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Der 44. Kongress der Weltunion der Freidenker findet vom 24. bis 26. Mai 2013 in Mannheim, Bürgerhaus Neckarstadt, Lutherstraße 15-17 statt. Das Motto lautet "Freies Denken und die Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik". Zur Teilnahme am Samstag, 25.05.2013 seid ihr herzlich eingeladen.
Am Sonntag, 26. Mai 2013 findet um 11:45 eine "Freidenkerische Stadtführung durch die Heidelberger Altstadt" statt. Bitte meldet euch für diese Stadtführung bei
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an.
Weitere Informationen könnt Ihr hier erhalten:
- Veranstaltungsinformationen zum 44. Kongress der Weltunion der Freidenker: Flyer und Folder
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Heilige Kinderschänder sind’s zufrieden
Nicht aus Zweifel an Gottes Gnade oder der Jungfrauengeburt trat ein 60jähriger Sonderpädagoge in Mannheim aus der Kirche aus. Es war nur seine Enttäuschung über die ‚Missbrauchsfälle‘, also die Sexualstraftaten der Gottesdiener, die ihn 2011 bewogen, die Katholische Kirche zu verlassen. Die war bisher sein Arbeitgeber, und folgte ungnädig dem bekannten Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Der Mann wurde entlassen, und das Bundesarbeitsgericht in Erfurt gab ihm am Donnerstag Recht – ihm, dem Klerus natürlich und seinen Rachegelüsten.
Mit dem Kirchenaustritt habe der Pädagoge die Eignung für eine Weiterbeschäftigung verloren, denn er habe nach kirchlichem Selbstverständnis unmittelbar „Dienst am Menschen“ geleistet. Die katholischen Sexualstraftäter mit ihrem sehr speziellen Verständnis vom Dienst „unmittelbar am Menschen“, besonders am minderjährigen Menschen, müssen sich um ihre gesicherte Existenz in der Kirche keine Gedanken machen. Sie wären ja auch bescheuert, ihren Schoß zu verlassen.
So buchstabiert man eben Rechtsstaat in Deutschland:Die Glaubens- und Gewissensfreiheit des Klägers müsse hinter das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen zurücktreten. Aber über andere Gottesstaaten können sich die Berliner Regierungskanaillen schon künstlich erregen, wenn sie Deutschlands Interessen nicht zu Diensten sind. Denen wird auch mal ganz unkompliziert mit humanitärem Bombardement gedroht, wenn das Obama- oder Merkel-Regime dort die Menschenrechte gefährdet sieht. Sollen wir jetzt auf einen mutigen Staat warten, der auf die Menschrechtsverletzung in Deutschland genauso reagiert? Oder finden sich in Deutschland genügend Demokraten, die dem rechtsfreien Raum bei kirchlichen Arbeitgebern ein Ende setzen?
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PATRIOTs und AWACS raus aus der Türkei und aus dem Krisengebiet!
Nach dem verheerenden Bundestagsbeschluss im Dezember 2012 unterstützen wir jetzt den Kampf der türkischen Friedenskräfte!
Die Friedensgesellschaft der Türkei, unter Schirmherrschaft des Weltfriedensrates, organisiert eine Internationale Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia in der Zeit vom 25. bis 29. April 2013.
Wir wollen eine Botschaft der Solidarität an die Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia senden und den Kampf gegen die schändlichen Interventionen von außen und gegen die Beteiligung von NATO und Deutschland an der Zerstörung von Syrien fortsetzen. Wir rufen Euch auf, am
Freitag, den 26. April, 17 Uhr an einer Mahnwache am Brandenburger Tor/Pariser Platz
teilzunehmen. Bringt Eure Freunde mit! Die Aufrufer zu den beiden Dezember-Mahnwachen, Gruppen der Friedenskoordination Berlin und Landesverband Berlin im Deutschen Freidenker-Verband, werden die Mahnwache am 26.4. diesmal gemeinsam organisieren.
Bitte den Termin vormerken. Mit solidarischen Grüßen i.A. Uta und Eduard Mader Leitungskollektiv des LV Berlin des DFV |
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Nur 28 Sekunden berichtete die ARD-Tagesschau über die diesjährigen Ostermärsche, und zeigte dabei ein Freidenker-Pakat beim Ostermarsch in Nürnberg sowie Ernst Schwarz, singender Vorsitzender der Frankfurter Freidenker, auf der Bühne am Frankfurter Römerberg.
 Potsdamer Ostermarsch 2013, fotografiert von Uwe Hiksch (NaturFreunde) Weitere Video-Impressionen vom Ostermarsch 2013 in Potsdam könnt Ihr Euch hier ansehen. (Film ebenfalls von Uwe Hiksch (NaturFreunde))
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Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt und begrüßt die Gründung des Bündnisses gegen Folter in der Psychiatrie. Folgend der Gründungsaufruf des Bündnisses:
Die unterzeichnenden Organisationen
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haben zur Kenntnis genommen, dass der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Juan E Méndez, beim UN-Hochkommissariat für Menschenrechte in der 22. Sitzung des "Human Rights Council" am 4. März 2013 Zwangsbehandlung in der Psychiatrie zu Folter, bzw. grausamer, unmenschlicher oder entwürdigender Behandlung erklärt hat.
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unterstützen die Forderung des Sonderberichterstatters, dass "alle Staaten ein absolutes Verbot aller medizinischen nicht einvernehmlichen bzw. Zwangsbehandlungen von Personen mit Behinderungen verhängen sollten, einschließlich der nicht-einvernehmlicher Psychochirurgie, Elektroschocks und Verabreichung bewusstseinsverändernden Drogen, sowohl in lang-wie kurzfristige Anwendung. Die Verpflichtung, erzwungene psychiatrische Behandlung wegen einer Behinderung zu beenden, ist sofort zu verwirklichen und auch knappe finanzielle Ressourcen können keinen Aufschub der Umsetzung rechtfertigen." *
Deshalb fordern wir alle Landes- und den Bundesgesetzgeber auf, alle Sondergesetze, die psychiatrische Zwangsbehandlung legalisieren**, sofort für ungültig zu erklären. Nur so kann kurzfristig die Forderung nach einem absoluten Folterverbot in Deutschland verwirklicht werden. Das Verbot der Folter ist eines der wenigen absoluten und unveräußerlichen Menschenrechte, ein ius cogens, eine zwingende Norm des internationalen Rechts.***
Anmerkungen
* Seite 5 der Rede von Juan E Méndez: States should impose an absolute ban on all forced and non-consensual medical interventions against persons with disabilities, including the non-consensual administration of psychosurgery, electroshock and mind-altering drugs, for both long- and short- term application. The obligation to end forced psychiatric interventions based on grounds of disability is of immediate application and scarce financial resources cannot justify postponement of its implementation. ** Die entsprechenden Teile aller PsychKGe, Maßregelvollzugsgesetze und des neugeschaffenen 1906 BGB werden ersatzlos gestrichen. ***Aus dem Bericht A/HRC/22/53 des Sonderberichterstatters vom Februar 2013, Abschnitt 82.: The prohibition of torture is one of the few absolute and non-derogable human rights, a matter of jus cogens, a peremptory norm of customary international law.
Weitere Informationen zum Bündnis sind auf der Webseite http://www.folter-abschaffen.de erhältlich.
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Der Deutsche Freidenker-Verband trauert um den Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela
Hugo Chávez Frías
28. Juli 1954 – 5. März 2013
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Genossinnen und Genossen.
Das venezolanische Volk, die Völker Lateinamerikas und alle friedliebenden Menschen verlieren mit Hugo Chávez Frías einen konsequenten und unbeugsamen Kämpfer gegen den Imperialismus und den Neokolonialismus der ‚Neuen Weltordnung‘, für Selbstbestimmung, nationale Würde und Unabhängigkeit, für Völkerfreundschaft und Internationale Solidarität, für Gerechtigkeit, Freiheit und Sozialismus.
Seine Persönlichkeit und seine Lebensleistung sind und bleiben Ansporn und Verpflichtung, den Kampf für die Verwirklichung seiner Ideale fortzusetzen.
Deutscher Freidenker-Verband Klaus Hartmann Bundesvorsitzender
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ist alles vorbei, heißt es in einem bekannten Kirchenlied. Land auf und Land ab müssen am 13.02.2013 Tausende Karnevalsprinzen und -prinzessinnen zurücktreten. 15 Tage mehr gönnt uns ein anderer Kostümierter, der sich dann vom Benedikt in einen Ratzinger zurückverwandelt. Wir treten zurück - das gilt dann zugleich für 80 Millionen Bundesbürger, zumindest, wenn sie zuvor der Losung „Wir sind Papst“ aus der BLÖD-Zeitung geglaubt haben. |
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Nichts gelernt
Von Dennis Riehle
Dass der Vatikan es nicht so ernst mit der Aufklärung der weltweiten Missbrauchsskandale durch die eigenen Bischöfe und Priester nimmt, hat nicht zuletzt der Austausch des dortigen Beauftragten gezeigt, der den oberen Kirchenhütern in seiner Arbeit offenbar zu engagiert schien und Tatsachen zutage führte, die nicht hätten öffentlich werden sollen. Das vage Eingehen des Papstes auf die immer neu bekannt gewordenen Abgründe als auch sein als Hohn wirkender Bittruf um Vergebung waren in Sachen Unehrlichkeit kaum zu überbieten. Daher wundert nicht, dass Rom so gar nichts daran liegt, alle Mühen um Wiedergutmachtung vor der Versandung zu retten.
Viel schlimmer trifft die Öffentlichkeit da schon die Naivität der deutschen Geistlichen: Sie selbst waren es, die eine Studie in Auftrag gegeben hatten, um strukturierte kriminelle Machenschaften in den eigenen Reihen aufzudecken. Und offenbar gab es allen Grund zur Annahme, dass das Vergehen von Pfarrern und Mitarbeitern in Heimen und schulischen Einrichtungen an Minderjährigen nicht als jeweiliger Einzelfall abzutun, sondern als ein ganze klerikale Landschaften durchziehendes Muster einzustufen war. Denn nicht anders lässt sich erklären, weshalb der Macher der Studie, der über die Grenzen hinweg anerkannte Kriminologe aus Niedersachsen, Pfeiffer, von gravierender Einflussnahme auf seine Untersuchungen spricht.
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