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25 Jahre nach 9/11 – Die offenen Fragen

Serie von Rainer Rupp

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Teil I – Die offenen Fragen von Ground Zero (1)
Teil II – Die offenen Fragen von Ground Zero (2)
Teil III – „Wie kann Flugzeug-Aluminium diesen Stahl durchdringen?“
Teil IV – Das große Schweigen über Profiteure, Geheimdienste und Israel
Teil V – Ein unantastbares Dogma und die Untersuchung, die keine sein durfte
Teil VI – Lockerbie und Twin Towers – zweierlei Maß bei der Aufklärung
Teil VII – Kommt die offizielle Version endlich vor ein ordentliches Gericht?


Teil 1

Die offenen Fragen von Ground Zero (1)

Ein Vierteljahrhundert nach den Anschlägen vom 11. September bleiben zentrale Fragen zum Einsturz der Türme unbeantwortet. Dieser erste Teil einer Miniserie beleuchtet unter anderem die ungewöhnliche Hast bei der bewachten Stahlentsorgung sowie die verdächtigen Funde im Gebäudestaub der Türme.

Am 11. September jährt sich der größte Terroranschlag in der Geschichte der USA zum 25. Mal. An diesem Tag wurden knapp 3.000 unschuldige Menschen ermordet. Zudem starben viele mutige Helfer, zum Beispiel von der New Yorker Feuerwehr, bei ihren Versuchen, in dem apokalyptischen Chaos der zusammenbrechenden Türme des World Trade Centers zu helfen. Aber trotz dieses nur schwer vorstellbaren, infernalen Ereignisses ist dieser Massenmord inmitten einer US-Metropole kein einziges Mal seriös, das heißt frei von politischer Einflussnahme und Steuerung, untersucht worden.

Kein einziges Mal im vergangenen Vierteljahrhundert wurde akribisch ermittelt, kein einziges Mal wurde untersucht, weshalb die gigantischen Stahlträger der Türme an den tragenden Stellen wie Butter in der Sommerhitze geschmolzen sind. Stattdessen wurden die Reste der Stahlträger sorgfältig aus dem Schutt geborgen und teils unter staatlicher Bewachung schnell weit weg in asiatische Länder zur Verschrottung verschifft*. Auffällig war dabei die Dringlichkeit, mit der diese Operation durchgeführt wurde, was natürlich die Frage aufwirft, ob verhindert werden sollte, dass neugierige Materialwissenschaftler die Bruchstellen untersuchen konnten.

Zeitgenössische Berichte aus dem Jahr 2002, zum Beispiel in Waste360, CNN, Deseret News, Rediff und anderen Medien meldeten, dass der WTC-Stahlschrott zum Spottpreis von circa 120 US-Dollar pro Tonne von Firmen wie Metal Management und Hugo Neu Schnitzer nach Asien verschifft wurde. Dabei wurden einige Schiffe beim Beladen von der US Coast Guard bewacht. Zugleich wurde eine „unnatürliche“ Dringlichkeit bei der Räumung von Ground Zero festgestellt. Später kritisierten Ingenieure sowie Angehörige der Opfer, dass zu wenig Stahl für forensische Untersuchungen gesichert worden sei.

Tatsächlich erhielt das staatliche National Institute of Standards and Technology (NIST) nur einen kleinen Teil des Stahlschrotts (236 Einzelstücke) zur Untersuchung. Eigene NIST-Berichte hielten später fest, dass nur ein sehr kleiner Bruchteil des Stahls tatsächlich für die forensische Untersuchung gesichert und analysiert werden konnte. Hier der direkte Link zum NIST-Bericht.

Der riesige Berg von Schutt und Staub, den die eingestürzten Türme hinterlassen haben, war nicht so schnell zu entsorgen. So konnte nicht verhindert werden, dass umfangreiche Proben des Gebäudestaubs gesammelt und an interessierte Materialwissenschaftler rund um die Welt verschickt wurden. Und in diesem Staub wurden Spurenelemente einer Mischung aus Chemikalien gefunden (**), mit denen ein hochmodernes, extrem energiereiches Material hergestellt werden kann, das unter anderem für militärische Anwendungen erforscht wird. Die zentrale Quelle dazu ist der Aufsatz „Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe“ von Niels H. Harrit, Steven E. Jones und anderen, veröffentlicht im Jahr 2009 im Open Chemical Physics Journal.

Die Autoren, darunter Niels Harrit, ein dänischer Chemiker und damaliger außerordentlicher Professor an der Universität Kopenhagen, und der Physiker Steven Jones, berichten darin von ihren Untersuchungsergebnissen der WTC-Staubproben. Dabei hatten sie „rot-graue Chips“ gefunden, die sie als „unreagiertes Nano-Thermit“ (auch Super-Thermit genannt) interpretierten. Das ist eine nanostrukturierte Mischung aus Eisenoxid und Aluminium, die bei niedrigerer Temperatur energiereich reagieren kann. Nanothermit wird in Militärlaboren (zum Beispiel Lawrence Livermore) erforscht und kann als energetisches Material mit brandstiftenden oder explosiven Eigenschaften eingesetzt werden.

In dieser staubigen Hinterlassenschaft der 9/11-Türme wurde damit ein weiterer Hinweis auf die bereits unmittelbar nach dem Anschlag gemachte Feststellung von Augenzeugen gefunden, dass die Türme nicht durch die Flugzeuge, die in die oberen Stockwerke gerast waren, zum Einsturz gebracht wurden, sondern eher durch fachmännisch kontrollierte Explosionen, die sicherstellten, dass die Türme nicht zur Seite kippten, sondern auf ihrem eigenen Grundriss in sich selbst zusammenbrachen. Diese Behauptung wurde auch durch das umfangreich vorhandene Videomaterial untermauert, das in Zeitlupe zeigt, wie in schneller Reihenfolge in den darunter liegenden Etagen simultan die Fenster nach außen geblasen wurden, was laut Experten zweifellos auf Explosionen hinweist. Dadurch sei der beobachtete Zusammenbruch der Türme – ohne Stottern oder sonstige Unterbrechungen – überhaupt erst ermöglicht worden, argumentieren kritische Statiker und Architekten.

Diese Behauptung wird vor allem von „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ (AE911Truth) vertreten, einer Gruppe um den Architekten Richard Gage. In ihren Videos, Berichten und Präsentationen (zum Beispiel „Beyond Misinformation“, Dokumentationen und Vorträgen) werden Zeitlupenaufnahmen der Einstürze gezeigt und die Ausstöße ausdrücklich als „demolition squibs“ (Abriss-Sprengladungen) gedeutet. Experten aus diesem Kreis behaupten, dies sei „zweifelsfrei“ ein Hinweis auf Sprengungen. Die Webseite von „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ gibt es auch in einer deutschsprachigen Version mit Artikeln, Videos und Diskussionen.

In den regierungsoffiziellen US-Untersuchungsberichten (NIST, FEMA, 9/11-Kommission) finden sich dagegen keine Belege für Sprengungen. Die Möglichkeit eines solchen Tathergangs wurde dabei nicht eingehend untersucht.

Quellen:

* unter anderem: Waste360: „World Trade Center Scrap Metal Heads to India and China“ (Jan. 2002), CNN: „Ground Zero steel China-bound“ (Jan. 2002), Deseret News / Rediff-Berichte über Lieferungen nach Indien und Malaysia

** Die zentrale Quelle ist der Aufsatz „Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe“ von Niels H. Harrit, Steven E. Jones u. a. (2009), veröffentlicht im Open Chemical Physics Journal.

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Teil II

Die offenen Fragen von Ground Zero (2)

Der Einsturz der WTC-Türme geschah mit nur wenigen Sekunden Abweichung von einem Stein im freien Fall. Nur bei minimalen Widerständen in der Baustruktur der Etagen wäre dies möglich gewesen. Kritiker sehen darin einen Beweis für kontrollierte Sprengungen, staatliche US-Institute liefern dagegen eine kuriose Erklärung.

Teil I endete mit dem Hinweis, dass sich in den regierungsoffiziellen US-Untersuchungsberichten (NIST, FEMA, 9/11-Kommission) keine Belege für Sprengungen finden. Die Möglichkeit eines solchen Tathergangs wurde dabei nicht eingehend untersucht. Offensichtlich wurde sorgfältig vermieden, einen solchen Verdacht auch nur auszusprechen und die Gedanken der Öffentlichkeit in die „falsche“ Richtung zu lenken.

Das National Institute of Standards and Technology (NIST) ist eine US-Bundesbehörde innerhalb des US-Handelsministeriums. Sie wurde von der Regierung von George W. Bush damit beauftragt, eine Expertise über den Zusammenbruch der WTC-Türme anzufertigen. Als Prämisse ging das Institut davon aus, dass unterhalb des Bereichs der Einsturzinitiierung die „Baustruktur intakt“ war. Damit war eine Annahme von Sprengungen der Stahlträger von vornherein ausgeschlossen und die Untersuchung in eine künstliche, politisch verengte Richtung geleitet. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf!

In seiner Expertise geht das NIST von der wissenschaftlich ermittelten Fallgeschwindigkeit von Teilen der beiden Türme aus. Unter dem Kapitel „FAQ“ (Fragen und Antworten) zur offiziellen WTC-Untersuchung schreibt das NIST unter Punkt 31:

„Das NIST schätzte die verstrichenen Zeiten, bis die ersten Außenpaneele nach Einsetzen des Einsturzes in jedem der Türme den Boden erreichten, auf ungefähr 11 Sekunden für WTC 1 und ungefähr 9 Sekunden für WTC 2.“

Also:

  • Südturm (WTC 2): circa 9 Sekunden
  • Nordturm (WTC 1): circa 11 Sekunden

Der direkte Weblink zu Punkt 31 der NIST-FAQs ist hier.

Laut NIST „beruhen die Werte auf Videoanalysen und seismischen Aufzeichnungen“. NIST erklärt dazu, dass die Struktur der Turmetagen unterhalb der „Einsturzinitiation“, das heißt unterhalb der jeweiligen Etagen, in denen der Einsturz begann, nur minimalen Widerstand leistete, sodass der obere Gebäudeteil „essentially in free fall“ (im Grunde genommen im freien Fall) herunterkam, wie es in den Videos zu sehen sei.

Das heißt also, dass die 110 Etagen hohen Türme kaum langsamer als ein Stein im freien Fall in sich zusammengestürzt sind! Das bedeutet, dass die darunter auf Stahlträgern ruhenden Etagen laut NIST nur minimalen Widerstand geleistet haben. NIST erklärt das recht forsch mit dem „alles überwältigenden Momentum der in sich zusammenfallenden Masse“ der Türme.

Hier springt jedoch ein monumentaler logischer Fehler ins Auge. Denn das „alles überwältigende Momentum der in sich zusammenfallenden Masse“ musste sich doch erst einmal entwickeln. Es existierte nicht sofort von Anfang an. Zumal das NIST selbst davon ausgeht, dass die Stahlträger und die Struktur der Etagen unterhalb des Bereichs der Einsturzinitiierung weitgehend intakt waren.

Damit sich unter diesen Bedingungen ein „alles überwältigendes Momentum der in sich zusammenfallenden Masse“ entwickeln kann, müssten einige unwahrscheinliche Bedingungen erfüllt sein:

  • Erstens hätte das Aluminium der Flugzeuge beim Aufprall alle massiven Stahlträger in der getroffenen Etage vollkommen zerschlagen müssen, sodass die darüberliegenden Etagen als intakter Block sofort und gleichmäßig auf die Unglücksetage und dann auf die darunterliegenden Etagen hätten absacken können, ohne zur Seite zu kippen.
  • Zweitens hätte die Masse dieses Blocks aus etwa zehn Etagen aus dem oberen Teil der jeweils 110 Etagen hohen Türme bereits von Sekunde null an das alles „überwältigende Momentum der in sich zusammenfallenden Masse“ bilden müssen, mit dem NIST den Zusammenbruch erklärt.

American-Airlines-Flug 11 prallte um 8:46 Uhr in Schräglage in die Etagen 93 bis 99 von WTC 1 (Nordturm). Aufgrund der Schräglage wurden beim Aufprall mehrere Etagen getroffen. Aber aufgrund der Schräglage hätten niemals auf jeder Etage alle Stahlträger eliminiert werden können. Selbst wenn man davon ausgeht, dass das Flugzeug aufgrund seiner hohen Aufprallgeschwindigkeit und großen Masse massive Schäden an der Stahlstruktur verursachen konnte, muss es auf den getroffenen Etagen nach dem Flugzeugeinschlag immer noch Widerstände durch Stahlstützen und Streben gegeben haben.

Man muss nun nicht Quantenwissenschaft studiert haben, um zu erkennen, dass diese Widerstände auf den Etagen zu Beginn des Einsturzes den Zusammenfall der Türme hätten verlangsamen müssen, zumal der beschädigte obere Block der Türme nicht aus dem Stand heraus das vom NIST beschworene „alles überwältigende Momentum der in sich zusammenfallenden Masse“ entwickeln konnte.

Tatsächlich aber zeigen die Bilder und Videos des Zusammensturzes, dass auch der obere Teil der 110 Etagen hohen Türme nahezu wie im freien Fall in sich zusammenfällt. Kritiker folgern daraus, dass es auf den Etagen kaum noch stählerne Hindernisse gegeben haben könne, weil die massiven Stahlträger entweder durch die Folgen des Flugzeugeinschlags und die anschließenden Brände stark geschwächt worden waren, wie es im offiziellen Narrativ heißt, oder weil sie weggesprengt wurden, wie böse Verschwörungstheoretiker behaupten.

Viele nicht regierungsgebundene Experten gehen außerdem davon aus, dass das Kerosin in den Unglücksflugzeugen unmöglich einen Brand hätte entfachen können, der das innere Stahlgerüst der Türme derart schwächte, dass es zum Einsturz kam. US-amerikanische, aber auch internationale Gruppen von Architekten, Statikern, Sprengmeistern, Physikern, Chemikern und Materialwissenschaftlern, die sich seit 25 Jahren professionell und wissenschaftlich mit dem Thema 9/11 auseinandersetzen, sind der Meinung, dass die bis heute geltende offizielle Version der US-Regierung zum Tathergang ein Märchen sei, das im krassen Widerspruch zu elementaren naturwissenschaftlichen Gesetzen stehe.

 

Fußnote:

Neben „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ (AE911Truth) gibt es noch viele ähnliche Gruppen, sowohl professionelle Vereinigungen als auch Organisationen, die zur breiteren „9/11-Truth-Bewegung“ gehören und wesentliche Teile der offiziellen Darstellung der Anschläge vom 11. September 2001 infrage stellen – oft mit Fokus auf die Einstürze der World-Trade-Center-Gebäude – und neue Untersuchungen fordern.

Hier sind die wichtigsten öffentlich dokumentierten Gruppen:

Professionelle oder fachspezifische Gruppen

  • „Scholars for 9/11 Truth“ – Gegründet 2005 von James H. Fetzer und Steven E. Jones. Eine Vereinigung von Akademikern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen, die die offizielle Darstellung anzweifeln.
  • „Scholars for 9/11 Truth & Justice“ (STJ911) – 2007 als Abspaltung der oben genannten Gruppe entstanden. Konzentriert sich stärker auf wissenschaftliche Forschung und öffentliche Aufklärung zu offenen Fragen rund um den 11. September.
  • „Firefighters for 9/11 Truth“ (FF911 Truth) – Eine internationale Allianz aktiver und ehemaliger Feuerwehrleute, die eine neue Untersuchung nach nationalen Standards fordert und Belege zu den WTC-Einstürzen berücksichtigt wissen will.
  • „Lawyers’ Committee for 9/11 Inquiry“ – Eine Gruppe von Anwälten, Ermittlern und anderen, die rechtliche Strategien für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht zu den Ereignissen des 11. September verfolgt.
  • „Actors & Artists for 9/11 Truth“ – Präsentiert Stellungnahmen und Unterstützung von Schauspielern, Künstlern und Entertainern, die die offizielle Darstellung anzweifeln.
  • „Scientists for 9/11 Truth“ – Ein Netzwerk oder eine verwandte Initiative von Wissenschaftlern, die wissenschaftliche Aspekte der Anschläge untersuchen.

Breitere oder koordinierende Organisationen

  • „9/11 Truth“ (911truth.org) – Ein zentrales Portal und eine Organisation, die seit 2004 Informationen, Aktivismus und Verbindungen zwischen verschiedenen 9/11-Truth-Gruppen koordiniert.
  • „Patriots Question 9/11“ – Stellt Listen von Personen zusammen (Militärs, Geheimdienstler, Strafverfolger, Regierungsbeamte, Ingenieure, Piloten, Professoren, Überlebende usw.), die die offizielle Version öffentlich infrage gestellt haben.
  • „International Center for 9/11 Justice“ – Widmet sich internationaler Forschung, Bildung und Bewusstseinsbildung, um Gerechtigkeit im Zusammenhang mit dem 11. September zu fordern.
  • „Religious Leaders for 9/11 Truth“ – Ermutigt religiöse Führungspersönlichkeiten verschiedener Traditionen, Forderungen nach weiteren Untersuchungen zu unterstützen.

Zusätzliche Hinweise

Die weitere „9/11-Truth-Bewegung“ umfasst zahlreiche lokale, nationale und internationale Ortsgruppen, Koalitionen (wie frühere Initiativen wie ReThink911) sowie verbundene Webseiten oder kleinere Gruppen in Ländern wie den USA, Kanada, Europa (zum Beispiel im deutschsprachigen Raum mit Verbindungen zu AE911Truth-Material), Australien und anderswo. Einige sind berufsbezogen (Piloten, Mediziner, Veteranen etc.), andere eher allgemeine Aktivistennetzwerke.

AE911Truth bleibt eine der bekanntesten und langlebigsten Gruppen, die sich speziell auf Architekten und Ingenieure konzentriert und die These der kontrollierten Sprengung der WTC-Einstürze vertritt. Der Aktivitätsgrad dieser Organisationen schwankt im Laufe der Zeit, und viele haben überlappende Mitglieder, Forschungen oder Ziele.

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Teil III

„Wie kann Flugzeug-Aluminium diesen Stahl durchdringen?“

Schon am 11. September, am Tag der Tragödie, gab es einen inzwischen weltbekannten Kritiker der offiziellen US-Regierungsmär von 9/11. Zugleich hat der Einsturz des dritten Turms, WTC 7, das offizielle Narrativ der Regierung von George W. Bush noch unglaubwürdiger gemacht.

Einer der ersten Prominenten, der sich bereits unmittelbar nach dem Einsturz der WTC-Türme zu Wort meldete und dem von der US-Bundesregierung verordneten und von den großen Medien gehorsam wiedergekäuten 9/11-Narrativ öffentlich widersprach, war ein bekannter New Yorker Unternehmer, der selbst Hochhäuser baute. Donald Trump behauptete kategorisch*, dass der Kollaps der beiden WTC-Türme unmöglich durch den Einschlag der beiden Boeing-Verkehrsflugzeuge und den dabei in Brand geratenen Treibstoff verursacht worden sei.

In einem Interview auf WWOR am 11. September 2001 spricht Trump über die Konstruktion des World Trade Centers. Er verweist zunächst auf den Bombenanschlag auf das WTC im Jahr 1993 und darauf, wie massiv die Gebäude konstruiert gewesen seien. Über die Außenkonstruktion sagt er: „The building was standing solid and half of the columns were blown out.“ (Das Gebäude stand stabil und die Hälfte der Säulen war weggesprengt.) Dann beschreibt er die engen Fenster und die dazwischenliegenden schweren Stahlstützen. Es folgt die entscheidende Passage: „How could a plane … possibly go through this steel?“

(„Wie kann es sein, dass ein Flugzeug diesen Stahl durchdringt?“) Und unmittelbar anschließend sagt er: „I happen to think that they had not only a plane but they had bombs that exploded almost simultaneously.“ („Ich denke, sie hatten nicht nur ein Flugzeug, sondern auch Bomben, die fast gleichzeitig explodierten.“) Als Begründung fügte Trump hinzu: „I just can’t imagine anything being able to go through that wall.“ („Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass irgendetwas durch diese Wand des WTC gehen kann.“)

Als der Moderator Rolland Smith Trump anschließend darauf hinweist, dass die Fernsehbilder zeigten, wie das Flugzeug in den zweiten Turm eindrang und auf der gegenüberliegenden Seite eine Explosion sichtbar wurde, antwortete Trump: „I just think that it was a plane with more than just fuel.“ („Ich denke, es war ein Flugzeug mit mehr als nur Treibstoff.“)

Er erläuterte, dass die Flugzeuge groß gewesen und mit hoher Geschwindigkeit geflogen seien. Dennoch erscheine ihm das Ausmaß der Zerstörung größer als das, was er von einem großen Verkehrsflugzeug erwarten würde: „Um dieses Ausmaß an Zerstörung anzurichten, braucht man mehr als ein großes Flugzeug.“

Zudem ist da auch noch der dritte, bedeutend kleinere WTC-7-Turm, der einige Zeit nach den beiden großen Türmen ebenfalls im „freien Fall“ in sich zusammenbrach. WTC 7 hatte nur 47 Etagen, aber bei ihm gab es keine „Einsturzinitiation“ durch einen Flugzeugaufprall, dessen Aluminium das Stahlgerüst des Turms zerschlagen hätte, wodurch sich dann das alles „überwältigende Momentum der in sich zusammenfallenden Masse“ hätte bilden können, womit das staatliche National Institute of Standards and Technology (NIST) den Zusammensturz der WTC-Türme 1 und 2 bis heute erklärt. Bequemerweise wurde bei dieser Sachlage der Zusammenbruch von Turm 7 nicht weiter untersucht.

Im Zusammenhang mit WTC 7 gibt es auch noch ein wundersames Vorauswissen des britischen Staatsfunks BBC. Mit einem magischen Blick in die Zukunft hatte BBC World den Einsturz von WTC 7 bereits eine knappe halbe Stunde vor dessen tatsächlichem Zusammenbruch im Fernsehen als Fakt gemeldet:

Zwischen 16:54 und 17:10 Uhr Ortszeit (New York) meldete die BBC live, dass das Gebäude bereits eingestürzt sei. Die Korrespondentin Jane Standley berichtete darüber, während WTC 7 im Hintergrund der Live-Schaltung noch deutlich sichtbar stand. Der tatsächliche Einsturz erfolgte erst um 17:20 Uhr – also etwa 20 bis 26 Minuten später. In einer offiziellen Stellungnahme der BBC durch den damaligen Chefredakteur der Nachrichtenabteilung von BBC World, Richard Porter, im Jahr 2007 wurde der Vorfall wie folgt erklärt:

  • Am Tag herrschte extremes Chaos und Verwirrung.
  • Nachrichtenagenturen wie Reuters hatten ebenfalls fälschlicherweise einen Einsturz gemeldet.
  • Die BBC übernahm diese Informationen und berichtete sie als Fakt.
  • Porter betonte ausdrücklich: „Wir sind nicht Teil einer Verschwörung. Niemand hat uns am 11. September gesagt, was wir sagen oder tun sollten. Uns wurde nicht im Voraus gesagt, dass Gebäude einstürzen würden. Wir haben keine Pressemitteilungen oder Drehbücher im Voraus erhalten. […] Wenn wir gemeldet haben, dass das Gebäude eingestürzt war, bevor es eingestürzt war, dann war das ein Fehler gewesen. Nicht mehr und nicht weniger.“

Nun ja, Fehler passieren halt. Aber warum traf der angebliche BBC-Fehler ausgerechnet den Turm des WTC-Gebäudekomplexes, der tatsächlich als dritter einstürzen würde? Denn der WTC-Komplex bestand neben Turm 1 und 2 noch aus fünf weiteren Gebäuden (WTC 3, WTC 4, WTC 5, WTC 6 und WTC 7). Das heißt, dass der „BBC-Fehler“ trotz einer nur 20-prozentigen Wahrscheinlichkeit mit Turm 7 ins Schwarze getroffen hatte. Leider lässt sich der genaue Ablauf dieser BBC-Panne nicht mehr aufklären, denn laut Porter sind die Originalbänder der BBC-Berichterstattung zum Jahrhundertereignis des 11. September 2001 „verloren“ gegangen. Ein „cock-up, not conspiracy“ – „ein organisatorisches Versagen, keine Verschwörung“, betonte der BBC-Nachrichtenchef.

* Anmerkung 

Interview: Donald Trump Interviewed on WWOR on 9/11 ‒ September 11, 2001

Ab ungefähr Minute 5:55 spricht Trump über die Konstruktion des World Trade Centers. Er verweist zunächst auf den Bombenanschlag von 1993 und darauf, wie massiv die Gebäude konstruiert gewesen seien. Über die Außenkonstruktion sagt er: „The building was standing solid and half of the columns were blown out.“ Dann beschreibt er die engen Fenster und die dazwischenliegenden schweren Stahlstützen. Um 6:33–6:50 folgt die entscheidende Passage:

„How could a plane … possibly go through this steel?“

Und unmittelbar anschließend: „I happen to think that they had not only a plane but they had bombs that exploded almost simultaneously.„

Als Begründung fügte Trump hinzu: „I just can’t imagine anything being able to go through that wall.“

Das ist durch das erhaltene Transkript des Interviews eindeutig belegt.

Noch interessanter: „Mehr als nur Treibstoff“

Als der Moderator Rolland Smith Trump anschließend darauf hinweist, dass die Fernsehbilder zeigten, wie das Flugzeug in den zweiten Turm eindrang und auf der gegenüberliegenden Seite eine Explosion sichtbar wurde, antwortete Trump um Minute 7:18: „I just think that it was a plane with more than just fuel.“

Er erläuterte, dass die Flugzeuge groß gewesen und mit hoher Geschwindigkeit geflogen seien. Dennoch erscheine ihm das Ausmaß der Zerstörung größer als das, was er von einem großen Verkehrsflugzeug erwarten würde: „Um dieses Ausmaß an Zerstörung anzurichten, braucht man mehr als ein großes Flugzeug.“

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Teil IV

Das große Schweigen über Profiteure, Geheimdienste und Israel

Mit Put-Optionen Riesengewinne Dank 9/11. Israelischer Freudentanz beim Filmen der brennenden WTC-Türme. Behauptung: 9/11 war „die Umsetzung von Plänen“ gewesen, „die schon in den 1970er Jahre von Zionisten geschmiedet wurden, damit die USA die israelischen Kriege gegen die Araber führen.

Eine der vielen Kuriositäten im Umfeld von 9/11, die nie untersucht wurden, war der fulminante Anstieg von „Put-Optionen“ was ein verdächtiges Vorauswissen über den Terroranschlag auf das World Trade Center (WTC) impliziert. Mit den Put-Optionen wurde ab dem 6. September bereits an der New Yorker Börse auf sinkende Aktien gewettet, vor allem von Firmen, die durch das 9/11-Desaster negativ betroffen sein würden. Da sonst niemand das Insiderwissen von der bevorstehen Tragödie hatte, waren die Put-Optionen billig, und nach dem Terroranschlag lag die Hebelwirkung bei 25. Das bedeutet, dass bis heute unbekannte Käufer der Put-Optionen für jede gewettete Million US-Dollar am 12. September die Summe von 25 Millionen US-Dollar kassieren konnten.

Die wahrscheinlich beste wissenschaftliche Quelle zu diesem Thema ist eine Studie des Finanzwissenschaftlers Allen M. Poteshman von der University of Illinois (Allen M. Poteshman, „Unusual Option Market Activity and the Terrorist Attacks of September 11, 2001“). Darin untersucht der Autor den Optionshandel mit Fokus auf die American Airlines (AMR) und United Airlines (UAL) sowie auf einen Airline-Index und den S&P-500-Börsen-Index in den Tagen unmittelbar vor 9/11. Sein Ergebnis ist bemerkenswert: „Es gab ungewöhnlich hohe Käufe von Put-Optionen …, die mit der Hypothese vereinbar sind, dass informierte Anleger aufgrund von Vorwissen handelten“.

Böse Zungen behaupteten damals, die Spuren der Kauforder führten nach Israel. Offiziell scheiterten die Nachforschungen zur Identität der Käufer der Put-Optionen angeblich an geltendem Recht bezüglich des Schutzes des Finanzgeheimnisses. In anderen Fällen wird dieses Recht von der US-Steuerbehörde IRS jedoch sehr freimütig ausgelegt.

Apropos Israel und 9/11. Dabei erinnert man sich an die Gruppe „tanzender Israelis“, die mit sichtlicher Freude die zusammenbrechenden WTC-Türme filmten. Laut offizieller FBI-Version beobachteten Zeugen am 11. September 2001 in New Jersey fünf israelische Mitarbeiter der Umzugsfirma Urban Moving Systems, die vom gegenüberliegenden Hudson-Ufer die brennenden WTC-Türme filmten und dabei laut lachten, einander abklatschten und fröhlich wirkten. Eine Anwohnerin alarmierte die Polizei. Die Männer wurden am Nachmittag in ihrem Firmenwagen festgenommen. Bei ihnen fanden sich israelische Pässe, Bargeld, Fotos der Türme und ein Cuttermesser.

Das FBI untersuchte sie angeblich wochenlang wegen möglicher Vorkenntnisse oder Geheimdienstverbindungen. Demnach waren sie harmlos und sie wurden allesamt bereits Anfang November 2001 sie wegen Visaverstößen nach Israel abgeschoben. Wenn Spuren nach Israel führen, dann stoßen strafrechtliche Untersuchungen schnell auf Granit, egal ob es sich um einen das ganze Land erschütternden Terroranschlag handelt oder um die nicht weniger aufrüttelnde organisierte Erpressung der politischen Elite in Washington wegen Kindesmissbrauchs.

Jeffrey Epstein Geschäftsmodell bestand darin, einflussreichen, aber perversen US-Politikern und VIPs „Frischfleisch“ zuzuführen, um dann den Kindesmissbrauch für seine Mossad-Auftraggeber mit versteckten Kameras zu dokumentieren. Neben den riesigen Geldzuwendungen der zionistischen Lobby als Wahlkampfspenden an wichtige US-Kongressmitglieder könnten die kompromittierenden Epstein-Videos der andere Teil der Erklärung dafür sein, weshalb so gut wie der ganze US-Kongress samt der US-Regierung egal unter welchem Präsidenten tief in der Tasche der extremistischen Zionisten in Israel steckt.

Als Donald Trump im Jahr 2024 im Wahlkampf für seine zweite Amtsperiode stand, versprach er, als US-Präsident eine neue, diesmal eine echte Untersuchung rund um die 9/11-Ereignisse in Gang bringen, mit Zeugen, die unter Eid aussagen. Aber seither hat Trump auch dieses Versprechen vergessen, wahrscheinlich, weil zu viele Spuren nach Israel führen. In dieselbe Kategorie gehört auch Trumps öffentliche Zusicherung einer lückenlosen Aufklärung der Verbrechen des Mossad-Agenten Epstein und dessen „Kunden“, die mit Epsteins „Lolita-Express“ getaufter Boeing die karibische Privatinsel des Kinderschänders besucht hatten.

Rechtzeitig vor dem 25. Jahrestag hat der Politikwissenschaftler Kees van der Pijl ein neues Buch angekündigt, „Israel and 9/11“. Darin kommt er aufgrund seiner Recherchen zum Schluss, dass die nach wie vor geltende offizielle 9/11-Darstellung, dass nämlich die Anschläge von al-Qaida unter Osama bin Laden ausgeführt wurden, widerlegt sind und „Israelis und Zionisten in der US-Regierung“ die wahren Täter waren.

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Hintergrund (10.9.2026) hat van der Pijl unter dem Titel „Die Anschläge vom 11. September – 25 Jahre danach“ einige seiner Rechercheergebnisse präsentiert. Diese werden im Untertitel seines Artikels bereits korrekt reflektiert, nämlich: „Die offizielle Verschwörungstheorie ist widerlegt. Es geht um die Identifizierung der wahren Täter und ihrer Motive.“ Dabei taucht der Autor zunächst tief in die verbrecherische Vorgeschichte der zionistischen Terroristen ein.

Der Plan für den „US-Krieg gegen den (arabischen) Terror wurde laut der Recherchen von van der Pijl nicht von George W. Bush 2001 in Washington erfunden, sondern bereits 1979 als Konzept in Israel entwickelt. Van der Pijl schreibt, ab 1979 habe der Likud unter den zionistischen Terroristen Menachem Begin und Jitzchak Shamir offen dafür plädiert, dass die USA Israels Kriege unter dem Motto eines „Krieges gegen den Terror“ führen sollten.

Bereits fünf Jahre später, 1984, habe in Washington eine „hochrangig besetzte US-israelische Konferenz“ stattgefunden. Dort sei die These vertreten worden, militärische Maßnahmen der USA gegen Israels Nachbarn seien gerechtfertigt, „sollte es zu einem schweren Terroranschlag kommen – einem ‚Big Bang‘ –, der weit über eine gewöhnliche Flugzeugentführung hinausginge“. In den Folgejahren hätten israelische Amtsträger klargemacht, „dass es sich dabei um einen Terroranschlag auf die USA selbst handeln musste“. Als Beleg nennt van der Pijl Text den von Benjamin Netanjahu herausgegebenen Band „Terrorism. How the West Can Win“ aus dem Jahr 1986.

Für Van der Pijl war der 11. September „die Umsetzung von Plänen“, „die bereits Ende der 1970er-Jahre geschmiedet wurden, nachdem die israelische Führung an ihrer Fähigkeit zu zweifeln begann, auf sich selbst gestellt einen weiteren großen Krieg mit ihren arabischen Nachbarn zu überstehen“.

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Teil V

Ein unantastbares Dogma und die Untersuchung, die keine sein durfte

Der fünfte Teil fragt, warum das offizielle Narrativ nie in einem öffentlichen Zivilstrafverfahren umfassend geprüft wurde. Im Mittelpunkt stehen begrenzte Ermittlungsmandate, Philip Zelikows Untersuchungskommission und ausgeblendete Widersprüche.

Wenn der Papst „ex cathedra“ eine besonders feierliche und verbindliche Lehrentscheidung verkündet, dann gilt diese als unfehlbar. Die Entscheidung ist endgültig und ausdrücklich, und sie gilt für die gesamte Kirche als verbindlich. Ein Katholik kann wegen hartnäckiger Leugnung eines verbindlichen Dogmas exkommuniziert werden, was im Mittelalter einem Todesurteil gleichkam.

Die Ähnlichkeit, mit der das offizielle 9/11-Narrativ zuerst der US-Bevölkerung – vom Arbeiter bis zum Universitätsprofessor – und später den Bürgern in den Ländern der US-Vasallen als Dogma aufgezwungen wurde, erinnert an den Umgang mit einem päpstlichen Dogma aus dunklen, früheren Zeiten. Die offizielle 9/11-Darstellung war, dass die Anschläge von mit Teppichmessern bewaffneten al-Qaida-Terroristen unter Anleitung von Osama bin Laden ausgeführt wurden, der die ganze Operation aus einer Höhle in Afghanistan geleitet habe. Fragen oder Zweifel waren nicht erlaubt und führten in der Regel zu Problemen am Arbeitsplatz, denn der politische Überwachungsstaat war bereits im Jahr 2001 weit entwickelt.

Zahllose kritische Journalisten und Wissenschaftler, die in den Jahren nach dem 11. September 2001 bei ihren Recherchen der Wahrheit zu nahe kamen, wurden gecancelt, im öffentlichen Leben marginalisiert oder verloren sogar ihren Job, und das nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, sogar in der Schweiz, wie das Beispiel von Dr. Daniele Ganser zeigt. Ganser hatte nach expliziter Warnung seiner Uni, keine Verschwörungstheorien mehr zu verbreiten, seinen Lehrauftrag verloren. Die Tentakel der genozidalen zionistischen Verbrecher reichen weit über die USA hinaus.

Allerdings hatte die Bush-Administration immer große Probleme, wenn es darum ging, ihre Behauptungen mit Fakten zu untermauern. Das war auch der Fall bei den „unwiderlegbaren Beweisen“ für Bin Ladens Schuld an 9/11, die George W. Bushs Außenminister, Ex-General Colin Powell, bei der Erklärung des NATO-Bündnisfalles gemäß Artikel 5 den US-Vasallen vorzulegen versprochen hatte. Dies blieb Washington bis heute schuldig.

Stattdessen hat die Bush-Junior-Administration mit einem riesigen Aufwand versucht, der Öffentlichkeit eine echte Untersuchung der Hintergründe von 9/11 vorzugaukeln. Die Medien wurden nicht müde, die Ermittlungen des FBI als die größten in der Geschichte des „Büros“ herauszustellen, an denen Tausende von FBI-Agenten beteiligt waren. Tausende ausländische Regierungs- und Geheimdienstbeamte wurden ebenfalls befragt, und die damals noch „nur“ 16 US-Geheimdienste haben sich vornehmlich selbst untersucht. Es gab Anhörungen im Kongress usw. Mit diesem Anschein echter Aktivitäten wurde der Öffentlichkeit eine Weile lang erfolgreich Sand in die Augen gestreut.

Parallel dazu wurden Inspektionen der Geheimdienste und eine gemeinsame Untersuchung des Kongresses durch die Geheimdienstausschüsse des Repräsentantenhauses und des Senats durchgeführt. Das hörte sich zwar gut an, aber faktisch waren hier die Geheimdienstler unter sich, die ganz bestimmt keine falschen Fragen stellten, die nicht nur die Bush-Regierung, sondern das ganze US-System hätten in die Krise stürzen können.

Und dann, im Herbst 2002, wurde der US-Öffentlichkeit und der Welt auch noch ein absolut „glaubwürdiges“ Spektakel präsentiert: die Berufung der „Nationalen Kommission zur Untersuchung von Terroranschlägen auf die Vereinigten Staaten, 2002“. Die Kommission wurde als „unabhängiges, überparteiliches Gremium“ vorgestellt. Allerdings war auch das Mandat der Kommission stark eingeengt. Die offizielle Version des Einsturzes durfte nicht hinterfragt werden. Auch das staatliche „National Institute of Standards and Technology (NIST)“, das den Auftrag bekommen hatte, die Zusammenbrüche der Türme wissenschaftlich zu untersuchen, durfte das nur unter der Prämisse tun, dass die Baustruktur auf allen Etagen der Hochhäuser zur Zeit des Einsturzes vollkommen intakt war. Das aber schloss Sprengungen als mögliche Erklärung von vornherein aus.

Dennoch wuselte auch die Untersuchungskommission eifrig weiter. 19 Tage lang hielt sie öffentliche Anhörungen ab, hörte sich die Aussagen von etwa 160 Zeugen an, führte mehr als 1.200 Interviews und studierte angeblich Tausende von Dokumenten. Dann publizierte sie einen ausführlichen öffentlichen Bericht*, der anschließend in jeder US-Buchhandlung auslag.

Dies alles geschah unter Leitung von Philip Zelikow. Dessen langjähriger Dienst unter anderem im Weißen Haus und im US-Nationalen Sicherheitsrat hatte ihn als absolut unabhängigen und verlässlichen Leiter dieser Kommission qualifiziert. Böse Zungen behaupteten seinerzeit allerdings, dass Zelikow den Bericht der Kommission bereits vor deren erster Sitzung fertiggestellt hatte.

Das Ergebnis des riesigen Aufwands der Kommission war, dass einige Pannen in den US-Geheimdiensten gerügt wurden. Aber die offizielle 9/11-Mär blieb unangetastet, denn Zelikow hatte penibel darauf geachtet, dass niemand eingeladen wurde, der kritische Fragen zu den vielen Ungereimtheiten der offiziellen Version hätte vorbringen können.

Juristisch gesehen zielten alle 9/11-Untersuchungsaktivitäten, auch die der Kommission, lediglich auf die Feststellung von angeblichen Fehlern und auf die Politikgestaltung nach dem Anschlag. All diese Aktivitäten hatten keine strafrechtlichen Folgen, niemand im Apparat wurde zur Verantwortung gezogen, und es gab auch keine verbindlichen Urteile, außer gegen die Helfer und Komplizen der 19 jungen Araber, die angeblich die Flugzeuge entführt hatten. Letztere sind alle am 11. September gestorben. Einige ihrer verhafteten Unterstützer wurden von Zivilgerichten verurteilt. Die mutmaßlichen Hauptorganisatoren (einschließlich Chalid Scheich Mohammed) wurden vor einer US-Militärkommission in Guantanamo Bay angeklagt. Das Verfahren ist bis heute nicht abgeschlossen.

Mit anderen Worten: Die wenigen gerichtsähnlichen Verhandlungen, die es überhaupt in Sachen 9/11 gab, wurden hinter verschlossenen Türen, weit weg vom Blick der Öffentlichkeit, im US-Militärgefängnis Guantanamo Bay abgehalten. Deshalb ist festzuhalten: Es hat kein einziges öffentliches Zivilstrafverfahren gegeben, in dem alle Aspekte der Anschläge vollständig untersucht worden wären, einschließlich eidesstattlicher Aussagen von unabhängigen Sachverständigen über die genauen Mechanismen des Einsturzes der WTC-Türme.

Wie ganz anders war das bei der Untersuchung des durch einen terroristischen Akt verursachten Absturzes von Pan Am Flight 103 am 21. Dezember 1988 auf das schottische Dorf Lockerbie. Mehr darüber in Teil VI.

* National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States: The 9/11 Commission Report: Final Report of the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States. Authorized Edition, W. W. Norton & Company, New York 2004, ISBN 0-393-32671-3.

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Teil VI

Lockerbie und Twin Towers – zweierlei Maß bei der Aufklärung

Bei der Aufarbeitung der beiden Terroranschläge gab es entscheidende Unterschiede im juristischen Vorgehen. Bei Lockerbie gab es einen richtigen „Inquest“, gefolgt von einem Strafverfahren vor einem Strafgerichtshof. Bei 9/11 gab es eine aufwendige politische Inszenierung.

Die Anschläge von New York am 11. September 2001 und von Lockerbie am 21. Dezember 1988 waren die bisher größten terroristischen Vorfälle, die von den Vereinigten Staaten untersucht wurden (im Fall von Lockerbie in enger Partnerschaft mit Großbritannien). Bei dem Terroranschlag auf die Boeing von Pan Am, Flugnummer 103, die am 21. Dezember 1988 über dem schottischen Lockerbie von einer Zeitbombe in großer Höhe zerrissen worden befanden sich unter den 270 Toten auch 190 US-Bürger. Unter den 2.977 Toten von 9/11 befanden sich etwa 2.500 US-Bürger.

Beide Untersuchungen unterschieden sich jedoch erheblich in Umfang, Rechtsverfahren und Form des juristischen Vorgehens. Dabei springt ins Auge, dass Lockerbie mit 190 getöteten US-Bürgern viel sorgfältiger untersucht wurde als die Anschläge vom 11. September 2001, bei denen 13-mal so viele amerikanische Staatsbürger starben wie bei Lockerbie.

Im Fall Lockerbie gab es gemeinsame US-britische Bemühungen unter der Leitung des FBI („Scotbom“) und der schottischen Polizei mit Unterstützung anderer Länder. Die Untersuchung stützte sich stark auf forensische Beweise, die akribisch von der Absturzstelle geborgen wurden (Bombenfragmente und andere winzige Details), die schließlich zur Identifizierung des Bombenlegers und seiner Hintermänner führten.

Ganz anders war das in New York. Hier wurde nicht wochenlang nach forensischen Beweisen gesucht. Stattdessen wurde alles, was auf einen anderen Tathergang als die offizielle Version hätte hinweisen können, möglichst schnell entsorgt. Für die US-Regierung und ihre folgsamen Medien standen die Schuldigen ohnehin bereits wenige Stunden nach dem Anschlag fest, nämlich Bin Laden und seine Boeing-Piloten-Lehrlinge, die die Flugzeuge angeblich mithilfe von Teppichmessern gekapert hatten. Warum sollte man da noch weiter nach Schuldigen suchen!?

Im Fall Lockerbie begann vor einem schottischen Sondergericht ein „Inquest“-Verfahren. Ein Inquest ist im britischen Recht eine öffentliche richterliche Untersuchung eines ungeklärten, gewaltsamen oder ungewöhnlichen Todesfalls. Dabei wird ermittelt, wer gestorben ist und wann, wo und auf welche Weise der Tod eintrat. Ein Inquest ist jedoch kein Strafprozess und darf grundsätzlich keine bestimmte Person strafrechtlich schuldig sprechen.

Im Fall Lockerbie folgte dem Inquest darüber hinaus ein echtes Strafverfahren. Zwei Angeklagte standen vor einem nach schottischem Recht (keine Jury, sondern nur drei Richter) urteilenden Gericht in Camp Zeist; der Angeklagte Abdelbaset al-Megrahi wurde verurteilt, Lamin Khalifah Fhimah freigesprochen.

Die 9/11-Kommission war dagegen kein Gericht, sondern ein durch Bundesgesetz geschaffenes unabhängiges, parteiübergreifendes Untersuchungsgremium. Sie sollte die Vorgeschichte und Umstände der Anschläge darstellen und Empfehlungen zur Verhinderung weiterer Anschläge formulieren. Sie konnte Zeugen vernehmen und Dokumente prüfen, aber niemanden anklagen, verurteilen oder bestrafen.

Mit großem Aufwand und noch mehr Medien-Tam-Tam hielt die 9/11-Kommission 19 Tage lang öffentliche Anhörungen ab, hörte sich die Aussagen von etwa 160 Zeugen an, führte mehr als 1.200 Befragungen durch und studierte angeblich Tausende von Dokumenten. Dann publizierte sie einen ausführlichen öffentlichen Bericht, der anschließend in jeder US-Buchhandlung auslag.

Mit diesem riesigen Aufwand war es der George-W.-Bush-Administration gelungen, der breiten Öffentlichkeit eine echte Untersuchung der Hintergründe von 9/11 und der Suche nach den Schuldigen vorzugaukeln. Die Medien wurden nicht müde, die Ermittlungen des FBI, an denen Tausende von Agenten beteiligt waren, als die größten in der Geschichte der Bundespolizei herauszustellen. Dennoch kamen die Aktivitäten der Kommission nicht einmal in die Nähe eines „Inquests“ oder eines Verfahrens vor einem Strafgericht. Die Kommission hat nicht einmal die Personen identifiziert, die für das angeblich katastrophale Versagen der US-Geheimdienste verantwortlich waren.

Im Kern besteht der Unterschied zwischen der Aufarbeitung der beiden größten Terroranschläge gegen US-Bürger darin, dass Lockerbie nicht nur untersucht, sondern auch strafgerichtlich verhandelt wurde, und das öffentlich; bei der 9/11-Kommission blieb die zentrale öffentliche Aufarbeitung auf der Ebene einer mit viel Aufwand und Medien-Rummel betrieben Untersuchungskommission, weshalb sie auch mit einer Hollywood-Show vergleichen wurde.

Im Fall Lockerbie fanden die Aussagen der Zeugen unter Eid statt. Ein Hauptmerkmal im Fall Lockerbie war, dass es ein abgeschlossenes, kontradiktorisches Strafverfahren war, in dem Beweise durch Vernehmungen und Kreuzverhöre von vereidigten Zeugen in öffentlicher Sitzung geprüft wurden. Die Richter erließen ein ausführliches schriftliches Urteil, in dem sie ihre Begründung erläuterten, die zu dem förmlichen Schuldspruch für den Angeklagten führten.

Unter dem Strich führten die US-Untersuchungen der 9/11-Anschläge nicht annähernd zu einem gleichwertigen juristischen Abschluss wie im Fall Lockerbie. Deshalb herrscht in den USA unter den Familien der Opfer und unter unabhängigen Wissenschaftlern und Technikern nach wie vor große Unzufriedenheit. Sie fordern endlich eine richtige, strafrechtlich relevante Aufarbeitung von 9/11, die die gesamte Kette von Ereignissen und bekannten forensischen Details in öffentlicher Sitzung untersucht. Dieser sehnliche Wunsch könnte bald in Erfüllung gehen, allerdings nicht in den USA, sondern in Großbritannien.

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Teil VII

Kommt die offizielle Version endlich vor ein ordentliches Gericht?

Die Entscheidung zur letzten Chance auf Aufklärung von 9/11 trifft Mitte Oktober der britische Supreme Court. Ein Okay würde ein ordentliches Gerichtsverfahren zur Untersuchung des 9/11-Opfers Jeffrey Campbell ermöglichen, auch mit Aussagen von Zeugen und Sachverständigen zu 9/11 unter Eid.

Nach 25 Jahren gibt es tatsächlich neue Hoffnung auf eine ordentliche Untersuchung von 9/11 vor einem britischen Gericht. Dafür hat Matt Campbell, der Bruder des 9/11-Opfers Jeffrey Campbell, 25 Jahre gekämpft. Unterstützung bekam er dabei nicht nur von seiner Familie, sondern von vielen Menschen aus vielen Ländern, vor allem aber von Roger Waters. Geboren 1943, ist der Mitbegründer (1965) der legendären britischen Rockgruppe Pink Floyd als Gitarrist, Sänger, Komponist und Musikproduzent zu weltweiter Berühmtheit gekommen. Zugleich ist die Rocklegende einer der engagiertesten Verfechter von Frieden und Gerechtigkeit; das gilt sowohl für die Opfer des israelischen Genozids im Gazastreifen als auch für die von 9/11, das er nicht vergessen kann.

Am 17. Juli dieses Jahres veröffentlichte der bekannte US-Moderator Tucker Carlson auf YouTube für sein millionenfaches Publikum mit Blick auf den bevorstehenden 25. Jahrestag von 9/11 ein Interview mit Roger Waters. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Zuschauer, dass nach 25 Jahren offizieller Vertuschung und Irreführung nun doch noch die Chance besteht, der offiziell von den USA verbreiten 9/11-Verschwörungstheorie auf den Grund zu gehen. Das könnte schon bald im Rahmen eines regulären „Inquests“i in Großbritannien nach geltenden britischen Rechtsvorschriften im Rahmen eines Inquests (siehe Teil V) geschehen; und zwar nach dem Vorbild der akribischen Aufklärungsarbeit des Terroranschlags auf die Boeing von Pan Am mit Flugnummer 103, die am 21. Dezember 1988 über Lockerbie in Schottland von einer Zeitbombe in großer Höhe zerrissen worden war.

Erinnerungen an bedrückende Atmosphäre

Im Interview sprach Waters über seine Erinnerungen an den 11. September 2001 und seine Zweifel an der offiziellen Aufarbeitung, die er von Anfang an hatte. Zugleich habe ihn damals die Frage beschäftigt, ob ein Angriff aus dem Ausland die USA dazu bringen könnte, über die Folgen der Außenpolitik ihrer Regierung nachzudenken. Ähnliche Fragen wurden damals in Deutschland laut, die unter dem Stichwort „So was kommt von so was“ kursierten. Dies hatte eine von Politik und Medien gesteuerte Verurteilung zur Folge, die mit derart heftiger Bösartigkeit vorgetragen wurde, dass niemand mehr wagte, 9/11 öffentlich zu hinterfragen, wenn er seinen Job behalten wollte. Denn ab dem Zeitpunkt waren wir im kollektiven Westen alle US-Amerikaner.

Die Atmosphäre sei so bedrückend gewesen, so Waters im Interview, dass Zweifler als verrückt abgestempelt worden seien und riskiert hätten, ihre öffentliche Stimme zu verlieren. Stattdessen seien immer wieder dieselben Fernsehbilder wiederholt worden, mit der bereits unmittelbar nach dem Anschlag festgelegten Erklärung: Osama bin Laden und arabische Terroristen hätten die Anschläge organisiert, womit anschließend der „US-Krieg gegen den Terror“ zur Zerstörung von fünf Ländern im Mittleren Osten rechtfertigt wurde. Heute halte er sein Schweigen für einen Fehler.

Im weiteren Verlauf vertrat Waters die Auffassung, dass der Einsturz der WTC-Türme eine kontrollierte Sprengung gewesen war. Ob er eine eigene Theorie über die Täter habe, wollte Carlson wissen. Dazu erklärte Waters, die Hinweise zeigten für ihn, dass Teile der US-Sicherheitsdienste von einem Anschlagsplan gewusst hätten. Auch israelische Stellen hätten darüber Bescheid gewusst. Bezüglich der tatsächlichen Täterschaft wollte sich Waters jedoch nicht festlegen. Entscheidend für Waters ist, dass diese Fragen nie vor einem ordentlichen Gericht behandelt worden sind, bei dem Beweise und Zeugen öffentlich geprüft werden.

Letzte Hoffnung auf Aufklärung

Tatsächlich hat es in den 25 Jahren keine einzige legitime strafrechtliche Untersuchung zu 9/11, dem tödlichsten Terroranschlag in der US-Geschichte, gegeben. Das – so gesteht Carlson – war auch für ihn neu. Waters versucht mit Öffentlichkeitsarbeit und Geldspenden, das zu ändern und die unbeantworteten Fragen zu 9/11 ans Licht zu zerren. Zentral dabei ist Waters‘ Engagement für seinen schottischen Freund Matt Campbell. Dessen Bruder Jeffrey war am 11. September 2001 im Nordturm des World Trade Centers auf der 106. Etage während einer Konferenz getötet worden.

Campbell führt seit über zwei Jahrzehnten in Großbritannien einen juristischen Kampf um eine neue, formelle Untersuchung („Inquest“) zum Tod seines Bruders Jeffrey. Die einzige gerichtliche Untersuchung zu dessen Tod fand im Jahr 2013 in Großbritannien statt, zwölf Jahre nach seinem Tod. Laut Campell war die „Inquest“ extrem oberflächlich. Sie dauerte etwa 90 Minuten, Zeugen zum fragwürdigen Hintergrund des Geschehens waren nicht zugelassen. Der Schluss der Inquest: Der Tod sei durch den Einsturz nach dem Flugzeugaufprall verursacht worden, der auf einen Al-Qaida-Terroranschlag zurückzuführen ist. Eine tiefgehende Prüfung der strukturellen Ursachen blieb aus.

Campbell beantragte 2021 unter dem „Coroners Act“ von 1988 eine Wiederaufnahme des Inquests und legte umfangreiches neues Beweismaterial vor, darunter Expertenanalysen, die eine kontrollierte Sprengung nahelegen. Der Generalstaatsanwalt lehnte ab – kein öffentliches Interesse. Der High Court (eines der obersten Gerichte) bestätigte 2024 weitgehend die Immunität dieser Entscheidung des Generalstaatsanwaltes, erlaubte dann aber doch dem Kläger Campbell einen direkten Weg zur nächsthöheren Instanz, zum Supreme Court (Obersten Gerichtshof).

Im November 2025 gewährte der britische Supreme Court die Berufung. Die Anhörung soll am 14. und 15. Oktober 2026 statt. Es geht dabei erst einmal nur um die Frage, ob die Entscheidung des Attorney General (Generalstaatsanwalts) gerichtlich überprüfbar ist. Ein Erfolg würde den Weg zu einer neuen (Lockerbie ähnlichen) „Inquest“ freimachen. Das wäre weltweit das erste Mal, dass kritische Expertenaussagen zu 9/11 unter Eid gehört werden könnten. Die Chancen dafür hängen von der verfassungsrechtlichen Klärung des Supreme Court am 14. und 15. Oktober ab.

Zur Erinnerung: Ein „Inquest“ ist eine öffentliche richterliche Untersuchung eines ungeklärten, gewaltsamen oder ungewöhnlichen Todesfalls. Dabei wird ermittelt, wer gestorben ist und wann, wo und auf welche Weise der Tod eintrat. Die Aussagen der Zeugen und Sachverständigen finden unter Eid statt, und sie werden in professionell geführten Kreuzverhören von beiden Seiten, von Kläger und Verteidiger, in öffentlicher Sitzung geprüft. All das fehlte bei allen Untersuchungen in den USA, auch bei der Hauptuntersuchung der „9/11-Kommission“. Diese wurde mit viel Augenwischer-Aufwand und noch mehr Medienrummel betrieben wurde, ohne neue Erkenntnisse über die angeblichen Täter zu liefern, weshalb sie von Kritikern auch als „Hollywood-Show“ bezeichnet wurde.

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Rainer Rupp ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes


Bild oben: United-Airlines-Flug 175 stürzt während der Anschläge vom 11. September in den Südturm des World Trade Center-Komplexes in New York City
Foto: Robert J. Fisch, CC BY-SA 2.0
Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11785564