Flyer: Angriffe auf Russland stoppen! Deutschland nicht zur Zielscheibe machen
Der Deutsche Freidenker-Verband hat einen neuen Flyer herausgegeben. Wir veröffentlichen hier den Text und bieten wieder das gesamte Faltblatt zum Download an. Außerdem kann es auch wieder in gedruckter Form bei uns bestellt werden (siehe unten).
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Der Text:
Angriffe auf Russland stoppen! Deutschland nicht zur Zielscheibe machen
Das friedliche Leben und Überleben der Bevölkerung in Deutschland gerät zunehmend in Gefahr. Die unverantwortlichen, kriegslüsternen Abenteurer in Berlin, Brüssel und der NATO erfinden immer neue Bedrohungsszenarien und predigen Hass auf Russland, um die Militarisierung der Gesellschaft voranzutreiben: Russland sei die „unmittelbarste, bedeutendste, direkteste und langfristigste Sicherheitsbedrohung für den europäischen Kontinent“, orakelt die EU. Bundeskanzler Merz sieht „Russland auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei“ und „Woche um Woche erhöhen wir den Druck“. Laut Außenminister Wadephul wird „Russland immer ein Feind für uns bleiben“.
Volles Risiko
Im April 2026 haben Verteidigungsminister Pistorius und sein Generalinspekteur Carsten Breuer eine „Deutsche Militärstrategie“ vorgestellt – die „erste ihrer Art“ – was gelogen ist: Die letzte gab es in der Nazizeit. Heute sei das Ziel eine „neue europäische Führungsrolle“ und bis 2039 die „stärkste konventionelle Armee Europas“ aufzubauen – wie damals schon – und auch die Jahreszahl ist interessant: exakt 100 Jahre nach Beginn des 2. Weltkriegs.
„Traditionsbewusst“ ist auch die Losung, die Pistorius ausgab: er will Deutschland „kriegstüchtig“ machen, doch bereits 1944 forderte Propagandaminister Goebbels: „kriegstüchtig wie eh“ – als es das vorige Mal an die Ostfront ging.
Merz hat mit Selenskij die gemeinsame Produktion von Drohnen vereinbart, die weit in russisches Territorium fliegen, und lobt das als eine „strategische Partnerschaft“ – wohlgemerkt mit einem Land im Krieg! Das ist der Schritt vom Stellvertreterkrieg gegen Russland zur direkten Kriegsbeteiligung. Der Bevölkerung will man den Irrsinn einreden, ihre Sicherheit liege in der Vorbereitung eines Krieges gegen die Atommacht Russland.
Neue deutsche Ostfront
Die neue Ostfront verläuft direkt an der Grenze zu Russland in Litauen, das jetzt NATO-Atomwaffen lagern will, mit dem ersten dauerhaft im Ausland stationierten deutschen Kampfverband seit dem Zwei
Zweiten Weltkrieg. Hier verlangte Heeresinspekteur Freuding im Fackelschein von der Panzerbrigade 45 „den Willen zum Kampf und dass Sie siegen können, wenn es darauf ankommt!“
Kurs auf direkte Kriegsbeteiligung
Als „wertvoll“ und „großen Erfolg“ begrüßte Freuding Angriffe der Ukraine auf das russische interkontinentale strategische Frühwarnsystem und strategische Bomber („Operation Spiderweb“), die Teil der nuklearen Triade sind. Das provoziert die Gefahr eines Atomkriegs, und die Kombination aus ukrainischen Langstreckenangriffen, massiver militärischer Unterstützung und Geheimdienst-Zielkoordinaten aus dem Westen birgt das Risiko einer offenen militärischen Konfrontation zwischen Russland und der NATO.
Für CDU-Scharfmacher Kiesewetter ist Russland „Terrorstaat, ein kolonialer und imperialer Staat“, der „verlieren lernen“ müsse. 2024 forderte er: „Der Krieg muss nach Russland getragen werden, russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere müssen zerstört und die Ukraine in die Lage versetzt werden, nicht nur Ölraffinerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefechtsstände.“ Generalinspekteur Breuer sekundiert: „Gewinnen wollen. Weil wir gewinnen müssen.”
Der deutsche Luftwaffenchef Generalleutnant Neumann nannte als NATO-Ziele „im Verteidigungsfall“: die Russischen Atomwaffen auf der Kola-Halbinsel, die russische Exklave Kaliningrad, St. Petersburg sowie die Schwarzmeerflotte – die deutsche Luftwaffe sei bereit, „schon heute Nacht“ gegen Russland zu kämpfen.
Unbegrenzt Geld für Krieg
Nach bisher rd. 100 Milliarden Euro will Berlin 2026 rund 11,55 Milliarden Euro an Waffen- und Geldgeschenken im Kiewer Loch versenken. Die NATO will jährlich 70 Milliarden spendieren, davon 30 aus dem 90 Milliarden-Paket der EU. Was sie „Ukraine-Hilfe“ nennen, ist in Wahrheit Sterbehilfe. Der Haushalt 2027 sieht Ausgaben von 555,4 Milliarden und eine Neuverschuldung von 118,7 Milliarden Euro vor, für den Kriegsetat 109,7 Milliarden ‒ ein Drittel mehr als 2026, mit den beschlossenen Sonder-Kriegskrediten ergibt sich ein Gesamtvolumen von fast 140 Milliarden Euro. Hinzu kommt auch 2027 ein 11,6 Milliarden Euro Steuergeld-Geschenk für die Ukraine. Vizekanzler Klingbeils irre Begründung: „Putin kann man nicht mit der Schwarzen Null bekämpfen“.
Die Kriegsvorbereitung wird durch die Verarmung der Bevölkerung bezahlt: Mehr Belastung und weniger Leistung für Kranke und Pflegepersonal, Leistungskürzungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige, länger arbeiten, weniger Rente, mehr Altersarmut, 2 Milliarden Wohngeld-Kürzung, kürzere Elterngeld-Bezugsdauer, Wegfall der Witwenrente, aber: neue Plastik- und Zuckersteuer, höhere Getränke-, Tabak-, Sektsteuer und CO2-Abgaben, durch Verbot russischer Energie wird die Industrie vernichtet.
Mit der „Wehrpflicht“ genannten Kriegsdienst-Pflicht will die Bundesregierung für ausreichend Kanonenfutter sorgen.
Damit wir nicht noch mit unserem Leben bezahlen müssen: Keine Zwangsdienste und Militarisierung, Kriegsvorbereitungen und Angriffe auf Russland stoppen!
Keinen Euro für den Krieg! Russland ist nicht unser Feind!
Frieden mit Russland – was sonst?

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