56,222,639,185],"class_list":["post-13797","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-aussenpolitik","tag-diplomatie","tag-krieg","tag-nato","tag-russland","tag-ukraine-konflikt","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ukraine-7052326_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3Ax","jetpack-related-posts":[{"id":20368,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=20368","url_meta":{"origin":13797,"position":0},"title":"US-Raketen auf Ziele in Russland \u2013 Nach uns die Sintflut","author":"Webredaktion","date":"23. 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M\u00e4rz 2019","format":false,"excerpt":"Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird RT-Deutsch in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T3-4.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T3-4.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T3-4.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T3-4.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13797"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13797\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}