Völkerrechtsbrüche, Massenmorde nicht in unserem Namen

Video mit der Rede von Samira Jouini, Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, Landesverband NRW, anlässlich des Ostermarsches am 20.04.2019 in Bonn.

Deutliche Worte von Samira im Antikriegsjahr 2019: 20 Jahre NATO-Aggression mit deutscher Beteiligung gegen den souveränen Staat Bundesrepublik Jugoslawien, Massaker von Kundus des deutschen Generals Klein in Afghanistan, 70 Jahre NATO-Aggressionsbündnis, 80 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs mit der Lügenparole: es wird „zurückgeschossen“. Zur angestrebten Friedens- und Entspannungspolitik gehört entscheidend auch die Enttarnung von propagandistischen Scharfmachereien, Schönfärbereien (Kriegs-Greenwashing) durch platte Lügen oder Unterschlagung der schuldhaft Beteiligten, darunter die Bundesrepublik Deutschland.

Aus der Rede auf dem Bonner Friedensplatz:

„Die NATO ist definitiv kein Verteidigungsbündnis, sondern ein hoch aggressives, imperialistisches Angriffsbündnis. Die Nord Atlantische Terror Organisation – wie ich sie gerne nenne – ist ein Eroberungs- und Profitsteigerungsinstrument für westliche Großbanken und Riesenkonzerne und der bewaffnete Flügel der privatisierten Rüstungsindustrie. Wir sollen nicht Teil dieser Mörder- und Verbrecherbande sein. Wir wollen nicht zulassen, dass weitere Völkerrechtsbrüche, Massenmord und andere Verbrechen in unserem Namen begangen werden. Aus diesem Grund fordern wir bei „aufstehen“ und beim Deutschen Freidenkerverband ausdrücklich den Ausstieg Deutschlands aus allen NATO-Strukturen und Kündigung des Stationierungsvertrags für ausländische Truppen von 1954, um endgültig zu verhindern, dass völkerrechtswidrige Drohnenangriffe, Drohnenkriege, von deutschem Boden aus gesteuert und Atomwaffen auf deutschem Boden gelagert werden.“

Originalbeitrag bei NRhZ online: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25847

Direktlink zum Video bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=pT_tVQ5ax-E


Hier ein weiteres Video, welches ebenfalls die Rede von Samira Jouini enthält. Außerdem zu sehen und zu hören: Die Moderation der Veranstaltung, Tanja Banavas, vom DFV Bonn.

Direktlink zum Video bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=TXSsG04PQZ8


Bild oben: Screenshot aus dem ersten Video, © by arbeiterfotografie.com