{"id":13192,"date":"2022-05-24T01:55:41","date_gmt":"2022-05-23T23:55:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13192"},"modified":"2022-06-23T03:36:34","modified_gmt":"2022-06-23T01:36:34","slug":"es-wird-nacht-ueber-deutschland-aber-ich-will-mich-dieser-dunkelheit-nicht-beugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13192","title":{"rendered":"&#8222;Es wird Nacht \u00fcber Deutschland, aber ich will mich dieser Dunkelheit nicht beugen&#8220;"},"content":{"rendered":"<h5>Ein Abschied<\/h5>\n<p>Alles, was ich k\u00fcnftig schreibe, wird nicht mehr auf deutschem Boden geschrieben. Um mit Worten f\u00fcr ein Deutschland einzustehen, das den V\u00f6lkern wie sich selbst ein Segen, kein Fluch ist, scheint es abermals geboten, zu gehen.<\/p>\n<p><em>von <strong>Dagmar Henn<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 20.05.2022 auf <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/138418-es-wird-nacht-uber-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Und an den Ufern sah ich die St\u00e4dte bl\u00fchn,<br \/>\nDie Edlen, wo der Flei\u00df in der Werkstatt schweigt,<br \/>\nDie Wissenschaft, wo deine Sonne<br \/>\nMilde dem K\u00fcnstler zum Ernste leuchtet.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Melodie dieses <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=foovDmiGTjs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Liedes<\/a> geht mir seit Tagen im Kopf herum. Hanns Eisler hat diese Verse Friedrich H\u00f6lderlins im Exil vertont, 1942, als die Niederlage des Hitlerfaschismus erst zu erahnen und zu erhoffen war, und die wenigen Minuten dieses St\u00fccks sind die dichteste Zusammenfassung von Exil, die ich kenne. Der Kommunist Eisler blickt aus der Ferne auf eine Heimat, die durch die braunen Horden verw\u00fcstet wird, und schafft einen Gesang, der mit der Zeile beginnt: &#8222;Oh heilig Herz der V\u00f6lker, oh Vaterland.&#8220;<\/p>\n<p>Vor \u00fcber 30 Jahren habe ich Deutschland schon einmal verlassen; damals sollte es ein Aufbruch in eine lebendigere Welt sein; ich folgte einem Bild, das ich aus den Romanen von Jorge Amado hatte, und ging nach Brasilien. Ein Jahr war ich dort, wurde schwanger, meine Tochter wurde geboren, dann war ich, dem Wunsch ihres Vaters folgend, wieder zur\u00fcck in Deutschland. Und w\u00e4hrend ich dort, in Salvador da Bahia, verbl\u00fcfft feststellte, welche Dinge mir pl\u00f6tzlich fehlten (K\u00e4sekuchen und Sauerteigbrot, das bayerische, fest, feinporig und mit vielen Gew\u00fcrzen), kehrte ich doch unwillig zur\u00fcck und versuchte, so lange wie m\u00f6glich am anderen Land festzuhalten. Es lebt sich nicht einfach mit diesem Deutschsein.<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt gehe, ist es eine andere Art von Aufbruch. Jene, bei der man sich zuvor fragt: Ist es eine Kapitulation? Bei der man sich vorab schon Sorgen macht um die, die zur\u00fcckbleiben. Ein Aufbruch, der von dem Wunsch gepr\u00e4gt ist, n\u00fctzlich bleiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das mit dem N\u00fctzlichsein stammt von Bertolt Brecht, ein moralischer Grundsatz, unter dem H\u00f6lderlins schweigender Flei\u00df mitschwingt, sehr deutsch. Den ganzen Brecht gibt es nicht digital, er kann nicht mitfliegen, das wird mir fehlen. Gerade weil er so f\u00fcr dieses verlorene Deutschland steht.<\/p>\n<p>Wenn ich die blau-gelben Fahnen sehe, vor deren Anblick mir graut, und die hysterischen Gef\u00fchle wahrnehme, mit denen dieses Land gerade auf Krieg getrimmt wird, wenn dieses Personal vor meinem inneren Auge vorbeispaziert, das die Berliner B\u00fchne bev\u00f6lkert, denke ich, ihnen ist das fremd, das N\u00fctzlichsein. Sie z\u00f6gern nicht, um dar\u00fcber nachzudenken, geschweige denn, dass es ihnen eine Maxime w\u00e4re. Sie schaden, statt zu n\u00fctzen. Das N\u00fctzliche ist ihnen zu einfach, zu n\u00fcchtern, und, schlimmer noch, das N\u00fctzliche kann man abz\u00e4hlen und nachrechnen, gebaute Wohnungen zum Beispiel. Oder, wie Brecht es gesagt h\u00e4tte, die Suppe im Topf.<\/p>\n<p>Es ist nicht so, dass man f\u00fcr das sorgt, was man liebt. Man liebt das, wof\u00fcr man sorgt. Vaterlandsliebe kann nur politisch sein; aber die deutsche Politik ist nicht mehr politisch. Zwischen oberfl\u00e4chlicher Emotion und Leerfloskeln verschwindet das Faktische; das, was wahr ist, bleibt unausgesprochen.<\/p>\n<p>Als diese Bundesregierung den Sanktionen zustimmte, bei denen nur der D\u00fcmmste nicht begreifen konnte, dass sie dieses, unser Land im g\u00fcnstigsten Fall schwer sch\u00e4digen, im schlimmsten zugrunde richten, gab es keinen Sturm der Entr\u00fcstung. Der Verrat wurde nicht Verrat genannt. Das Land, das einmal f\u00fcr seine genaue Sprache, f\u00fcr seine scharfen Definitionen bekannt war, hat nicht einmal mehr Worte, um das richtig zu benennen, was geschieht.<\/p>\n<p>Wenn ich zusammenfassen m\u00fcsste, was an diesem Deutschland sch\u00e4tzenswert ist, dann ist das eine Geste. Ein Tischler, der ein letztes Mal mit der Hand \u00fcber die blanke, glatte Fl\u00e4che eines neuen Tisches streicht. Ein Maurer, der mit einem kurzen Z\u00f6gern den letzten Stein setzt. Eine Schneiderin, die den letzten Faden eines Kleidungsst\u00fccks durchtrennt und es vor sich h\u00e4lt, um die fertige Arbeit zu betrachten. Stolz auf das, was man tut, und Stolz darauf, es gut getan zu haben, aber ein n\u00fcchterner, fast schamhafter Stolz.<\/p>\n<p>Wenn man die Stadt Berlin betrachtet, kann man das nicht finden. Der Zustand der Stra\u00dfen ist so besch\u00e4mend wie die Schlafpl\u00e4tze der Obdachlosen oder die Bahnh\u00f6fe der U-Bahn, und es gibt hektische Aktivit\u00e4t, die lautstark verk\u00fcndet wird, der aber jeder Anspruch, etwas gut getan haben zu wollen, abgeht. Aber Berlin ist nur die Essenz eines vernachl\u00e4ssigten Landes. So wie das Ahrtal, Symptom und Prognose in einem.<\/p>\n<p>In den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts gab es eine gro\u00dfe Debatte um die &#8222;Sekund\u00e4rtugenden&#8220; \u2013 P\u00fcnktlichkeit, Genauigkeit, Loyalit\u00e4t. Sie wurden verworfen, weil sie f\u00fcr die gro\u00dfen Menschheitsverbrechen der Nazis n\u00fctzlich waren. Dabei war es nicht ein Zuviel an Sekund\u00e4rtugenden, sondern ein Zuwenig an Bildung und Verstand, was verwerflich war. Ein Zuwenig an pers\u00f6nlicher Verantwortung. Ja, Letzteres allem anderen voraus, denn es ist die Preisgabe dieser pers\u00f6nlichen Verantwortung, die Menschen zu willigen Werkzeugen des Verbrechens macht.<\/p>\n<p>Man kann das sehen, wenn man sich die Fackelm\u00e4rsche f\u00fcr Stepan Bandera in der Ukraine ansieht. Das dauert nur 30 Sekunden. Man muss nur h\u00f6ren, wie die Menge die Parolen ruft. Es gibt immer einen Vorbr\u00fcller, und alle br\u00fcllen nach, und die Art, wie sie br\u00fcllen, zeigt, dass sie ihr eigenes Denken, F\u00fchlen, Sein abgeschaltet und untergeordnet haben, diese Abschaltung geradezu zelebrieren.<\/p>\n<p>Etwas \u00e4hnliches passiert gerade in Deutschland. Es hat sich vorbereitet seit 2014, als die zaghafte Friedensbewegung, die sich zum Donbasskrieg gebildet hatte, mit dem Querfront-Vorwurf unter Feuer genommen wurde. Die ganze Corona-Politik l\u00e4sst sich jetzt tats\u00e4chlich als Bestandteil dieser Entwicklung erkennen. Glaube, was dir gesagt wird, dann bist du ein guter Mensch. Glaubst du nicht, erfinden wir hundert kleine Schritte, dir das Leben unendlich zu erschweren.<\/p>\n<p>Auch die Belohnung f\u00fcr diese Preisgabe der Verantwortung ist jene, die den Ukronazis gereicht wird. Wer sich das Etikett des Guten verdient hat, darf mit Hass und Verachtung auf all jene blicken, die nicht gut sind, und bekommt noch best\u00e4tigt, dass sein Hass keiner ist, sondern Teil des Guten. Denn es wird immer wieder formuliert: Hass und Hetze, das sind die anderen. Die Ungeimpften, die Putinversteher, die Querdenker.<\/p>\n<p>W\u00e4re das alles, es w\u00e4re noch kein Grund zu gehen. Ich bin in Bayern aufgewachsen, in M\u00fcnchen, und habe schon mit zw\u00f6lf kommunistische Flugbl\u00e4tter verteilt; das verschafft ein ziemlich dickes Fell.<\/p>\n<p>Dass mich gerade dieses dicke Fell \u00fcber einige Tatsachen hinwegget\u00e4uscht hat, erkannte ich erst im Zusammenhang mit dem Putsch in der Ukraine. Einige Wochen vor Odessa gab es eine Anti-Maidan-Demonstration in Saporoschje, die von Maidan-Anh\u00e4ngern eingekesselt und \u00fcber Stunden hinweg mit allen m\u00f6glichen Dingen beworfen wurde. Ich sah auch diesen Tag im Stream. Es war eine Stimmung, die schon Gewalt mit einschloss, aber gerade noch vor Mord zur\u00fcckschreckte. Besonders aufgefallen ist mir eine Frau mittleren Alters, gut b\u00fcrgerlich zurechtgemacht, die in diesem \u00e4u\u00dferen Ring stand und ihre Parolen rief, und ihr war dabei deutlich anzusehen, wie sie diesen Moment der \u00dcberlegenheit genoss. Der Kommentar, der nebenher im Stream lief und den ich Abschnitt f\u00fcr Abschnitt durch den \u00dcbersetzer schaufelte, um \u00fcberhaupt verstehen zu k\u00f6nnen, was da geschah, war voller Emp\u00f6rung. &#8222;Das ist Faschismus.&#8220;<\/p>\n<p>Ich stutzte. Denn diese Frau in ihrer b\u00f6sartigen Arroganz entsprach genau dem, was ich von denen kannte, die mir damals beim Flugblattverteilen an den Kopf geworfen hatten, ich geh\u00f6rte in ein Lager oder an die Wand gestellt und \u00c4hnliches mehr. Diejenigen, die so reagiert hatten, waren in der Regel zwischen 60 und 70. Aber erst, als ich diese Reaktionen auf diesen Moment in Saporoschje gelesen und dar\u00fcber nachgedacht hatte, wurde mir klar, dass jene B\u00f6sartigen Jahrzehnte davor in M\u00fcnchen nicht einfach nur fanatische Antikommunisten waren, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit tats\u00e4chlich Nazis. T\u00e4ter, deren Mordw\u00fcnsche der Schatten vergangener Morde waren, so wie diese Reaktionen in Saporoschje die Ank\u00fcndigung kommender.<\/p>\n<p>Ich habe schon genug dar\u00fcber geschrieben, wie das Massaker von Odessa der Moment wurde, an dem sich die Welten trennten. Was damit und danach passierte, das Ausma\u00df der blanken L\u00fcge in Medien und Politik, \u00fcberraschte mich dennoch. So wie der feste Wille, den Faschismus in der Ukraine zu \u00fcbersehen, der bis tief in die Reihen jener reichte, die sich als links definieren, und inzwischen noch tiefer reicht. Ich trieb mich auf russischen Blogs herum und versuchte, mich mit automatischen \u00dcbersetzungen in dieser fremden Welt zurechtzufinden und zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob meine Wahrnehmung des ukrainischen Geschehens stimmte. Was ich las, erinnerte sehr an deutsche Berichte aus den Jahren 1933 und 1934. Selbst die Videos, wie Anh\u00e4nger des Rechten Sektors die Sitzungen von Kommunalparlamenten st\u00fcrmten, wirkten wie Aufnahmen der SA.<\/p>\n<p>Wenn es etwas gibt, wozu die deutsche Geschichte verpflichtet, dann ist es, dem Nazismus entgegenzutreten. Das war schon vor acht Jahren nicht simpel, denn die Formulierung &#8222;gegen rechts&#8220; hatte bereits jede wirkliche Analyse des Faschismus ersetzt und machte v\u00f6llig blind daf\u00fcr, dass der Unterschied zwischen Konservativen und Faschisten im Kampf gegen den Faschismus der zwischen m\u00f6glichen B\u00fcndnispartnern und Feinden ist. Das zeigt die Geschichte des deutschen Widerstands und auch die Geschichte des Nationalkomitees Freies Deutschland, das noch w\u00e4hrend des Krieges die Vorarbeiten f\u00fcr eine vom Nazismus befreite Gesellschaft begann.<\/p>\n<p>Ein Grund, warum die deutsche Linke so blind f\u00fcr den wirklichen Verlauf der ukrainischen Frontlinie und so bereit ist, sich vor den g\u00e4nzlich falschen Karren spannen zu lassen, ist die v\u00f6llige Unkenntnis dieser Geschichte. Es lebt sich bequemer damit, die Existenz der Nation zu verleugnen, als sich auf das best\u00e4ndige Ringen darum einzulassen. Denn das erfordert einen politischen Einsatz, der nicht fl\u00fcchtig von Emp\u00f6rung und Moden bestimmt wird, sondern Z\u00e4higkeit, Lernwillen und Opferbereitschaft voraussetzt.<\/p>\n<p>Das &#8222;Rechts&#8220;, gegen das man sein will, wird sehr oberfl\u00e4chlich definiert, ohne Betrachtung realer Interessen, und es wird nicht einmal tats\u00e4chlich dagegen gek\u00e4mpft, was den Willen, zu \u00fcberzeugen, mit einschl\u00f6sse, sondern nur ausgegrenzt. Dabei ist es immer die aktuelle politische Mode, die die Linie vorgibt; sei es Klima, sei es Migration, sei es die Frage von Krieg und Frieden. So billig ist wirklicher Antifaschismus nicht zu haben. Da geht es tats\u00e4chlich gegen die Negation des Menschlichen, und um dagegen zu bestehen, muss man sich der eigenen Menschlichkeit gewiss sein.<\/p>\n<p>Diese Ma\u00dfst\u00e4be des Menschlichen sind verloren gegangen in Deutschland. Das, was augenblicklich gegen Russland vorgetragen wird, w\u00e4re nicht m\u00f6glich, wenn man sich der Tatsache bewusst w\u00e4re, dass der gr\u00f6\u00dfte Sieg der Roten Armee darin bestand, keine Rache ge\u00fcbt zu haben. F\u00fcr \u00fcber tausend zerst\u00f6rte St\u00e4dte. F\u00fcr vier Jahre erbitterten Kampfes. F\u00fcr die Abermillionen Opfer der deutschen Besatzung. Es ist dieser Sieg, diese verschwiegene Tatsache, die den Triumph der Roten Armee im wahrsten Sinne zu einem Sieg der Menschheit gemacht hatte und die gleichzeitig dazu f\u00fchrt, dass jede Schm\u00e4lerung dieser Leistung zugleich eine Abkehr von der Menschlichkeit selbst ist.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck in die hiesige Gegenwart. Selbst der Wahn und die Kriegstreiberei in den Medien dieses Landes und diese vielen hysterisch Eingenordeten w\u00e4ren eher eine Frage des Ertragenk\u00f6nnens. Die Erosion des Rechts ist es, die letztlich entscheidet, an welchem Punkt sich das Land befindet.<\/p>\n<p>Der demokratische Zustand eines b\u00fcrgerlichen Staates verschwindet nicht in einem Schritt. Er br\u00f6ckelt. Die tragenden Mauern werden St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck schw\u00e4cher, bis der Rest des Geb\u00e4udes auf einen Schlag zusammenbricht. Der Weg zu Adolf Hitler hatte \u00fcber Heinrich Br\u00fcning und Karl Z\u00f6rgiebel gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Als im letzten Jahr das Bundesverfassungsgericht die Corona-Ma\u00dfnahmen f\u00fcr rechtens erkl\u00e4rte, war das einer der gr\u00f6\u00dferen Brocken. Der Raum f\u00fcr abweichende Meinungen wird stetig kleiner. Er war in der Bundesrepublik nie besonders gro\u00df, aber wenn man betrachtet, was alles zu sagen inzwischen verboten ist, was alles nicht mehr gezeigt werden darf, welche schlichten Meinungen Arbeit und Karriere kosten k\u00f6nnen, ist fast nichts mehr davon \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Das Tempo erh\u00f6ht sich immer weiter. Wenn die <em>taz<\/em>, die einmal als Gegenprojekt zur Konzernpresse gegr\u00fcndet worden war, einen faschistischen Text druckt, weil die Autorin gegen Putin ist, zeigt das, wie tief der Verfall vorgedrungen ist. Am 9. Mai am sowjetischen Ehrenmal die sowjetische Fahne zu verbieten, das ist nicht einfach nur eine Verzerrung der Geschichte. Es ist eine Entscheidung in der Gegenwart, die anhand eines historischen Musters getroffen wird. So war es 2014 in der Ukraine. Die Geschichte kann Vorbilder liefern, aber die Entscheidung bezieht sich immer auf das Heute und tr\u00e4gt in ihm ihre Fr\u00fcchte.<\/p>\n<p>Sich an die Seite von Asow-K\u00e4mpfern zu stellen ist nichts anderes, als Franco zu unterst\u00fctzen oder kolumbianische Todesschwadronen. Solche Dinge hat der Westen all die Jahrzehnte \u00fcber getan. Er tat es meist im Verborgenen, gegen die offizielle Erz\u00e4hlung von Demokratie und Rechtsstaat. Jetzt aber wird eine aktive Zustimmung gefordert; die NATO mitsamt ihren braunen Handlangern ist Staatsdoktrin, auf die ein Schwur verlangt wird, und es werden die passenden Gesetze geschneidert, um jeden Widerstand zu unterbinden. Unter der \u00dcberschrift Corona konnten wir bereits verfolgen, wie das funktioniert; nie gab es so viele Demonstrationsverbote.<\/p>\n<p>Es sind die Ma\u00dfnahmen des staatlichen Apparats, die den Unterschied machen zwischen Sympathie f\u00fcr faschistische Positionen und einer faschistischen Herrschaft. Auf der Ebene der EU wie auf der deutschen werden abweichende, vor allem gegen die NATO gerichtete Positionen nicht nur mit vielfachen Methoden an Ver\u00f6ffentlichung und Verbreitung gehindert, es zeichnet sich ab, dass sie unter Strafe gestellt werden sollen. In \u00d6sterreich existiert bereits ein Gesetz, das das Teilen der Inhalte von <em>RT<\/em> mit Strafgeldern belegt. Das Verbot des Buchstaben Z in Deutschland geht in eine \u00e4hnliche Richtung. Wenn schon solche Kleinigkeiten zu Strafverfahren f\u00fchren, was bedeutet das dann f\u00fcr die Verfasser von Texten wie dem meinen?<\/p>\n<p>Die Verwendung des Buchstabens Z wird &#8222;Bef\u00fcrwortung eines Angriffskriegs&#8220; genannt. Diese Nutzung dieses Paragrafen ist der Endpunkt einer kompletten Verleugnung seines eigentlichen Ursprungs. Denn es war der N\u00fcrnberger Gerichtshof gewesen, der den Angriffskrieg zum ultimativen v\u00f6lkerrechtlichen Verbrechen erkl\u00e4rt hatte. Den Angriffskrieg Hitlerdeutschlands, unter anderem gegen die Sowjetunion. Diese Paragrafen zielten nicht auf Meinungen, sondern auf Handlungen und insbesondere auf jene Menschen, die solche Handlungen tats\u00e4chlich vornehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als die Bundesrepublik Belgrad bombardierte, war das ein Angriffskrieg. Einer der strafrechtlich relevanten Bef\u00fcrworter hie\u00df Joschka Fischer und war deutscher Au\u00dfenminister. Schon damals war aber das deutsche Rechtssystem so weit auf den Hund gekommen und die Friedensbewegung so schwach, dass die Klage wegen Vorbereitung eines Angriffskriegs gegen die damalige Bundesregierung scheiterte. Die Begr\u00fcndung des Verfassungsgerichts lautete, nur die Vorbereitung, nicht die F\u00fchrung eines Angriffskriegs sei strafbar \u2026<\/p>\n<p>Jetzt wird ein Paragraf, der sich auf Regierungshandeln bezieht, auf Meinungs\u00e4u\u00dferungen angewandt. Die Verwischung der Grenze zwischen Meinung und Handlung ist allerdings ein Merkmal, das die Nazijustiz ausgezeichnet hatte. Roland Freislers Volksgerichtshof hatte f\u00fcr Meinungen Todesurteile verh\u00e4ngt. Dass nun eine Rechtsfolge der N\u00fcrnberger Prozesse genutzt wird, um sich den Praktiken der dort ebenfalls verurteilten faschistischen Justiz anzun\u00e4hern, zeigt, wo eine Verdrehung der Geschichte endet.<\/p>\n<p>Es wird Nacht \u00fcber Deutschland, aber ich will und werde mich dieser Dunkelheit nicht beugen. Doch meine Waffe ist das Wort; und hier wird versucht werden, sie mir und meinesgleichen aus der Hand zu nehmen. Andere widerstehen mit anderen Mitteln und treffen andere Entscheidungen, und ihre Aufgabe ist gewiss nicht leichter. Ich werde das Land verlassen.<\/p>\n<p>Wenn ich dar\u00fcber nachdenke, wie sich all jene gef\u00fchlt hatten, die damals gegangen waren, Brecht, Eisler, Therese Giehse, Thomas Mann, Oskar Maria Graf, Anna Seghers, Kurt Tucholsky, was in ihnen vorgegangen war angesichts eines Landes, das pl\u00f6tzlich mit Hakenkreuzfahnen gespickt gewesen war, frage ich mich, ob es dieselbe Mischung aus Unwirklichkeit und Ekel war, mit der ich heute dieses Blau-Gelb sehe. Mit der ich diese kriegsl\u00fcsternen Zeilen der Tagespresse lese. Ob sie auch diese zwei Stimmen h\u00f6rten, die eine, die sagt: &#8222;Es ist noch nicht so schlimm&#8220;, und die andere, die zum Aufbruch dr\u00e4ngt. Wie schwer es auf den Schultern lag, neben der eigenen Haut die Ehre des Landes zu bewahren.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass ich ein St\u00fcck des anderen Deutschland retten kann, so wie sie es retten konnten. Den K\u00e4sekuchen und das Brot kann ich mir inzwischen selber backen. Wenn ich durch Moskauer Stra\u00dfen gehe statt durch M\u00fcnchner oder Berliner, liegt mein Weg wieder \u00fcber jenen der Vergangenheit, anders und doch gleich. Vielleicht gibt es auch den dritten Ber\u00fchrungspunkt einer R\u00fcckkehr und eines Neuanfangs.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;O heilig Herz der V\u00f6lker, o Vaterland!<\/em><br \/>\n<em> Allduldend, gleich der schweigenden Mutter Erd,<\/em><br \/>\n<em> Und allverkannt, wenn schon aus deiner<\/em><br \/>\n<em> Tiefe die Fremden ihr Bestes haben!&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dagmar Henn ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: Montage von Ralf Lux, unter Verwendung von:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Berlin, Brandenburger Tor: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/berlin-brandenburger-tor-quadriga-848945\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/420494-420494\/\">420494<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Moskau, Basilius-Kathedrale: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/ns-basilius-kathedrale-moskau-4407757\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/adamhilltravel-7696447\/\">AdamHillTravel<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein Abschied<\/b><br \/>\n<b>Beitrag von Dagmar Henn<\/b><br \/>\nAlles, was ich k\u00fcnftig schreibe, wird nicht mehr auf deutschem Boden geschrieben. Um mit Worten f\u00fcr ein Deutschland einzustehen, das den V\u00f6lkern wie sich selbst ein Segen, kein Fluch ist, scheint es abermals geboten, zu gehen. Vor \u00fcber 30 Jahren habe ich Deutschland schon einmal verlassen; damals sollte es ein Aufbruch in eine lebendigere Welt sein; ich folgte einem Bild, das ich aus den Romanen von Jorge Amado hatte, und ging nach Brasilien. Ein Jahr war ich dort, wurde schwanger, meine Tochter wurde geboren, dann war ich, dem Wunsch ihres Vaters folgend, wieder zur\u00fcck in Deutschland. &#8230; Wenn ich jetzt gehe, ist es eine andere Art von Aufbruch. Jene, bei der man sich zuvor fragt: Ist es eine Kapitulation? Bei der man sich vorab schon Sorgen macht um die, die zur\u00fcckbleiben. Ein Aufbruch, der von dem Wunsch gepr\u00e4gt ist, n\u00fctzlich bleiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":13193,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[1537,409,567,162,452,685,835,530],"class_list":["post-13192","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-weltanschauung-philosophie","tag-auswandern","tag-berlin","tag-bildung","tag-demokratie","tag-deutschland","tag-moskau","tag-muenchen","tag-willensfreiheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Berlin_Moskau.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3qM","jetpack-related-posts":[{"id":18067,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18067","url_meta":{"origin":13192,"position":0},"title":"Abrechnung mit Scholz und der Ampel-Blase","author":"Webredaktion","date":"30. 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Als AA Baerbock, die \u201cfeministische\u201d Au\u00dfenministerin mit gelber Designer-Jacke und \u201eHigh-Heels\u201c\u2026","rel":"","context":"In &quot;Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung&quot;","block_context":{"text":"Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=12"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Blinken_Baerbock_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Blinken_Baerbock_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Blinken_Baerbock_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Blinken_Baerbock_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":9000,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=9000","url_meta":{"origin":13192,"position":2},"title":"&#8222;Den NATO-Kriegstreibern die H\u00e4nde zerschlagen!&#8220;","author":"Webredaktion","date":"13. Dezember 2020","format":false,"excerpt":"Rede von M\u00e4nne Gr\u00fc\u00df zum Aktionstag \"Abr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten\" am 05.12.2020 in Potsdam Liebe Friedensfreunde, ich freue mich, dass wir hier heute zusammengekommen sind \u2013 und ehrlich gesagt ist f\u00fcr mich entscheidender, DASS wir zusammengekommen sind \u2013 und weniger WIE VIELE wir sind. 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September 2023","format":false,"excerpt":"Beitrag von Gert Ewen Ungar Ich habe mich heute \u00fcber einen Messengerdienst mit einem Bekannten unterhalten, den ich im vergangenen Jahr erst kennengelernt hatte. Ein Freund aus Russland fragte damals bei mir an, ob ich nicht jemandem aus der Ukraine Hilfestellung geben und vielleicht ein paar N\u00e4chte Unterschlupf gew\u00e4hren k\u00f6nnte.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Hinweis_Ukraine-Fluechtlinge_Duesseldorf_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Hinweis_Ukraine-Fluechtlinge_Duesseldorf_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Hinweis_Ukraine-Fluechtlinge_Duesseldorf_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Hinweis_Ukraine-Fluechtlinge_Duesseldorf_2022_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":22225,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22225","url_meta":{"origin":13192,"position":5},"title":"Patrik Baab: \u201eNach einem neuen Krieg gegen Russland wird es Deutschland nicht mehr geben\u201c","author":"Webredaktion","date":"26. 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