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Trennung von Staat und Kirche
Auf dieser Webseite findet Ihr Beiträge zum Thema: Trennung von Staat und Kirche.

Petition an den Deutschen Bundestag: Streichung der Staatsleistungen für die Kirchen Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 4/2013 v. 27. November 2013

Der Deutsche Freidenker-Verband weist seine Mitglieder und Sympathisanten
auf die Petition 46498 an den Deutschen Bundestag hin. Darin wird gefordert:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Staatsleistungen, sog.
Dotationen an die Kirchen einzustellen."

Die Petition kann noch bis 30. November 2013 unterzeichnet werden, und zwar
hier:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46498.html

Eine Unterstützung der Petition erscheint sinnvoll, auch wenn darin nicht
die Einstellung o h n e A b l ö s u n g s z a h l u n g e n gefordert
wird. Das wäre eigentlich durchaus geboten. Denn infolge Nichterfüllung des
Verfassungsauftrags zur Einstellung der Zahlungen sind die historischen
Staatsleistungen durch jahrzehntelange Zahlung bereits abgelöst worden. Dazu
schreibt Johann-Albrecht Haupt (Humanistische Union) in "junge Welt" vom
15. November 2013

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"West"- und "Ost"-Freidenker – Gemeinsamkeiten, Unterschiede Drucken E-Mail
"West"- und "Ost"-Freidenker – Gemeinsamkeiten, Unterschiede




Vorbemerkung

Auf Bitten der "Zentralstelle für Weltanschauungsfragen" der Evangelischen Kirche, die sozusagen "Konkurrenz- und Feindbeobachtung" im kirchlichen Auftrag betreibt, hat der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes folgenden Beitrag über die jüngere Geschichte der Freidenker in Deutschland verfasst.



Der Titel dieses Beitrags entspricht nicht der freien Wahl des Autors, sondern gehorcht der Vorgabe des Herausgebers. Trotzdem soll er nicht das Folklore-Genre "Dein Ossi - das unbekannte Wesen" resp. "Der Wessi, das bekannte Unwesen" anreichern. Obwohl es auch bezüglich "Nord"- und "Süd"-Freidenkern ein weites Forschungsfeld gäbe, interessiert das kaum jemanden. Mit "West" und "Ost" scheint landläufig gemeint zu sein, wie sich die aus dem "totalitär geprägten" Osten Gekommenen inzwischen in der "westlichen Demokratie" eingelebt haben. Oder entsprechend zugespitzt aus der Perspektive des Gegenübers: Ob die "West-Kolonialherren-Methoden" auch in der hier verhandelten Organisation wirkungsvoll jede Ost-Identität zunichte gemacht haben.

Antworten hierauf hängen nicht nur von der Bereitwilligkeit oder Bockigkeit der Befragten ab. Das aus Geschichte und Erfahrung gespeiste Organisationsverständnis verunmöglicht gegebenenfalls eine glatte Beantwortung entlang geographischen Trennlinien. Die Freidenker entstanden und verstehen sich als Kulturorganisation der Arbeiterbewegung, als "sozialistische Freidenker". Für Sozialisten ist z.B. die Frage von "unten" und "oben", von Klassenzugehörigkeit und Klasseninteresse, belangvoller als die Fragen nach geographischer Herkunft. Dies sei an dieser Stelle nur vorausgeschickt, damit das Nachfolgende besser verstanden oder zumindest eingeordnet wird, und einem vorschnellen "Thema verfehlt"-Urteil vorzubeugen.

In diesem Beitrag sollen also zunächst die unterschiedlichen Bedingungen für das Freie Denken im geteilten Deutschland aufgezeigt werden, gefolgt von einer kurzen Geschichte der Freidenker-Vereinigung. Abschließend werden einige wesentliche inhaltliche Positionen des vereinigten Verbandes dargestellt.

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Die Kirchenvertreter im Südwestrundfunk (SWR)Die Kirchenvertreter im Südwestrundfunk (SWR) Drucken E-Mail

Die Kirchenvertreter im Südwestrundfunk (SWR)

Schwarzröcke auf dem langen Marsch durch die Institutionen ?

In den Aufsichtsgremien der Rundfunkanstalten haben "gesellschaftlich relevante Gruppen und Institutionen" das Recht auf Sitz und Stimme. Neben staatlichen Stellen wie Landtag oder Landesregierung sind dies Berufsverbände, Bildungseinrichtungen und verschiedene andere Interessensvertretungen. Immer dabei sind die evangelische und die katholische Religionsgemeinschaft, sowie andere religiöse Organisationen.

Seit dem 1. Oktober 1998 sind die beiden Landessender Süddeutscher Rundfunk (SDR) und Südwestfunk (SWF) aufgegangen im neugegründeten Südwestrundfunk (SWR). Am Beispiel dieses Senders soll einmal genauer untersucht werden, wie die kirchliche Interessensvertretung im Rundfunk in der Realität aussieht.

Zunächst einmal fällt auf, daß im SWR die Vertreter der beiden Großkirchen besonders arbeitswütig zu sein scheinen. (Die anderen Religionsvertreter sind allesamt nicht so umtriebig.) Nur als einfaches Mitglied in einem Gremium zu sitzen, scheint die Kirchenleute nicht auszufüllen. Von deren ursprünglich 6 Vertretern waren 5 in Wahlen erfolgreich: 3 erhielten einen Vorsitz, 2 gelangten in den Verwaltungsrat und errangen so 2 weitere Sitze für ihre Organisation. Das ist eine recht eindrucksvolle Bilanz. Dem unbefangenen Beobachter drängt sich da geradezu der Gedanke an Dutschkes "langem Marsch durch die Institutionen" auf.

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Trennung von Staat und Kirche - jetzt auf die Tagesordnung - Beschluss des DFV-Verbandsvorstandes Drucken E-Mail

Trennung von Staat und Kirche – jetzt auf die Tagesordnung!

Beschluß des DFV-Verbandsvorstandes, Erfurt, 24. Januar 1999

Der Verbandsvorstand ruft alle Gliederungen des Deutschen Freidenker-Verbandes auf, mit vielfältigen Aktionen und Initiativen das zentrale Anliegen des Verbandes in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die Aktion verfolgt das Ziel, den Forderungen nach Trennung von Staat und Kirche mehr Resonanz zu verschaffen und damit den Verband als

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50 Jahre Verfilzung von Staat und Kirche Drucken E-Mail

50 Jahre Verfilzung von Staat und Kirche

von Klaus Hartmann, aus: 'Freidenker' 3/1999

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht neue Meldungen ein Schlaglicht auf das prekäre Verhältnis von Staat und Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland werden.

Ein Beispiel aus jüngerer Zeit lieferte die Rheinpfalz vom 11. und 12. Mai 1999. Danach will die rheinland-pfälzische Landesregierung zur Finanzierung der kirchlichen Kindergärten des Landes für die Jahre 1999-2001 45 Millionen DM zur Verfügung stellen, zusätzlich. Die Ausgangslage: 2000 Kindergärten gibt es in Rheinland-Pfalz, knapp 700 sind in katholischer und 400 in evangelischer Trägerschaft. Deren Personalkosten tragen zu 40% die Kommunen, das Land übernimmt 27,5%, die Eltern zahlen 17,5%, aber an den Kirchen bleiben immer noch 15% hängen. Mit den Millionen aus der Mainzer Staatskanzlei will Ministerpräsident Beck die "Last" der Kirchen senken, sie sollen nicht mehr als 12% zahlen müssen. 15 Millionen will Beck aus "Landesmitteln" (den Steuergeldern, die auch die Nichtgläubigen gezahlt haben) nehmen, und 30 Millionen aus dem Kommunalen Finanzausgleich (natürlich auch Steuergelder).

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Die Trennung von Staat und Kirche - eine Herausforderung für die Freidenker Drucken E-Mail

Die Trennung von Staat und Kirche - Herausforderung für die Freidenker

von Prof. Dr. Hans-Günter Eschke (Jena), Referent des Verbandsvorstandes

Am Ende des XX. Jahrhunderts gewinnt die traditionelle Forderung der Freidenker nach der Trennung von Staat und Kirche zunehmend an Aktualität.

Kürzlich stellte der einstige Leiter des vatikanischen Sekretariats für die Nichtglaubenden, der Kardinal Franz König, mit dem Blick auf die wachsende Säkularisierung fest: "Immer weniger Menschen bekennen sich zu einer religiösen Überzeugung, beachten religiöse Gebote und beteiligen sich an religiösen Tätigkeiten. Diese Tendenz spiegelt weniger eine Feindschaft gegen die Religion wider als vielmehr eine vollkommene Gleichgültigkeit."[1] Das heißt aber, daß eine zunehmende Zahl Menschen das Vertrauen zumindest zu den christlichen Kirchen als einst gültig erscheinenden Mittlern menschlicher Werte und weltanschaulicher Perspektiven verloren hat.

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10 Uhr ab U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde

Weitere Informationen sind linkhier zu erhalten ...

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