{"id":12834,"date":"2022-04-17T23:58:47","date_gmt":"2022-04-17T21:58:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12834"},"modified":"2022-07-23T13:50:06","modified_gmt":"2022-07-23T11:50:06","slug":"christliches-abendland-am-ende-der-kapitalismus-wird-nicht-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12834","title":{"rendered":"\u201eChristliches Abendland\u201c am Ende \u2013 der Kapitalismus wird nicht besser"},"content":{"rendered":"<p>Aus:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12821\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 1-22<\/a>, April 2022, S. 3-14, 81. Jahrgang<\/p>\n<p><em>von <strong>Werner R\u00fcgemer<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die CDU k\u00f6nnte das \u201eC\u201c im Parteinamen streichen \u2013 die allermeisten christlich lackier\u00adten Parteien haben das schon l\u00e4ngst getan<\/p>\n<p>In der CDU unter dem neuen kapitalen Hoffnungstr\u00e4ger Friedrich Merz wird \u00fcber\u00adlegt: Sollen wir das \u201eC\u201c aus dem Parteinamen streichen? Weil es nicht mehr gen\u00fcgend W\u00e4h\u00adlerstimmen mehr bringt? Und weil die Deut\u00adschen in Scharen die beiden Gro\u00dfkirchen verlassen? Hat das Christentum als St\u00fctze prokapitalistischen Regierens ausgedient?<\/p>\n<h5>Kaiser Konstantin und Karl der Gro\u00dfe: \u201eWir siegen im Namen des Kreuzes!\u201c<\/h5>\n<p>Herrscher in Klassengesellschaften sind schon immer ideologisch flexibel. Anfang des vier\u00adten Jahrhunderts \u201enach Christus\u201c merkte dann der ostr\u00f6mische Kaiser Konstantin, dass die Opposition der verfolgten Christen im ganzen Reich nachhaltig um sich griff, und dass die Christen opferbereiter waren als seine eigenen Soldaten. Da gab er schnell die Ver\u00adfolgung auf und holte die Verfolgten auf seine Seite. Er warf wendig das jahrtausendealte G\u00f6tterzeug auf den M\u00fcllhaufen der Geschich\u00adte. Das Christentum wurde Staatsreligion, Bi\u00adsch\u00f6fe bekamen Staatsgeh\u00e4lter. Nun galt das Motto auf den Fahnen der ostr\u00f6mischen Hee\u00adre: \u201eWir siegen \u2013 im Namen des Kreuzes!\u201c<\/p>\n<p>Im Namen des christlichen Kreuzes und mithilfe von Scharen christlicher Missionare begr\u00fcndete danach ab dem 8. Jahrhundert der fr\u00e4nkische K\u00f6nig Karl die neue feudalistische Klassenordnung. Wenn es n\u00f6tig schien, mordete der \u201eSachsenschl\u00e4chter\u201c ungl\u00e4ubige Heiden reihenweise hin und lie\u00df \u00f6ffentliche Zwangstaufen durchziehen.<\/p>\n<p>Der erfolgreiche Klassenk\u00e4mpfer wurde des\u00adhalb vom Papst in Rom zum Kaiser aller Christen gekr\u00f6nt, richtete in Aachen seinen wichtigsten Regierungssitz ein. Er wurde der Gr\u00fcnder des geeinten Europa, des \u201echristli\u00adchen Abendlandes\u201c. Er wird bis heute ehr\u00adf\u00fcrchtig oder auch gedankenlos \u201eKarl der Gro\u00dfe\u201c genannt. Und die h\u00f6chste Auszeich\u00adnung, die das \u201eneue vereinte Europa\u201c, die Eu\u00adrop\u00e4ische Union (EU), seit ihren ersten Ur\u00adspr\u00fcngen in den 1950er Jahren vergibt, bis heute, ist der nach ihm benannte \u201eAachener Karlspreis\u201c.<\/p>\n<h5>Christentum und Kolonialismus: Missionare und R\u00e4uber<\/h5>\n<p>Bis zur Franz\u00f6sischen Revolution hielt die katholische Kirche, ab dem 16. Jahrhundert organisch erg\u00e4nzt durch die protestantischen Kirchen, in Europa die feudalistischen Klassengesellschaften zusammen. Luther protestierte gegen die katholische Kirche, aber nicht gegen den Feudalismus. Luther verteufelte die ausgebeuteten Bauern, die gegen ihre Ausbeuter aufstanden. Kaiser und K\u00f6nige machten \u00c4bte und Bisch\u00f6fe zu den f\u00fcr ihre Territorien zugleich weltlichen Feudal\u00adherren und gr\u00f6\u00dften Grundbesitzern und milit\u00e4rischen Feldherren.<\/p>\n<p>Das setzten die beiden christlichen Gro\u00df\u00adkirchen ab dem 16. Jahrhundert im globalen Ma\u00dfstab fort. Das machten auch die pro\u00adtestantisch regierten skandinavischen Staaten. Alle bewohnten Kontinente und viele Inseln zwischen Gr\u00f6nland und NeuGuinea wurden durch christlich lackierte Heere und Handels\u00adgesellschaften aus Spanien, Portugal, Gro\u00df\u00adbritannien, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, dann auch etwa D\u00e4nemark und Schweden und schlie\u00dflich auch den USA erobert.<\/p>\n<p>Die einheimischen \u201eUngl\u00e4ubigen\u201c wurden christlich missioniert. Sklavenraub, Sklaven\u00adt\u00f6tung, Sklavenhandel, Sklavenhaltung und die Niederschlagung von Aufst\u00e4nden waren mit der christlichen Lehre vereinbar, auch etwa f\u00fcr die anglikanische Kirche Gro\u00df\u00adbritanniens und deren Abweichler, die christ\u00adlichen Pilgerv\u00e4ter in den USA, n\u00f6tigenfalls auch mit V\u00f6lkermord wie etwa an den indianischen Ureinwohnern Nordamerikas.<\/p>\n<p>Rohstoffe und Menschen zwischen Latein\u00adamerika, Afrika, dem pazifischen Raum und in China wurden dann bis ins 20. Jahrhundert auch dem neuen, organisch aus dem Kolonialismus aufsteigenden, transatlan\u00adtischen Kapitalismus unterworfen. Nach dem 2. Weltkrieg k\u00e4mpften Missionare und Mili\u00adt\u00e4rpriester auf US-Seite gegen die Befrei\u00adungsbewegungen in Vietnam und Korea. Die Ausbeutung von Rohstoffen und Menschen wurde modernisiert, in primitiver Weise industrialisiert. Auch die milit\u00e4risch und investiv expandierenden USA heiligten sich im hei\u00df-kalten Krieg gegen den \u201eKommu\u00adnismus\u201c konfessions\u00fcbergreifend zu \u201eGod&#8217;s own Country\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Christentum und kapitalistische Diktaturen im 20. Jahrhundert<\/h5>\n<p>Gegen die europ\u00e4ische Aufkl\u00e4rung und dann gegen die weltweit ausstrahlende Fran\u00adz\u00f6sische Revolution 1789 entwickelten die aufstrebenden b\u00fcrgerlichen Kapitalisten zu\u00adsammen mit katholischer Kirche und Vatikan (und dem entmachteten Adel) die \u201ekonser\u00advative\u201c Gegen-Revolution. Es bil\u00addeten sich christliche Bewegungen und auch Parteien mit politisch-prokapitalistischer Ausrichtung.<\/p>\n<p>Die Gegen-Revolution richtete sich gegen die aufkommenden demokratischen, soziali\u00adstischen, kommunistischen Ideen und Orga\u00adnisationen, auch gegen die b\u00fcrgerlich- demo\u00adkratischen Revolutionen Mitte des 19. Jahrhunderts. In Deutschland setzte sich die preu\u00dfische Monarchie des Wilhelminischen Kaiserreiches durch, und dessen aufstei\u00adgender, expansiver, militaristischer Kapi\u00adtalismus wurde umgl\u00e4nzt und geweiht und gesegnet von der protestantischen Staats\u00adkirche.<\/p>\n<p>Doch dann: Die Arbeiterbewegung pro\u00adtestierte und agierte gegen den imperia\u00adlistischen Krieg und f\u00fcr dessen Beendigung. In ganz Europa wurden, zumindest kurz\u00adzeitig, 1918\/1919 Arbeiterr\u00e4te und Arbeiter\u00adregierungen gebildet. Sozia\u00addemokratische Parteien wurden legal, Gewerkschaften breiteten sich aus, Kommunistische Parteien wurden gegr\u00fcndet und bekamen Zulauf.<\/p>\n<p>Vor allem die Gr\u00fcndung des ersten sozialistischen Staates, des Staatenverbundes der Sowjetunion 1917, ersch\u00fctterte das christlich-kapitalistische System. Im wendig geschlossenen B\u00fcndnis marschierten die bisherigen Weltkriegsgegner Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Japan mit den USA in die Sowjetunion ein, im B\u00fcndnis auch mit den korruptesten zaristischen Gener\u00e4len, aber vergeblich. Die Potentiale der Volksrevolution erwiesen sich als st\u00e4rker. Damit f\u00fchlte sich das kapitalistische Gesamt\u00adsystem bedroht, auf Dauer, zurecht.<\/p>\n<h5>\u201eGott mit uns\u201c: Protestantisch mit der Wehrmacht in den Weltkrieg<\/h5>\n<p>Deshalb waren nach dem 1. Weltkrieg christlich lackierte Diktaturen die Avantgarde f\u00fcr die Rettung des Kapitalismus: die faschistische Bewegung Mussolinis schon ab 1922, der Franco-Faschismus in Spanien, Hitlers Nationalsozialismus mit dem sofort 1933 nach Mussolini-Vorbild geschlossenen Konkordat mit dem Vatikan und der ebenso vertraglichen Unterst\u00fctzung durch die evan\u00adgelische Kirche.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Mussolini gab dem Vatikan enteignete L\u00e4ndereien zur\u00fcck und machte ihn zum Staat mit eigener Justiz und eigenem Finanzsystem.<\/p>\n<p>Eine ebenso enge Verbindung von katholischer Kirche mit antikommunistischen und antisemitischen Politikern und Staatsf\u00fchrungen bildete sich schnell und organisch etwa beim Pilsudski-Regime in Polen, im 2. Weltkrieg in den Kollabora\u00adtionsregimen Frankreichs (General P\u00e9tain \/Vichy), Kroatiens (Pavelic\/Ustascha), Un\u00adgarns (General Horthy\/Calvinist), der Slo\u00adwakei (Staats- und Parteichef war der katho\u00adlische Priester Josef Tiso), der Ukraine (Bandera) und \u00d6sterreichs (Dollfu\u00df\/ Austro\u00adfaschismus).<\/p>\n<p>\u201eGott mit uns\u201c &#8211; \u00fcbernommen aus der Bibel, Altes Testament, Buch Judit \u2013 stand auf den Koppelschl\u00f6ssern von Hitlers Wehr\u00admachtssoldaten. Damit wurden sie in den Vernichtungskrieg gegen Kommunismus und Judentum geschickt.<\/p>\n<p>\u201eGott mit uns\u201c: Dieser Schlachtruf hatte schon im protestantischen Preu\u00dfen gegolten, prangte auf den Koppelschl\u00f6ssern im Wilhelminischen Kaiserreich, dann auch in der Reichswehr w\u00e4hrend der Weimarer Republik \u2013 und galt dann auch in der mit Ex-Nazi-Gener\u00e4len gegr\u00fcndeten Bundeswehr der christlich gegr\u00fcndeten Bundesrepublik Deutschland, jedenfalls bis 1962, also bis die Grundlagen des neuen antikommunistischen Separatstaates gesichert waren.<\/p>\n<h5>God&#8217;s Own Country mit den christlichen Diktatoren Europas<\/h5>\n<p>Die global expandierende Supermacht USA, die nicht dem V\u00f6lkerbund beitrat, anerkannte nach dem 1. Weltkrieg Mussolini, Franco, Hitler diplomatisch. Sie waren die brutalsten und erfolgreichsten Bek\u00e4mpfer der Arbei\u00adterbewegung. Wall Street-Banken sowie die gro\u00dfen US-Auto-, \u00d6l- und Technologie-Kon\u00adzerne machten mit den Diktatoren Gesch\u00e4fte, investierten und r\u00fcsteten deren Milit\u00e4r auf.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> USA und Vatikan eiferten darum, wer Mussolini, Franco oder das Vichy-Regime als erste diplomatisch anerkannten.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>1936 retteten die christlich lackierten Diktaturen, in Verbindung mit den fa\u00adschistoiden Regimen S\u00fcdafrikas und Japans, und gef\u00fchrt von den USA, die Olympiade 1936 in Berlin zugunsten Hitler-Deutschlands \u2013 gegen die weltweite Boykott-Bewegung, die von der Arbeiterbewegung und zahlreichen j\u00fcdischen Sportverb\u00e4nden zwischen New York und Tel Aviv unterst\u00fctzt wurde. Der Pr\u00e4sident des US-amerikanischen Olympi\u00adschen Komittees, der Bauunternehmer Avery Brundage, war militanter Antisemit. Damit stieg das christliche NS-Deutschland end\u00adg\u00fcltig zu internationalem Ansehen auf.<\/p>\n<p>Der Vatikan unterst\u00fctzte damals auch die Diktatur von Generalissimus Tschiang Kai\u00adschek in China: Er hatte die von Sun Yatsen Anfang des 20. Jahrhunderts gegr\u00fcndete De\u00admokratie abgeschafft. Tschiang wurde in den 1930er Jahren sowohl von den USA wie von Hitler-Deutschland unterst\u00fctzt. Um sich mit beiden Schutzm\u00e4chten gut zu stellen, kon\u00advertierte der Konfuzianer zum Christentum \u2013 da gab der Vatikan die diplomatische Aner\u00adkennung dazu, die \u00fcbrigens auch f\u00fcr die Fortsetzung des Tschiang-Regimes nach 1945 auf der Insel Formosa\/Taiwan weitergalt und auch bis heute un-unterbrochen weitergilt, v\u00f6lkerrechtswidrig.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Die USA subventionieren den Vatikan<\/h5>\n<p>Mit dem Aufstieg der kapital- und US-freundlichen Europas und ihrer konstitutiven Verbindung mit der katholischen Kirche verst\u00e4rkten die USA ihre Verbindung zum Vatikan ebenfalls.<\/p>\n<p>Erstmals 1925 ernannte die US-Regierung einen Attach\u00e9 beim Papst, und zwar den Priester Francis Spellman. Der US-Amerikaner hatte in Rom studiert. Er organisierte 1936 den Besuch des vatikanischen Chefdiplomaten, des Kardinals Pacelli, des sp\u00e4teren Papstes Pius XII., bei US-Pr\u00e4sident Roosevelt. Pius XII. ernannte Spellman 1939 zum Erzbischof von New York, und Roosevelt ernannte Spellman zum leitenden US-Milit\u00e4rbischof: Der besuchte tr\u00f6stend w\u00e4hrend des Weltkriegs die US-Truppen auf allen Kontinenten.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>1940 setzte Roosevelt den bisherigen Chef des gr\u00f6\u00dften Stahlkonzerns US Steel Corporation, Myron Taylor, als US-Sonderbeauftragten im Vatikan ein. Taylor blieb dies bis 1950. Er hielt auch die Verbindungen zu den katholischen Diktatoren Franco und Salazar aufrecht. Daf\u00fcr flossen private und staatliche US-Gelder nach Rom, meist \u00fcber das Erzbistum Spellmans in New York.<\/p>\n<p>Der Staats- und Kapitalvertreter Taylor beruhigte den Papst: Das B\u00fcndnis mit der Sowjetunion sei nur milit\u00e4risch und zeitlich begrenzt. Man war sich auch einig, \u00fcber die Judenvernichtung weitgehend zu schweigen und den verfolgten Juden nicht zu helfen.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Adenauer: Auch die USA geh\u00f6ren zum christlichen Abendland!<\/h5>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg verst\u00e4rkten die USA ihr Personal in Rom, gr\u00fcndeten den Vorl\u00e4ufer der Vatikanbank und organisierten mithilfe der Wall Street-Banken First National und Chase Investitionen des Vatikans in den USA. Gemeinsam wurden katholische Faschisten aus Osteuropa (Kro\u00adatien, Ukraine, Baltikum &#8230;) in den Westen geschleust, in die Bundesrepublik, in die USA, nach Kanada und Australien und wurden als Exil-Regierungen oder Exil-Vereinigungen k\u00fcnstlich jahrzehntelang \u00fcber Wasser gehalten.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Anwalt Allen Dulles von der Wall Street-Kanzlei Sullivan&amp;Cromwell war mit Europa vertraut. Er hatte vor dem Krieg mit Mussolini und Hitler pers\u00f6nlich konferiert und Verbindungen zwischen deutschen, italienischen und US-Konzernen organisiert. W\u00e4hrend des Krieges hatte er von der Schweiz aus den US-Geheimdienst Office of Strategic Services (OSS) im besetzten Europa geleitet, mit Informanten und Kontakten auch in und zu allen Widerstandsbewegungen \u2013 von ganz links bis ganz rechts. Schon w\u00e4hrend des Krieges hielt OSS Ausschau auch nach den Personen, die f\u00fcr die Nachkriegszeit als Freunde infrage kamen.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Von 1947 \u2013 1949 leitete Dulles die \u201eGenfer Gespr\u00e4che\u201c. Sie fanden statt unter dem Dach der \u201eChristlichen Nothilfe\u201c, einer in der Schweiz von deutschen Exilanten der katholischen Zentrumspartei gegr\u00fcndeten Hilfsorganisation. Adenauer aus der britischen Besatzungszone, Bidault aus Frankreich, de Gasperi aus Italien und Politiker aus den anderen westeurop\u00e4ischen Staaten, teilweise auch aus den sozialistischen Staaten Osteuropas reisten als Touristen an. Dulles koordinierte und wenn n\u00f6tig finanzierte die Gr\u00fcndung der neuen christlich lackierten Parteien, modernisiert als \u201eVolks\u201c\u00adparteien, teilweise nun \u00fcberkonfessionell wie die CDU, in der im Unterschied zum katholischen Zentrum aus Kaiserzeit und Weimarer Republik nun auch die Protestanten vertreten waren.<\/p>\n<p>In diesen Parteien durften in haupt\u00adamtlicher Funktion keine Antifaschisten sein, aber zahlreiche Ex-Nazis und sonstige Rechtsradikale, auch Banker und Unter\u00adnehmer als Finanziers. Politiker wie Ade\u00adnauer, die keinen Widerstand gegen die Nazis geleistet hatten, wurden mit dem Narrativ \u201eIch war NS-Gegner\u201c ausgestattet.<\/p>\n<p>So reichte das \u201eChristliche Abendland\u201c, das der katholische Zentrumspolitiker Konrad Adenauer schon nach dem 1. Weltkrieg gegen den \u201eKommunismus\u201c beschworen hatte, nun auch \u00fcber den Atlantik: \u201eChristliches Abendland\u201c sei kein geographischer, sondern ein geistesgeschichtlicher Begriff, \u201eder auch Amerika umfasst\u201c, erkl\u00e4rte Adenauer im August 1947 beim CDU-Parteitag.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>\u201eVereintes Europa\u201c mit christlichem Karlspreis: Atomkrieg einkalkuliert<\/h5>\n<p>So waren diese neuen Christenparteien die wichtigsten politischen Tr\u00e4ger der US-Kampfes gegen die antifaschistischen Kr\u00e4fte, gegen den Kommunismus, den Sozialismus, auch gegen die eigentlich brave und anti\u00adkommunistische Sozialdemokratie und vor allem gegen die Sowjetunion. Marshall-Plan und NATO waren die wichtigsten Instru\u00admente, begleitet vom OSS-Nachfolger CIA (geleitet ebenfalls von Allen Dulles), vom Army-Geheimdienst CIC sowie von Hollywood und sonstiger US-Kultur, die fein getrennt war nach Massen- und Elitenkultur.<\/p>\n<p>Auch die ersten Vorl\u00e4ufer-Institutionen der Europ\u00e4ischen Union (EU) wurden so von den USA ab den 1950er Jahren auf den Weg gebracht, beginnend mit der von Luxemburg aus gelenkten Europ\u00e4ischen Gemeinschaft f\u00fcr Kohle und Stahl (EGKSt), kurz Montan\u00adunion.<\/p>\n<p>Jean Monnet, der US-Banker und \u201eGr\u00fcndervater Europas\u201c, hatte als Hoher Kommissar der Montanunion die kriegs\u00adtreibenden Stahl- und Kohlekonzerne Deutschlands, Frankreichs, Luxemburgs, Belgiens, der Niederlande vor Entflechtung, Verstaatlichung und Bestrafung gerettet. Er erhielt 1958 den Karlspreis, nachdem er 1956 den Pius-Preis des Vatikans erhalten hatte und bevor er zur Kr\u00f6nung 1963 aus der Hand von US-Pr\u00e4sident Kennedy die Medal of Freedom bekam, die h\u00f6chste US-Auszeichnung f\u00fcr Ausl\u00e4nder.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der 1950 von Ex-Nazis ins Leben gerufene Aachener Karls-Preis besagte: Das vereinte Nachkriegseuropa soll ein christliches sein. Deshalb war Europa dann gar nicht vereint, sondern tief feindlich gespalten \u2013 ohne und gegen Russland, ohne und gegen die Sowjet\u00adunion und gegen die anderen sozialistischen Staaten. Der m\u00f6gliche, vernichtende Atom\u00adkrieg auf europ\u00e4ischem Boden war ein\u00adkalkuliert.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Aufstieg des polnischen Papstes I: Ende des Sozialismus in Europa<\/h5>\n<p>Insbesondere die USA f\u00f6rdern, finanzieren, instrumentalisieren global bei Bedarf alles Rechtsradikale, sondern auch alle Richtungen religi\u00f6s-kirchlicher \u00dcberreste aus vor-demo\u00adkratischer Zeit, und seien sie noch so ver\u00adkommen. Das buddhistisch lackierte Feudal\u00adregime wie die des letzten Oberhauptes Dalai Lama in Tibet werden mit Millionen Dollar genauso \u00fcber Jahrzehnte international hoch\u00adgep\u00e4ppelt wie die nostalgisch einem ver\u00adschwundenen islamistischen Gro\u00dfreich nach\u00adtrauernden Terroristen im chinesischen Xingjang wie auch die letzten Verteidiger\/ innen der reich verfaulten \u00dcberreste des britischen Kolonialreiches in Hongkong.<\/p>\n<p>So werden einerseits Islamisten fundamen\u00adtalistisch bek\u00e4mpft, gleichzeitig werden Islamisten als Freiheitsk\u00e4mpfer subven\u00adtioniert wie in Afghanistan und Syrien.<\/p>\n<p>Allein f\u00fcr die islamistischen Uiguren werden seit Jahrzehnten in Washington und M\u00fcnchen zwei Weltverb\u00e4nde und deren Me\u00addienleute gro\u00dfz\u00fcgig alimentiert. So kehrten christlich konnotierte NS-Hilfstruppen bei Umst\u00fcrzen aus ihren West-Exilen zur\u00fcck wie etwa seit 1990 nach Osteuropa und auf den Balkan, z.B. nach Kroatien, Ungarn und die Ukraine, gef\u00f6rdert vom \u201echristlichen Europa\u201c und einer von der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel gef\u00fchrten CDU-Regierung in Deutschland.<\/p>\n<p>Als sich in Polen Ende der 1970er Jahre eine Opposition bildete, wurde zum ersten Mal in der zweitausendj\u00e4hrigen Tradition des Vatikans blitzschnell ein Papst aus Osteuropa ausgew\u00e4hlt: Der ungew\u00f6hnlich junge Krakauer Erzbischof Karel Woytila wurde 1978 Papst Johannes Paul II. Er empfing 1981 den Gr\u00fcnder der antisozialistischen und katholischen Gewerkschaft Solidarnosc, Lech Walesa, in Rom, reiste oft aufwendig nach Polen und vermittelte US-Geheimdienst-, Medien- und Finanzkontakte zugunsten der Solidarnosc.<\/p>\n<p>Er gab sich modern mit neuen Kontakten zu anderen Religionen, zu Juden in Jeru\u00adsalem, zu Orthodoxen in Moskau, zu Ang\u00adlikanern in London, in die Pal\u00e4stinenser\u00adgebiete und ins sozialistische Kuba. Er pre\u00addigte Armut, Liebe und Barmherzigkeit und war mit dem Dalai Lama befreundet. Aber er blieb der knochenharte patriarchale Ober-Reaktion\u00e4r: Gegen Empf\u00e4ngnisver\u00adh\u00fctung und Abtreibung, gegen homosexuelle Ehen und weibliche Priester, gegen die Aufkl\u00e4rung des globalen sexuellen Miss\u00adbrauchs, und mit freundlichem Augen\u00adzwinkern f\u00fcr alle US-gef\u00fchrten Kriege. US-Pr\u00e4sident Ronald Reagan bl\u00fchte mit dem polnischen Inspirator selbst zum alttestamentarischen Prediger auf: \u201eAmerica\u201c sei die biblisch versprochene \u201eStadt auf dem H\u00fcgel\u201c (city on the hill) und Russland das \u201eReich des B\u00f6sen\u201c.<\/p>\n<p>Mit 1.820 Selig- und Heiligsprechungen \u00fcbertraf der polnische Papst bei weitem alle seine Vorg\u00e4nger. Er globalisierte das anti\u00adkommunistische \u201eM\u00e4rtyrer\u201c-(Un)Wesen. Der Franco-Bewunderer Josemaria Escriva, Gr\u00fcnder des kapitalistischen Exklusiv-Clubs Opus Dei, geh\u00f6rte dazu, ebenso Bischof Stepinac, der Milit\u00e4rvikar der Terror\u00adorganisation Ustascha des kroatisch-faschi\u00adstischen Diktators Pavelic.<\/p>\n<p>Viele hundert katholische Geistliche wur\u00adden so zu M\u00e4rtyrern verkl\u00e4rt, nur weil sie im koreanischen und vietnamesischen Krieg auf der Seite der USA gestanden hatten ebenso wie hunderte spanische Franquisten und sogar Missionare des 19. Jahrhunderts in China, die als Gesandte der Kolonialm\u00e4chte bei Aufst\u00e4nden der Einheimischen ums Leben kamen.<\/p>\n<h5>Aufstieg des polnischen Papstes II: Die christlichen Parteien Europas entbl\u00e4ttern sich<\/h5>\n<p>Das Vierteljahrhundert antikommunistischer Glanzzeit des polnischen Papstes \u2013 1978 bis 2005 \u2013 f\u00f6rderte zugleich die Entbl\u00e4tterung der christlichen \u201eVolks\u201cparteien. Sie entfernten sich schrittweise von ihrem \u201eVolk\u201c, sowohl von ihrem Kirchen- wie von ihrem W\u00e4hler\u00advolk. Und sie entbl\u00e4tterten ihren vielgestal\u00adtigen und vielnamigen Rechtsradikalismus.<\/p>\n<p>Die spektakul\u00e4rste Verwandlung legte die Democracia Cristiana (DC) in Italien hin, im Papstland selbst: Die DC war im Dezember 1943 gegr\u00fcndet worden, erst nach der Absetzung des von ihrem katholischen Milieu unterst\u00fctzten Diktators Mussolini. Die DC war die Gegenreaktion auf die Kommu\u00adnistische Partei, die im Widerstand sowohl gegen Mussolini und dann im Partisanenkrieg gegen die Wehrmacht einflussreich geworden war. Die postfaschistische, weiter anti\u00adkom\u00admunistische DC und ihr kirchliches Umfeld, etwa auch Waisenh\u00e4user, wurde von den USA, vom CIA, von Konzernen wie Exxon unterst\u00fctzt, auch mithilfe neu gegr\u00fcndeter Medien.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Bis 1947 konnten die USA nicht ver\u00adhindern, dass die DC eine Koalitions\u00adregierung mit den im Volk einflussreicheren Kommunisten und Sozialisten eingehen musste. Aber wie in anderen Staaten machte der Marshall-Plan die Bedingung: Die Gelder flie\u00dfen erst, wenn alle Kommunisten und Sozialisten aus der Regierung entfernt sind. So wurden etwa auch in Frankreich mithilfe von Jean Monnet die Kommunisten und auch der konservative Charles de Gaulle 1947 aus der Regierung gedr\u00e4ngt. Erst dann flossen die Marshall-Gelder, und Italien erf\u00fcllte 1949 die zweite Bedingung: Eintritt in die NATO und dann unter Monnet in die Montanunion.<\/p>\n<p>Bis Anfang der 1990er Jahre verlor die DC immer mehr Wahlstimmen, bildete aber als Regierungspartei wechselnde Koalitionen mit korrupten Sozialisten und Ex-Faschisten. Die Einkommen der abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten wur\u00adden gesenkt, der Sozialstaat wurde abgebaut, w\u00e4hrend im Umkreis der DC in enger Ver\u00adbindung mit der Mafia die Korruption bl\u00fchte, etwa bei Bauauftr\u00e4gen. Die Ermittlungen der Mail\u00e4nder Staatsanwaltschaft (mani pulite, saubere H\u00e4nde) brachten das zerbrechliche Gebilde schnell zum Einsturz: 1994 war die DC verschwunden.<\/p>\n<h5>Sammlungsbewegung Europ\u00e4ische Volkspartei (EVP)<\/h5>\n<p>1965 auf der H\u00f6he ihres Einflusses war mit der DC und dem bundesdeutschen CDU-Gr\u00fcnder Adenauer die <em>Europ\u00e4ische Union Christlicher Demokraten<\/em> gegr\u00fcndet worden. Aber je mehr Mitglieder aus anderen als den westeurop\u00e4ischen Kernstaaten dazukamen, desto mehr entbl\u00e4tterten sich auch in den Parteinamen die verschiedenen politischen Str\u00f6mungen, die unter dem C-Label versteckt waren, alle in unterschiedlicher Weise christ\u00adlich konnotiert: sich konservativ, liberal, nationalistisch, demokratisch, b\u00fcrgerlich nennende, auch rechtspopulistische und rechtsradikale Parteien wurden aufge\u00adnommen.<\/p>\n<p>Schon 1976 wurde deshalb die Europ\u00e4ische Christen-Union in die <em>Europ\u00e4ische Volkspartei<\/em> (EVP) umgegr\u00fcndet: \u201eVolk\u201c war der h\u00e4u\u00adfigste Bestandteil in den neuen Parteinamen: Die Unternehmer-Klientel-Parteien gaben sich als \u201eVolks\u201c-Parteien aus, ohne C-Label.<\/p>\n<p>Auch etwa die Nachfolger der zerstobenen DC Italiens, noch offener kapitalfromm, wurden Mitglied, so Silvio Berlusconis \u201eForza Italia\u201c. Richtig los ging es mit der Ost-Erweiterung der EU: Die v.a. katholisch kon\u00adnotierten Parteien hie\u00dfen nun anders, so Viktor Orbans \u201eB\u00fcrgerbund\u201c (Fidesz) und die postfaschistische \u201eKroatische Demokratische Gemeinschaft\u201c (HDZ).<\/p>\n<p>Zu den assoziierten, christlich konnotierten Splitterparteien geh\u00f6ren \u00fcbrigens vier aus der Ukraine und je drei aus Moldau und Wei\u00dfrussland. Die reaktion\u00e4re Regierungs\u00adpartei Polens PIS ist superkatholisch, die Kirche regiert mit, westliche Investoren wer\u00adden hofiert, aber die PIS geh\u00f6rt nicht zur EVP; 2021 schied Fidesz aus, Berlusconi und HDZ bleiben drin.<\/p>\n<p>Die EVP ist heute die gr\u00f6\u00dfte Fraktion im Europ\u00e4ischen Parlament. Von den 77 Mit\u00adglieds- und assoziierten Parteien haben nur noch eine Handvoll das \u201eC\u201c im Parteinamen, so CDU und CSU aus Deutschland und die Christlich-Soziale Volkspartei (CSV) Luxem\u00adburgs, also der allerengste Kern aus der Gr\u00fcn\u00adderzeit der christlichen Parteien nach 1945. Und auch die CSV, die im von den USA am direktesten abh\u00e4ngigen EU-Staat (\u201eder 51. Bundesstaat der USA\u201c)<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a> am l\u00e4ngsten regierte und die meisten Pr\u00e4sidenten der Europ\u00e4\u00adischen Kommission stellte \u2013 sie ist schon seit einem Jahrzehnt abgesunken in die Oppo\u00adsition, mit so niedrigen Wahlergebnissen wie jetzt ihre Br\u00fcder und Schwestern von der CDU.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend also die alten C-Parteien wegen ihrer Kapitalfr\u00f6mmigkeit und christlich getarnten Feindlichkeit gegen\u00fcber den ab\u00adh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten abschrumpften, f\u00f6rder\u00adten sie direkt und indirekt das Aufkommen von offen rechtsradikalen, rechtspopu\u00adlistischen, oligarchischen Parteien, zun\u00e4chst in Osteuropa und dann ebenfalls in den EU-Kernstaaten. Die AfD in Deutschland ist Fleisch vom CDU-\/CSU-Fleische, eben ohne C und mit offener Radikalisierung dessen, was unter dem C-Dach lange gn\u00e4dig be\u00adherbergt wurde.<\/p>\n<p>Wobei das alles auch chaotische Z\u00fcge hat: Wir befinden uns in einer komplexen Umgestaltung des bisherigen neoliberalen Kapitalismus, seiner sozialen Klassen und deren Zusammensetzung und eben auch deren \u00f6ffentlichen, sozialen, medialen, kulturellen und politischen Akteure.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Angela Merkel: Der DDR-Bonus und die P\u00e4pste helfen nicht<\/h5>\n<p>Die CDU war immer wieder von Korrup\u00adtionsskandalen betroffen \u2013 illegale Dauer-Be\u00adspendung durch Unternehmer, Flick-Skandal, Leisler-Kiep-Skandal; dann 1990-1994 bei der DDR-Privatisierung; dann die 1999 auf\u00adgedeckte illegale Parteifinanzierung unter Helmut Kohl und dem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sch\u00e4uble: Die CDU h\u00e4tte in einem Rechts\u00adstaat ver\u00adschwinden m\u00fcssen, ebenso wie die eng verbundene DC in Italien.<\/p>\n<p>Aber die komplizenhaften Leitmedien, auch die \u00f6ffentlichen, deren F\u00fchrungspo\u00adsitionen nach Parteibuch besetzt werden und wo Kirchen und Unternehmerlobby in den Verwaltungsr\u00e4ten sitzen, kochten die Skan\u00addale herunter. Und die auch international als Erfolg verkaufte Auspl\u00fcnderung der DDR rettete, mithilfe der jungen, unschuldigen, ost\u00addeutschen ex-FDJ-Sekret\u00e4rin Angela Merkel als Nachfolgerin des korrupten Kohl die CDU mit einer Sonderkonjunktur \u00fcber die Zeit. Die dauerte aber nicht ewig.<\/p>\n<p>Die von der CDU-Vorsitzenden und \u201em\u00e4chtigsten Frau der Welt\u201c wesentlich gef\u00fchrte EU protegierte bei der Ost-Erwei\u00adterung so viele rechtsradikale, rechts\u00adpopulistische, oligarchische Regime wie nie zuvor. Die stimmten vor der EU-Mitglied\u00adschaft immer brav erst dem NATO-Beitritt zu, von Kroatien \u00fcber Polen und Ungarn bis Litauen.<\/p>\n<p>Dabei entbl\u00e4tterten diese meist christlich konnotierten Parteien und Regime ihren wahren Kern. Die Volkswirtschaften ver\u00adarmen, ein gro\u00dfer Teil der arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung wird entweder im eigenen Staat billig und entrechtet ausl\u00e4ndischen Investoren wie deutschen Autokonzernen, deren Zu\u00adlieferern und Amazon &amp; Co zur Verf\u00fcgung gestellt oder als befristete oder unbefristete Arbeitsmigranten in die reichen Weststaaten geschickt.<\/p>\n<p>Das ist ein immer breiteres Spektrum von Spargelstechern \u00fcber Bauarbeiter, Fleischzer\u00adleger, Krankenhauspersonal, LkW-Fahrer, private h\u00e4usliche Pflegerinnen, Gastronomie\u00adhelfer und Paketauslieferer und auch Billigprostituierte, in legalisiertem oder auch vielfach illegalem Status.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Dieser millionenhafte Missbrauch von Menschen und Familien geht weit \u00fcber das hinaus, was als sexueller Mi\u00dfbrauch in den auch beim ausbeuterischen ArbeitsUnrecht aktiv beteiligten und absegnenden beiden Gro\u00dfkirchen skandalisiert wird.<\/p>\n<h5>Franziskus: Fl\u00fcchtlingsf\u00fcsse k\u00fcssen und die Banker in den Vatikan holen<\/h5>\n<p>Da reiste die CDU-Vorsitzende und dann auch Bundeskanzlerin Merkel mehr als jeder ihrer Vorg\u00e4nger von Adenauer bis Kohl hilfesuchend zu Privataudienzen bei den jeweiligen P\u00e4psten, sei es zum reaktion\u00e4ren polnischen Oberkatholiken oder zum l\u00fc\u00adgenden deutschen Benedikt oder zum jetzigen, verst\u00e4rkt Barmherzigkeit simulieren\u00adden Franziskus.<\/p>\n<p>Der macht aber gleichzeitig, wie seine Vorg\u00e4nger auch, das Gegenteil dessen, was Jesus Christus machte: Jesus vertrieb die Banker aus dem Tempel. Aber nach dem dem\u00fctigen Fl\u00fcchtlingsf\u00fcssek\u00fcssen an der von der EU blockierten Grenze \u2013 auch drei ausgew\u00e4hlte Muslime waren dabei &#8211; eilte der Heilige Vater zur\u00fcck nach Rom. Dort verk\u00fcndete er zur Freude aller Ver\u00adschw\u00f6rungstheoretiker zusammen mit Lady Lynn Forester Rothschild und US-Investoren die Allianz f\u00fcr Inklusiven Kapitalismus.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\"><sup>[17]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Damit holte der Papst nocheinmal, als ob es n\u00f6tig gewesen w\u00e4re, demonstrativ die Banker in den Tempel, gegen das Volk, dem der ge\u00fcbte Barmherzigkeitssimulant vorher gepredigt hatte: \u201eKapitalismus t\u00f6tet\u201c.<\/p>\n<p>All dies half und hilft dem sich noch aggressiver als neoliberal ausbreitenden neuen Kapitalismus. Aber den christlich lackierten Parteien half es nicht. Deshalb r\u00fcstete die Papst-Besucherin Merkel ideologisch fein\u00adf\u00fchlig und kaum merklich ab: Ihr anf\u00e4ngliches Gebet \u201eunser christliches Menschenbild\u201c, in das sie nach dem b\u00f6sen Sozialismus schnell umgeschult worden war, verschwand schritt\u00adweise aus ihrem \u00f6ffentlichten Vokabular. Es folgten \u201eunsere europ\u00e4ischen Werte\u201c, dann \u201eunsere westlichen Werte\u201c, um schlie\u00dflich zum Ende ihrer Amtszeiten bei \u201eunseren Werten\u201c anzukommen, sozusagen im inhalts\u00adlosen Nichts des nostalgischen Abglanzes einer besseren Zeit.<\/p>\n<h5>Jetzt CDU ohne \u201eC\u201c?<\/h5>\n<p>Der kurzzeitige CDU-Vorsitzende und Wahlk\u00e4mpfer Armin Laschet war vor der letzten Wahl beim Papst, CSU-Chef Markus S\u00f6der brachte dem Papst N\u00fcrnberger Leb\u00adkuchen mit \u2013 es half nichts. Die Wahl ging ver\u00adoren. Unter dem neuen CDU-Vor\u00adsitzenden Friedrich Merz, der nie beim Papst war, sondern immer nach New York zu Laurence Fink, dem Chef von BlackRock pilgerte, wird nun nach der Wahlniederlage und in der Opposition die Rettung erhofft.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\"><sup>[18]<\/sup><\/a> Es kam die Frage auf: Das \u201eC\u201c im Partei\u00adnamen lieber streichen, wie sonst in ganz Europa auch?<\/p>\n<p>Die W\u00e4hler und W\u00e4hlerinnen verlassen in Scharen die beiden Gro\u00dfkirchen, die jedes ArbeitsUnrecht und jede weitere soziale Schandtat der Merkel-Regierungen abseg\u00adneten und in ihren eigenen Pflegeheimen und Krankenh\u00e4usern selbst durchziehen. Die ma\u00adgische Grenze von 50 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung als Kirchenmitglieder wurde im Jahre 2021 unterschritten, und nur noch zwischen 10 und 20 Prozent der verblei\u00adbenden \u00e4lteren Mitglieder \u201eglauben\u201c noch an irgendwas H\u00f6heres wie \u201eGott\u201c oder das \u201eChristliche\u201c in CDU und CSU. Schon lange wagt kein Prediger mehr wie noch Adenauers Zeiten selig von der Kanzel zur Wahl der Christenparteien aufzurufen.<\/p>\n<h5>\u201eSolange das Christentum nicht v\u00f6llig marginalisiert ist\u201c<\/h5>\n<p>\u201eSolange das Christentum als kulturelle Formation nicht v\u00f6llig marginalisiert ist, sollte die CDU am C festhalten,\u201c so der Leitkommentar der \u201eZeitung f\u00fcr Deutsch\u00adland\u201c, deren Favorit immer Merz war und jetzt nach seiner Wahl umso mehr ist.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><sup>[19]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Dieses kapitale Leitmedium, das die Ampel-Koalition unter SPD-Kanzler an\u00adpeitscht, damit der sich endlich noch ein\u00addeutiger den Forderungen aus Washington unterwirft, sieht das mit dem C ganz prag\u00admatisch: Solange das Christentum \u201eals kulturelle Formation\u201c noch W\u00e4hlerstimmen bringt, solange kann das C in den kapital- und US-dienlichen Parteien bleiben. Aber wenn das schlie\u00dflich doch nicht mehr reicht? Weil das Christentum doch \u201ev\u00f6llig marginalisiert\u201c ist?<\/p>\n<p>Aber Vorsicht, sagt jetzt Merz. Lieber doch nicht weg mit dem C! Dem Transatlantiker und BlackRock-Lobbyisten und papstfernen Retter Merz schwimmen die Felle bzw. die Wahlschafe und -sch\u00e4finnen davon. Merz&#8216; Auftraggeber Blackrock &amp; Co haben den deutschen Mittelstand ausger\u00e4ubert \u2013 diese traditionelle C-St\u00fctz-Milieu ist ebenso abgeschrumpft. So machte der neue CDU-Vorsitzende hastig kehrt und setzt sich jetzt daf\u00fcr ein, dass die seit dem 19. Jahrhundert von den Monarchien beschlossene staatliche Dauersubvention der Kirchen nun doch nicht angetastet wird, entgegen der ohnehin z\u00f6gerlichen Absichtserkl\u00e4rungen der nur scheinbar unchristlichen Ampel-Koalition.<\/p>\n<p>\u201eEntschlossen bekannte sich der katho\u00adlische Politiker zu den christlichen Werten als Basis der beiden Unionsparteien: Das C in unserem Parteinamen wird nicht gestrichen!\u201c So vermeldete erfreut der Vatikan am 7.2.2022 Merz&#8216; Kehrtwendung.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\"><sup>[20]<\/sup><\/a><\/p>\n<h5>Das \u201eC\u201c lassen, aber f\u00fcr \u201eCapitalist\u201c? Oder lieber christlich mit der AfD?<\/h5>\n<p>Solange also das Christentum \u201eals kulturelle Formation nicht v\u00f6llig marginalisiert ist\u201c &#8211; also \u201enicht v\u00f6llig\u201c -, solange soll das C bleiben, so Merz. Und wenn aber doch \u201ev\u00f6llig marginalisiert\u201c und nicht mehr gen\u00fcgend Wahlstimmen bringend? Was dann, Herr Merz?<\/p>\n<p>Und was dann, Mister Fink von BlackRock in New York? Haben Sie jahrelang falsch in Merz und Deutschland investiert? Also Blackrock Party of Germany? Nein, das w\u00e4re zwar die saubere L\u00f6sung. Aber, und das wissen der billionenschwere Mister Fink und der millionenschwere Laufbursche Merz auch: Diese Direktheit bringt keine ausreichenden Stimmen bei Wahlen. Also l\u00e4ge dann die organische \u00dcberleitung in das nahe, was sowieso schon lange zusammengeh\u00f6rt? Also das C lassen, aber f\u00fcr Capitalist? Also CPG? Capitalist Party of Germany? Nein, das wissen Fink\/Merz auch: Auch das ist zu direkt. Also dann doch das bisherige C belassen, f\u00fcr Christlich, und Koalitionspartner suchen, die AfD zum Beispiel oder auch den einen oder die andere aus der Ampel-Koalition? Die sind doch inzwischen alle sehr kapitalfromm!<\/p>\n<p>\u00dcber die eigentliche L\u00f6sung f\u00fcr das Ende des \u201echristlichen Abendlandes\u201c nicht nur in Deutschland, sondern auch in der von den USA nicht nur finanziell und industriell abh\u00e4ngigen EU \u2013 dar\u00fcber unterhalten wir uns an anderer Stelle. Da geht es dann wirklich zur Sache.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Werner R\u00fcgemer, K\u00f6ln, ist Referent f\u00fcr den Beirat im Bundesvorstand des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0Zur Geschichte des Kolonialismus siehe z.B. Wolfgang Reinhard: Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der Europ\u00e4ischen Expansion 1415 \u2013 2015, M\u00fcnchen 2016; Die Instru\u00admentalisierung anderer Religionen wie Islam und Zionismus f\u00fcr Klassengesellschaften und Kapitalismus bleiben hier au\u00dfer Betracht, ebenso die fundamentalistischen christlichen Sekten etwa in den USA und S\u00fcdamerika. Zu den aktuellen globalen Aktivit\u00e4ten der Konrad Adenauer-Stiftung (CDU) und der Hanns Seidel-Stiftung (CSU) siehe Aert van Riel: Die Schwarze Internationale. K\u00f6ln 2021.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Dietrich Kuessner: Der christliche Staatsmann. Das Hitlerbild in der Deutschen Evangelischen Kirche. Norderstedt 2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Gian G. Migone: The United States and Fascist Italy. The Rise of American Finance in Europe. New York 2015: Jacques Pauwels: Big Business avec Hitler, Bruxelles 2013<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Annie Lacroix-Riz: Le Vatican, L&#8216; Europe et le Reich de la Prem\u00e8re Guerre mondiale \u00e0 la Guerre Froide, Paris 1996<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Werner R\u00fcgemer: Taiwan: U.S. Deployment Area Against Mainland China Since 1945, Strategic Culture Foundation 28.11.2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Francis Spellman: Action this Day. Letters from the Fighting Fronts. New York 1945<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Lacroix-Riz: Le Vatican Seite 408ff. und 421<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Uki Goni: Odessa. Die wahre Geschichte. Fluchthilfe f\u00fcr NS-Kriegsverbrecher, Berlin 2006 (London 2002)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Allen W. Dulles: Germany&#8217;s Underground. New York 1947<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Konrad Adenauer und die CDU der britischen Besatzungszone 1945 \u2013 1949. Dokumente zur Gr\u00fcndungsgeschichte der CDU Deutschlands. Hg. Von der Konrad Adenauer-Stiftung. Bonn 1975, S. 351<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Werner R\u00fcgemer: Imperium EU: Arbeits\u00adUnrecht, Krise, neue Gegenwehr. K\u00f6ln 2020, Seite 48ff., zu Monnet und Karlspreis Seite 73ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Bernd Greiner \/ Kurt Steinhaus: Auf dem Weg zum 3. Weltkrieg? Amerikanische Kriegspl\u00e4ne gegen die UdSSR. Eine Dokumentation. K\u00f6ln 1980<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Philip Agee \/ Louis Wolf: Dirty Work. The CIA in Western Europe. New York 1988<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Denis Robert \/ Ernest Backes: Das Schweigen des Geldes. Die Clearstream-Aff\u00e4re. Z\u00fcrich 2003, Seite 297ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Werner R\u00fcgemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. 3. aktualisierte Auflage K\u00f6ln 2021<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Werner R\u00fcgemer: Imperium EU \u2013 ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr. K\u00f6ln 2020<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> https:\/\/www.inclusivecapitalism.com<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Ausf\u00fchrlich zu Aktivit\u00e4ten und programmatischen Aussagen von Merz und seiner Verbindung zu BlackRock siehe Werner R\u00fcgemer: BlackRock &amp; Co. enteignen! Auf den Spuren einer unbekannten Weltmacht, Frankfurt\/Main 201, Seite 69ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Die CDU ohne C? Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.2.2022<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2022-02\/friedrich-merz-cdu-katholische-kirche-politik-deutschland-staat.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2022-02\/friedrich-merz-cdu-katholische-kirche-politik-deutschland-staat.html<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" \/>\u00a0Werner R\u00fcgemer: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Freidenker_2022-01_Ruegemer-ChristlichesAbendlandAmEnde.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eChristliches Abendland\u201c am Ende \u2013 der Kapitalismus wird nicht besser<\/a>\u00a0(Auszug aus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12821\">FREIDENKER 1-22<\/a>, ca. 612 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: Eingang zum V\u00f6lkerschlachtdenkmals in Leipzig mit dem Erzengel Michael, dem Schutzpatron Deutschlands und dar\u00fcber der Inschrift &#8222;Gott mit uns.&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Furfur, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=6019861\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=6019861<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Werner R\u00fcgemer aus FREIDENKER 1-22<\/b><br \/>\nIn der CDU unter dem neuen kapitalen Hoffnungstr\u00e4ger Friedrich Merz wird \u00fcber\u00adlegt: Sollen wir das \u201eC\u201c aus dem Parteinamen streichen? Weil es nicht mehr gen\u00fcgend W\u00e4h\u00adlerstimmen mehr bringt? Und weil die Deut\u00adschen in Scharen die beiden Gro\u00dfkirchen verlassen? Hat das Christentum als St\u00fctze prokapitalistischen Regierens ausgedient? &#8230;<br \/>\nHerrscher in Klassengesellschaften sind schon immer ideologisch flexibel. Anfang des vier\u00adten Jahrhunderts \u201enach Christus\u201c merkte dann der ostr\u00f6mische Kaiser Konstantin, dass die Opposition der verfolgten Christen im ganzen Reich nachhaltig um sich griff, und dass die Christen opferbereiter waren als seine eigenen Soldaten. Da gab er schnell die Ver\u00adfolgung auf und holte die Verfolgten auf seine Seite.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":12840,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[1241,387,441,54,562,188,390],"class_list":["post-12834","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-religions-kirchenkritik","tag-cdu","tag-christentum","tag-kapitalismus","tag-kirche","tag-kolonialismus","tag-krieg","tag-papst"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Eingang_Voelkerschlachtsdenkmal_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3l0","jetpack-related-posts":[{"id":648,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=648","url_meta":{"origin":12834,"position":0},"title":"Christentum und Sozialismus","author":"Webmaster","date":"1. 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