{"id":13671,"date":"2022-07-02T15:34:34","date_gmt":"2022-07-02T13:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13671"},"modified":"2022-08-18T01:35:18","modified_gmt":"2022-08-17T23:35:18","slug":"60-tonnen-hilfsgueter-in-donezk-eingetroffen-finanziert-auch-durch-deutsche-spenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13671","title":{"rendered":"60 Tonnen Hilfsg\u00fcter in Donezk eingetroffen, finanziert auch durch deutsche Spenden"},"content":{"rendered":"<header><\/header>\n<p><em>Ein Gespr\u00e4ch von <strong>Ulrich Heyden<\/strong> mit <strong>Liane Kilinc<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 22.06.2022 auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85056\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nachdenkseiten.de<\/a><\/span><\/p>\n<p>Den Beitrag als Audio anh\u00f6ren:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-13671-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220622-60-Tonnen-Hilfsgueter-in-Donezk-NDS.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220622-60-Tonnen-Hilfsgueter-in-Donezk-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220622-60-Tonnen-Hilfsgueter-in-Donezk-NDS.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt durch Nachdenkseiten.de &#8211; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220622-60-Tonnen-Hilfsgueter-in-Donezk-NDS.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MP3-Datei herunterladen<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Liane Kilinc aus Wandlitz organisiert seit acht Jahren humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die Menschen in der international nicht anerkannten \u201eVolksrepublik\u201c Donezk. In diesen Tagen ist die Aktivistin in Moskau, wo sie den 40. Hilfstransport \u2013 drei Lastwagen mit jeweils 20 Tonnen Hilfsg\u00fctern \u2013 von Moskau nach Donezk mit organisiert hat. Der Transport traf am Sonntag in Donezk ein. Er wurde mitfinanziert von dem deutschen Verein \u201eFriedensbr\u00fccke \u2013 Kriegsopferhilfe\u201c, den Kilinc vor acht Jahren zusammen mit Gleichgesinnten im brandenburgischen Wandlitz gr\u00fcndete. Ulrich Heyden traf sich in Moskau mit Liane Kilinc.<\/em><\/p>\n<p><strong>Was f\u00fcr ein Gef\u00fchl haben Sie nach den ersten vier Tagen in Moskau? Wie wurden Sie als Deutsche hier aufgenommen? Wurden Sie manchmal kritisch angeguckt? Haben Sie das Gef\u00fchl, dass es in Russland schon so etwas wie Deutschen-Feindlichkeit gibt?<\/strong><\/p>\n<p>Rein vom Gef\u00fchl her, nein. Ich bin bei Freunden (l\u00e4chelt). Und ich habe mich lange nicht so frei gef\u00fchlt in meiner humanit\u00e4ren und politischen Arbeit, ohne mich umgucken zu m\u00fcssen, was ist erlaubt und was nicht.<\/p>\n<p><strong>Was haben Sie bisher in Moskau erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Am ersten Tage habe ich mir drei Lager angeguckt, wo die Hilfsg\u00fcter f\u00fcr den Donbass gelagert wurden. Wir haben das Organisatorische gekl\u00e4rt, weil die Lastwagen eigentlich am 11. Juni losfahren sollten. Aber wegen der Kriegssituation bekam der Transport im Donbass keinen gr\u00fcnen Korridor und wurde auf den 16. Juni verlegt. Ob ich die letzte Etappe durch das Kriegsgebiet mitfahre, mache ich von der aktuellen Situation abh\u00e4ngig. Der Transport wird von unserem Verein \u201eFriedensbr\u00fccke\u201c in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation \u201eMoskau-Donbass\u201c abgewickelt.<\/p>\n<p><strong>Wieviel Spenden habt Ihr im Laufe der Jahre gesammelt?<\/strong><\/p>\n<p>Der Transport der Hilfsg\u00fcter ist nur ein kleiner Teil der Arbeit. In den acht Jahren haben wir \u00fcber 750 Projekte im Donbass gemacht. Im Laufe der Jahre kam eine sechsstellige Summe an Spendengeldern zusammen.<\/p>\n<p><strong>Wann habt Ihr den ersten LKW in den Donbass geschickt?<\/strong><\/p>\n<p>Das war im Februar 2015. Damals wurde die Fahrt von Radio Berlin Brandenburg und von der M\u00e4rkischen Oderzeitung begleitet. Wir schickten damals Wintersachen in den Donbass.<\/p>\n<p><strong>Wen unterst\u00fctzen Sie im Donbass?<\/strong><\/p>\n<p>Schulen, Kinderg\u00e4rten, Waisenh\u00e4user, Altenheime, Krankenh\u00e4user. Wir leisten Hilfe f\u00fcr Dorfbewohner in den Frontgebieten und f\u00fcr Veteranen. Wir lieferten auch Hilfe f\u00fcr eine Berufsschule in der Stadt Gorlowka (\u201eVolksrepublik\u201c Donezk). Das ist eine Berufsschule mit Internat. 21 Zimmer des Internats haben wir komplett renoviert und saniert. Wir haben Warm-Wasser-Boiler, Badewannen, elektrische Leitungen finanziert und wir haben eine Tischlerei mit Material versorgt. In Gorlowka haben wir eine N\u00e4hwerkstatt aufgebaut und das durch Beschuss zerst\u00f6rte Dach des Kulturhauses Komsolmolez neu gedeckt.<\/p>\n<p>Uns ist Hilfe zur Selbsthilfe wichtig. Das ist im Sinne der Menschenw\u00fcrde. Wir m\u00f6chten, dass Kleidung nicht auf Dauer in den Donbass gebracht wird, sondern dass die Kleidung dort selbst hergestellt wird. Wir bringen auch jedes Jahr Saatgut. Au\u00dferdem haben wir K\u00fcken gekauft, damit die Leute in ihren G\u00e4rten H\u00fchner z\u00fcchten k\u00f6nnen. Die Menschen haben ganz gezielt danach gefragt und gesagt, \u201ek\u00f6nnen wir wieder auf euch z\u00e4hlen?\u201c<\/p>\n<p><strong>Wie kontrolliert Ihr, dass alle Spenden korrekt eingesetzt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Die Kontrolle findet vor Ort und zuhause in Wandlitz statt. Wir sind ein eingetragener gemeinn\u00fctziger Verein. Du musst also bei jedem Cent, der an Spenden reinkommt, mit einem Beleg nachweisen, dass die Spenden zweckgebunden eingesetzt wurden. Weil wir ja \u2013 wie man sagt \u2013 der \u201efalschen Seite\u201c helfen, schauen die Beh\u00f6rden ganz besonders drauf, dass jeder Cent f\u00fcr die richtige Sache ausgegeben wurde. Au\u00dferdem waren wir bis zur Corona-Krise jedes Jahr zweimal im Donbass und sind alle Projekte abgelaufen und abgefahren. Au\u00dferdem bekomme ich immer die Belege sowie eine Foto- und Videodokumentation. Die Verwaltung vor Ort stempelt die Belege ab. F\u00fcr jeden Ort oder Bereich haben wir einen Ansprechpartner. Wir arbeiten mit diesen Ansprechpartnern schon seit vielen Jahren zusammen.<\/p>\n<p><strong>Und wie viele Personen wickeln diese b\u00fcrokratische Arbeit in Deutschland ab?<\/strong><\/p>\n<p>Das macht im Wesentlichen der f\u00fcnfk\u00f6pfige Vereinsvorstand. Aber Vereinsmitglieder k\u00f6nnen sich einklinken.<\/p>\n<p><strong>Habt Ihr in Deutschland Probleme, weil die Leute nicht verstehen, warum Ihr die \u201ePro-Russen\u201c im Donbass unterst\u00fctzt?<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem russischen Einmarsch hat das keine Rolle gespielt. Da gab es einen Krieg auf europ\u00e4ischem Gebiet und da haben die Menschen uns unterst\u00fctzt, denn im Donbass gab es Menschen, die brauchten Hilfe. Was mich \u00fcberrascht hat, ist, dass die Menschen, die uns bisher unterst\u00fctzten, jetzt nicht abgesprungen sind. Und noch \u00fcberraschender ist, dass wir neue Unterst\u00fctzer haben. Es gibt auch Unterst\u00fctzung von den alternativen Medien und Unterst\u00fctzung aus \u00d6sterreich und der Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Gestern waren Sie in einem Fl\u00fcchtlingsheim im Gebiet Kaluga bei Moskau. Was waren Ihre Eindr\u00fccke?<\/strong><\/p>\n<p>Das war kein Fl\u00fcchtlingsheim. Es war ein Fl\u00fcchtlingscamp. Wir sagen eigentlich lieber Friedenscamp, weil \u201eFl\u00fcchtlingslager\u201c hat immer so einen Geschmack. In diesem Friedenscamp leben in H\u00e4usern 350 Menschen aus Regionen im Donbass, die wir unterst\u00fctzt haben, u.a. aus der Stadt Gorlowka. Diese Menschen wurden wegen der Beschie\u00dfung durch die ukrainische Armee nach Russland evakuiert. Eine Gruppe der Fl\u00fcchtlinge \u2013 es waren Jugendliche von der Musikschule Nr. 1 in Gorlowka \u2013 haben wir nach Moskau eingeladen, damit sie mal wieder auftreten k\u00f6nnen. In der Musikschule in Gorlowka haben wir neue Fenster einbauen und einen neuen Fu\u00dfbodenbelag legen lassen. Au\u00dferdem haben wir neue Musikinstrumente gekauft.<\/p>\n<p><strong>In dem Fl\u00fcchtlingscamp leben wahrscheinlich Menschen mit verschiedenen politischen Einstellungen. Wie gehen Sie damit um?<\/strong><\/p>\n<p>Die 350 Fl\u00fcchtlinge, denen wir geholfen haben, sind nat\u00fcrlich ganz klar auf der russischen Seite. Aber in diesem Camp sind auch Fl\u00fcchtlinge aus anderen Regionen untergebracht, z.B. aus Mariupol. Russland hat Jedem, der sich aus dem Kriegsgebiet in Sicherheit bringen wollte, die M\u00f6glichkeit gegeben, das Gebiet zu verlassen. In dem Camp bei Kaluga gab es sehr viel Lob f\u00fcr das, was f\u00fcr die Kinder dort organisiert wird. Sie f\u00fchlen sich dort sehr gut aufgehoben. Die Kinder gehen alle zur Schule. Nat\u00fcrlich gibt es innerhalb dieses Camps Konflikte, weil die Menschen aus verschiedenen Regionen kommen. Wir kennen das auch aus Deutschland. Ich muss dazu sagen, ich habe vier Jahre in einem \u00dcbergangswohnheim gearbeitet und ich kenne diese Konflikte. Sie sind immer politisch, niemals ethnisch.<\/p>\n<p><strong>Also nicht Russen gegen Ukrainer?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Wir kennen das aus Deutschland, dass Familien gespalten werden, durch bestimmte Bedingungen, ob das nun die Corona-Politik war oder \u2026<\/p>\n<p><strong>Viele Deutsche, mit denen ich im Kontakt bin, sind bereit zu spenden, aber das reicht Vielen nicht. Viele wollen am liebsten in den Donbass mitfahren. Die brauchen etwas Konkretes. Was meinen Sie dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Jemand sagt, er m\u00f6chte selber dorthin, dann muss er sich auch der Gefahr bewusst sein. Man kann nicht in ein Kriegsgebiet fahren wie ein Tourist. Das ist v\u00f6llig unm\u00f6glich. Wenn man \u2013 wie wir \u2013 f\u00fcr eine Organisation f\u00e4hrt, muss man sich erstmal akkreditieren und man braucht bestimmte Kontakte.<\/p>\n<p>Nicht nur einmal sind wir beschossen worden und wir haben auch Zeit in Kellern verbracht. Wir wurden bei gr\u00f6\u00dferen Projekten immer durch die OSZE begleitet und einmal hat die OSZE uns einfach sitzen lassen, das war in Dokuschajewsk. In den Jahren 2015\/16 waren wir jedes Mal froh, wenn wir wieder gesund zuhause waren. Gesund waren wir \u00fcbrigens nicht immer. \u00dcber die Jahre gab es verschiedene Probleme. Wir hatten Magenprobleme. Es gab gro\u00dfe Probleme mit dem Trinkwasser, weil es einen Anschlag auf die Trinkwasseranlage von Donezk gab. 2018\/19 hat sich die Lage dann entspannt.<\/p>\n<p>Wenn die Leute wirklich helfen wollen, dann ist die Hilfe in Deutschland wichtig. Wir brauchen Jemanden, der die Fotos bearbeitet, die Homepage betreut, die Video schneidet, jemanden, der publiziert, der bei verschiedenen Veranstaltungen vor Ort ist. Wenn jetzt Jemand aus Leipzig kommt, dann sage ich, wunderbar, dann k\u00f6nnen wir auch z.B. in Leipzig eine Ausstellung machen. Die Arbeit in Deutschland ist viel wichtiger, damit das Thema Donbass weiter in der \u00d6ffentlichkeit bleibt.<\/p>\n<p><strong>Gab es in Deutschland Behinderungen Eurer Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt schon \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum Anrufe mit Drohungen, bis hin zu der Aufforderung offizieller Stellen, wir sollten unsere Arbeit einstellen. Es gab b\u00f6se Zeitungsartikel, wie zum Beispiel einen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus238073763\/Dubiose-Vereine-Deutsche-Hilfe-fuer-Separatisten-in-der-Ukraine.html\">langen Artikel in \u201eDie Welt\u201c<\/a>, wo es hie\u00df, man solle uns verbieten, weil wir mit Separatisten zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Das deutsche Au\u00dfenministerium und auch der ukrainische Botschafter sagten uns, wir sollten unsere Hilfe \u00fcber Kiew und nicht \u00fcber Moskau schicken. Und dann gibt es noch <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/rund-140-verfahren-wegen-befuerwortung-russischen-angriffskriegs,T3KoU4Q\">Strafverfahren wegen der \u201eBilligung eines Angriffskrieges\u201c<\/a>. Man darf die sowjetische Fahne, die rote Fahne der Befreiung, die russische Fahne und das Symbol \u201eZ\u201c in Deutschland nicht \u00f6ffentlich zeigen. Das Zeigen dieser Symbole kann mit bis zu drei Jahren Gef\u00e4ngnis geahndet werden. Es gibt Hausdurchsuchungen.<\/p>\n<p>Es kam vor, dass ich auf Facebook Beitr\u00e4ge geschrieben habe, zum Beispiel zu Butscha, in denen ich mich kritisch mit Stellungnahmen der Bundesregierung auseinandergesetzt habe. Einmal haben alle, die meinen Beitrag auf Facebook geteilt haben, eine Anzeige wegen Billigung einer Straftat bekommen.<\/p>\n<p><strong>In der Ukraine und im Donbass gibt es Menschen mit verschiedenen Ansichten, die einen wollen nach Europa, die anderen meinen, dass Russland ihre Heimat ist. Wem helft ihr?<\/strong><\/p>\n<p>Solange es sich nicht um Faschisten und Verbrecher handelt, verbietet unsere Satzung, zu unterscheiden. Wenn mich jemand aus Kiew anruft und sagt, er hat nichts zu essen, wird er die gleiche Hilfe bekommen wie Jemand in Donezk. Auch auf der anderen Seite der Front geht es den Menschen nicht gut und auch denen haben wir geholfen. Das haben wir vom Donbass aus gemacht. Wir haben zum Beispiel auch Kinderheime in der N\u00e4he von Kiew unterst\u00fctzt. Familien haben Verwandte in alle Richtungen, nach dort und nach dort. Und \u00fcber diese Kontakte haben wir die Hilfe organisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Liane Kilinc ist Vorsitzende des Vereins \u201eFriedensbr\u00fccke-Kriegsopferhilfe e.V.\u201c und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes in Berlin<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Ulrich Heyden arbeitet seit 1992 als freier Korrespondent f\u00fcr deutschsprachige Medien in Moskau.\u00a0<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Video<\/h5>\n<p>Das Gespr\u00e4ch mit russischer \u00dcbersetzung<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/g8Mjn54uWg8\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Direktlink zum Video von Ulrich Heyden auf YouTube: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g8Mjn54uWg8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g8Mjn54uWg8<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Liane Kilinc \u2013 Foto: Ulrich Heyden<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein Gespr\u00e4ch von Ulrich Heyden mit Liane Kilinc<\/b><br \/>\nLiane Kilinc aus Wandlitz organisiert seit acht Jahren humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die Menschen in der international nicht anerkannten \u201eVolksrepublik\u201c Donezk. 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September 2025","format":false,"excerpt":"Beitrag von Dagmar Henn Als Roman oder als Kinofilm w\u00e4re das sicher unterhaltsamer, dann m\u00fcsste man auch nicht eine kleine Hilfsorganisation bel\u00e4stigen. Die tolle Recherche mehrerer Leitmedien ist jetzt beim Spionagevorwurf gelandet. Und landet selbst knietief im Nachrichtendienstsumpf. Immerhin, der WDR nahm zumindest Erwachsene f\u00fcr das Thema. 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