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Herzlich willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V.
Aufruf des Bündnisses Dresden Nazifrei 2012 Drucken E-Mail

Aller guten Dinge sind drei!BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

Quelle: http://www.dresden-nazifrei.com/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=8&Itemid=54&lang=de

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“  anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.

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»Wir sind mit der Zerstörung des Völkerrechts konfrontiert« Drucken E-Mail

Gespräch mit Klaus Hartmann. Über die Rolle der Bundesrepublik bei der Zerstörung des ­jugoslawischen Bundesstaates, die völkerrechtliche Anerkennung Sloweniens und Kroatiens vor 20 Jahren und die damit ausgelöste Katastrophe

Arnold Schölzel (Tageszeitung junge Welt, 14.1.2012)

Klaus Hartmann ist Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, in der Jugoslawien-Solidaritätsbewegung aktiv und ist Vorstandsvorsitzender des Internationalen Komitees »Slobodan Milosevic«.

Am 15. Januar vor 20 Jahren erkannten die Staaten der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) auf Drängen der Bundesregierung unter Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher die jugoslawischen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien als unabhängige Staaten völkerrechtlich an. Die Bundesregierung hatte das schon am 23. Dezember 1991 vollzogen. Kohl sprach von einem » großen Erfolg der deutschen Diplomatie«, was in Washington, London oder Paris mit »victory – Sieg« übersetzt wurde. Welche Rolle spielte die Bundesrepublik bei den Prozessen, die zum 15. Januar 1992 führten?

Die BRD war die treibende Kraft bei der Zerstörung Jugoslawiens. Sie setze den EU-Partnern beim EU-Außenministertreffen im Dezember 1991 ein Ultimatum, entweder gemeinsame Anerkennung, oder Deutschland macht das alleine. Als »Kompromiß« wurde das gemeinsame Anerkennungsdatum auf den 15. Januar 1992 festgelegt. Seit damals und zuletzt in einem Interview mit der FAZ am 23.12.2011 widerspricht der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher der These vom »deutschen Alleingang«. Der Erfolg dieser Erpressung ist das einzige »Argument« dafür, daß Deutschland nicht vorgeprescht sei.

Selbst die USA hatten zumindest verbal wiederholt öffentlich erklärt, die Auflösung Jugoslawiens nicht zu akzeptieren. Frankreich und Großbritannien warnten davor zum Teil vehement bis in den Januar 1992 hinein. Die Bundesregierung nahm offiziell im Sommer 1991 ihren Kurswechsel unter dem Schlagwort »Selbstbestimmung« vor und bestimmte in der EG das Geschehen. Besonders engagierte sich FAZ-Herausgeber Johann Georg Reißmüller, der einen deutschen Alleingang forderte, den es mit der Anerkennung Sloweniens und Kroatiens am 23. Dezember 1991 auch gab.

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Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens! Drucken E-Mail

Zehntausende Tote, eine traumatisierte Bevölkerung, eine weitgehend zerstörte Infrastruktur und ein zerfallener Staat: Das ist das Ergebnis des Krieges, den USA und Nato geführt haben, um den Reichtum Libyens plündern und das Land wieder kolonialisieren zu können. Jetzt bereiten sie offen den Krieg gegen die strategisch wichtigen bzw. rohstoffreichen Länder Syrien und Iran vor, die eine eigenständige Politik verfolgen und sich ihrem Diktat nicht unterordnen. Ein Angriff der Nato auf Syrien oder Iran kann zur direkten Konfrontation mit Russland und China führen – mit unvorstellbaren Konsequenzen.

Mit ständigen Kriegsdrohungen, dem Aufmarsch militärischer Kräfte an den Grenzen zu Iran und Syrien sowie mit Sabotage- und Terroraktionen von eingeschleusten „Spezialeinheiten“ halten die USA gemeinsam mit weiteren Nato-Staaten und Israel die beiden Länder in einem Ausnahmezustand, der sie zermürben soll. Zynisch und menschenverachtend versuchen USA und EU, mit Embargos ihren Außenhandel und Zahlungsverkehr planmäßig lahm zu legen. Die Wirtschaft des Iran und Syriens soll bewusst in eine tiefe Krise gestürzt, ihre Arbeitslosenzahlen erhöht und die Versorgungslage ihrer Bevölkerung drastisch verschlechtert werden. Die inneren sozialen Konflikte sollen ethnisiert und zugespitzt, ein Bürgerkrieg entfacht werden, um einen Vorwand für die längst geplante militärische Intervention zu schaffen. An diesem Embargo gegen Iran und Syrien beteiligt sich auch ganz maßgeblich die deutsche Bundesregierung.
Wir rufen alle Bürger, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, die Friedensbewegung auf, dieser Kriegspolitik konsequent entgegenzutreten.

Wir fordern, dass die Bundesregierung

  • die Embargomaßnahmen gegen den Iran und Syrien bedingungslos und sofort aufhebt;
  • klarstellt, dass sie sich an einem Krieg gegen diese Staaten in keiner Weise beteiligen und die Nutzung deutscher Einrichtungen für eine Aggression durch USA und Nato nicht gestatten wird;
  • sich auf internationaler Ebene für die Beendigung der Politik der Erpressung und Kriegsdrohung gegen den Iran und Syrien einsetzt.

Das iranische und syrische Volk haben das Recht, über die Gestaltung ihrer politischen und gesellschaftlichen Ordnung allein und souverän zu entscheiden. Die Erhaltung des Friedens verlangt es, dass das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten konsequent eingehalten wird.

Bitte unterstützen Sie den Aufruf mit Ihrer Unterschrift auf www.freundschaft-mit-valjevo.de

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Bericht über die Wissenschaftliche Konferenz am 8. Oktober 2011 Drucken E-Mail

Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik

- im Dienst des Menschen?

- Bedrohung?

- Zementierung der Unterdrückung?

Die Konferenz fand in der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden statt.

 

Der Konferenzbericht kann über diesen Hyperlink als PDF-Dokument (ca. 415 KB) herunter geladen werden.

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Interview in "junge Welt" mit Klaus Hartmann zum Papstbesuch Drucken E-Mail

23.09.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Permanent werden Events kreiert«

Religionskritik bleibt Gesellschaftskritik: Freidenker protestieren gegen Papstbesuch, kämpfen aber auch mit Gläubigen für Frieden und gegen atheistische Kriegstreiber. Gespräch mit Klaus Hartmann

Rüdiger Göbel

Am gestrigen Donnerstag ist Papst Benedikt XVI. in Berlin gelandet. Ein erhebendes Erlebnis auch für Freidenker?

Gott bewahre. Immerhin schleckte er nicht die Landebahn ab wie sein Vorgänger. Ansonsten ist er uns ein teurer Gast, zumindest verglichen mit den jährlich 20 Millionen Berlin-Touristen, die in der Regel Selbstzahler sind. 25 bis 30 Millionen Euro soll der Spaß laut Deutscher Bischofskonferenz kosten, allein der Altar im Olympiastadion kostete 400000 Euro, und der bleibt ja für die folgenden Spiele nicht stehen. Die Kirche spricht zwar viel über ihre Beiträge, aber kein Wort erfährt man über die öffentliche Hand, die ja auch von Evangelen, Muslimen und Konfessionsfreien gefüttert wird. Sie dürfen ungefragt nochmal in ähnlicher Größenordnung, u.a. für die »Sicherheit« des Besuchers und seiner Fans, »spenden«.
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Solidarität mit dem Libyschen Volk Drucken E-Mail

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbands
(21. Oktober 2011)

Der Lynchmord an Muammar Gaddafi, des Führers eines souveränen Staates, durch die NATO-Verantwortlichen, zeigt ebenso wie die von ihnen am libyschen Volk begangenen völkerrechtlichen Verbrechen und die durch sie organisierte moralische Lähmung der westlichen Öffentlichkeit mit den Mitteln einer totalitäre Lügenpropaganda, dass wir in einer Zeit des fortschreitenden Verfalls errungen geglaubter zivilisatorischer Maßstäbe leben.

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Zum drohenden Papstbesuch* (III) Drucken E-Mail
* (eigentlich das falsche Wort, denn anders als beim Krankenbesuch oder Zoobesuch besuchen ja nicht wir ihn, sondern er sucht uns heim)

Der deutsche Papst ist der bisher reaktionärste in der Geschichte der Neuzeit

von Gerhard Feldbauer

Im September 2011 wird der deutsche Papst der Bundesrepublik einen offiziellen ‚Staats‘besuch abstatten. Wes Geistes Kind ist dieser Benedikt alias Joseph Ratzinger? Beginnen wir mit einem aktuellen Aspekt. Die Wellen der Empörung über den sogenannten Missbrauchsskandal der katholischen Kirche sind noch nicht verebbt. Auch Benedikt distanzierte sich. Damit sind wir bei einem besonders üblen Charakterzug, seiner Heuchelei. Denn den Boden für derartige Verbrechen bildet auch die geistige Verwandtschaft Benedikts mit den Wegbereitern solcher Verbrechen. Darunter befindet sich der Begründer und langjährige Generalpräsident des Opus Dei, der Klerikalfaschist, Freund Hitlers und Francos, Josémaria Escrivá de Balaguer. Als Präfekt der Glaubenskongregation betrieb Ratzinger dessen 1982 erfolgte Heiligsprechung. Er beförderte das Opus Dei wo er nur konnte, schrieb Einleitungen zu Büchern des Gotteswerkes, präsentierte andere persönlich und stellte sich hinter dessen programmatische Schrift „El Camino“ (Der Weg). Dieses Machwerk will die Gläubigen in kaum zu überbietender Menschenfeindlichkeit zu absoluter Unterwürfigkeit abrichten. Darin heißt es u. a.: „Demütige dich. Weißt Du nicht, dass du ein Eimer für Abfälle bist. (...) Du bist schmutziger, herabgefallener Staub. (...) Wenn Deine Demut dich dahin bringt, dich als Unrat, als einen Haufen Unrat zu erkennen, können wir aus all dieser Erbärmlichkeit noch etwas Großes machen.“ So wurde und wird, auch unter dem derzeitigen Papst, der Boden dafür bereitet, dass Kinder und Jugendliche dazu gebracht werden, Misshandlungen zu erdulden, sie als „von Gott gewollt“ über sich ergehen zu lassen.
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Zum drohenden Papstbesuch* (II) Drucken E-Mail

* (eigentlich das falsche Wort, denn anders als beim Krankenbesuch oder Zoobesuch besuchen ja nicht wir ihn, sondern er sucht uns heim)

Hilfe, der ‚Papst’ kommt!

Bündnis gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes

Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt den Aufruf des breiten Bündnisses, das gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes protestiert:

„Im September 2011 besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Dabei spricht er auch vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Dagegen protestieren wir. Der Papst steht für eine menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik. Sie grenzt Menschen aus und diskriminiert.

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Linker Liedersommer auf Burg Waldeck vom 23. bis 25. Juni 2017 - Die Veranstaltungswebseite und ein Rückblick ist auf http://www.linker-liedersommer-waldeck.de für Euch erreichbar.

 

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