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Herzlich Willkommen beim Deutschen Freidenker-Verband e.V.
Charlie Hebdo – ein Symbol für Missverständnis und Polarisierung Drucken E-Mail

Pressemitteilung des "Instituts für Medienverantwortung"

Während die Familien der 12 Ermordeten vom 7.01.2015 in Paris noch kaum begriffen haben dürften, welches Schicksal sie getroffen hat, ist die Untat medial bereits endgültig in die vorhandenen Frames einsortiert. Exemplarisch schreibt Die Berliner Zeitung von heute: „Das Massaker von Paris ist Rache für satirische Zeichnungen, in denen die Täter eine Verunglimpfung ihres Propheten sehen."
Woher wissen die Redakteure das? Aus den Ausrufen, die die Killer während des Angriffs gemacht haben sollen? Könnte nicht jeder so etwas rufen? Oder wissen sie es durch den glücklichen Fund des Personalausweises eines Verdächtigen, den er aller sonstigen Professionalität zum Trotz in einem der Fluchtautos verloren haben soll? Er weist einen arabischen Namen auf. Ist damit bereits alles erklärt?
Und wenn die Mörder tatsächlich fanatische Islamisten gewesen sind, wieso geht dann fast niemand der kommentierenden Politiker und Medienvertreter davon aus, dass die Muslime ebenso empört über die Tat sind, wie alle anderen auch? Merkt man nicht, dass man sie durch die Interpretationen und Forderungen, die jetzt ebenso vorschnell in den Raum geworfen werden wie die Schlussfolgerungen aus der Tat, aus der Gesellschaft ausgliedert?
Wichtige andere Hinweise und Fragen sucht man bisher in der Berichterstattung weitestgehend vergeblich: Warum hatte die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo trotz mehrfacher Anschläge keinen Gebäudeschutz mit mehreren Polizisten, sondern nur Personenschutz für den Chefredakteur? Woher wussten die Attentäter, dass genau zu dem Zeitpunkt die wöchentliche Redaktionssitzung stattfand, bei der ausnahmsweise viele Mitarbeiter da sind? Was bedeutet es, dass diese Tat ganz offensichtlich lange geplant war?

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Freidenker = Aufklärung = Richtigstellung - Neuerscheinung Drucken E-Mail

freidenker10012015

 
Gehackte Facebook-Seite und Anti-Freidenker-Kampagne Drucken E-Mail

Die Facebookseite des Verbandsvorsitzenden Klaus Hartmann wurde zum wiederholten Male gehackt. Trotz bisher schon dreimaliger Änderung des Passworts wurde wieder ein kompromittierendes Bild auf die Seite gebracht, diesmal eine nackte Kanzlerin Merkel als "Prostituierte jüdischer Bankerfamilien". Nachdem in der Vergangenheit schon wiederholt Werbung für Faschisten, Hakenkreuzfahnen und sonstiger Nazimüll gelöscht werden mussten, technische Vorkehrungen hiergegen aber nicht dauerhaft wirken, wurde der Account gänzlich gelöscht.

Zu besagtem Bild erklärte Klaus Hartmann: "Ich stimme allen zu, die das Bild geschmacklos finden. Im Scherz könnte man sagen, Merkel-Bilder seien immer unangenehm, aber nackt übersteige es alles Zumutbare.  Sie als Prostituierte zu bezeichnen wäre eine unzulässige Vermischung mit der Berufsausübung der sogenannten 'Sexarbeiterinnen' .  Aber politisch skandalös und inakzeptabel wird es durch die Rede von 'jüdischen Bankerfamilien': Das verbrecherische Treiben von Banken und Bankern ist so unbestreitbar, wie es unabhängig von Ethnie oder religiöser Überzeugung ist. Dies 'den Juden' als Sündenböcken anzuhängen, ist die berüchtigte verbrecherische Projektion, die das System Imperialismus entlasten und verschleiern soll."

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Freilassung eines unschuldigen Gefangenen Drucken E-Mail
Aufruf zu Wahrheit und Gerechtigkeit für Mounir el Motassadeq
Von Freidenkern, Arbeiterfotografie, Euregioprojekt Frieden und VIS
 
Am 11. September 2001 wurde in den USA ein Verbrechen begangen, dessen Täterschaft bis heute ungeklärt ist. Mounir el Motassadeq soll denjenigen geholfen haben, denen ohne jeden Beweis die Täterschaft zugeschoben wird. Am 8. Januar 2007 wurde er trotz dieser Sachlage vom Oberlandesgericht Hamburg wegen Beihilfe zum Mord zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er ist die einzige Person weltweit, die in direkter Beziehung zu den Anschlägen vom 11. September 2001 verurteilt wurde. Am 7. August 2014 hat der Bundesgerichtshof (BGH) den Antrag von Mounir el Motassadeq auf vorzeitige Haftentlassung abgelehnt – mit der Begründung, er sei noch "zu gefährlich". Eine Gefahr mag tatsächlich bestehen. Es ist aber die Frage für wen. Der Deutsche Freidenkerverband, der Bundesverband Arbeiterfotografie, das Euregioprojekt Frieden und die Vereinigung für internationale Solidarität protestieren mit einem gemeinsamen Aufruf gegen den fortwährenden Justizskandal und fordern Wahrheit und Gerechtigkeit für Mounir el Motassadeq. 
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Demo: Schluß mit dem Krieg gegen Syrien! Drucken E-Mail

Demoaufruf für den 13. September 2014, 13 Uhr FFM, Alte Oper

Drei Jahre Krieg gegen Syrien - Schluß mit der Intervention!

Demo am 13. September 2014, 13 Uhr

Alte Oper, Frankfurt am Main

Solidaritätskomitee für Syrien, Frankfurt am Main

Weitere Informationen gibt es hier: http://hessen.freidenker.org oder hier http://skfs.info

 
Konferenz: 1914 / 2014 - Der "Westen" und Russland Drucken E-Mail

 

konferenz der westen und russland 06092014

 

Öffentliche Wissenschaftliche Konferenz

1914 / 2014

Der "Westen" und Russland

Internationale Lage und geopolitische Spannungen -  vor Beginn des 1. Weltkrieges bis heute

6. September 2014, 10:30 Uhr

Rathaus Berlin Pankow, Ratssaal

Breitestr. 24a - 26, 13187 Berlin

~

In Zusammenarbeit mit

Tageszeitung junge Welt

Verlag 8. Mai GmbH

Ostdeutsches Kuratrorium von Verbänden (OKV) e.V.

Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) e.V.

Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung (GRH) e.V.

Arbeiterfotografie - Forum für Engagierte Fotografie

Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde (BüSGM) e.V.

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Der Aggressor heißt NATO Drucken E-Mail

Das Dokument wurde am 25. Mai 2014 aktualisiert. Hinweis: Hier können Sie sich den folgenden Beitrag als PDF-Dokument (ca. 365 KB) herunterladen.

  • Here you can download the article (PDF-Document, 220 KB) in English.
  • Here you can download the article (PDF-Document, 240 KB) in Russian. / Здесь Вы можете скачать статью на русском языке.

 

Deutscher Freidenker-Verband zur Krise um die Ukraine:

Seit dem Staatsstreich in der Ukraine vom 22. Februar 2014 und insbesondere im Zuge der Entwicklungen auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim hat in den USA, den NATO- und EU-Ländern eine politisch-mediale Kampagne Fahrt aufgenommen, die Russland und insbesondere den russischen Präsidenten Wladimir Putin hysterisch der rücksichtslosen Großmachtpolitik und des völkerrechtswidrigen „Landraubs“ bezichtigt. Seitens der führenden NATO-Regierungen wird die Eingliederung der Krim in die Russische Föderation als „völkerrechtswidrige Annexion“ gebrandmarkt.

Mit dieser Kampagne soll der tatsächliche Charakter der Krise um die Ukraine als eines anti-russischen Manövers verschleiert und weitere feindliche Akte gegenüber der Russischen Föderation psychologisch vorbereitet werden.
Zunächst muss es erstaunen, dass Länder, die bis heute eine Vielzahl von fortgesetzten Völkerrechtsbrüchen begehen, darunter der Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien 1999, die Invasion Afghanistans 2001 und des Irak 2003, die Anerkennung der Eigenstaatlichkeit des Kosovo 2008, derart offensichtlich mit anderem Maß messen, wenn sie das Handeln Russlands beurteilen.

kas moskau

Dieselben, die uns weismachen wollen, dass deutsche Sicherheitsinteressen im weit entfernten Afghanistan verteidigt werden, sprechen Russland das Recht ab, seine unverkennbaren Sicherheitsinteressen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wahrzunehmen. Und das sogar angesichts des eklatanten Unterschieds, dass zur Verteidigung deutscher Interessen in Afghanistan schon mal ein Oberst Klein ein Massaker an über 100 Zivilisten befiehlt, während der Anschluss der Krim an die Russische Föderation ohne eine einzige gewalttätige Handlung seitens Russlands, im vollständigen Einvernehmen mit der großen Bevölkerungsmehrheit auf der Krim vonstatten ging.
Dieselben, die das Kosovo auf Grundlage einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung der Provinzregierung gegen den Willen der legitimen serbischen Zentralregierung anerkannt haben, sprechen der Russischen Föderation das Recht ab, den durch ein Referendum mit für sich sprechendem Ergebnis geäußerten Wunsch der Krim-Bevölkerung auf Eingliederung nachzukommen, in einer Situation, in der eine legitime ukrainische Zentralregierung nicht existiert.

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OFFENER BRIEF an die Bundeskanzlerin Drucken E-Mail

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

der Deutsche Freidenker-Verband warnt, gemeinsam mit anderen dem Frieden verpflichteten Verbänden und Vereinen, vor der weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland.

Wir verlangen ein Ende der Feindbildproduktion und Desinformation sowie der antirussischen Kampagnen und der Dämonisierung des Präsidenten Putin.

Europa gehört allen Völkern und Nationen Europas, es braucht ein friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen. Dies erfordert die Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen und partnerschaftliche Beziehungen zur Ukraine wie zu Russland.

Die Strategie der USA läuft auf eine Spaltung Europas und eine Konfrontation mit Russland hinaus und schadet den Interessen der europäischen Länder.

Wir fordern von der deutschen Bundesregierung:

  1. Keine Unterstützung der US-Strategie einer Spaltung Europas durch Wiedererrichtung eines Eisernen Vorhangs.
  2. Keine Sanktionen gegenüber Russland, zumal sie den wirtschaftlichen und Arbeitsmarktinteressen in Deutschland und den europäischen Ländern ebenso schaden wie den Interessen an stabilen und partnerschaftlichen Beziehungen.
  3. Stopp der Ausdehnung der NATO nach Osten und der militärischen Einkreisung Russlands, die NATO darf nicht bis zur Grenze Russlands vorrücken, die Ukraine nicht in die Militärstruktur der EU eingebunden werden
  4. Unterstützung für eine demokratische Ukraine, ohne Faschismus und Revanchismus, mit gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu Westeuropa und Russland.
  5. Keine Steuergelder für die finanzielle, logistische und Ausbildungs-Unterstützung von faschistischen Organisationen.

Hochachtungsvoll

Klaus Hartmann
Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes


unterstützt / mitgezeichnet durch:

Hans Bauer, Vorsitzender der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung (GRH e.V.)
Peter Dietrich, Gert Julius, Lothar Nätebusch, Vorsitzende, sowie Bernd Cachandt, Vorstandsmitglied des Bündnisses für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V. (BüSGM)
Anneliese Fikentscher, Vorsitzende, und Andreas Neumann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Arbeiterfotografie
Joachim Guilliard, Sprecher des Heidelberger Forums gegen Militarismus und Krieg
Wilfried Handwerk, Unternehmer – Berater für die Ukraine und Russland, Präsident des Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsverein e.V.
Dr. Klaus Steiniger, Chefredakteur des „RotFuchs“
Veronika Thomas-Ohst, Vorsitzende, und Karl Heinz Otten, Vorstandsmitglied des Euregioprojekts Frieden e.V. Aachen
Karl-Heinz Wendt, Bundesvorsitzender der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM)
Dr. Matthias Werner, Präsident des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V. (OKV)

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