{"id":10784,"date":"2021-07-11T13:55:20","date_gmt":"2021-07-11T11:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10784"},"modified":"2021-07-28T00:05:16","modified_gmt":"2021-07-27T22:05:16","slug":"die-pariser-kommune","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10784","title":{"rendered":"Die Pariser Kommune"},"content":{"rendered":"<p>Aus:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10640\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 2-21<\/a>, Juni 2021, S. 3-9, 80. Jahrgang<\/p>\n<p><em>von <strong>Caroline Colebrook<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Als die Arbeiterklasse von Paris die Macht in ihrer eigenen Stadt ergriff und die erste Arbeiterregierung der Welt gr\u00fcndete, dauerte diese nicht lange und wurde von bewaffneten Kr\u00e4ften der franz\u00f6sischen Regierung in Blut ertr\u00e4nkt. Aber sie sandte eine Botschaft der Befreiung und Hoffnung an Arbeiter in der ganzen Welt und eine Botschaft der Angst an Kapitalisten und Grundbesitzer. Viele Lehren wurden aus seinen Fehlern und aus seinen Erfolgen gezogen. Ohne sie w\u00e4ren die gro\u00dfen sozialistischen Revolutionen des 20. Jahrhunderts nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Das Paris der 1860er und 1870er Jahre war von dem Architekten Baron Haussmann im Auftrag von Napoleon III. mit breiten, gut geplanten Boulevards und sch\u00f6nen H\u00e4usern neu aufgebaut worden. Es war eine Zeit der Industrialisierung und einer wachsenden Mittelschicht (so der urspr\u00fcngliche Ausdruck f\u00fcr \u201eBourgeoisie\u201c) mit ziemlichem Wohlstand. Aber die daraus resultierende Inflation der Preise und Mieten lie\u00df die Pariser Arbeiter verzweifelt knapp bei Kasse zur\u00fcck \u2013 und w\u00fctend dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Paris hat eine starke revolution\u00e4re Tradition aus den Revolutionen von 1789, 1830 und 1848. Die starken Gef\u00fchle gegen K\u00f6nigtum, Reichtum und Privilegien blieben \u2013 ebenso wie die bekundeten revolution\u00e4ren Tugenden Libert\u00e9, Egalit\u00e9 und Fraternit\u00e9 (Freiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit).<\/p>\n<p>Die Pariser Arbeiter waren auch ver\u00e4rgert, als sich Kaiser Louis Napoleon auf einen unn\u00f6tigen Krieg mit den Preu\u00dfen einlie\u00df. Die franz\u00f6sische Armee war unterbesetzt, mangelhaft ausger\u00fcstet und schlecht gef\u00fchrt. Am Freitag, den 2. September 1870 wurde sie in der Schlacht von Sedan an der belgischen Grenze besiegt. Der Kaiser wurde gefangen genommen und dankte sofort ab.<\/p>\n<p>Als die Nachricht in Paris eintraf, versammelte sich eine Menschenmenge vor dem H\u00f4tel de Ville (Rathaus). Es entstand ein Machtvakuum und eine neue Republik wurde von L\u00e9on Gambetta ausgerufen. Es wurde eine provisorische Regierung der Nationalen Verteidigung ausgerufen, der auch die amtierenden Abgeordneten der Nationalversammlung f\u00fcr Paris angeh\u00f6rten \u2013 denn angesichts des Vormarsches der Preu\u00dfen auf Paris blieb keine Zeit f\u00fcr Neuwahlen. Diese Regierung hatte kein vorher vereinbartes politisches Programm. Die Kaiserin Eug\u00e9nie floh nach England.<\/p>\n<p>Es erfolgten weitere Niederlagen der franz\u00f6sischen Armee, w\u00e4hrend sich die Pariser Bev\u00f6lkerung darauf vorbereitete, die Preu\u00dfen zur\u00fcckzuschlagen, auch durch die Reparatur der alten Stadtmauern. Die 1789 gegr\u00fcndete Nationalgarde existierte immer noch und wurde durch Freiwillige schnell auf 350.000 Mann aufgestockt \u2013 gr\u00f6\u00dfer als die regul\u00e4re franz\u00f6sische Armee, die Paris zu dieser Zeit verteidigte. Aber es war ein sehr gemischter Haufen von Menschen unterschiedlichster Herkunft.<\/p>\n<h5>Niederlagen und zunehmendes Elend<\/h5>\n<p>Viele Arbeiter, durch den Krieg ihrer Besch\u00e4ftigung verlustig, schlossen sich an f\u00fcr einen Sold von 1,50 Francs pro Tag plus 75 Centimes f\u00fcr eine Ehefrau. Auch Frauen traten der Nationalgarde \u00a0\u2013 als cantini\u00e8res \u2013 bei, die offiziell Essen und Trinken zu den K\u00e4mpfern trugen, tats\u00e4chlich aber auch vielfach mitk\u00e4mpften. Wenn ein Gardist im Kampf gegen die Preu\u00dfen fiel, nahm oft eine cantini\u00e8re sein Gewehr auf und f\u00fchrte den Kampf weiter.<\/p>\n<p>Paris bereitete sich auf eine Belagerung vor, indem es riesige Mengen an Lebensmitteln, darunter auch Vieh, heranschaffte. Kommentatoren fielen zu dieser Zeit die \u00f6ffentlichen Parks voller Schafe auf. Doch noch w\u00e4hrend sich die Pariser auf einen erbitterten Kampf vorbereiteten, suchte die provisorische Regierung einen Friedensschluss mit den Preu\u00dfen.<\/p>\n<p>Als die Belagerung begann, herrschte in Paris eine Nachrichtensperre. Die Menschen versuchten, mit Hilfe von Brieftauben, die Mikrofilme trugen \u2013 eine damals neue Entwicklung \u2013 mit der Au\u00dfenwelt zu kommunizieren, aber nur 59 von 392 kamen durch.<\/p>\n<p>Bemannte Ballons waren ein wenig erfolgreicher. Sie bildeten ein gro\u00dfes Ziel, aber nur f\u00fcnf von 65 wurden abgeschossen. Doch sie waren nicht einfach zu steuern und wurden leicht vom Kurs abgetrieben. Sie landeten weit weg wie in Holland, Bayern und sogar Norwegen.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb von Paris verlief der Krieg mit den Preu\u00dfen immer noch schlecht f\u00fcr die Franzosen, mit einer weiteren gro\u00dfen Niederlage bei Metz.<\/p>\n<p>Trotz der vielen Lebensmittel, die in Vorbereitung auf die Belagerung eingelagert worden waren, kam es bald zu gro\u00dfen Entbehrungen. Da es zun\u00e4chst keine Rationierung gab, litten die Armen \u00fcberproportional, da die Lebensmittelpreise in die H\u00f6he schnellten.<\/p>\n<p>Seltsame Dinge begannen auf den Speisepl\u00e4nen zu erscheinen, darunter auch Tiere aus dem Zoo. Aufzeichnungen zeigen, dass w\u00e4hrend der Belagerung 65.000 Pferde, 5.000 Katzen, 1.200 Hunde und eine ungez\u00e4hlte Anzahl von Ratten verspeist wurden. Im Januar 1871 wurde eine Brotrationierung eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Da auch der Brennstoff knapp wurde, f\u00e4llten die Menschen B\u00e4ume und verbrannten diese ebenso wie ihre M\u00f6bel.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der gesamten Belagerung beschossen die Preu\u00dfen die Stadt mit ihren riesigen Kanonen und t\u00f6teten 97 Menschen, aber Hunger und Krankheit t\u00f6teten noch viel mehr. Im Dezember 1870 betrug die Gesamtzahl der Todesopfer 11.865 und im Januar 1871 waren es 19.233. Die Menschen waren w\u00fctend auf die provisorische franz\u00f6sische Regierung, weil sie nicht gegen die Preu\u00dfen zur\u00fcckschlug. Es gab keine Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Einsatz der Nationalgarde.<\/p>\n<p>Am 18. Januar erkl\u00e4rten die Preu\u00dfen in Versailles ihr Kaiserreich. In Paris sprach man dar\u00fcber, die Regierung zu st\u00fcrzen und eine Kommune zu gr\u00fcnden. Am 28. Januar handelte die franz\u00f6sische Regierung einen Waffenstillstand mit den Preu\u00dfen aus.<\/p>\n<p>Paris f\u00fchlte sich zutiefst verraten. Die Bedingungen des Waffenstillstandes erlaubten es den Preu\u00dfen, f\u00fcr zwei Tage in Paris einzumarschieren, um ihren Sieg zu feiern. Die Pariser kehrten ihnen den R\u00fccken zu, schlossen ihre T\u00fcren und kleideten sich in Trauerkleidung. Nachdem die Preu\u00dfen abgezogen waren, reinigten sie die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Die neue Nationalversammlung war pro-royalistisch und gegen den Republikanismus von Paris.<\/p>\n<p>Adolphe Thiers wurde zum Chef der neuen Regierung gew\u00e4hlt und er schloss einen Friedensvertrag mit den Preu\u00dfen ab. Er stellte daraufhin die Besoldung der Nationalgarde ein und befahl den Parisern, Handelsschulden und Mietr\u00fcckst\u00e4nde, die sie w\u00e4hrend der Belagerung angeh\u00e4uft hatten, zu begleichen.<\/p>\n<p>Die Wut in Paris stieg, und am Samstag, den 18. M\u00e4rz, schickte Thiers General Lecomte mit dem Befehl an die Armee, die Kanonenstellung der Nationalgarde auf dem Montmartre oberhalb der Stadt einzunehmen. Die Nationalgardisten wurden \u00fcberw\u00e4ltigt und eingesperrt. Aber die Armee hatte vergessen, Pferde mitzubringen, um die Kanonen aus Paris abzutransportieren, sodass sie bis zum n\u00e4chsten Morgen warten mussten.<\/p>\n<p>Sehr fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen kam eine junge Sozialistin, Louise Michel, um der Nationalgarde eine Nachricht zu \u00fcberbringen. Sie meldete, dass die Armee die Gesch\u00fctzstellung \u00fcbernommen hatte und schlug in ganz Paris Alarm.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter schrieb sie: \u201eIch ging hinunter, mein Gewehr unter meinem Mantel, und rief \u201aVerrat\u2018. Eine Kolonne bildete sich&#8230; Montmartre erwachte. Der Ruf zu den Waffen ert\u00f6nte. Ich kehrte tats\u00e4chlich zur\u00fcck, aber mit den anderen, zum Angriff auf die H\u00f6hen des Montmartre: wir rannten im Laufschritt hinauf, wissend, dass sich oben eine Armee in Schlachtformation befand. Wir erwarteten, f\u00fcr die Freiheit zu sterben. Es war, als w\u00fcrden wir von der Erde emporgehoben werden.\u201c<\/p>\n<p>Menschenmengen versammelten sich um die Soldaten. Die Pariser hatten f\u00fcr diese Kanonen bezahlt, um die Preu\u00dfen zu bek\u00e4mpfen. Sie wollten nicht, dass die Armee sie gegen die Stadt einsetzte. Die Menschen appellierten an die Soldaten. Ein Offizier befahl ihnen, auf die Menge zu schie\u00dfen, aber die Soldaten weigerten sich. Sie kehrten ihre Gewehre mit dem Lauf nach unten.<\/p>\n<p>General Lecompte wurde verhaftet, ebenso wie General Cl\u00e9ment Thomas, ein ehemaliger Kommandeur der Nationalgarde.<\/p>\n<p>Die Kanonen feuerten drei Blendsch\u00fcsse ab, um den Parisern zu sagen, dass die Waffen immer noch ihnen geh\u00f6rten. Sie begannen, Barrikaden zu errichten. Die regul\u00e4ren Truppen zogen sich in ihre Kasernen zur\u00fcck und die Rote Flagge ersetzte die Trikolore auf der Bastille-S\u00e4ule.<\/p>\n<p>Es herrschte Verwirrung \u2013 nichts war geplant und niemand hatte das Sagen. Eine Menschenmenge st\u00fcrmte das Haus, in dem die beiden gefangenen Gener\u00e4le festgehalten wurden, und erschoss sie. Thiers erkannte, dass er die Kontrolle \u00fcber Paris verloren hatte. Er ging zum H\u00f4tel de Ville und befahl der Regierung, sich nach Versailles zur\u00fcckzuziehen. Sie kamen dem Befehl schnell nach, sprangen aus den Fenstern, rannten durch unterirdische G\u00e4nge und kletterten in ihre Kutschen, um zu entkommen. Am Abend wehte die Rote Fahne \u00fcber dem H\u00f4tel de Ville.<\/p>\n<p>Als sie weg waren, herrschte eine neue Stimmung der Freiheit in ganz Paris. Obwohl noch immer niemand formell das Sagen hatte, wurden die Stra\u00dfen gefegt, die Caf\u00e9s blieben ge\u00f6ffnet. Es gab keine Pl\u00fcnderungen und weniger Kriminalit\u00e4t als sonst. Die Nationalgarde wurde regelm\u00e4\u00dfig bezahlt und an die Armen wurden \u00f6ffentliche Hilfen verteilt. Viele wohlhabende Leute flohen, da sie \u201edie Kontrolle der Arbeiter\u201c nicht mochten. Wie in fr\u00fcheren Revolutionen sprachen sich die Menschen gegenseitig mit \u201eB\u00fcrger\u201c an.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb von Paris wartete die Regierung in Versailles auf Chaos und Zusammenbruch. Am 26. M\u00e4rz wurden Wahlen abgehalten und zwei Tage sp\u00e4ter wurde die Kommune ausgerufen. Rote Sch\u00e4rpen und rote Fahnen waren in der ganzen Stadt zu sehen.<\/p>\n<p>Ein Mitglied der Kommune, Jules Vall\u00e8s, schrieb in seiner Zeitung <em>Le Cri du Peuple<\/em>: \u201eHeute ist der festliche Hochzeitstag der Idee und der Revolution. Soldaten-B\u00fcrger, die Kommune, die wir heute bejubelt und geheiratet haben, muss morgen Fr\u00fcchte tragen; wir m\u00fcssen wieder unseren Platz einnehmen, immer noch stolz und jetzt frei, in der Werkstatt und am Tresen. Nach der Poesie des Triumphs, die Prosa der Arbeit.\u201c<\/p>\n<p>Drei\u00dfig der 90 Mitglieder der Kommune geh\u00f6rten der Arbeiterklasse an \u2013 ein hoher Anteil f\u00fcr die damalige Zeit. Es gab keine formellen politischen Parteien in der Kommune \u2013 sie waren alle Sozialisten, aber in losen Gruppierungen zusammengeschlossen: Jakobiner, Blanquisten und Kommunisten. Sie alle waren Kommunarden.<\/p>\n<p>Die Kommune gab den arbeitenden Menschen enormes Selbstvertrauen, Dinge zu tun, die sie nie zuvor getan hatten oder tun durften. Viele andere franz\u00f6sische St\u00e4dte folgten dem Beispiel und gr\u00fcndeten ihre eigenen Kommunen, darunter: Lyon, Marseille, Tou\u00adlouse, Narbonne, St. Etienne, Le Creusot und Limoges. Aber sie wurden alle schnell von der Versailler Regierung niedergeschlagen.<\/p>\n<p>Thiers verh\u00e4ngte eine Nachrichtensperre, so dass wieder einmal die Menschen innerhalb von Paris von Nachrichten von au\u00dfen abgeschnitten waren und umgekehrt. Der Au\u00dfenwelt wurde nur Thiers&#8216; Version der Ereignisse erz\u00e4hlt. Er stellte die Kommunarden als Ungeheuer dar. Die Kommunarden vers\u00e4umten es, die Konfrontation mit der Regierung Thiers aufzunehmen oder die Banken zu beschlagnahmen. H\u00e4tten sie das getan, w\u00e4ren sie in einer st\u00e4rkeren Position gewesen, um Widerstand zu leisten. Sie waren damit besch\u00e4ftigt, soziale Reformen zu planen, aber sie vers\u00e4umten es, eine milit\u00e4rische Verteidigung der Kommune zu planen.<\/p>\n<h5>Thiers: Kapitulation und Kollaboration<\/h5>\n<p>Die Kommune hatte zwar Waffen und M\u00e4nner \u2013 was Thiers zun\u00e4chst nicht hatte. Aber die Preu\u00dfen, alarmiert durch die Aussicht auf eine Revolution der Arbeiterklasse, erlaubten Thiers, eine neue Armee zu rekrutieren und auszubilden. Er t\u00e4uschte sich nicht dar\u00fcber, dass dies ein B\u00fcrgerkrieg war.<\/p>\n<p>Die Kommune hatte drei milit\u00e4rische Anf\u00fchrer: Lullier, Cluseret und Rossell. Sie waren Berufssoldaten, aber sie waren frustriert wegen des Fehlens einer klaren Milit\u00e4rpolitik. Sie waren ungeduldig mit den neuen demokratischen Verfahren und unf\u00e4hig, die Einsicht in die dringende Notwendigkeit der Organisation der Verteidigung von Paris zu vermitteln. Nach sieben Wochen gaben sie auf.<\/p>\n<p>Die Kommune startete am 3. bis 4. April einen Angriff gegen Versailles. Drei Kolonnen der Nationalgarde zogen stolz und munter los, wurden aber von den Versailler Truppen ausman\u00f6vriert und schleppten sich m\u00fcde, verwundet und verdreckt zur\u00fcck. Viele wurden get\u00f6tet und 1.200 gefangen genommen, w\u00e4hrend Versailles nur 25 Tote und 125 Verwundete verlor. Die Versailler Regierung und die Wohlhabenden, die aus Paris geflohen waren, behandelten die Gefangenen sch\u00e4ndlich \u2013 sie beschimpften sie, schlugen sie und bespuckten sie.<\/p>\n<p>Danach sank die Moral in der Kommune und es kam zu Spaltungen. Die Kommune bekam auch international eine sehr schlechte Presse. Die Londoner <em>Times<\/em> berichtete: \u201eDie M\u00e4nner der Kommune wollen nicht entt\u00e4uscht werden. Sie haben sich geschworen, Paris zu vernichten, sein Verm\u00f6gen, seinen Handel, seine Bev\u00f6lkerung \u2013 und sie halten Wort. Nie wurde das Werk der Zerst\u00f6rung mit einer b\u00f6sartigeren und brutaleren Ausdauer betrieben.\u201c<\/p>\n<p>Man nannte die Kommunarden \u201eden P\u00f6bel, rote Aufst\u00e4ndische, Banditen, Anarchisten, Str\u00e4flinge, Abschaum, moralisches Krebsgeschw\u00fcr, Sozialisten\u201c.<\/p>\n<p>Innerhalb von Paris verbreiteten sich Nachrichten durch Wandzeitungen und Lesungen in politischen Klubs \u2013 die oft in Kirchen stattfanden. Nach den Lesungen wurde \u00fcber alle m\u00f6glichen Themen diskutiert \u2013 darunter Religion, Gleichberechtigung der Frau, Abschaffung der Ehe und dar\u00fcber, wie man den B\u00fcrgerkrieg gewinnen konnte.<\/p>\n<p>Frauen spielten bei all dem eine sehr aktive Rolle. Eine Rednerin sagte bei einem Clubtreffen: \u201eJa, ihr Frauen werdet unterdr\u00fcckt. Aber habt noch ein wenig Geduld, denn der Tag, der Gerechtigkeit und Erf\u00fcllung unserer Forderungen bringen wird, r\u00fcckt schnell n\u00e4her. Morgen werdet ihr euch selbst geh\u00f6ren und nicht den Ausbeutern. Die Fabriken, in denen ihr zusammengepfercht seid, werden euch geh\u00f6ren; die Werkzeuge in Euren H\u00e4nden werden euch geh\u00f6ren; der Gewinn, der aus eurer Arbeit, eurer Umsicht, dem Verlust eurer Gesundheit resultiert, wird unter euch geteilt werden.\u201c<\/p>\n<p>In der Stadt waren etwa 90 Gewerkschaften aktiv. Genossenschaften von Arbeitern wurden gegr\u00fcndet \u2013 unterst\u00fctzt von der Kommune. Die Kommune erlaubte den Arbeitern, die in Fabriken und Werkst\u00e4tten besch\u00e4ftigt waren, die aufgegeben worden waren, als die Besitzer aus der Stadt flohen, diese als Genossenschaften zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Die kirchliche Kontrolle \u00fcber das Bildungswesen wurde abgeschafft. Die Menschen bekamen drei Jahre Zeit, um die w\u00e4hrend der Belagerung aufgelaufenen Schulden zu begleichen. Alle \u00f6ffentlichen Beamten wurden gew\u00e4hlt; es gab f\u00fcr Spitzengeh\u00e4lter eine Obergrenze von 6.000 Francs und die Kommune zahlte aus, um alle Haushaltsgegenst\u00e4nde wie Bettzeug und Kleidung, die verpf\u00e4ndet worden waren, einzul\u00f6sen. Es gab kostenlose Kleidung, Lebensmittel und Schulmaterial f\u00fcr Kinder.<\/p>\n<div style=\"border: 1pt solid; padding: 20pt;\">\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>Trennung von Staat und Kirche<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">3. April 1871<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">Die Kommune von Paris,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">in Erw\u00e4gung, dass der erste Grundsatz der franz\u00f6sischen Republik die Freiheit ist,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">in Erw\u00e4gung, dass die Gewissensfreiheit die erste aller Freiheiten ist,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">in Erw\u00e4gung, dass das Kultusbudget diesem Grundsatz widerspricht,<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">in Erw\u00e4gung schlie\u00dflich, dass der Klerus Helfershelfer der Verbrechen der Monarchie gegen die Freiheit war<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 40px;\">verordnet:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li>Artikel 1 \u2013 Kirche und Staat werden getrennt<\/li>\n<li>Artikel 2 \u2013 Die staatlichen Zuwendungen f\u00fcr Kirchenzwecke werden abgeschafft<\/li>\n<li>Artikel 3 \u2013 Die sogenannten unver\u00e4u\u00dferlichen G\u00fcter, bewegliche und unbewegliche, die sich im Besitz religi\u00f6ser K\u00f6rperschaften befinden, werden zu Nationaleigentum erkl\u00e4rt<\/li>\n<li>Artikel 4 \u2013 Es wird sofort eine Untersuchung vorgenommen, um die Art dieser G\u00fcter festzustellen und sie der Nation zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Der ber\u00fchmte K\u00fcnstler Courbet war ein Mitglied der Commune. Er schrieb: \u201eIch bin verzaubert. Paris ist ein wahres Paradies; keine Polizei, keine Ausschreitungen, keine Streitereien, keine Erpressungen jeglicher Art. Paris bewegt sich aus eigener Kraft so reibungslos, wie man es sich nur w\u00fcnschen kann. Wir m\u00fcssen versuchen, immer so zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Aber im Hintergrund bombardierten die Kanonen von Versailles weiterhin Paris. Die preu\u00dfische Armee, fast vergessen, war immer noch da. Die Preu\u00dfen unterst\u00fctzten die Versailler Regierung gegen die Kommune. Sie hatten Angst, dass sie den Sozialismus in Deutschland befl\u00fcgeln w\u00fcrde. Am 21. Mai griff die Versailler Armee an.<\/p>\n<p>Die Pariser Bev\u00f6lkerung errichtete Barrikaden, um sich zu verteidigen, aber obwohl diese den Vormarsch der Regierungstruppen verz\u00f6gerten, hielten sie sie nicht auf. Es folgte die so genannte \u201eBlutwoche\u201c, in der die Pariser einen erbitterten, aber verlorenen Kampf um die Freiheit ihrer Stadt f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Die Truppen drangen am 21. Mai von Versailles aus durch das Saint-Cloud-Tor ein. Als die Nachricht die Kommunarden im H\u00f4tel de Ville erreichte, endete die letzte Sitzung der Kommune, da die Mitglieder auf die Barrikaden gingen. Niemand blieb zur\u00fcck, um den Kampf zu leiten, au\u00dfer Delescluze, dem zivilen Delegierten f\u00fcr den Krieg. Er schickte die folgende Botschaft auf die Barrikaden:<\/p>\n<p>\u201eGenug des Militarismus, keine Stabsoffiziere mit goldbestickten Uniformen mehr! Macht Platz f\u00fcr das Volk, die unbewaffneten K\u00e4mpfer! Die Stunde des revolution\u00e4ren Krieges hat geschlagen. Das Volk wei\u00df nichts von ausgekl\u00fcgelten Man\u00f6vern, aber wenn es ein Gewehr in der Hand und Pflastersteine unter den F\u00fc\u00dfen hat, hat es keine Angst vor den Strategen der monarchistischen Schule.\u201c<\/p>\n<p>Das verhie\u00df nichts Gutes. Es \u00fcberlie\u00df dem Volk von Paris, jedem Mann und jeder Frau f\u00fcr sich selbst zu k\u00e4mpfen, ohne strategische Planung oder Koordination. Es gab viel heldenhaftes Standhalten auf den Barrikaden, darunter des Frauenbataillons bei der Verteidigung der Place Blanche, aber die Regierungstruppen nahmen die Stadt mit \u00e4u\u00dferster Brutalit\u00e4t. Sie erschossen M\u00e4nner, Frauen und Kinder einfach so, wo immer sie sie ergriffen. Thiers hatte versprochen, keine Vergeltung zu \u00fcben, aber in einer Woche wurden 20.000 Pariser get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Die Londoner <em>Times<\/em>, die sich gegen die Kommune gestellt hatte, protestierte gegen \u201edie unmenschlichen Rachegesetze, unter denen die Versailler Truppen in den letzten sechs Tagen Gefangene, Frauen und Kinder erschossen und mit Bajonetten erstachen.\u201c<\/p>\n<p>Kommunarden auf dem R\u00fcckzug z\u00fcndeten viele gro\u00dfe \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude ab, und danach wurde eine Schauergeschichte in Umlauf gebracht, dass weibliche Kommunarden \u2013 sogenannte P\u00e9troleuses \u2013 \u00fcberall Br\u00e4nde legten. Dies f\u00fchrte dazu, dass viele Frauen auf der Stelle erschossen wurden, weil sie verd\u00e4chtigt wurden, Brandstifterinnen zu sein.<\/p>\n<p>Zweihundert Kommunarden leisteten einen letzten Widerstand an einer Mauer in der oberen Ecke des Friedhofs Pere Lachaise. Am n\u00e4chsten Tag wurden 147 Gefangene an dieselbe Stelle gebracht und erschossen.<\/p>\n<p>Das Morden ging weiter, nachdem die Kommunarden alle get\u00f6tet oder gefangen genommen worden waren; 34.722 Gefangene wurden vor Gericht gestellt und viele hingerichtet. Es wird gesch\u00e4tzt, dass zwischen 20.000 und 25.000 auf die eine oder andere Weise get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p>Die neue Regierung errichtete eine neue Kirche, Sacr\u00e9 Coeur, auf den H\u00f6hen des Montmartre als religi\u00f6se Geste der S\u00fchne f\u00fcr die K\u00fchnheit und das Sakrileg der Kommune. Heute ein ber\u00fchmtes Pariser Wahrzeichen, ist diese Kirche bei den linken Parisern nach wie vor unpopul\u00e4r. Thiers wurde im August 1871 zum Pr\u00e4sidenten der 3. Republik gemacht.<\/p>\n<p>Die Pariser Kommune scheiterte, aber ihre Lehren hallen in der Geschichte nach. Nachdem sie gefallen war, schrieben Marx und Engels von der Notwendigkeit, dass nach jeder sozialistischen Revolution sofort eine Diktatur des Proletariats errichtet werden muss, um sie zu konsolidieren und gegen die Konterrevolution zu verteidigen.<\/p>\n<p>Ohne die Lehren der Kommune w\u00e4ren die sozialistischen Fortschritte des folgenden Jahrhunderts unm\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dieser Beitrag von Caroline Colebrook erschien 2006 zum 135. Jahrestag der Pariser Kommune am 05. May 2006, in <\/em><a href=\"https:\/\/newworkerfeatures.blogspot.com\/\"><em>New Worker Feature<\/em><\/a><em>,<\/em><em><br \/>\n<\/em><em>\u00a0Zeitung der Neuen Kommunistischen Partei Gro\u00dfbritanniens.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>\u00dcbersetzung aus dem Englischen: Klaus von Raussendorff, Bonn, Mitarbeiter des Verbandsvorstandes des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" \/> <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Freidenker_2021-02_Colebrook_DiePariserKommune.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Caroline Colebrook: Die Pariser Kommune<\/a> (Auszug aus <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10640\">FREIDENKER 2-21<\/a>, ca. 1,1 MB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: L\u2018Actualit\u00e9 Nr. 3, April 1871 mit dem Aufruf, der geflohenen Regierung nachzusetzten: \u201eNach Versailles! Da sind sie!\u201c des Karikaturisten G. Gaillard Fils. Gemeinfrei<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Caroline Colebrook<\/b><br \/>\nAls die Arbeiterklasse von Paris die Macht in ihrer eigenen Stadt ergriff und die erste Arbeiterregierung der Welt gr\u00fcndete, dauerte diese nicht lange und wurde von bewaffneten Kr\u00e4ften der franz\u00f6sischen Regierung in Blut ertr\u00e4nkt. Aber sie sandte eine Botschaft der Befreiung und Hoffnung an Arbeiter in der ganzen Welt und eine Botschaft der Angst an Kapitalisten und Grundbesitzer. Viele Lehren wurden aus seinen Fehlern und aus seinen Erfolgen gezogen. Ohne sie w\u00e4ren die gro\u00dfen sozialistischen Revolutionen des 20. Jahrhunderts nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":10799,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[1162],"tags":[1040,1027,491,712,1401,138,564],"class_list":["post-10784","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte","tag-arbeiterklasse","tag-frankreich","tag-geschichte","tag-paris","tag-pariser-kommune","tag-revolution","tag-sozialismus"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/nach_versailes_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-2NW","jetpack-related-posts":[{"id":10785,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=10785","url_meta":{"origin":10784,"position":0},"title":"Die Frauen der Pariser Kommune","author":"Webredaktion","date":"11. 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