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Frieden, Antifaschismus und Solidarität

Auf dieser Webseite findet Ihr Beiträge zum Thema Frieden, Antifaschismus und Solidarität



Zum Tag des Sieges 2017 Drucken E-Mail

09052017-klaus-hartmann-ansprache-ffm
Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

Ansprache von Klaus Hartmann

Geehrte Vertreter der Konsularischen Vertretungen, Vertreter der Geistlichkeit, liebe russischen Freundinnen und Freunde, liebe deutschen Kriegsgegner und Antifaschisten!

Der 9. Mai ist ein Tag der Trauer um 27 Millionen ermordete Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion.

Es ist ein Tag des ehrenden Gedenkens an über 11 Millionen Rotarmisten, die für diesen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben hingaben.

Es ist aber auch ein Tag des Abscheus und des Zornes über die abscheulichen Verbrechen, die im Namen Deutschlands an den Völkern der SU und ganz Europas verübt wurden

Der 9. Mai ist ein Tag der Mahnung: Nie wieder ein Feldzug gen Osten, den NATO-Aufmarsch stoppen!

Es ist ein Tag des Appels: für Völkerverständigung und Frieden, für Zusammenarbeit und Freundschaft mit Russland

Zunächst aber ist der 9.Mai für uns ein Tag des Erinnerns. Wie und warum kam es zu dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion?

Aus den gleichen Gründen, aus denen Kriege bis heute geführt werden, bis in die Ukraine, nach Syrien oder dem Jemen: Aus wirtschaftlichen Interessen!

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Freidenker-Brief 6 - 2016: Syrien: Kriegspropaganda, Sanktionen und Unterstützung der Terrormilizen beenden! Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 6 - 2016 vom 7. Oktober 2016

Unter dieser Losung veröffentlicht der Deutsche Freidenker-Verband die nachstehende Erklärung und ruft damit seine Mitglieder und Sympathisanten auf, sich an der Bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin am 8. Oktober 2016 möglichst zahlreich zu beteiligen.

Geplant ist ein Block mit dem Frontbanner „NATO raus – raus aus der NATO“. Wer dieser unserer grundsätzlichen Forderung Ausdruck verleihen möchte, sollte sich in diesem Block einreihen.

Die Freidenker beteiligten sich aktiv am Zustandekommen der Aktionskonferenz in Dortmund am 2. Juli 2016, auf der beschlossen wurde, zu der Berliner Demo aufzurufen. Wir haben mit  unserem geduldigen Bemühungen um Zusammenhalt, Klarheit und Stärkung der Friedensbewegung dazu beigetragen, dass eine gemeinsame Plattform zu Stande kam, die den Grundsätzen des Internationalismus und Antiimperialismus entspricht. Sie ist hier veröffentlicht: http://www.koop-frieden.de/aktuelles/artikel/friedens-demonstration-am-8-oktober-2016-in-berlin.html.

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8.10.2016 - Friedensdemo in Berlin Drucken E-Mail

Friedensdemo 08102016 Berlin

 
Freidenker zum 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion Drucken E-Mail

Am 22. Juni 2016 gedenken wir der 27 Millionen Sowjetbürger, die beim Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion ihr Leben verloren.

Am 30. Januar 1933 hatte Reichspräsident von Hindenburg im Auftrag des monopolistischen Finanzkapitals die Regierungsgewalt in Deutschland an die Hitler-Faschisten übertragen. Die Verfolgung von Antifaschisten begann umgehend, ihre Organisationen wurden verboten: zuerst im März 1933 die Kommunistische Partei Deutschlands und der Deutsche Freidenker-Verband, die Gewerkschaften im Mai und die SPD im Juni 1933.

Die Aggression nach außen begann mit dem Raub der deutschsprachigen Gebiete der Tschechoslowakei, beglaubigt mit dem „Münchner Abkommen“ vom 30. September 1938, gefolgt vom Überfall auf Polen am 1.September 1939, der allgemein als offizieller Beginn des 2. Weltkriegs gilt.

Der unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ seit Mitte 1940 vorbereitete Überfall auf die Sowjetunion musste aufgrund des Balkanfeldzugs ab 6. April 1941 verschoben werden, nachdem die Serben den Beitritt zum Dreimächtepakt verweigert hatten.

Am 22. Juni 1941 begann der Vernichtungskrieg mit dem Ziel der „Ausrottung des Kommunismus für alle Zeiten“ durch die „Vernichtung der bolschewistischen Kommissare und kommunistischen Intelligenz“.

Es war ein barbarischer, ein totaler Krieg, bis heute ohne Beispiel. Angesichts über 50 Millionen Toten, darunter China mit 13,5 Millionen und die Sowjetunion mit 27 Millionen, bekräftigen wir an diesem Tag: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

Heute jedoch sind die Regierenden weit davon entfernt, die Lehren aus diesem verbrecherischen Krieg zu beherzigen:

Die USA, die NATO und die EU betreiben seit 1991 eine Politik der Einkreisung, Zurückdrängung und Destabilisierung Russlands. Mit dem Putsch in der Ukraine, ständigen Manövern und dem Vorrücken der NATO direkt an die russische Westgrenze wird eine Zuspitzung der unmittelbaren Konfrontation betrieben.

Das AEGIS-Raketensystem, stationiert auf vier Kriegsschiffen und landgestützt seit Juni 2016 in Rumänien sowie ab Herbst in Polen, verkürzt die Raketen-Vorwarnzeiten für Russland.

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Aufwachen: Gegen die massive Kriegsbedrohung aufstehen! Drucken E-Mail

Appell der Freidenkerinnen und Freidenker vom Verbandstag am 5. Juni 2016 in Potsdam (als PDF-Dokument, ca. 435 KB)

Wir Freidenkerinnen und Freidenker in Deutschland erheben mit großer Sorge unsere Stimme gegen das Anwachsen der Kriegsgefahr in Europa. Wir appellieren an alle Menschen, nicht wie im Schlafwagen einem neuen großen Krieg entgegen zu rasen, sondern die Warnsignale zu sehen und die Fahrt in den Abgrund zu stoppen.

Die USA, die NATO und die EU betreiben seit 1991 eine Politik der Einkreisung, Zurückdrängung und Destabilisierung Russlands. Mit dem Putsch in der Ukraine, ständigen Manövern und dem Vorrücken der NATO direkt an die russische Westgrenze wird eine Zuspitzung der unmittelbaren Konfrontation betrieben.

Das AEGIS-Raketensystem, stationiert auf vier Kriegsschiffen und landgestützt seit Juni 2016 in Rumänien sowie ab Herbst in Polen, verkürzt die Raketen-Vorwarnzeiten für Russland. Die USA wollen sich die „risikofreie“ nukleare Erstschlagfähigkeit sichern, indem ein Gegenschlag ausgeschaltet wird. Das irreführend „Raketenabwehrschild“ genannte AEGIS-System ist offensiv: Auf Knopfdruck von der US-Air Base Ramstein können die landgestützten Startvorrichtungen auch die seit 1987 verbotenen atomar bestückbaren Cruise-Mittelstreckenraketen abschießen, was eine neue Qualität der nuklearen Bedrohung nach Europa zurückbringt.

Russland bedroht kein Land in Europa und der Welt und setzt sich weltweit für kollektive Sicherheit ein. Es tut dies aus eigenem nationalem Interesse an der Entwicklung von Wirtschaft und Wohlstand, die durch Milliarden für ein neues Wettrüsten gebremst wird.
Die Aufrüstung und der neue Aufmarsch der NATO bedrohen die staatliche Existenz Russlands. Da es davor weder die Augen verschließen noch zurückweichen kann, hat Präsident Putin in aller Verantwortung klar gemacht, alle notwendigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Russland ist bereit und fähig, sich zu verteidigen und jeden Aggressor vernichtend zu schlagen. Russland könnte sich im Kriegsfall gezwungen sehen, seine Vernichtungsmacht frühzeitig und massiv gegen den rückwärtigen Raum des Feindes einzusetzen. Deutschland und Europa würden binnen Stunden zur atomaren Wüste werden.

Auch ein Krieg aus „Versehen“, aus menschlichem oder technischem Versagen, kann in wenigen Minuten zum Inferno führen, und wird mit jedem Aufrüstungsschritt wahrscheinlicher.

Das heißt: Heute spielen die USA, NATO und EU unter maßgeblicher Beteiligung Deutschlands mit der Möglichkeit der automatisierten Selbstvernichtung.

Menschen Europas: Erhebt Euch gegen diese lebensgefährliche Politik!
Bürgerinnen und Bürger Deutschlands: Zwingt die Bunderegierung, ihre Kriegspolitik zu beenden!

Alle Menschen gemeinsam – ob Sozialisten, Konservative oder Parteilose, ob gläubig oder nicht religiös, Lohnabhängige oder Unternehmer, Gewerkschafter, unorganisiert oder sozial Ausgegrenzte - sagt unmissverständlich:

Frieden und Kooperation mit Russland
statt weiter in den 3. Weltkrieg!

Abgeordnete aller Ebenen, die Ihr Euch noch als Volksvertreter fühlt: Widersetzt Euch der Logik der Konfrontation!

Friedenskräfte und Friedensorganisationen in Deutschland - ruft mit einer Stimme:

Schluss mit der Kriegshetze und dem aggressiven NATO-Aufmarsch in Europa gegen Russland!
ALLE vereint: Wir wollen ohne militärische Bedrohung leben!

 

Unterstützt den Aufruf „Sagt NEIN, ächtet Aggressionen, bannt die Weltkriegsgefahr!“- www.neinzurnato.de
DEUTSCHLAND RAUS AUS DER NATO – NATO RAUS AUS DEUTSCHLAND


Lest hier unseren Aufruf im beigefügten PDF-Dokument (ca. 435 KB).

 
Freidenker-Brief 4 - 2016: Aufwachen: Gegen die massive Kriegsbedrohung aufstehen Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 4 - 2016 vom 10. Juni 2016

Der Deutsche Freidenker-Verband verbreitet hiermit den beim Verbandstag beschlossenen Friedensappell: „Aufwachen: Gegen die massive Kriegsbedrohung aufstehen“ (siehe auch den Aufruf als PDF-Dokument, ca. 435 KB), derzeit gerade passend zu den „Anaconda“-Kriegsspielen der NATO in Polen, mit denen das „aggressive“ Russland eingeschüchtert werden soll, mit denen Washington den Europäern erneut vor Augen führt, wer der Boss ist, und passend auch zum Weißbuch der Bundeswehr, in dem die „Bündnissolidarität als Teil deutscher Staatsräson“ festgelegt und der Weltmachtanspruch der Herrschenden erhoben wird, "die globale Ordnung aktiv mitzugestalten", passend schließlich zum „Tag der Bundeswehr“, mit dem für sinnloses Töten und Sterben geworben, Gefahrenbewusstsein vernebelt, und Volksvermögen verschleudert wird.

Siehe auch:

Pressemitteilung zum DFV-Verbandstag:

 
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