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Bundespräsident Köhlers göttliche Amtsauffassung


*"Gott halte seine Hand schützend über uns alle und unsere gemeinsame Welt. Gott segne unser
Deutschland."*
Mit diesen Worten endete die Dankesrede von Horst Köhler anlässlich seiner Wiederwahl zum
Bundespräsidenten. Ein "Präsident aller Deutschen" hört sich anders an.
Das fand auch Bert Steffens aus Andernach, der sich mit kritischen Fragen an Köhler wandte. Er sieht
eine "schleichende Aushöhlung" des Grundrechts nach Art. 4 des Grundgesetzes "Die Freiheit des
Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind
unverletzlich" durch die präsidialen Äußerungen.
Doch an Köhlers Bürovorsteher prallten alle Argumente ab, der nach dem Motto zu antworten scheint:
je begründeter argumentiert wird, um so verschlossener und einsilbiger wird er.
Seinen Amtseid leistete der Bundespräsident auf das Grundgesetz und  damit auch auf den einfachen Rechtssatz aus dem Artikel 137 Abs. 1 WRV 
(Reichsverfassung vom 11.08.1919): "Es besteht keine Staatskirche". Dieser Rechtssatz ist im
Grundgesetz nicht ausdrücklich wiedergegeben, dort heißt es bloß in Art 140: "Die Bestimmungen der
Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom  11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes." 
Sicher liest Köhler das Grundgesetz, aber hat er sich vielleicht nicht informiert, was in besagten Weimarer Artikeln steht? 
So baut Köhler lieber auf den unehrlichen und metaphysischen Satz aus der 
Präambel des Grundgesetzes: "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott  und den Menschen...". 
Und so kam es, dass die wiederholt vorgeschlagene öffentliche Diskussion 
über diese staatsrechtlich ja nicht belanglosen Fragen auf  taube Ohren 
stieß. Wir dokumentieren die Korrespondenz von Bert Steffens mit dem Staatsoberhaupt, die ein
bezeichnendes Licht auf die "hinkende" Trennung von Staat und Kirche in Deutschland wirft.

Die gesamte Korrespondenz (PDF-Datei, ca. 598 KB).
 


   

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Kriegstreiber stoppen
Sanktionen aufheben


Wir fordern von Bundestag und Bundesregierung

•    Stopp aller Sanktionen und sonstigen
      Kriegsvorbereitungen
•    keine Beteiligung am militärischen
      Aufmarsch gegen den Iran
•    sofortiger Abzug der Bundeswehr
      aus Afghanistan und dem gesamten
      Nahen und Mittleren Osten sowie
      Einstellung aller Waffenexporte
•    Eintreten für die Geltung des
      Atomwaffensperrvertrages für alle
      Länder und eine atomwaffenfreie Zone
      im Nahen und Mittleren Osten
      einschließlich Iran und Israel

Nur so hat ein gerechter Frieden zwischen gleichberechtigten und souveränen Staaten im Nahen und Mittleren Osten eine Chance

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