{"id":11154,"date":"2021-08-31T01:50:41","date_gmt":"2021-08-30T23:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=11154"},"modified":"2021-09-29T02:35:12","modified_gmt":"2021-09-29T00:35:12","slug":"journalismus-als-blase-wie-der-djv-die-pressefreiheit-interpretiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=11154","title":{"rendered":"Journalismus als Blase: Wie der DJV die Pressefreiheit interpretiert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Pressesprecher des Deutschen Journalistenverbandes begr\u00fc\u00dft die Entscheidung, RT DE keine Sendelizenz auszustellen. In einem Podcast verdeutlicht er seine Auffassung von Journalismus: Journalismus ist Sprachrohr der Politik, dar\u00fcber hinaus eine elit\u00e4re Blase. <\/strong><\/p>\n<p><em>von <strong>Gerd Ewen Ungar<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 30.08.2021 auf <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/123182-journalismus-als-blase-wie-djv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>&#8218;In Afghanistan ist es zu einer weitgehend friedlichen Macht\u00fcbernahme durch die Taliban gekommen. Diese haben zugesagt, die Rechte von Frauen zu respektieren und Opposition zuzulassen, zudem den Terrorismus und den Drogenhandel zu bek\u00e4mpfen. Die Situation in der Hauptstadt ist ruhig. Chaos gibt es lediglich am Kabuler Flughafen, der allerdings unter US-amerikanischer Kontrolle steht. Dort sind auch Tote zu beklagen, die allerdings nicht auf das Konto der Taliban gehen. Russland hat angeboten, mit Flugzeugen dabei zu unterst\u00fctzen, Ausreisewillige au\u00dfer Landes zu bringen. Die Sicherheit der Ausreise wurde von den Taliban garantiert.&#8216;<\/p>\n<p>So oder \u00e4hnlich h\u00e4tte eine Nachricht \u00fcber die Vorg\u00e4nge in Afghanistan in den ersten Tagen nach der Macht\u00fcbernahme durch die Taliban aussehen k\u00f6nnen. Nichts daran ist falsch, es ist sogar deutlich n\u00e4her an der Wahrheit als zahlreiche Beitr\u00e4ge des deutschen Mainstreams zur dortigen Entwicklung. Die Nachricht ist nur leider in dieser Form recht undramatisch. Vor allem aber bedient sie so formuliert nicht die hier etablierte Erz\u00e4hlung, die im Kern lautet, dass ohne westliche Hilfe Afghanistan in Chaos und Barbarei versinkt.<\/p>\n<p>An dieser verschobenen Sicht auf die Zusammenh\u00e4nge l\u00e4sst sich auch in dieser Krise der bedauernswerte Zustand des deutschen Journalismus ablesen. An den gro\u00dfen Ersch\u00fctterungen, an Finanzkrise, Ukrainekrise, an der Berichterstattung \u00fcber Syrien oder jetzt Afghanistan wird deutlich: Dem deutschen Journalismus fehlt es an ganz viel. Es fehlt an Ausgewogenheit, an Differenziertheit und Vielfalt in der Themensetzung und in der Setzung von Blickwinkeln.<\/p>\n<p>Seinen Meinungsbeitr\u00e4gen fehlt es nicht nur an Tiefe, sondern auch an der F\u00e4higkeit mittels Kontroverse eine diskursive Breite herzustellen, \u00fcber die eine Demokratie eigentlich verf\u00fcgen muss, um \u00fcberhaupt f\u00fcr eine solche zu gelten. Der deutsche Journalismus hat sich eingeigelt \u2013 mit jeder globalen Krise ein bisschen mehr.<\/p>\n<p><strong>Der deutsche Journalismus ist einer Demokratie unw\u00fcrdig<\/strong><\/p>\n<p>Das gilt nicht f\u00fcr alle Journalisten. Es gibt sicherlich viele, die gut und gr\u00fcndlich arbeiten, die sich um die Vermittlung differenzierter Sichtweisen bem\u00fchen und versuchen, komplexe Themen in ihrer Komplexit\u00e4t zu vermitteln, ohne dass daraus einfach ein Schwarz-Wei\u00df wird. Aber in seiner Breite, in den Meldungen, die es auf die Titelseiten schaffen, ist der deutsche Journalismus unterkomplex, weithin regierungstreu und unkritisch gegen\u00fcber Regierungshandeln, einseitig in geopolitischen Zusammenh\u00e4ngen und aggressiv belehrend gegen\u00fcber seinen Lesern und Zuschauern. Mit anderen Worten, der deutsche Journalismus ist einer Demokratie unw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re dringend notwendig, diesen Zustand zu korrigieren und eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt nicht nur zuzulassen, sondern geradezu einzufordern.<\/p>\n<p>Allerdings passiert in Deutschland genau das Gegenteil. Vielen neuen Marktteilnehmern wird das Arbeiten in Deutschland in perfider Weise schwer gemacht. Konten werden gek\u00fcndigt, Kan\u00e4le auf gro\u00dfen Plattformen abgeschaltet, es wird in gro\u00dfem Umfang zensiert, ohne es Zensur zu nennen. Wenn es um tats\u00e4chlich gelebte Pressefreiheit geht, die sich auch in einer medialen Vielfalt widerspiegelt, sieht es in Deutschland inzwischen sehr d\u00fcster aus.<\/p>\n<p>Auch <em>RT DE<\/em> ist davon betroffen. Auch <em>RT DE<\/em> wurde das Konto gek\u00fcndigt, die Reichweite k\u00fcnstlich eingeschr\u00e4nkt, es wird drangsaliert und diffamiert. Aktuell wird eine von <em>RT<\/em> in Luxemburg beantragte Sendelizenz verweigert. Politischer Druck ist zu vermuten. Dabei verwundert es sehr, wer sich \u00fcber diesen Vorgang freut.<\/p>\n<p><strong>Die Gewerkschaft der Journalisten hat ein Problem mit Pressefreiheit<\/strong><\/p>\n<p>Hendrik Z\u00f6rner, Pressesprecher des Deutschen Journalistenverbands <a href=\"https:\/\/www.djv.de\/startseite\/service\/blogs-und-intranet\/djv-blog\/detail\/news-keine-propaganda-im-fernsehen\">begr\u00fc\u00dft<\/a> die luxemburger Entscheidung. Er begr\u00fc\u00dft damit, das Medienangebot f\u00fcr Deutschland weiter eng und einseitig zu halten. Es ist die Interessenvertretung der deutschen Journalisten, die ein Problem mit Pressefreiheit hat.<\/p>\n<p>Es ist wichtig zu analysieren, woher diese bizarre Schieflage kommt, um zu verstehen, warum der deutsche Journalismus so unglaublich schlecht informiert.<\/p>\n<p>Ein Journalistenverband sollte eigentlich eine wertsch\u00e4tzende Haltung gegen\u00fcber seinen Mitgliedern einnehmen. Er sollte sich auch f\u00fcr die Freiheit der Presse einsetzen. Das tut der DJV nicht und positioniert sich in einseitiger Weise. Das ist sch\u00e4ndlich und sch\u00e4dlich. Aber es ist auch symptomatisch f\u00fcr eine grundlegende Fehlstellung in Deutschland, die ihre Ursache in einer grundlegenden Angst etablierter Medienkonzerne vor einer tats\u00e4chlichen Freiheit der Presse hat.<\/p>\n<p>Historisch ist der DJV eng mit den Redaktionen der gro\u00dfen Medienh\u00e4user und der GEZ-Medien verbunden. So wundert es kaum, dass Z\u00f6rner sich auch f\u00fcr die Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mEhEWXUpr4E\">eingesetzt<\/a> hat. Gleichzeitig begr\u00fc\u00dft er die Absage an <em>RT<\/em>. Damit wird der Deutsche Journalistenverband zu einem Feind der Pressefreiheit, denn so wie die gro\u00dfen Medienkonzerne die Drangsalierung ihrer neuen Kollegen ihrem Publikum verschweigen oder, wie im Fall von Ken Jebsen, sie sogar beklatschen, begr\u00fc\u00dft auch Z\u00f6rner, wenn es kein neues, zus\u00e4tzliches Angebot in Deutschland gibt. Vielfalt ist ihm Bedrohung.<\/p>\n<p><strong>Wie unterscheiden sich Journalismus, PR und Propaganda?<\/strong><\/p>\n<p>Auf seiner Webseite gibt der DJV dann auch einen Einblick in den Journalismus, wie er ihn sich vorstellt. In einem <a href=\"https:\/\/www.podcast.de\/episode\/454718853\/folge-01-der-deutsche-journalisten-verband-gast-hendrik-zoerner-djv-pressesprecher\">Podcast<\/a> interviewt der stellvertretende Pressesprecher Paul Eschenhagen seinen Chef, den Pressesprecher des Verbandes Hendrik Z\u00f6rner. Eschenhagen liefert die Stichworte, auf die Z\u00f6rner antwortet. Alles ist abgesprochen, alles ist koordiniert, nichts passiert spontan, keine Frage ist kritisch, alles ist reine PR. Nun mag man einwenden, von einem Podcast in eigener Sache seien kaum investigative Offenlegungen zu erwarten. Das ist sicher richtig, aber der Beitrag ist in einer peinlichen Weise zahm und bieder, dass er beim Zuh\u00f6ren ein Gef\u00fchl von Fremdsch\u00e4men weckt. Er ist Beispiel daf\u00fcr, wie ein Interview nicht zu sein hat.<\/p>\n<p>Dennoch ist der Podcast h\u00f6renswert, denn er offenbart die inneren Widerspr\u00fcche und kognitiven Dissonanzen, die sich auftun, wenn man Z\u00f6rners Beitrag \u00fcber die Ablehnung der Sendelizenz f\u00fcr <em>RT<\/em> beim Zuh\u00f6ren mitdenkt. Auf der einen Seite meint Z\u00f6rner, der Verband ma\u00dfe sich nicht an, dar\u00fcber zu urteilen, was Journalismus sei. Es sei der Medienkonsument, der letztlich entscheidet, was Journalismus ist.<\/p>\n<p>Im Fall von <em>RT<\/em> darf der Medienkonsument dann allerdings nicht entscheiden, ob er das Programm sehen m\u00f6chte oder nicht. Das Programm f\u00e4llt f\u00fcr Z\u00f6rner unter den Begriff &#8222;Propaganda&#8220; und ist daher kein Journalismus. Was er mit Propaganda meint, bleibt unklar. Gegen PR hat er dagegen nichts. Journalismus und PR seien die zwei Seiten einer Medaille. Sie ben\u00f6tigen sich gegenseitig, stellt Z\u00f6rner fest. PR sei zudem eine Art Journalismus, auch wenn sie letztlich Auftragskommunikation sei. Au\u00dferdem seien viele PR-Fachleute ehemalige Journalisten. Es gebe daher \u00dcberschneidungen, die rechtfertigen, dass der DJV beide Berufsgruppen vertritt.<\/p>\n<p>Das sich daraus ergebende Problem der N\u00e4he von Journalisten zu den Zentren der Macht und des Geldes, von Dreht\u00fcreffekten und ihrer domestizierenden Wirkung auf das kritische Denken thematisiert Z\u00f6rner erst gar nicht. <em>RT<\/em> dagegen mache weder Journalismus noch PR, sondern Propaganda. Die Verweigerung der Sendelizenz sei daher &#8222;ein Gewinn f\u00fcr den Rundfunk, den Journalismus und f\u00fcr alle Fernsehzuschauer.&#8220; Das ist argumentativ schon recht knallig. Der Mann, der sich in einem Podcast sanftm\u00fctig gibt und behauptet, letztlich sei es der Konsument, der durch seinen Konsum festlegt, was Journalismus ist, bef\u00fcrwortet ein Verbot, durch das der Konsument sich ein Urteil gar nicht erst bilden kann. Das ist schon eine bemerkenswerte Glanzleistung in geistiger Verbiegung.<\/p>\n<p><strong>Der deutsche Journalismus war und bleibt eine elit\u00e4re Clique <\/strong><\/p>\n<p>Dabei musste der DJV schon mehrfach mit seinen Anschuldigungen gegen\u00fcber <em>RT DE<\/em> zur\u00fcckrudern. Z\u00f6rner wei\u00df, dass sein Vorwurf nicht haltbar ist, er erhebt ihn dennoch. H\u00f6rt man den Podcast zu Ende, erahnt man auch den Grund, warum das so ist. Fr\u00fcher brauchte es einen B\u00fcrgen, um im DJV aufgenommen zu werden. Der DJV galt als Chefredakteurs-Gewerkschaft, gesteht Z\u00f6rner zu. Man konnte nur auf Empfehlung Mitglied im Berufsverband werden. Mit anderen Worten: Der deutsche Journalismus war eine Clique und hat, nimmt man die Beitr\u00e4ge Z\u00f6rners zusammen, diesen Charakter nie verloren. Man l\u00e4sst in den elit\u00e4ren Zirkel niemand neues so ohne weiteres rein. Nicht einfach so. Man muss sich andienen, den Gesinnungstest bestehen, Speichel lecken, erst dann bekommt man die W\u00fcrdigung der Anerkennung und Akzeptanz. Z\u00f6rner beschreibt faktisch offen das zentrale Problem des deutschen Journalismus. Er ist eine Seilschaft und damit dysfunktional.<\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rt auch die Schieflage der Berichterstattung und den Mangel an Meinungsvielfalt zu allen gro\u00dfen Themen, denn mit Seilschaften und elit\u00e4ren Zirkeln l\u00e4sst sich keine breite Meinungsvielfalt sondern eben nur eine Meinungsblase erzeugen. Und das ist der deutsche Journalismus eben auch: Eine Blase. Blickt man auf die gro\u00dfen, geopolitischen Themen, dann muss man zudem feststellen, eine Blase, die den Kontakt zur Realit\u00e4t inzwischen vollst\u00e4ndig verloren hat. Der deutsche Journalismus, wie ihn der DJV repr\u00e4sentiert, ist nicht in der Lage, einem breiten Publikum Zusammenh\u00e4nge zu erl\u00e4utern und weltpolitische Vorg\u00e4nge angemessen und neutral einzuordnen.<\/p>\n<p>Z\u00f6rner macht mit seinem Statement zu <em>RT<\/em> deutlich, dass dies nach den Vorstellungen des DJV auch so bleiben soll. Dabei br\u00e4uchten die deutschen Gazetten dringend ein Korrektiv, eine Herausforderung, streitbare Antipoden. Es ist aber die Interessenvertretung der Journalisten in Deutschland, welche die mangelhafte Qualit\u00e4t des deutschen Journalismus, seine Einseitigkeit, seinen desinformativen Charakter aktiv bef\u00f6rdert und seine Einigelung verteidigt. Nicht nur in der \u00f6konomischen und technologischen Entwicklung, auch im Journalismus hat Deutschland den Anschluss zur Welt l\u00e4ngst verloren.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Gert-Ewen Ungar, Jahrgang 1969, studierte in Frankfurt am Main Philosophie und Germanistik, lebt jetzt in Berlin und arbeitet als P\u00e4dagoge in der Sozialpsychiatrie.<\/em><br \/>\n<em>Er ist regelm\u00e4\u00dfiger Autor bei RT DE.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Link zur Erstver\u00f6ffentlichung auf RT DE: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/123182-journalismus-als-blase-wie-djv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.rt.com\/meinung\/123182-journalismus-als-blase-wie-djv\/<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/zimmer-b%c3%bcro-modern-lectronic-2559790\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixabay.com<\/a> \/ <a class=\"hover_opacity\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/stocksnap-894430\/\">StockSnap<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\">Pixabay License<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Gerd Ewen Ungar<\/b><br \/>\nAn den gro\u00dfen Ersch\u00fctterungen, an Finanzkrise, Ukrainekrise, an der Berichterstattung \u00fcber Syrien oder jetzt Afghanistan wird deutlich: Dem deutschen Journalismus fehlt es an ganz viel. Es fehlt an Ausgewogenheit, an Differenziertheit und Vielfalt in der Themensetzung und in der Setzung von Blickwinkeln. Seinen Meinungsbeitr\u00e4gen fehlt es nicht nur an Tiefe, sondern auch an der F\u00e4higkeit mittels Kontroverse eine diskursive Breite herzustellen, \u00fcber die eine Demokratie eigentlich verf\u00fcgen muss, um \u00fcberhaupt f\u00fcr eine solche zu gelten. 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Dezember 2023","format":false,"excerpt":"Beitrag von Gert Ewen Ungar Ein diffamierender Beitrag f\u00fcr Die Zeit macht auf die grundlegenden Probleme im deutschen Journalismus aufmerksam. Viele Journalisten haben sich bedingungslos und v\u00f6llig unkritisch dem Regierungsnarrativ angeschlossen und jede kritische Distanz zu regierungsoffiziellen Positionen verloren. Vom kritischen Begleiter der Politiker wurden sie zu ihren Lautsprechern. 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