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Über uns

Auf unserer Webseite "Über uns" erhalten Sie eine Zusammenstellung von Informationen zum Deutschen Freidenker-Verband e.V.



Freidenker-Verbandstag: Wie wollen wir leben? Solidarisch und selbstbestimmt – ohne Kapitalismus und ohne Kriege Drucken E-Mail
Über uns - Positionen

Unter diesem Motto tagte am 4. und 5. Juni 2016 in Potsdam der alle vier Jahre stattfindende Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes. Mehr als 50 Delegierte aus allen Bundesländern sowie einige Dutzend weitere Funktionäre und Gäste gestalteten eine engagierte Diskussion um zentrale Fragen aktueller ideologischer Herausforderungen.

Im Bericht des Verbandsvorstandes hob der Bundesvorsitzende Klaus Hartmann die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft und den „Krieg gegen die Armen“ hervor, die einen Resonanzboden für die rassistische Feindbildproduktion darstellen. Angesichts wachsender Provokationen der NATO gegenüber Russland und China müsse mit allen Mitteln Aufklärung über die wachsende Kriegsgefahr betrieben werden. Besonders das irreführenderweise „Raketenabwehrschild“ genannte Aegis-System mit seinen Abschussrampen für atomare Mittelstreckenraketen bringe die atomare Bedrohung nach Europa zurück.

Der IALANA-Geschäftsführer Reiner Braun forderte die Freidenker in seiner Grußansprache auf, in ihrem Friedensengagement nicht nachzulassen. Die Delegierten beschlossen einen Aufruf zur Teilnahme an den Aktionen am 10. und 11. Juni gegen die US-AirBase in Ramstein und an der zentralen Demonstration der Friedensbewegung am 8. Oktober 2016 in Berlin. Einstimmig wurde die Fortführung der Kampagne „Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland“ beschlossen, ebenso ein Aufruf gegen neue Rüstungssysteme und für Frieden und Zusammenarbeit mit Russland.

Der Freidenkerverband wird weiter für die Zusammenarbeit und Einheit der Friedensbewegung und gegen ihre „antinational“ inspirierte Spaltung und Zersetzung eintreten, ebenso für die Verteidigung des Antifaschismus gegen die Verflachung und Sinnentleerung des Begriffs, für die Analyse der Klasseninteressen am Faschismus als Herrschaftsoption des monopolistischen Finanzkapitals. Dem soll auch die Einladung zu einer breiten gesellschaftlichen Diskussion „Wie wollen wir leben? dienen, ebenso die Fortführung des Aufklärungsprogramms zur „Richtigstellung der Begriffe“. Ein Thesenpapier „Freidenker und Religion“ soll zur Diskussion der aktuellen Rolle und Bedeutung der Religion und ihrer Institutionen einladen.

Vorstand des DFV seit dem Verbandstag 2016 in Potsdam

Die DFV-Vorstandsmitglieder von links nach rechts: Klaus Linder, Ralf Lux, Annett Torres, Sebastian Bahlo, Klaus Hartmann, Monique Broquard; Foto: arbeiterfotografie.com

Mit knapp 96% der Stimmen wurde Klaus Hartmann als Vorsitzender wiedergewählt, neuer Stellvertreter ist Sebastian Bahlo (Frankfurt/Main); Kassiererin Annett Torres (Jena), Schriftführer Klaus Linder (Berlin), Monique Broquard (Saarland) kümmert sich um die Redaktion und Kultur sowie Ralf Lux (Potsdam) um die Interessenvertretung konfessionsfreier Menschen.                          

Redaktion Freidenker

 
Aufgaben der Aufklärung: Die Richtigstellung der Begriffe“ Drucken E-Mail
Über uns - Positionen

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten.
Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen.
Freiheit gar nicht.
Kurt Tucholsky

Die große Lüge der Medien ist, diese Welt kann nicht verändert werden.
Peter Hacks

Der Deutsche Freidenker-Verband sieht das Ziel der historischen Aufklärungsbewegung, die Durchsetzung der Vernunft im geistigen und wissenschaftlichen Leben, für nicht erreicht an, und daher in der Fortsetzung der Aufklärung eine zentrale Aufgabe.
In unserer programmatischen „Berliner Erklärung“ charakterisieren wir Freies Denken u.a. als ein Denken, „dem die Überzeugung zugrunde liegt, dass der Mensch die Fähigkeit besitzt, sich ein Bild von der Welt, wie sie wirklich ist, und seinem Platz in ihr zu machen, seinen Selbstwert aus diesem Zusammenhang zu begreifen und seinem Leben so begründet einen Sinn zu geben“.

Dieser Erkenntnisoptimismus wird oft auf eine harte Probe gestellt. In Gesellschaft, Staat und Politik sind auch heute ‚moderne’ Dunkelmänner am Werk, ihr interessengeleiteter Dogmatismus wird nicht mehr nur von Kirchenkanzeln gepredigt, sondern mithilfe einer milliardenschweren Bewusstseinsindustrie in die Köpfe gehämmert. Die herrschende imperialistische Ordnung soll als gottgewollt und alternativlos erscheinen und geduldetwerden.

Um die Akzeptanz irrationaler Verhältnisse zu erreichen, setzt die herrschende Ideologieproduktion mit ihren Leitmedien neben „Zerstreuung“ auf die massenhafte Verbreitung von Irrationalismus. Ungläubige werden zwar nicht mehr als Ketzer verbrannt, aber als ‚Unbelehrbare’ oder ‚Verschwörungstheoretiker’ gebrandmarkt.

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Freidenker 4-12 EXTRA Drucken E-Mail
Über uns - Positionen

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Aufgaben der Aufklärung: „Die Richtigstellung der Begriffe“
(beschlossen vom Verbandsvorstand 27. Oktober/28. Oktober 2012 Magdeburg, im Auftrag des Verbandstages 2./3. Juni 2012, Nürnberg)

Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft – Für Aufklärung!
(beschlossen vom Verbandsvorstand, 31. Oktober/1. November 2009 Magdeburg, im Auftrag des Verbandstages 21./22. Mai 2009,Berlin)

Berliner Erklärung: „Wer sind die Freidenker und was wollen sie?“
(beschlossen vom Verbandstag 4./5. Juni 1994 Berlin)

Selbstverständnis, Zweck und Ziele des Deutschen Freidenker-Verbandes
Auszug aus der Satzung (beschlossen vom Verbandstag am 1./2. Juni 1991 in Braunschweig, zuletzt geändert vom Verbandstag am 2./3. Juni 2012 in Nürnberg)

 
Freidenker-Verbandstag 2012 in Nürnberg Drucken E-Mail
Über uns - Positionen

Für eine Kultur des realen Humanismus und der Vernunft

Am 2. und 3. Juni 2012 kamen die Delegierten der Landesverbände des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV) zu ihrem Verbandstag in Nürnberg zusammen, dem höchsten Gremium der sich als Weltanschauungsgemeinschaft, Interessenvertretung konfessionsfreier Menschen und Kulturorganisation verstehenden Organisation. Der Kongress betonte die Notwendigkeit, der herrschenden Politik zur Zerstörung von Humanität und Vernunft mit weltanschaulicher Aufklärung entgegenzutreten. Die Freidenker folgen dabei der von Karl Marx formulierten Aufgabe einer »Philosophie im Dienste der Geschichte«, »nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven«.

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Gegen Volksverdummung und Zerstörung der Vernunft Drucken E-Mail
Über uns - Positionen

Der Deutsche Freidenker-Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Kulturorganisation betrachtet Aufklärung als die Hauptaufgabe seiner weltanschaulichen Tätigkeit.

Die Aufklärungsbewegung des 18. Jahrhunderts diente mit ihrer Kritik der feudalen Ideologie und des religiösen Denkens der Emanzipation von den Fesseln der feudalabsolutistischen Ordnung. Die Aufklärung als „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Immanuel Kant) wollte Licht in die überkommene Dunkelheit der Unwissenheit, der Vorurteile und des Aberglaubens bringen. Sie kämpfte gegen Mystik und jede Autoritätsgläubigkeit, für die Freiheit des wissenschaftlichen und weltanschaulichen Denkens. Die  Gesellschaftsordnung wurde nicht mehr als „gottgewollt“ hingenommen, sondern der Kritik der Vernunft unterzogen. Oberstes Ziel der  Aufklärung war die Durchsetzung der Vernunft im geistigen und wissenschaftlichen Leben, und nicht zuletzt in allen Bereichen von Gesellschaft, Staat und Politik.

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Rechenschaftsbericht von Klaus Hartmann auf dem DFV Verbandstag 2009 Drucken E-Mail
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Videos vom Verbandstag am 22. und 23. Mai 2009

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