Frieden, Antifaschismus und Solidarität
Auf dieser Webseite findet Ihr Beiträge zum Thema Antifaschismus, Antirassismus und Antiimperialismus..

Truppen raus aus Afghanistan PDF Drucken E-Mail
Demonstration am 20. Februar 2010, Berlin:
 
Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt die Proteste von Friedens- und Antikriegsintita-
tiven für ein Ende des Krieges in Afghanistan.
Die Freidenker unterstützen den Appell an die Bundestagsabgeordneten: „Stimmen Sie mit Nein!
Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie diese ab!“ Den Forderungen des De-
monstrations-Aufrufs „Waffenstillstand, Truppenabzug und zivile Hilfe“, schließen wir uns an.
Aus unserer Sicht genügt es aber nicht, an allseits Bekanntes zu erinnern, dass nämlich Soldaten „keine Entwicklungshelfer in Uniform“ sind, dass die „Bundeswehr tötet“, dass die Afghanen
sich „nicht befreit, sondern besetzt“ fühlen. Spätestens nach der Feststellung: „Das nährt den be-
waffneten Widerstand“ erwidern wir: 
Als Friedensbewegung müssen wir sagen, was Sache ist! 
Der NATO-Krieg gegen Afghanistan ist ein völkerrechtliches Verbrechen...

Den vollständigen Aufruf als PDF-Datei gibt es hier
PDF-Logo
 
Fuldaer Erklärung PDF Drucken E-Mail
Fuldaer Erklärung
Truppenabzug jetzt! Frieden statt Krieg!

(Erklärung des DGB-Kreisverbandes Fulda)

"Im Oktober 2009 starb ein junger Mann aus der Region Fulda an den schweren Verletzungen, die er mehr als ein Jahr zuvor als Soldat in Afghanistan erlitten hatte.
Wir sind bestürzt über die steigende Zahl der Opfer, die der Krieg in Afghanistan fordert.
Die unabdingbare Voraussetzung für eine friedliche Entwicklung in Afghanistan ist die Beendigung der bewaffneten Kämpfe.
Dieses Ziel ist nur zu ereichen, wenn alle ausländischen Truppen abgezogen werden."


>>> Fuldaer Erklärung als PDF-Download

>>> Fuldaer Erklärung zur Onlineunterzeichnung
 
Mit Ernst Thälmann verteidigen wir den Antifaschismus, unsere Geschichte und eine sozialistische Zukunft PDF Drucken E-Mail
Rede des Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann in Ziegenhals bei Berlin am  19. April 2009

Liebe Freundinnen und Freunde,
Genossinnen und Genossen!

Wir sind zusammengekommen, um des 123. Geburtstages von Ernst Thälmann am 16. April zu gedenken. Wir ehren das Andenken, das Leben und das Lebenswerk dieses großen deutschen Arbeiterführers und Antifaschisten.
Gegen den Zeitgeist, also den Geist der Herrschenden, also gegen den herrschenden Ungeist.
In „Zeiten wie diesen“, wo ihr gepriesener Kapitalismus – für alle erkennbar – wieder das Krankenbett hüten muss, können sie kein Erinnern an Alternativen gebrauchen.
Genau dies ist auch der tiefere Grund für den Skandal dieser geschlossenen, geschändeten Gedenkstätte.
Es soll möglichst dauerhaft ein geistiges Klima geschaffen werden, in dem „kein Gedanke an Sozialismus“, an progressive Gesellschaftsveränderung mehr denkbar sein soll.
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USA-Strategen über die wachsende ideologische Bedeutung der Religionen und ihren Einfluss auf die Führung imperialistischer Kriege PDF Drucken E-Mail
Aus: Freidenker Nr. 1-08 März 2008   67. Jahrgang - Thema

Von Ernst Woit

Im Zusammenhang mit dem offenkundigen Scheitern der USA-Strategie zur neokolonialistischen Beherrschung des Nahen und Mittleren Ostens wird von Strategen des USA-Imperialismus stärker die Bedeutung der Religionen als ideologischer Faktor des politischen und insbesondere auch militärischen Kräfteverhältnisses hervorgehoben. Sie wird dabei zunehmend auch als Reflex epochaler gesellschaftlicher Veränderungen beurteilt. So schätzt Samuel P. Huntington ein: „Im 20. Jahrhundert wurden die Gesellschaften der westlichen Länder (mit der bemerkenswerten Ausnahme der Vereinigten Staaten) weitgehend säkularisiert; Kirche und Religion spielten im öffentlichen, gesellschaftlichen und privaten Leben eine immer geringere Rolle. Das 21. Jahrhundert jedoch ist als ein Jahrhundert der Religion angebrochen. ... Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen religiösen Gruppen werden auf der ganzen Erde immer häufiger.“ 1
Die ehemalige Außenministerin der USA, Madeleine Albright, gibt heute ganz offen zu, dass die USA von der islamischen Revolution im Iran völlig unvorbereitet getroffen wurden: „Unsere Experten erfassten weder das Ausmaß der Feindseligkeit gegenüber dem Schah noch das Ausmaß der Loyalität, auf das sich die muslimischen Kleriker stützen konnten.“ Sie kommt zu der Einschätzung: „Wir hatten es hier mit einem wahren politischen Erdbeben zu tun, das der Französischen oder Russischen Revolution in nichts nachstand.“2
Damit korrespondiert eine Einschätzung, die Huntington bereits 1996 traf: „Der Konflikt zwischen liberaler Demokratie und Marxismus-Leninismus im 20. Jahrhundert war ein flüchtiges und vordergründiges Phänomen, verglichen mit dem kontinuierlichen und konfliktreichen Verhältnis zwischen Islam und Christentum.“ Daraus leitete er ab: „Solange der Islam der Islam bleibt (und er wird es bleiben) und der Westen der Westen bleibt (was fraglicher ist), wird dieser fundamentale Konflikt zwischen zwei großen Kulturkreisen und Lebensformen ihre Beziehungen zueinander weiterhin und auch in Zukunft definieren, so wie er sie 1400 Jahre lang definiert hat.“ 3

Religiosität und Religionsverständnis in den USA
Wenn sich USA-Strategen mit Religionsproblemen befassen und insbesondere dann, wenn sie das im Hinblick auf den Faktor Religion im ideologischen Kampf tun, spielt die seit Gründung der USA entstandene spezifische Religiosität der USA-Bevölkerung und das die USA mit konstituierende offizielle Religionsverständnis mit. Friedrich Engels gab 1886 in einem Brief an F. A. Sorge eine in ihrem Kern auch heute noch zutreffende Charakteristik dieser Problematik: „Die Amerikaner ... haben zwar keine mittelalterlichen Institutionen aus Europa herübergenommen, wohl aber Massen mittelalterlicher Tradition, Religion, englisches gemeines (feudales) Recht, Aberglauben, Spiritismus, kurz allen Blödsinn, der dem Geschäft nicht direkt schädlich war und jetzt zur Massenverdummung sehr brauchbar ist.“ 4
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Video vom Verbandstag am 22. Mai 2009


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Aktuelle Ausg. des Verbandsorgans

Titelseite Freidenker 01-2010

Kampagnen

Den Krieg gegen Iran verhindern

Kriegstreiber stoppen
Sanktionen aufheben


Wir fordern von Bundestag und Bundesregierung

•    Stopp aller Sanktionen und sonstigen
      Kriegsvorbereitungen
•    keine Beteiligung am militärischen
      Aufmarsch gegen den Iran
•    sofortiger Abzug der Bundeswehr
      aus Afghanistan und dem gesamten
      Nahen und Mittleren Osten sowie
      Einstellung aller Waffenexporte
•    Eintreten für die Geltung des
      Atomwaffensperrvertrages für alle
      Länder und eine atomwaffenfreie Zone
      im Nahen und Mittleren Osten
      einschließlich Iran und Israel

Nur so hat ein gerechter Frieden zwischen gleichberechtigten und souveränen Staaten im Nahen und Mittleren Osten eine Chance

Download als PDF:
Iran Aufruf Flyer für Unterschriftenaktion.pdf 

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