{"id":11659,"date":"2021-11-22T01:05:14","date_gmt":"2021-11-22T00:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=11659"},"modified":"2021-12-08T00:02:05","modified_gmt":"2021-12-07T23:02:05","slug":"zur-notwendigkeit-breiter-antifaschistischer-buendnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=11659","title":{"rendered":"Zur Notwendigkeit breiter antifaschistischer B\u00fcndnisse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vortrag, gehalten in der Ortsgruppe Berlin-Marzahn des Rotfuchs-F\u00f6rdervereins am 16. November 2021<\/strong><\/p>\n<p><em>von <strong>Klaus Linder<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Genossen, liebe Freunde,<\/p>\n<p>Dirk Benicke schlug mir am Telefon als Titel dieses Vortrags den obenstehenden vor.<\/p>\n<p>Ich arbeite gerne an einem \u201evorgegebenen Thema\u201c entlang, wo mit jedem der vier Worte ein Problem benannt ist. Ich versuche dies zu tun und streue dabei die eine oder andere These ein.<\/p>\n<p>Wir haben zu pr\u00fcfen: Was sind B\u00fcndnisse? Was ist antifaschistisch? Was ist Breite? Was ist Notwendigkeit?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst stellt sich die Frage nach dem Subjekt von B\u00fcndnissen. Ich sollte sagen: nach <strong>den<\/strong> Subjekt<strong>en<\/strong>. Allerdings ist ein B\u00fcndnis der Versuch, in zumindest einer Frage soviel \u00dcbereinstimmung zu erreichen, dass nach au\u00dfen das B\u00fcndnis eben als <strong>ein <\/strong>Subjekt auftritt.<\/p>\n<p>Eine B\u00fcndnisabsicht legt uns Fragen vor:<\/p>\n<p>Mit wem sind B\u00fcndnisse zu schlie\u00dfen? Gegen wen und was richtet sich das B\u00fcndnis? Das schlie\u00dft ein: Mit wem sind B\u00fcndnisse <em>nicht<\/em> oder in einem gegebenen Moment nicht zu schlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Was also sind die Kriterien, nach denen gemeinsamer Boden oder Abgrenzung definiert werden k\u00f6nnten? Was bedeutet der Wunsch nach \u201eBreite\u201c f\u00fcr die Entwicklungsf\u00e4higkeit oder aber Aush\u00f6hlung des B\u00fcndnisinhalts?<\/p>\n<p>Der Titel \u201eNotwendigkeit breiter antifaschistischer B\u00fcndnisse\u201c ist voraussetzungslos formuliert, unter Absehung von Raum, Zeit und Umst\u00e4nden. In der Realit\u00e4t ist nichts voraussetzungslos. Wir gehen nicht nur von Begriffsableitungen aus. Wir alle gehen von Erfahrungen aus. Der definitorische Teil ist jedoch nicht beiseite zu schieben: Die Kriterien folgen aus dem <em>Inhalt<\/em> des B\u00fcndnisses.<\/p>\n<h5>Ohne wissenschaftliche Theorie des Faschismus kann er verfehlt oder gar mit Antifaschismus verwechselt werden<\/h5>\n<p>Der Inhalt klingt unproblematisch, ist aber das zu Verhandelnde: In unserem Fall geht es um <em>antifaschistische<\/em> B\u00fcndnisse.<\/p>\n<p>Es geht gegen: Faschismus,<\/p>\n<ul>\n<li>sei es in Vorbereitung oder an der Macht;<\/li>\n<li>sei es auf legalem Wege greifend nach der Macht, aus der parlamentarischen b\u00fcrgerlichen Demokratie hervorgewachsen oder als Putsch;<\/li>\n<li>sei es \u00fcberwiegend von au\u00dfen gesteuert, wie es bei den zahlreichen US-NATO-Putschen seit 1945 der Fall ist, oder \u00fcberwiegend durch innenpolitische Vorg\u00e4nge herbeigef\u00fchrt;<\/li>\n<li>sei es mit vor\u00fcbergehender Massenbasis oder eher ohne.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus dem B\u00fcndnis auszuschlie\u00dfen w\u00e4re demnach wer Faschist ist oder den Faschismus bef\u00f6rdert, oder gegebenenfalls wer kein Antifaschist ist. Aber die geschichtlichen Erfahrungen gemahnen zu Vorsicht vor Verallgemeinerungen, wenn diese sowohl die verschiedenen Entwicklungsstufen des Faschismus als auch die der antifaschistischen B\u00fcndnisse ignorieren. Eines ist hier grunds\u00e4tzlich festzuhalten: Der klar bestimmte, verbindlich \u00fcbergeordnete Inhalt ist die Voraussetzung, ohne die sich die Subjekte des B\u00fcndnisses nicht demokratisch auf Augenh\u00f6he begegnen k\u00f6nnen. In jedem Falle m\u00fcssen wir in der Lage sein, die hier genannten Sachverhalte klar zu erkennen. Aus verschwommener Sicht und spontanem Aufbegehren entsteht keine B\u00fcndnisstrategie.<\/p>\n<p>Auch wenn f\u00fcr viele in dieser Runde eine zuverl\u00e4ssige Theorie des Faschismus zum Grundbestand\u00a0 ihrer politischen Bildung geh\u00f6rt, n\u00e4mlich die des VII. Weltkongresses der Komintern, ist sie nicht als Allgemeingut vorauszusetzen. Sie wird <em>erstens,<\/em> vor allem im politischen Westen, auf Widerst\u00e4nde sto\u00dfen, insbesondere auch auf sogenannte linke. <em>Zweitens<\/em> ist sie heute auf Erscheinungen anzuwenden, die an der Oberfl\u00e4che mit den damaligen nicht identisch sind, sogar als ihr Gegenteil auftreten. Ich nenne nur als Beispiel, dass die Methodik der Faschisierung als eines ihrer ideologischen Schmiermittel heute auch \u00fcber solche Formeln wie \u201eBunt statt Braun\u201c, \u201eWir sind mehr\u201c und Embleme wie die \u201eRegenbogenfahne\u201c verf\u00fcgt. Den vermeintlich liberalen, \u201eb\u00fcrgernahen\u201c Verh\u00e4ltnissen einer demokratischen Herrschaftsaus\u00fcbung entsprungen, werden solche Formeln heute unter dem \u00fcbergreifenden Sog der Faschisierung zur Massenformierung von oben neu montiert. Sie sind aber alles andere als faschistischen Ursprungs.<\/p>\n<p>Solche Wohlf\u00fchlformeln, die \u00fcber alles irgendwie \u201eLinke\u201c gegossen werden, setzen harmlos an. Darin liegt die Bauernf\u00e4ngerei. Au\u00dfer einem Willen des vorgeblichen B\u00fcndnissubjektes \u201ebunt\u201c zu sein, wird nichts dar\u00fcber gesagt, wer oder was denn \u201ebraun\u201c sein soll. Das ist die Demagogie: das zu Definierende wir ausgespart, man definiert nur sich selber in seiner vermeintlich moralisch nicht zu beanstandenden Absicht. Darum verwandeln sich solche Formeln, kampagnenm\u00e4\u00dfig eingesetzt, sehr schnell in Passierscheine einer Gesinnungspolizei.<\/p>\n<p>Als Ersetzung organisierter Klassensolidarit\u00e4t und -einheit durch sogenannte \u201eVielfalt\u201c, an die unentwegt leer appelliert wird, eignen sich solche Losungen im gewerkschaftlichen Bereich zur Spaltung der Werkt\u00e4tigen. Dazu kommt die unbedingte Apologie der EU, die den konsequenten Verzicht auf internationale Klassensolidarit\u00e4t bedeutet, durch rechte Gewerkschaftsf\u00fchrungen und auch Friedensbewegte. Das alles wird \u2013 und das geh\u00f6rt zu unserem Thema \u2013 etikettiert als \u201eKampf gegen Rechts\u201c. Wer durch solche Augenwischerei schon gef\u00fcgiger wurde, wird am Ende schwerlich zum gewerkschaftlichen Einheits-Kampf gegen die arbeiterfeindliche Generaloffensive aufrufen, wie sie heute in der Spaltung von \u201eGeimpften\u201c und \u201eUngeimpften\u201c, den drohenden aberwitzigen 3G-Regeln f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr und Ausgehverboten f\u00fcr \u201eUngeimpfte\u201c vorliegt. Diese Ma\u00dfnahmen bedeuten eine neue Form der Aussperrung und Freiheitsbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die Arbeiterklasse und sind Teil der gesteigerten gegenw\u00e4rtigen Faschisierung, mitsamt dem Mi\u00dfbrauch des Wortes \u201eSolidarit\u00e4t\u201c. Es entstehen neue Formen der Stigmatisierung f\u00fcr Noch-Arbeitende, die f\u00fcr Erwebslose in anderer Weise \u00fcbrigens schon \u201evor Corona\u201c galten.<\/p>\n<p>Antifaschistische B\u00fcndnisse haben Widerstand zu leisten gegen jede Form der Klassenspaltung. Sie k\u00f6nnen das nicht ausblenden und sich auf die Lebensl\u00fcge zur\u00fcckziehen\u00a0 \u201ebunt\u201c und \u201evielf\u00e4ltig\u201c zu sein.\u00a0 Den heute vorwaltenden indirekten Methoden durch sogenannte Identit\u00e4tenpolitik haben sie deshalb entgegenzutreten. Die Eigenschaft, Mittel zur Klassenspaltung von oben zu sein, teilt diese mit dem \u201etraditionellen\u201c Rassismus. Die <em>Haupt<\/em>funktion des Faschismus und seiner Vorformen besteht in der gewaltsamen Unterdr\u00fcckung, Spaltung und Niederhaltung der Arbeiterklasse, der Arbeiterbewegung und ihrer Organisationen. Sowohl Massenbetrug als auch Gewaltanwendung (Terror) werden hierzu eingesetzt, sowohl unmittelbar vor als auch nach der Aufrichtung des Faschismus. Kann die Klassenspaltung nicht in jedem Ansatz \u00fcberwunden werden, wird die Methode der Faschisierung, die Entwaffnung des Proletariats und Neutralisierung ihrer Organisationen, befeuert. Wer \u201eWehret den Anf\u00e4ngen!\u201c ruft, muss hier ansetzen. Zugleich werden die schwankenden Mittelschichten, die von sich aus keine dauerhaft f\u00fchrende Rolle in demokratisch-antifaschistischen B\u00fcndnissen einnehmen k\u00f6nnen, unter dem Eindruck der Gespaltenheit der Arbeiterklasse wiederum dem Sog der gegnerischen Klasse, und damit der Faschisierung ausgeliefert.<\/p>\n<p>Der Gegner wird uns nicht in die bequeme Lage versetzen, die heutige Faschisierung anhand \u00e4u\u00dferer \u00c4hnlichkeiten mit dem damaligen Hitlerfaschismus sofort zu erkennen. Schon der Nazifaschismus war ein Virtuose der Verkleidung: Er nannte sich <em>sozialistisch<\/em> und er nannte sich <em>national<\/em> \u2013 er war weder das eine noch das andere. Aber <strong>eine <\/strong>Camouflage konnte sich dieser damalige Faschismus noch nicht anlegen: Er konnte sich selber nicht <em>anti-<\/em>faschistisch nennen. Das ist heute aber der Fall.<\/p>\n<p>Dies ist meine <em>erste These<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p><em>Es ist ein dominierendes Merkmal der heutigen Faschisierung in Deutschland, dass sie unter der Maske des Antifaschismus auftritt. Ein Markstein dieser perversen Entwicklung war die Um-Deklarierung der Bombardierung Serbiens\/Jugoslawiens durch den gr\u00fcnen Au\u00dfenminister Fischer als antifaschistischer Akt, \u201ewegen Auschwitz\u201c. Das erleben wir heute innenpolitisch in hundertfachen Fortsetzungen und Perfektionierungen.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Erst die Anwendung der Theorie zeigt die Wesensgleichheit der Sache auch unter neuer, auch \u201eantifaschistischer\u201c Verkleidung. Der einzige Weg das offenzulegen ist, den stets gleichen <em>Klasseninhalt<\/em> des Faschismus aufzuweisen. Auch wenn ich heute auf die Referate von Dimitroff und Togliatti des VII. Weltkongresses der Komintern nicht\u00a0 n\u00e4her eingehe, so haben wir all dem unser Wissen entgegenzusetzen: Der Faschismus an der Macht ist die offene terroristische Diktatur der reaktion\u00e4rsten, am meisten am Krieg interessierten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.\u00a0 Aber der Faschismus hat vorbereitende Etappen \u2013 wenn wir ihn da nicht bek\u00e4mpfen, k\u00f6nnen wir den Faschismus nicht bek\u00e4mpfen. Die Klasse, die des Faschismus bedarf, ist die Monopolbourgeoisie. Von ihr erh\u00e4lt er seine Kampfziele: gegen die Arbeiterklasse, zur Neuaufteilung der Welt, zur Vorbereitung und F\u00fchrung des imperialistischen Krieges.<\/p>\n<h5>Faschismus ist keine Ideologie<\/h5>\n<p>Der Weg zur Erkenntnis der Faschisierung f\u00fchrt nicht \u00fcber das Aufweisen einer gemeinsamen Ideologie zwischen \u201edamals\u201c und \u201eheute\u201c, denn Faschismus ist keine Ideologie, obwohl er die gesamte Gesellschaft durchweg mit ideologisch-demagogischen Waffen bearbeitet. Er ist eine b\u00fcrgerliche Herrschaftsform, eine Regierungsform, die es zu verhindern gilt. Er ist <em>die<\/em> Herrschaftsform, die unter gegebenen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen bestrebt ist, \u00fcber dem \u00f6konomischen Monopol das politische Monopol der Finanzbourgeoisie zu errichten \u2013 ob diese uns nun mehr unter dem Aspekt der Macht der Banken- oder der Industriemonopole erscheint und ungeachtet der Klassenb\u00fcndnisse, die sie dazu schlie\u00dfen muss. Darum ist Faschismustheorie Imperialismustheorie.<\/p>\n<p>Aufgrund dieses Klassencharakters hat der Faschismus allerdings doch einige sehr wenige ideologische Konstanten. Dazu geh\u00f6rt immer der Antikommunismus, den wir heute im Exzess von \u201eRegierungs-\u201c und \u201eOppositions\u201c-Seite erleben, obwohl die deutsche Arbeiterklasse, ihre Organisationen, ihre Kommunistische Partei und ihr liquidierter Staat, die DDR, ungeheure Niederlagen zu verkraften hatten. Der faschistische Imperialismus hat verstanden, dass hier nach wie vor sein erbittertster Gegner niederzuhalten ist. Die antikommunistische Ideologie des Faschismus erscheint heute vornehmlich in der Form der sogenannten Totalitarismustheorie, was den Kr\u00e4ften der Faschisierung gestattet, sich auf die vermeintlich antifaschistische Seite zu stellen, eben unter dem Tarnwort \u201eantitotalit\u00e4r\u201c. Zugleich gelingt es ihnen mit diesem Tarnwort, die b\u00fcrgerlich-demokratischen Schichten einzufangen, auch da, wo sie opponieren. Die antikommunistische Totalitarismusideologie ist dem deutschen Imperialismus unverzichtbar, weil eines seiner Hauptanliegen die Revision der Ergebnisse der Kapitulation von 1945 ist, die ihm die Sowjetunion verursachte. Dieser Geschichtsrevisionismus muss aber heute behauptet werden unter der Hegemonie der USA \u00fcber die imperialistische Welt, die ebenfalls ein Ergebnis der beiden Weltkriege ist. Der deutsche Imperialismus kann seine innersten Ziele nur verm\u00f6ge der widerstrebenden Unterordnung unter USA und NATO ins Auge fassen.<\/p>\n<p>Die Totalitarismusideologie eignet sich insbesondere f\u00fcr die Legitimation der gegenw\u00e4rtigen Kriegsziele, n\u00e4mlich gegen die VR China und die Russische F\u00f6deration. Beider L\u00e4nder St\u00e4rkung schw\u00e4cht die faschistische Gefahr in Deutschland.<\/p>\n<h5>Kl\u00e4rung theoretischer Grundlagen steht nicht im Widerspruch zur Praxis, sondern erm\u00f6glicht sie<\/h5>\n<p>Wir befinden uns heute, betreffs antifaschistischer B\u00fcndnisse, wieder in einer Fr\u00fchphase, wo unsere Praxis die Grundfragen, um die es geht, erneut zu entwickeln hat. Zugleich steht uns eine ungeheure historische Erfahrung zur Verf\u00fcgung, die wir um jeden Preis wieder aktivieren m\u00fcssen. Um in B\u00fcndnissen nicht schon \u00fcber den Begriff des Faschismus und seiner Triebkr\u00e4fte in einen Irrgarten zu gelangen, also um unsere Gegner nicht zu\u00a0 verfehlen, ist das unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Meine <em>zweite These<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p><em>Es ist nicht zwangsl\u00e4ufig ein Merkmal f\u00fcr aktive B\u00fcndnispraxis, wenn man sich ohne solche innere Kl\u00e4rungsprozesse einem B\u00fcndnis, einer Aktion, einer Kundgebung anschlie\u00dft.<\/em> <em>Es ist unrichtig, davon auszugehen, dass diejenigen, die auf inhaltlicher Kl\u00e4rung zuerst bestehen, deshalb \u201ekeine Praxis\u201c h\u00e4tten oder gar die Schuldigen f\u00fcr ausbleibende \u201eBreite\u201c w\u00e4ren.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wir werden F\u00e4lle finden, wo die begr\u00fcndete Nichtteilnahme an einem vermeintlichen antifaschistischen B\u00fcndnis sich als notwendige Vorbedingung antifaschistischer Praxis erweist. Und wir finden etliche F\u00e4lle, es ist geradezu die Regel, wo die unsachgem\u00e4\u00dfe Verkn\u00fcpfung und Addition von diversen ungekl\u00e4rten Inhalten und Forderungen die B\u00fcndnisse nicht verbreitert sondern spaltet und zersplittert. Multiplikation von Themenkatalogen f\u00fchrt nicht zur quantitativen Verbreiterung, sondern zur qualitativen Schrumpfung und Zerlegung von B\u00fcndnissen. Anstatt \u201eMassenverankerung\u201c herbeizuf\u00fchren, tauscht sie lediglich die urspr\u00fcngliche Basis durch neue Zielgruppen aus. Das kommt im Endergebnis einem Wechsel der Klassengrundlage gleich, wenn dem nicht gegengesteuert wird.<\/p>\n<p>Unser B\u00fcndniszweck, die Verhinderung des Faschismus, setzt also, zumindest bei einem Teil der Beteiligten, Bewusstsein und Orientierung voraus, was Faschismus ist, wo die Kr\u00e4fte zu suchen sind, die ihn vorantreiben und mit welchen Instrumenten sie arbeiten.<\/p>\n<p>Das gen\u00fcgt als Definition des gemeinsamen Bodens, aus dem das B\u00fcndnis ins Leben gerufen wird. Aber ein antifaschistisches B\u00fcndnis muss ja gerade darauf hinarbeiten, dass der drohende oder der schon aufgerichtete Faschismus von immer mehr Menschen, eben von <em>breiten<\/em> Massen, als solcher erkannt wird in seinem zutiefst gegen ihre Interessen und ganze Lebenshaltung gerichteten Wesen. Nur so sind diejenigen, die ihn vorantreiben, die von ihm profitieren, zu entlarven, unter welcher Maske auch immer. Ohne das kann die faschistische Herrschaftsform weder verhindert noch zu Fall gebracht werden. Nur aus einem festen Kern ist die eigentliche B\u00fcndnis-Arbeit, n\u00e4mlich die Schwankenden, Unentschlossenen zu gewinnen, zu leisten.<\/p>\n<h5>Die Erfahrungen der vom Faschismus bedrohten Massen sind mit Idealismus nicht anzusprechen<\/h5>\n<p>Hieraus folgt das umgekehrte Gebot als meine <em>dritte These<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p><em>In den antifaschistischen B\u00fcndnisforderungen, gerade wenn sie noch nicht hinreichend gekl\u00e4rt oder sobald sie mit sachfremden Themen verquickt wurden, d\u00fcrfen auf keinen Fall Inhalte erscheinen, die ein Teil der Volksmassen bereits als Agenda und Politik der Herrschenden erfahren und teilweise durchschaut hat.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Vielen B\u00fcndnissen, auch Friedensb\u00fcndnissen, scheint heute nicht bewusst zu sein, wie sehr sie sich durch eine Art Sippenhaftung oder \u201eKontaktschuld\u201c mit der Agenda und Sprache der Herrschenden\u00a0 in den Augen breiter Schichten, auf die es ank\u00e4me, diskreditieren. Das ist zum Beispiel immer der Fall, wenn die Verfechter der sozialreaktion\u00e4ren, kolonialistischen CO2- und Energie-Bepreisungen in ihren Veranstaltungen aufzutreten die Gelegenheit erhalten und damit den B\u00fcndnisinhalt von der herrschenden \u201eKlimarettungs\u201c-Propaganda ununterscheidbar machen. Den volksfeindlichen Charakter solcher Propheten kann inzwischen jeder an seinem Geldbeutel \u00fcberpr\u00fcfen. Es ist ein unverzeihlicher Fehler, Massen, die bei solchen Zweckentfremdungen den B\u00fcndnissen fernbleiben, weil sie ihre naheliegendsten Klasseninteressen mi\u00dfachtet sehen, als gleichg\u00fcltig gegen\u00fcber der \u201eguten\u201c Sache oder als passiv oder zur\u00fcckgeblieben einzusch\u00e4tzen. Es ist ein t\u00f6dlicher Fehler, Volksschichten, die aus solchen Gr\u00fcnden dem B\u00fcndnis nicht folgen, im Umkehrschlu\u00df als \u201edem Faschismus zugetan\u201c zu disqualifizieren. Zu bek\u00e4mpfen durch antifaschistische B\u00fcndnisse sind nicht die Gedanken der Ausgebeuteten, sondern die Handlungen der Ausbeuter. Die vielleicht gutgemeinte, aber idealistische Losung \u201eFaschismus raus aus den K\u00f6pfen!\u201c ist nicht in der Lage, den notwendigen Zusammenhang zur Monopoloffensive herzustellen. Die \u201eK\u00f6pfe\u201c, die da vorab unter \u201eFaschismus-Verdacht\u201c gestellt werden, sind die der Angeh\u00f6rigen von Klassen und Schichten, die sowieso schon grunds\u00e4tzlich und t\u00e4glich vor den Kopf gesto\u00dfen werden. Um ein Beispiel aus der unmittelbaren Gegenwart zu geben: Ein angebliches \u201eantifaschistisches B\u00fcndnis\u201c, das sich gegen \u201eKlimaleugner\u201c oder \u201eCoronaleugner\u201c oder gar gegen \u201eUngeimpfte\u201c \u201epositioniert\u201c, ist dem Untergang geweiht. Zu Recht. Breite Teile der Bev\u00f6lkerung erkennen in solcher Denunziation bereits den versch\u00e4rften Klassenkampf von oben und somit die Faschisierung,.<\/p>\n<p>\u201eBreite\u201c ist also nur zu erreichen, wenn der Begriff, den wir haben, mit den Erfahrungen der Massen \u00fcbereinstimmt, wenn er einen Zusammenhang der Lebenswirklichkeit ber\u00fccksichtigt und erkennbar macht. Leider haben wir uns dabei ganzer Orgeln von Demagogie zu erwehren. Die SPD ging in der Weimarer Republik mit der Losung in den Wahlkampf: \u201eWer Hindenburg w\u00e4hlt, schl\u00e4gt den Faschismus\u201c. Die KPD ging mit der Losung in den Wahlkampf: \u201eWer Hindenburg w\u00e4hlt, w\u00e4hlt Hitler, wer Hitler w\u00e4hlt, w\u00e4hlt Krieg\u201c.<\/p>\n<p>Beides war leider noch nicht g\u00e4nzlich durch die Erfahrung der Massen \u00fcberpr\u00fcfbar, die gewi\u00df in ihrer gro\u00dfen Mehrheit den Krieg auf keinen Fall wollten, auch wenn sie SPD oder Hindenburg w\u00e4hlten. 1945 hingegen war klar, wer dem Volk die Wahrheit sagte und wer es kolossal fehlorientierte und somit Steigb\u00fcgelhalter des Faschismus werden konnte. Die KPD tat gut daran, ihre Losung, die Losung der materialistischen geschichtlichen Wahrheit, in Erinnerung zu rufen. Aus gereifter Erkenntnis erwuchs die Einheitsfront der Arbeiterklasse, die Vereinigung von SPD und KPD zur SED und der Aufbau der antifaschistisch-demokratischen Ordnung in der DDR.<\/p>\n<p>Mit unserer F\u00e4higkeit, Klasseninhalte und ihre Wirkungen zu erkennen und mit den vielf\u00e4ltigen Erfahrungen der Massen rechtzeitig in \u00dcbereinstimmung zu bringen, steht und f\u00e4llt die M\u00f6glichkeit breiter antifaschistischer B\u00fcndnisse.<\/p>\n<h5>Faschismus ist keine \u201eMentalit\u00e4t\u201c und keine Mittelschichtsbewegung<\/h5>\n<p>Ohne objektive Erkenntnis des Wesens des Faschismus kommt kein breites, es kommt streng genommen \u00fcberhaupt kein antifaschistisches B\u00fcndnis zustande. Mit objektiver Erkenntnis meine ich, dass Faschismus keine Angelegenheit des blo\u00dfen \u201efalschen\u201c subjektiven Bewu\u00dftseins, der Meinungen, der Einstellungen diverser gesellschaftlicher Akteure ist. Tats\u00e4chlich sind die meisten gesellschaftlichen Akteure nicht im Besitz einer wissenschaftlichen Weltanschauung und somit Irrationalismus, Mystifizierungen der Verh\u00e4ltnisse zug\u00e4nglich. Jeder Idealismus ist im Kern irrational, da der \u201ePrimat des Bewusstseins vor dem Sein\u201c nun einmal keine rationale Auffassung ist. Aber es gibt keinen \u201eIrrationalismus an sich\u201c, der damit schon faschistisch w\u00e4re. Das muss bei allen auch \u201egrenzwertigen\u201c Vorstellungen, denen wir begegnen, immer bedacht sein. Erst die Macht, den Irrationalismus f\u00fcr Ausbeutung, imperialistischen Krieg, Kolonialismus und Unterdr\u00fcckung zu <em>organisieren,<\/em> entscheidet. Wer glaubt, der Faschismus komme zustande und setze sich zusammen aus den \u201eMentalit\u00e4ten\u201c\u00a0 und Charaktereigenschaften gewisser Gruppen &#8211; sei es \u201eder Mittelschichten\u201c oder Kleinb\u00fcrger, sei es \u201eder Deutschen\u201c oder des \u201edeutschen Michel\u201c, sei es \u201eder diktatursozialisierten Ostdeutschen\u201c oder \u201eder bildungsfernen Schichten\u201c oder \u201eder Covidioten\u201c oder \u201eder unerweckten Schlafschafe\u201c -, der kann den Faschismus nicht bek\u00e4mpfen, sondern betreibt die gut verschleierte Sache derer, die seine Hinterm\u00e4nner sind. Wer solche Soziologie oder Massen-Psychologie f\u00fcr Faschismusanalyse h\u00e4lt, sei daran erinnert, dass selbst Heinrich Manns Roman \u201eDer Untertan\u201c keine individualpsychologische Charakterstudie ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche Klassenstudie des jungen deutschen Imperialismus anhand der Figur eines mittelst\u00e4ndischen Unternehmers mit seinen vielfachen Abh\u00e4ngigkeiten zwischen Gro\u00dfbourgeoisie und Proletariat, mitsamt preu\u00dfischem Militarismus. Erst durch die Klassenkr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse werden auch solche Kriechereien und das perverse Intrigantentum verst\u00e4ndlich. \u201eUntert\u00e4nigkeit\u201c sogenannter \u201eautorit\u00e4rer Charaktere\u201c ist aber keine Triebkraft der Entwicklung zum Faschismus und auch keine Konstante eines angeblichen deutschen oder gesellschaftlichen Mehrheits-Charakters.<\/p>\n<p>Gewi\u00df k\u00f6nnen Teile der Mittelschichten f\u00fcr die Faschisierung eingefangen werden. Als eine Speerspitze der Faschisierung und Kampfreserve der Monopolbourgeoisie wirken in diese gegenw\u00e4rtig die Lieblinge der deutschen Staatsmedien: die gr\u00fcne Partei mitsamt au\u00dferparlamentarischen Vorfeldformationen wie \u201eFridays for Future\u201c und ihrer scheinbar in alle Lebensverh\u00e4ltnisse eingreifenden Ideologie. Aber das Beispiel zeigt auch, dass trotz aufwendigster apokalyptischer Dauerpropaganda von einer echten Massenbasis nicht die Rede sein kann, auch nicht von einer eigenst\u00e4ndigen Klassenmacht der \u201eoberen Mittelschichten\u201c. Man nehme den Gr\u00fcnen und ihrem \u201ezivilgesellschaftlichen\u201c Anhang die sch\u00fctzende Hand des Biden-Regimes und der NATO und sie werden irrelevant.<\/p>\n<p>Auch aus einem anderen Grunde ist die \u201esozialpsychologische\u201c Theorie f\u00fcr den Antifaschismus unergiebig. Denn bei den soziologischen Typenlehren geht es um die m\u00f6gliche <em>Massenbasis<\/em> eines Faschismus, die sich insbesondere in einer \u00dcbergangsperiode, in der unmittelbaren Vorbereitung der Errichtung der faschistischen Diktatur als Schwungkraft auswirken kann \u2013 vor allem, wenn sie auf legalem Wege erreicht werden muss, vor der Etablierung des nackten Terrors. Die <em>Massenbasis <\/em>ist aber nicht identisch mit dem <em>Klassencharakter <\/em>des Faschismus, sie stehen im Widerspruch zueinander. Sie kann auf keinen Fall als seine bedeutendste, gar entscheidende Triebkraft unterstellt werden und auch\u00a0 nicht als rationale Erkl\u00e4rung seines Wesens. Auf heutige Verh\u00e4ltnisse, gerade auch in Deutschland, \u00fcbertragen, ist aber das Dogma der inl\u00e4ndisch-\u201cv\u00f6lkischen\u201c Massenbasis als entscheidender Geburtshelfer des Faschismus, als seine \u201eReserveoption\u201c wie es gerne hei\u00dft, grunds\u00e4tzlich in seiner Absolutheit in Frage zu stellen.\u00a0 (Nebenbemerkung: Dies ist \u00fcbrigens einer der Gr\u00fcnde, warum ich heute nicht auf die Partei AfD eingehen werde. Das w\u00e4re ein eigener Vortrag. Zu zeigen w\u00e4re, mit welchen Methoden die AfD heute, w\u00e4hrend die allgemeine Faschisierung an Fahrt aufnimmt, die kosmetische Rolle einer parlamentarischen Oppositionspartei darzustellen hat, nachdem die Linkspartei sie nicht aus\u00fcbt. Aus demselben Grund werde ich, wenn ich von \u201eder Linken\u201c rede, nicht speziell die Partei behandeln , die diesen Gattungsnamen als Eigenbezeichnug verwendet.)<\/p>\n<p>Zur Massenbasis meine <em>vierte These<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p><em>Es ist wichtig festzuhalten, dass die M\u00f6glichkeiten des Faschismus, per nationaler Massenbasis an die Macht zu kommen, nach den internationalen imperialistischen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen einzusch\u00e4tzen sind<\/em>. <em>Der hier und heute in Deutschland vorangetriebene Faschismus ist NATO-Faschismus.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Entscheidend ist hier f\u00fcr uns das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis des US-amerikanischen zum deutschen Imperialismus. Schon Kurt Gossweiler machte darauf aufmerksam, dass nach 1945 der Faschismus in Europa kaum von den faschistischen Parteien mit breiter Massenbasis, sondern in der Form des US-NATO-gesteuerten Putsches von au\u00dfen zu erwarten ist, nat\u00fcrlich unter R\u00fcckgriff auf die \u201einl\u00e4ndische\u201c Bourgeoisie. Die M\u00f6glichkeit der Faschisierung von au\u00dfen ist also st\u00e4rker ins Auge zu fassen als es, aufgrund schematischer Gleichsetzungen \u201emit 1933\u201c, meistens geschieht. Jede M\u00f6glichkeit, einen Keil in die \u201etransatlantischen\u201c Bourgeoisien oder ihre Gruppen zu treiben, muss deshalb von antifaschistischen B\u00fcndnissen genutzt werden.<\/p>\n<p>Es geht um das <em>Verh\u00e4ltnis<\/em> der Imperialismen. Es geht <em>nicht<\/em> um die Wiederauferstehung des Mythos einer \u201e\u00fcbernationalen Weltregierung\u201c oder eines zentralen \u201eWeltfaschismus&#8217;\u201c. Ein \u00fcber die ungleichm\u00e4\u00dfige Entwicklung kapitalistischer L\u00e4nder hinweg verschmolzenes weltweites Super-Monopol mitsamt Super-\u00dcberbau ist literarische <em>science fiction<\/em>. Es geht auch nicht um die irref\u00fchrende Ansicht, dass der deutsche Imperialismus bereits quasi kollabieren w\u00fcrde. Der hier gegenw\u00e4rtig zu erwartende weitere Ausbau der Faschisierung kann aber ohne USA-NATO nicht vonstatten gehen. Eine Volksbewegung \u201eNATO raus aus Deutschland \u2013 Deutschland raus aus der NATO\u201c, mit entsprechender St\u00e4rkung der zentrifugalen Tendenzen gegen die EU, w\u00e4re eine entscheidende Schw\u00e4chung der akuten faschisierenden Kr\u00e4fte. Das kann kein antifaschistisches B\u00fcndnis ausklammern, wenn es \u201ebreit\u201c werden will.<\/p>\n<p>Die weltweiten Widerspr\u00fcche bewegen sich nicht nur zwischen den widerstreitend-alliierten Imperialisten, sondern zunehmend aus ihrem Gegensatz zu den erstarkenden anti-imperialistischen Allianzen. Sie bewegen sich augenblicklich in hohem Tempo. Was z.B. in der Ukraine noch gelang, der NATO-initiierte Faschisten-Putsch per Maidan (mit Hilfeleistung der EU), die \u201ebunte Revolution\u201c, gelang in Belarus schon nicht mehr. Es ist alles daran zu setzen, dass es in Deutschland ebenfalls nicht gelingt. Dazu ist es dringlich, den unz\u00e4hligen Spaltungen, die durch unsinnige antidemokratische Verordnungen, autorit\u00e4re, antisoziale Ma\u00dfnahmen unter Vorw\u00e4nden wie \u201eGesundheits- und Klimaschutz\u201c, den Entzug von demokratischen Rechten der Werkt\u00e4tigen und allseitige Diffamierung und Hetze \u00fcber die deutsche Bev\u00f6lkerung verh\u00e4ngt werden, eindeutig entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden ist die einseitige Fixierung auf eine unterstellte \u201enationale homogene Massenbasis\u201c fahrl\u00e4ssig f\u00fcr ein\u00a0 antifaschistisches B\u00fcndnis. Es ist deshalb auch wieder zu erlernen, was Kommunisten einst gel\u00e4ufig war: die F\u00e4higkeit zwischen Konservativen, Nationalkonservativen, Patrioten und Faschisten zu unterscheiden. Fehlt diese F\u00e4higkeit zu differenzieren, wird alles zur \u201eunterschiedslos faschistischen Masse\u201c und die strategische Aussicht des B\u00fcndnisses auf Isolierung des Gegners wird konterkariert.<\/p>\n<h5>\u201eKampf gegen Rechts\u201c als B\u00fcndnisbreite?<\/h5>\n<p>Daran schlie\u00dft sich meine <em>f\u00fcnfte These:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>Der heute in der imperialistischen BRD als solcher bezeichnete \u201eKampf gegen Rechts\u201c ist eine idealistische Form soziologischer und psychologischer Bewusstseins- und Sprachanalyse, die mit Erkenntnis und Bek\u00e4mpfung der Quellen und Triebkr\u00e4fte des Faschismus nichts zu tun hat. Er ist b\u00fcrgerliche Ideologie wie alle Versuche, das gesellschaftliche Sein aus dem Bewu\u00dftsein zu \u201eerkl\u00e4ren\u201c und zu \u201ever\u00e4ndern\u201c. Inzwischen ist er auf das Niveau blo\u00dfer Sprachverbote herabgesunken. Der sogenannte \u201everordnete Antifaschismus\u201c der DDR hingegen basiert auf einer materialistischen Theorie des Faschismus und seiner historischen Rolle in der Epoche des Imperialismus.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses Erbe ist wieder zur Grundlage antifaschistischer B\u00fcndnisse zu machen. Das ist umso entscheidender, als die besser organisierten Volksverhetzer und Weltbeherrscher in spe von heute ohne Hitlergr\u00fc\u00dfe und Stiefel und ohne die alten Formeln der Herrenrassen-Ideologie auftreten. Sie verbergen ihre Weltherrschaftspl\u00e4ne unter einer kosmopolitischen Ideologie und \u201eplanetarisch\u201c universalen Weltrettungs-Phrasen, mal als \u201eWerte-\u201c mal als \u201eRegel\u201c-basiert. Ohne materialistische Theorie, mit rein idealistisch-moralischen Mitteln, sind wir verloren, wenn wir die Wesensgleichheit der neuen mit den alten Faschisten und Kriegstreibern herausarbeiten wollen.<\/p>\n<p>Die Verkn\u00fcpfung von Faschismus und Kriegspolitik, wie sie ebenfalls auf dem VII.Weltkongre\u00df der KI geleistet wurde, ist unaufl\u00f6slich, ebenso die Verkn\u00fcpfung von Antifaschismus und konsequentestem Kampf dem imperialistischen Kriege. Die Kriegspolitik richtet sich heute \u2013 noch und wieder &#8211; in erster Linie gegen die Russische F\u00f6deration und die Volksrepublik China. Nur die ihrerseits imperialistische Totalitarismustheorie will uns glauben machen, dass es Faschismus auch au\u00dferhalb imperialistischer Herrschaft g\u00e4be. Darum haben ihre Losungen in antifaschistischen B\u00fcndnissen nichts zu suchen, insbesondere, da diese Losungen sich nun gegen das \u201eautorit\u00e4re\u201c Russland und das \u201etotalit\u00e4re\u201c China und ihre als \u201eMachthaber\u201c verunglimpften Verb\u00fcndeten richten.<\/p>\n<p>Das bedeutet allgemein: Ein B\u00fcndnis bildet sich immer unzweideutig diesseits des Bodens des Gegners. Es darf die geistigen Waffen des Gegners nicht verwenden, die immer die innere Schw\u00e4chung und Entwaffnung der von Imperialismus und Faschismus Angegriffenen zum Ziel haben. Ob und wieweit ein als breit gew\u00fcnschtes B\u00fcndnis sich auf dem ideologischen Terrain des Gegners bewegt und gar seine Agenda betreibt, ist in der Praxis eine schwierige Unterscheidung. Wo die Unterscheidung aber nicht st\u00e4ndig getroffen wird, werden B\u00fcndnisse nicht notwendig sein, h\u00e4ufig \u00fcberfl\u00fcssig und sch\u00e4dlich. Die Notwendigkeit eines B\u00fcndnisses und das Versprechen auf Breite k\u00f6nnen dann in Widerspruch zueinander geraten.<\/p>\n<h5>Pseudo-Antifaschismus ist eine Super-Ideologie zur Legitimation des deutschen Imperialismus geworden<\/h5>\n<p>Ich erw\u00e4hnte Joseph Fischers perfide \u201eantifaschistische\u201c Begr\u00fcndung des Angriffskriegs gegen Jugoslawien. Das ist allerdings kein f\u00fcr au\u00dfenpolitische Expansionszwecke bem\u00fchter einmaliger Sonderfall. Im Gegenteil.<\/p>\n<p>Meine <em>sechste These<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p><em>Der staatliche und mediale Pseudo-Antifaschismus, in der sogenannten Zivilgesellschaft als \u201eKampf gegen Rechts\u201c, ist zur \u00fcbergreifenden Legitimationsideologie des deutschen Imperialismus geworden, die alle innenpolitischen Bereiche h\u00f6chst irrational durchdringt.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Grunds\u00e4tzlich braucht die brutale Klassenherrschaft einer verschwindenden Minderheit eine angeblich \u00fcber den Klassen stehende \u201eGemeinwohl-Ideologie\u201c, die\u00a0 \u201eh\u00f6chste Werte\u201c behauptet, wo immer souver\u00e4ne demokratische Entscheidungsprozesse sabotiert werden sollen. Sie steht im Dienste einer Formierung der Gesellschaft, die in der Tat die nazistische \u201eVolksgemeinschaft\u201c wieder auflegt. Es sind solche \u201eh\u00f6chsten Werte\u201c, nach denen der autorit\u00e4re, dezisionistische Ma\u00dfnahmenstaat seine Exekutivgewalt demagogisch begr\u00fcndet, etwa nach dem Muster des Nazi-Spruches \u201eGemeinnutz geht vor Eigennutz\u201c.<\/p>\n<p>Unter der sogenannten Corona-Krise hat das antidemokratische bundesdeutsche Ma\u00dfnahmen-Regime ja eher die Passe-Partout-Begr\u00fcndung \u201eGesundheitsschutz\u201c f\u00fcr sich entdeckt. Das war die Formel, unter der die herrschende Klasse den hei\u00df begehrten Ausnahmezustand, die Aufhebungsm\u00f6glichkeit demokratischer und Grundrechte, in die Klauen bekam, aus denen sie ihn nun freiwillig nicht mehr entl\u00e4sst. Unter ihr wurden die unz\u00e4hligen Sch\u00fctzengr\u00e4ben widersinniger Ma\u00dfnahmen gezogen, die die Gesellschaft spalten und in falschen Gegens\u00e4tzlichkeiten ohne Zukunftsperspektiven zersplittern.<\/p>\n<p>Gleichwohl ist es eher, \u00fcber Corona hinaus, das nahezu sinnentleerte Universalmantra \u201eKlimarettung\u201c, das in imperialistischer Anwendung sowohl die expansionistischen au\u00dfenpolitischen Interessen als auch die hemmungslose Auspl\u00fcnderung der Bev\u00f6lkerung nach innen am deutlichsten unter sich fasst und am weitreichendsten mit den Strategien der reaktion\u00e4rsten westlichen Kreise zur Neuaufteilung der Welt koordiniert.<\/p>\n<p>Aber es springt ins Auge, dass jede Abweichung von, jede Kritik an diesen Glaubenss\u00e4tzen und Dogmen, ob sie nun in den Themenbereich Corona oder Klima f\u00e4llt, mit der \u201eantifaschistischen\u201c<\/p>\n<p>Pseudo-Wissenschaft als oberster Instanz, noch \u00fcber den Naturwissenschaften, mundtot und gesellschaftsunf\u00e4hig gemacht wird. Gewiss wird im morschen imperialistischen Gesellschaftszustand Naturwissenschaft in hohem Ma\u00dfe irrationalisiert, aber eine irrationalisierte Gesellschaftswissenschaft, als\u00a0 b\u00fcrgerlicher \u201eAntifaschismus\u201c und \u201eAntitotalitarismus\u201c eben, steht noch dar\u00fcber und beh\u00e4lt das letzte Wort. Es gibt wohl keine abweichende, noch so moderate kritische Einsch\u00e4tzung zu den gro\u00dfen Gleichschaltungsthemen mehr, die nicht in irgendeiner Weise als \u201eNazi\u201c, \u201erechtsoffen\u201c usw. diffamiert wird. \u201eVerschw\u00f6rungstheoretisch\u201c hat nat\u00fcrlich denselben Stellenwert. Die erw\u00e4hnten Sprachverbote gehen so weit, dass schon das Wort \u201eFinanzkapital\u201c als \u201eantisemitisch\u201c auf den Index kam.<\/p>\n<p>In der EU-deutschen Impfkampagne, die ja den durchschaubaren Untergrund hat: erstens\u00a0 staatsmonopolistische Produktions- und Distributionshilfe f\u00fcr Pfizer \/ Biontech zu leisten und zweitens eine geopolitische Offensive durch Nichtzulassung chinesischer, russischer, kubanischer und anderer Impfstoffe zu fahren -\u201cImpfimperialismus\u201c eben -,\u00a0 in dieser als Treibstoff der Faschisierung so geeigneten Kampagne ist nun der Umschlag von \u201eAntifaschismus\u201c in faschistoide Methodik besonders kenntlich. Die allgemeine mediale Hetze hat Formen und Ausma\u00dfe erreicht, die tats\u00e4chlich an das historische Original des \u201eDritten Reiches\u201c und des \u201eSt\u00fcrmer\u201c erinnern. Nicht nur, dass eine Rhetorik einri\u00df, die die \u201eImpfverweigerer\u201c als Sch\u00e4dlinge am gesunden Volksk\u00f6rper stigmatisiert; es werden ihnen auch t\u00e4glich neue systematisch aufgestockte Einschr\u00e4nkungen ihrer Lebens- und Bewegungsm\u00f6glichkeiten angedroht \u2013 wie ein Mitglied des Berliner \u201eKrisenrates\u201c twitterte: \u201eDie Luft f\u00fcr Ungeimpfte mu\u00df d\u00fcnner werden.\u201c Und sie werden kurz darauf auch \u201eumgesetzt\u201c&#8230; Die Aussage des \u00c4rzte-Standesfunktion\u00e4rs Montgomery gegen die \u201eTyrannei der Ungeimpften\u201c d\u00fcrfte bereits den Tatbestand der Volksverhetzung erf\u00fcllen. Im Sinne der vom Faschismus bekannten Spaltung und Verdrehung wirkt hier, dass eine Meinung, die alle mediale \u201eKonsens\u201c-Macht hinter sich hat, pr\u00e4sentiert wird als die Stimme einer \u201eunterdr\u00fcckten wehrlosen Minderheit\u201c. Zugleich wird das, fast beil\u00e4ufig, zur Abschaffung der hart erk\u00e4mpften Lohnfortzahlung im Krankheitsfall benutzt, und demn\u00e4chst zur weiteren Aussperrung aus dem Erwerbsleben. F\u00fcr den Gleichschritt, in den die Faschisierung nun verf\u00e4llt, spricht, dass es offenbar \u00f6ffentliche Pflicht ist, durch alle institutionellen Abteilungen solche Androhungen zu wiederholen und dabei dem\u00a0 fantasievollen Ausdenken immer neuer \u201eMa\u00dfnahmen\u201c gegen die Feindgruppe freies Spiel zu gew\u00e4hren. Es ist, wie der Nazi-Jurist Carl Schmitt forderte, Staatspolitik auf der alleinigen Grundlage des Freund-Feind-Verh\u00e4ltnisses. In der Au\u00dfenpolitik ergibt sich dasselbe Bild.<\/p>\n<p>Sicher w\u00e4re es h\u00f6chste Zeit, hier nach antifaschistischen B\u00fcndnissen zu rufen. Aber dazu w\u00e4re erst eine Situation restlos zu durchschauen und zu beseitigen, in der der Pseudo-Antifaschismus zum linken Politik-Ersatz schlechthin geworden ist. Er wird zum Inbegriff f\u00fcr das Debakel einer Linken, die, indem sie nur noch auf die angebotenen Pappkameraden und Popanze einschl\u00e4gt, in entscheidenden Momenten die Herrschaft und ihre Regierungen stabilisiert.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns muss die Schlussfolgerung lauten: Wenn der falsche, umgedrehte Antifaschismus als Legitimationsideologie imperialistischer Herrschaft ins Wanken kommt und eine \u201eLinke\u201c, die das mitmachte, endg\u00fcltig diskreditiert, dann m\u00fcssen wir eine klare Trennungslinie zu solchen Man\u00f6vern und ihrem Personal ziehen. Es braucht eine unmi\u00dfverst\u00e4ndliche Abgrenzung von diesem Schein-Antifaschismus, ehe wir an breite B\u00fcndnisse \u00fcberhaupt denken k\u00f6nnen. Deren Ziel kann nur sein, endlich wieder den richtigen Antifaschismus von links, als eine der Grundfragen der Strategie und Taktik des revolution\u00e4ren Klassenkampfs, in sein Recht zu setzen.<\/p>\n<h5>Notwendigkeit<\/h5>\n<p>Nachdem nun einiges \u00fcber die Fallstricke der Breite, der B\u00fcndnisse, des Antifaschismus anklang, einige Bemerkungen \u00fcber die <em>Notwendigkeit<\/em> antifaschistischer B\u00fcndnisse.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst k\u00f6nnen wir eine Notwendigkeit, den Faschismus unter allen Umst\u00e4nden zu bek\u00e4mpfen, aus unserer Identit\u00e4t, unserem Lebensziel als Linke, Sozialisten, Kommunisten fast fraglos voraussetzen. Wir wollen seine materiellen Urheber vernichten und wir wollen dar\u00fcber wachen, dass er niemals mehr den Keim einer k\u00fcnstlichen Massenbasis in der Gesellschaft aufz\u00fcchte. Wir haben eines der kr\u00e4ftigsten Argumente \u00fcberhaupt: Die Politik derer, die am meisten interessiert sind die Faschisierung voranzutreiben, bedeutet <em>Krieg<\/em>. Die t\u00e4gliche Mobilisierung gegen China und Russland zeigt, wie nahe sie diesem Ziel schon sind. Wir reden also nicht von Dingen, die sich nur im Dunkeln hinter der Erscheinungsoberfl\u00e4che zutragen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wir sind dem Schwur von Buchenwald verpflichtet. \u201eNie wieder Faschismus, nie wieder Krieg\u201c hei\u00dft es da. Als Bekenntnis ist dieser Schwur ewig wahr. Als Etappenbestimmung des tats\u00e4chlichen Grades der Faschisierung und Kriegspolitik ist der Schwur jedoch nicht zu verstehen. \u201eNie wieder Faschismus, nie wieder Krieg\u201c wurde l\u00e4ngst von der Wirklichkeit \u00fcberholt, und zwar mit eminenter Beteiligung der Urheber von Buchenwald &#8211; der deutschen Bourgeoisie und ihrer Regierungen. Denken wir an Jugoslawien, denken wir an die Ukraine&#8230; Aber die Liste ist zu lang, um hier fortgesetzt zu werden.<\/p>\n<p>Den anderen Aspekt der Notwendigkeit entnehmen wir nicht nur aus unseren Antrieben, sondern aus der umgebenden Wirklichkeit, aus der infamen imperialistischen Tagespolitik. Hier geschehen nun heute ohne Unterbrechung Dinge, die uns antifaschistische Aktionen als <em>dringend notwendig<\/em> erscheinen lassen..<\/p>\n<h5>Rechtsruck<\/h5>\n<p>Notwendigkeit herrschte auch vor dem Ausnahmezustand, aber nicht so akut wie jetzt. Die Notwendigkeit antifaschistischer Aktionen wurde da regelm\u00e4\u00dfig mit dem Wort \u201eRechtsruck\u201c begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Dazu m\u00f6chte ich meine <em>letzte These<\/em> vortragen:<\/p>\n<blockquote><p><em>Der einzige Rechtsruck\u00a0 in der deutschen Nation seit 1945, auf den dieser Begriff in vollem Umfang zutrifft, war die Konterrevolution und die Liquidierung der DDR 1989\/90. Dieser Rechtsruck war \u00fcbrigens katastrophal auch f\u00fcr die westdeutsche Arbeiterklasse und Mittelschichten, was sich erst heute in voller Wucht auswirkt. Seit jenem Rechtsruck gibt es keine Frage des antifaschistischen Kampfes um Demokratie, die uns nicht auf die aus den Potsdamer Beschl\u00fcssen geborene innere Verfasstheit der DDR zur\u00fcckf\u00fchren muss, bevor sie im antifaschistischen, demokratischen und antimilitaristischen Sinne f\u00fcr ganz Deutschland k\u00fcnftig gel\u00f6st werden kann.\u00a0 Diese L\u00f6sung zu formulieren und zu erk\u00e4mpfen ist Inhalt eines antifaschistischen B\u00fcndnisses. Die Ausklammerung des Sozialismus aus dieser Zielsetzung ist nicht m\u00f6glich.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Es gab und gibt nat\u00fcrlich eine permanente Rechtsentwicklung in der BRD, das st\u00e4ndige Weiterfressen der Konterrevolution, die immer irrationalere Diktatur der Reaktion auf ganzer Linie, ohne die die Monopolbourgeoisie ihre Macht nicht halten k\u00f6nnte. Aber eben das ist ja die best\u00e4ndige <em>Tendenz der Faschisierung<\/em>, die durch jenen tats\u00e4chlichen Rechtsruck 1989\/90 auf eine neue Stufe gehoben wurde. Sie erhielt damals Spielr\u00e4ume, die erst heute wieder auf internationalem Boden zunehmend in die Schranken gewiesen werden.<\/p>\n<p>Die Weltlage macht also einerseits notwendig, dass unser Antifaschismus auf dem Boden des proletarischen Internationalismus steht.<\/p>\n<p>Die Unterordnung des deutschen Imperialismus unter den US-amerikanischen, der Umstand, dass er seine Expansionsgel\u00fcste nur \u00fcber den Hebel der NATO-Mitgliedschaft und die EU verwirklichen kann, die Pr\u00e4senz US-amerikanischer Truppen und Kriegsbasen und der NATO auf deutschem Boden UND die gleichzeitig fortgef\u00fchrte Kolonisierung der B\u00fcrger der DDR durch den Westteil machen es andererseits notwendig, dass unser Antifaschismus alle Aspekte der nationalen Frage(n) wieder auf die Tagesordnung setzt.<\/p>\n<p>In diesem Sinne haben wir jetzt, in einer weit vorgeschrittenen Vorbereitungsetappe des Faschismus, auch alle verbliebenen linken Kr\u00e4fte einer unnachgiebigen Pr\u00fcfung zu unterziehen. \u201eLinke\u201c Duldung der fortgesetzten Konterrevolution in allen Bereichen darf nicht l\u00e4nger durch ein \u201eantifaschistisches\u201c M\u00e4ntelchen kaschiert werden. Es gilt in der B\u00fcndnisarbeit die Regel: Wo wir nicht sind, ist die Konterrevolution. Entsprechend m\u00fcssen wir uns verhalten.<\/p>\n<p>Ich danke f\u00fcr die Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Klaus Linder ist Vorsitzender des Landesverbandes Berlin des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: Collage von Ralf Lux unter Verwendung von:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Klaus Linder w\u00e4hrend seines Vortrages &#8222;Die Leere der Frankfurter Schule&#8220; am 28.04.2018 in Hannover anl\u00e4sslich der Konferenz &#8222;Individuum und Gesellschaft \u2013 Menschenbild und Pers\u00f6nlichkeitstheorie im Marxismus&#8220; des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Screenshot aus einem Video der Arbeiterfotografie: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rQppbDRGOUA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rQppbDRGOUA<\/a> &#8211; \u00a9 <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25004\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeiterfotografie.com<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Kopf der Zeitschrift &#8222;Rotfuchs&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Gemeinfrei, Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?curid=4925938\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?curid=4925938\u00a0<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Vortrag von Klaus Linder, gehalten in der Ortsgruppe Berlin-Marzahn des Rotfuchs-F\u00f6rdervereins<\/b><br \/>\nWir haben zu pr\u00fcfen: Was sind B\u00fcndnisse? Was ist antifaschistisch? Was ist Breite? Was ist Notwendigkeit? Zun\u00e4chst stellt sich die Frage nach dem Subjekt von B\u00fcndnissen. Ich sollte sagen: nach den Subjekten. Allerdings ist ein B\u00fcndnis der Versuch, in zumindest einer Frage soviel \u00dcbereinstimmung zu erreichen, dass nach au\u00dfen das B\u00fcndnis eben als ein Subjekt auftritt. Eine B\u00fcndnisabsicht legt uns Fragen vor:<br \/>\nMit wem sind B\u00fcndnisse zu schlie\u00dfen? Gegen wen und was richtet sich das B\u00fcndnis? Das schlie\u00dft ein: Mit wem sind B\u00fcndnisse nicht oder in einem gegebenen Moment nicht zu schlie\u00dfen?<br \/>\nWas also sind die Kriterien, nach denen gemeinsamer Boden oder Abgrenzung definiert werden k\u00f6nnten? <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":11663,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[370,975,451,470,580,1460,1459],"class_list":["post-11659","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-antifaschismus","tag-buendnispolitik","tag-faschismus","tag-ideologie","tag-konterrevolution","tag-massenbasis","tag-proletarischer-internationalismus"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Linder_Rotfuchs._800x450jpg.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-323","jetpack-related-posts":[{"id":12562,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12562","url_meta":{"origin":11659,"position":0},"title":"Ein brennendes Herz f\u00fcr den Frieden braucht einen k\u00fchlen Kopf","author":"Webredaktion","date":"10. 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