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Warum spätere Messerstecher oft aus der Psychiatrie entlassen werden

Von Dagmar Henn
Die Aussagen kennt man vom Messerstecher in Würzburg 2021 ebenso wie von dem Iraker, der ein junges Mädchen vor den Zug stieß: polizeibekannt, war vor kurzem in der Psychiatrie, wurde entlassen. Und das Ergebnis war immer eine Gewalttat. Man liest auch im Zusammenhang mit dem Mord an dem Trierer Studenten Marius wieder eine inzwischen vertraute Aussage: Der Täter, in diesem Fall ein 22-jähriger Afghane, war nicht nur polizeibekannt, er war auch erst vor kurzem in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden. Jetzt befindet er sich in der forensischen Psychiatrie, und es ist schon anzunehmen, dass er für schuldunfähig erklärt wird, wie so viele andere vor ihm. Es gibt allerdings eine Reihe harter Fakten, die erst zu diesem Ergebnis führten, das kein zwangsläufiges ist. Aber diese Fakten sind nur selten Teil der öffentlichen Debatte.

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