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Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V.
Syrien: Der gefährliche Mythos einer "friedlichen Revolution" Drucken E-Mail

Das weitverbreitete Bild von einem Konflikt in Syrien, der allein auf Grund des brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte eskalierte und schließlich als Reaktion darauf auch Teile der Opposition zu den Waffen greifen ließ, entspricht nicht der Realität. Diese Einsicht konnten aufmerksame Beobachter auch bisher schon aus den Herrschaftsmedien gewinnen. Nun hat Joachim Guilliard eine sorgfältig dokumentierte detaillierte Analyse (http://jghd.twoday.net/STORIES/syrien-der-gefaehrliche-mythos-einer-friedlichen-revolution/) vorgelegt, in der er zu dem Ergebnis kommt, „dass es organisierte, vom Ausland unterstützte Kräfte gab, die – ähnlich wie einen Monat zuvor in Libyen –  bereits die ersten Proteste Mitte März (2011) nutzten, um mit bewaffneten Angriffen gewaltsame Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und schließlich einen Aufstand zu provozie ren. Polizei und Armee waren daher von Anfang an mit bewaffneten Gruppen konfrontiert. Der hohe Anteil von Toten auf ihrer Seite legt zudem nahe, dass sich ihre Kampfhandlungen auch auf diese konzentrierten und nicht auf friedliche Demonstranten.“ Guilliard, der übrigens Mitglied im Deutschen Freidenker-Verband ist, bietet mit seiner aufklärenden Studie eine wichtige Korrektur der falschen Darstellung des Konflikts, die von NATO-Regierungen, Menschenrechtsorganisationen, Medien und anderen Befürwortern einer Einmischung in Syrien verbreitet wird.

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Foto auf BBC vom syrischen Massaker in Houla wurde 2003 im Irak aufgenommen Drucken E-Mail

Qualitätsmedien und Kriegsfotografie: im psychologischen Kampf um die öffentliche Meinung ist jedes Mittel recht

(Wir dokumentieren einen Beitrag auf http://www.radio-utopie.de , petrapez | 28.Mai 2012)

Der italienische Fotograf Marco Di Lauro veröffentlichte gestern auf seiner Facebook-Seite die Mitteilung, dass das Foto in dem BBC-Artikel vom 27.Mai 2012 von ihm am 27. März im Jahr 2003 aufgenommen wurde. Es zeigt unzählige Skelette in weissen Tüchern, die damals in der Wüste südlich von Bagdad gefunden wurden.

Die Aufnahme entstand neben zahlreichen weiteren Dokumentationen zu der Reportage: Iraq, “The Aftermath of Saddam” – das Copyright liegt beim Autor, vermarktet wird die Arbeit von der Agentur Getty Images.

Ungeprüft hat eine Zeitung, die einen weltweit führenden Anspruch im Journalismus erhebt, ein Bild in dem Artikel “Syria massacre in Houla condemned as outrage grows” verwendet, ohne den Urheber und die Umstände der Aufnahme zu überprüfen. Das ist kein Lapsus, hunderte von Kinderleichen abzubilden, den man mal soeben wegen Zeitdruck und Erhöhung der Dramatik durchgehen lassen kann.

Zuviel steht auf dem Spiel, die Lage in der Region nicht eskalieren zu lassen.

Inzwischen wurde das Bild aus dem Beitrag entfernt.

Auf der Website von Marco Di Lauro sind Foto und Erklärungen zur Situation der Aufnahme unter diesem Link zu finden.

Weiterer Link zum Thema: Syrien: Massaker im Namen der “Schutzverantwortung” - Von Sabra & Shatila nach Homs, Damaskus & Houla

Über die dem zionistischen US-Staatsekretär Jeffrey Feltman unterstellten Terrorbanden: http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/05/27/die-feltman-operation/

 
Freiheit für Gerardo Hernández, Fernando González, Antonio Guerrero, Ramón Labañino und René González! Drucken E-Mail
Freidenker unterstützen den Aufruf:

Allein die internationale Solidarität wird die Cuban 5 befreien!

17. März 2012: Kundgebungen vor der Botschaft der USA in Berlin und vor den US-Konsulaten in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München

Seit nunmehr 13 Jahren sind in den USA fünf kubanische Männer eingesperrt, deren einziges Vergehen darin besteht, ihr Land vor terroristischen Angriffen beschützt zu haben.

Nach dem Sieg der Kubanischen Revolution 1959 war ein Großteil der Anhänger der Diktatur Batistas in die USA nach Miami emigriert. Unter ihnen Militärs, Großgrundbesitzer, ehemalige Folterknechte, Unternehmer wie Bacardí und andere einflussreiche Familien, die zuvor den Reichtum Kubas unter sich aufgeteilt hatten, während der überwiegende Teil der Bevölkerung in elendigen Verhältnissen lebte. Von Beginn an war es das erste Ziel dieser Exilkubaner, die kubanische Revolution und deren soziale Errungenschaften zu bekämpfen, um ihre politische und wirtschaftliche Herrschaft in Kuba zurückzugewinnen.
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Aufruf des Bündnisses Dresden Nazifrei 2012 Drucken E-Mail

Aller guten Dinge sind drei!BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

Quelle: http://www.dresden-nazifrei.com/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=8&Itemid=54&lang=de

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“  anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.

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»Wir sind mit der Zerstörung des Völkerrechts konfrontiert« Drucken E-Mail

Gespräch mit Klaus Hartmann. Über die Rolle der Bundesrepublik bei der Zerstörung des ­jugoslawischen Bundesstaates, die völkerrechtliche Anerkennung Sloweniens und Kroatiens vor 20 Jahren und die damit ausgelöste Katastrophe

Arnold Schölzel (Tageszeitung junge Welt, 14.1.2012)

Klaus Hartmann ist Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, in der Jugoslawien-Solidaritätsbewegung aktiv und ist Vorstandsvorsitzender des Internationalen Komitees »Slobodan Milosevic«.

Am 15. Januar vor 20 Jahren erkannten die Staaten der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) auf Drängen der Bundesregierung unter Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher die jugoslawischen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien als unabhängige Staaten völkerrechtlich an. Die Bundesregierung hatte das schon am 23. Dezember 1991 vollzogen. Kohl sprach von einem » großen Erfolg der deutschen Diplomatie«, was in Washington, London oder Paris mit »victory – Sieg« übersetzt wurde. Welche Rolle spielte die Bundesrepublik bei den Prozessen, die zum 15. Januar 1992 führten?

Die BRD war die treibende Kraft bei der Zerstörung Jugoslawiens. Sie setze den EU-Partnern beim EU-Außenministertreffen im Dezember 1991 ein Ultimatum, entweder gemeinsame Anerkennung, oder Deutschland macht das alleine. Als »Kompromiß« wurde das gemeinsame Anerkennungsdatum auf den 15. Januar 1992 festgelegt. Seit damals und zuletzt in einem Interview mit der FAZ am 23.12.2011 widerspricht der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher der These vom »deutschen Alleingang«. Der Erfolg dieser Erpressung ist das einzige »Argument« dafür, daß Deutschland nicht vorgeprescht sei.

Selbst die USA hatten zumindest verbal wiederholt öffentlich erklärt, die Auflösung Jugoslawiens nicht zu akzeptieren. Frankreich und Großbritannien warnten davor zum Teil vehement bis in den Januar 1992 hinein. Die Bundesregierung nahm offiziell im Sommer 1991 ihren Kurswechsel unter dem Schlagwort »Selbstbestimmung« vor und bestimmte in der EG das Geschehen. Besonders engagierte sich FAZ-Herausgeber Johann Georg Reißmüller, der einen deutschen Alleingang forderte, den es mit der Anerkennung Sloweniens und Kroatiens am 23. Dezember 1991 auch gab.

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Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens! Drucken E-Mail

Zehntausende Tote, eine traumatisierte Bevölkerung, eine weitgehend zerstörte Infrastruktur und ein zerfallener Staat: Das ist das Ergebnis des Krieges, den USA und Nato geführt haben, um den Reichtum Libyens plündern und das Land wieder kolonialisieren zu können. Jetzt bereiten sie offen den Krieg gegen die strategisch wichtigen bzw. rohstoffreichen Länder Syrien und Iran vor, die eine eigenständige Politik verfolgen und sich ihrem Diktat nicht unterordnen. Ein Angriff der Nato auf Syrien oder Iran kann zur direkten Konfrontation mit Russland und China führen – mit unvorstellbaren Konsequenzen.

Mit ständigen Kriegsdrohungen, dem Aufmarsch militärischer Kräfte an den Grenzen zu Iran und Syrien sowie mit Sabotage- und Terroraktionen von eingeschleusten „Spezialeinheiten“ halten die USA gemeinsam mit weiteren Nato-Staaten und Israel die beiden Länder in einem Ausnahmezustand, der sie zermürben soll. Zynisch und menschenverachtend versuchen USA und EU, mit Embargos ihren Außenhandel und Zahlungsverkehr planmäßig lahm zu legen. Die Wirtschaft des Iran und Syriens soll bewusst in eine tiefe Krise gestürzt, ihre Arbeitslosenzahlen erhöht und die Versorgungslage ihrer Bevölkerung drastisch verschlechtert werden. Die inneren sozialen Konflikte sollen ethnisiert und zugespitzt, ein Bürgerkrieg entfacht werden, um einen Vorwand für die längst geplante militärische Intervention zu schaffen. An diesem Embargo gegen Iran und Syrien beteiligt sich auch ganz maßgeblich die deutsche Bundesregierung.
Wir rufen alle Bürger, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, die Friedensbewegung auf, dieser Kriegspolitik konsequent entgegenzutreten.

Wir fordern, dass die Bundesregierung

  • die Embargomaßnahmen gegen den Iran und Syrien bedingungslos und sofort aufhebt;
  • klarstellt, dass sie sich an einem Krieg gegen diese Staaten in keiner Weise beteiligen und die Nutzung deutscher Einrichtungen für eine Aggression durch USA und Nato nicht gestatten wird;
  • sich auf internationaler Ebene für die Beendigung der Politik der Erpressung und Kriegsdrohung gegen den Iran und Syrien einsetzt.

Das iranische und syrische Volk haben das Recht, über die Gestaltung ihrer politischen und gesellschaftlichen Ordnung allein und souverän zu entscheiden. Die Erhaltung des Friedens verlangt es, dass das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten konsequent eingehalten wird.

Bitte unterstützen Sie den Aufruf mit Ihrer Unterschrift auf www.freundschaft-mit-valjevo.de

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Bericht über die Wissenschaftliche Konferenz am 8. Oktober 2011 Drucken E-Mail

Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik

- im Dienst des Menschen?

- Bedrohung?

- Zementierung der Unterdrückung?

Die Konferenz fand in der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden statt.

 

Der Konferenzbericht kann über diesen Hyperlink als PDF-Dokument (ca. 415 KB) herunter geladen werden.

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Unselig-Sprechung von René Schuster und Albert Fetsch Drucken E-Mail
rene-schuster-telefonica-o2-7005-online René Schuster
Chief Executive Officer (CEO)
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
© O2
weiss_pix albert-fetsch-telefonica-o2 Albert Fetsch
Leiter Externe Kommunikation
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
© O2

 

Der Deutsche Freidenker-Verband hat - angeregt von der segensreichen Praxis der Konkurrenz - beschlossen, seinerseits verdiente Persönlichkeiten mit einer Unselig-Sprechung oder einer Scheinheilig-Sprechung zu würdigen. Unsere Würdenträger genießen den Vorteil, dass sie noch lebendig sind und diese Ehrung zu Lebzeiten genießen dürfen, während der Vatikan ja ausnahmslos Verblichene in ihrem vermeintlichen Leben nach dem Tod beehrt.

Artikel als PDF-Dokument herunterladen

René Schuster und Albert Fetsch haben die Voraussetzung der Unselig-Sprechung - den authentischen Ruf der Unseligkeit und Wundertätigkeit - mit wunderlichen Taten begründet, die hier gewürdigt werden sollen.

Beide Herren haben Probleme mit zumindest einer Frau, nämlich Vanessa Hessler, ihres Zeichens Model und Schauspielerin. Sie diente bislang beiden Herren als Werbemaskottchen der Telefonmarke Alice. Telefónica O2 hatte den Festnetzbetreiber Hansenet mit rund 2,2 Millionen Kunden Ende 2010 für 900 Millionen Euro von Telecom Italia mit der Vereinbarung übernommen, die Marke Alice zwei weitere Jahre zu nutzen und dann schrittweise vom Markt zu nehmen. Dabei wurde auch Vanessa Hessler als das werbewirksame ‚Gesicht von Alice‘ mit eingekauft, sie hätte aber erst zum Vertragsablauf Ende 2012 ‚vom Markt genommen‘ werden können.

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Öffentliche Wissenschaftliche Konferenz

1914 / 2014 - Der "Westen" und Russland - Internationale Lage und geopolitische Spannungen -  vor Beginn des 1. Weltkrieges bis heute

6. September 2014, 10:30 Uhr im Rathaus Berlin Pankow, Ratssaal, Breitestr. 24a - 26, 13187 Berlin

Weitere Informationen: Konferenzeinladung Seite 1Seite 2

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