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Herzlich willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V.
Die Friedensbewegung, Blatter und die „Transparenz“ Drucken E-Mail

 von Klaus Hartmann, 24.10.2015

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Beteiligung an der „Initiative transparente Zivilgesellschaft“?

Im Zuge der Diskussionen in der Friedensbewegung kam der Vorschlag, dass sich doch möglichst alle demokratischen fortschrittlichen Organisationen an der „Initiative transparente Zivilgesellschaft“ beteiligen sollten, also auch: Der Deutsche Freidenker-Verband. Der Verbandsvorstand der Freidenker hat eine solche Beteiligung nach Diskussion bei seiner Tagung am 24. und 25. Oktober 2015 in Magdeburg einstimmig abgelehnt. Die Gründe dafür sind im Folgenden zusammengefasst.

Ausgangspunkt der Diskussion war: Dass die Rüstungsindustrie, die an Kriegen verdient, Politiker als deren Auftragnehmer sowie die Massenmedien als 4. Waffengattung alles versuchen, eine machtvolle Friedensbewegung zu unterbinden, ist eine Selbstverständlichkeit. Dass man aber aus den vermeintlich eigenen Reihen immer wieder ‚friendly fire‘ ausgesetzt wird, verblüfft doch einigermaßen. Aus den traditionellen „Institutionen“ der Friedensbewegung kamen vielfach Ablehnung und Abgrenzung gegenüber der „neuen“ Friedensbewegung, wurden Alleinvertretungsansprüche postuliert, Spaltung statt Zusammengehen befördert.

Dies förderte die Vermutung, dass bei manchen dieser Organisationen etwas ‚faul‘ sein muss, warf die Frage auf: „Wer bezahlt eigentlich deren Arbeit, ihre Hauptamtlichen, wie finanzieren die sich?“ Und da solche Auskünfte nicht leicht zu bekommen sind, kam die Idee auf: Hier muss Transparenz eingefordert werden! Man erinnerte sich, dass es seit ein paar Jahren eine „Initiative transparente Zivilgesellschaft“ gibt, ins Leben gerufen von „Transparency International“ (Sitz Berlin), eine Organisation die sich der Anklage und Bekämpfung der Korruption weltweit verschrieben hat.

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"Deutschland raus aus der NATO": DFV-Weckruf an den Bundestag Drucken E-Mail

Interview von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, mit Sputnik Deutschland

"Deutschland raus aus der Nato, Nato raus aus Deutschland" – fordert der Deutsche Freidenker-Verband in seinem Aufruf an die Bundestagsabgeordneten. Der Appell ist eine Reaktion auf den Nato-Konfrontationskurs gegen Russland, wie der DFV-Vorstand erklärt.

Die Welt, Europa und nicht zuletzt Deutschland brauchen eine Umkehr in der internationalen Politik, heißt es im Offenen Brief des Deutschen Freidenker-Vereines. Unter dem Leitgedanken „Deutschland raus aus der Nato, Nato raus aus Deutschland“ wendet sich der Verein an die Abgeordneten etwa mit den Fragen, ob sie bereit seien, sich dafür einzusetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland umgehend aus dem Nato-Vertrag ausscheidet bzw. dass die Bundesregierung die gegen Russland gerichteten Sanktionen unverzüglich aufhebt. Den am 25. August veröffentlichten Appell haben inzwischen schon 50 Organisationen und Initiativen aus der Friedensbewegung unterschrieben.

Einkreisung Russlands als Ziel

Auslöser für das Papier sei der Nato-Konfrontationskurs gegen Russland gewesen, erklärt das Vorstandsmitglied des Deutschen Freidenker-Vereins Klaus Hartmann gegenüber Sputniknews: „Nach 1990 erlebte die Nato eine gewisse Sinnkrise, weil mit der Auflösung des Warschauer Vertrags der natürliche ‚Feind‘ weggefallen ist. Die Friedenskräfte in Deutschland forderten darauf, dass entsprechend auch die Nato aufgelöst werden müsse. Da dachte sie freilich nicht daran und suchte nach Ersatzfeinden. Die erhoffte Friedensdividende erwies sich als Illusion. Die neue Weltordnung wurde von Bush Vater und Bush junior mit der NATO-Aggression gegen Jugoslawien 1999 ausgerufen. Dann gab es eine große Serie von Kriegen im Irak, Afghanistan und letztendlich in Libyen. Man kommt seinem Ziel näher, nämlich der Einkreisung Russlands.“
Der Appell soll Hartmann zufolge mehr Klarheit und mehr Einigung innerhalb der Friedenskräfte schaffen sowie ein Weckruf in Richtung der Bundestagsabgeordneten werden. Er mache sich dabei nicht die Illusion, dass mit diesem einen Anlauf die Stimmung im gesamten Bundestag verändert werden könne, es gehe erstmals darum, die Thematik auf die Tagesordnung zu bringen.

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Freidenker-Brief 6 - 2015: Deutschland raus aus der NATO - NATO raus aus Deutschland; Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 6/2015 v. 26. August 2015

Deutschland raus aus der NATO - NATO raus aus Deutschland;

Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg

Während manche "Institutionen" der Friedensbewegung fortgesetzt die Diskussion „Wie weiter mit der Friedensbewegung?“ führen, gibt es erfreulicherweise auch Friedenskräfte, die angesichts der gefährlichen internationalen Entwicklung aktiv werden, die auf Aktionen und auf Klarheit drängen: Einerseits die im "AK Frieden / Internationales" des Deutschen Freidenker-Verbandes erarbeitete programmatische Erklärung zu Fragen von Krieg und Frieden, die als Grundlage zur Formierung einer Anti-NATO-Allianz fungiert; andererseits ein Personenbündnis, das zu Aktionen zwecks Schließung des US-Militärstützpunktes Ramstein bei Kaiserslautern aufruft.
Beide Kampagnen stehen  nicht in Konkurrenz zueinander, sondern können sich ergänzen und unterstützen. Deshalb bitten der Deutsche Freidenker-Verband und der Bundesverband Arbeiterfotografie um Eure Unterstützung:

  1. „Sagt NEIN, ächtet Aggressionen, bannt die Weltkriegsgefahr!“

Dieser Aufruf wurde initiiert vom Deutschen Freidenker-Verband und vom Bundesverband Arbeiterfotografie, und im Juli 2015 gemeinsam mit anderen Aktiven aus der Friedensbewegung formuliert. Er wird bisher von 41 Organisationen und Gruppen unterstützt, und kann zu einem Kristallisationskern für die antiimperialistischen Kräfte in der Friedensbewegung werden, die für eine grundlegend andere deutsche Außenpolitik eintreten, die einseitige deutsche Kündigung des NATO-Vertrages und des „Aufenthaltsvertrages“ der NATO-Truppen propagieren sowie für eine dauerhafte deutsch-russischen Partnerschaft eintreten: DEUTSCHLAND RAUS AUS DER NATO – NATO RAUS AUS DEUTSCHLAND!

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Konferenz: Nützlicher Feind: Der „Faktor Islam“ in den Weltmachtstrategien des Westens Drucken E-Mail

freidenker frankfurt 2015 frontseite

Einladung zur Konferenz

Samstag, 12. September 2015, 10 Uhr

Saalbau Bockenheim, 
Schwälmer Straße 28, 60486 Frankfurt a.M. 

[ Weitere Veranstaltungsinformationen ... (PDF-Dokument, ca. 460 KB)]

Ein Bundespräsident, für den „der Islam zu Deutschland gehört(e)“, musste gehen. Vor salafistischen Syrien-Rückkehrern wird gewarnt, obwohl die dort für NATO-Ziele kämpften. Gegen missliebige Regierungen sponsert der Westen islamische Terrororganisationen, die er anschließend zu bekämpfen vorgibt, Deutschland macht mit Saudi-Arabien milliardenschwere Rüstungsgeschäfte.

Wer die offizielle Version der Anschläge vom 11.09.2001 anzweifelt, wird als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Kritik am israelischen Kolonialismus wird als „neuer Antisemitismus“ denunziert. „Proamerikanisch“ und „israelsolidarisch“ sind gemeinsame Markenzeichen von Faschisten, Rassisten, evangelikalen Fundamentalisten und „Antideutschen“. Bürgerliche Freigeister und Atheisten geben ihre Rede vom „Islamfaschismus“ als „emanzipatorische Islamkritik“ aus.

Buchtitel wie die Sarrazins, Broders oder Ulfkottes erklimmen Bestsellerlisten. Soziale Proteste finden kein Gehör, ganz anders, wenn Demonstranten die Gefahr einer „Islamisierung“ beschwören. Mit der Inszenierung von „Pegida“ und „Anti-Pegida“ wird die Desorientierung, Spaltung und Paralysierung der Bevölkerung und Proteste eingeübt.

Die Weltmachtstrategien der imperialistischen Zentren gegenüber den arabisch-islamischen Ländern sind mit allen Aspekten zu analysieren, um die gewollte „Weltordnung“ in ihrer perversen Irrationali- tät und Gefährlichkeit zu delegitimieren.

Veranstalter
Deutscher Freidenker-Verband, Kreisverband Frankfurt am Main und Verbandsvorstand

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit

  • Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.
  • Gesellschaft zur rechtlichen und
  • humanitären Unterstützung e.V.
  • Arbeiterfotografie – Forum für Engagierte Fotografie
  • Marx-Engels-Stiftung e.V.
  • Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V.
  • Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V.
  • Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien
  • AG Palästina Frankfurt

Weitere VeranstaltungsInformationen

 

 

 
Freidenker-Brief 5 - 2015: Sagt NEIN, ächtet Aggressionen, bannt die Weltkriegsgefahr! Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 5/2015 v. 28. Juli 2015

Erklärung zu Fragen von Krieg und Frieden, Juli 2015

Unter diesem Titel gibt es seit dem 23. Juli 2015 auf der Internet-Seite der Anti-NATO-Allianz eine Erklärung in Form eines Aufrufs an Bundestag und Bundesregierung mit folgenden Forderungen:

  • NATO-Vertrag kündigen!
  • Truppenstationierungsvertrag per Friedensvertrag außer Kraft setzen!
  • Mit Russland kooperieren!
  • Eine grundsätzlich andere, friedliche Außenpolitik gestalten!
  • Die Unterwerfung unter „supranationale“ Instanzen des Finanzkapitals beenden!

Ferner heißt es darin: „Initiatoren dieser Erklärung sind der Deutsche Freidenker-Verband und der Bundesverband Arbeiterfotografie. Sie rufen dazu auf, im Sinne der Erklärung ein breites Aktionsbündnis zu schaffen.

Der Text des Aufrufs entstand in einer Gruppe langjähriger Aktivisten der Friedensbewegung, die sich im Rahmen einer ad hoc eingerichteten Arbeitsgruppe „Frieden“ des Deutschen Freidenker-Verbandes zusammen fanden. Der Prozess der Diskussion und Redaktion des Aufrufs verlief so zügig, sachlich und freundschaftlich, dass auch daran schon erkennbar ist, wie sehr die Dringlichkeit einer solchen Aktion vielen bewusst ist.

Diskussionen im Rahmen der Friedensbewegung führten zum Zusammenrücken jener Kräfte, die als Konsequenz aus der permanenten und wachsenden Kriegsgefahr die Forderung eines Austritts Deutschlands aus der NATO vertreten. Sie treten innerhalb der Friedensbewegung entschieden für antiimperialistische Positionen ein. Dies bedeutet nicht, dass sie in allen Fragen einer Meinung sind oder nicht unterschiedliche Akzente setzen. Im Zuge der Diskussion entstanden (und entstehen) verschiedene Positionen und Papiere, die hier dokumentiert werden sollen.

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Nach 70 Jahren immer noch Ärger mit der Befreiung vom Faschismus Drucken E-Mail

Nach 70 Jahren immer noch Ärger ...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-merkel-sagt-teilnahme-an-militaerparade-ab-a-1022923.html#ref=plista

(Presseschau, dezent verändert und ergänzt*)

Keine passende Uniform: Merkel sagt Teilnahme an Militärparade in Moskau ab

Bundeskanzlerin Merkel wird laut einem Bericht nicht an der Weltkriegsgedenkfeier in Moskau teilnehmen.

Regierungssprecher Seibert dementierte, dass Merkel über die Befreiung vom Faschismus verärgert sei. Er wies auch Spekulationen zurück, die Kanzlerin wolle bei der aktuellen Mobilmachung gegen Russland nicht daran erinnert werden, wie der letzte Feldzug endete. Die Gründe für die Absage seien viel banaler, eigentlich „typisch weiblich: sie hat nichts anzuziehen“.
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, haben die Gastgeber ihre beabsichtigte Garderobe abgelehnt. Ihr Kompromissvorschlag: Sie reist einen Tag später an – in Zivilkleidung.

Im Gegenzug verweigert die Bundesregierung russischen Bikern die Einreise, die am 9. Mai in Berlin am Treptower Ehrenmal des Sieges der Sowjetarmee gedenken wollten: "Wir glauben nicht, dass der Korso dem Ziel dient, einen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen zu leisten." Den leistet die Bundesregierung mit der Ausrichtung eines „Balls des Heeres“ am selben Tag in Berlin. Ein Tänzchen zum 60. Jahrestag des NATO-Beitritts soll die Schmach der Kapitulation 1945 vergessen machen; Merkels Kostümwahl ist noch nicht bekannt.

Ursprünglich wollte Merkel das Outfit ihres Finanzministers ausleihen, mit dem er kürzlich in Athen Aufsehen erregte: ... Lest hier weiter (PDF-Dokument, ca. 480KB).

* by Deutscher Freidenker Freidenker Verband e.V., Verbandsvorstand

 
Freidenker-Brief 4 - 2015: Friedensbewegung in Aktion und Reflexion zum 8. Mai 2015 Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 4/2015 v. 20. April 2015

In Solidarität mit allen Aktiven der Friedensbewegung wirbt der Deutsche Freidenker-Verband, eine der ältesten deutschen Friedensorganisationen, für folgende bevorstehenden Aktionen:


Am Samstag, den 2. Mai 2015, findet von 10 bis 23 Uhr

„Die 2. Bundesweite Mahnwache für Frieden“

auf dem Königsplatz in Kassel statt. (Siehe: http://zweite-bundesweite-mahnwache.de.tl/Startseite.htm)


Am Sonntag, den 10. Mai 2015, organisiert das Berliner Aktionsbündnis „70 Jahre Tag der Befreiung“ eine Demonstration als Abschluss der vielfältigen Aktivitäten um den 8. Mai

„8. Mai 2015 – 70 Jahre ‚Tag der Befreiung‘
Nein zu Krieg und Faschismus – Für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung“

Auftakt: 12 Uhr, Hackescher Markt, anschl. Demo durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung: ca. 15 Uhr, Paul-Löbe-Allee am Reichstag. (Siehe: http://www.frikoberlin.de/)

Ab Freitag, den 8. Mai 2015 gibt es ferner auf dem Breitscheidplatz ein

Gedenk- und Friedensfest Berlin

Zu dem Festival voll Kultur, Ausstellungen, Informationen und Aktionen lädt das Büro Friedenswinter ein, das auch die Demo am 10. Mai 2015 unterstützt. (Siehe: http://friedenswinter.de/jetzt-die-aktionen-vom-08-10-05-vorbereiten/)

Die Aktionen erfolgen vor dem Hintergrund von Auseinandersetzungen innerhalb der Friedensbewegung, die verunsichern und Aktionsfähigkeit schwächen. Die Kontroversen müssen benannt und durch kritische Reflexion und ehrliche Debatte überwunden werden. Dazu verweist der Deutsche Freidenker-Verband auf folgende Texte:

„Krieg der Friedensfreunde“?
Breitseiten gegen die Friedensbewegung – Fortsetzung
von Klaus Hartmann (19.04.2015); (Siehe: http://kurzlink.de/qZrEmfUIs)

Antideutsches Denken: Eine pseudo-linke Ideologie
von Dr. Sabine Schiffer (01.04.2015); (Siehe: http://kurzlink.de/9iDkcckzK)

Sie lügen wie gedruckt? - „Junge Welt“ Berichterstattung über die Friedensbewegung. Offener Brief an die Redaktion
von jW-Autor Rainer Rupp (10.04.2015). (Siehe: http://kurzlink.de/EO8KOIfLp)

Erklärung der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM)
zum 60. Jahrestag des Beitritts der Bundesrepublik zur NATO
(Siehe: http://kurzlink.de/DPJbmWQS7)

Linke Gesinnungs-Polizei –
Wie man sich vor der Volksfront schützt
von U. Gellermann (20.04.2015) (Siehe: http://www.rationalgalerie.de/kritik/linke-gesinnungs-polizei.html)

Die Gefahr eines großen europäischen Krieges ist kein alarmistisches Gerede sondern reale Möglichkeit, die durch das wirtschaftliche, politische und militärische Expansionsstreben des „Westens“ verursacht wird. Die Friedensbewegung muss daher, wie die Texte deutlich machen, auf der Basis von Antimilitarismus, Antifaschismus und Internationalismus zu größtmöglicher Einheit und Breite zu finden. In Solidarität mit den antiimperialistischen Kräften weltweit muss die Friedensbewegung wesentlich stärker werden, um als nationale politische Kraft „von unten“ gegen den Kriegskurs der Herrschenden dazu beizutragen, den wieder möglich gewordenen Marsch in den Dritten Weltkrieg zu stoppen.

 
„Krieg der Friedensfreunde“? Drucken E-Mail

Breitseiten gegen die Friedensbewegung - Fortsetzung

Klaus Hartmann

Wenn eine Zeitung wie die „Taz“, die bisher allen imperialistischen Kriegen in den letzten Jahrzehnten ihre propagandistische Unterstützung nicht versagen wollte, mit dieser Überschrift einen Zustandsbericht über die Friedensbewegung veröffentlicht, liegt die Diagnose nahe: „Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.“ Doch leider liegen Wunsch und Wirklichkeit enger beieinander, als es uns lieb sein kann, und insbesondere, als es dem Frieden gut täte.

„Kurz vor den Ostermärschen erreicht der Streit in der Friedensbewegung einen neuen Höhepunkt. Es ist ein offener Machtkampf“, schreibt die „Taz“ weiter (siehe https://www.taz.de/Vor-den-Ostermaerschen/!157281/ ) Ganz unbescheiden erkennt die Zeitung als einen Ausgangspunkt jenes Interview, „in dem der langjährige Friedensaktivist Monty Schädel gefordert hatte, die ‚Friedenswinter‘-Kampagne umgehend zu beenden“ (http://www.taz.de/!156414/).

Für Samstag, 14.03.2015, hatte der „Friedenswinter 2014/15“ zur 2. Aktionskonferenz nach Frankfurt am Main eingeladen, um über die bisherigen Aktivitäten Bilanz zu ziehen und Perspektiven der Zusammenarbeit in der Friedensbewegung zu beraten.

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Veranstaltung

 

Am 9. Januar 2016 fand in der Berliner Urania die XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz statt. Die Veranstaltung wurde 1996 von der unabhängigen, marxistisch orientierten Tageszeitung junge Welt ins Leben gerufen. Auf der Konferenz, stets am Tag vor der traditionellen Liebknecht-Luxemburg-Ehrung, präsentierenjunge Welt und Unterstützerorganisationen mit politischen Referentinnen und Referenten aus mehreren Ländern Vorträge und Debatten zu Strategie und Praxis linker Politik und Kultur.

 Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz 2016

 

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Associazione Nazionale del Libero Pensiero “Giordano Bruno”

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