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Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung Drucken E-Mail

Dieser Beitrag wird im Freidenker 1 - 2015 erscheinen.

Klaus Hartmann

Die Bedrohung des Weltfriedens ist mit der NATO-Aggression in der Ukraine und der psychologischen Kriegsführung gegen Russland erheblich gewachsen. Die Aktions- und Mobilisierungsfähigkeit der Friedensbewegung ist der Bedrohung völlig unangemessen. Als mit den „Montagsmahnwachen für den Frieden“ nach Beginn der Ukraine-Krise neue Akteure auf den Plan traten, wurde darauf von linken Organisationen und Parteien sowie Instanzen der ‚traditionellen‘ Friedensbewegung überwiegend mit Skepsis, Kritik und Ablehnung reagiert.

Anstelle von Freude darüber, dass bisher nichterreichbare Menschen die Kriegsgefahr wahrnehmen, den antirussischen Kampagnen die Gefolgschaft verweigern und in Bewegung kommen, erweckten viele Linke den Eindruck, als würden sie eine unliebsame Konkurrenz erblicken, die sich anmaßte zu demonstrieren, ohne dafür von den ‚Zuständigen‘ eingeladen worden zu sein.

Stichwortgeberin der Kritik war zuerst die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth, die die ‚neue Friedensbewegung‘ als „neurechts“ klassifizierte und die Mahnwachen als „Wahnmachen“ und „Wahnwichtel“ verächtlich machte. Dass sie für ihre Attacken die Herrschaftsmedien (3sat-Interviews) nutzte, die ihr bereitwillig ein Podium boten, hat auf linker Seite kaum jemand gestört geschweige denn problematisiert. Der Kasseler Friedensratschlag-Sprecher Strutynski setzte anfangs noch die Lüge drauf, die neue Bewegung sei von der NPD ins Leben gerufen.

Tatsächlich sehen jene Friedensfreunde ziemlich alt aus, die offenbar nicht erkennen können oder wollen, dass im Zeitalter von Neuen Medien und sozialen Netzwerken (neben vielen Nachteilen und Risiken) auch neue Möglichkeiten entstanden sind, sich zu informieren, zu vernetzen und sich zur Aktion zu verabreden. Es ist aber wenig intelligent, den Merkel-Spruch „Das Internet ist für uns alle Neuland“ auch noch selbst zu beglaubigen.

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