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Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V.
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Der Deutsche Freidenker-Verband Nord e. V. protestiert scharf gegen die Beeinflussung von Lehrerinnen und Lehrern an Hamburger Schulen. Diese werden über ihre Schulleitungen zum Gottesdienst in eine Hamburger Kirche vom Pädagogisch- Theologischen Institut zum 28. August eingeladen. Der DFV tritt für die strikte Trennung von Staat und Kirche sowie von Bildung und Kirche ein. Der Vorstand des DFV Nord fordert die Schulleitungen auf, dieses Ansinnen der Kircheninstitution abzulehnen und die Lehrerinnen und Lehrer mit Glaubensfragen im Schulalltag nicht zu behelligen. Weiter fordert der Vorstand des DFV Nord, dass die Schulleitungen das Institut auffordern zukünftig von solchen Aktionen Abstand zu nehmen.
Für den Vorstand Angelika Scheer Vorsitzende
Kontakt über:
Deutscher Freidenker-Verband Landesverband Nord e. V. Postfach 602507 22235 Hamburg
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Webseite: http://www.dfv-nord.de |
Für eine Kultur des realen Humanismus und der Vernunft
Am 2. und 3. Juni 2012 kamen die Delegierten der Landesverbände des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV) zu ihrem Verbandstag in Nürnberg zusammen, dem höchsten Gremium der sich als Weltanschauungsgemeinschaft, Interessenvertretung konfessionsfreier Menschen und Kulturorganisation verstehenden Organisation. Der Kongress betonte die Notwendigkeit, der herrschenden Politik zur Zerstörung von Humanität und Vernunft mit weltanschaulicher Aufklärung entgegenzutreten. Die Freidenker folgen dabei der von Karl Marx formulierten Aufgabe einer »Philosophie im Dienste der Geschichte«, »nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven«.

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Das
weitverbreitete Bild von einem Konflikt in Syrien, der allein auf Grund des
brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte eskalierte und schließlich als Reaktion
darauf auch Teile der Opposition zu den Waffen greifen ließ, entspricht nicht
der Realität. Diese Einsicht konnten aufmerksame Beobachter auch bisher schon
aus den Herrschaftsmedien gewinnen. Nun hat Joachim Guilliard eine sorgfältig
dokumentierte detaillierte Analyse (http://jghd.twoday.net/STORIES/syrien-der-gefaehrliche-mythos-einer-friedlichen-revolution/)
vorgelegt, in der er zu dem Ergebnis kommt, „dass es organisierte, vom Ausland
unterstützte Kräfte gab, die – ähnlich wie einen Monat zuvor in Libyen –
bereits die ersten Proteste Mitte März (2011) nutzten, um mit bewaffneten
Angriffen gewaltsame Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und schließlich
einen Aufstand zu provozie ren. Polizei und Armee waren daher von Anfang an mit
bewaffneten Gruppen konfrontiert. Der hohe Anteil von Toten auf ihrer Seite legt
zudem nahe, dass sich ihre Kampfhandlungen auch auf diese konzentrierten und
nicht auf friedliche Demonstranten.“ Guilliard, der übrigens Mitglied im
Deutschen Freidenker-Verband ist, bietet mit seiner aufklärenden Studie eine
wichtige Korrektur der falschen Darstellung des Konflikts, die von
NATO-Regierungen, Menschenrechtsorganisationen, Medien und anderen Befürwortern
einer Einmischung in Syrien verbreitet wird. |
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Qualitätsmedien und Kriegsfotografie: im psychologischen Kampf um die öffentliche Meinung ist jedes Mittel recht
(Wir dokumentieren einen Beitrag auf http://www.radio-utopie.de , petrapez | 28.Mai 2012)
Der italienische Fotograf Marco Di Lauro veröffentlichte gestern auf seiner Facebook-Seite die Mitteilung, dass das Foto in dem BBC-Artikel vom 27.Mai 2012 von ihm am 27. März im Jahr 2003 aufgenommen wurde. Es zeigt unzählige Skelette in weissen Tüchern, die damals in der Wüste südlich von Bagdad gefunden wurden.
Die Aufnahme entstand neben zahlreichen weiteren Dokumentationen zu der Reportage: Iraq, “The Aftermath of Saddam” – das Copyright liegt beim Autor, vermarktet wird die Arbeit von der Agentur Getty Images.
Ungeprüft hat eine Zeitung, die einen weltweit führenden Anspruch im Journalismus erhebt, ein Bild in dem Artikel “Syria massacre in Houla condemned as outrage grows” verwendet, ohne den Urheber und die Umstände der Aufnahme zu überprüfen. Das ist kein Lapsus, hunderte von Kinderleichen abzubilden, den man mal soeben wegen Zeitdruck und Erhöhung der Dramatik durchgehen lassen kann.
Zuviel steht auf dem Spiel, die Lage in der Region nicht eskalieren zu lassen.
Inzwischen wurde das Bild aus dem Beitrag entfernt.
Auf der Website von Marco Di Lauro sind Foto und Erklärungen zur Situation der Aufnahme unter diesem Link zu finden.
Weiterer Link zum Thema: Syrien: Massaker im Namen der “Schutzverantwortung” - Von Sabra & Shatila nach Homs, Damaskus & Houla
Über die dem zionistischen US-Staatsekretär Jeffrey Feltman unterstellten Terrorbanden: http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/05/27/die-feltman-operation/
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Freidenker unterstützen den Aufruf:Allein die internationale Solidarität wird die Cuban 5 befreien!17. März 2012: Kundgebungen vor der
Botschaft der USA in Berlin und vor den US-Konsulaten in Düsseldorf,
Frankfurt, Hamburg und München
Seit nunmehr 13 Jahren sind in den USA fünf kubanische Männer
eingesperrt, deren einziges Vergehen darin besteht, ihr Land vor
terroristischen Angriffen beschützt zu haben.
Nach dem Sieg der
Kubanischen Revolution 1959 war ein Großteil der Anhänger der Diktatur
Batistas in die USA nach Miami emigriert. Unter ihnen Militärs,
Großgrundbesitzer, ehemalige Folterknechte, Unternehmer wie Bacardí und
andere einflussreiche Familien, die zuvor den Reichtum Kubas unter sich
aufgeteilt hatten, während der überwiegende Teil der Bevölkerung in
elendigen Verhältnissen lebte. Von Beginn an war es das erste Ziel
dieser Exilkubaner, die kubanische Revolution und deren soziale
Errungenschaften zu bekämpfen, um ihre politische und wirtschaftliche
Herrschaft in Kuba zurückzugewinnen.
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Aller guten Dinge sind drei!BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist
Quelle: http://www.dresden-nazifrei.com/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=8&Itemid=54&lang=de
In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.
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Gespräch mit Klaus Hartmann. Über die Rolle der Bundesrepublik bei der Zerstörung des jugoslawischen Bundesstaates, die völkerrechtliche Anerkennung Sloweniens und Kroatiens vor 20 Jahren und die damit ausgelöste Katastrophe
Arnold Schölzel (Tageszeitung junge Welt, 14.1.2012)
Klaus Hartmann ist Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, in der Jugoslawien-Solidaritätsbewegung aktiv und ist Vorstandsvorsitzender des Internationalen Komitees »Slobodan Milosevic«. Am 15. Januar vor 20 Jahren erkannten die Staaten der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) auf Drängen der Bundesregierung unter Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher die jugoslawischen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien als unabhängige Staaten völkerrechtlich an. Die Bundesregierung hatte das schon am 23. Dezember 1991 vollzogen. Kohl sprach von einem » großen Erfolg der deutschen Diplomatie«, was in Washington, London oder Paris mit »victory – Sieg« übersetzt wurde. Welche Rolle spielte die Bundesrepublik bei den Prozessen, die zum 15. Januar 1992 führten?
Die BRD war die treibende Kraft bei der Zerstörung Jugoslawiens. Sie setze den EU-Partnern beim EU-Außenministertreffen im Dezember 1991 ein Ultimatum, entweder gemeinsame Anerkennung, oder Deutschland macht das alleine. Als »Kompromiß« wurde das gemeinsame Anerkennungsdatum auf den 15. Januar 1992 festgelegt. Seit damals und zuletzt in einem Interview mit der FAZ am 23.12.2011 widerspricht der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher der These vom »deutschen Alleingang«. Der Erfolg dieser Erpressung ist das einzige »Argument« dafür, daß Deutschland nicht vorgeprescht sei.
Selbst die USA hatten zumindest verbal wiederholt öffentlich erklärt, die Auflösung Jugoslawiens nicht zu akzeptieren. Frankreich und Großbritannien warnten davor zum Teil vehement bis in den Januar 1992 hinein. Die Bundesregierung nahm offiziell im Sommer 1991 ihren Kurswechsel unter dem Schlagwort »Selbstbestimmung« vor und bestimmte in der EG das Geschehen. Besonders engagierte sich FAZ-Herausgeber Johann Georg Reißmüller, der einen deutschen Alleingang forderte, den es mit der Anerkennung Sloweniens und Kroatiens am 23. Dezember 1991 auch gab.
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