Auf dieser Webseite findet Ihr Informationen, Positionstexte und Diskussionsbeiträge zum Thema Jugendweihe, Jugendfeier.
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Die Jugendweihe ist eine festliche Aufnahme in die Welt des Erwachsenseins. Sie makiert den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter. Sie ist eine nichtkirchliche Alternative zur Konfirmation der evangelischen Kirchen und zur Firmung in der katholischen Kirche.
TERMINE
Offenbach, Donnerstag, 13.Mai 2010 (Himmelfahrt) weiterlesen
Braunschweig, Sonntag, 25. April 2010 weiterlesen
Stuttgart, Sonntag, 9. Mai 2010 Anmeldung: Peter Wagner, PSF 401031, 70410 Stuttgart oder:
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Informationen über eventuelle Planungen für den Raum Hamburg siehe: Arbeitsgemeinschaft Jugendweihe Groß-Hamburg e.V
Zur heutige Bedeutung der Jugendweihe: Für immer mehr Jugendliche stellt sich die Frage: Hat es Sinn, ohne religiöse Überzeugung an der kirchlichen Feier zum Erwachsenwerden teilzunehmen? Der immer größer werdenden Zahl von Kirchenaustritten der Erwachsenen muss nicht das weltanschauliche Nichts für die Kinder folgen. Außer religiösen Ansichten gibt es zumindest noch die Ansicht, dass das Leben vor dem Tode stattfindet. Das richtige Leben! Und dass dieses Leben von den Menschen gestaltet werden kann - und muss! Die Freidenker wollen dazu anregen, sich über die Probleme der Welt einen eigenen Kopf zu machen. Dazu gibt es Diskussionsrunden: Von Religion und Aberglauben, bis zu Philosophie und Liebe. Und zu guter Letzt: Eine große Feier mit kulturellen Beiträgen und einer schönen Rede - die Jugendfeier.
Zur Geschichte der Jugendweihe: Der Begriff Jugendweihe wurde 1852 von dem Demokraten, Pfarrer und freireligiösen Prediger Eduard Baltzer (1814-1887), dem ersten Präsidenten des Bundes Freireligiöser Gemeinden Deutschlands, geprägt. Die aufklärerische Tradition der freireligiösen Bewegung wurde von der Arbeiterbewegung übernommen. In der Weimarer Republik (1918–1933) erlebte die Jugendweihe einen großen Aufschwung in den Organisationen der Freidenker und der Arbeiterbewegung. Nach dem Ende der Verfolgung durch die Nazi-Diktatur entwickelte sich die Jugendweihe in den beiden deutschen Staaten unterschiedlich. In der DDR wurde die Jugendweihe zur staatlich geförderten Feier am Ende des 8. Schuljahres. Die Durchführung des vorbreitenden Unterrichts und der Feierlichkeiten wurden von den "Ausschüssen für Jugendweihe" in ehrenamtlicher Arbeit getragen. An der Jugendweihe nahm die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen teil. Auch heute nehmen in den "neuen Bundesländern" laut wikipedia nach Schätzungen etwa 40% der Jugendlichen an Jugendweihen teil. In der BRD konnte die Jugendweihe die alte Bedeutung und Größe nicht erreichen. Hier waren es die freidenkerischen Organisationen, welche die Tradition der Jugendweihe übernahmen und weiterentwickelten.
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Nicht religiös und trotzdem 14 Jugendweihen und Jugendfeiern heute "Nicht religiös und trotzdem 14?!" Dass das „jeder und jedem passieren" kann, „aber nicht schlecht sein" muss, darauf verweist die Internetseite www.jugendfeier-hessen.de des hessischen DFV-Landesverbandes. Denn nicht nur die Hessen, sondern auch die meisten der anderen Landesverbände organisieren jedes Jahr wieder im Mai und Juni Jugendweihen bzw. Jugendfeiern, bei denen Jugendliche um die 14 ihren Eintritt in den Kreis der Erwachsenen, ihre vollwertige Teilhabe an deren Gesellschaft feiern. Dabei steht in den vorbereitenden Treffen der Winter- und Frühjahrsmonate - die geprägt sind von intensiven Diskussionen über die brennenden Themen unserer Zeit und unserer Geschichte und zu denen regelmäßig bspw. antifaschistische Zeitzeugen und Experten verschiedenster Provenienz eingeladen sind -, bei den gemeinsamen Ausflügen und Partys vor allem eines im Mittelpunkt: „die Ansicht, dass das Leben vor dem Tode stattfindet. Das richtige Leben! Und dass dieses Leben von den Menschen gestaltet werden kann - und muss!" Die Jugendlichen sollen dazu angeregt werden, an der Schwelle zu ihrem neuen Lebensabschnitt „sich über die Probleme der Welt einen eigenen Kopf zu machen". |
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Jugendweihe 2005 in Dresden  von Heinz Nikoloaus



Im Sinne der mehr als 100-jährigen Freidenkertradition in Deutschland wurden nach dem .Anschluss' der DDR an die Bundesrepublik Deutschland bei uns in Sachsen viel Kraft und viele Ideen entwickelt, um nach wie vor jungen Menschen ein bleibendes Erlebnis ihrer Jugendweihe zu ermöglichen, diese mit ihnen zusammen vorzubereiten und zu feiern. Noch immer, im 16. Jahr nach der ,Wende', haben die Jugendweihefestlichkeiten auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit zumindest des deutschen Ostens ihren beachteten Platz. In Sachsen sind es der Landesverband des DFY und der Sächsische Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. mit 14 Regionalbüros und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die im Vorfeld des eigentlichen Festaktes vielseitige und interessante Aktivitäten für die Jugendlichen gestalten und al> Plattform |
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