Joseph Kardinal Ratzinger alias Papst Benedikt XVI. und sein Verständnis für pädophile Priester

Aus FREIDENKER 1-11
Zur Jahreswende kolportierten die Medien diverse päpstliche Predigten, in denen er die weltweite Gewalt gegen Christen beklagte. Die Minderjährigen und in kirchlichen Institutionen Erzogenen hat er nicht gesondert erwähnt und wohl auch nicht gemeint. Nach einem Jahr der Enthüllungen über priesterliche Sexskandale bleibt vielen verschwommen in Erinnerung, der Papst habe sich für die Fehltritte seiner Brüder entschuldigt. Auch dies zählt zu den Missverständnissen.

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Was Freidenker an der Hirnforschung interessieren sollte

Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 1-11
Was ist der Grund für die gesteigerte Attraktivität der Hirnforschung? Dass die Hirnforschung oder ihre neueren Erkenntnisse eng mit der These verknüpft werden, dass es den ,freien Willen‘ überhaupt nicht gibt, dass Willensfreiheit eine Illusion sei. Und Freidenker wenden sich gegen diese These, weil sie fürchten, dass ihr Name unhaltbar wird? Nein, das Problem liegt tiefer. Es geht um eine zentrale Frage der Erkenntnistheorie, nämlich die Frage der Erkennbarkeit der Welt. Das ist zugleich eine sehr praktische Frage, denn aus der Antwort folgen Konsequenzen für die Möglichkeit der Veränderbarkeit der Welt. Damit sind wir als Weltanschauungsgemeinschaft wie als Kulturorganisation gleichermaßen angesprochen.

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FREIDENKER 1-11 – Illusion Willensfreiheit? Kontroversen zur Gehirnforschung

Die Ausgabe 1-11 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Illusion Willensfreiheit? Kontroversen zur Gehirnforschung“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Was Freidenker an der Hirnforschung interessieren sollte
– Ingo-Wolf Kittel: Beweis der Existenz der „Willensfreiheit“
– Freerk Huisgen: „Den freien Willen gibt es nicht!“ Zur Kritik der Hirnphilosophie
– Suitbert Cechura: Neurobiologie als Leitwissenschaft
– Erich Buchholz: Freier Wille und strafrechtliche Schuld

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Für Moral im Hochschulwesen

Beitrag von Klaus Hartmann
Während in diesen Tagen deutsche Akademiker die strikte Einhaltung der Standards wissenschaftlichen Arbeitens einfordern, und ein zu Guttenberg, der mit geklauten Textstellen in seiner Doktorarbeit gegen die akademische Moral verstoßen hat, als Chef der deutschen Interventionsarmee unhaltbar geworden ist, muss in diesem Zusammenhang auf Fragen von Moral und Recht in ganz anderer Größenordnung hingewiesen werden.
Die Charta von Gent ruft zur Verteidigung des irakischen Hochschulwesens auf. Darin geht es um die bisher geflissentlich in einen Mantel des Schweigens gehüllte Zerstörung des gesamten Hochschul- und Bildungssystems des Irak.

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Freiheit und Kommunismus sind ein- und dasselbe

Beitrag von Dr. Wolf Dieter Gudopp-von Behm, thematisch gehörend zu FREIDENKER 4-10
Unser Jubilar, er ist der wahre Friedrich der Große, lebte in der Zeit einer Epochenschwelle. Das ist ein Zufall. Daß er – dieser Friedrich Engels – aus dem gespannten und daher spannenden und Möglichkeits-prallen Sachverhalt für den Fortschritt der Geschichte und zugleich für sich etwas gemacht hat, das ist kein Zufall: es ist das Ergebnis vernünftiger Bewußtheit und bewußten Tuns, ist Arbeit und Bildung, Begreifen und Eingreifen.

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Die Strenge des Begriffs

Beitrag von Prof. Dr. Hans Heinz Holz, thematisch gehörend zu FREIDENKER 4-10
Warum nennen wir Engels in einem Atemzuge mit Marx den Begründer der neuen Denkhaltung und Wissenschaftseinstellung, die abgelöst von den Namen ihrer Gestalter als dialektischer und historischer Materialismus bezeichnet wird? Gewiß, die Theorie wurde in einem lebenslangen Gedankenaustausch, in Gesprächen und einem intensiven Briefwechsel, entwickelt, und Engels, der über ein enzyklopädisches Wissen verfügte, war dabei durchaus der gebende Teil; Marx hat unzählige wissenschaftliche Informationen von ihm bekommen, Erkenntnisse der historischen Zusammenhänge und der naturwissenschaftlichen Forschung, sprachwissenschaftliche Querverweise und vieles mehr.

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FREIDENKER 4-10 – Friedrich Engels 1820-1895

Die Ausgabe 4-10 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Friedrich Engels 1820-1895“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Horst Schild: Kann wissenschaftlicher Fortschritt den Atheismus infrage stellen
– Helga E. Hörz/Herbert Hörz: Seelsorge: ein Monopol für Religionen?
– Erich Hahn: Wissenschaftlicher Sozialismus
– Rainer Thiel: Friedrich Engels und die Dialektik
– Robert Steigerwald: Engels, die Natur und die Dialektik
– Werner Seppmann: Engels contra Marx? Ein neuer Versuch der Marx-Entsorgung

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Der Terror-Psychose widerstehen!

Seit Tagen werden die Menschen in Deutschland durch abenteuerliche, angeblich „besonnene“ Warnungen vor drohenden Terroranschlägen in Atem gehalten. Angeblich wollen die Politiker nicht sagen, was sie wissen. Tatsächlich wissen sie nicht, was sie sagen. Wir dokumentieren:
– Stellungnahme von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes
– Auszug aus dem Dokument „Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft“
– Offener Brief von Heinz-W. Hammer an den Bundesinnenminister (Vorsicht, Satire)

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Kondolenzschreiben an die Botschaft Venezuelas

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossinnen und Genossen, die Nachricht vom Tod Ihrer Exzellenz Frau Dr. Blancanieve Portocarrero de Guzmán, Botschafterin der Bolivarischen Republik Venezuela in der Bundesrepublik Deutschland, hat uns tief getroffen. Wir hatten in den vergangenen Jahren das Glück und die Freude, Genossin Blancanieve als Kämpferin für eine gerechtere Welt, für den Sieg der bolivarischen Revolution, für eine bessere Zukunft der Menschen in ihrer venezolanischen Heimat kennenzulernen.

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Strategien der Wissenschaftszerstörung

Beitrag von Werner Seppmann
Auch wenn konkrete Vorstellungen über gesellschaftliche Alternativen weitgehend verlorengegangen sind, ist eine Ahnung über die Notwendigkeit einer anderen Gesellschaft dennoch weit verbreitet. Obwohl der krisengeschüttelte Kapitalismus noch in der Lage ist, den Eindruck seiner Alternativlosigkeit zu vermitteln, haben die Weltwirtschaftskrise und der drohende Zusammenbruch des Finanzsystems die Skepzis über seine Zukunftsfähigkeit weiter verstärkt. Nach einer Emnid-Umfrage im Sommer 2010 wünschte sich eine deutliche Mehrheit der BRD-Bevölkerung eine »neue Wirtschaftsordnung«

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Verwaltungsgericht: Stadt Freiburg muss abgesagte Nakba-Ausstellung zeigen

Nach ursprünglicher Zusage verweigerte die Stadt Freiburg kurzfristig die Räume für die Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“– auf Druck dubioser „Israel-Freunde“. Auf Antrag des veranstaltenden Freiburger „Café Palestine“ wies das Verwaltungsgericht die Stadt an, die Ausstellung doch stattfinden zu lassen. Die Ausstellung verstoße inhaltlich nicht gegen Strafgesetze und sei von der Meinungsfreiheit getragen. Eröffnung der bis zum 27.11. dauernden Ausstellung ist am Freitag, 12.11.10 um 20 Uhr, Stadtbibliothek.
Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Stadt und den Protestbrief von Abi Melzer, Herausgeber und Chefredakteur von DER SEMIT – Unabhängige Jüdische Zeitschrift

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