FREIDENKER 3-26 – Krieg gegen Russland – Nie wieder!
FREIDENKER Nr. 3-26, September 2026, 85. Jahrgang
Krieg gegen Russland – Nie wieder!
Dieses Heft wurde gedruckt. Aus technischen Gründen verzögert sich die Auslieferung eines Teils der Auflage noch um einige Tage. Wir bitten um Entschuldigung.
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
den Regierungsparteien laufen die Wähler weg, aber glauben sollen wir, sie könnten das Blatt wenden, wenn ihnen „die Reformen gelingen“. Da muss man bloß übersehen, dass die in Wirklichkeit Sozialraub bedeuten, Beispiel Gesundheit und Pflege: Höhere Zuzahlung, weniger Leistung, mehr Belastung für Personal und Angehörige. Und wie begründet der Finanzminister dieses Fallbeil? „Putin kann man nicht mit der Schwarzen Null bekämpfen.“ Was die Richtung anzeigt, wohin das uns fehlende Geld fließt – in unseren, mit Ukrainern geführten Krieg gegen Russland:
100 Mrd. Euro bis 2025, 11,55 Mrd. 2026, 11,6 Mrd. 2027, jährlich 90 Mrd. über die NATO, und Kiew will noch 23 Mrd. drauf für sein „Haushaltsdefizit“. Der Kurs geht auf Aussterben der Ukraine, von 40 Millionen Einwohnern sind noch 20 im Land, davon 10 Millionen Rentner, die Sterblichkeit übertrifft die Geburten um das Vierfache, dafür drängt die EU auf Einberufung von Frauen und will die Kriegsflüchtlinge zurückschieben.
Das in Brüssel, London und Berlin herrschende Regime kompromissloser Kriegstreiberei und Militarisierung verteufelt jede Opposition und rückt sie in Nazi-Nähe, während sie selbst mit Antifa-Blaba den israelischen Völkermord tatkräftig unterstützen. Alle Medien wiederholen willig die Regierungspropaganda und wollen sicherstellen, dass alle im Gleichschritt marschieren. Gegen Kritik und Zweifel soll die Bevölkerung ständig mit irrwitzigen Lügen über die Bedrohung aus Russland erschreckt werden, zuletzt dem Märchen von einer „russischen Drohne in Leipzig“. Sie zeigten ein nicht funktionierendes, selbstgebasteltes Stück Schrott vor, eine Beleidigung für die hochqualifizierten russischen Drohnenbauer. Zur Krönung Innenminister Drohblind: „Wer ständig nach Beweisen ruft, der betreibt kranke Sabotage.“ Ungerührt wird das Russische Generalkonsulat und das Russische Haus geschlossen. Das Abschneiden der Verbindungen folgt einer Eskalationsstrategie, an deren Ende zwangsläufig ein Krieg steht – wenn wir nicht endlich Widerstand leisten, den Kriegstreibern in den Arm fallen.
Herzlichst Klaus Hartmann
Inhalt
Thema
- Inge Plettenberg
Der Fall Barbarossa gestern und heute: „Für immer unser Feind und eine Gefahr“
(
PDF-Dokument, ca. 946 KB) - Dagmar Henn
Der Spiegel und „Unser Krieg gegen Russland“ - Klaus Hartmann
Geschichtsrevisionismus: Krieg gegen Russland und zionistischer Völkermord
(
PDF-Dokument, ca.651 KB) - 9. Mai 2026: Das Vermächtnis der Befreier verteidigen!
- Christel Buchinger
Atemberaubende Anpassungsleistung - Ein Bericht aus Moskau
Reise gegen Geschichtsrevisionismus - Sebastian Bahlo
Dem alten Wahn verfallen
Meldungen, Meinungen
- Westfälischer Friedenspreis für die NATO!?
Chronik
- Diether Dehm in Frankfurt / Main
- Stopp Air Base Ramstein 2026
- Karin Leukefeld zu Iran und Palästina sowie den Interessen von EU, NATO und den USA
- Marx wieder in Marxloh
- Offenbach: Friedensaktion zu den US-Atombomben auf Japan 1945
- Bildungswochenende Quedlinburg
- u.a.
Wir gratulieren
Materialien
Bücher für Freidenker
- Klaus von Raussendorff
Sowjetunion: „Weltfeind Nr. 1“ der Nazis
(Rezension zu Jochen Hellbeck: Ein Krieg wie kein anderer. Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision.) - Rudolph Bauer
Demokratische Reformen gegen digitale Beutemuster
(Rezension zu Magda von Garrel: Mensch als Beute. Gespräche über elitäre Transformationsprojekte)
Lyrik
- Wassili Lebedew-Kumatsch
Der heilige Krieg

Online-Ausgabe:
Das Heft kann hier voraussichtlich ab dem 15.09.2027 komplett als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden.
