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Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V.
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23.09.2011 / Schwerpunkt / Seite 3
»Permanent werden Events kreiert«
Religionskritik bleibt Gesellschaftskritik: Freidenker protestieren gegen Papstbesuch, kämpfen aber auch mit Gläubigen für Frieden und gegen atheistische Kriegstreiber. Gespräch mit Klaus Hartmann
Rüdiger Göbel
Am gestrigen Donnerstag ist Papst Benedikt XVI. in Berlin gelandet. Ein erhebendes Erlebnis auch für Freidenker?
Gott bewahre. Immerhin schleckte er nicht die Landebahn ab wie sein Vorgänger. Ansonsten ist er uns ein teurer Gast, zumindest verglichen mit den jährlich 20 Millionen Berlin-Touristen, die in der Regel Selbstzahler sind. 25 bis 30 Millionen Euro soll der Spaß laut Deutscher Bischofskonferenz kosten, allein der Altar im Olympiastadion kostete 400000 Euro, und der bleibt ja für die folgenden Spiele nicht stehen. Die Kirche spricht zwar viel über ihre Beiträge, aber kein Wort erfährt man über die öffentliche Hand, die ja auch von Evangelen, Muslimen und Konfessionsfreien gefüttert wird. Sie dürfen ungefragt nochmal in ähnlicher Größenordnung, u.a. für die »Sicherheit« des Besuchers und seiner Fans, »spenden«.
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Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbands (21. Oktober 2011)
Der Lynchmord an Muammar Gaddafi, des Führers eines souveränen Staates, durch die NATO-Verantwortlichen, zeigt ebenso wie die von ihnen am libyschen Volk begangenen völkerrechtlichen Verbrechen und die durch sie organisierte moralische Lähmung der westlichen Öffentlichkeit mit den Mitteln einer totalitäre Lügenpropaganda, dass wir in einer Zeit des fortschreitenden Verfalls errungen geglaubter zivilisatorischer Maßstäbe leben.
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* (eigentlich das
falsche Wort, denn anders als beim Krankenbesuch oder Zoobesuch besuchen ja
nicht wir ihn, sondern er sucht uns heim)
Der deutsche Papst ist der bisher reaktionärste in der Geschichte der Neuzeitvon Gerhard Feldbauer
Im September 2011 wird der deutsche Papst der Bundesrepublik einen offiziellen ‚Staats‘besuch abstatten. Wes Geistes Kind ist dieser Benedikt alias Joseph Ratzinger? Beginnen wir mit einem aktuellen Aspekt. Die Wellen der Empörung über den sogenannten Missbrauchsskandal der katholischen Kirche sind noch nicht verebbt. Auch Benedikt distanzierte sich. Damit sind wir bei einem besonders üblen Charakterzug, seiner Heuchelei. Denn den Boden für derartige Verbrechen bildet auch die geistige Verwandtschaft Benedikts mit den Wegbereitern solcher Verbrechen. Darunter befindet sich der Begründer und langjährige Generalpräsident des Opus Dei, der Klerikalfaschist, Freund Hitlers und Francos, Josémaria Escrivá de Balaguer. Als Präfekt der Glaubenskongregation betrieb Ratzinger dessen 1982 erfolgte Heiligsprechung. Er beförderte das Opus Dei wo er nur konnte, schrieb Einleitungen zu Büchern des Gotteswerkes, präsentierte andere persönlich und stellte sich hinter dessen programmatische Schrift „El Camino“ (Der Weg). Dieses Machwerk will die Gläubigen in kaum zu überbietender Menschenfeindlichkeit zu absoluter Unterwürfigkeit abrichten. Darin heißt es u. a.: „Demütige dich. Weißt Du nicht, dass du ein Eimer für Abfälle bist. (...) Du bist schmutziger, herabgefallener Staub. (...) Wenn Deine Demut dich dahin bringt, dich als Unrat, als einen Haufen Unrat zu erkennen, können wir aus all dieser Erbärmlichkeit noch etwas Großes machen.“ So wurde und wird, auch unter dem derzeitigen Papst, der Boden dafür bereitet, dass Kinder und Jugendliche dazu gebracht werden, Misshandlungen zu erdulden, sie als „von Gott gewollt“ über sich ergehen zu lassen.
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* (eigentlich das
falsche Wort, denn anders als beim Krankenbesuch oder Zoobesuch besuchen ja
nicht wir ihn, sondern er sucht uns heim)
Hilfe, der
‚Papst’ kommt!
Bündnis gegen die
menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes
Der Deutsche
Freidenker-Verband unterstützt den Aufruf des breiten Bündnisses, das gegen die
menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes protestiert:
„Im September
2011 besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Dabei spricht er auch vor dem
Deutschen Bundestag in Berlin. Dagegen protestieren wir. Der Papst steht für
eine menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik. Sie grenzt Menschen
aus und diskriminiert.
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Von Elias Davidsson (Bonn, 24. August 2011)
Die Schlagzeilen der heutigen Massenmedien sind von einer schreienden Unterlassung gekennzeichnet. Sie berichten über den sogenannten Sieg der libyschen Rebellen und verschweigen die entscheidende Rolle der NATO bei der Zerstörung eines Mitgliedstaats der Vereinten Nationen. Ohne die 20.000 Lufteinsätze der NATO wäre Libyen weiter ein souveräner Staat. Die Medien berichten aber weder über die Rolle der NATO bei der Zerstörung von Libyen noch über die Interessen der ehemaligen Kolonialmächte an der Zerstörung dieses unabhängiges Staates.
Chefredakteure wählen sorgfältig Bilder und Schlagzeilen aus. Ihnen ist selbstverständlich die entscheidende Rolle der NATO in diesem Angriffskrieg klar. Aber diese Erkenntnisse enthalten sie der Öffentlichkeit absichtlich vor. Die Anstifter und Finanzierer dieses terroristischen Krieges sollen weiter im Schatten bleiben. Und ihre Interessen ebenfalls. |
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Nachrichtenanalyse und Kommentar der Redaktion des „Freidenker“ Als Faltblatt (als PDF-Dokument) hier herunterzuladen
Der Deutsche Freidenker-Verband rief bereits in den ersten Tagen des Angriffs auf Libyen in einer Erklärung dazu auf, zu dieser verbrecherischen Aggression nein zu sagen, der Propaganda der Aggressoren zu widerstehen und Solidarität mit dem libyschen Volk und seiner rechtmäßigen libyschen Regierung zu üben. Der Verbandsvorsitzende, Klaus Hartmann, richtete am 4. April einen Offenen Brief an die Fraktionen des Deutschen Bundestages. Darin wird gefordert, dass Deutschland sich für die Beendigung des Libyen-Krieges einsetzt und jegliche Unterstützung der militärischen Operationen unterlässt. Nach fünf Monaten Krieg kann folgende Bilanz gezogen werden.
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Auf allen Kanälen und in allen Gazetten wird des "Mauerbaus" gedacht - einer abgerissenen, nicht etwa der Apartheid-Mauer in Palästina.

Gegen die massenmediale Gehirnwäsche wendet sich die Erklärung des Antifaschistischen Komitees gegen Sozialraub und Krieg, Berlin:
Zum 50. Jahrestag der Sicherung der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik am 13. August 1961
Die Sicherung der Staatsgrenze der DDR, insbesondere gegenüber den drei Westsektoren Berlins, am 13. August 1961 war eine historisch notwendige Maßnahme der sozialistischen Staatengemeinschaft zur Abwehr der sich akut zuspitzenden Kriegsgefahr in Europa. Es muss daran erinnert werden, dass der deutsche Imperialismus nach 1945 zu keinem Zeitpunkt seine Absichten aufgegeben hat, wirklich demokratische Entwicklungen und jegliche Ansätze einer sozialistischen Entwicklung zuerst in der sowjetischen Besatzungszone und dann in der DDR mit allen Mitteln zu verhindern und nach Möglichkeit rückgängig zu machen.
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Beitrag auf http://www.hintergrund.de/
Anders Behring Breiviks Stichwortgeber und Vordenker kommen aus der Mitte der Gesellschaft
Hintergründe des Massakers von Norwegen
Von SEBASTIAN RANGE, 29. Juli 2011 -
Das schreckliche Massaker von Oslo und Utoya, begangen durch den 32-jährigen Norweger Anders Behring Breivik, löste die üblichen Reflexe aus. Kurz nachdem die Bombe im Regierungsviertel explodiert war, geisterte al-Qaeda bereits als Schuldiger durch die Medienlandschaft, obwohl Norwegens Behörden bis dahin keinerlei Aussagen zur Urheberschaft gemacht hatten. Wenn es kracht, fällt der Verdacht sofort auf Islamisten. Und das, obwohl Europol von 249 im Jahr 2010 gezählten terroristischen Aktionen nur drei Islamisten zurechnet. Im Jahr 2009 war es nur einer von insgesamt 294, 2008 ebenfalls einer von 515, und 2007 vier von 583 gezählten Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen, die auf das Konto von Islamisten gingen. Dennoch fungieren sie stets als die „üblichen Verdächtigen“. (1)
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