FREIDENKER 1-11 – Illusion Willensfreiheit? Kontroversen zur Gehirnforschung

Die Ausgabe 1-11 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Illusion Willensfreiheit? Kontroversen zur Gehirnforschung“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Was Freidenker an der Hirnforschung interessieren sollte
– Ingo-Wolf Kittel: Beweis der Existenz der „Willensfreiheit“
– Freerk Huisgen: „Den freien Willen gibt es nicht!“ Zur Kritik der Hirnphilosophie
– Suitbert Cechura: Neurobiologie als Leitwissenschaft
– Erich Buchholz: Freier Wille und strafrechtliche Schuld

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FREIDENKER 1-10 – Klima – Energie – Ressourcen

Die Ausgabe 1-10 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Klima – Energie – Ressourcen“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Rainer Müller: Das Scheitern von Kopenhagen: Die Welt in der Wachstumsfalle
– Eva Bulling-Schröter: Neue Klimabewegung jetzt überlebenswichtig
– Klaus Hartmann: Der Streit um das Klima
– Jan Bretschneider: Wie groß ist unser „Ökologischer Fußabdruck“?
– Gert Blumenthal: Die Energieversorgung der Zukunft – nachhaltig oder nuklear?
– Sebastian Bahlo: Nochmal zu „Der halbe oder der ganze Darwin?“

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Wissenschaft und Glaube – der Neoatheismus und seine Grenzen

Beitrag von Horst Pickert und Horst Schild aus FREIDENKER 1-09
In den letzten Jahren hat sich nun ein „neuer“ Atheismus mit viel Kämpfertum und teilweise auch aggressiver Wortwahl zurück gemeldet. Seine Vertreter sind vorwiegend Neurowissenschaftler und Evolutionsbiologen … aber auch Philosophen. Dieser Neoatheismus beansprucht und verficht, gestützt auf den Erkenntnisfortschritt der letzten Jahrzehnte, die Deutungshoheit über das (moderne) Menschenbild ebenso wie über die Welt generell. Dabei geht er in der Auseinandersetzung mit dem religiösen Glauben meist nicht zimperlich um. Religionen seien nicht nur irrational und destruktiv, als Erklärungsmodell antiquiert, gar untauglich und stünden dem Fortschritt der Menschheit diametral entgegen.

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FREIDENKER 1-09 – Internationales Charles-Darwin-Jahr

Die Ausgabe 1-09 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Internationales Charles-Darwin-Jahr“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Das Internationale Darwin-Jahr
– Charles Darwin und die Evolutionswissenschaft
– Fundsachen und ihre Zeit
– Robert Steigerwald: Aristoteles und der ,intelligente Designer‘
– Sozialdarwinismus
– Sebastian Bahlo: Der halbe oder der ganze Darwin?
– Horst Pickert, Horst Schild: Wissenschaft und Glaube, der Neoatheismus und seine Grenzen

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Das Schattenkabinett aus Gütersloh

Beitrag von Jens Wernicke
Der größte und einflussreichste Politikberater im Land, die Bertelsmann-Stiftung, ist als „gemeinnützig“ anerkannt. Das ist alles andere als ein unbedeutendes Detail. Denn während es bspw. in den USA untersagt ist, dass steuerbegünstigte Stiftungen mehr als 20 Prozent der Anteile eines Unternehmens halten, hält die Bertelsmann-Stiftung ganze 76 Prozent der Anteile der milliardenschweren Bertelsmann AG, eines der bedeutendsten Medien- und Dienstleistungsriesen der Welt. … Das uneingeschränkte Stimmrecht in Sachen des Konzerns liegt dabei nicht etwa bei der Stiftung, sondern einzig bei den Mitgliedern der Familie Mohn, die auch in dieser selbst wiederum tonangebend sind.

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Jan Bretschneider: Der Kreationismus – eine Form des christlichen Fundamentalismus

Beitrag von Jan Bretschneider aus FREIDENKER 2-06
Eine Form des christlichen Fundamentalismus ist der Kreationismus (lat. creatio – Schöpfung, Erschaffung, engl. creation science – „Schöpfungswissenschaft“). Dabei handelt es sich um eine weltanschauliche Auffassung, welche die Entstehung der Welt, insbesondere die der Lebewesen, mit wissenschaftlichen Argumenten auf einen Schöpfungsakt zurückführen möchte und dabei zum großen Teil die naturgesetzliche Evolution negiert. Seit Jahrzehnten besteht hierzu besonders in den USA eine bedeutende weltanschauliche Kontroverse zwischen den „Evolutionisten“ und den „Kreationisten“.

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Was ist Fundamentalismus?

Beitrag von Dr. Berthold Häßlin
Die Anschläge vom 11. September werden im allgemeinen fundamentalistischen islamischen Kreisen zugeschrieben. Bin Laden und die Taliban sollen hierfür verantwortlich sein. Ich möchte hier nur eines eingangs feststellen: die Taliban haben in Afghanistan nicht gerade ein typisches fundamentalistisches Regime geschaffen. Dass nämlich Mädchen keine Schulausbildung erhalten können, ist alles andere als eine übliche fundamentalistische islamische Praxis. Auch die Fundamentalisten vertreten dies für gewöhnlich nicht. Damit will ich sagen: Die Taliban sind keine typischen islamischen Fundamentalisten. Und wenn sie für die Anschläge des 11. September verantwortlich sein sollen, so sollte man sich davor hüten gleichzeitig den gesamten islamischen Fundamentalismus mit in die Haftung für diese Anschläge zu nehmen. Wie scharf bzw. unscharf die Grenze zwischen diesen beiden Bewegungen ist, darum soll es hier u.a. gehen.

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