Gottesstaat Bayern: Nur Söder ist blöder

Wie verschiedene Medien meldeten, hat der wahlkämpfende Gotteskrieger Söder sofort nach der Sitzung des Bayerischen Ministerrates am 24. April 2018 ein Kreuz in der Staatskanzlei aufgehängt.
Kreuzzug aktuell: Ab 1. Juni 2018 Pflicht in allen Behörden der königlich-bayerischen Staatsverwaltung: Ein Kreuz. „Das Kreuz ist nicht ein Zeichen einer Religion“, wird Söder zitiert. Das hätte auch kaum jemand für möglich gehalten. Höchstens für ihren Missbrauch. Für Söder ist das Kreuz ein Bekenntnis zur „bayrischen Lebensart“

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FREIDENKER 4-16 – Religion

Die Ausgabe 4-16 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Religion“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Verbandsvorstand: Religion – Thesen
– Jan Bretschneider: Gedanken über Religiosität
– Thomas Loch: „Mythos Luther“? Sektiererischer Atheismus oder marxistische Religionskritik
– Gerhard Feldbauer: Welchen Weg geht Franziskus?
– Sebastian Bahlo: Erntedank – weltlich feiern

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Freidenker-Brief Nr. 4-2013: Petition an den Deutschen Bundestag: Streichung der Staatsleistungen für die Kirchen

Der Deutsche Freidenker-Verband weist seine Mitglieder und Sympathisanten auf die Petition 46498 an den Deutschen Bundestag hin. Darin wird gefordert: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Staatsleistungen, sog. Dotationen an die Kirchen einzustellen.“ Eine Unterstützung der Petition erscheint sinnvoll, auch wenn darin nicht die Einstellung ohne Ablösungszahlungen gefordert wird. Das wäre eigentlich durchaus geboten. Denn infolge Nichterfüllung des Verfassungsauftrags zur Einstellung der Zahlungen sind die historischen Staatsleistungen durch jahrzehntelange Zahlung bereits abgelöst worden.

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DFV Nord protestiert gegen die Verquickung von Schule und Kirche in Hamburg

Der Deutsche Freidenker-Verband Nord e. V. protestiert scharf gegen die Beeinflussung von Lehrerinnen und Lehrern an Hamburger Schulen. Diese werden über ihre Schulleitungen zum Gottesdienst in eine Hamburger Kirche vom Pädagogisch- Theologischen Institut zum 28. August eingeladen. Der Vorstand des DFV Nord fordert die Schulleitungen auf, dieses Ansinnen der Kircheninstitution abzulehnen und die Lehrerinnen und Lehrer mit Glaubensfragen im Schulalltag nicht zu behelligen. Weiter fordert der Vorstand des DFV Nord, dass die Schulleitungen das Institut auffordern zukünftig von solchen Aktionen Abstand zu nehmen.

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Freidenker gegen alle Widerstände

Beitrag von Eberhard Schinck aus FREIDENKER 4-08
Der Erste Weltkrieg dezimierte die Freidenkerbewegung und zerstörte ihre Organisationsformen stark. Das kulturpolitische Leben der Freidenker wurde während des Krieges allerorts fast vollständig zerstört oder gänzlich unmöglich. Im Ergebnis führte der Krieg mit seinen ungeheuerlichen und schrecklichen Folgen allerdings zu einer erbarmungslosen Entlarvung und Diskreditierung der kirchlichen Institutionen und ihrer religiös-propagandistischen Mitwirkung am Krieg. Die Macht der Kirchen war aber damit längst nicht zerbrochen.
Die Novemberrevolution 1918 war eine direkte Reaktion der Unterschichten auf den im Wesentlichen vom deutschen Imperialismus verschuldeten Ersten Weltkrieg.

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Endlich – Staatskirche in Schweden abgeschafft!

Beitrag von Reinhard John
Von der Presse fast unbeachtet, ging in Schweden ein dunkles Kapitel zuende: Die seit 473 Jahren bestehende Einheit von Staat und Kirche. Ein weiteres europäisches Land hat endlich diese mittelalterliche Machtstellung einer Kirche beendet. König Gustav Wasa schloss diese „Zwangsehe von Thron und Altar“ im Jahre 1527. Und beide Seiten profitierten von dieser Allianz: Der schwedische Staat „benutzte die Kirche als effektives Machtinstrument und bestrafte die Abtrünnigen“, wie selbst die konservative Zeitung Göteborgs-Posten heute feststellt. … Als Gegenleistung durfte die schwedische Staatskirche (Svenska kyrkan) viele Jahrhunderte lang ihren Konkurrenten vor allem Katholiken und Freikirchlern, sowie allen Freidenkern das Leben schwer machen.

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Trennung von Staat und Kirche

Beschluß des DFV-Verbandsvorstandes, Erfurt, 24. Januar 1999
Der Verbandsvorstand ruft alle Gliederungen des Deutschen Freidenker-Verbandes auf, mit vielfältigen Aktionen und Initiativen das zentrale Anliegen des Verbandes in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Aktion verfolgt das Ziel, den Forderungen nach Trennung von Staat und Kirche mehr Resonanz zu verschaffen und damit den Verband als Interessenvertretung konfessionsfreier Menschen stärker zu profilieren. Entscheidend ist, daß dies keine „Vorstands-Aktivität“ ist, sondern alle Gliederungen des Verbandes aktiv werden. Der Verband muß insbesondere „vor Ort“ als eine Kraft erlebbar sein, die sich für die Rechte und Interessen konfessionsfreier Menschen einsetzt.

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Die Trennung von Staat und Kirche – Herausforderung für die Freidenker

Beitrag von Prof. Dr. Hans-Günter Eschke
Am Ende des XX. Jahrhunderts gewinnt die traditionelle Forderung der Freidenker nach der Trennung von Staat und Kirche zunehmend an Aktualität. Kürzlich stellte der einstige Leiter des vatikanischen Sekretariats für die Nichtglaubenden, der Kardinal Franz König, mit dem Blick auf die wachsende Säkularisierung fest: „Immer weniger Menschen bekennen sich zu einer religiösen Überzeugung, beachten religiöse Gebote und beteiligen sich an religiösen Tätigkeiten. Diese Tendenz spiegelt weniger eine Feindschaft gegen die Religion wider als vielmehr eine vollkommene Gleichgültigkeit.“ Das heißt aber, daß eine zunehmende Zahl Menschen das Vertrauen zumindest zu den christlichen Kirchen als einst gültig erscheinenden Mittlern menschlicher Werte und weltanschaulicher Perspektiven verloren hat.

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§ 218: Keinen Schein von den Scheinheiligen!

Beitrag von Klaus Hartmann
In Sorge gebeugt und mit einem Denken, das seinem Krummstab immer ähnlicher wird, hat sich der „Nachfolger Petri“(?) an seine deutschen „Brüder“ gewandt. Zur Sorge hat Karol Wojtyla alias Papst Gründe genug. Am 12. Januar 1998 erst verlor er, der den Geschlechtsakt nur zum Zwecke der Fortpflanzung gelten lassen will, seinen Kammerherrn Enrico Sini Luzi – mit einem Kerzenständer erschlagen während Sado-Maso-Spielen. Aber mehr noch sorgt sich der heilige Vater um das ungeborene (und ungezeugte!) „Leben“ – denn künstliche Geburtenkontrolle und Abtreibung seien „abscheuliche Verbrechen“, so „ER“ zuletzt am 22. Januar 1998 in Santa Clara auf Cuba. Daß den Papst nur edle Motive umtreiben, bestätigte er bei seiner Rückkehr nach Rom: Er äußerte die Hoffnung, daß seine Cuba-Reise ähnlich wirken werde, wie seine „Pilgerreise“ nach Polen 1979, die die „Wende“ einleitete.

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