Willkommen beim Deutschen Freidenker Verband
Solidaritätsadresse zum Bildungsstreik PDF Drucken E-Mail
Der Vorsitzende unseres Verbandes, Klaus Hartmann, richtet die folgende Solidaritätsadresse an die Schülerinnen, Schüler und Studierenden, ihre Interessenvertretungen sowie alle Aktiven beim Bildungsstreik 2009:

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Deutsche Freidenker-Verband erklärt sich solidarisch mit Euren Aktionen im Rahmen des Bildungsstreiks 2009.
Die Brechung des Bildungsprivilegs ist eine zentrale Forderung der Freidenker seit ihrer Organisierung im 19. Jahrhundert. In unserer programmatischen „Berliner Erklärung“ formulieren wir:
„Der Deutsche Freidenkerverband tritt für ein ganzheitliches System von Bildung und Erziehung ein, das die maximale Förderung von Neigungen und Fähigkeiten ermöglicht und gleiche Bildungschancen für alle bietet. Dies erfordert eine breite Grundbildung und die Durchlässigkeit der Bildungsgänge, die Vermeidung von Bildungsprivilegien und sozialer Auslese.“
Im Oktober 2008 veranstalteten wir in Erfurt die Konferenz „Bildung ist Menschenrecht“, wo wir die Forderung nach freiem Zugang und Kostenfreiheit für alle Bildungsgänge bekräftig-ten. Wir schlugen die stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung aller im Bildungsbereich Aktiven in einer „Initiative Volksbildung“ vor, um dauerhaften Widerstand gegen die Politiker zu organisieren, die das Bildungsprivileg der Besserverdienenden verteidigen, und die das ganze Bildungssystem statt auf ein selbstbestimmtes Leben auf Kapitalverwertung abrichten.
Sie wollen den Bildungssektor der staatlichen Verantwortung und gesellschaftlichen Ein-flussnahme entziehen und stattdessen in Geschäftsfelder für Konzerne verwandeln.
Dem krakenhafte Wirken der Medienkonzerne und Bewusstseinsindustrie, allen voran des Bertelsmann-Konzerns, die sich den Bildungsbereich untertan machen wollen, muss entschieden Widerstand entgegengesetzt werden: Konzerne, Bundeswehr und Kirche – raus aus den Schulen und Universitäten! Und aktuell: Solidarität mit den Streikenden der Gewerkschaft ver.di in den Erziehungs- und Sozialberufen!
In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Erfolg sowie Mut und einem langen Atem zum Weiterkämpfen!

Mit solidarischen Grüßen
Klaus Hartmann
Bundesvorsitzender
 
Tiefgreifende historische Krise PDF Drucken E-Mail
Junge Welt v. 26.05.2009

Am Wochenende tagte in Berlin der Verbandstag des Deutschen Freidenkerverbandes.
Er beschloß am Freitag folgende Erklärung:

Wir betrachten Aufklärung als die Hauptaufgabe unserer weltanschaulichen Tätigkeit. Unsere programmatische Erklärung von 1994 formulierte die angesichts der Wirtschaftskrise höchst aktuelle Aussage: »Freidenkerinnen und Freidenker bemühen sich um Antworten bezüglich der Ursachen der alle Lebensbereiche umfassenden allgemeinen weltweiten Krise«. Dies erfordert die Analyse der Widersprüche in ihrer Entwicklung auf der Grundlage unseres materialistisch-dialektischen Weltbildes, die Erarbeitung der darin begründeten Moral- und Wertvorstellungen sowie weltanschaulichen Prämissen.
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Aufklärung gegen Krise und Volksverdummung PDF Drucken E-Mail
Junge Welt v. 26.05.2009

Freidenkerverband tagte in Berlin. Debatte um politische Schwerpunktsetzung
Leonardo Löwe

Am Wochenende trafen sich die Delegierten der Landesverbände des Deutschen Freidenker-Verbandes zu ihrem alle drei Jahre stattfindenden Verbandstag in Berlin. Die Versammlung bekräftigte, daß die Freidenker in der Aufklärung die Hauptaufgabe ihrer weltanschaulichen Tätigkeit sehen. Allerdings befassen sie sich dabei nicht mit der Existenz Gottes, sondern mit der aktuellen Wirtschaftskrise, der zunehmenden Militarisierung der internationalen Beziehungen und Schäubles Marsch in den Überwachungsstaat.
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Verbandstag der Freidenker - Klaus Hartmann weiterhin Vorsitzender PDF Drucken E-Mail
Aus: RedGlobe v. 25.05.2009
Unter dem Motto » Aufklärung gegen Volksverdummung, Zerstörung der Vernunft und gegen die imperialistische Militarisierung der internationalen Beziehungen« tagte am Wochenende in Berlin der alle drei Jahre durchgeführte Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV), bei dem der seit 1988 amtierende Vorsitzende Klaus Hartmann (Offenbach) in seinem Amt bestätigt wurde. Ebenfalls wiedergewählt wurde Eberhard Schinck (München) als stellvertretender Vorsitzender.
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Mit Ernst Thälmann verteidigen wir den Antifaschismus, unsere Geschichte und eine sozialistische Zukunft PDF Drucken E-Mail
Rede des Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann in Ziegenhals bei Berlin am  19. April 2009

Liebe Freundinnen und Freunde,
Genossinnen und Genossen!

Wir sind zusammengekommen, um des 123. Geburtstages von Ernst Thälmann am 16. April zu gedenken. Wir ehren das Andenken, das Leben und das Lebenswerk dieses großen deutschen Arbeiterführers und Antifaschisten.
Gegen den Zeitgeist, also den Geist der Herrschenden, also gegen den herrschenden Ungeist.
In „Zeiten wie diesen“, wo ihr gepriesener Kapitalismus – für alle erkennbar – wieder das Krankenbett hüten muss, können sie kein Erinnern an Alternativen gebrauchen.
Genau dies ist auch der tiefere Grund für den Skandal dieser geschlossenen, geschändeten Gedenkstätte.
Es soll möglichst dauerhaft ein geistiges Klima geschaffen werden, in dem „kein Gedanke an Sozialismus“, an progressive Gesellschaftsveränderung mehr denkbar sein soll.
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Faschisten, Reaktionäre und der Vatikan PDF Drucken E-Mail
Aus: "Freidenker" Nr. 1-09 März 2009     68. Jahrgang  - Meldungen, Meinungen

Dass die katholische Kirche zu Jahresbeginn in aller Munde war, hat sie sich unter ihrem Oberhirten Ratzinger alias Papst Benedict XVI. redlich verdient. Das meiste Aufsehen erregte er damit, den Holocaustleugnern und Erzreaktionären der „Bruderschaft St. Pius X.“ (FSSPX) das Tor zur Kirche wieder zu öffnen.
Nachdem der Vatikan vom Ausmaß der öffentlichen Erregung und Proteste offenbar überrascht war, begann ein halbherziges Zurückrudern und der Versuch von Erklärungen für den offenkundigen Fehltritt. „Falsch beraten“ sei er, der arme Ratzinger, womöglich habe er die geschichtsrevisionistischen Äußerungen seines Bruders Williamson gar nicht gekannt.  Die österreichische Bischofskonferenz verlegte sich aufs Hoffen: „Wir hoffen, dass es gelingen wird, die unzureichenden Kommunikationsabläufe auch im Vatikan zu verbessern, damit der weltweite Dienst des Papstes nicht Schaden erleidet.“
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Eine Feststellung

Wir haben’s schwer.
Denn wir wissen nur ungefähr,
woher,
jedoch die Frommen
wissen gar, wohin wir kommen!
Wer glaubt, weiß mehr.
           Erich Kästner
 

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Die bösen Befreier von Zarismus, Faschismus und Kolonialismus
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90 Jahre Oktoberrevolution - Aufklärung gegen Geschichtslegenden Offenbach am Main 2008, 139 Seiten, ISBN 978-3-929841-05-3
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